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Im Deckmantel Der Meinungsfreiheit
#1
Im Deckmantel der Meinungsvielfalt marschiert die Dummheit

Heiden beharren - im Gegensatz zu den drei großen Weltreligionen - nicht darauf, dass ihr Weg der beste oder der einzige sei. Es gibt viele Möglichkeiten seinen Glauben zu leben oder einfach nur glücklich zu sein.

Solche und ähnliche Sprüche begrüssen den Besucher auf so mancher Internetseite. Was damit verborgen wird ist jedoch nur die eigene Unwissenheit - und da wird sich schon mal im Voraus entschuldigt. Man könnte heulen und lachen zugleich! Jeder Depp darf heute eine Internetseite schalten und schreibt dabei nur vom anderen Deppen ab. Meinungsvielfalt. Tdown Also wenn jemand dumm ist und keine Ahnung hat und trotzdem plappert - dann muss man das neuerdings als Meinungsfreiheit akzeptieren?

Na es könnte ja aber auch so sein - woher willst du das wissen ... - so plärren sie los. Damit knüpfe ich an eine Diskussion an, die wir bereits in ähnlicher Form vorige Woche hatten. Ich denke, dass ernsthaft die Gefahr besteht (und das es wahrscheinlich auch ein Plan der grauen Mehrheit ist), dass man die wenigen die wissen, mit der Dummheit aus aller Herren Länder zuschmeissen will. Man muss tolerants ein, heisst es dann, aber ich sage: <span style='color:blue'>Keine Toleranz der Dummheit!</span>

Wie wehrt man sich denn nun am besten, um nicht von der Dummheit überschwemmt zu werden? Man kann ja unmöglich mit jedem diskutieren und sich alles durchlesen und wegmachen kann man die Leute ja auch nicht einfach. Lächeln Aber die speisen ihre Dummheit in den Äther ein und belästigen uns damit alle. Was also tun?

Tue was immer ich will!
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#2
es ist nicht unbedingt verkehrt, wenn man jetzt zum beispiel ein buch ueber griechische mythologie liest, um sich ueber die alten goetter zu informieren. man sollte aber stets bedenken, dass es sich hierbei um angelesenes wissen handelt. sich damit aufzuplustern und wichtig zu tun ist dem weiteren bildungsfortschritt eher abtraeglich. man adoptiert zwar die meinung des autors bzw. man denkt, man waere jetzt automatisch schlauer, weil man ja unzaehlige buecher gefressen hat - aber man vergisst dabei gerne, das buecher eben auch propagandamittel sind.

die haben es zwar noch nicht geschafft, die alten goettergeschichten vollstaendig vom markt (und damit aus dem bewusstsein) zu draengen, aber sie haben verfaelscht, unterschlagen und veraendert. dann kommt das problem mit dem ego. warum soll der jetzt zum beispiel mehr wissen , als ich. ist er schlauer - bin ich duemmer? diese fragen gehen den egomanen durch den kopf und heizen die emotion an.

statt sich anzuhoeren und das gehoerte sacken zu lassen, formuliert man im kopfe bereits das streitgespraech, um das "heilige selbstgelesene buch" zu verteidigen. man ist besessen vom walk in des buches, man hat den daemon adoptiert.

dabei weiss jeder wie es auf der welt aussieht und das diejenigen, die dafuer verantwortlich sind und es weiter vorantreiben auch die "buecher", "zeitschriften" und "wissenschaftlichen publikationen" besitzen und somit bestimmen, was die welt zu glauben hat.

ich will damit sagen, es gibt eine ganz einfache faustregel: der mainstream irrt und betruegt immer und da wo sie am erbittertsten schreien und richtig schaum vor dem mund bekommen, da geht es um die verleugnung der wahrheit. wer also luege toleriert, ahnungslos plappert - ergo gar nichts weiss, der ist nicht tolerant oder antidoktriinaer, sondern einfach nur dumm. wenn es denen nicht auffaellt, dass sie dem mainstream, dem "highway to hell" folgen, dann ist ihnen nicht zu helfen - dann lass sie einfach ziehen.

alexis





EigenSinnige Frauen
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#3
Zitat:Wie wehrt man sich denn nun am besten, um nicht von der Dummheit überschwemmt zu werden? Man kann ja unmöglich mit jedem diskutieren und sich alles durchlesen und wegmachen kann man die Leute ja auch nicht einfach. Aber die speisen ihre Dummheit in den Äther ein und belästigen uns damit alle. Was also tun?

Wir diskutieren hier in unserem Forum und wir wissen es besser, weil die Natürlichkeit unsere Essenz ist. Allein, daß wir Dinge ansprechen, diese hier im Forum diskutieren und erläutern - wohlgemerkt verständlich erläutern - setzen auch wir etwas in den Äther, nämlich die Wahrheit, den Gegenpol zu ihrer Dummheit.
Dazu kommt, daß unser Forum sehr viele Mitleser hat und auch sie tragen, ob sie es wollen oder nicht, unsere Gedanken in die Welt, wenn vielleicht auch nur Bruchstücke davon. Das kommt alles bei grau an. Ich würde meinen, es funktioniert wie eine Art Virus. So oder so herum.
Es zeigen sich ihre Gesichter und vor allem, wessen Fahne sie tragen.
Wir sind das Salz in ihrer Suppe. Zwei Körner zu viel und ihre selbst zusammenphantasierte Buchstabensuppe ist versalzen. Blinzeln

Ansonsten gilt folgender Standpunkt für mich:
Wer die Wahrheit nicht wissen will, muß eben dumm sterben.

Salve Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#4
na dann zitiere ich mal Blinzeln

Zitat:Sie werden glauben, wenn sie wissen. Sie werden erkennen, weil sie wissen!

das ist absolut passend und treffend für dieses Thema hier.

alexis
EigenSinnige Frauen
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#5
Es ist in der Tat so, daß mir solche Fragen recht oft begegnen. "Paganlord, woher willst Du das wissen?" oder "Wieso meinst du, das gerade du im Recht bist?"

So und in dieser Art werden die Fragen häufig gestellt. Ich entgegne dann: Ich habe zugehört. Ich habe beobachtet. Und daher weiß ich lediglich das, was ich selbst beobachtet und selbst gesehen habe. Das, was ich sehe z. B. in der Natur, in der Gesellschaft oder im zwischenmenschlichen Miteinander. Die Natur sei mein unwiderlegbarer Beweis und Sonne und Mond, Baum, Tier, Pflanze und Mitmenschen meine Zeugen.

Im Grunde können es ja alle Menschen sehen - nur ignorieren es eben die meisten. Das wiederum ist nicht meine Schuld oder die desjenigen, wen auch immer das betrifft.

Man beobachtet beispielsweise die Natur und läßt diesen Fakt gelten. Punkt. Man läßt diesen Fakt gelten. Nochmal Punkt.

Man fragt nicht "warum" und "ob das richtig ist" oder "was man dagegen tun könnte", sondern läßt einfach gelten was sich uns in der Natur zeigt. Viele begehen hier den logischen Fehler, das "warum" erklären und ergründen zu wollen und verstricken sich dadurch in logische Irrtümer.

Noch schlimmer ist: Die Leute bewerten Vorgänge in der Natur gemäß der eigenen Ethik, dem eigenen Moralempfinden bzw. dem ihrer Religion, Weltanschauung oder Schulbuchmeinung. Das führt sogar soweit, daß man "Natur" als unethisch einstuft und sie - im eigenen Sinne - zu verbessern sucht. Während Paganlord nur beobachtet und seine Beobachtungen entsprechend mitteilt.

Man will z. B. das Recht des Stärkeren nicht wahrhaben. Ach wie sträuben sie sich allesamt dagegen und versuchen es wegzureden. Lol Man will nicht wahrhaben, daß nach jedem Tod, neues Leben - nach jeder Nacht ein neuer Tag und nach jedem Winter ein neues Frühjahr folgt. Man ignoriert, daß die Natur für die Aufrechterhaltung des natürlichen Gleichgewichtes sorgt.

Man ignoriert, daß sich Menschen mit unterschiedlichen Religions- oder Weltauffassungen streiten. Man ignoriert, daß die Regierung korrupt ist, daß die heutigen Medien die Bevölkerung zur Abartigkeit und Verweichlichung erziehen und daß die Werbung zum Konsum manipuliert. Man will es nicht wahrhaben, obwohl es jeder sehen kann, wenn er einfach nur neutral beobachtet - statt sich zu rechtfertigen, zu erklären oder zu ergründen. Dabei wäre es so einfach. Aber man will es einfach nicht!

Wie dumm, nicht wahr? Aber so sind die Leute eben und fragen dann ...Paganlord woher willst du das wissen?
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#6
Hallo,
schönes Thema.

@Paganlord
Meine Meinung:
Man will es nicht, weil man selbst im Grunde grau ist, zumindest teilweise. Das ist die bittere Wahrheit.
Man ist schwach und mißbraucht einen scheinbar "alternativen Standpunkt", um sein eigenes graues System zu etablieren. Siehe Politik, z.B. insbesondere die Grünen.
So wie die Schöpfer, so die Brut. Ich glaube, man muß diese Dummheit der anderen loslassen lernen. Man kann nicht alle retten. Man kann nur sich retten und andere ermutigen. So wie Bragi schreibt: Durch naturverbundenes Denken und Handeln, werden andere auch wieder zurückversetzt, zumindest diejenigen, die dafür in Frage kommen.
Damit will und kann ich natürlich nicht leugnen, daß ein gesundes Maß an Zweifel für jegliche Entwicklung wichtig ist. Der Zweifel soll uns aber nur dazu anhalten entweder gewisse Dinge gedanklich nachzuvollziehen, oder selbst zu prüfen, also selbst in die Natur zu schauen - oder in sich selbst. Doch für die Mehrheit ist der Zweifel nicht mehr ein Auslöser zu einer eigenen Erfahrung und Erkenntnis, sondern ein Start und Endpunkt zugleich, eine Blockade. Der Zweifel kerkert nämlich gern und schnell den Geist ein.

Die Frage nach dem warum, tja das ist der alleinige Fluch der Wissenschaftler, die sich damit auseinandersetzen müssen, solange sie Wissenschaftler sind. Das Endziel der wahren Naturwissenschaft ist jedoch auch eine Selbstfindung, also eine auf sich selbst zurückfallende Spirale. Ein Mensch, der diesen Weg nicht gewählt hat, braucht sich nicht um das warum zu kümmern. Leider ist unsere heutige Welt sehr wissenschaftshörig und deshalb heißt der G*tt: "Warum?" Dummerweise existiert heutzutage aber keine wahre Naturwissenschaft in der Öffentlichkeit, im Gegenteil, die meisten wissenschaftlichen Theorien (bis auf Teile der Mathematik) lassen sich eher unter Gedankenmüll einordnen, als unter Naturerkenntnis. Würde man echte Erkenntnisse zulassen, würde das eine gleichzeitige geistige Erhebung des Bewußtseins der Menschen bewirken, denn die wahren Naturforschungen würden dem Menschen sein eigenes Wesen aufzeigen und ihn "befreien". Die Atlanter hatten es wohl fast geschafft, daher mußte die Gegenseite alles "untergehen lassen".
Alles ist eins, es kann nur eine Wahrheit geben...


Grüße


Ph34r
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#7
Zitat:Doch für die Mehrheit ist der Zweifel nicht mehr ein Auslöser zu einer eigenen Erfahrung und Erkenntnis, sondern ein Start und Endpunkt zugleich, eine Blockade.

sie zweifeln sich selbst an und ihre eigene beobachtungsgabe. sie denken, dass es nicht stimmen kann, weil es ja so leicht war, dass zu beobachten. dann lesen sie irgendwo nach, verlassen sich also wieder auf andere, und negieren damit ihre eigene beobachtungserkenntnis.

trotzdem, wenn so jemand dann mit einem von uns in kontakt kommt, kann er oft die bruecke zwischen dem selbst erlebten und dem, was hier erzaehlt wird herstellen und ist zumindest auf "zuhoeren" geschaltet.

nur wer von uns hat dann lust, jedesmal das selbe zu erzaehlen, um denen etwas zu erklaeren? denn das wirft einen ja immer selbst zurueck und es ist sehr anstrengend. ausserdem sind hier ja keine missionare.

es ist halt meist so, dass man irgendein Thema hat, dass schon viel weiter fortgeschritten ist und dann kommt irgendwer dazu und stellt eine grundsatzfrage, ueber die man selbst schon lange hinweg ist. dazu fehlt mir dann meist die geduld, um es nochmal und nochmal zu erklaeren.

trotzdem denke ich, sollte man jeden zum selbstbeobachten anregen, auch wenn sie es im grunde gar nicht koennen, weil sie ueberhaupt nicht wissen, wie sie dieses selbstbeobachten anstellen sollen - so dumm wie sich das jetzt auch anhoert, so ist es aber.

alexis

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#8
Zitat:sie zweifeln sich selbst an und ihre eigene beobachtungsgabe. sie denken, dass es nicht stimmen kann, weil es ja so leicht war, dass zu beobachten. dann lesen sie irgendwo nach, verlassen sich also wieder auf andere, und negieren damit ihre eigene beobachtungserkenntnis.

Sie sind genau wie wir, zum komplizierten Denken erzogen.

Zitat:trotzdem, wenn so jemand dann mit einem von uns in kontakt kommt, kann er oft die bruecke zwischen dem selbst erlebten und dem, was hier erzaehlt wird herstellen und ist zumindest auf "zuhoeren" geschaltet.

Es gibt auch andere, die nur darauf bedacht sind einem die Argumentationen zu nehmen, indem sie ständig alles bis ins kleinste Detail erläutert haben wollen. Es wiederholen sich dann ihre Fragen ständig, "Warum, wieso, wie kann das sein, woher willst Du das wissen, worauf beziehst Du Dich, wo liegt die Quelle Deiner Erkenntnis". Genau so, wie es Paganlord schon beschrieb.

Zitat:nur wer von uns hat dann lust, jedesmal das selbe zu erzaehlen, um denen etwas zu erklaeren? denn das wirft einen ja immer selbst zurueck und es ist sehr anstrengend. ausserdem sind hier ja keine missionare.

Es ist wahrlich sehr anstrengend und macht auch keinen Spaß sich immer und immer zu wiederholen. Letztendlich begreifen es eh nur die Wenigsten.

Zitat:es ist halt meist so, dass man irgendein Thema hat, dass schon viel weiter fortgeschritten ist und dann kommt irgendwer dazu und stellt eine grundsatzfrage, ueber die man selbst schon lange hinweg ist. dazu fehlt mir dann meist die geduld, um es nochmal und nochmal zu erklaeren.

*Zustimmend nickt*

Zitat:trotzdem denke ich, sollte man jeden zum selbstbeobachten anregen, auch wenn sie es im grunde gar nicht koennen, weil sie ueberhaupt nicht wissen, wie sie dieses selbstbeobachten anstellen sollen - so dumm wie sich das jetzt auch anhoert, so ist es aber.

Man sollte sich damit begnügen "geistige" Schilder aufzustellen.

Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#9
Zitat:Es ist wahrlich sehr anstrengend und macht auch keinen Spaß sich immer und immer zu wiederholen. Letztendlich begreifen es eh nur die Wenigsten.

Auch wenn es nur wenige sind, für mich in meinem Umfeld war es nur eine einzige - trotzdem hat es sich gelohnt, denn ich habe mir dadurch eine wertvolle Freundin erworben.
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#10
Solche Diskussionen habe ich gerade wieder viel.
Da heißt es dann, man sei intolerant (aber ja doch Zunge raus ), närrisch (na,auf jeden Fall Lol ) und militant.
Ein solches Urteil zwingt mich zum lächeln, nicht in die Knie.
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