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Totholzhecke im Garten
#1
Im Sommer haben THT und ich eine Totholzhecke im Garten gebaut. In anderen Worten: eine PAN-Ecke. Daumen hoch

Die Hecke wird aus allerlei Gartenabfälle wie Pflanzenschnittgut, also Äste, Laub und Zweige aufgeschichtet. Entweder alles lose auf einen Haufen oder als Füllung zwischen Holzpfosten (wir haben die Variante mit den Pfosten). Da eine Verrottung stattfindet, kann immer nachgelegt werden. Mit der Zeit begrünt sich die Hecke selbst und es siedeln Kleintiere und Vögel an. Vor allem für den stachligen Freund der Igel bietet die Hecke einen tollen Unterschlupf für den Winter. Auch Blindschleichen, Käfer, Hummeln und Spinnen finden ein Plätzchen.

Wir haben die Hecke mit einer Länge von ca. 4 Meter am Rande des Grundstücks aufgebaut und haben zusätzlich Brombeeren gepflanzt. Davor stehen noch Felsenbirne, Kartoffelrosen und eine große Eiche. Ich will noch nach und nach das Ganze etwas begrünen und Pflanzen setzten, die Nahrung und Schutz bieten.

Wir sind gespannt, ob wer einzieht in das neue Häuschen!
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#2
Die Panecke in unserem Garten ist ein Fleckchen Erde mit Büschen, Sträuchern, Laub, Gräsern etc. in das nicht eingegriffen wird. Da bleibt alles wie es ist, ergo reiner Wildwuchs!
Das Ziel vor Augen!
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#3
Zitat:Die Panecke in unserem Garten ist ein Fleckchen Erde mit Büschen, Sträuchern, Laub, Gräsern etc. in das nicht eingegriffen wird. Da bleibt alles wie es ist, ergo reiner Wildwuchs!

Hallo Ajax!

ja, so ist es wohl richtig. Ich habe die Hecke jetzt einfach mal so zur Pan-Ecke umgenannt, dass ist wohl nicht ganz korrekt. Die Natur kann die Hecke verwenden und das war auch meine Intention und so habe ich es weitergeleitet. Ich finde es immer sinnvoll, im Garten für tierfreundlichen Stellen zu sorgen. Mein Majoran im Blumenbeet hat dieses Jahr hunderte von Bienen ernährt. Obwohl ich den Garten bearbeite, stelle ich die Pflanzen auch den Tierchen bereit.

Hast Du die Büschen und Sträuchern gepflanzt?
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#4
Ja, so eine Totholzhecke haben wir auch.
Die bietet vielen Nützlingen Unterschlupf und hilft das Gleichgewicht im Garten zu halten.
Einheimische Pflanzen bieten die entsprechende Nahrung und Lebensraum.
Man arbeitet also mit der Natur zusammen, anstatt sie mit Giften zu jagen.
Ich finde, das muß man erstmal verstanden haben und sich darauf einlassen.
Um so ein gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.
Ich freue mich über jeden Schmetterling, jede Libelle, Hornisse usw.
Das Zwitschern der Vögel ist einfach herrlich.

Mit der Pan-Ecke hatte ich anfangs auch meine Schwierigkeiten. Unordnung im Garten? Was, die Bäume stehen nicht in einer Reihe?
Wildwuchs, wo gibt es denn so etwas?  Lol
Etwas erfinderisch muß man in Siedlungsgebieten schon sein, aber wo ein Wille ist, ist eben auch ein Weg.
Aber inzwischen haben wir die auch lange eingerichtet und überlassen sie ganz in der Obhut der Natur.
Das heißt, die Fläche wird nicht betreten, und auch keine Äste werden zurückgeschnitten.
Inzwischen sind wir sogar ein wenig stolz, der Natur ein Flecken ohne Eingriff zu bieten.

Ob man etwas pflanzt oder einfach ein Stück Wiese zur Pan-Ecke erklärt, ist egal. Wichtig ist nur, man macht es und behält es dann auch so bei.
Einheimische Wildsträucher sind eine optimale Bepflanzung.
Zum Beispiel: Hagebutten, Berberitzen, Haselnüsse, Schlehe, Weißdorn usw.
Lebe für Deine Ideale!
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#5
Zitat:Ja, so eine Totholzhecke haben wir auch.

Ist dann eher ein Biotop als eine PAN-Ecke.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#6
Biotop ist wirklich das schönere und treffendere Wort.
Lebe für Deine Ideale!
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#7
Zitat:Biotop ist wirklich das schönere und treffendere Wort.

Damit bin auch ich einverstanden! Winken
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#8
Zitat:Hast Du die Büschen und Sträuchern gepflanzt?

Pamina, umringt von einigen Sträuchern Feuerdorn findet sich eine Kornelkirsche an diesem PLatz.
Die Früchte sind essbar, bleiben aber von uns unberührt! Ich schrieb es bereits, reiner Wildwuchs!
Das Ziel vor Augen!
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#9
Zitat:Ob man etwas pflanzt oder einfach ein Stück Wiese zur Pan-Ecke erklärt, ist egal. Wichtig ist nur, man macht es und behält es dann auch so bei.

Und dann darf man da niemals mehr zurückschneiden? Wir haben z.B. eine Wildrose/Hagebutte, die ist mittlerweile so 4m hoch und entsprechend breit und hängt breit überall auch herunter. Dazu hat sich eine Brombeere gesellt, die ähnliche, wenn nicht noch größere Ausmaße hat. Das müßte man jetzt schon doch mal zurückschneiden, weil es anfängt, über den Weg und auch einen Eingang zuzuwachsen. Und damit wäre die PAN-Ecke dann zerstört?

Ich lasse ja allerhand wuchern, Efeu bis zum Ende der Blüte als Bienen-, Schmetterlings- und Hornissennahrung, Spinnen und Vögel finden sich dort auch sehr gerne ein. Oder ich lasse Sträucher wuchern, so gut es eben geht (ich muß sie aber zur Straße schneiden, und innen dann auch ein wenig, sonst werden sie ja ungleichgewichtig irgendwann), eine Haselnuß "wuchert" (also wächst, wie sie mag, sie wächst allerdings ziemlich langsam), und ich ernte auch nie daran.

Reicht es denn nicht, wenn es die Möglichkeiten für Gekreuch und Gefleuch immer wieder gibt, muß es völlig unberührt bleiben? Denn dann wird es doch immer größer und größer? Bei mir ist es jedenfalls so, den Efeu muß ich auch immer wieder schneiden, sonst wächst er Dach und Fenster völlig zu.

Oder setzt Ihr eine Grenze, und bis dahin schneidet Ihr dann zurück?
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#10
Wenn es eine PAN-Ecke ist, dann schneidet man nicht zurück. Man gießt auch nicht und betritt diesen Bereich des Gartens niemals mehr. Dieser Bereich ist vollkommen der Natur überlassen, ein heiliger Bezirk, der Mensch hat hier kein Zutritts-Recht mehr. Das ist ja der Sinn einer PAN-Ecke. Dazu wird sie ja geweiht, und die Götter zahlen es Dir tausendfach zurück. Wenn es ein Biotop ist, dann kannst Du selbst entscheiden, was Du machen möchtest. Das ist etwas völlig anderes. Auch was aus der PAN-Ecke herauswächst (sozusagen die Grenze überschreitet), darf abgeschnitten werden.
Sei!
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Es bedanken sich: Andrea


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