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Pestizidverseuchtes Obst und Gemüse
#11
Wishmaster schrieb:Hallo Freyja!

Da gebe ich lieber eine Mark mehr fürs Essen aus und verzichte auf das "Handy". Aber jeder muss eben seine eigenen Prioritäten setzen und entscheiden, was ihm mehr wert ist. So gesehen habe ich für Supermarktkunden nur Verachtung übrig und Funktelefonbesitzer, die über angeblich teure Bioprodukte lamentieren, die lache ich aus. Sollen sie doch weiter den Billig-Dreck fressen, aber dafür telefonieren und SMS'en wie die Wilden.
Hallo Wishmaster!

Da ist was dran, das sollten sich die Leute mal wirklich überlegen. Die geben Unmengen Gelder fürs Handy aus, aber beim gesunden Essen wollen sie sparen.

Hexlein
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#12
Zitat:Hallo Wishmaster!

Da ist was dran,

Immer wenn ich was schreibe Cool
Tue was immer ich will!
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#13
Zitat:Da gebe ich lieber eine Mark mehr fürs Essen aus und verzichte auf das "Handy".

*Euphorisches bis fanatisches Klatschen*
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#14
Zitat:Aber Vorsicht bei Biogemüse aus Spanien.

Dazu habe ich Informanten erster Hand, das ist wirklich so. Vor allem gilt das aber für das Gemüse/Obst aus konventionellem Anbau. Z.B. Paprika aus Spanien muß man warm abreiben und zwar minutenlang, wenn man das schlimmste vermeiden will - ist leider Tatsache. In den Lageräumen für span. Erzeignisse (Kühlwägen, Kühlhallen) ist nur mit Ganzkörperschutzanzug Zutritt möglich.

Ein Freund von mir hat seinem Kleinkind konventionelle Orangen zum Essen gegeben. Ergebnis: Allergische Reaktionen auf der Haut überall.
Arzt: Ihr Kind ist halt gegen Orangen allergisch.
Test: Dem Minibalg Bioorangen verabreicht.
Ergebnis: Minibalg ißt jetzt fast jeden Tag Orangen, neues Leibgericht. Keine Probleme!

Grüße

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#15
Leider weiß meine Freundin auch nicht mehr wie die Sendung mit dem Bioöl hieß. Sie meinte aber, es war im letzten DM-Jahr, da die Flasche 18,00 DM gekostet hätte und das es sich ihrer Meinung nach um Maschinenöl gehandel hätte.

Da ich im Internet nichts darüber gefunden habe, vergesst die Info einfach.

Ich wollte auch nur sagen: Nicht überall wo Bio draufsteht, ist auch wirklich Bio drin.
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#16
Pestizide verbreiten sich unkontrolliert durch die Luft

Die EU wird von immer mehr Bürgern abgelehnt – nicht nur wegen ihres hegemonialen Anspruchs über die Länder Europas, die ihre Souveränität zugunsten ihrer aufzugeben haben. Es sind die allmächtigen Entscheidungen, die sie einzig im Sinne globalistischer Konzerne fällt. Auch die EU-Lebensmittelbehörde EFSA bildet keine Ausnahme: Sie musste erst per Gerichtsentscheid gezwungen werden, die Studie über das Krebsrisiko von Glyphosat freizugeben. Die hatte sie unter Verschluss gehalten, um die Interessen von Monsanto (Bayer) zu wahren. Nun ist EFSA der nächsten Schurkerei überführt: Pestizide aus der Landwirtschaft bleiben nicht nur dort, wo sie eingesetzt werden, wie sie uns der Agro-Konzern in Kumpanei mit der Chemieindustrie weismacht. Sie verbreiten sich unkontrolliert durch die Luft – über Tausende Kilometer hinweg.

Das hat jetzt das in Folge der verantwortungslosen deutschen Informationspolitik über die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 gegründete Umweltinstitut München nachgewiesen. An vier Standorten im Vinschgau (Südtirol) nahm es regelmäßige Luftproben und untersuchte sie auf Pestizidrückstände. Das Ergebnis der Studie „Vom Winder verweht“: erschreckend! Pausenlos wird von Mitte März bis Ende August die Luft verseucht – mit diversen Mitteln, die sich gegenseitig beeinflussen können. Sechs Gifte wurden sogar noch auf mehr als 1.600 Höhenmetern nachgewiesen. Tirol – weit weg? Mitnichten, denn jeder zehnte Apfel in Europa kommt von dort. Diese intensive Obstwirtschaft ist angeblich nur dank der in den Plantagen großzügigen Spritzung mit Pestiziden möglich.

Ununterbrochen werden Umwelt, Mensch und Tier einer Dauerbelastung mit Giften ausgesetzt. Ihre verheerenden Wirkstoffe finden sich in kilometerweit entfernten Gärten – innerhalb geschlossener Ortschaften. Darunter sind gesundheitsschädliche Mittel wie das Insektengift Imidacloprid, bei dem weniger als vier Nanogramm ausreichen, um eine Biene zu töten, die Krebs und Allergien auslösen können, die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Ein weiteres Beispiel für diesen Cocktaileffekt ist das zu den Neonicotinoiden zählende Insektengift Thiacloprid. Kombiniert mit bestimmten Fungiziden (Ergosterol-Biosynthese-Inhibitoren), ist es für Honigbienen um mehrere Dutzend Mal giftiger als alleine.

Besonders brisant: Bei fünf dieser Stoffe behauptet EFSA, sie gingen nicht in die Luft über, würden sich zudem unter dem Einfluss von Sonnenlicht in der Atmosphäre rasch zersetzen. Eine Lüge – zum Schaden aller. Mit dieser Untersuchung hat das Münchener Institut Pionierarbeit geleistet, denn es gibt keine andere Veröffentlichung, die die Verbreitung von Pestiziden durch die Luft im untersuchten Zeitverlauf so detailliert nachzeichnet. Damit erweisen sich die Zulassungsverfahren der Europäischen Union, die staatlichen Monitoringprogramme und die Regeln der „guten“ landwirtschaftlichen Praxis als unzureichend, um den Globus vor den schädlichen Wirkungen der Ackergifte zu schützen.

Verheerende Folgen des Giftcocktails werden geleugnet

Mehr noch: In europäischen Zulassungsverfahren werden die verheerenden Folgen des Giftcocktails sowie seine Dauerbelastung schlichtweg ignoriert. Und verleugnet. Bei vier der sechs nachgewiesenen Wirkstoffe geht EFSA davon aus, dass diese nach der Anwendung allenfalls in vernachlässigbaren Mengen in die Luft übergehen, und beim fünften akzeptierte die Behörde einfach ungeprüft die Angaben der Herstellerfirma, wonach der Stoff flüchtig sei. Das reichte für eine Zulassung. Da es weder in Deutschland, Italien oder Österreich systematisches Monitoring von Pestiziden in der Luft gibt, gibt´s halt auch keine offiziellen Daten zu dem Problem. Zwar haben Vertreter der konventionellen Landwirtschaft in Südtirol in den vergangenen Jahren immer wieder auf Kritik reagiert, dennoch blieb es bei hohlen Versprechungen: Die Schädigungen der umliegenden Bio-Betriebe und Privatgärten sowie die Gefahren für Umwelt, Anwohner und Urlaubsgäste bestehen weiterhin. Hüben wie drüben lässt sie der Staat im Gifte stehn.

Doch das Institut München hat dieser gezielten Vergiftung von Mensch und Umwelt auch in Deutschland den Kampf angesagt: Im Februar kündigte es auf der Fachmesse BioFach in Nürnberg im Bündnis mit dem unabhängigen Umweltbüro TIEM für dieses Jahr ein umfassendes Forschungsprojekt mit rund 200 repräsentativen Standorten an – zugunsten einer enkeltauglichen Landwirtschaft. Denn der einzige Weg, die Verbreitung der Spritzmittel durch die Luft zu verhindern, ist, keine Ackergifte mehr zu verwenden! Und die Lügen der EU sowie ihre hinterhältigen Umtriebe mit nimmersatten Chemiekonzernen aufzudecken.
EigenSinnige Frauen
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#17
Monsanto verliert gegen Edwin Hardeman im Prozeß! Hardemann ist an Krebs erkrankt und macht u. a. RoundUp dafür verantwortlich.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/monsanto-prozess-rueckschlag-im-glyphosat-streit-us-jury-entscheidet-gegen-bayer/24122478.html

Ich denke, die Autorin meint den Kläger, nicht den Angeklagten, für den die Jury zu seinen Gunsten entschieden hat.


Zitat:Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemie-Konzern hatte den Glyphosat-Entwickler Monsanto im vergangenen Sommer für 63 Milliarden Dollar übernommen. Nun sieht sich Bayer in den USA wegen des Unkrautvernichters Roundup mit etwa 11.200 Klagen konfrontiert.

Da kommen sicher noch etliche hinzu!


Zitat:Die Kläger-Anwältin Aimee Wagstaff hatte argumentiert, ihr Mandant habe das Mittel in einem Zeitraum von 26 Jahren mehr als 300 Mal angewendet. „Die Dosis macht das Gift“, hatte sie an die Geschworenen appelliert. „Je mehr man es anwendet, desto höher das Risiko.“

Anmerkung:
26 Jahre lang dieses Zeug in die Natur zu schütten, hat halt seine Nebenwirkungen – Ursache & Wirkung!
Es wäre anzustreben, daß Monsanto + ihre Produkte endlich verboten werden! Zudem, daß Geldgeber und Unterstützer ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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Es bedanken sich: Cnejna


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