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Kleingedrucktes und Unerwähntes
#1
Was Hersteller von Fruchtsäften gerne unterschlagen ist die Verfahrensweise wie sie ihre Säfte filtern, schließlich braucht das keiner wissen da es ja nicht zu den Inhaltsstoffen gehört und keine Gefahr für Allergiker mehr besteht.

Hier ein Text dazu:

Zitat:Gelatine in Fruchtsäften

Dass Gelatine aus Knochen und Häuten hergestellt wird, ist zumindest unter Vegetariern längst bekannt. Dass die Gelatine jedoch auch bei der Herstellung von Fruchtsäften und Weinen Verwendung findet, wissen erst wenige.

Tatsächlich werden klare Säfte häufig mittels Gelatine von ihren Trubstoffen befreit. Die Gelatine bindet alle gröberen Partikel in der Flüssigkeit und sinkt mit ihnen zu Boden, dadurch erreicht man einen klaren Saft ohne lange auf das natürliche Absinken der Trubstoffe warten zu müssen.
Die Säfte brauchen daraufhin nur noch gefiltert zu werden und sind völlig klar. Da auch Gelatinerückstände zur Trübung der Säfte führen, kann immerhin davon ausgegangen werden, dass alles unternommen wird, um die Gelatine möglichst vollständig heraus zu filtern.
Diese Technik ist übrigens nichts aussergewöhnliches, jeder Hobbywinzer lernt dies als einfache Methode, schnell einen klaren Wein herzustellen, und in der Industrie hat man heute sowieso nirgends mehr die Zeit, darauf zu warten, bis die Trubstoffe von selbst abgesunken sind. In der Migros werden zum Beispiel alle klaren Säfte der Firma Bischofszell (Apfel-, Birnen- und Traubensaft) mit Gelatine behandelt.
Glücklicherweise gibt es eine einfache Möglichkeit, dem auszuweichen: Trinken Sie naturtrübe Säfte. Das Klären dient ausschliesslich zur "Verschönerung" und somit Absatzsteigerung der Säfte und hat weder gesundheitlich noch sonst irgend einen Nutzen. Deshalb nennt man das "Klären" in der Industrie auch "Schönung".

Dazu einige Antworten von Fruchtsaftherstellern:

Zitat:Capri Sonne:

Sehr geehrter...bezueglich Ihrer Anfrage koennen wir Ihnen folgendes mitteilen: Prinzipiell sind die Ausfuehrungen der Verbraucherzentrale, die Sie uns uebergeben haben, richtig. Zur Klaerung von Fruchsaeften und damit auch bei der Bearbeitung der Zutaten von Capri-Sonne werden verschiedene Hilfsmittel verwendet. Dazu gehoeren neben anderen auch Gelatine. Mittlerweile gibt es allerdings auch effektive Filtersysteme, die von einigen unserer Lieferanten eingesetzt werden. Leider ist es uns nicht moeglich auszuschliessen, dass bei der Klaerung der Saefte Gelatine eingesetzt wird..

Granini:

Sehr geehrte...Wir klaeren unsere granini-Saefte mittels Ultrafiltration. Dies ist ein rein physikalisches Verfahren, so dass hier keine Gelatine verwendet werden muss. Nur bei granini Apfelsaft klar, granini schwarze Johannisbeere und granini Traubensaft rot wird noch Gelatine zur Klaerung verwendet.Bei granini Multivitamin kommen durch die Kapselung der Vitamine Fischgelatine ins Produkt. Nach der Klaerung ist die Gelatine jedoch nicht mehr im Produkt enthalten...

Hohes C:

Sehr geehrte.. Die Aussagen, die wir zu granini gemacht hatten, treffen auch auf hohes C zu. Jedoch wird bei allen hohes C Produkten nur die Ultrafiltration zur Klaerung eingesetzt. Was fuer granini Multivitamin gilt, gilt auch fuer hohes C Multivitaminsaft (Kapselung Vitamine)..

Punica:

Sehr geehrter...
Vielen Dank fuer Ihre Anfrage zu unserem Punica.
Die Saefte werden mit Schwein-Gelatine geklaert.
Freundliche Gruesse..

Um eventuelle Gelatine zu umgehen, sollte man naturtruebe Saefte waehlen !

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Achtung, an alle die herkömmliche Zahnpasta oder auch weiterhin weißen Zucker nutzen wollen, sollten das hier überlesen.

Bone Char. Knochenkohle
Die Asche der Knochen von Tieren. Verwendet in Knochenporzellan und häufig bei der Herstellung von <span style='color:red'>weißem Zucker</span>. Dient auch als Kohle in Aquarienfiltern.

Bone Meal. Knochenmehl
Zerstoßene oder zermahlene Tierknochen. In einigen Düngern. In einigen Vitaminen und Nahrungsmittelergänzungen als Quelle von Kalzium. <span style='color:red'>In Zahnpasten</span>. Alternativen: pflanzlicher Mulch,
pflanzlicher Kompost, Dolomit, Ton/Lehm, vegetarische Vitamine.

Weiter gehts, Holz statt Presspan und Natur statt Ärzte, so sollte das Motto lauten.
Bei Käse sollte man sowieso vorsichtig sein.

Blood. Blut
Von geschlachteten Tieren. <span style='color:red'>Verwendet als Klebstoff in Pressspan</span>, kommt auch vor in der Käseherstellung, Schaumstoff, intravenöser Ernährung und Medikamenten. Kann in Lebensmitteln in der Form von Lecithin vorkommen.

Und wer kaut gerne Kaugummi? Die Stearinsäure sollte dafür sorgen das man es nicht mehr tut...

Stearic Acid. Stearinsäure.
Fett von Kühen und Schafen, etc., und in den U.S.A. auch von Hunden und Katzen die in Tierheimen eingeschläfert werden. Bezeichnet meist eine Fettsubstanz die den Mägen von Schweinen entnommen wird. Kann scharf und irritierend sein. Verwendet in Kosmetik, Seifen, Schmiermitteln, Kerzen, Haarspray, Conditioners, Deodorants, Cremes, <span style='color:red'>Kaugummi</span>, Geschmackstoffen in Lebensmitteln. Derivative: Stearamide, Stearamine, Stearate, Stearic Hydrazide, Stearone, Stearoxytrimethylsilane, Stearoyl Lactylic Acid, Stearyl Betaine, Stearyl Imidazoline. Alternatives: Stearinsäure kommt in vielen pflanzlichen Fetten vor, Kokosnuss.

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Und weiter zur nächsten Perversion der Lebensmittelindustrie:

Wer kennt sie nicht, diese tollen neuen so gepriesenen Omega-3-Fettsäuren die angeblich lebensnotwendig sein sollen. Doch wie viele wissen woher sie stammen?


Zitat:Fischöl in «Reform»-Teigwaren!

Immer mehr Produkte enthalten Extrakte aus Tierkörpern. Oft ist dies aus der Deklaration nicht direkt ersichtlich. Durch die Medien als sehr gesund hochgejubelt, hält vor allem die von Fischen stammende Omega-3-Fettsäure immer mehr Einzug in verschiedensten Produkten.

«Uns ist die Fleischeslust schon vor 60 Jahren vergangen!»

So warb die Firma Morga AG an Ihrem Stand an der Natura-Messe. In ihrer Werbung wird diese Werbeaussage immer wieder mit dem Zusatz «Rein pflanzlich, seit 1930» bekräftigt. Deshalb erstaunt es um so mehr, dass auch diese, im Reformwarengeschäft tätige Firma, nun ein Produkt auf den Markt gebracht hat, das Fischöl (genauer: Omega-3-Fettsäuren) enthält. Das Produkt heisst «Val Farella Pasta di Sesamo». Diese Teigwaren werden immerhin nicht im morgaüblichen Design verkauft, so dass es sich vom üblichen Morgasortiment abhebt, dennoch ist eine solche Entwicklung sehr zu bedauern.

Natürlich ist Morga bei weitem nicht die einzige Firma, die solche Zusätze verwendet (Weleda gehört z.B. auch dazu), jedoch würde man es bei ihr am wenigsten erwarten. Ein weiteres Beispiel ist ein «Fruchtsaft» der Reihe «Actilife» der Migros. Im «Actilife Soleil» befindet sich ebenfalls dieses Fischöl. Allerdings muss man der Migros zugute halten, dass sie dies nicht hinter dem Begriff Omega-3-Fettsäure versteckt, sondern auf der Packung erwähnt, dass Fischöl zugesetzt wurde (ohne Lupe allerdings kaum zu entziffern). Bei den Teigwaren der Morga muss man selbst herausfinden, woher die Omega-3-Fettsäuren stammen könnten.


Jetzt verstehe ich auch wieso man Öko's als so "uncool" bezeichnet, sie essen kein Fett aus verwesenden Haustieren, mischen kein Produkt aus Knochenmehl in ihre Kuchen und Blut wollen sie auch nicht in ihren Möbeln stecken haben...


Meine Quellen:

http://www.peta.de
http://www.vegetarismus.ch
und ein islamisches Forum wo man dem Schweinefleisch vorbeugen wollte.

Freundliche Grüße

Benu
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#2
Hallo Benu,

super Zusammenstellung, vielen Dank dafür! Diesen ganzen Giftmischern gehört definitiv das Handwerk gelegt.

Gruß,
Nov
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#3
Zitat:Blood. Blut
Von geschlachteten Tieren. Verwendet als Klebstoff in Pressspan

Preßspan war mir schon immer unsympathisch, daß da aber womöglich Dämonen drinsitzen hätte ich mir nicht gedacht. Die Viecher lauern überall!
Devil2

Wichtig zu wissen auch für eine harmonische Wohnraumgestaltung (Eurofeng etc.)...

Danke für den Hinweis.
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#4
Guten Abend!

Nach diesem interessanten Einblick von Benu habe ich mich natürlich im Bio-Bereich umgehört. Die Firma "Voelkel" hat mich bei meiner Nachforschung freundlich unterstützt.

Folgende Antwort erhielt ich auf meine Nachfrage:

Wir selber setzen keine Gelantine ein. Aber unsere Lieferanten von Schönungsmitteln können uns keine 100%ige Versicherung geben, daß z.Bsp. eine Kreutzkontamination ausgeschlossen ist. Folgende Säfte können Spuren von Gelantine enthalten.

Holundersaft
Holunder Glühpunsch
Apfel Holunder
Rhabarbertrunk
Rharbarberschorle
Erdbeer Rharbarber
Rote Beete Feldfrisch
Quitte
Apfel Kirsch
Bio Zisch Ingwer

Meine Grüße!

Finde Dich selbst!
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#5
Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass ein konsequenter Vegetarier gar nicht ungesund leben kann. Jede krankmachende Nahrung enthält nämlich fast immer tierische Leichenteile.

Das hier hat meinen Verdacht bestätigt (Schlimm daran finde ich, dass es so unbekannt ist):

Zum täglich Brot:

Fast alle Bäckereien beziehen ihre Fette von einem zentralen Backfettlieferanten. Diese enthalten fast immer auch Schlachtfette: Wenn die Verkäufer in Bäckereien nicht garantieren können, dass ihre Brote ohne Schlachtprodukte hergestellt werden (was leider die Regel ist), muss man immer davon ausgehen, dass auch Schlachtfett verwendet wurde! Alternativen: Nur Brot kaufen mit genauer Zusammensetzungsliste (ist jedoch auch keine Garantie!).

Also immer fleißig selberbacken, oder zum Biobäcker gehen und nachfragen!

Und wer manchesmal noch Zombiegetränke zu sich nahm, weil er meinte er müsste das auf Feiern tun, dem sei gesagt:

Die Produkte Fanta Orange, Fanta Orange light, Fanta Mandarine und Kinley Bitter Lemon des Coca-Cola-Konzerns enthalten Spuren von Fischgelatine (diese wird laut Auskunft von Coca-Cola als Trägerstoff von Beta-Carotin verwendet).
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#6
Hallo Benu, vielen Dank für diese Information. Das ist ja voll eklig, da schüttelt es mich gleich.
Fulvia Flacca Bambula
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#7
Zitat:Also immer fleißig selberbacken, oder zum Biobäcker gehen und nachfragen!

Und beim Biobäcker ist das Leichenzeugs nicht drin? Kann mir da mal jemand eine verbindliche Antwort geben?
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd."
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#8
Mir stellt sich gerade die Frage:

Wie sieht das mit Knäckebrot aus?

[Bild: zensiert008.gif]
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#9
Hier die Antwort auf meine Anfrage bei Rapunzel (wäre schlimm wenn es nicht so wär) :


Sehr geehrter Herr *******,

wir können Ihnen absolut versichern dass keinerlei Schlachtfette in unseren Broten verarbeitet wird und nicht in Kontakt kommen.
Sollten Sie es wünschen, können wir Ihnen Spezifikation über unsere Vollkornbrote zukommen lassen.

Woher habe Sie diese Information ? Ich würde mich freuen wenn Sie mich zurückrufen könnten.

Mit freundlichen Grüßen


Ch**stian Bair
Rohstoffverkauf / Bäcker & Gastronomie

RAPUNZEL NATURKOST AG
Rapunzelstraße 1
D- 87764 Legau

Telefon +49 (0)8330-529 -1226
Telefax +49 (0)8330-529 -1175

E-Mail: Ch**stian.bair@rapunzel.de
Internet: http://www.rapunzel.de
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#10
Vielen Dank
für diese hoch interessanten Informationen, auch wenn mir dabei fast übel wurde.

Was ist das für eine Welt, in der man nicht mal mehr Brot ohne Bedenken essen kann. Zornig
Das bedeutet weitere Recherchen im eigenen Einkaufs-Umfeld.
Je länger es hier noch dauert, desto schwieriger wird es einem gemacht.
Ich will nach Hause Traurig

Grüße

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