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Schrittweise Legalisierung der Folter
#1
Während hier Normalköstler darum zetern, ob nun ganz roh oder nur halb roh, passieren auf der Welt schreckliche Dinge. Chr**ten und Fleischesser (könnte man wirklich so sagen, denn es sind immer diese beiden Spezies) legalisieren schrittweise die Folter und heute schreit der deutsche Minister, dass auch Deutschland in Zukunft Atomwaffen haben müßte.

Besonders schlimm finde ich, dass Gerichte nicht mal mehr Mörder verurteilen, deren Opfer bei der Folter zu Tode gekommen sind. Lest mal das, es stand heute in der Zeitung:


Iraker beim Verhör erstickt - geringe Strafe für US-Soldaten

Ein US-Offizier, der bei einem Verhör einen irakischen General erstickt hat, muß nicht ins Gefängnis, sondern kommt mit einem Verweis der Militärjury davon.

dpa Washington - Nach der Entscheidung einer Militärjury in Fort Carson (US-Staat Colorado) vom Montag (Ortszeit) werden außerdem 6000 Dollar seines Gehalts beschlagnahmt. Darüber hinaus darf sich der Soldat 60 Tage lang nur in Ausnahmefällen von seinem Arbeitsplatz und seiner Unterkunft wegbewegen, wie US-Medien am Dienstag berichteten.

Lewis Welshofer (43) war beschuldigt worden, den General Abed Hamed Mowhoush während einer Vernehmung mit dem Kopf voran in einen Schlafsack gesteckt und sich dann auf die Brust seines Opfers gesetzt zu haben. Ursprünglich lautete die Anklage auf Mord, was dem Offizier im Fall eines Schuldspruchs lebenslange Haft hätte eintragen können. Am vergangenen Samstag wurde Welshofer aber dann nur der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden, ein Urteil, das eine Maximalstrafe von dreieinhalb Jahren Haft, einer unehrenhafte Entlassung und Verlust der Pension hätte nach sich ziehen können.

Die sechsköpfige Jury entschied sich aber für eine weitaus mildere Strafe. Sie muß nun noch vom kommandierenden General gebilligt werden, der das Strafmaß aber nicht verschärfen darf. Vielmehr hat er das Recht, es weiter abzumildern oder das Urteil ganz aufzuheben.

Der General war im November 2003 festgenommen worden und galt als Drahtzieher von Rebellen-Attacken im nördlichen Irak. In dem Prozeß hatte die Verteidigung argumentiert, Welshofer habe verwirrende Anweisungen zu den zulässigen Verhörmethoden erhalten und seine Vorgesetzten hätten von der Anwendung der "klaustrophobischen" Taktik gewußt.

Anmerkung Inka: ... und das für einen gemeinen Foltermord. Keinen Tag länger soll einen solche Welt existieren!
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