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Obstbäume
#21
Pestizid-Äpfel

Der frische Geschmack beim Biss in den knackigen Apfel vermittelt, dass wir uns etwas Gutes tun. Denn Äpfel haben den Ruf, besonders gesund zu sein.

Was man nicht schmeckt ist, dass jeder Apfel aus konventionellem Anbau bis zu 32 Mal mit Pestiziden gespritzt sein kann. Der Apfelanbau ist damit Spitzenreiter beim Pestizideinsatz.

Warum Pestizide?

Die Ackerflächen sind in der konventionellen Landwirtschaft viel zu intensiv genutzt. Dadurch haben die Böden keine Nährstoffe, Nützlinge keinen Lebensraum und keine Nahrung mehr. Als Folge müssen Düngemittel und Pestizide zugesetzt werden. Und zwar zunehmend mehr, denn die Intensität der Produktion nimmt zu und somit auch die Anfälligkeit für Schaderregerbefall.

Gewinner und Verlierer

In landwirtschaftlichen Regionen verschmutzen die Pestizide Luft, Böden und Gewässer. Die Menschen sind durch die täglich aufgenommene Nahrung einem wahren Pestizidcocktail ausgesetzt. Das hat natürlich weitreichende gesundheitliche Auswirkungen auf deren Gesundheit.

Die Agrochemie-Konzerne hingegen profitieren enorm vom Gifteinsatz auf dem Acker: I2013 setzten sie weltweit über 38 Milliarden Euro um. Die zweit- und dritthöchsten Anteile davon sicherten sich die beiden deutschen Konzerne Bayer Crop Science und BASF.

Die einzige Lösung: Giftfrei

Die industrialisierte Landwirtschaft lebt über ihre Verhältnisse. Pestizide stehen nicht endlos zur Verfügung, denn immer mehr so genannte Unkräuter und Schädlinge entwickeln Resistenzen. Fruchtbare Ackerflächen werden dauerhaft überstrapaziert und zerstört.

Im Ökolandbau hingegen sorgen gezielte Fruchtwechsel dafür, dass Nährstoffe erhalten bleiben, Schädlinge und Unkräuter in Schach gehalten und die Böden geschont werden. Immer mehr Betriebe zeigen uns, wie ein Leben ohne Pestizide möglich ist.
Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.

Cosima Wagner
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#22
Das ist nicht ganz richtig. Auch im Biolandbau werden Gifte eingesetzt, nur ist es streng reglementiert welche Gifte und Mittel eingesetzt werden dürfen.
Ich war letztes Jahr auf Exkursion auf 20 Bio Betrieben von der Steiermark bis in die Tschechei.
Bio Apfelbauern verwenden im Schnitt bis zu 10 Spritzmittel, es wird sogar häufiger gespritzt, als im konventionellem Betrieb.
Warum? Die Mittel sind nicht annähernd so stark, und wirken nur als vorbeugemaßnahmen. Sind mal "Schädlinge" in der Plantage, hilft das alles nichts mehr.

Ich will hier nicht Bio schlechtreden, Bio ist viel besser als konventionell. Das ist Fakt. Was die konventionellen Landwirte alles verwenden, ist einfach nur Wahnsinn.

Wenn etwas ganz ohne Gift haben willst, dann kann das aber nicht aus Monokulturen stammen. Um die Gründe dafür zu verstehen, muss man ein bisschen ein Gefühl für Ökologie haben, das wär jetz am Thema vorbei das genau zu erläutern.

Dafür müssen Konsumenten selbst Hand anlegen, und wenigstens ein bisschen weit zu Produzenten werden. Selbst wenns nur eine stille Beteiligung ist, z.b. in nem Betrieb wo man permakulturell arbeitet.
Denn: Ohne Gift geht nur in vielfältigen Lebensräumen, und vielfältige Lebensräume kann man kaum maschinell bearbeiten, das erfordert viel menschliche Arbeit. Viel menschliche Arbeit kostet entweder viel Geld, oder braucht tatkräftigen Support.
Ich werd bald zusammen mit andren Menschen auf einen Hof umziehen, wo wir uns zu einem gutem Teil selbst versorgen. Mein Herzensprojekt darin wird ein (teilweise) essbarer Waldgarten sein. Was wir an Überschüssen verkaufen werden, das wird noch ein ganzes Stück teurer sein als Bio. Was die Leut für Bio zahlen, dafür rühr ich keinen Finger, das ist mir meine Arbeitskraft nicht wert. Da muss man schon selbst abwägen, was einem die eigene Gesundheit, und ein gesunder Lebensraum wert sind. Mir ist das alles wert.
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#23
Zitat:Das ist nicht ganz richtig. Auch im Biolandbau werden Gifte eingesetzt, nur ist es streng reglementiert welche Gifte und Mittel eingesetzt werden dürfen.
Ich war letztes Jahr auf Exkursion auf 20 Bio Betrieben von der Steiermark bis in die Tschechei.
Bio Apfelbauern verwenden im Schnitt bis zu 10 Spritzmittel, es wird sogar häufiger gespritzt, als im konventionellem Betrieb.

Wurden dabei klassische Mittel wie Herbizide (Unkrautbekämpfungsmittel), Fungizide (gegen Pilzen und deren Sporen) oder Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) verwendet? Oder wurden Mineralien versprüht? Waren sie organischer oder anorganischer Herkunft?

Ich bin etwas von Deiner Aussage überrascht und hinterfrage deswegen.
Über weitere Informationen würde ich mich freuen.
Das muß Dich doch auch interessiert haben, welches Mittel für was verwendet wird. Wie hoch die Konzentration ist usw.
Lebe für Deine Ideale!
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#24
Zitat:Wurden dabei klassische Mittel wie Herbizide (Unkrautbekämpfungsmittel), Fungizide (gegen Pilzen und deren Sporen) oder Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) verwendet?
Alles dabei. Die Mittel sind nicht annähernd so stark wie konventionelle, doch es werden Fungizide und Pestizide eingesetzt. Der Apfelbauer bei dem ich war verwendet keine Herbizide, das Beikraut wurde mit der Fräse "behandelt".
Bin auch schon in einer konventionellen Apfelplantage gestanden. Das ist ein deutlicher unterschied, das spürt man gleich (die konventionelle war richtiggehend totgespritzt), doch naturnah ist der Bio Apfelplantage ebenfalls fern.
Dazu muss man wissen, dass der Apfelbauer heutzutage fast nur mehr auf die Unterlage M9 setzt, welche sehr schwächliche Bäumchen hervorbringt. Also falls wer selbst nen Apfelbaum will, empfehl ich die Unterlage M11. Die bringt deutlich robustere Äpfel hervor. Der Baum wird dann auch etwa 2-3mal so groß.

Falls genauer wissen willst, hier eine Liste der in Deutschland für Bio Landbau zugelassenen Pflanzenschutzmittel.
http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/04_Pflanzenschutzmittel/psm_oekoliste-DE.pdf?__blob=publicationFile
Welcher Bauer welches verwendet oder nicht verwendet, liegt natürlich ganz bei ihm.
Über die Konzentration kann ich keine Aussagen treffen, hier hält sich der Bauer sehr wahrscheinlich an die Empfehlungen des Herstellers, die sind je nach Mittel anders.

Übrigens: Ganz leicht ungespritzte Äpfel sofort zu erkennen: Wo über die hälfte der Äpfel wurmig sind, und/oder unschöne angefressene Stellen haben, das sind die ungespritzen. Wo fast alle perfekt sind - das sind die gespritzen. Ich bin schon gespannt, ob die Mischung aus diversem Waldgarten und Hühnern den Befall von Würmern und andrem "Ungetier" soweit bremsen kann, dass das Produkt dann so perfekt aussieht, wie es der Kunde sich wünscht (kaufst du den perfekten Apfel, oder den angeknabberten?). Das wird mein persönliches Experiment.
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#25
Wobei die Frage wäre: Was für EU-Bio zugelassen ist und welche Regeln für deutsche Bio-Anbauverbände gelten? Daß man die EU-Bio-Norm getrost vergessen kann, muß wohl nicht diskutiert werden. Demeter, Bioland usw. haben hier andere Regeln. Die spritzen bei manchen Apfelsorten soweit ich weiß Kupfer, aber sonst wohl gar nichts. Sagt jedenfalls mein Bio-Tante-Emma-Laden. Also bei den Lageräpfeln wird etwas zur Konservierung (Wachs) raufgetan und bei der einen oder anderen Apfelsorte mit Kupfer gespritzt. Aber niemals Pestizide, Fungizide und diesen Kram. Auch nicht in geringer Dosierung. Eventuell kann ja Agni hierzu was schreiben oder Erato?  

Der Text, den Aglaia schreibt, der ist aus einem Greenpeace-Rundschreiben dieser Tage. Also zumindest ist Greenpeace schon mal der Meinung, daß im Bio-Obstanbau diese Herbizide & Co. nicht gespritzt werden. Und die Damen und Herren von Greenpeace sind bei diesen Themenbereichen gut informiert.

Zitat:Greenpeace in seinem Pestizid-Ratgeber: Die wichtigste Faustregel gleich zuerst: Obst und Gemüse aus biologischem Anbau ist nahezu uneingeschränkt empfehlenswert.

http://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/pestizide
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#26
Ok das sind wirklich viele Fragezeichen.

Zitat:"Was für EU-Bio zugelassen ist und welche Regeln für deutsche Bio-Anbauverbände gelten"

Die Liste oben im Link ist nach deutscher Bio Verordnung, sie erfüllt auch die EU Bio Norm.


Zitat:"Demeter, Bioland usw. haben hier andere Regeln."

Demeter und Bioland sind tatsächlich noch strenger als die reine Bio Verordnung, und liefern das hochwertigere Produkt.


Zitat:Die spritzen bei manchen Apfelsorten soweit ich weiß Kupfer, aber sonst wohl gar nichts.

Da ich bisher nur die Ehre bei Demeter Betrieben gehabt habe, die einzelne Arten Gemüse + Samen liefern, kann ich dazu keine Aussage treffen. Hab auch in Österreich noch keinen Demeter Apfel zu kaufen gesehen.


Zitat:Sagt jedenfalls mein Bio-Tante-Emma-Laden.

Da würd ich - wenns mich interessiert - schon beim Erzeuger selbst nachfragen, oder ihn besuchen gehen. Ich weiss ja nicht wie eng deine Verkäuferin mit dem Erzeuger dieses Apfels verbunden ist, oder wie genau sie jedes Produkt in ihrem Sortiment recherchiert.


Zitat:Der Text, den Aglaia schreibt, der ist aus einem Greenpeace-Rundschreiben dieser Tage. Also zumindest ist Greenpeace schon mal der Meinung, daß im Bio-Obstanbau diese Herbizide & Co nicht gespritzt werden.

Da hast die Aussage nicht richtig interpretiert, im Greenpeace Text steht wortwörtlich: "Im Biolandbau werden keine künstlichen Pestizide eingesetzt."
Das bedeutet nicht, dass keine Pestizide eingesetzt werden. Wie gesagt guck oben in die Liste der zugelassenen Pflanzenschutzmittel, sie ist aber sehr lang. Bei manchen Mitteln bin ich mir nicht mehr sicher, ob das noch "natürliche" Pflanzenschutzmittel sind. Kennst das auf den Verpackungen wo "natürliche Aromen" steht? Das sind auch künstlich Produzierte Stoffe, die aber in der Natur vorkommenden Stoffen nachempfunden sind (aber keine perfekte Kopie, z.b. Vanillin ist so ein "natürliches" Aroma). Das selbe macht man bei manchem Pflanzenschutzmittel.


Zitat:Obst und Gemüse aus biologischem Anbau ist nahezu uneingeschränkt empfehlenswert.

Was sollen sie sonst empfehlen?  Lol
Dass alle Bauern werden? Blöd sind die bei Greenpeace auch nicht. Auch ich empfehl jedem der nicht selbst ein bisschen Subsistenz machen will nur Bio zu kaufen, auch wenn ich das Dilemma im Bio Landbau kenne.

Wie gesagt, war bei einigen Bauern zusammen mit Studenten der BoKu, und die sind uns Rede und Antwort gestanden. Habs nicht notwendig hier Falschaussagen zu treffen.
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#27
(21.05.12015, 17:41)Katanka schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-Obstb%C3%A4ume?pid=48380#pid48380Habs nicht notwendig hier Falschaussagen zu treffen.

Was Du notwendig hast, weiß ich nicht. Also warum so aggressiv? Das hat Dir doch niemand unterstellt.

Vor einigen Jahren hatten wir schon mal eine ähnliche Diskussion. Ich weiß nicht mehr mit wem. Ich habe damals gesagt, daß diese Haarspalterei zu nichts führt. Also dieses Haar in der Suppe suchen bei Dingen, die grundsätzlich "in Ordnung" sind. In diesem Fall bei den einzigen Lebensmitteln, die man überhaupt noch kaufen kann: Obst & Gemüse aus Bio-Anbau. Eine Argumentation wie Du sie führst, werter Katanka, endet bei Vielen mit dem logischen Fehlschluß: Dann kann man gar nichts mehr essen, ist eh alles egal also stopf rein, was sie Dir vorsetzen. Und da macht man sich dann schnell zum Trittbrettfahrer der Fütterer, obwohl man genau das Gegenteil davon erreichen wollte.

Um es auf den Punkt zu bringen: Bio ist eindeutig besser, und noch besser ist: aus dem eigenen Garten.
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#28
Zitat:Um es auf den Punkt zu bringen: Bio ist eindeutig besser, und noch besser ist: aus dem eigenen Garten.

Genau das hab ich ausgesagt. Oder aus Kooperationen mit Menschen, die höhere Standards setzen.
Demeter ist noch zwischen Bio und Garten einzuordnen.
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#29
(21.05.12015, 08:04)Katanka schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-Obstb%C3%A4ume?pid=48372#pid48372Die Mittel sind nicht annähernd so stark wie konventionelle, doch es werden Fungizide und Pestizide eingesetzt.

Apfelessig ist z.B. auch ein Fungizid. Und Nematoden könnte man Pestizide nennen. Nur weil etwas gegen Schimmel/Pilze oder irgendwelche Fraßinsekten eingesetzt werden kann oder eingesetzt wird, muß es noch lange kein Gift sein. Hier müßte man konkret werden, finde ich.

Hier ist ein Artikel, in dem es auch um dieses Thema geht. Dazu auch diese Leserzuschrift. Wenn ich auch nicht verstehe, wovon genau gesprochen wird, da ich z.B. nicht weiß, was "Reine Kalkmilch" ist.
Die biologische Landwirtschaft begeht einen Kardinalfehler, weswegen sie auf das Pestizid Kupfer angewiesen ist. Alkalische Düngemittel erzielen den selben Effekt, sie wirken wie ein Kontaktfungizid. Diese sind nur teilweise erlaubt, als Schwefelkalk, Holzasche oder als Pflanzenschutzmittel gegen Obstbaumkrebs. Schwefelkalk kann während der Saison aufgrund der Verbrennungsgefahr nicht eingesetzt werden. Reine Kalkmilch schon. Diese ist jedoch verboten !!! Die Probleme sind also hausgemacht, wenn nicht sogar gewünscht, denn man verdient auf diese Weise viel Geld mit Pflanzenschutzmitteln, die gar nicht nötig werden und zudem das Bodenleben schädigen und zu höheren Schwermetallgehalten in den Bioprodukten führen. Mehr Kupfer bedeutet auch mehr Cadmium im Biogemüse. Diese Zusammenhänge werden bei der Diskussion oft unter den Tisch gekehrt sind aber wesentlich. Mehr darüber auf den Seiten des Umweltbund e.V. .
http://www.barfuss.it/land/wie-bio-ist-bio

Im Artikel geht's jedenfalls u.a. um Kupfer, Schwefel, Neem. Neem z.B. ist schon giftig, baut sich aber ab. Im Gegensatz zu Giften aus konventionellem Anbau, das sich nicht abbaut.

Für den Menschen sind die genannten Fungizide ungefährlich. „Aus toxikologischer Sicht gibt es bei Kupfer und Schwefel keine Bedenken“, (...)Etwas anders ist es bei den Insektiziden. Zu den bekanntesten im Bioanbau gehören Neem, ein Extrakt aus dem Neembaum, mikrobiologische Produkte, etwa Granuloseviren oder ein Blütenextrakt aus Crysanthemen. Der Vorteil dieser Stoffe sei, dass sie relativ rasch abgebaut werden und somit nicht in die Nahrung gelangen
http://www.barfuss.it/land/wie-bio-ist-bio

Man muß halt auch bedenken, daß Biobauern hierzulande mit den konventionellen mithalten können müssen. Damit meine ich, sie müssen ein für Viele noch bezahlbares Angebot haben, und in einer gewissen Menge, denn sie zahlen die gleiche Miete, Pacht, Stromkosten, Preise für Schuhe etc. wie andere auch. Kurzum: Das Angebot muß für so Viele bezahlbar sein, daß sie davon ihren Unterhalt bestreiten können. Und das gehen sie eben auf diese Weise an. Forschungen zu alternativer Behandlung von Pflanzenerkrankungen, die keinerlei Giftiges anwenden, auch kein abbaubares Gift, sind immer noch gering. Widerstandsfähigere Pflanzen werden auch nicht gerade stark hofiert (gab's da nicht mal was sogar mit Verboten von alten Sorten?). Sicher wird sich das irgendwann ändern, das denke ich schon, verbessern kann man ja häufig, aber momentan gehen Biobauern eben so vor.
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