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Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt
#61
Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt (magische Attacken)

Paganlord schrieb:Der beste Alltagsschutz ist eben auch, den Abstand, sprich die eigene Neutralität zu wahren. Wir beziehen keinerlei Stellung und halten konsequent die Finger raus. Das gilt auch (bzw. vor allem) bei Bekannten, Familienangehörigen und Freunden. Jede emotionale Regung (und hier genügt bereits Sympathie oder Antipathie) löchert unseren Schutz.

In Beruf und Alltag mit Fremden einfach zu handhaben. Wirklich schwierig für mich wird das bei "Freunden" und der Familie. Ich bin da noch ein Frischling und ich verstehe es auch nicht ganz, wenn jemand meine Meinung teilt, dann freue ich mich und das schweißt zusammen, könnte aber auch Manipulation bedeuten, wo ich bei richtigen Freunden nicht davon ausgehe, sonst würde ich das Wort Freund nicht verwenden. Ungefragt Einmischen lehne ich auch ab, was nicht immer ganz einfach ist, wenn man versucht, auf mir herum zu trampeln.

Und mir fällt mal wieder auf, dass ich noch viel zu lernen habe...

Grüße von Lohe
"Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen"
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#62
Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt (magische Attacken)

Hallo Lohe,
noch ein paar Worte von mir dazu, allerdings mit dem Vorbehalt, daß einiges glaube ich nicht so ganz forenkonform ist.

Wenn jemand auf einem herumtrampelt, ist eine Reaktion ja kein Einmischen, dann geht es einen ja direkt etwas an. Ein Einmischen in die Belange anderer ist gemeint. Meine Meinung sage ich übrigens schon, gerade wenn mir an jemandem etwas liegt. Ein tatkräftiges Einmischen, oder ein Bestimmenwollen, sollte man sein lassen. Wenigstens halbwegs gesunde Menschen wehren eine Einmischung ohnehin ab, spätestens dann wird klar, daß man eine Grenze überschritten hat.
Ich bin auch für Hilfe in Situationen, in denen sich derjenige in diesem Moment nicht mehr selbst helfen kann. Und man kann durchaus auch selbst Hilfe annehmen. Man muß sich nur darüber im Klaren sein, daß dann ein Schuldverhältnis entstanden ist, das auch wieder ausgeglichen werden muß. Wenn man das unterläßt, entsteht Unausgewogenheit, eine Abhängigkeit. Die Auswirkungen sind dann für beide Seiten ungünstig. Und wenn man einen solchen unausgewogenen Zustand, auch wenn er nur vorübergehend ist, scheut, vielleicht auch mit gutem Grund, dann muß man das ganz sein lassen.
Ein Einmischen darf auch nicht zum langfristigen Verlust der Selbstbestimmung führen. Und auch nicht dazu, daß man über einen abgesteckten Hilfsrahmen hinaus Verantwortung übernimmt. Das geht ja beides Hand in Hand. Hier liegt m.E. die Crux des Einmischens, weit mehr als hinsichtlich der möglichen Emotionalisierung, die nämlich m.E. auch gar nicht zwingend entstehen muß. Es muß einen nicht zwangsläufig selbst dauern, wenn man einen Hilfsbedürftigen sehen würde. Einen Krankenwagen u.ä. kann man dennoch rufen, einfach weil man ja weiß, daß der Betroffene Schmerzen hat oder oder, und sich in seiner Situation nicht selbst helfen kann (wenn dem so wäre, vorausgesetzt).
Wenn einen übrigens jemand um Hilfe fragt, kann man sie leisten, wenn man das möchte und überhaupt erbringen kann. Aber man lasse sich nicht benutzen, siehe oben, abgesteckter Rahmen, was die Person selbst nicht meistern kann, also nicht generelle Übernahme der Verantwortung.

Sich in der Natur in keinem Fall einzumischen ist eben einfach etwas anderes, sie soll nicht humanisiert werden, das ist einsehbar. Der Mensch ist aber nunmal sowieso ein Mensch, da fällt dieser Grund ja weg. Und auch Tiere helfen sich, wenn auch nicht so fast zwanghaft und auch mal direkt aufgezwungen in alle möglichen Richtungen, wie Menschen das manchmal tun. Aber durchaus innerhalb der Sippe u.ä., wenn dies nötig ist, ein Mitglied sich also in diesem Moment nicht mehr ausreichend selbst helfen kann.

Und abschließend das vielleicht Interessanteste und Überlegenswerteste für Dich, Lohe. Mir hat mal jemand geschrieben ( Winken Herz ), daß man all diese Überlegungen sowieso nicht anzustellen braucht, wenn man nur richtig denkt. Denn dann gerät man erst gar nicht in solche Situationen.
Liebe Grüsse
Inte
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#63
Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt (magische Attacken)

Hallo Inte,

ich danke Dir vielmals für Deine ausführliche Erläuterung.
Bei dieser Gelegenheit habe ich mir auch die Forengrundsätze durchgelesen, ich habe nicht geahnt, dass sie anders sind, als in anderen Foren, meist ein übernommener Einheitsbrei, bedeutungsvoller als ich dachte und hebt sich eindeutig ab.
In den Dschungelgrundsätzen steht nun Einiges, so dass sich weitere Fragen zum Thema Selbstschutz vorerst erübrigt haben.

Grüße von Lohe
"Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen"
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#64
Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt (magische Attacken)

Hilfe zur Selbsthilfe ist eine Sache, die ich persönlich in Ordnung finde. Hilfe, um anderen Leuten etwas abzunehmen oder deren Dinge für sie zu erledigen - ist die Schnellstraße in die Sklaverei.
Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.

Cosima Wagner
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#65
Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt (magische Attacken)

Aglaia schrieb:Hilfe zur Selbsthilfe ist eine Sache, die ich persönlich in Ordnung finde. Hilfe, um anderen Leuten etwas abzunehmen oder deren Dinge für sie zu erledigen - ist die Schnellstraße in die Sklaverei.

Nicht nur, daß es eine Schnellstraße in die Sklaverei ist ... es ist auch ein Einmischen, das zu weit geht. Man greift in einen Ursache-Wirkungskreislauf ein und macht sich somit zum Teil dessen. Na dann, volle Erfolge bei der Bewältigung dieser unnütz aufgehalsten Herausforderungen ...
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#66
Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt (magische Attacken)

Zitat:Bei dieser Gelegenheit habe ich mir auch die Forengrundsätze durchgelesen, ich habe nicht geahnt, dass sie anders sind, als in anderen Foren, meist ein übernommener Einheitsbrei, bedeutungsvoller als ich dachte und hebt sich eindeutig ab.
In den Dschungelgrundsätzen steht nun Einiges, so dass sich weitere Fragen zum Thema Selbstschutz vorerst erübrigt haben.

Wenn man nur etwas stöbert, dann findet man gar viele Schätze in diesem Tal. Das fällt mir auch immer wieder auf. Blinzeln
Sei!
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#67
Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt (magische Attacken)

Zitat:Wenn der Schadensverursacher aber keine Widergutmachtung leistet (sei es in Form einer ehrlichen Entschuldigung oder sonstwas), und Du verzeihst dennoch, dann wird die Angelegenheit ja noch unausgewogener, warum sollte man sich das antun?

Ich möchte an diesen Satz aus einem anderen Thread nochmal anknüpfen, besonders an die Worte "noch unausgewogener". Nur nicht verzeihen bringt die Angelegenheit nicht in die Waage nämlich, man erleidet lediglich keinen weiteren Schaden. Das Zurückschicken (die geistige! Rache) aber tatsächlich schon, das habe ich gerade kürzlich bei jemandem in einem recht krassen Fall beobachten können, wie das sofort ausgleichend wirkte. Der Schaden war aber nur deshalb überhaupt entstanden übrigens, weil die Haltung nicht neutral gewesen war von Beginn an.
Ich werde mir Hernes Sons Anmerkungen mal zu Herzen nehmen und Alltagssituationen in der Hinsicht mehr Aufmerksamkeit geben. Ich habe trotzdem ein Problem damit, einfach jedem eine Attacke gleich zurückzuschicken, der mir aber vielleicht ja sonst sogar wohlgesonnen ist, und einfach einen schlechten Tag hatte oder so. Denjenigen dann zu schaden, damit habe ich ein Problem, das würde ich nicht tun wollen, und weiterhin lediglich die neutrale Haltung bewahren, so gut als möglich.
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#68
Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt (magische Attacken)

Guten Morgen,

Zitat:Der beste Alltagsschutz ist eben auch, den Abstand, sprich die eigene Neutralität zu wahren. Wir beziehen keinerlei Stellung und halten konsequent die Finger raus. Das gilt auch (bzw. vor allem) bei Bekannten, Familienangehörigen und Freunden. Jede emotionale Regung (und hier genügt bereits Sympathie oder Antipathie) löchert unseren Schutz.

Das hänge ich mir an den Kühlschrank! Ganz im ernst, das Umsetzen fällt mir im Alltag manchmal schwer, vorallem mit Familienmitglieder.

Bei Alltagssituationen mit Fremden, Nachbarn, usw. gehts besser, klar. Da ich noch "Anfänger" bin, sind das für mich gute Übungsobjekte, da schicke ich Attacken auch gleich zurück. Und habe überhaupt keine Probleme damit.

Aber ich halte mich jetzt doch lieber aus diesem Beitrag raus und lese lieber passiv mit. Winken
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#69
Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt (magische Attacken)

Pamina:
Zitat:Aber ich halte mich jetzt doch lieber aus diesem Beitrag raus und lese lieber passiv mit.

Der eigene Spiegel funktioniert aber effektiver, wenn man auch hin und wieder mal aktiv reinschaut... Winken


Pamina:
Zitat:vorallem mit Familienmitgliedern.

Ja das ist schon eine harte Nuß - je nach Familie eben auch.

Hilfreich ist folgende Betrachtungsweise:
Indem man sich als neutrale Instanz etabliert, strahlt man das auch aus. Die anderen bekommen das also mit und so wird man dann gerade dafür geschätzt - zumindest von denen, mit denen sich ein Kontakt überhaupt lohnt. Und vielleicht wird man auch zu einem Mittler und Vermittler zwecks Glättung der Wogen - denn wenn der Konfliktemotion kein (Resonanz-)Nachschub gegeben wird, trocknet diese irgendwann mal aus - sogar bei Zombies.
Das was den Menschen viel bedeutet, ist einfach respektiert zu werden für das was man ist.
Das bedeutet nicht, daß man alles einfach hinnimmt - Diskussionen funktionieren auch ohne persönliche Einfärbungen. Das erfordert freilich meist Empathie und Disziplin, ist aber auch eine gute Gelegenheit zum Üben.
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#70
Spirituelle Attacken – und wie man sich zuverlässig schützt (magische Attacken)

THT,

Zitat:Der eigene Spiegel funktioniert aber effektiver, wenn man auch hin und wieder mal aktiv reinschaut...

Da könnte was dran sein... Lol

Zitat: Das was den Menschen viel bedeutet, ist einfach respektiert zu werden für das was man ist.
Das bedeutet nicht, daß man alles einfach hinnimmt - Diskussionen funktionieren auch ohne persönliche Einfärbungen. Das erfordert freilich meist Empathie und Disziplin, ist aber auch eine gute Gelegenheit zum Üben.


Manchmal lohnt es sich einfach nicht zu diskutieren. Hin und wieder macht es aber auch einen riesen Spaß, vor allem wenn ich "übe".

Danke für das geistige Futter. Werde heute drüber nachdenken.
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