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Neutralität im Alltag
#11
Hallo zusammen!

Die Neutralität in einer Eltern-Kind-Beziehung lässt sich denke ich gut umsetzen, solange ich selbst die Erziehung ausübe. Wenn das Kind aber nun in die Schule kommt, dann gebe ich zwangsläufig einen Teil der Erziehung an die Lehrer ab, und es ist natürlich auch den Einflüssen und Manipulationen der Mitschüler ausgesetzt. Von daher denke ich liegt das Problem von besonders „schädlichen“ Einflüssen im Zusammenhang mit der Neutralität nicht nur in den PC-Spielen, dem Fernsehen und der Musik , die mit Sicherheit auch eine große Rolle spielen, sondern die größte Manipulation geht meines Erachtens von der Schule aus.
Wenn ich mich an meine eigene Schulzeit zurückerinnere, dann erkenne ich, dass ich noch heute bestimmte Themengebiete oder Fachbereichen eher positiv entgegentrete und anderen Bereichen eher mit Unbehagen und negativen Emotionen begegneLächeln. Hier wurde ich also geprägt und manipuliert.

Außerdem frage ich mich wie man sich als Lehrer gegenüber Kindern verhalten sollte, die besonders verhaltensgestört sind, aber man seine eigene Neutralität (Nicht- Einmischung in die Erziehungsmethoden der Eltern) nicht aufgeben möchte und sich dauernd in Emotionskontrolle üben muss. Ein Beispiel, darüber hatte ich erst gestern mit meiner Schwester diskutiert, die Grundschullehrerin ist:

Ein verhaltensgestörtes Kind, dessen Eltern wohl nicht in der Lage sind dem Kind die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, versucht durch Störungen und Missachtung von Arbeitsaufträgen auf sich aufmerksam zu machen. Dies geht soweit, dass es permanent die ausgeteilten Arbeitszettel vor den Augen des Lehrers, in diesem Falle meine Schwester, zerknüllt und wegwirft. Außerdem versucht es andere Mitschüler zu gleichem destruktivem Verhalten zu animieren. Eine sachliche Auseinandersetzung mit diesem Schüler ist nicht möglich, da es auf normale sachlich ausgesprochene Worte nicht reagiert.

Mir geht es jetzt nicht um eine Lösung dieses Problems, nein, ich möchte damit nur deutlich machen, das es manchmal vielleicht gar nicht anders geht, als die eigene Neutralität aufzugeben, um eine Lösung für die gesamte Gruppe (Klasse) zu finden, damit diese einigermaßen normal funktionieren kann. Wie seht ihr das?

Grüße

Hernes Son
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#12
Verhaltensgestörte Kinder gehören aus dem Unterricht entfernt.
Was will man den Lehrern sonst noch unter dem Banner der Toleranz zumuten?

Ein Lehrer hat eine klar definierte Aufgabe. Wird er in der Ausübung dieser Aufgabe gehindert, muß er sich wehren, sprich die Störenfriede aus dem Unterricht entfernen.
Siehe oben PLs Ausführungen, ist eigentlich ganz deutlich: Man kümmert sich um seinen Kram (in dem Fall gehört es eben zum "Kram" des Lehrers, anderen etwas beizubringen), bis man daran gehindert wird...

Wird dem Lehrer so ein Schritt nicht erlaubt, dann muß dieser aus Verantwortung sich selbst und den anderen Schülern gegenüber sofort seine Lehrtätigkeit einstellen. Wenn nicht handelt er wider des Naturgesetzes von Ursache und Wirkung. Damit läd er sich dann selbst Leid auf.

Grüße

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#13
Hallo Nuculeuz!

Danke für die Antwort. Es ist doch immer etwas anderes die "Wahrheit" von jemand anderem zu hören, was man selbst vielleicht schon vermutet hat, aber die Logik und der Verstand dies zu unterdrücken versuchen Zweifelnd .

Recht hast Du mit dem was Du schreibst, auch wenn die Umsetzung natürlich nicht leicht werden wird.

Grüße

Hernes Son



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#14
Kein Problem.

Ich finde es überaus wichtig zu verstehen, daß angewandte Neutralität im Alltag nicht unbedingt was mit "nichts-tun" oder "sich-zurücknehmen" zu tun hat.

Die Natur reagiert ja schließlich auch auf äußere Einwirkungen und versucht das Gleichgewicht wiederherzustellen. Es dreht sich immer um die Balance. Niemand in der Natur duldet einfach so irgendwas, das nicht sein muß.

Durch den Störenfried in der Klasse im obigen Beispiel ist lokal die Balance (die "Neutralität") gestört. Jetzt müssen sofort (geeignete) Maßnahmen ergriffen werden, um die Balance wiederherzustellen.
Da in dem angesprochenen Fall das Fehlverhalten scheinbar derart entartet ist, daß kein akzeptabler Ausgleich für alle gefunden werden kann, kann man auch keine Kompromisse eingehen.
Ich wollte damit natürlich nicht vorschlagen, jeden Schüler, der z.B. etwas vorlaut ist, sofort aus dem Unterricht zu verbannen... ;-)

Grüße

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#15
Es gibt verschiedenen Grund einstellungen die der Mensch hat.
Kommt von der Erziehung

Die Richtige Einstellung ist Ich bin Ok Du bist Ok

Ich Respektiere mich ich Respektiere dich egal wer du bist was du tust aktzeptieren
muss ich ja nicht .

Verlierer sind

Ich bin Ok du bist nicht Ok im Extremfall Einstellung eines Mörder
Ich bin nicht ok du bist ok Im Extremfall Einstellung eines Selbstmörder
Ich bin nicht Ok du bist nicht Ok Im Extremfall Psychopath

Also Gewinner sind
Ich bin Ok du bist Ok
mit Freunde ist ja die Einstellung einfach zu haben

musst aber jeden Respektieren auch wenn
er schlechtes tut in deinen augen Akzeptieren musst ja nicht.
musst ja nicht der gleichen Meinung sein
bist darum gleich ok.
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#16
Zitat:Ich bin Ok Du bist Ok

Friede, Freude, Eierkuchen, La lala, lala la la

Gitarre


Zitat:Ich bin nicht Ok du bist nicht Ok

Das hat auch was. Ich wußte ich bin ein Psychopath.
Rofl

Absolut niemand, den ich auf diesem Planeten kenne, ist "ok"! (inkl. meiner Selbst)
ich sage nicht, daß es so jemanden nicht gibt. Die Wahrscheinlichkeit, daß sich jemand, der "ok" ist, hier auf dieser Welt aufhält, ist nur verschwindend gering...


Adom, ich weiß was Du meinst, und ich stimme auch zu, nur ist "OK" eben leider ein Werturteil (->alle sind gut so wie sie sind, was sie aber nicht sind!), deswegen ist dieser Begriff etwas ungeschickt gewählt.


Grüße
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#17
Ich rede hier über Transaktionsanalyse
das ist kein Quatsch.
Ich weiss über was ich rede.
Wenn du wirklich die Einstellung hättest ich bin nicht ok du bist nicht ok
hättest du eine scheiss Kindheit gehabt mit schlägen mit keine Liebe du hättest
gespürt das du nicht erwünscht bist das ist nicht lustig.
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#18
Ja Adom, Du hast schon recht, da gibt es Fälle, bei denen ist es gar nicht mehr spaßig.

Was ich damit sagen wollte war nur, daß man sich und andere respektieren sollte, aber nicht alle persönlichen Eigenheiten als "ok" wegwischt...

Grüße

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#19
Merci Chef
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#20
Hallo!

Eine neutrale Einstellung, egal ob thematisch/personell, gibt es nicht!
Der Punkt ist...das ich meine Meinung zur jeweiligen Situation/Person klar und direkt äußere oder für mich behalte. Welche Handlungsweise man verfolgt bleibt sicherlich jedem selbst überlassen. Devil2
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