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Lob, Eigenlob und Anerkennung
#41
Was ist mit dem Inhalt, warum gehst Du nicht auf diesen ein?
„Nichtstun ist halber Tod. Das Leben äußert sich nur in der Tätigkeit.“
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#42
(14.09.12016, 13:14)verdandi schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-Lob-Eigenlob-und-Anerkennung?pid=51185#pid51185Was ist mit dem Inhalt, warum gehst Du nicht auf diesen ein?

Weil das alles in dieser Diskussion erwähnt wurde und für mich das Thema abgeschlossen ist.
Wenn Du für Dich da nichts herausziehen kannst, ist das schade, aber Dein Problem.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#43
Die meisten Körper kommen ohne inneren Antrieb, nur mit einer Grundprogrammierung, auf diese Welt.
Einige Einzelfälle finden das Tal der weisen Narren und sind auf der Suche nach dem Warum, nach dem Woher und nach dem Wohin.
Aber diese Fragen muß derjenige sich selbst beantworten.

Den Sinn Deines Lebens mußt Du Dir selbst geben. Einen hast Du auf jeden Fall: Kultiviere und pflege Dein Inneres, und entwickle Dich weiter.
Finde heraus, daß Du nur für Dich selbst lebst und für Dich selbst verantwortlich bist. Du lebst nicht für den Partner, nicht für die Freunde, nicht für die Kollegen oder gar die Verwandtschaft. Nur für Dich selbst.
Wenn Du das verstanden hast, frage Dich, was Du in diesem Leben erreichen willst. Erstelle einen Plan, und arbeite ihn ab.
Finde heraus, was Dir am besten liegt und Spaß macht. Verdiene am besten Deinen Lebensunterhalt damit.
Lob und Anerkennung gibst Du Dir damit selbst.

Man kann als Strauchelnder sich ein Vorbild suchen. Die Antike bzw. die Geschichte bietet viele davon.
Hätte er oder sie genauso gehandelt wie ich? Kann man sich jederzeit fragen und damit sich immer neu abgleichen.

Na, ist das Motivation genug?
Lebe für Deine Ideale!
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#44
Ich finde bei diesem Thema geht es, wie übrigens in allen Lebenssituationen, um die eigene Intention und die dahinterstehende Emotion. Man muss das Thema nicht unnötig ausweiten. Ein gesundes Ego und Selbstwertgefühl ist wahnsinnig wichtig und zeugt doch erst von einem selbstbestimmten Menschen. Hierzu gehört auch, seine Erfolge anzuerkennen, daraus Kraft und Motivation zu schöpfen.

Wir lernen heute nämlich vielmehr, sich klein zu machen, abzuducken und im Sklavendasein zu verkommen. Und natürlich kann man sich dann auch mal selbst auf die Schulter klopfen und sagen: "Weiter so." Das ist doch eine positive Suggestion und zeugt von einem lebensfrohen und lebensbejahenden Menschen.

Man darf sich aus meiner Sicht auch freuen, wenn man von anderen gelobt wird. Denn auch das ist eine Fähigkeit, die nicht jeder kann. Lob überhaupt anzunehmen und nicht sofort in Mißtrauen zu verfallen.
Lob und Anerkennung darf halt nur nicht zur Triebfeder werden. Man muss sich immer darüber klar werden: Was will ich? Welche Ziele habe ich? Was ist mir wichtig? Lebensphilosophie etc.

Und diesen Weg geht man, unabhängig davon, ob man gelobt wird oder nicht. Wenn man was gut macht, freut man sich, und wenn man etwas falsch macht, dann lernt man daraus und wächst daran.

Es geht doch bei dem Thema nur darum, dass man sich durch Lob von anderen nicht manipulieren und um den Finger wickeln lässt. Dass man nicht auf "dicke Hose" macht, sollte hier wohl jedem klar sein. Wer hört schon jemanden gern reden, der den ganzen Tag nur seine herausragenden Leistungen und Talente hervorhebt. Im Gegenteil, man ruft Leute auf den Plan, die sich über jeden Fehler freuen und auf das Versagen der "Großschnauze" hoffen.

Aber zu sich selbst und dem Leben "ja" zu sagen, sich an seinen Erfolgen und den von seinen Freunden gleichermaßen zu erfreuen, das ist doch Lebensfreude pur  Biggrin  

Liebe Grüße
Inara  
Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
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#45
Zitat:Ich finde bei diesem Thema geht es, wie übrigens in allen Lebenssituationen, um die eigene Intention und die dahinterstehende Emotion.

Genau Lächeln
Um das zu differenzieren, wurde in der Diskussion erstmal zwischen Lob, Eigenlob und Anerkennung unterschieden. Und klar, es geht auch darum, sich nicht um den Finger wickeln zu lassen oder sich selbst um den Finger zu wickeln UND sich selbst gern zu haben, und dann ist doch alles bestens Blinzeln
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#46
Begriffsabgrenzungen sind enorm wichtig, um die Grundlage dafür zu schaffen, auf gleichem Niveau zu diskutieren. Hierdurch vermeidet man Mißverständnisse und dadurch natürlich auch Konflikte  Daumen hoch

Man muss beim Diskutieren halt nur immer darauf achten, dass man nicht vom eigentlichen Thema wegkommt.

Es sollte doch bei jeder Diskussion immer eine Essenz geben. Auch, wenn sich das aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen sicherlich nicht immer vereinbaren lässt. Aber die Essenz kann ja auch für jeden ein bißchen anders aussehen. Winken
Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
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#47
Ich verstehe die Sache mit dem Eigenlob ohnehin nicht.
Ich kenne Eigenlob bei mir nur als Sarkasmus oder anderweitig humoristisch, anders kann sowas doch nicht ernsthaft eingesetzt werden, ohne dabei herumzuprahlen!

Lob ist wie geschrieben nur deswegen in der Kritik, weil inzwischen soviele dümmliche und emotionale Hülsen auf dieser Welt herumtrampeln und gar nicht wissen, was mit sich anzufangen ist. Alle diese haben auch bei "guter Arbeit" kein Lob verdient, denn sie können damit nicht umgehen! Es würde nur das Ego weiter aufblähen, und damit schubst man die Person noch ein Stück weiter zum Abgrund (= Einmischung). Letztlich müßig, sich über die richtige Verhaltensweise gegenüber Hülsen auszutauschen, denn die einzig richtige Verhaltensweise ist, sich erst gar nicht mit diesen Überflüssigen zu unterhalten, wenn man nicht unbedingt (als Vorgesetzter) muß! Und da kann das Lob auch so formuliert werden, daß die Sache/der Erfolg im Vordergrund steht und nicht die Person. Es ist vornehmlich falscher Umgang (vom lobenden und gelobten) mit dem Lob und weniger das Lob an sich das Problem!

Ansonsten (für manche Personen wie hier) ist Lob eine "kleine Anerkennung" und einfach nur eine positive Rückmeldung, ohne aber die Motivationsgrundlage zu sein. Die kommt aus sich selbst heraus, wie Ajax schon lange geschrieben hatte, wird aber - und das ist entscheidend - durch Lob stabilisiert, aber nicht genährt! Voraussetzung: alle Tassen im Schrank.

Wer Lob grundsätzlich kritisiert, muß auch die Kehrseite (= Kritik) kritisieren. Ein Paradox! Und das mit Recht! Lol
Willkommen in der polaren Wirklichkeit!
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#48
(17.09.12016, 23:28)THT schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-Lob-Eigenlob-und-Anerkennung?pid=51205#pid51205Ansonsten (für manche Personen wie hier) ist Lob eine "kleine Anerkennung" und einfach nur eine positive Rückmeldung, ohne aber die Motivationsgrundlage zu sein.

Das wäre das Optimum. Aber ich denke auch, dahingehend wurde alles gesagt, wenn selbst die Betroffenen sich nicht mehr zu Wort melden.

Lob als Manipulation:
Ich sehe das im Alltag beim Umgang mit den Matrixpixeln, wie man Lob als Manipilation einsetzen kann, daß die machen, was sie sollen. Dabei denke ich dann immer, das muß denen doch auffallen. Fehlanzeige. Die schnurren dann ab, und für einen kurzen Augenblick reicht es dann wieder, bis das Lob erneuert werden muß.
Die Dosis ist hier entscheidend.
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#49
Ich habe alles durchdacht und immer noch die gleiche Meinung. Ein Eigenlob, eine Anerkennung für mich selbst, tut mir gut, wenn ich ein gesetztes Zeil erreicht habe! Und immer noch halte ich nichts von: "Eigenlob stinkt", das einen klein halten soll.
Es könnte aber daran liegen, dass ich meine eigene Chefin bin und mich demzufolge auch bezüglich der Arbeit immer selbst motivieren muss. Es gibt eben keinen Chef Lächeln

THT hat recht, Lob und Kritik sind zwei Seiten einer Medaille.

Grüße!
„Nichtstun ist halber Tod. Das Leben äußert sich nur in der Tätigkeit.“
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