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Reinheit Und Kontrolle
#91
An diejenigen, die sich den Schuh gern anziehen wollen: Geschwafel über meinen angeblichen Geisteszustand tut hier nichts zur Sache - diesen satz bitte _wörtlich_ nehmen. Da es nichts zur Sache tut, ist es mir auch keine Diskussion wert. Allerdings soll hier erwähnt sein, dass auch ich mir gewisse Urteile über euren Geisteszustand bilde, aufgrund dessen, was mir hier begegnet. Allerdings sehe ich keinen Grund darin, diese Urteile hier zu ventilieren. Dazu seid ihr mir bei weitem zu unwichtig.

*schnarch*

Distel



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#92
Zitat:Geschwafel über meinen angeblichen Geisteszustand tut hier nichts zur Sache

Dann verführe nicht dazu. Blinzeln
Das Ziel vor Augen!
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#93
Lass dich halt nicht verführen. Wenn du trotzdem nicht an dich halten kannst, dann erwarte keine Reaktion. Blinzeln
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#94
Wishmaster schrieb:Was machen wir bloss mit den Anarcho-Weibern?
Man liebt oder hasst sie.
Kaum einer findet auf Dauer etwas dazwischen. Fettes Grinsen
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#95
Zitat:Instinkt = der gesammelte Erfahrungsschatz aller bisherigen Inkarnationen.

@Distel und alle die es interessiert:
Eine Anmerkung von mir, weil ich in der Vergangenheit bereitsdas Phänomen "instinkt" bzw. Intuiton ausführlich logisch aufgearbeitet hatte:

Von Definitionen zu Instinkt darf man sich nicht verwirren lassen. Auch nicht von obiger. Sicherlich ist obige Definition keine Definition, die die Essenz des "instinktes", von dem wir hier sprechen, in vollkommener Weise reflektiert. Eine solche Definition ist schwer zu finden. man kann nur umschreiben, damit der andere weiß, von was etwa die Rede ist. Das wollte PL wahrscheinlich auch erreichen: In kurzer Form eine Verständnisgrundlage liefern.

Sprache ist eben immer ein fauler Kompromiß. Damit muß man sich abfinden und darf sich nicht daran (geistig) aufhängen. menschen die auf einer "wellenlänge" schwingen, verstehen sich auch ohne die passenden Worte.

Das was wir hier oft mit Instinkt betiteln, wird in dem üblichen Sprachgebrauch eher mit Intuition bezeichnet.
Instinkt im üblichen Sprachgebrauch ist eher "tierisches triebverhalten", "verhalten nach geprägten Schablonen" ohne rationale Steuerung.
Dies ist jedoch hier nicht wirklich gemeint. Dieser "Instinkt", wie sie ihn die Biologen verstehen, laßt sich sogar austricksen: Tiere können gezielt reingelegt werden bzw. verwirrt werden.
Der echte Instinkt im Sinne der Universalintuition ist aber unfehlbar. Das kann man ständig prüfen und ist bei aufmersamer Beobachtung Erfahrungsschatz.

Wenn man ganz genau ist, beinhaltet der Instinkt nicht nur Zugriff auf alle Inkarnationsinformation, sondern auf alle relevanten ursächlichen Informationen überhaupt: Auf die Wahrheit. (also nicht mit gesammeltem informationsmüll verwechseln, Intuition bringt den faktor der Qualität in die Quantität mit hinein)

Mehr Erleuchtung als die über den Instinkt braucht niemand. Alles andere ist nur emotionale Befriedigung der Ratio.

Wenn jemand sehr "instinktiv" ist, hat er Zugang zur Wahrheit, zur Essenz.
Der Grad der "Erleuchtung" ist direkt mit dem Grad des Zuganges zu eben dieser ursächlichen Informationsebene verknüpft. Alles andere scheint Eso-Krämerei (im negativen Sinne) zu sein.

Die Yogies kennen sogar unzählige Arten der Intuition, und haben in der Sprache auch ebensoviel Worte. Wie die Eskimos unzählige Schneearten kennen.
"Instinkt" umfaßt also alles von 6. und 7. Sinn über Inkarnationserfahrungen bis hin zu telepathischen Abfragen, Aurawahrnehmungen und Wasseraderfühlen etc. Und alles abgestimmt auf Perfektion für den Betroffenen in der jeweiligen Situation!


mfG
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#96
Ich habe eben bemerkt, daß einiges zu diesem Thema hier geschrieben wurde. Werde ich mal demnächst durchlesen, wenn der zeitpunkt stimmt.

Eines schon vorweg:


Zitat:QUOTE
Ohne diese essentielle Identität des Menschen lebt man in einem Teufelskreis wenn es um "Freiheit" und "Selbstbestimmung" geht. So etwas wie einen freien Willen gibt es da nicht. Er ist tatsächlich eine Illusion, ein Trugbild, dem man gerne aufsitzt, weil es das Gefühl suggeriert, etwas steuern zu können und entsprechende Emotionen aktiviert. Der freie Wille ist in so einem Szenario wie eine Droge.


So weit würde ich nicht gehen. Wille an sich ist meiner Erfahrung nach keine alleinige Funktion des bewussten Verstandes sondern etwas umfassenderes.
Man kann tun was man will oder nicht, aber versuche mal bewusst auf das Einfluss zu nehmen, was du willst. Man kann tun was man will, aber man kann nicht wollen, was man will.
Was Emotion da wieder soll, verstehe ich nicht. "Emotion" scheint hier im Forum anders verwendet zu werden als ich das kenne.


Hier hattest Du mich mißverstanden?
obiges gilt nur, WENN diese Essenz fehlt oder stark zurückgedrängt ist.
Der freie Wille ist nur dann eine Trugschluß, wenn eben kein echter Inhalt einen Körper ausfüllt. Dennoch wird auch in der Wissenschaft der Psychologie und Neurobiologie immer wieder diese Prämisse , die m.M. notwendig ist, vergessen bzw. einfach ignoriert: man geht immer davon aus, daß jeder mensch gleich ist, was inzwischen wirklich als überholt betrachtet werden muß.

Aber du hast schon richtig erkannt: Der Wille ist "umfassender".
Wieder ein Sprachproblem:
Man könnte z.B. sagen: Urwille kontra Schein-Wille
Womit man wieder beim Thema "intuition" ist. Urwille verekörpert den Willen der Essenz des menschen: Nämlich das, was wirklich wichtig ist (für das individuum).

mfG

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