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Kreativität beim Schreiben
#1
Ja ,da hat ich mir mal überlegt etwas für kreative und experiment-lustige köpfe einzuführen. Fettes Grinsen
Ich weiss nicht wie es euch so geht, wenn ihr wörter miteinander kombiniert, die sätze formt und
irgendeinen text verfasst u.s.w....

Ich finde ich dass schreiben langweilig und rigoros ist,wenn´s zuerst, nicht mit herz und verstand und zu letzt -nicht mit mentaler flexibilität im geiste vollzogen wird.
yo, ich denke einigen ergeht´s wohl auch so.
Natürlich liegt es nicht an der sprache b.z.w an dem zu geringen wortschatz, vielmehr ist es die sehnsucht eines jeden, ein wenig kunst zu vollbringen,einfach für sich selbst für andere oder um der ästhetik willen.
Daher kann man diesen tread hier als einen sammel tread behandeln, indem alles mögliche tricks und techniken gesammelt werden oder neue perspektiven vorgeführt werden, dass schreiben kreativer zu gestalten.
Gefahren,potentielle gefahren oder auch bestimmte oder gewisse vorteile, falls diese sich dem auge nicht entziehen sollten nebenher niedergeschrieben werden.

hmmm....Mal schauen wie es sich´s hier entwickelt.
Ich fange dann einfach mal ganz soft an mit einem sog von wikipedia.

Quellen von Neuwörtern [Bearbeiten]

Eine Quelle von Neologismen, die Entlehnung aus anderen Sprachen, wurde bereits genannt. Ein Sprachsystem stellt aber noch eine Reihe weiterer Mittel für die Neuwortbildung bereit. Hierzu gehören unter anderem:

* Komposition. Die Zusammensetzung neuer Wörter aus existierenden ist im Deutschen der produktivste Wortbildungsprozess und entsprechend auch eine ergiebige Quelle für Neologismen (Dosen-pfand, Gen-mais).

* Derivation. Die Ableitung mittels Affixen (insbesondere Präfixe oder Suffixe) ist ebenfalls eine ergiebige Quelle. Dabei können Affixe selber Neuprägungen sein (z. B. Cyber-) und eine größere Gruppe von Neuwörtern prägen (Cyberpunk, Cyberkriminalität).

* Abkürzungen sind ein wichtiges Mittel sprachlicher Ökonomie. Verfestigt sich ihr Gebrauch, dann können auch sie als Neologismen betrachtet werden (SMS, Hiwi, Azubi).

* Zusammenziehungen, im Englischen auch portmanteaus genannt. Diese werden aus dem ersten Teil einen Wortes und dem zweiten Teil eines zweiten Wortes gebildet, Beispiel: education + entertainment > Edutainment. Zusammenziehungen sind im Deutschen selten, sie werden meist aus anderen Sprachen entlehnt.

Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Neologismus
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#2
Was die Erfindung von neuen Wortkombinationen betrifft, so wird das als Mittel der Manipulation verwendet. Für weitere Informationen hierzu gibt es bereits eine Übersicht der Manipulationsarten im entsprechenden Ordner.
Ich kann es aber auch noch mal heraussuchen.

Ansonsten sehe ich das so, daß man zuerst einmal seine eigene persönliche Schreibweise auf ein gewisses Niveau bringt. Was meine ich damit? Ich meine z. B. die Groß- und Kleinschreibung. Meines Erachtens ist das eine Respektbekundung dem Gesprächspartner gegenüber!

Und dann erst kann man meiner Ansicht nach seinen Schreibstil finden und formen.

Meine Grüße
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#3
Ja, es hat was mit Respekt zu tun, dass man korrekt schreibt, genauer gesagt ist es eine Tugend richtig schreiben und reden zu können, wer das nicht kann ist es nicht wert gehört zu werden.
Trotzdem kann es Kreativität geben solange sie intelligent und nützlich ist, wer allerdings ohne Rücksicht sich alles zurechtbiegt oder aus Faulheit was weglässt oder die Sprache sonstwie verschandelt hat die Sprache nicht bereichert sondern kaputtgemacht.
Asozial ist auch diese Chatsprache oder Leute, die meinen besonders intelligent rüberzukommen, indem sie "kreativ" beim Schreiben in Foren etc sind, solche Leute ignoriere ich meistens völlig, weil es echt ne Qual ist den Mist zu lesen und man hinterher auch noch rästeln muss was die nun eigentlich meinen.
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#4
Der von mir bereits angesprochene Absatz:

Der Gebrauch eines bekannten Begriffes für etwas Neues erweckt die Illusion, als würde es sich um etwas Bekanntes bzw. Vertrautes handeln. Englisch klingt modern, besonders bei technischen Dingen. Selbst ein Begriff wie "Kassettenrecorder" klingt nicht mehr modern genug und muß in "Tape-Deck" umgetauft werden. Was spricht eigentlich gegen den Begriff "Kompaktbandgerät"? Verharmlosende Begriffe werden gewählt, um auf weniger Widerstand zu stoßen. Das Wort "Entsorgungspark" klingt doch angenehmer als "Mülldeponie". Der Gebrauch übermäßig harter Begriffe soll Empörung erzeugen oder Personen ausgrenzen. Auch die Behauptung, daß Soldaten "potentielle Mörder" seien, nutzt dies Methode. Der konsequente Mißbrauch bzw. die falsche Anwendung eines Begriffes kann zur Wandlung der Bedeutung führen. Das Wort "Idiot" stammt vom griechischen "idiotes", das "Privatmann" oder "gewöhnlicher, einfacher Mann" bedeutet.

Von Geisteskrankheit ist da keine Spur. Durch konsequenten Mißbrauch kann ein Begriff auch einen Beigeschmack bekommen. Das Wort "Demagoge" (= Volksführer) hat einen Beigeschmack, den das Wort "Pädagoge" (=Kinder-/Knabenführer) nicht hat. Warum ist ein Pädagoge denn harmloser? Für neue Erzeugnisse werden oftmals Kunstworte verwendet, die es vorher noch gar nicht gab. Das ergibt die Illusion von etwas Neuem und Besonderem. Kunstworte können so gewählt bzw. gestaltet werden, daß eine gezielte Assoziation erreicht wird. Es läßt sich in ausgiebigen Test überprüfen, ob die gewünschte Wirkung erzielt wird. Beispiel: "Calibra" für Sport-Coupe von Opel. Der gezielte Einsatz unbekannter Worte erzeugt den Überraschungseffekt und hat das Ziel, das Produkt als etwas Besonderes darzustellen.

Siehe auch hier:
http://www.pagan-forum.de/uebersicht-zum-thema-manipulation-t24222.html

Es ist also nichts besonderes, seine Schreibweise zu pervertieren und das dann auch noch Kreativität zu nennen! Es ist vielmehr der stumme Schrei nach Aufmerksamkeit oder einfach nur Unwissenheit. Ein blindes Kopieren seines Umfeldes. Es ist das Spiegelbild dieser Gesellschaft. Fern jeglicher Qualität und jeglichem Sinn für zur Papier gebrachter Rhetorik. Und da es heute zu anstrengend ist diese Aufmerksamkeit durch eine vorbildliche Lebensweise zu bekommen, dreht man die Vorgehensweise einfach ins völlige Gegenteil um und läßt der Entartung freien Lauf und will das dann kreativ nennen.

Ich schließe mich den Worten meines Vorredners übereinstimmend an!

Meine Grüße
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#5
Zitat:Meines Erachtens ist das eine Respektbekundung dem Gesprächspartner gegenüber!

Und dann erst kann man meiner Ansicht nach seinen Schreibstil finden und formen.

Sehe ich genau umgekehrt und zudem kann ich nicht ersehen was die groß und klein schreibung mit respekt zu tun haben sollte....hierzu werde ich auch nicht mehr schreiben aus respekt ^^
Der respekt offenbart sich wenn man hinter den worten steigt b.z.w mit dem herzen denkt.

Winken
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#6
Zitat:Ja, es hat was mit Respekt zu tun, dass man korrekt schreibt, genauer gesagt ist es eine Tugend richtig schreiben und reden zu können, wer das nicht kann ist es nicht wert gehört zu werden.

Über das thema respekt hatte ich mich schon mehr oder weniger geäußert.
Es ist eine tugend richtig zu reden und schreiben?
Mein G*tt, hast ja echt kein respekt gegenüber den menschen die nicht mit dieser "tugend" gesegnet wurden?.Wir sollten beachten dass nicht jeder mensch die gabe hat mit worten ob nun schriftlich oder mündlich, spielerisch umzugehen oder diese in eine vorgegebene formale form zu pressen,und,sind diese gleich tugendlos? Eben nicht denn:
Jeder hat seine stärken und schwächen, und dass wäre weise und intelligent dies zu akzeptieren und zu respektieren.
Das ist für mich keine tugend........no isset nich..
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#7
Wer es nicht kann muss es halt lernen oder die Klappe halten, Sprache basiert darauf, dass sie einheitlich ist, so dass man sich untereinander verstehen kann, wenn jeder sich alles dreht wie er lustig ist versteht irgendwann keiner mehr irgendwas.
Mit Tugenden wird man auch nicht gesegnet sondern basiert auf der Entscheidung ob mans sein will oder nicht, jeder der nicht tugendhaft ist, macht dies mit Absicht, eine absichtliche Respektlosigkeit also und wieso sollte ich mich mit jemandem abgeben wollen, der absichtlich respektlos ist?
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#8
Zitat:Wer es nicht kann muss es halt lernen oder die Klappe halten.

Und was ist wenn sie ein defizit haben in punkto lernen?
Müssen sie dann tugendlos schweigen? Lol

Zitat: Sprache basiert darauf, dass sie einheitlich ist, so dass man sich untereinander verstehen kann, wenn jeder sich alles dreht wie er lustig ist versteht irgendwann keiner mehr irgendwas.

Dass stimmt.
Hier gibt es aber etwas zu differenzieren.

I.Mit der groß und kleinschreibung und zeichensetzung sollte schon die freiheit bestehen alles so zu gestalten wie man es für richtig hält.
Und auch die wörter so zu schreiben dass es intersubjektiv verständlich ist, eben was derjenige zum ausdruck bringen will.

II.Was die sprache unverständlicher machen würde ist wohl wenn man tag für tag neue wörter erfinden würde oder bereits vorhandene wörter ständig um-definieren würde u.s.w ohne wieder von den definitionen loslassen zu können.

Ich sag nur Freiheit Fettes Grinsen

Zitat:

Mit Tugenden wird man auch nicht gesegnet sondern basiert auf der Entscheidung ob mans sein will oder nicht, jeder der nicht tugendhaft ist, macht dies mit Absicht, eine absichtliche Respektlosigkeit also und wieso sollte ich mich mit jemandem abgeben wollen, der absichtlich respektlos ist?
Hierzu werde ich nichts schreiben.
Das würde nur choas hervorbringen. Ogrins
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#9
Deine Reaktion bestätigt doch was ich sagte, du könntest respektvoll sein aber tust es nicht undzwar aus Absicht.
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#10
Villeicht solltest du das wort respekt nocheinmal durchdenken und durchdringen mit allen zusammenhängenden aspekten, dass wort nur richtig schreiben und sich zurecht interpretieren, dass bringt´s auch nicht.
Von daher kann ich diesbezüglich keine weitere antwort mehr geben, und die antwort kannst du dir nur selbst geben, da wir sonst wie es mir scheint, aus verschiedenen "dimensionen" zueinander sprechen.
liebe grüße Herz Winken
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