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Normalkost vor der Chr**tianisierung
Hallo Rabe,

zuerst wollte ich ausführlicher auf Deine einzelnen Argumente eingehen, habe aber schnell die Lust verloren. Denn es geht mir nicht darum, Dich zu bekehren. Aber unterlass Du es doch bitte Deinerseits, hier zu polarisieren, polemisieren, mit Vorwürfen um Dich zu werfen etc.

Du musst deinen Fleischkonsum hier nicht rechtfertigen. Es ist ja dein Körper in den du es wieder besseren Wissens hineinstopfst. Mir selbst z.B. haben die vielen und vielschichtigen Argumente die ich hier fand den endgültigen Motivationsschub gegeben um den Umstieg auch durchzuhalten. Dafür mal ein Dank in die Runde!

Was Du daraus machst ist deine Sache. Aber es wäre eventuell klüger wenn Du hier nicht im Eiltempo durch ältere Diskussionen saust und überall deinen Senf dazugibst, sondern wenn Du gerade solche längeren Diskussionen mal in Ruhe liest, ein paar Argumente auf Dich wirken lässt etc. Schaden könnte es nicht. Deine Gegenargumente und diese Art zu diskutieren ist ja jetzt nicht so innovativ das es noch nie dagewesen wäre.

Ach ja, eines noch: Vegetarier sein/werden ist ja nur der erste Schritt, da hast Du schon recht. Aber wer nicht mal den ersten Schritt gemacht hat, hat meiner Ansicht nach auch kein Recht auf den Menschen herumzupicken die (mindestens!) diesen ersten Schritt gemacht haben. Da nehme z.B. ich mir nämlich die Freiheit raus, es gar nicht ernst zu nehmen.

Gruß

Glückskind

PS: Inte war schneller. In der Kürze liegt halt doch die Würze.
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Hallo Rabe,

Selbstreflektion heißt das Zauberwort. Und mit dem Ergebnis lebe einfach.

Auf Deine Frage: Ich bin kein Veganer! Ich lebe damit. Und wenn ich das eines Tages nicht mehr könnte, dann würde ich zu einem. Es würde mich aber nicht weiterbringen, Dir vorzuhalten, daß Du keiner bist.
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Rabe schrieb:Hast Du Lederschuhe, Inte ?

Die wesentlich wichtigere Frage sollte wohl lauten: hast Du den Beitrag von Inte überhaupt in Ruhe gelesen und verstanden?

Gruß

Glückskind, der seine Lederschuhe nicht wegen einem frechen Raben fortschmeisst, sich aber beim nächsten anstehenden Schuhkauf mal nach gesunden Alternativen umgucken wird. Ich habe ja den heimlichen Verdacht, das Du gar kein Rabe bist, sondern ein Frechdachs.
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Ich verstehe Inte´s Beitrag durchaus.

Und natürlich bin ich ein Rabe.
Wie Ihr ja sicher wisst, sind diese Tiere keine Veganer.
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Zitat: Also gehe ich davon aus, daß wohl alle Forumsteilnehmer mindestens ein paar Lederschuhe haben.
Ihr tragt die abgezogene Haut Eurer Mitgeschöpfe !
Ihr seid auch nicht konsequent, wenn es um Eure Vorteile geht.
Viele Saiteninstrumente auf denen Ihr musiziert, haben Darmsaiten.
Wer bogenschießt benutzt oftmals Tiersehnen.

Du sagst es selbst, die Welt ist voll von versteckten Leichenteilen. Heimlich, offen, unheimlich. Vielleicht wollen die Mächtigen, daß sich alle mit einem Todesgeruch umgeben?

Für manchen ergibt es deshalb einen Sinn, einen Weg zu finden, der in eine andere Richtung geht. Daß man von heute auf morgen nicht bei 100% angelangt, das ist doch klar. Wo gibt es soetwas schon? Gegen einige Dinge, kann man auch gar nichts tun, denn schließlich kann man nicht anfangen alles selbst herzustellen, um seine "Konsequenz" zu befriedigen. Und genau hier steht schon wieder ein Fettnapf. Der Fettnapf heißt: Wer Lederschuhe trägt, der darf/kann auch bedenkenlos Lederschuhe essen. Aber das ist ein Fehlschluß. Wo es eben möglich ist, sollte man sein Leben frei von diesen Kadaverteilen halten. Zudem besteht immer noch ein Unterschied darin, was ich anfasse und mit den Füßen berühre oder was ich in den Mund nehme und herunterschlucke.

Und was den Raben betrifft: Du bist ein Mensch, schau in den Spiegel oder pickst Du Dir Dein Leichenmahl vom Straßenrand? Denn der Rabe ist im Unterschied zum Menschen tatsächlich ein natürlicher Aasfresser.

Sei!
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Es gibt viele radikale Veganerforen im Internet. Dort vertritt man so ungefähr die Meinung, die auch Rabe hier äußert. Diese Foren erreichen jedoch genau das Gegenteil. Sie schrecken ab und sektieren sich selbst. Ich würde auch gern in einer besseren Welt leben. Eine Welt ohne Schlachthöfe, ohne Kriege, ohne Hungerkatastrophen und auch ohne Umweltzerstörungen durch die vielen Fleischesser und deren Industrie. Eine solche Welt ist jedoch eine Fiktion. Man kann nicht mit Gewalt versuchen, diese Fiktion "unter der Bettdecke" zu leben und sich so selbst auszugrenzen. Wer dazu rät, ist ein schlechter Ratgeber oder hat einfach nicht richtig nachgedacht.

Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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Ein HALLO in diese Runde,

hier steht, was wir schon wissen, ehrenwerter Herr Rabe,

REGIERUNG MÄSTET MENSCHEN

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass 61% aller landwirtschaftlichen Subventionen mit Tierhaltung verbunden sind. Im Vergleich dazu kommen nur 11% der Produktion rein pflanzlicher Lebensmittel zugute.

In Österreich fließen 5-mal so viele Agrarsubventionen an LandwirtInnen, die mit der Tierhaltung zu tun haben (über € 1.300 Mio.), als in die Herstellung von rein pflanzlichen Lebensmitteln (in etwa € 240 Mio.). Die restlichen 28% der Gelder konnten entweder nicht klar aufgeteilt werden, oder flossen in die Bereiche "Sonstiges" oder "Forst". Die im Jahr 2006 an der WU-Wien fertig gestellte Untersuchung bezieht erstmals auch die indirekte Subventionierung von Futtermitteln mit ein. Seit dem Referenzjahr hat sich nichts Wesentliches geändert.

"Schade, dass das Landwirtschaftsministerium solche Daten nicht veröffentlicht", kommentiert Mag. Felix Hnat, Obmann der Veganen Gesellschaft Österreich, die Ergebnisse. "Es ist ein Skandal, dass die Regierung offensichtlich seit Jahren die Produktion von Tierprodukten übermäßig fördert, obwohl bei uns viel zu viel Fleisch und andere Tierprodukte verzehrt werden. Es ist allgemein bekannt, dass die fetten Tierprodukte maßgeblich zu Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Adipositas, Arteriosklerose, etc beitragen. Die empfohlene Ernährungspyramide würde genau gegenteilig zur Subventionspraxis aussehen." Viele Tierschutzorganisationen beklagen des Weiteren, dass die Subventionen Tierleid unterstützen, weil sie die Produktion verstärken und in den wenigsten Fällen an Tierschutzstandards gebunden sind. "Die Gelder kommen am stärksten den ProduzentInnen zugute, die die meisten Tiere nutzen", so Hnat.

Also, dem zufolge die Ärzte freuen sich auf dich.


Grüße
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Es macht einen großen Unterschied, ob man etwas isst oder etwas berührt. Denn alles was gegessen wird, wandelt sich in Energie für den Körper um, wird unverdaut ausgeschieden oder fügt dem Körper Schaden zu.

So kann ein vor Lebenskraft strotzender Apfel dem Körper Lebensenergie zuführen. Welche Art von Energie ein Stück totes Fleisch dem Körper bringt sollte klar sein...

Eine naturnahe Lebensweise bedeutet auch die Natur zu achten. Mordet man in der Natur (Tiere schlachten) und quält die Natur (Tierhaltung / Mästen usw.) oder lässt dies von anderen Leuten füt Geld machen (Einkauf von Fleisch) dann kann man von sich nicht behaupten die Natur zu achten und zu respektieren.

Die Natur merkt sehr genau, wer ihr Freund und wer ihr Feind ist.
Es bleibt jedem selber überlassen, welche Seite er wählt.

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Zitat:LandwirtInnen

Lol Lol Lol
Dem Schlechten mag der Tag gehören - dem Wahren und Guten gehört die Ewigkeit. (F. v. Schiller)
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Das mit den Indianern interessiert mich am Meisten.
Wäre es möglich, Paganlord, dass du mir über PM schreibst, was du da zu sagen hast?
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