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Rasen düngen??
#1
Hallo, zusammen,

ich bin absolute Gartenanfängerin... Die Vorbesitzerin hatte die sagenhaften 25qm als Steinwüste gestaltet - ich habe gerade den Kies wegkarren und Pflanzenerde aufschütten lassen, ringsherum Blumen und Sträucher gesetzt und in der Mitte Rasensamen und Blumenwiesensamen gestreut.

Das war vor zwei Wochen - seitdem hat es (bis gestern) täglich und unaufhörlich geregnet. Aber heureka, heute war der erste schöne Tag, und die ersten grünen Spitzchen sind zu sehen *freu´ und herumtanz´*.

Ratschlag von meinem Vater: Ich solle den Rasen "düngen". Hä? Ist neuer Samen in neuer Erde so schwach auf der Brust, daß der gleich Spezialnahrung braucht? Und außerdem will ich ja keine chemischen Keulen in dem bissl Grün...

Was sagen denn die gartenerfahrenen Spezialisten hier, muß ich wirklich düngen, und falls ja, was hat sich an biologischen Methoden für den Rasen bewährt?

Ach ja, von den 25qm gehen noch die 9qm Terrasse ab - ist also echt riesig, das ganze *schmunzel*. Aber für mich Anfängerin erstmal eine ganz gute Größe Biggrin

Seitlich am Grundstück sind nochmal ca. 3qm, aus denen ich ein "Gemüsebeet" gemacht habe - so mit Salatsorten und Radieserl und so... bin mal gespannt, was dabei herauskommt!

Liebe Grüße,
Cleo
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Erfolg realisiert sich in Sprüngen! (Jörg Löhr)
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#2
Hallo Cleopatra,

Ich hab etwas gefunden: "Ein guter Rasendünger, der viel Stickstoff enthält, kann aus Brennnesseln und Wasser selbst hergestellt werden. Wenn Sie die Brennnesseln in einen alten Kartoffelsack o. ä. stecken und den Sack in eine Regentonne mit Wasser hängen, haben Sie nach 14 Tagen ein hervorragendes Düngemittel. Nach dem Gären können Sie die Brennnesseln mit dem Sack leicht entfernen. Die (stinkenden) Pflanzenrückstände können Sie als guten Dünger im Garten eingraben. Auch die Tonnen sollten Sie während des Gärvorganges dicht abdecken, denn der Geruch ist wirklich unangenehm und belästigend.
Bringen Sie den Brennnesselsud mit einer Gießkanne mit Brausenkopf großzügig auf dem Rasen aus. Anschließend muss der Rasen gründlich gewässert werden. Durch das Wasser gelangen die Nährstoffe an die Wurzeln."

Winken
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#3
Hallo Winken zurück, Kore!

Klingt super, aber das Selbst-Herstellen scheitert hier an einigen Faktoren, die ich auf die Schnelle nicht verändern/beseitigen kann... mein Ansatz war eher, ob es etwas fertig zu kaufen gibt, was als einigermaßen biologisch verträglich gilt... hab´natürlich gestern gleich gegoogelt, aber nur weil da ein Hersteller seinen Dünger als "bio" ausweist, glaube ich das ja noch lange nicht... und hatte gehofft, daß sich hier jemand auskennt und mir sagen kann, bei welcher Sorte das ggfls. wirklich der Wahrheit entspricht...

Liebe Grüße,
Cleo
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Erfolg realisiert sich in Sprüngen! (Jörg Löhr)
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#4
Also ob die Biorasendünger was taugen, weiß ich nicht.
Kann ich aber mit der Zeit berichten, da sich meine Mutter auch gerade eingebildet hat den Rasen düngen zu müssen auf der Nordseite des Hauses.
Na mal sehen ...
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"Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" Jack Nicholson in Eine Frage der Ehre
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#5
Also, unser Riesengarten hat Südseite und ist von Osten und Westen auch offen, hat also den ganzen Tag Sonne. Ich hab´ jetzt wegen Dünger im Gartencenter gefragt, und die haben mir komplett davon abgeraten, jetzt zu düngen; ich sollte auf jeden Fall bis nach dem ersten Mähen warten. Na, und außer normalem Rasensamen habe ich auch "Blumenwiese" dazwischen gesät, wollte also eh lieber bissl länger wachsen lassen, keinen so manikürten englischen Plastikrasen, von daher kann das bis zum ersten Mähen noch etwas dauern... ;-)

Bin sooo gespannt!!! Und Gärtnern macht soviel Spaß, das hätte ich vorher gar nicht gedacht :-)

LG, Cleo
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#6
Hallo Cleopatra,

es gibt zum Düngen auch biologische Alternativen, die man käuflich erwerben kann:

http://www.bio-duenger.net/

Liebe Grüße
Finde Dich selbst!
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#7
Oh, das ist ja eine super Seite, danke Dir vielmals, Erato! :-)
Liebe Grüße,
Cleo
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#8
Der Hornbach-Baumarkt führt zum Beispiel die Marke Oscorna http://www.oscorna.de/, und auch mit Hornspänen kann man auf natürliche Weise düngen, wer das möchte. Die gibt es ebenfalls fast überall.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#9
Super, das reduziert den Beschaffungsaufwand ungemein; Hornbach gibt´s auch in München! :-) Danke, Paganlord!!
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Erfolg realisiert sich in Sprüngen! (Jörg Löhr)
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#10
Zitat:Pflanzenerde aufschütten lassen, ringsherum Blumen und Sträucher gesetzt und in der Mitte Rasensamen und Blumenwiesensamen gestreut.

Du hast optimale Bedingungen für einen Rasen bzw. Wiese geschaffen.


Zitat:Aber heureka, heute war der erste schöne Tag, und die ersten grünen Spitzchen sind zu sehen *freu´ und herumtanz´*.

Ja, das ist das schöne am Garten, man sieht sofort bzw. nach kurzer Zeit die Früchte seiner Arbeit. Das freut und motiviert mich auch immer wieder.


Zitat:Ratschlag von meinem Vater: Ich solle den Rasen "düngen". Hä? Ist neuer Samen in neuer Erde so schwach auf der Brust, daß der gleich Spezialnahrung braucht? Und außerdem will ich ja keine chemischen Keulen in dem bissl Grün...

Es kommt auf Deinen Anspruch an. Was für einen Rasen möchtest Du?
Einen "englischen Rasen", der viel Pflege braucht, oder eine schöne Wiese, die natürlich auch gemäht werden muß, aber ansonsten Butterblumen, Klee und andere Wiesenblüher zuläßt?
Da Du aber Blumenwiesensamen beigemischt hast, trifft wohl letzteres zu.

Der Naturliebhaber läßt im Garten nur Dünger aus organischer und natürlicher Herkunft zu.
Also Jauchen und der gute alte Kompost.
Man kann seine Wiese auch mit einer 2-5 cm dicken Kompostschicht düngen.
Der Regen spült die Nährstoffe in den Boden zu den Wurzeln.
So kann man auch unter Obstbäumen Kompost verteilen, wenn man der Meinung ist, daß der Boden verbessert werden muß.
Ansonsten gab es ja schon einige Vorschläge.
Lebe für Deine Ideale!
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