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Verschiedene Fragen
#1
Hallo,

da ich nun kurz davor bin, mich ausschließlich Rohköstlich zu ernähren, frage ich mich jedoch, wie die Rohköster hier es mit Gemüse wie Auberginen oder Rosenkohl halten?

Wenn ich mich nicht total irre, dann gehen Auberginen im Rohzustand ja gar nicht, genauso wie Kartoffeln.

Und wenn, dann ist das ja nicht gerade ein Geschmackserlebnis.

Fallen bei einer Rohkosternährung also automatisch alle Gemüsesorten weg, die man im Rohzustand als Mensch nicht verzehren kann?

Vermutlich habe ich mir die Antwort hiermit selbst gegeben, aber eine gute und fundierte Antwort wäre schon schön...
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#2
Das ist einfach nur so, dass nicht alles zu jeder Zeit in jeder Menge schmeckt, einfach auf den Instinkt hören, Kartoffeln und Auberginen können auch roh ganz lecker sein, beim Kochen esse ich öfters vorher schon ein wenig davon roh, schmecken manchmal echt lecker saftig oder Auberginen sind eher süßlich, nur gekocht schmecken die auch nicht sonderlich besser, erst wenn man sie noch weiter aufmotzt, mit Gewürzen, Soßen, Braten usw.
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#3
Zitat:Wenn ich mich nicht total irre, dann gehen Auberginen im Rohzustand ja gar nicht, genauso wie Kartoffeln.

Und wenn, dann ist das ja nicht gerade ein Geschmackserlebnis.

Also Kartoffeln schmecken mir roh sehr gut. Die habe ich schon in Kindertagen immer aus der Schälschüssel gemopst. Auch Rosenkohl esse ich mal ein paar Knospen zum Winterbeginn roh von der Pflanze, aber auch gekocht und dann in größeren Mengen. Was richtig satt macht sind: Erbsen, Kirschen und Bananen sowieso. Das finde ich persönlich gerade am Beginn einer Rohkostzeit wichtig, weil man das Völle-Gefühl des Magens noch gewöhnt ist und sich dünkt, es wäre Hunger, wenn dieses Völlegefühl fehlt.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#4
Hallo,

dazu möchte ich auch ein paar Tips hinzufügen. Da ich auch 100% Rohkost anstrebe, suche ich auch immer nach einer schönen Soße. Wenn ich jetzt also Karotten oder Kohlrabi kaufe, nehme ich immer die mit dem Grün noch dran. Daraus mache ich dann ein leckeres Pesto, denn im Grün sind sehr viele gute Sachen, die man so mitessen kann. Wenn vom Gemüse zu wenig Grün ist, dann nehme ich noch irgendeinen Salat wie Feldsalat oder so dazu und püriere das mit Sonnenblumenkernen - ein Spritzer Essig oder Zitronensaft - etwas Kräutersalz - und Öl. Bei Karottengrün mache ich noch etwas Aromarinöl mit Petersilie + Basilikum dazu, das gibt eine besondere Geschmacksnote. Übrigens kann man diese Kräuter auch hineintun, falls man hat. So kann man alles an der Pflanze verwerten, das finde ich sehr gut. Winken
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#5
Vielen Dank erstmal. Jetzt hab' ich eine weitere Frage: Wenn ich mir die Rohkostwettbewerbe so anschaue (gibt's eigentlich dieses Jahr Keinen?) dann könnte man den Eindruck bekommen, dass da relativ wenig gegessen wird. Nutzt ihr also einen solchen Wettbewerb, um gleichzeitig abzunehmen?

Es ist bei mir nämlich so: Mein Leben lang hatte ich immer damit zu kämpfen, nicht allzu stark abzunehmen. Was ich über Rohkost inzwischen weiß, ist diese Ernährung ja die Ideale - somit gehe ich davon aus, dass man viel weniger "Masse" essen muss, und trotzdem sein Idealgewicht beibehält?

Und eine weitere Frage (die für Viele vielleicht auch ein interessanter Ansporn sein könnte): Wer muss mehr Geld für Nahrung im Monat ausgeben - ein Rohköster oder ein Allesfresser?
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#6
Naja ist halt die Frage ob Rohkost wirklich ideal ist, hat wohl eher was mit Idealismus zu tun, denn jeder der es ausprobiert wird irgendwann merken, dass es so nicht funktioniert oder nur schlecht funktioniert.
Wenn man sich gute Sachen leisten kann, kann es sehr einfach sein mit der Rohkost aber mit billiger Kost ist man ziemlich schnell genervt von dem Fraß.
Dass man abnimmt ist ja nicht schlimm, besser als zu fett sein, ich hab gemerkt, dass das Abnehmen anfangs ne Leistungssteigerung mit sich bringt und nur wenn man dauerhaft abmagert man schwächer wird.
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#7
Hallo Kirthan,

Zum finanziellen Aufwand: Nach meiner Erfahrung kostet eine qualitative, ausgewogene Rohkosternährung 8 - 15 € pro Tag pro Person, aber das ist sicher bei jedem etwas unterschiedlich. Sie ist damit etwas teurer als Kochnahrung, zumindest in meinem Fall.

Zu deiner Anfangsfrage: Ja, einige Gemüse fallen weg, da man sie roh nicht (in größeren Mengen) verzehren kann. Dazu gehören vor allem Bohnen. Die schmecken auch roh lecker, allerdings gibt es nach einer gewissen Menge Magenkrämpfe. Rohe Kartoffeln sind wirklich sehr schmackhaft, wenn auch ein bißchen schwer verdaulich.

Zum Abnehmen: Viele benutzen die Rohkostzeiten um ein paar Kilo zu verlieren, ich habe hingegen auch eher die Schwierigkeit mein Gewicht zu halten und nicht zu viel abzunehmen. Dabei helfen Datteln, Avocados, Oliven und Öle. Sie liefern Zucker und Fett, so daß man sein Gewicht dauerhaft halten kann. Wenn man vorher etwas übergewichtig war, dann nimmt man durch die Rohkost auf ein gesundes Maß ab, das ist ganz normal.

Gruß,
Novalis
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#8
Hallo,

Für jene die sich eine rohe Kartoffel nicht recht vorstellen können zu knabbern, hätte ich hier einen kleinen Tipp.
Die Kartoffel mit einem Hobel zu dünnen Scheiben verarbeiten (oder Aufschnittmaschine). Äpfel mit derselben Zubereitung in gleicher Menge und am besten mit Kerngeäuse quer aufschneiden. Kartoffeln wässern und auf einem Teller abwechselnd mit den Äpfeln anrichten. Groben Rohkostpfeffer darüber und mit Mandelöl beträufeln. Ergibt eine köstliche Mahlzeit.

In geraspelter Form mit Karotten und Sesamöl ... ein Gedicht!

Grüße
Celestine
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#9
Also bei mir ist es so, das ich durch verstärkte Rohkost viel weniger esse. Inzwischen sind bei mir die Ausgaben dafür sehr zurück gegangen. Da meine Soßen fast alles auch mit Nüssen zubereitet werden, macht das lange satt.

Womit ich noch Probleme habe, ist die Stärkesucht. Und gerade dies ist für mich ein geradezu tödliches Gift. Darum schaue ich im Bioladen immer nach Sachen, die mir darüber hinweg helfen, aber trotzdem roh sind. Jetzt probiere ich ein Braunhirsemehl, wo ich dann roh reinraspeln kann. Naja, ist nicht gerade der kulinarische Höhepunkt, schmeckt ziemlich "mehlig", doch vermittelt das gewünschte Gefühl. Irgendwann ist mein Körper auch von diesen Resten gereinigt, es dauert eben seine Zeit. Dieser grüne Smothie ist da auch sehr hilfreich. Der macht satt und reguliert noch so mancherlei.

Auch mit gequollenem Getreide habe ich es versucht. Doch das liegt so schwer im Magen, ist nicht gerade ein Vergnügen. Jetzt bin ich dabei, erneut mit dem Dörrer mir Knusper zu machen.
Wenn mir was gelungen ist, werde ich berichten.

Ogrins
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#10
Zitat:Womit ich noch Probleme habe, ist die Stärkesucht. Und gerade dies ist für mich ein geradezu tödliches Gift.

Hallo Aromarin!

Macht es Dir etwas aus, das mal zu beschreiben? Also wie macht sich die Stärkesucht bemerkbar und welche körperlichen Reaktionen hast Du oder hast Du nicht; je nachdem eben ob und wieviel Stärke Du zu Dir nimmst? Ich kenne die Stärke nur als diesen ekligen grünen Schleim bei Dauerschnupfen.
Sei!
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