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PET-Flaschen in der Kritik
#1
Unter: http://www.pagan-forum.de/lebensmittel-neuigkeiten-t25507s100.html haben wir u. a. bereits darüber diskutiert, ob man Quellwasser aus Plastikflaschen (sogenannte PET-Flaschen) unbedacht trinken kann. In der Aprilausgabe 10 der Schrot & Korn findet sich dazu ein interessanter Artikel, den ich hier reinstellen möchte.


PET-Flaschen in der Kritik

Passen Bio-Laden und Plastikflaschen zusammen? Bei dieser Frage geht es nicht nur um guten Geschmack. Sondern auch darum, ob diese Flaschen ein Gesundheitsrisiko sind.

Sie sind leicht, praktisch, billig und unzerbrechlich. Flaschen aus dem Kunststoff Polyethylenterephthalat (PET) haben in den letzten Jahren einen wahren Siegeszug um die ganze Welt angetreten. Nur im Bio-Laden sind die Plastikflaschen selten. Die Bio-Hersteller setzen bei Getränkeverpackungen weitgehend auf Glas. Denn Glasflaschen geben – abgesehen von den Dichtungen im Deckel – keine Stoffe an das darin verpackte Lebensmittel ab.

Bei PET-Flaschen hingegen können Stoffe aus der Verpackung in den Inhalt übergehen. Das ist auch bei anderen Verpackungen aus Kunststoff oder Pappe der Fall. Weichmacher fanden sich schon in Babynahrung und Olivenöl, Bestandteile von Druckfarben wanderten vom Getränkekarton in den Saft.

Wie Wasser schmeckt

Bei Wasser sind die Verbraucher besonders empfindsam. Es soll rein sein und nach nichts als Wasser schmecken. Schmeckt es stattdessen etwas fruchtig-süß, kann das am Acetaldehyd liegen, einem thermischen Abbauprodukt von PET. Es geht vom Kunststoff ins Getränk über, stellt aber nach Meinung aller Experten in den vorhandenen Konzentrationen kein gesundheitliches Problem dar. Jeder Apfel enthält natürlicherweise mehr davon. In süßen Brausen bemerkt man es nicht, wohl aber in neutralem Wasser. Mit Zusatzstoffen und verbesserter Produktion haben die PET-Flaschenhersteller die Auslaugung von Acetaldehyd inzwischen verringert.

Dennoch finden Testmagazine immer wieder geschmackliche Veränderungen in PET-verpacktem Wasser. Dazu zählt auch ein leicht plastikähnliches Aroma. Es kann entstehen, wenn die Flaschen im Handel oder im Haushalt lange in der Sonne liegen. Keine Geschmacksfrage waren die Ergebnisse der Studie, die Martin Wagner von der Universität Frankfurt im März 2009 veröffentlichte. „Umwelthormone in Mineralwasser“ lautete die Schlagzeile. Zusammen mit Professor Jörg Oehlmann wies der Doktorand nach, dass Mineralwasser Umwelthormone enthalten kann. Sie stammen seiner Ansicht nach zumindest zum Teil aus den PET-Flaschen, in die die Mineralwässer abgefüllt worden waren.

Hormone im Wasser

Welche Stoffe der von ihm gemessene Hormoncocktail im Mineralwasser enthält, kann Martin Wagner nicht sagen. Denn er hat keine Einzelsubstanzen gesucht, sondern mithilfe eines speziellen Hefestammes sowie einer Wasserschneckenart die hormonelle Aktivität verschiedener Mineralwasser gemessen. Die war nach seiner Berechnung im Schnitt in PET-Flaschen weitaus höher als in Glasflaschen.

Umwelthormone heißen Chemikalien, die im menschlichen Körper wie Hormone wirken und dadurch das empfindliche Gleichgewicht des Hormonsystems durcheinanderbringen können. Die meisten von ihnen wirken wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Sie können zu Entwicklungsstörungen bei Kindern führen, werden für die zunehmende männliche Unfruchtbarkeit verantwortlich gemacht und sollen zum Anstieg von Prostata- und Brustkrebs beitragen.

Bekannte Umwelthormone sind die Phthalate, die als Weichmacher in Kunststoffen, vor allem in PVC, eingesetzt werden. Auch Bisphenol A, das zum Beispiel aus Schnullern auslaugen kann, zählt zu den Umwelthormonen. Einige synthetische UV-Filter in Sonnenschutzcremes haben hormonelle Eigenschaften, ebenso das Schwermetall Kadmium

Phthalate & Co.

Weichmacher können – womöglich als Verunreinigung – in PET enthalten sein. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Mineralwasser Phthalate aus PET-Flaschen lösen kann. Allerdings liegen die Konzentrationen weit unterhalb der amtlichen Grenzwerte. Die Studien weisen darauf hin, dass säurehaltige Getränke wie Fruchtsäfte oder Trinkjoghurt deutlich mehr Phthalate aus dem Kunststoff lösen können. Auch bei höheren Temperaturen und längeren Lagerzeiten gehen mehr Stoffe in das Wasser über. Bisphenol A hingegen ist bei PET-Flaschen kein Thema. Es dient zur Herstellung des Kunststoffes Polycarbonat, aus dem zum Beispiel Babyfläschchen bestehen. Ein womöglich auch hormonell wirksamer Stoff ist das Schwermetall Antimon. Es wird bei der PET-Herstellung als Katalysator verwendet, ist in Spuren im Kunststoff enthalten und kann herausgelöst werden. Zwar liegen die bisher gemessenen Werte deutlich unter dem Grenzwert von fünf Mikrogramm je Liter, den die Trinkwasserverordnung für Antimon vorschreibt. Doch dieser Grenzwert berücksichtigt nicht eine mögliche hormonelle Wirksamkeit des Schwermetalls, sondern nur seine Giftigkeit.

Es könnte aber sein, dass andere, bisher unbeachtete Stoffe den Hormoncocktail bilden. PET enthält einige Zusatzstoffe. Sie machen die Flaschen gasdicht, besser formbar und abriebfester. Hinzu kommen noch Verunreinigungen, die durch den Produktionsprozess oder durch recyceltes PET in die Flaschen gelangen. „Weichmacher werden bei der Herstellung von PET-Flaschen prinzipiell nicht eingesetzt. Auch bei der Herstellung von Verschlüssen hierfür finden Phthalate keine Anwendung“, schreibt das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV).

Dessen Experte Roland Franz hält es für unmöglich, dass die von Martin Wagner festgestellte hormonelle Aktivität aus den Flaschen stamme. Denn die gemessene Aktivität von in Verdacht stehenden Chemikalien sei um den Faktor 5?000 und mehr geringer als die von reinem Östrogen. Um die von Wagner gemessenen Aktivitätswerte zu erreichen, müssten diese Chemikalien in so großen Mengen in den Flaschen enthalten sein, „dass man sie gar nicht übersehen könnte und wir sie schon längst gefunden hätten“. Er hält PET für einen sicheren Verpackungsstoff und verweist auf Studien der niedersächsischen Lebensmittelbehörde LAVES. Sie hatte bereits 2006 festgestellt, dass manche Mineralwasser vor der Abfüllung eine hormonelle Aktivität enthalten. Ursache dafür könnten aus dem Boden gelöste Huminstoffe sein, vermuteten die Wissenschaftler.

Abwarten und trinken

Niemand weiß, ob die gemessene Aktivität gefährlich für die Gesundheit ist. „Wir können nicht abschätzen, ob die hormonelle Kontamination des Mineralwassers ein gesundheitliches Risiko darstellt. Wir haben die verantwortlichen Substanzen nicht gefunden“, sagt Martin Wagner. Es gibt kaum Daten darüber, wie viele Umwelthormone ein Mensch täglich zu sich nimmt. Man atmet sie zum Beispiel ein, wenn PVC-Böden ausdampfen. Zudem haben manche Lebensmittel, etwa Soja, östrogene Eigenschaften.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht in der hormonellen Aktivität von Mineralwasser kein gesundheitliches Risiko. Die Verbraucher müssten aufgrund der Studienergebnisse der Frankfurter Wissenschaftler nicht auf Mineralwasser aus PET-Flaschen verzichten. Doch auch die Behörde sagt, es sollte „grundsätzlich keine hormonartige Wirkung von Mineralwasser ausgehen“.

Die amtlichen Grenzwerte für den Übergang von Verpackungsstoffen in Lebensmittel helfen nicht weiter. Sie gelten nur für bekannte Einzelstoffe, nicht für Cocktails aus unbekannten Substanzen. Zulässige hormonelle Aktivitäten von Lebensmitteln sind nicht geregelt. Die Verbraucher können nur abwarten, welche Erkenntnisse Wissenschaftler, Institute und Behörden noch zutage fördern. Bis dahin müssen sie abwägen: Wenig Transportgewicht und geringerer Preis auf der einen Seite, mögliche Spuren unerwünschter Stoffe auf der anderen. Hinzu kommt, dass bisher kein Abfüller geprüft hat, ob sein Wasser ohne hormonelle Aktivität aus der Quelle sprudelt. Angesichts der Unsicherheiten sollte man zwischen Glas und PET nicht mit Angst im Bauch entscheiden. Sondern das Wasser trinken, das einem schmeckt und guttut.


Hornberger Lebensquell

[Bild: b03.jpg]
Philipp Ketterer ist mit Glas und Mehrweg aufgewachsen. Seit fünf Generationen braut seine Familie im Schwarzwald Bier.
www.hornberger-lebensquell.de

2003 wollte die Hornberger Familienbrauerei M. Ketterer eine Quelle über dem Ort neu fassen, um daraus Brauwasser zu beziehen. Dabei stießen die Ketterers auf einen handgeschlagenen, rund zwei Meter hohen und einen Meter breiten Stollen, aus dem Wasser austrat. Er führt tief in den Berg hinein und stammt vermutlich aus römischen Zeiten. Analysen bestätigten die hervorragende Qualität des Wassers, das die Brauerei seit 2005 als Hornberger Lebensquell vermarktet. „Als Verpackung kam für uns nur Glas infrage“, sagt Junior-Geschäftsführer Philipp Ketterer. „Wir wollen die hohe Qualität unseres Wassers auf dem Weg von der Quelle zum Verbraucher erhalten.“ Dafür hat die Familie Ketterer eine eigene Glasmehrwegflasche entwerfen lassen, deren Form an römische Krüge erinnert. „Das größte Problem war, eine Glashütte zu finden, die die kleine Menge, die wir benötigten, überhaupt produzieren wollte.“ Inzwischen ist die Menge der Hornberger-Flaschen auf rund 800?000 angewachsen. Billigwasser vom Discounter in PET-Flaschen sieht Ketterer nicht als Konkurrenz. „Wir setzen auf Kunden, die ein tieferes Verständnis von Wasser haben.“


Lauretana

[Bild: b04.jpg]
Als Vertriebsleiter der „Das leichteste Wasser Importgesellschaft mbH“ bringt Bernhard Vogl norditalienisches Lauretana-Wasser nach Deutschland.
www.lauretana.de

„Wir freuen uns über jede Flasche Lauretana, die gekauft wird, ob in Glas-Mehrweg oder in der PET-Flasche“, sagt Bernhard Vogl. 15 Prozent beträgt bei ihm der PET-Anteil. „PET-Flaschen haben ihre Berechtigung. Etwa wenn Menschen nicht schwer tragen wollen oder Kinder in der Schule unzerbrechliche Flaschen brauchen.“ Unterwegs oder beim Sport würden viele Menschen lieber aus Plastikflaschen trinken. „Entscheidend für uns ist, dass die Qualität des Wassers in PET-Flaschen nicht leidet.“ Deshalb hat Vogl die Flaschen auf Weichmacher untersuchen lassen. Ergebnis negativ. Mit drei verschiedenen bioenergetischen Messmethoden hat er Lauretana- Wasser aus PET- und Glasflaschen vergleichen lassen. Die Wissenschaftler konnten keine Unterschiede feststellen. Für PET spreche auch das geringe Gewicht der Flaschen. „Wir können mit einem Lkw 50 Prozent mehr Wasser transportieren.“ Auch den durch das deutsche Recyclingsystem weitgehend geschlossenen Rohstoffkreislauf zählt er zu den Pluspunkten. Forcieren will er das Thema PET dennoch nicht. „Für uns ist der Kunde König. Er soll entscheiden, welche Verpackung er will.“
Sei!
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#2
Nach Analysen von Mineralwassern in Pet Flaschen konnte man bei mehreren Handelsüblichen Wassern gesundheitsschädigende Rückstände feststellen.
Wo ichs gelesen hab weis ich nicht mehr, darum leider keine Referenz.

Eines hatten aufjedenfall alle gemeinsam, sie waren kohlensäurehaltig.
Die Kohlensäure scheint den Vorgang der Lösung von Material zu beschleunigen.

Ich denke also ein weiches Wasser wie Volvic sollte auch in der Pet unbedenklich sein.
Aufjedenfall sagt es mir von den Handelsüblichen am meisten zu, und ich vertraue meinem Gaumen.

Aber in der Regel kommts bei mir eh aus der Leitung, da hab ich nur Asselkot dabei, damit wird mein Körper locker fertig Lol
Und bei uns ists eiskaltes Quellwasser, das mögen die Asseln glaub auch net so wie z.b ein Niederrheinisches.
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#3
Aus den PET-Flaschen wird Kleidung hergestellt, wie zum Beispiel Fleece (Jack Wolfskin). Da hat sich mitlerweile ein richtiger Handel aufgebaut. Ganze Schiffsladungen von PET gehen nach China. Ob das so gesund ist? Erst trinkt und dann trägt man den Müll!

Es gibt verschiedene PETflaschen, manche sind so dünn, da knickt die Flasche beim gießen.
Ganz ehrlich: ich war dem ganzen gegenüber schon immer sehr skeptisch, ich bin wieder auf Glas umgestiegen.
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#4
Also ich kann nach wie vor den Unterschied zwischen Glaswasser und PET-Wasser (bei selber Marke) herausschmecken. Speziell wenn sich die Temperatur einmal erhöht hat, oder das Wasser lange lagert schmecke ich das raus.
Deswegen habe ich eine Zeit lang Volvic aus 8Liter PET-Kanistern gekauft (gibt es leider nur in Frankreich), da ist dann die PET-Oberfläche pro Wasservolumen geringer und das schmeckt man!

Jetzt bin ich auf Lauretana (m.M. bester Wasser auf dem Markt) bzw. in Glas selbstabgefülltes Quellwasser umgestiegen - mit PET-Volvic / PET-Belinea als Ergänzung wenns nix anderes gibt.

@Pamina:

Diese Fleece Klamotten sind elektrostatisch aktiv. Da wird man zum wandelnden Kondensator. Das streßt unser Biosystem und macht müde und sonstwas. Zwischendurch sicherlich in Ordnung, ich würde das aber als Dauerkleidung meiden.


Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#5
Zitat:Ganz ehrlich: ich war dem ganzen gegenüber schon immer sehr skeptisch, ich bin wieder auf Glas umgestiegen

Ja, ganz genau. Ging mir identisch.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#6
Dieses Thema wurde vor einiger Zeit schon einmal diskutiert. Jedoch ist mir noch keine Lösung zu dieser Problematik eingefallen.
Im Bio-Bereich gibt es schon einige stille Wasser, jedoch alle mit esoterischem Hintergrund. Ein Wasser habe ich noch ausfindig machen können:
Plose-Südtiroler Hochquellwasser wird laut Aussage der Firma selbst ohne weitere Behandlungsmethoden abgefüllt.

Plastik ist ein unstabiler Stoff, der unter Umwelteinflüssen mit seinem Inhalt reagiert. Oft wird man erst aufmerksam, wenn ein Skandal durch die Medien geht. Man filtert, ob es sich wieder um wirtschaftliche Interessen handelt oder doch fundiert sein könnte. Heute lese ich diese Zeilen und betrachte die Nahrungsmittel:

- Jede Konservendose kann mit ihrem Inhalt reagieren.
- Jedes Konservenglas hat einen Deckel mit einem gummiartigen Bezug.
- Jedes Tetrapack-Getränk hat eine Beschichtung. Und es gab auch hier schon Rückrufaktionen, da die bedruckten Verpackungen als Rohprodukt zusammengerollt werden und die Farbstoffe in die Flüssigkeit gelangt sind, weil Innen- und Außenleben aufeinanderliegen.
- Jedes Bonbon in Plastikpapier gewickelt kann aufgrund von äußeren Einflüssen reagieren.
- Und was ist mit Schokolade in Plastikpapier...?
- usw.

Was ist mit Glas? Flaschen werden gespült. Kann das alle Unreinheiten entfernen? Oder ist das Reinigunsmittel nicht zu aggressiv und hat es Auswirkungen? Und was passiert, wenn diese Gläser wieder eingeschmolzen werden? Galsflaschen werden vielseitig verwendet. Werden sie getrennt voneinander geschmolzen? Ist es dann noch "reines" Glas? Oder sind dort auch Stoffe zu finden, die sich wieder lösen können?

Natürlich gibt es verschiedene Abstufungen gesundheitlicher Risiken. Aber wo nehmen unnatürliche Stoffe nicht Einfluß auf menschliche Körper?

Die Gesellschaft ist darauf gezüchtet worden, daß Lebensmittel so lange wie möglich haltbar sein müssen. Sie müssen komfortabel sein - also gut zu reinigen, wenig Verpackung, bruchsicher usw. Und wichtig ist unbedingt: Sie müssen das ganz Jahr über angeboten werden.
Nun ist dieses Material aber irgendwie nicht biologisch abbaubar und muß wiederverwertet werden. Dann machen sich wieder Leute darüber Gedanken wie man das wieder verwerten kann... bis manchmal auch Kleidungsstücke daraus werden.
Das Resultat sind weitere gesundheitliche Schäden, körperliche Beeinflussung, und der negative Kreislauf endet nur wieder in einem Anderen...

Es wird einfach Zeit... Blinzeln
Finde Dich selbst!
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#7
Im Biobereich gibt es Verpackungen aus Maisstärke, die werden einfach über den Biomüll, oder Kompost entsorgt, ein biologisch abbaubarer Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen.Das wäre eine Alternative, aber anscheinend setzt sich diese Verpackung nicht durch, schon garnicht im konventionellen Bereich. Nicht nur als Verpackung, auch Plastiktüten, Füllmaterial und Kleidung u.s.w., lassen sich aus Maisstärke herstellen. Wobei das Bioplastik auch wieder aus Genmais bestehen könnte, weil niemand mehr 100 %ige Gentechnik in Saatgut ausschließen kann, das eventuell wieder in Lebensmittel übergeht. Und unterstützen möchte man das auch nicht unbedingt. Weiss jemand, ob diese Verpackungen auch recycelt werden können? Diese Verpackungen verrotten sehr langsam und wenn man bedenkt, wieviel an Plastikmüll diejenigen verursachen, die sich keine Gedanken dazu machen, dürfte man dann irgendwann an Bioplastik ersticken.
Glas scheint wirklich am angenehmsten zu sein. Leider die einzige Alternative?
"Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen"
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#8
Zitat:Weiss jemand, ob diese Verpackungen auch recycelt werden können? Diese Verpackungen verrotten sehr langsam und wenn man bedenkt, wieviel an Plastikmüll diejenigen verursachen, die sich keine Gedanken dazu machen, dürfte man dann irgendwann an Bioplastik ersticken.

Diese ganzen aufgeführten 'Probleme' sind nur Folgeerscheinungen, die aus der Überpopulation des HS heraus gespeist werden. Der Denkansatz ist also mitten im Thema angesetzt, so daß die Richtung zu keinem Ergebnis führt bzw. es schwer wird eine einvernehmliche Lösung zu finden. Weniger HS = weniger Biomüll, weniger Müll überhaupt. Das ist der springende Punkt. :roll:
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#9
Bio-Plastik und Bio-Sprit haben 2 Gemeinsamkeiten.
Braucht enorme Anbauflächen um nur einen kleinen Anteil des Marktes zu decken.
Noch mehr Primärwälder holzen? Nein danke, dann doch lieber Wasser aus Glas, Leitung, oder PET (auch wenns denkbar ungünstig ist).

Nur das dumme Volk glaubt, dass Bio-Sprit gut für die Natur ist.
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#10
Guten Morgen.

Stimmt Katanka, das ist auch ein ganz wichtiger Punkt.

@ Haelvard:
Es scheint, als hätte die Erde eine Krankheit, ein Bakterium, das sich immer mehr ausbreitet und seinen Wirt nach und nach ausbeutet und zerstört. Jeder müsste sich eigentlich Verpflichtet fühlen, die Ressourcen zu schonen und durch Wiederverwertung zu bewahren, soweit das möglich ist.

Grüße für euch
"Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen"
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