Mathematik und Geometrie
#1
Mathematik und Geometrie

Alfred Schreiber (ein deutscher Mathematiker) behauptet in seinem Vortrag an der Universität in Flensburg, daß Mathematik als unsichtbare Kultur bezeichnet werden muß.

Er sagt, daß Menschen Angst vor dem Begriff Mathematik haben. Zwar akzeptieren sie die hochtechnologisierte Umwelt, doch wenn es zum Begriff Mathematik als solchen kommt, dann winken viele Menschen ab: "wer mag schon gerne rechnen"?

Viele Mathematikfeinde übersehen dabei, daß ein Teil der Mathematik mit geometrischen Formen zu tun hat. Mit dem Kreis, dem Oval, dem Quadrat, dem Rechteck, dem Dreieck, und den sich daraus ergebenden anderen Formen. Formen und Figuren, die wir in wichtigen historischen Gebäuden – so wie auch in der Städteplanung unserer Vorfahren finden.

Schreiber glaubt, daß Mathematik nicht nur einen Teil der allgemeinen Kultur ausmacht, sondern auch auf Gefühle, auf Harmonie und auf das Schönheitsempfinden hinweist. Und Schreiber geht in seinem Gedankengang sogar noch einen Schritt weiter, indem er auf die unsichtbare Mathematik hinweist, die sich in allem, auch in der Natur wiederfindet. So wird die räumliche Struktur, die Entwicklung geometrischer Fähigkeiten eher der Mathematik – denn der Kultur zugeordnet. Auch kann man sich mittels Mathematik durchaus der philosophischen, geistes- oder kulturwissenschaftlichen Betrachtungsweise nähern. Hier fallen dann oft die Begriffe "geheim, verborgen, unbewußt", auch wenn das merkwürdig klingen mag.

Weitere Mathematiker betiteln die Mathematik sogar als die "große geheime Ideologie". Der Hintergrund hierfür findet sich in Platons Philosophie. Mathematik leitet sich im altgriechischen von mathémata (= Kenntnisse, lernbares Wissen ab). Im niederländischen steht das Wort wiskunde für
Mathematik, in dem die indogermanische Wurzel wis für "wissen – sehen – erkennen" steckt.

Nach Platon ist dieses Wissen zunächst verborgen – doch kann es jedem Menschen mit ein wenig Hilfe bewußt gemacht werden. Nach Platon wird uns die Tür zu einer Welt reiner Gedankendinge hinter den wechselnden äußeren Erscheinungen geöffnet. Erkenntnis bedeutet demzufolge Teilhabe an der Welt der Ideen, die sich dann äußere Ausdrucksformen sucht.

Pythagoras versucht mittels Zahlen sogar das ganze Universum zu erklären – wodurch Mathematik dann zur beweisfähigen Wissenschaft aufstieg. Hierbei bleibt jedoch unberücksichtigt, daß selbst die moderne Wissenschaft irrtümlicherweise voraussetzt, daß das Universum identische Maßstäbe (mathematische Formeln) wie die Matrix-Erde aufweist. In Bezug auf das Universum bleiben somit alle Beweise eine rein theoretische Formel.

Der Heppenheimer Mathematiker Karl Menninger (1898 bis 1963) schreibt in seinem Essay über "Mathematik und Kunst". Er beschreibt hier eine sogenannte "Urmathematik" (die von der Schul- und Hochschulmathematik zu unterscheiden sei) als einer intuitiven Erkenntnis reiner Gestalten und Formen, die meistens (d. h. von mathematisch nicht geschulten Menschen) unbewußt gehandhabt wird. Beispiele solcher Urmathematik sind Versmaße und Strophenformen, die wir aus der Poesie, als Maßwerk in der Architektur, als vielfältige Arten von Symmetrie in den Werken der Musik und der bildenden Kunst kennen.

Die Mathematik der Kunst wäre somit auch die Mathematik der Architektur, Symbolstruktur und der Frequenzaktivität in unserem Sinn. Jede heutige Architektur sollte sich daher an ihren antiken Vorbildern richten und messen lassen. Der richtige (nützliche) Frequenzfluß geschieht also auch durch die Wahl der richtigen Mathematik in Bezug auf Geometrie, Symbol und Figur.

Von Leibniz stammt der Satz: Musica est exercitium arithmeticae occultum nescientis se numerare animi. (Musik ist eine arithmetische Tätigkeit des Geistes, dem verborgen bleibt, daß er dabei in Zahlen denkt.)

Charles Bouleau spricht hingegen von der "geheimen Geometrie der Maler". Es genügt ein Blick auf Phänomene des Alltags; z. B. die simple Anordnung der Dinge auf einer liebevoll gedeckten Kaffeetafel. Mit dem Gefühl für Symmetrie (Ebenmaß, Ausgleich, Wiederholung im Rapport ornamentaler Formen) befinden wir uns gleichsam im Zentrum einer mathematischen Leitidee.

Aus jedem Chaos (also aus den Einzelteilen wie Tisch, Stühle, Tischdecke, Geschirr, Speisen und Getränke) entsteht die neue Ordnung. Ein neues System, aus welchem sich automatisch neue Verhaltensweisen für den Benutzer, für die Anwender und für die teilnehmenden Personen ergeben. Eine Frequenz der Ordnung. Einmal in Bewegung gesetzt, ist sie nicht mehr zu stoppen.

Im Gegensatz hierzu verdreht die "Graue Architektur" (stehend für graue Wissenschaften) jede bestehende Ordnung, um daraus das bevorzugte Chaos entstehen zu lassen, in welchem die Machtgier jedwede Vernunft außer Kraft setzt.

Trotzdem besteht auch hier der unwiderstehliche und weltweit herrschende Drang, altbekanntes (wie beispielsweise unsere Götterstatuen) neu zu interpretieren und diese somit durch die heutige gestaltende Kunst zu "neuem Leben" zu erwecken.

Jede irdische Existenz basiert auf Formen, auf Farben und demzufolge auf mathematischen Formeln und Symbolen. Diese mögen zwar derzeit grauer Herstellungsart sein, doch ist ihnen unsere historische Spiegelversion automatisch eingebaut. Das wiederum läßt den Schluß zu, daß aus dem derzeitigen Chaos unweigerlich wieder eine "Neue Welt Ordnung", antiker und damit kosmischer Tradition und Art entstehen muß. Unabhängig davon, was die Graue Elite geplant hat oder im Voraus plant.

Warum jedoch spricht man dabei von "geheimer, verborgener Mathematik"? Ist in den Symbolen der Antike der unergründliche Essenz-Code, der Blaudruck universalen Lebens verborgen? Das kann mit einem einfachen "Ja" bestätigt werden.

Der Punkt ist der Ausgangspunkt der Essenz. Der Punkt im Kreis symbolisiert die erste Idee, der spirituelle Blaudruck. Der Punkt in 2 Kreisen oder auch als 3 Kreise dargestellt ist die Frequenzaktivität, aus welcher die Form einer Materie entstehen muß. Egal in welcher Dimension ein Mensch sich gerade befindet.

       
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
Zitieren
Es bedanken sich: Violetta , Hernes_Son , Andrea , Inara


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Termine

Nächster Vollmond ist in 24 Tagen und 6 Stunden am 26.09.12026, 18:50
Letzter Vollmond war vor 5 Tagen und 5 Stunden
Nächster Neumond ist in 8 Tagen und 17 Stunden am 11.09.12026, 05:28
Letzter Neumond war vor 20 Tagen und 16 Stunden