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Vegetarisch?
#11
hi,
...apropos nikotinpflaster: kommt einer zum arzt...
...dieser fragt:
- und herr meier, wie haben die nikotinpflaster ihnen geholfen?
- ach, herr doktor, wenn man aufpasst sie nicht zu eng zu drehen, schmecken sie garnicht soooo schlecht. Undweg
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#12
Sonnenfinsternis schrieb:Hallo Slaskia!



Zitat:Viviane, du musst nicht nur Beilagen und Nudeln essen. Geh einfach mal in den Bio-Markt, du wirst staunen, was es alles gibt! Vegetarische Wurst, vegetarische Schnitzel, verschiedene Aufschnitte, Bratlinge.....

Schön, dass Du Dich vegetarisch ernährst, aber findest Du es nicht reichlich inkonsequent, solche "Placebos" zu schlucken? Das klingt in etwa so wie diese "Nikotinpflaster" für Drogenabhängige. Wozu soll das gut sein?


Viele Grüße
Hallo Sonnenfinsternis,

ich denke da ist es doch eine Frage der eigenen geistigen Kraft. Wer soetwas benötigt, soll es doch ruhig nutzen. Das ist immernoch besser als das fressen von Leichen.

Übrigens hat Slaskia gar nicht gesagt das sie soetwas immernoch nutzt, man kann nicht einmal 100% aus ihrem Beitrag herauslesen das sie es jemals genutzt hat.


Freundliche Grüße

Anubis
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#13
Hallo Anubis!


Zitat:ich denke da ist es doch eine Frage der eigenen geistigen Kraft. Wer soetwas benötigt, soll es doch ruhig nutzen. Das ist immernoch besser als das fressen von Leichen.

Ich halte das alles für eine einzige Ausrede, beim besten Willen. Nahrung, die zwar wie Fleisch aussieht, aber keines ist, dient einzig und alleine der logischen Suchtbefriedigung. Solange man diese Produkte verzehrt, besteht akute Rückfallgefahr. Mir ist das völlig egal - sollen diese Modevegatarier doch essen, was sie wollen. Aber in einem Forum, in dem man sich konsequent vegan bzw. vegetarisch verköstigt bzw. genau dieses Ziel erreichen will, stellt sich die oben aufgeworfene Frage nahezu zwangsläufig.


Zitat:Übrigens hat Slaskia gar nicht gesagt das sie soetwas immernoch nutzt, man kann nicht einmal 100% aus ihrem Beitrag herauslesen das sie es jemals genutzt hat.

Wenn Du es so genau nehmen möchtest: Auch ich behaupte nicht, dass Slaskia solche Produkte zu sich nimmt. Aber wer so etwas bewirbt bzw. anspricht, der sollte sich über eine entsprechenden Nachfrage nicht wundern. Blinzeln


Viele Grüße
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#14
Sonnenfinsternis schrieb:Hallo Anubis!


Zitat:ich denke da ist es doch eine Frage der eigenen geistigen Kraft. Wer soetwas benötigt, soll es doch ruhig nutzen. Das ist immernoch besser als das fressen von Leichen.

Ich halte das alles für eine einzige Ausrede, beim besten Willen. Nahrung, die zwar wie Fleisch aussieht, aber keines ist, dient einzig und alleine der logischen Suchtbefriedigung. Solange man diese Produkte verzehrt, besteht akute Rückfallgefahr. Mir ist das völlig egal - sollen diese Modevegatarier doch essen, was sie wollen. Aber in einem Forum, in dem man sich konsequent vegan bzw. vegetarisch verköstigt bzw. genau dieses Ziel erreichen will, stellt sich die oben aufgeworfene Frage nahezu zwangsläufig.
Ich stimme dir da auch vollkommen zu.
Schließlich sollte man für dieses Forum gewisses geistiges Potenzial mitbringen.
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#15
Zitat:Ich halte das alles für eine einzige Ausrede, beim besten Willen. Nahrung, die zwar wie Fleisch aussieht, aber keines ist, dient einzig und alleine der logischen Suchtbefriedigung.

Nein das ist kein Nikotinpflaster und vielleicht sollten einige der Herren hier einmal umdenken. Warum bringt ihr solche Dinge mit Leichenfleisch in Verbindung? Ich tue das nämlich nicht. Für mich ist es eine Weizenklei-Rolle, ein Bratling oder eine Tofu-Scheibe. Man sollte sich bestimmte Begriffe, Aussehen usw. eben nicht von den Leichenessern besetzen lassen. Denn schließlich gibt es ja keine vegetarische Keule, Rippe o.ä. (habe ich jedenfalls noch nie gesehen, und nur das würde ich dann in dem Sinne, wie ihr oben beschrieben habt, sehen).

Genau umgedreht wird nämlich ein Schuh daraus, werte Herren. Die Leichenindustrie verpackt ihr Aas in gutaussehende oder nichtssagende Produktformen. Denn wer ißt schon gerne ein Stück Leber, Kopf oder Hals? Da würde sofort das Innere rebellieren. Damit es trotzdem gegessen wird, nimmt man "unverdächtig" aussehende Formen, wie Scheiben, Wurst - alles was man eben aus der Normalkost kennt (Rübenform, Knollenform oder in Scheiben geschnittenes Obst.)

Wer sagt denn, dass eine Wurst automatisch oder traditionell Fleisch sein muß? Also wessen Logik spielt hier wem einen Streich?

Das Wort Wurst kommt laut meinem Herkunfstwörterbuch von "Gemengsel", also was spricht dagegen es zu benutzen, statt "Rübenform-Bratling" zu sagen?

Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#16
Hallo Slaskia!


Zitat: Genau umgedreht wird nämlich ein Schuh daraus, werte Herren. Die Leichenindustrie verpackt ihr Aas in gutaussehende oder nichtssagende Produktformen.

Das mag sein – aber für mich sehen diese zusammengedrehten Haufen, Gemenge und Keulen weder gut noch lecker aus, ganz im Gegenteil. Wachsen sie an Bäumen, Büschen und Pflanzen? Nein, dort wachsen weder Wurst – woraus auch immer zusammengebabbt –, noch Bratling oder gar Aufschnitt, aber die M****-Wissenschaftler arbeiten sicherlich daran, so wie einst an Bäumen, an denen Geld wächst. Niemals werden sie verstehen, dass die hellen Äpfel daran das wahre „Gold“ sind. Und da beiße ich herzhaft rein Blinzeln.

Auch in diesem Ordner trifft zu, was ich anderswo schrieb – nur die Logik zerhackstückelt alles. Und so lange werden auch irgendwelche Leute "Apfelwurst" essen und es mir völlig egal, wer hier wen imitiert, ich halte es nämlich für keinen logischen Streich oder für eine logische Fehlassoziation, sondern für sogenannten „gesunden Instinkt“, so etwas abstoßend zu finden und schnell das Weite zu suchen.

Wie gesagt: Soll doch jeder essen, was er will. Es geht mir auch nichts um das bloße "Gegenreden" oder so, es fällt mir einfach auf und ich bringe es zur Sprache.


Viele Grüße
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#17
Hi, Slaskia
Zitat: Genau umgedreht wird nämlich ein Schuh daraus, werte Herren.
...ist vielleicht ein wendeschuh, gnädige Frau?
...die biofoodindustrie wirft unmengen an vegetarischen produkten auf dem markt, die nicht nur so aussehen & schmecken, sondern auch entsprechend ihren aasvorbildern genannt werden.
...da sind: vege-: bolognese, wiener, knacker, gulasch, cevapccici, gyros usw...
...alles aus vollkommenst abgetöteten, degenerierten sojaeiweiß – aber schön gentechfrei und bio...
gruß
Ani
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#18
Zitat:Wachsen sie an Bäumen, Büschen und Pflanzen? Nein, dort wachsen weder Wurst – woraus auch immer zusammengebabbt –, noch Bratling oder gar Aufschnitt, aber die M****-Wissenschaftler arbeiten sicherlich daran, so wie einst an Bäumen, an denen Geld wächst. Niemals werden sie verstehen, dass die hellen Äpfel daran das wahre „Gold“ sind. Und da beiße ich herzhaft rein

Es geht mir doch nicht um eine Diskussion Nomalkost gegen Rohkost. Hier ging es konkret um eine Frage für jemanden, der damit anfängt sich normal zu ernähren. Ich kenne niemanden, der so schnell von der Leichennahrungssucht losgekommen wäre, dass er sofort auf Rohkost umgestellt hätte. Wenn die Bioindustrie viele neue Produkte auf den Markt wirft, sollen sie doch. Jeder Tierschänder weniger ist ein Gewinn. Dass die damit Geld verdienen, ist natürlich klar und dass auch hier die bekannten Manipulationskisten funktionieren, das ist ebenso klar.

Ich beiße auch herzhaft und genussvoll in den Apfel, aber wenn ich Kochkost essen möchte oder mal ein Restaurant aufsuche, dann freue ich mich über die große Auswahl von tierleichenfreien Bioprodukten. Sogar meine Schwester habe ich herumbekommen. Sie kocht jetzt nur noch normale Sachen. Da lohnt es nicht, über Supermarkt-Bio zu reden, in solchen Fällen ist erst mal wichtiger, dass sie genrell umgedacht hat. Und Mode-Vegetarier ist auch nur ein Begrif für Leute, die Angst haben, dass ihnen ihr Kult weggenommen wird, dass was sie bisher zu etwas Besonderem machte. So eine Art Angst halt, "Normalo" zu sein.

Es ist doch so, dass das was die Herren hier schreiben theoretisch sicherlich richtig ist. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ich kaufe meine Bioland-Dinkel-Spaghetti jedenfalls in dem Bewußtsein, dass es meine Logik momentan noch so braucht, aber dass es ein guter Kompromiss ist. Was macht ihr, werte Herren? Denn wenn Ihr nicht zufällig Rohköstler seid, dann seid ihr Heuchler. Zunge raus

Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#19
Zitat:Denn wer ißt schon gerne ein Stück Leber, Kopf oder Hals?

Das wäre aber viel ehrlicher und respektabler. Und so vor allem bei Bedarf hassenswürdiger.

Die selbstbetrügerischen Zombies sind jedoch nur verachtenswert, die kann man gar nicht hassen (ohne sich selbst zu schaden).

Grüße


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#20
Hallo Slaskia!


Zitat:Hier ging es konkret um eine Frage für jemanden, der damit anfängt sich normal zu ernähren. Ich kenne niemanden, der so schnell von der Leichennahrungssucht losgekommen wäre, dass er sofort auf Rohkost umgestellt hätte.

Es ging hier um vegetarische Wurst, Schnitzel, Aufschnitte und Bratlinge bzw. darum, dass diese als vegetarische Kost angeführt wurden. Diese Nahrungsprodukte tendieren jedoch optisch in eine ganz bestimmte Richtung und suggerieren eine Art „Fleischersatz“ – so, als sei Fleisch das Normale und Vegetarier müssten dies irgendwie ersetzen bzw. den Fleischmangel kaschieren. Doch genau hier fängt das erfolgreiche Umdenken an und ich bin der Meinung, dass in diesem Tal – in dem man sich konsequent vegetarisch oder sogar vegan ernähren will – auch nichts anderes geduldet werden sollte. Wie die Leute das anderswo handhaben, ist zweitrangig, denn hier liegt sprichwörtlich der Hase bzw. seine Leiche begraben. Blinzeln Deshalb mein Einwand – gänzlich unpersönlich gemeint.


Zitat: Und Mode-Vegetarier ist auch nur ein Begrif für Leute, die Angst haben, dass ihnen ihr Kult weggenommen wird, dass was sie bisher zu etwas Besonderem machte. So eine Art Angst halt, "Normalo" zu sein.

Alle Begriffe in dieser Hinsicht sind für irgendwelche Leute gemacht. Tiere streiten sich auch nicht über vegan, vegetarisch oder karnivor – sie wissen, was sie natürlicherweise zu fressen/essen haben. Ich fühle mich durch Vegetarismus nicht besonders oder so, sondern normal – auch wenn man in der heutigen Gesellschaft als ein Exot gilt und von den Leuten schräg angeguckt wird. Aber das ist sekundär und geht vorbei, denn der Kreis dreht sich.


Zitat:Ich kaufe meine Bioland-Dinkel-Spaghetti jedenfalls in dem Bewußtsein, dass es meine Logik momentan noch so braucht, aber dass es ein guter Kompromiss ist. Was macht ihr, werte Herren? Denn wenn Ihr nicht zufällig Rohköstler seid, dann seid ihr Heuchler.  Zunge raus

Kann es sein, dass Du die vorstehenden Beiträge sehr persönlich genommen hast? Natürlich ist eine vegane Ernährung der Idealzustand und anzustreben, aber wer oben beschriebene Produkte verzehrt (ich führte es ja bereits aus), ist eben weit davon entfernt. Ich bezweifle auch, dass Du oder andere hier das tun, aber wieso schreibt man es dann bzw. führt sie als vegetarische Kost hier auf?

Viele Grüße
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