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Sternrußtau auf Rosensträuchern
#1
Hallo, zusammen,

ich habe mal wieder ein kleines Garten"problem". Meine sämtlichen Rosensträucher (drei an der Zahl) sind von einer Art Pilz befallen, im Gartencenter hat man den als Sternrußtau identifiziert.

Eine hatte ich letzten Sommer ratzekahl bis auf den Boden zurückgeschnitten, hat aber nix genutzt, die neuen Triebe sind auch wieder befallen. Da die beiden anderen schon richtig schön groß gewachsen sind, würde ich diese Radikalmaßnahme ungern nochmal anwenden - zumal, wenn sie nix bringt...

Weiß jemand, wie man diesem Umstand naturverträglich zu Leibe rücken könnte?

Lieben Dank und schöne Grüße,
Cle

Nachtrag: Es sind vier Sträucher, und der eine steht gänzlich getrennt von den anderen im "Vorgarten" - also kann es wohl schonmal nciht an einer gegenseitigen (Wieder-)Ansteckung liegen, denke ich...
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Erfolg realisiert sich in Sprüngen! (Jörg Löhr)
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#2
Ich habe keine Rosen in meinem Garten, deswegen kann ich Dir dazu nicht viel sagen.
Ein Pilz lebt immer da, wo viel Feuchtigkeit ist. Vielleicht möchtest Du sie an eine sonnigere und luftigere Stelle im Garten pflanzen.
Lebe für Deine Ideale!
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#3
"Komisch!", denkt sich mancher Gärtner: "Früher hatten die Äpfel doch nicht so rußig-schwarze Beläge, die kaum abgehen, oder?"

Ja, das ist richtig, erst seit einigen Jahren breitet sich in Deutschland die so genannte "Regenflecken- oder Rußfleckenkrankheit" aus. Man denkt hier natürlich sofort an Chemtrails und andere neumodische Luftverschmutzungen.

Die eigenartigen schwarzen Beläge werden durch verschiedene Pilze verursacht. Zunächst zeigen sich grünliche Flecken, die wie Wassertropfen geformt sind. Sie entstehen dort, wo die Regentropfen auf der Frucht hinabfließen. Später werden die Flecken dunkel und bedecken manchmal die halbe Frucht.

Unter dem Mikroskop soll man erkennen, daß die dunklen Stellen aus Pilzfäden und Fruchtkörpern bestehen. Der Pilz durchdringt aber nicht die Apfelschale. Es ist wohl auch harmlos, wenn man in einen solchen Apfel beißt.

So ein Apfel sieht natürlich optisch weniger schön aus, und manchem ist auch der Appetit verdorben, wenn er an diesen Luftverschmutzungs-Belag denkt. Besonders schlimm ist der Befall in nassen Jahren.

Man kann nicht direkt gegen diese lästige Erscheinung vorgehen. Folgende Maßnahmen wirken jedoch trotzdem vorbeugend: Die Obstbäume sollen dort wachsen, wo genug Luft und Licht in ihre Kronen kommt, damit die Blätter schnell trocken werden. Äpfel läßt man nicht unter dem Baum liegen, sondern räumt sie sofort weg und lagert sie in einem kühlen Raum. Doch auch im Lager vergrößern sich die Flecken noch weiter, deshalb sollte man die Früchte auch sobald wie möglich verzehren.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#4
(09.10.12014, 19:30)Cleopatra schrieb: https://www.pagan-forum.de/Thema-Sternru%C3%9Ftau-auf-Rosenstr%C3%A4uchern?pid=47427#pid47427Weiß jemand, wie man diesem Umstand naturverträglich zu Leibe rücken könnte?

Probier's mal mit Brennnesseljauche.
Hat meiner Johannisbeere sehr gut getan (nach dem Zurückschneiden und mit Jauche abgießen) ... Die Tomate hat das weniger wollen Traurig
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"Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" Jack Nicholson in Eine Frage der Ehre
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#5
Zitat:Ja, das ist richtig, erst seit einigen Jahren breitet sich in Deutschland die so genannte "Regenflecken- oder Rußfleckenkrankheit" aus. Man denkt hier natürlich sofort an Chemtrails und andere neumodische Luftverschmutzungen.

Idee Das wird mir hier erst beim Lesen klar! Und deswegen wäscht man seine Ernte auch aus dem eigenen Garten ab.
Lebe für Deine Ideale!
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#6
Vielen Dank für Eure Antworten!

Umsetzen geht leider nicht, der Garten hat von früh bis abend Sonneneinstrahlung und ist nur 30 qm "groß", deswegen sind alle Standplätze mehr oder weniger gleichwertig (bis auf die eine, die vor dem Küchenfenster steht). Feucht war es allerdings diesen Sommer, hat insgesamt ja häufig geregnet, auch wenn viele schöne Tage dazwischen waren. Und letzten auch schon, wenn ich es recht überlege...

Dann schauen wir mal...

Viele Grüße,
Cleopatra
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