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Leitlinien der Pharmaindustrie
#1
Vor kurzem habe ich eine Doku gesehen, in der es um die Leitlinien der Pharmaindustrie ging.
Es wurde klar und deutlich geschildert, daß Ärzte, um sich strafrechtlich abzusichern, Medikamente und Dosierungen verordnen müssen, die sehr oft gar nicht notwendig, erfolgversprechend und extrem nebenwirkungsbehaftet sind. Bei plötzlichen Infarkten oder Schlaganfällen kann ihnen anderenfalls ein Prozeß drohen, bei dem sich die Gerichte dieser Leitlinien als Grundlage zur Patientenbehandlung und -medikation bedienen.

Man erkennt sehr gut, wie vernetzt die Pharmaindustrie ist, daß selbst Gerichte deren Grundlagen als Maßstäbe anerkennen!

Interessanterweise werden diese Leitlinien von der Pharmalobby durch ein paar ausgewählte Personen, Professoren, Mediziner etc. erstellt, die nicht selten von der Pharmaindustrie bezahlt werden oder gar offiziell für diese arbeiten.

Eigentlich müßte doch der behandelnde Arzt individuell entscheiden dürfen, was der Patient gerade benötigt!
Daß dem nicht so ist, ist ein Beleg dafür, daß die Patienten ausschließlich als Einnahmequelle betrachtet werden. Mehr noch liegt es gar nicht in der Absicht der Pharmalobbyisten, irgendwem zur Gesundung zu verhelfen, denn mit gesunden Menschen läßt sich kein Geld verdienen. Und wir reden hier über Milliarden – jährlich!

Man muß natürlich auch bemerken, daß die meisten Menschen heute den Ärzten hörig sind, so nach dem Motto, "na, wenn das der Herr Doktor nicht weiß, wer dann ...". Und selbst, wenn sie merken, daß etwas mit der Medikation nicht stimmt oder zu starke Nebenwirkungen auftreten, sind viele oft zu feige, das verschriebene Gift eigenständig abzusetzen! Was sollen sie auch machen, der nächste Arzt verschreibt ein anderes Mittel mit denselben Wirkstoffen vom gleichen Hersteller usw.

Anhand der Dokumentation erkennt man sehr deutlich, wie ausgeliefert die Mediziner der Pharmaindustrie sind! Das ist erschreckend und muß zum Nachdenken anregen, ob es nicht Alternativen gibt, bevor man wegen einem Wehwehchen den Weg zum Arzt antritt und vielleicht noch verordnete Pillen schluckt, denn davon profitiert in der Regel nur eine Institution! Der Patient wird im besten Fall nur betäubt!

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/medizinische-vorgaben-welchen-einfluss-hat-die-pharmaindustrie-100.html
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#2
Zitat:Der Patient wird im besten Fall nur betäubt!

Einen besten Fall gibt es hier nicht, die Leute werden vergiftet! Damit die Erzeuger der "Produkte" Geld verdienen. Nur kranke und verseuchte Leute nützen der Pharmaindustrie!
Tue was Du willst, aber wisse was Du willst!
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#3
D ist bei diesem Thema wirklich übelstes Pflaster! Selbst die USA lassen wir hierbei im Schatten.
Arzt in D ist oftmals mehr Bestrafung als Berufung, wenn nicht Zusatzqualifikationen eingebracht werden.
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#4
Schwerkranke Patienten dürfen zukünftig für Experimente verwendet werden, und zwar auch ohne Zustimmung des Patienten. Obwohl die Patientenorganisation dagegen ist, wurde eine entsprechende Gesetzesnovelle heute vom Bundestag verabschiedet. Dieser Gesetzentwurf ist natürlich unauffälliger formuliert, aber letztlich bedeutet er genau das.  

Gesetzentwurf

Bundestag stimmt für umstrittene Demenzforschung

Gemeinnützige Forschung: In Zukunft soll es Medikamententests an demenzkranken Menschen geben, auch wenn diese davon nicht mehr profitieren. Der Bundestag stimmte mehrheitlich für die viel kritisierte Gesetzesnovelle.

Arzneimitteltests an Demenzkranken sollen in Deutschland künftig grundsätzlich möglich sein - auch wenn der betroffene Patient davon keinen eigenen Nutzen hat. Der Bundestag stimmte am Mittwoch mehrheitlich für eine Neuregelung, die die sogenannte gemeinnützige Forschung erlauben will - vorausgesetzt, der jeweilige Patient hat dies nach einer verpflichtenden ärztlichen Beratung schriftlich so festgelegt.

Anmerkung: ... oder der entsprechende gesetzliche Vormund (bei Demenzkranken).

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/forschung-an-demenzkranken-bundestag-stimmt-fuer-gesetzentwurf-a-1120568.html
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#5
>Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.<

Leere Worte.
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#6
(12.11.12016, 13:20)Hekaterina schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-Leitlinien-der-Pharmaindustrie?pid=51532#pid51532>Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.<

Leere Worte.

Es gibt nur eines: Gar nicht erst krank zu werden, um denen nicht ausgeliefert zu sein. Jeder hat es durch seine Lebensweise selbst in der Hand!
Tue was immer ich will!
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