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Vertreter
#41
Zitat:der sinn der essensauswahl besteht eben auch im verhungern der art, von der es zuviele gibt und nicht im anpassen an andere nahrung.

Hallo Alexis!

Ich glaube wir haben die selbe Logik. Jedenfalls kann ich immer sehr gut nachvollziehen, wie Du etwas begründest.
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#42
Zitat:(Paganlord)aber jeder der Stammleser hier weiß, daß es nicht so ist. Nur anhand dessen, was Du bisher geäußert hast.

Willst Du mir mit solch einer pauschalen Allgemeinbehauptung Erfahrung auf dem Gebiet der Geister absprechen? Ich könnte es genausogut in gleicher Münze zurückgeben: Jeder, der Deine Ausführungen liest, weiß, daß Du Dich mit der Frage der Geistwesen wenig auskennst. Dann stünde Aussage gegen Aussage. Diskussion bedeutet aber nicht, daß der eine "ja", der andere "nein" sagt, sondern daß man seine inhaltliche Meinung begründet und glaubhaft vermittelt. Als Begründung sicher absolut nicht zulässig oder ausreichend sind vermeintliche "Mehrheiten" wie Dein Satz >jeder der Stammleser hier weiß...<. Das schmeichelt zwar dem Stammleser, reiht ihn aber auch zugleich in manipulativer Weise in Deine Argumentationskette ein und verhindert zugleich, daß sich Stammleser trauen, abweichende Meinungen zu äußern.Also bitte nicht auf diesem Niveau.Den "Urglaube" von Otto Hantl habe ich nicht und auch nie gelesen (nur mal im Buchladen hineingeschaut). Genauso wie die Britta Verhagen. Das ist mir zu unwissenschaftlich.

Zitat:Alles ist, was es IST und schon immer war. Die ganze Theorie hängt am Zeitkonstrukt. Wenn man begreift, daß Zeit nicht ist, dann versteht man auch, daß es keine Entwicklung gibt. Alles ist immer gleichzeitig, und nur mit diesem Satz ist die ganze Evolution widerlegt.

Mit diesem Satz ist gar nichts widerlegt, sondern das ist wiederum nur das "Neinsagen" zu einer Sache, die allgemein akzeptiert vorhanden ist. Keinerlei Beweis, oder wenigstens ein Indiz für Deine Aussage.Das ist so, als wenn ich jetzt sagen würde: >Der Himmel ist nicht blau, sondern braun. Damit ist die ganze "blau-Himmels-Theorie" widerlegt< Ist sie das? Nein, überhaupt nicht.

Zitat:Menschen besitzen eine kosmische Energiesignatur, aber kein La

Auch wieder so eine "Nein-Behauptung", wieder keinerlei Beweis oder Beleg. Zugegeben, es ist ein Gebiet, was man nicht objektiv-rational beweisen kann. Ich könnte jetzt Offenbarungen anführen, wo mir Geister etwas vom "Götterfunken" in jedem Lebewesen mitgeteilt haben, aber das ist auch für andere nicht nachvollziehbar. Also zitiere ich mal die Edda zur Menschenschöpfung (Völuspá 18):>Önd (Atem, Seele) gab Ódinn, Ód (Witz, Verstand, Wut) gab HönirLá (Lohe, Funken) gab Lodurr und göttliche Gestalt.

Zitat:Und wenn man es schon so sieht, dann kann man statt "Götter" auch Genetiker sagen - und ist schon wieder ein Stück näher an der Wahrheit. Warum meinst Du, sollten die Götter die Gentechnik nicht beherrscht und angewendet haben?

Warum sollte es mich überhaupt interessieren, welche Werkzeue die Götter auch immer für Ihre Schöpfung benutzten? Wie Sie etwas "technisch" gemacht haben, ist doch unwichtig. Wichtig ist, daß Sie es gemacht haben.

Zitat:oder der Fluch, hier geboren werden zu müssen.

Klingt nach "irdischem Jammertal". Nein, es ist eine Möglichkeit, in dieser Welt inkarniert zu sein und somit sich bewähren zu können und die Möglichkeit zu haben, sich schnell zu entwickeln. So, wie eine Klassenarbeit (Clausur) bestenfalls für den schlechten Schüler ein Fluch, für den Guten aber eine Chance ist, um sein Wissen zu zeigen und eine gute Note erhalten zu können.

Zitat:Der Mensch war schon immer da. Nicht erst, seit es den Planeten Erde gibt. Die ganze Evolution ist spiegelverkehrt.

Wieder so eine "Nein-Behauptung" ohne Begründung oder Beweis. Wenn man schon solche abstrusen Theorien aufstellt und verkündet, sollte man sie wenigstens irgendwie belegen. Sonst ist diese Aussage nichts wert und zur Diskussion unnütz. Ich kann auch sagen: >Die Erde ist keine Kugel, sondern ein Würfel<. Unnütz.

Zitat:Wenn Du etwas anderes glaubst, z. B. Hinduismus, dann kommst Du vom Regen in die Traufe. Dem Puppenspieler ist es egal, welche Kleidung die Marionette trägt. Hauptsache sie bleibt Marionette. Frei wird sie erst dann, wenn sie gar nichts mehr glaubt, gar nichts mehr fühlt (emotional) und gar nicht mehr denkt.

Ich kann doch von einem Glauben jederzeit zu einem Nicht-Glauben (Atheismus) oder zu was ich will "überwechseln". Da komme ich doch nicht vom Regen in die Traufe. Abgesehen davon, daß jeder Mensch einen Glauben hat, und es keinen einzigen gibt, der keinen Glauben hätte. Der Atheist glaubt z. B., daß es keinen G*tt gibt, das ist auch ein Glaube. Der Materalist glaubt an die Materie und wahrscheinlich an die Erkenntnisse der Wissenschaft.

Die Freiheit, die Du anführst, setzt ja auch schon einen Glauben voraus: Den Glauben an die Möglichkeit, auf diese Weise "frei" werden zu können. Den Glauben, man sei ansonsten eine unfreie Marionette.

Unabhängig davon sind Deine Freiheitskriterien (nichts Glauben, Fühlen und Denken) nur erfüllt, wenn man gestorben ist. Das Denken kann man nicht ausschalten, das Fühlen auch nicht, und wie gesagt, jeder, auch der letzte Atheist, glaubt irgendetwas.

Zitat:Der gehörnte Naturg*tt PAN hat die Natur geschaffen, andere Götter waren daran nicht beteiligt.

Das ist wieder so eine Behauptung ohne irgendeinen Beleg. In der griechischen Mythologie steht einiges über Pan, vielleicht zitierst Du mal die Stelle, wo steht, daß Pan die Natur erschaffen hätte. Oder sagst uns ansonsten, woher Du Deine Weisheit hast. Ansonsten gilt: Ich bin hier in Germanien und da interessieren mich fremde (insbesondere innerasiatische) Hirtengötter nicht. Ódinn Selbst hatte dem schwedischen König Gylfi geoffenbart, daß Er und Seine Brüder die Welt und damit auch die Natur geschaffen haben. Das glaube ich auch.

Zitat:Warum will sich Deine Fleischesser-Logik nur mit dem Wolf oder dem Fuchs vergleichen? Warum nicht mit der Kuh oder dem Pferd?

Genau das ist der springende Punkt: Wenn die Natur Maßstab unseres Handelns ist, dann entscheidet derjenige, der sich Vergleiche aus der Natur auswählt, allein durch seine Auswahl, was wir nun angeblich tun sollen.

Da spiele ich nicht mit. Ich wähle mir den Orang Utan aus, und damit ist auch mir das Fleischessen erlaubt. Du wählst Dir den Gorilla aus und verbietest Dir so das Fleischessen. So muß jede Rückbesinnung auf die Natur willkürlich werden. Nein, wir können die Natur nur in der Gesamtheit, als Prinzip, vergleichen: In der Natur gibt es Tierarten, die Fleisch essen, andere, die Gemischköstler sind und reine Pflanzenfresser. Also gibt es von der Natur aus keinerlei Bedenken (ethischer Art) gegen diese Ernährungsweisen. Also können wir uns auch ernähren, wie wir wollen.Wenn man sich unbedingt auf einzelne Vergleiche festlegen wollte, müßten die Kriterien zuersteinmal geklärt werden: Ist die genetische Nähe dafür sinnvoll? Unsere Gene zum Menschenaffen unterscheiden sich nur in Bruchstücken (ca. 2 %), aber selbst mit der Eintagsfliege haben wir noch 78 % gleiche Gene. Die Menschenrassen unterscheiden sich nur ganz geringfügig voneinander, dennoch leben verschiedene Naturvölker in den verschiedenen Regonen oft völlig anders. Das kann es also wohl nicht sein.Man könnte sich auch nur auf Säugetiere unserer Region festlegen usw. Schon die Auswahl der Kriterien ist eine Festlegung, und je nach Standpunkt wird man andere Kriterien finden.

Zitat:Fast alle hier waren mal Aasesser

Ich hatte es schon geschrieben: "Aasesser" bedeutet "Eßesser" und ist so unsinnig, wie etwa "Service-Kundendiest" oder "der letzte dernier cry" oder auch das "nasse Wasser".

Zitat:(Inka) Wenn sich jemand in einer Region niederlässt, in der seine Nahrung nicht vorkommt, dann muß derjenige widernatürlich werden, um überleben zu können!

Nun, die Menschheit lebt schon mindestens seit der Eiszeit auch in den kalten Regionen. Und es war übrigens gar kein Fehler der Menschen. Sie lebten hier ganz normal in ihrer Region, wo auch ihre Nahrung vorkam, da drang das Eis langsam in ihren Lebensraum vor. Nun waren sie gezwungen, Fleisch zu essen. Abwandern geht ja nicht immer (oft leben andere dort und wehren Einwanderer ab).

Lichtgruß, Geza
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#43
Zitat: Willst Du mir mit solch einer pauschalen Allgemeinbehauptung Erfahrung auf dem Gebiet der Geister absprechen? Ich könnte es genausogut in gleicher Münze zurückgeben: Jeder, der Deine Ausführungen liest, weiß, daß Du Dich mit der Frage der Geistwesen wenig auskennst. Dann stünde Aussage gegen Aussage.

Für dich steht vielleicht Aussage gegen Aussage. Im Grunde ist es aber so, daß Wissen gegen Uneinsichtigkeit und Anmaßung steht. Ich erwähnte es an anderer Stelle schon; schuldig! Deine gequirlten Theorien sind heute teilweise selbst von der Wissenschaft schon überholt, aber nichts für ungut.

Hælvard
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#44
Zitat: (B****)Im Grunde ist es aber so, daß Wissen gegen Uneinsichtigkeit und Anmaßung steht. Ich erwähnte es an anderer Stelle schon; schuldig!

Unsinn wird nicht dadurch wahr, daß Claqueure ihm zustimmen.Im Ernst, was soll das? Nur weil Ihr Euch hier im Forum einig seid, muß diese Meinung noch lange nicht stimmen. Schon im Forum "Wodans Erben" sähe das anders aus, oder im GGG-Forum.Deswegen: Bevor jetzt noch mehr User diesen Ansichten zustimmen, sage ich gleich vorsorglich: Eine Sache wird nicht "wahr" oder "richtig", wenn sie von vielen Menschen vertreten wird, und eine Ansicht wird nicht "unwahr" oder "falsch", wenn nur wenige sie vertreten.Also: Entweder Du und andere gehen auf das Thema ernsthaft ein, oder Ihr verzichtet auf eine Wortmeldung, denn Polemik trägt zum Thema wenig bei.

Lichtgruß, Geza
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#45
Hallo!

Zitat:Den "Urglaube" von Otto Hantl habe ich nicht und auch nie >gelesen (nur mal im Buchladen hineingeschaut). Genauso >wie die Britta Verhagen. Das ist mir zu unwissenschaftlich.

Ja findest Du wirklich? Da bin ich doch sehr erstaunt! Die beschriebenen Schattenbildungen sind doch wissenschaftlich nachprüfbar. Solche Lichtspielchen waren in anderer Zeit sehr beliebt, wie Du sicherlich weißt.

Zitat:
Zitat:Alles ist, was es IST und schon immer war. Die ganze Theorie hängt am Zeitkonstrukt. Wenn man begreift, daß Zeit nicht ist, dann versteht man auch, daß es keine Entwicklung gibt.

Alles ist immer gleichzeitig, und nur mit diesem Satz ist die ganze Evolution widerlegt.

Zitat:Mit diesem Satz ist gar nichts widerlegt, sondern das ist wiederum nur das "Neinsagen" zu einer Sache, die allgemein akzeptiert vorhanden ist. Keinerlei Beweis, oder wenigstens ein Indiz für Deine Aussage.

Der Beweis, der mir persönlich genügt, ist der, daß sich der Naturlauf als Kreis gestaltet. Die ständige Rückkehr zum Ausgangspunkt. Also aus dem Samen sprießt ein Keimling, aus dem Keimling wird die Blume, die Blume bildet wiederum Samen, die dann im nächsten Jahr zur identischen Jahreszeit erneut Keimlinge bilden. Nacht und Tag. Winter, Frühling, Sommer, Herbst usw. Leben, Tod, Wiedergeburt -

Das genügt mir als persönlicher Beweis. Wenn es Dir nicht genügt, dann sollst Du weitere Belege finden, bis Sie Dir dann auch genügen. Ob es sich Deinem Nachbarn dann auch als Beweis offenbart, muß wiederum der entscheiden. Allgemeingültige Beweise gibt es bei der Hintergrundforschung wohl nicht, wie Du ja selbst schreibst.

Zeit ist eine Illussion in den Köpfen der Menschen. Außerhalb der Köpfe gibt es sie nicht. Alles in der Natur entwickelt sich ständig zum Ausgangspunkt zurück, eine Art Zeitmaschine, mit der man an jeden Zeitpunkt des Kreises gelangen kann.

Zitat: >Also zitiere ich mal die Edda zur Menschenschöpfung (Völuspá 18):>Önd (Atem, Seele) gab Ódinn, Ód (Witz, Verstand, Wut) gab Hönir>Lá (Lohe, Funken) gab Lodurr und göttliche Gestalt.

Gutes Zitat, nur das Lodur der Böse ist und daß der chr**liche Mönch, der das schrieb, die Dreieinigkeit im Hinterkopf hatte. Hier geht es um Schöpfungen der Gen-Götter, um Kreaturen - nicht um Menschen.

Zitat:Warum sollte es mich überhaupt interessieren, welche Werkzeue die Götter auch immer für Ihre Schöpfung benutzten? Wie Sie etwas "technisch" gemacht haben, ist doch unwichtig. Wichtig ist, daß Sie es gemacht haben.

Das kann man so sehen. Dabei übersieht man jedoch, daß eben solche Kreaturen existieren, aber auch andere Leute, die von einer anderen Fabrik hergestellt wurden. Aber das ist eben nicht alles.

Zitat:
Zitat:Der Mensch war schon immer da. Nicht erst, seit es den Planeten Erde gibt. Die ganze Evolution ist spiegelverkehrt.

Zitat:Wieder so eine "Nein-Behauptung" ohne Begründung oder Beweis. Wenn man schon solche abstrusen Theorien aufstellt und verkündet, sollte man sie wenigstens irgendwie belegen. Sonst ist diese Aussage nichts wert und zur Diskussion unnütz.

Durch eigene Beobachtung kannst Du es erkennen. Alles entwickelt sich zum Niederen hin und nicht zum Höheren. Es ist eben ein Kreis, der sich verkehrt herum dreht. So wie sich die Sonne zum Untergang hin entwickelt und der Mensch seit der Sekunde seiner Geburt dem Tod entgegengeht, so verhält es sich eben mit Allem. Da der Lauf der Sonne und der des irdischen Lebens also verkehrt herum ticken, ergibt sich daraus die Schlußfolgerung, daß auch die Evolution verkehrt herum läuft. Man muß hier in Spiegelwelten und Spiegelschrift denken. Alles verhält sich genau umgedreht, wie es scheint.

Die Evolution behauptet, daß der Mensch vom Affen abstamme. Das Umgedrehte ist richtig. Der Affe entstammt dem Menschen. Die Religion behauptet, daß der G*tt die Menschen schuf. Das Umgedrehte ist richtig. Der Mensch erschuf den G*tt. Und so weiter und so fort.

Zitat:Ich kann doch von einem Glauben jederzeit zu einem Nicht-Glauben (Atheismus) oder zu was ich will "überwechseln". Da komme ich doch nicht vom Regen in die Traufe. Abgesehen davon, daß jeder Mensch einen Glauben hat, und es keinen einzigen gibt, der keinen Glauben hätte. Der Atheist glaubt z. B., daß es keinen G*tt gibt, das ist auch ein Glaube. Der Materalist glaubt an die Materie und wahrscheinlich an die Erkenntnisse der Wissenschaft.

Aber die Menschen, die sich bemühen nichts zu denken, die denken dann auch den "Glauben" (an etwas) weg.

Zitat:Unabhängig davon sind Deine Freiheitskriterien (nichts Glauben, Fühlen und Denken) nur erfüllt, wenn man gestorben ist.

O Du irrst Dich. Die sind oft noch viel emotionaler als die lebenden.

Zitat:Das Denken kann man nicht ausschalten, das Fühlen auch nicht,

Das geht sehr wohl. Du willst es nicht probieren und Dir damit selbst beweisen, so wie Du eben Beweise von menschlichen Fußspuren neben Dinosauerierabdrücken nicht anerkennen willst. Nur weil es eben die falschen Leute sind, die das publiziert haben. Was sollen sie tun, wenn es die bestochenen Universitätswissenschaftler ansonsten verschweigen?

Zitat:Genau das ist der springende Punkt: Wenn die Natur Maßstab unseres Handelns ist, dann entscheidet derjenige, der sich Vergleiche aus der Natur auswählt, allein durch seine Auswahl, was wir nun angeblich tun sollen.

Aber Geza, das ist doch Unsinn! Nur weil Du ein Vogel sein willst, kannst Du trotzdem nicht fliegen. Der Mensch ist von Körperveranlagung und Körperbau ein reiner Pflanzenfresser. Wie sollte er jemals ein Tier einfangen können? Schon alleine das ist Beweis genug.

Den Genvergleich finde ich nicht gut. Das ist so eine Zeitmode, daß man alles genetisch miteinander vergleichen will. Man sehe sich den Körperbau des Menschen an und entscheide, ob er somit in der Lage ist, Tiere einzufangen und freihändig zu ermorden. Schon mal versucht eine Kuh totzubeißen?

Zitat:
Zitat:Fast alle hier waren mal Aasesser

Zitat:Ich hatte es schon geschrieben: "Aasesser" bedeutet "Eßesser" und ist so unsinnig, wie etwa "Service-Kundendiest" oder "der letzte dernier cry" oder auch das "nasse Wasser".

Ja, das hast Du geschrieben. Die "Grimms" behaupten etwas anderes.

Zitat:Wenn sich jemand in einer Region niederlässt, in der seine Nahrung nicht vorkommt, dann muß derjenige widernatürlich werden, um überleben zu können!

Zitat:Nun, die Menschheit lebt schon mindestens seit der Eiszeit auch in den kalten Regionen. Und es war übrigens gar kein Fehler der Menschen. Sie lebten hier ganz normal in ihrer Region, wo auch ihre Nahrung vorkam, da drang das Eis langsam in ihren Lebensraum vor. Nun waren sie gezwungen, Fleisch zu essen. Abwandern geht ja nicht immer (oft leben andere dort und wehren Einwanderer ab).

Sie hätten abwandern müssen. Statt dessen blieben einige im verbotenen Gebiet und machten sich damit schuldig, daß sie anfingen Fleisch zu essen. Ein Verbrechen zieht eben das andere nach sich.

Meine Grüße
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#46
Zitat:(Paganlord)Die beschriebenen Schattenbildungen sind doch wissenschaftlich nachprüfbar. Solche Lichtspielchen waren in anderer Zeit sehr beliebt, wie Du sicherlich weißt.

Also wenn Herr Hantl in den Theilen der Externsteine Gesichter sieht, die eindeutig in heidnischer Zeit überbaut waren (die Balkenlager sind ja noch vorhanden), oder das "Gesicht" in Seenähe nur wegen des Sees als "Njörd" (wohlgemerkt der nordische Name, der hier bei uns nie gebraucht wurde) bezeichnet, obwohl der See erst in den letzten Jahrhunderten als Fischteich künstlich aufgestaut wurde, dann reicht mir das.

Zitat:Der Beweis, der mir persönlich genügt, ist der, daß sich der Naturlauf als Kreis gestaltet. Die ständige Rückkehr zum Ausgangspunkt. Also aus dem Samen sprießt ein Keimling, aus dem Keimling wird die Blume, die Blume bildet wiederum Samen, die dann im nächsten Jahr zur identischen Jahreszeit erneut Keimlinge bilden. Nacht und Tag. Winter, Frühling, Sommer, Herbst usw. Leben, Tod, Wiedergeburt - Das genügt mir als persönlicher Beweis.

Du wirst nicht zwei völlig identische Samen auf der Welt finden, sie unterscheiden sich in Form, Farbe und meist auch genetisch. Der neue Keimling ist also niemals völlig mit dem alten identisch. Die Pflanzenarten unterliegen zudem auch der Entwicklung: Sieh Dir nur z. B. mal mittelalterliche Getreidesorten an, die hatten viel weniger Körner in der Ähre. Aber auch Wildpflanzen entwickeln sich, verändern sich in den Jahrtausenden, wenn auch langsam.

Letztendlich lautet die Frage: Ist die Entwicklung cyclisch, also kreisförmig, d. h. man kommt früher oder später zum Anfangspunct zurück, oder verläuft sie anders? Ich hatte früher auch das rein cyclische Weltbild, doch ich habe es zwei Mal erweitert: Zuerst habe ich es in Richtung spiralförmiges Weltbild erweitert: Wir vollziehen zwar Kreise, doch der Anfang des nächsten Kreises (Cyclus) ist eine Windung höher auf einer Spirale. Das spiralförmige Entwicklungsbild vereinigt das lineare und das cyclische Weltbild, da die Spirale ja insgesamt auch in eine Richtung geht. Und genau das ist der Fehler, denn wer entscheidet die Richtung? Und kann die Richtung - einmal angefangen - nie mehr geändert werden?

Deswegen gehe ich heute von Kreisen auf einer Kugel aus. Wir durchlaufen also Kreise (genauer: Kurven) auf der Oberfläche einer Kugel. Diese Kreise/Kurven gehen nicht parallel, sondern ganz durcheinander. Wie der Faden auf der Oberfläche eines unregelmäßigen Wollknäuels. Deswegen gibt es viele Schnittpunkte mit älteren Kreisen, d. h. die heutige Zeit empfängt dann Impulse einer viel älteren, was sich z. B. im Aufkommen von Moden (z. B. Mittelalter-Szene) äußern kann. Und das Wollknäuel ist auch noch ein gutes Bild für "Entwicklung", den ent-wickeln kann ich nur etwas, was zuvor aufgewickelt wurde.

Zitat:Gutes Zitat, nur das Lodur der Böse ist und daß der chr**liche Mönch, der das schrieb, die Dreieinigkeit im Hinterkopf hatte.

Ob Lodurr dem Loki entspricht und ob Loki überhaupt als "böse" anzusehen ist, ist ja sehr umstritten. Und ein Mönch hat die Völuspa nicht aufgeschrieben. Die Dreieinigkeitslehre ist aus dem Heidentum in das Ch**stentum übernommen worden, deswegen kennen sowohl das Judentum, als auch der Islam sie nicht.Man sollte also nicht Ursache und Wirkung vertauschen.

Zitat:Hier geht es um Schöpfungen der Gen-Götter, um Kreaturen - nicht um Menschen.

Doch, es geht um Menschen, und das wird auch in den Eddas deutlich gesagt (Gylfaginning 9):>Als Bors Söhne am Seestrande gingen, fanden sie zwei Bäume. Sie nahmen die Bäume und schufen Menschen daraus ... Sie gaben ihnen auch Kleider und Namen: Den Mann nannten sie Askr und die Frau Embla, und von ihnen kommt das Menschengeschlecht...<

Zitat:Alles entwickelt sich zum Niederen hin und nicht zum Höheren. Es ist eben ein Kreis, der sich verkehrt herum dreht. So wie sich die Sonne zum Untergang hin entwickelt und der Mensch seit der Sekunde seiner Geburt dem Tod entgegengeht, so verhält es sich eben mit Allem. Da der Lauf der Sonne und der des irdischen Lebens also verkehrt herum ticken, ergibt sich daraus die Schlußfolgerung, daß auch die Evolution verkehrt herum läuft. Man muß hier in Spiegelwelten und Spiegelschrift denken. Alles verhält sich genau umgedreht, wie es scheint

Der Sonnenlauf ist ein schlechtes Beispiel, denn die Sonne strebt nach ihrem Aufgang zum Höhepunkt (Höchststand), erst danach geht es abwärts. Aufwärts und Abwärts stehen also gleichberechtigt nebeneinander. Und der Untergang ist auch nicht das Ziel oder Ende ihres Ganges, sondern von dort geht sie durch die Unterwelt, um erneut aufzugehen. Im Norden geht sie in der warmen Jahreshälfte überhaupt nicht unter.Die Entwicklung der Menschen geht auch voran, denn diejenigen, die die höchste Stufe erreicht haben, inkarnieren hier ja nicht mehr, und neue Seelen kommen als "Erstinkarnationen". Man könnte die Vorstellung haben, daß es nicht weitergeht, wenn man nur die materielle Welt betrachtet, nicht auf die Seelen und ihre Entwicklungen Rücksicht nimmt. Aber auch die materielle Welt ist heute "weiter" (nicht nur technisch), als früher. Wenn man etwa an die dumpfen und verrohten Menschen im 15. und 16. Jh. denkt, die mit Freuden die öffentlichen Hinrichtungen besuchten oder die primitiven Folterknechte, die die "Gegner" folterten. Das gibt es zwar vereinzelt noch heute, aber nur noch in Resten (wenn es niederen Seelen mal gelingt, irgendwo Fuß zu fassen) und wird allgemein verurteilt.

Zitat:Die Religion behauptet, daß der G*tt die Menschen schuf. Das Umgedrehte ist richtig. Der Mensch erschuf den G*tt. Und so weiter und so fort.

Sehe ich nicht so. Die Götter waren schon imm er da, lange vor den Menschen. Damit weiß ich mich einig mit sämtlichen Religionen der Welt (siehe mein obiges Eddazitat).

Zitat:Aber die Menschen, die sich bemühen nichts zu denken, die denken dann auch den "Glauben" (an etwas) weg.

Nein, das geht nicht. Schon wenn ich mich entscheide, mich zu bemühen, nichts zu denken, folge ich einer Religion, Meinung, Anschauung, also einem Glauben. Ich glaube ja dann, das mir dieses "Nicht-Denken" irgendetwas bringt (die Freiheit oder sonstwas). Das ist ein Glaube. Diesen Glauben muß ich haben, bevor ich mit dem Versuch, nichts mehr zu denken, beginnen kann.Unabhängig davon: Völlige Gedankenleere geht nicht. Gedanken drängen sich auf, kommen ungefragt von alleine. Ich kann sie verdrängen, indem ich denke: "Ich will den Gedanken nicht" oder ein Mantram denke oder spreche. Aber auch das ist Gedanke.Man ist ein fühlendes Wesen. Das läßt sich nicht ändern. Du kannst liegen und meditieren, Du wirst doch fühlen, wenn eine Spinne über Deinen Arm läuft. Du kannst diese körperlichen Signale (die Reize der Nerven) zwar ignorieren (im Kopf), aber nicht abstellen. Verdrängen kann man, Verhindern nicht. Verdrängen von Natürlichem (Gedanken, Nervenreize) kann aber nie ein anzustrebendes Ziel für einen naturverbundenen Menschen sein. Nur der Tote fühlt nichts mehr.

Zitat:Nur weil Du ein Vogel sein willst, kannst Du trotzdem nicht fliegen. Der Mensch ist von Körperveranlagung und Körperbau ein reiner Pflanzenfresser. Wie sollte er jemals ein Tier einfangen können? Schon alleine das ist Beweis genug.

Erstens: Das Gebiß und der Verdauungstrakt des Menschen sind biologisch die von Gemischtessern. Zweitens: Das Fleisch schmeckt uns (selbst das EU-Pseudofleisch) und unsere Körper können es gut verwerten. Drittens: Ein Tier zu fangen ist leicht. Ich habe selbst schon schnellflüchtende Kanninchen allein durch Hinterherrennen und nur mit den Händen fangen können, im See Krebse aufgelesen usw. Das ist nicht schwer. Wenn man dann noch seinen Verstand, der ja auch natürlich ist, einsetzt, kann man sehr wohl sehr gut Tiere fangen. Übrigens gelingt es fleischfressenden Tieren meist nur, geschwächte oder alte, kranke Beutetiere zu bekommen. Zumindest die kann ich als Mensch auch leicht fangen.

Zitat:Sie hätten abwandern müssen. Statt dessen blieben einige im verbotenen Gebiet und machten sich damit schuldig, daß sie anfingen Fleisch zu essen.

Niemand hat ihnen gesagt, daß sie hätten abwandern müssen und vor allem, wohin. Und da sie auch schon zuvor Fleisch aßen, aßen sie es nun erst recht. Das Eis wird außerdem immer mit Riesen (Hrimthursen = Frostriesen) identifiziert, nicht mit den Göttern.

Hätten sie also sich den Riesen unterordnen müssen und von ihnen vertreiben lassen sollen? Das ist nicht des Menscen Aufgabe. Der Mensch soll den Göttern folgen, nicht den Riesen. Die soll er auch bekämpfen.Und gegenüber wem oder was sollten sie sich "schuldig" gemacht haben? Diese ganze Schuldgeschichte kenne ich nur aus dem Ch**stentum.

Lichtgruß, Geza
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#47
Hallo!

Zitat:
Zitat:(Paganlord)Die beschriebenen Schattenbildungen sind doch wissenschaftlich nachprüfbar. Solche Lichtspielchen waren in anderer Zeit sehr beliebt, wie Du sicherlich weißt.

Zitat:Also wenn Herr Hantl in den Theilen der Externsteine Gesichter sieht, die eindeutig in heidnischer Zeit überbaut waren (die Balkenlager sind ja noch vorhanden), oder das "Gesicht" in Seenähe nur wegen des Sees als "Njörd" (wohlgemerkt der nordische Name, der hier bei uns nie gebraucht wurde) bezeichnet, obwohl der See erst in den letzten Jahrhunderten als Fischteich künstlich aufgestaut wurde, dann reicht mir das.

Du meinst mit "heidnischer Zeit" sicherlich die Sachsenzeit zum Zeitpunkt Karls des Sachsenschlächters? Aber was war in den vielen hundert und tausend Jahren zuvor? Ich will hier nicht den Hantl verteidigen, aber eine partielle Meinungsverschiedenheit sollte niemals dazu führen, daß man das Bemühen des anderen um die Etablierung altreligiöser Ansichten negiert. Das ist mir das Wichtigste, auch bei Dir - obwohl wir haarsträubende Meinungsunterschiede besitzen. Ich vergesse dabei niemals, daß Du auf eine gewisse Weise eben auch für den alten Weg einstehst und es auf Deine Art rüberzubringen versuchst. Ich sehe Dich diesbezüglich eher als einen entfernten Mitstreiter, auch wenn man dazu ganz schön große Brückenschläge vollbringen muß. Und ebenso sehe ich den Hantl. Also höre ich ihm zu und lehne es nicht rundherum ab, nur weil es eben nicht meiner Feder entsprungen ist.

Zitat:Letztendlich lautet die Frage: Ist die Entwicklung cyclisch, also kreisförmig, d. h. man kommt früher oder später zum Anfangspunct zurück, oder verläuft sie anders?

Das ist die Frage - ganz richtig.

Zitat:Ich hatte früher auch das rein cyclische Weltbild, doch ich habe es zwei Mal erweitert: Zuerst habe ich es in Richtung spiralförmiges Weltbild erweitert: Wir vollziehen zwar Kreise, doch der Anfang des nächsten Kreises (Cyclus) ist eine Windung höher auf einer Spirale.

Ein guter Denkansatz, der zeigt, daß Du viel Potential besitzt. Aber danach denkst Du in eine falsche Richtung. Es geht darum, wie herum der Kreis/Spirale sich eben dreht. So wie ich es zuvor beschrieben habe. Der irdische Kreis/Spirale/Swastika dreht sich in Richtung Tod und Sonnenuntergang.

Zitat:denn wer entscheidet die Richtung?

Die Drehrichtung des Schöpfungsgedankens.

Also das ist jetzt hier unendliche Weisheit, die Dir hier vermittelt wird. Vielleicht weißt Du es zu schätzen und bedenkst es lebenslang, als daß Du es aus Ego-Gründen verwirfst und nach einer bestreitenden Zankrede suchst.

Zitat:Und kann die Richtung - einmal angefangen - nie mehr geändert werden?

Kann niemals geändert werden, wegen Ursache & Wirkung. Du müßtest die Ursache aus der Welt schaffen können, um die Drehrichtung zu ändern. Bei einem laufenden Projekt würde das aber die Zerstörung des Projektes voraussetzen, was wiederum der Erfüllung des Kreises gleichkäme. Du siehst also, es kann nicht mehr geändert werden, wenn es einmal gedacht und damit angefangen wurde.

Zitat:Deswegen gehe ich heute von Kreisen auf einer Kugel aus. Wir durchlaufen also Kreise (genauer: Kurven) auf der Oberfläche einer Kugel. Diese Kreise/Kurven gehen nicht parallel, sondern ganz durcheinander. Wie der Faden auf der Oberfläche eines unregelmäßigen Wollknäuels. Deswegen gibt es viele Schnittpunkte mit älteren Kreisen, d. h. die heutige Zeit empfängt dann Impulse einer viel älteren, was sich z. B. im Aufkommen von Moden (z. B. Mittelalter-Szene) äußern kann. Und das Wollknäuel ist auch noch ein gutes Bild für "Entwicklung", den ent-wickeln kann ich nur etwas, was zuvor aufgewickelt wurde.

Hoho! Das kann man durchaus so beschreiben! Es sind Gedankenechos, die von den Hirnen immer wieder eingefangen werden. Elektromagnetische Felder, die den Faradeischen Käfig nicht verlassen können und von den Spiegelwänden desselben immer wieder nach innen reflektiert werden. Aber es ist sind immer wieder die identischen Gedanken(-fetzen), niemals neue Gedanken. Es gibt keine neuen Gedanken, seit Millionen von Jahren. Alles was jemals gedacht werden konnte, ist bereits gedacht. Deshalb ist jede Idee, die Du plötzlich hast und Dir als Deine vorkommt, nur eine aufgeschnappte, abgeprallte Schwingung, die aufgrund gleichartigen EM-Überlagerungen, Gedankengängen, Clustern oder morphogentischen Feldern zu Dir gefunden hat. Eine Art Magnetismus eben.

Zitat:Als Bors Söhne am Seestrande gingen, fanden sie zwei Bäume. Sie nahmen die Bäume und schufen Menschen daraus ... Sie gaben ihnen auch Kleider und Namen: Den Mann nannten sie Askr und die Frau Embla, und von ihnen kommt das Menschengeschlecht...

Wir müßten hier Götter, Priester, Menschen und Bevölkerung definieren. Erst wenn wir uns über die Begriffe einig sind, wird die Diskussion sinnvoll. Sonst reden wir aneinander vorbei.

Zitat:Der Sonnenlauf ist ein schlechtes Beispiel, denn die Sonne strebt nach ihrem Aufgang zum Höhepunkt (Höchststand), erst danach geht es abwärts. Aufwärts und Abwärts stehen also gleichberechtigt nebeneinander. Und der Untergang ist auch nicht das Ziel oder Ende ihres Ganges, sondern von dort geht sie durch die Unterwelt, um erneut aufzugehen. Im Norden geht sie in der warmen Jahreshälfte überhaupt nicht unter.

Ist nicht das Menschenleben äquivalent dazu? Nach der Geburt strebt man seinem körperlichen und geistigen Höhepunkt entgegen, und dann kommt der Zerfall. Die Reise auf die andere Seite und die erneute Geburt auf dieser Welt. Und jeder Kreislauf beginnt eine kleine Sequenz weiter unten.

Zitat:Die Entwicklung der Menschen geht auch voran, denn diejenigen, die die höchste Stufe erreicht haben, inkarnieren hier ja nicht mehr, und neue Seelen kommen als "Erstinkarnationen".

Mensch Geza, Du bist ja manchmal ein ganz Netter. Aber den esoterischen Unfug von der kosmischen Hierarchie, den solltest Du wirklich streichen. Das ist chr**liches Phrasengut. Es gibt keine neuen Seelen, so wie es den Begriff Seele überhaupt nur bei den Ch**sten gibt. Jeder ist, was er ist - und Du bis heute die Summe all dessen, was Du in Deinen Vorleben getan und gedacht hast. Wer sollte auch die neuen "Seelen" machen?

Zitat:Wenn man etwa an die dumpfen und verrohten Menschen im 15. und 16. Jh. denkt, die mit Freuden die öffentlichen Hinrichtungen besuchten oder die primitiven Folterknechte, die die "Gegner" folterten. Das gibt es zwar vereinzelt noch heute, aber nur noch in Resten (wenn es niederen Seelen mal gelingt, irgendwo Fuß zu fassen) und wird allgemein verurteilt.

Oder die dummen und verrohten Menschen der heutigen Zeit, die sich Krieg und Elend via TV reinziehen und Gruselfilme und Pornogewalt am Videospiel sehen. Es ist stets der identische Gedanke und Geist, der dahinter steht - heute wie früher.

Zitat:Sehe ich nicht so. Die Götter waren schon imm er da, lange vor den Menschen. Damit weiß ich mich einig mit sämtlichen Religionen der Welt (siehe mein obiges Eddazitat).

Deswegen ist es falsch und natürlich sind sich da alle einig.

Zitat:
Zitat:Aber die Menschen, die sich bemühen nichts zu denken, die denken dann auch den "Glauben" (an etwas) weg.

Zitat: Nein, das geht nicht. Schon wenn ich mich entscheide, mich zu bemühen, nichts zu denken, folge ich einer Religion, Meinung, Anschauung, also einem Glauben. Ich glaube ja dann, das mir dieses "Nicht-Denken" irgendetwas bringt (die Freiheit oder sonstwas). Das ist ein Glaube. Diesen Glauben muß ich haben, bevor ich mit dem Versuch, nichts mehr zu denken, beginnen kann.

Nein. Nichts zu denken ist der Normalzustand der Neutralität oder Passivität. Deshalb wertelos und schöpfungslos. Wer aber nichts schöpft, der kann auch keinen Glauben schöpfen. Es ist so leer wie das Nichts oder das Ginnungagap.

Und deshalb ähnelt es der Ursuppe (bzw. ist identisch mit derselben), und erst der Gedanke schöpft aus dieser Suppe. Das heißt, daß das Potential da ist, wenn man es (aktiv) nutzen will. Im Zustand der Gedankenleere ist es jedoch Urmaterie, die im formlosen Zustand existiert. Das ist Gedankenleere und Neutralität. Urzustand eben. Völlige Gedankenleere geht sehr wohl. Du hast es halt nur noch nicht probiert, sonst könntest Du Dich jetzt selbst widerlegen. Probiere es sekunden- und minutenweise, und dann übe weiter.

Zitat:en sich auf, kommen ungefragt von alleine. Ich kann sie verdrängen, indem ich denke: "Ich will den Gedanken nicht" oder ein Mantram denke oder spreche. Aber auch das ist Gedanke.

Das ist ein Anfang, um die Gedankenflut als solche zu stoppen und zu kontrollieren. Aber danach geht auch, daß es gar keine Gedanken mehr gibt. Völlig und komplett ausgestellt.

Zitat:>Man ist ein fühlendes Wesen. Das läßt sich nicht ändern. Du kannst liegen und >meditieren, Du wirst doch fühlen, wenn eine Spinne über Deinen Arm läuft. Du >kannst diese körperlichen Signale (die Reize der Nerven) zwar ignorieren (im >Kopf), aber nicht abstellen. Verdrängen kann man, Verhindern nicht. Verdrängen >von Natürlichem (Gedanken, Nervenreize) kann aber nie ein anzustrebendes Ziel >für einen naturverbundenen Menschen sein. Nur der Tote fühlt nichts mehr.

Du bringst hier Sensibilität und Stumpfheit in die Diskussion. Das hat aber nichts mit "Gedankenleere" und "Emotionskontrolle" zu tun. Kontrolle heißt auch nicht es zu "unterdrücken", sondern im Endeffekt es nicht mehr zu haben. Dann muß man es auch nicht unterdrücken. Eine Emotion hat nichts mit den Nervenreizen und der Spinne zu tun, sondern mit eigenen unlogischen Gedanken.

Zitat:Nur weil Du ein Vogel sein willst, kannst Du trotzdem nicht fliegen. Der Mensch ist von Körperveranlagung und Körperbau ein reiner Pflanzenfresser. Wie sollte er jemals ein Tier einfangen können? Schon alleine das ist Beweis genug.

Zitat:Erstens: Das Gebiß und der Verdauungstrakt des Menschen sind biologisch die von Gemischtessern.

Das kann man so nicht sagen, weil es dann wieder auf das Vergleichsexemplar in der Tierwelt ankäme, das man sich individuell auswählt.

Zitat:Zweitens: Das Fleisch schmeckt uns (selbst das EU-Pseudofleisch) und unsere Körper können es gut verwerten.

Dann probiere doch mal folgendes und überzeuge Dich dadurch selbst: Esse 4 Monate nur rohes Obst und Gemüse und Du wirst sehen, wie Dein Körper danach auf Fleisch oder Brot reagiert. Er erkennt es als Gift und Droge und reagiert entsprechend. Gemüse verträgt der Körper hingegen immer!

Zitat:>Drittens: Ein Tier zu fangen ist leicht. Ich habe selbst schon >schnellflüchtende Kanninchen allein durch Hinterherrennen und nur mit den >Händen fangen können, im See Krebse aufgelesen usw. Das ist nicht schwer. >Wenn man dann noch seinen Verstand, der ja auch natürlich ist, einsetzt, kann >man sehr wohl sehr gut Tiere fangen.

Kaninchen sind Züchtungen der Fleischesser, keine natürlichen Lebewesen. Das wäre der Hase, und den fängst Du nicht. :-)

Wenn Du Schnecken und Krebse fangen und essen willst, die kriegst Du zwar gefangen, aber dagegen besitzt jeder Mensch ein gesundes Ekelgefühl. Wir können die Nahrungsdiskussion aber auch lassen, denn hier bist Du erheblich uneinsichtig und weigerst Dich beharrlich, es einfach selbst auszuprobieren.

Zitat:
Zitat:Sie hätten abwandern müssen. Statt dessen blieben einige im verbotenen Gebiet und machten sich damit schuldig, daß sie anfingen Fleisch zu essen.

Zitat:Niemand hat ihnen gesagt, daß sie hätten abwandern müssen und vor allem, wohin.

Die Natur hat es gesagt, und Naturvölker verstehen diese Sprache.

Zitat:Der Mensch soll den Göttern folgen, nicht den Riesen.

Wäre er den frohen Göttern hinterhergegangen, hätte er nicht bei den Riesen hausen müssen und deren Sitten teilen.

Zitat:Und gegenüber wem oder was sollten sie sich "schuldig" gemacht haben?

Gegenüber der Natur.

Zitat:Diese ganze Schuldgeschichte kenne ich nur aus dem Ch**stentum.

Das stimmt allerdings!

Meine Grüße
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#48
Hallo Paganlord,

zu Hantl & Co. (der trat oft zusammen mit so einem Paar auf, die angebliche "Strahlenphotos" vorführten, in Wirklichkeit waren das langbelichtete verwackelte Bilder).Weder in der Sachsenzeit, noch davor wurde hier bei den Externsteinen jemals der G?tt Njörd verehrt oder dargestellt, nur weil im 18. Jh. einer da einen Fischteich anlegte.

Außerdem: Hast Du noch nie etwas von der Taktik unserer Gegner gehört, die absichtlich unsinnige Bücher über das Heidentum auf den Markt bringen, um uns vom richtigen, authentischen heidnischen Weg fernzuhalten und die Germanen in unsinnige Richtungsstreite verwickeln sollen? Hantl, Elisabeth Neumann oder Starhawk gehören meiner Ansicht nach dazu.

Zitat:Ein guter Denkansatz, der zeigt, daß Du viel Potential besitzt. Aber danach denkst Du in eine falsche Richtung ... Also das ist jetzt hier unendliche Weisheit, die Dir hier vermittelt wird.

Ein Lob, verbunden mit einem Tadel sollen Dir rhetorisch die Position des Lehrmeisters bringen, die Du dann noch mit plumpem Eigenlob untermauerst. Das mag bei Deinen Anhängern funktionieren, ich durchschaue solche Spielchen und bitte Dich erneut, sie in der Diskussion mit mir zu unterlassen.

Leiste ersteinmal das, was ich in 24 Jahren geschafft habe, bevor Du Dir anmaßt, mir Belehrungen erteilen zu wollen. Und auch gleich die rhetorische Falle wird angehängt:

Zitat:als daß Du es aus Ego-Gründen verwirfst und nach einer bestreitenden Zankrede suchst.

Also umgekehrt gesagt: Wenn ich Deine "unendliche Weisheit" verwerfe, dann natürlich nur aus niederen Ego-Gründen. Nein! Wenn ich Deinen Theorien widerspreche, dann deswegen, weil ich sie für falsch halte. Nimm das zur Kenntnis. Ich handele grundsätzlich nicht aus Ego-Gründen, dieses Denken ist mir völlig fremd (auch wenn einige Leute im Netz glaubten, mir ein solches Denken unterstellen zu müssen; aber man kann auch Allsherjargode werden und sein, ohne aus Ego-Gründen gehandelt zu haben).

Zitat:Wie müßten hier Götter, Priester, Menschen und Bevölkerung definieren. Erst wenn wir uns über die Begriffe einig sind, wird die Diskussion sinnvoll. Sonst reden wir aneinander vorbei.

(das 1. Wort lese ich als "Wir"). Ich hatte es bereits in einem älteren Beitrag ausgeführt, daß man bei der Diskussion im Weltnetz auf den üblicherweise in der Gesellschaft herrschenden Sprachgebrauch zurückgreifen muß. Anders geht es nicht. Ein "Mensch" ist ein Mensch (Homo Sapiens) und bleibt es. Auch in der Edda. Wenn Du etwas anderes ansprechen willst, dann nenne es nicht Mensch. Die Edda meint eindeutig die lebenden Menschen. Dieser Schöpfunsmythos ist ja auch bei den Griechen erhalten, wo Zeus das Geschlecht der Menschen aus der Manna-Esche erschuf.

Zitat:Nach der Geburt strebt man seinem körperlichen und geistigen Höhepunkt entgegen, und dann kommt der Zerfall.

Die Reise auf die andere Seite und die erneute Geburt auf dieser Welt. Sehe ich auch so.

Zitat:Und jeder Kreislauf beginnt eine kleine Sequenz weiter unten.

Sehe ich gar nicht. Eher umgekehrt, denn wenn ich wiederverkörpere, habe ich ja eine ganze Inkarnation mehr, verfüge über mehr Erfahrungen und "Werte", vielleicht auch über mehr Wissen. Also ist der nächste Kreislauf weiter oben.

Zitat:Aber den esoterischen Unfug von der kosmischen Hierarchie, den solltest Du wirklich streichen. Das ist chr**liches Phrasengut. Es gibt keine neuen Seelen, so wie es den Begriff Seele überhaupt nur bei den Ch**sten gibt. Jeder ist, was er ist - und Du bis heute die Summe all dessen, was Du in Deinen Vorleben getan und gedacht hast. Wer sollte auch die neuen "Seelen" machen?

Ich bitte Dich, meine Vorstellungen nicht als "Unfug" und "Phrasen" zu bezeichnen. Ich habe das mit Deinen Vorstellungen auch nicht gemacht. Du kannst sie für Dich ablehnen, Du kannst für Dich erklären, daß Du sie für falsch hältst, aber allgemein als "Unfug" kannst Du sie nicht bezeichnen, das steht Dir nicht zu.Der Begriff Seele ist heidnisch ("zum See gehörig", "aus dem See stammend"), in den Eddas wird dafür meist das Wort "Önd" (Atem, Seele) verwendet. Ich verwende ihn zur Bezeichnung auch von Geistwesen (Jenseitigen, Ahnen), die eine Seele und einen Geistkörper haben. Dieser Geistkörper gleicht dem Erdenkörper, nur ist er weniger stark verdichtet. Jede Seele (jedes Geistwesen) hat auch eine Dualseele, eine Ergänzug, einen Idealpartner. Zusammen erzeugen die beiden Dualseelen natürlich weitere Seelen (im Jenseits). Die Schöpfung bleibt doch nicht stehen, nicht im Diesseits, und nicht im Jenseits. Götter bekommen ja auch Kinder.

Zitat:dummen und verrohten Menschen der heutigen Zeit, die sich Krieg und Elend via TV reinziehen und Gruselfilme und Pornogewalt am Videospiel sehen. Es ist stets der identische Gedanke und Geist, der dahinter steht - heute wie früher.

Die Spannung in Spielfilmen funktioniert nur durch die Angst vor dem Tod bei Zuseher. Diese Angst ist nur bei Materialisten, also diesseitigen Menschen vorhanden. Wer fest an eine spirituelle Welt glaubt, der fürchtet sie auch nicht, und der fürchtet auch den Tod nicht. Die Materialisten sind also eher niedere Seelen, Erstinkarnationen. Diejenigen, die den Tod nicht fürchten, sind höhere Entwicklungen (sie haben den Tod schließlich schon in früheren Leben mehrfach durchlaufen). Daß es niedere Seelen gibt, das hatte ich ja schon geschrieben, und daß sie sich zuweilen noch durchsetzen können (z. B. Bush, der 3000 eigene Leute ermorden läßt, um an billiges Erdöl zu kommen), ist auch Tatsache. Aber die Mehrheit der Menschen toleriert das nicht mehr und selbst Bush mußte für seine Anschläge andere als Schuldige vorführen. In früheren Jahrhunderten war man böse und versuchte gar nicht, das zu kaschieren.

Zitat:
Zitat:>>Sehe ich nicht so. Die Götter waren schon imm er da, lange vor den Menschen. Damit weiß ich mich einig mit sämtlichen Religionen der Welt (siehe mein obiges Eddazitat).<<

Zitat:Deswegen ist es falsch und natürlich sind sich da alle einig.

Was meinst Du? Weil alle Religionen sagen, die Götter waren vor den Menschen da, soll es falsch sein? Was ist das für ein Argument? Weil alle ein UFO gesehen haben, kann es nicht dagewesen sein? Nein, gerade die Thatsache, daß alle Religionen noch wissen, daß die Götter zuerst da waren, belegt, daß dieser Glaube richtig ist. Die Wahrscheinlichkeit, daß alle Religionen der Welt mit Milliarden von Anhängern in allen Zeiten hier falsch liegen, und Du als Einzelperson allein Recht hast, ist x-Milliarden zu 1.

Wer soll sich da einig sein? Die Religionen? Ausnahmsweise stimmen sie mal überein, was diese Vorstellung besonders glaubwürdig macht.

Aber wie auch immer, ich hatte Dich auch schon gebeten, nicht einfach unbewiesene Behauptungen aufzustellen wie z. B. diese: "Deswegen ist es falsch", sondern Deine abweichenden Vorstellungen entweder zu begründen (wir wollen ja doch diskutieren), oder gar nicht zu äußern. Sonst kommen wir nicht weiter.

Zitat:Nichts zu denken ist der Normalzustand der Neutralität oder Passivität.

Ich bin weder davon überzeugt, daß es überhaupt möglich ist, völlig gedankenleer werden zu können, noch daß es irgendwie sinnvoll ist. In der Theorie, so es möglich wäre, kann ich Dir folgen, es würde zur Passivität führen. Mir fällt Anhieb nur eine Gruppe von Leuten ein, die das Volk gerne in Passivität sehen will. Also sicher kein anzustrebendes Ziel.

Zitat:Du hast es halt nur noch nicht probiert, sonst könntest Du Dich jetzt selbst widerlegen. Probiere es sekunden- und minutenweise und dann übe weiter.

Danke, Herr Lehrer (siehe meine obigen Ausführungen). Leider auch noch falsch geraten. Ich hatte mich sehr wohl mit der Gedankenleere beschäftigt, vielleicht sagt Dir Sigfried Adolf Kummer etwas, dessen Buch "Heilige Runenmacht" derartige Anweisungen enthält (ich habe das sogar in meinem Runenbuch zitiert: "Heilige Runen", S. 306f). Und Kummers Manuskript "Das große Geheimnis der Runen-Mysterien" gibt es nur in ganz kleiner Anzahl. Da sind interessante derartige Übungen drin. Das alles hatte ich übrigens schon vor 20 Jahren gemacht.

Zitat:Das hat aber nichts mit "Gedankenleere" und "Emotionskontrolle" zu tun. Kontrolle heißt auch nicht es zu "unterdrücken", sondern im Endeffekt es nicht mehr zu haben. Dann muß man es auch nicht unterdrücken.

Klingt wie das Glaubensbekenntnis der Vulcanier von "Star Trek". Meine (körperlichen) Empfindungen (die Spinne auf meinem Arm) soll ich also nicht mehr haben? Das wäre ja genau das Gegentheil von dem, was ich anstrebe. Ich strebe eine Verfeinerung der Wahrnehmung an, ich will also nicht nur die Spinne, sondern meinetwegen auch die Milbe spüren können, ich will sie nicht nur fühlen, sondern auch riechen oder hören. Eben die Sinne verfeinern. Das ist mir auch schon zu einem gewissen Theil gelungen. Wenn ich in den Wald gehe, weiß ich schon im voraus, daß da jetzt ein Reh über den Weg laufen wird. Vermutlich können meine Sinne den Geruch oder Geräusche schon wahrnehmen, bevor die Augen das Thier sehen. Das ist die Richtung, in die ich mich entwickeln will. Das geht dann weiter zum Sehen der Gedanken eines Anderen usw.

Zitat:Das kann man so nicht sagen, weil es dann wieder auf das Vergleichsexemplar in der Tierwelt ankäme, das man sich individuell auswählt.

Nun, Reißzähne (Eckzähne) braucht ein Pflanzenfresser nicht, der braucht aber Nagezähne, um eine Nußschale knacken zu können. Versuche das mal mit Deinem Gebiß, es wird nicht gehen. Ohne Werkzeug und ohne Einsatz des Verstandes beim Nußknacken würden Menschen neben einem tragenden Wallnußbaum verhungern.

Zitat:Esse 4 Monate nur rohes Obst und Gemüse und Du wirst sehen, wie Dein Körper danach auf Fleisch oder Brot reagiert. Er erkennt es als Gift und Droge und reagiert entsprechend. Gemüse verträgt der Körper hingegen immer!

Ich kenne viele Menschen, die Gemüse gerade nicht vertragen (sie bekommen extreme innere Blähungen), und roh noch weniger. Für den Magen ist rohes Gemüse auch nicht so angenehm. Unabhängig davon, daß es bei uns nur gezüchtete Gemüsearten gibt, die also schon grundsätzlich unnatürlich sind (vergleiche mal eine EU-Mohrrübe mit der Wurzel der "wilden Mohrrübe". Letztere kann man gar nicht zerbeißen, sie ist hart und bitter, ungenießbar), dazu kommt, daß sämtliches Gemüse hier von Pestizid-Rückständen voll ist, auch zum Theil Bio-Gemüse. In den Schalen der Äpfel ist ein natürliches Wachs, daß bei manchen Menschen Leberversagen verursachen kann (ich meine jetzt nicht die zusätzliche Wachsung zur besseren Haltbarmachung). Im Weizen ist ein Stoff, der unverträglich für uns ist, mit dem sich die Weizenpflanze gegen Freßfeinde schützt usw.Und dann ist natürlich auch der umgekehrte Fall möglich: Esse mal 4 Monate nur Fleischgerichte und stelle dann auf Rohgemüse um. Das wird Deinem Körper auch nicht schmecken. Unsere Leber ist z. B. ein Gewohnheitstier: Sie stellt sich auf die Nahrung ein und will dann immer diese Form der Nahrung, auf die sie sich eingestellt hat. Die Darmbakterienflora genauso.

Zitat:Kaninchen sind Züchtungen der Fleischesser, keine natürlichen Lebewesen. Das wäre der Hase, und den fängst Du nicht. :-)

Kaninchen (der deutsche Name ist "Murkchen") gehören zwar zur Familie der Hasenartigen, sie sind aber überhaupt nicht mit dem Feldhasen verwandt, und es ist eine natürliche Art, die es schon immer gab. Schon vor der Eiszeit gab es sie hier, durch das Eis wurden sie nach Südeuropa verdrängt (Spanien), danach kamen sie durch den Menschen wieder zurück. Auch ohne den Menschen hätten sie sich diesen Lebensraum wieder zurückgeholt. Den Hasen kann ich auch fangen. Kürzlich saß ich auf einem Feldweg, da kam ein Hase angehoppelt, bis 1 Mtr. neben mir. Es war Gegenwind, er konnte mich nicht riechen, und sehen können Hasen auch sehr schlecht, vor allem dann, wenn man unbeweglich sitzt. Ich hätte ihn greifen können. Und ich war nicht einmal hinter Zweigen versteckt. Du solltest vielleicht auch mal ohne Parfüm und Rasierwasser und im Naturleinenkittel in den Wald gehen und Dich hinsetzen und meditieren. Die Tiere kommen von alleine.Und Krebse hatte ich wie gesagt aus dem Teich gesanmmelt und wir haben sie getötet und gleich gebraten. Das geht sehr gut. Nur sind es heute die von Anglern ausgesetzten americanischen Flußkrebse, während die einheimischen Krebse wegen des verschmutzten Wassers am Aussterben sind. Die würde ich nie fangen.

Zitat:Die Natur hat es gesagt, und Naturvölker verstehen diese Sprache.

Die Eiszeitvölker waren unbestreitbar Naturvölker, ihnen hatte die Natur offenbar nichts derartiges gesagt oder sie haben es nicht verstanden.

Lichtgruß, Geza
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#49
Hallo Geza!

Zitat:zu Hantl & Co. (der trat oft zusammen mit so einem Paar auf, die angebliche "Strahlenphotos" vorführten, in Wirklichkeit waren das langbelichtete verwackelte Bilder).

Die Strahlenfotos kenne ich auch und auch die mit dem UFO. Da ging es u. a. auch um die angebliche Achse zum Polarstern, die er mit Gridarvölr in Verbindung bringt. Keine Ahnung, wie er die Fotos belichtet hat. Es gibt jedenfalls keine Achse vom Externstein zum Polarstern. Aber naja ... Die Schattenbildungen fand ich halt trotzdem ganz interessant.

Zitat:Weder in der Sachsenzeit, noch davor wurde hier bei den Externsteinen jemals der G*tt Njörd verehrt oder dargestellt, nur weil im 18. Jh. einer da einen Fischteich anlegte.

Ich glaube, daß es nicht um Verehrung, sondern um eine mythologische Überlieferung geht? Die Hochzeit Skadis mit Njörd (also das zugefrorenen Nordmeer im Winter) und die Scheidung im Frühjahr, wenn sich Skadi (also das Eis) in die Berge zurückzieht. *schmunzel* Jajaja ich weiß, der olle Paganlord mit seinen natürlichen Beweisen. :-) Aber so ist es nun einmal. Mit einer Verehrung Njörds durch die Sachsen oder wen auch immer, würde ich die Externsteine auch nicht in Verbindung bringen.

Tut Hantl das? Ich weiß es gar nicht mehr. Das Licht- und Schattenspiel der Steine erzählt (laut Hantl) eben Götter-Geschichten. Ob Hantl die nun alle korrekt herausgefunden hat, das ist eine andere Frage.

Zitat:Außerdem: Hast Du noch nie etwas von der Taktik unserer Gegner gehört, die absichtlich unsinnige Bücher über das Heidentum auf den Markt bringen, um uns vom richtigen, authentischen heidnischen Weg fernzuhalten und die Germanen in unsinnige Richtungsstreite verwickeln sollen? Hantl, Elisabeth Neumann oder Starhawk gehören meiner Ansicht nach dazu.

Dazu habe ich zu wenig gelesen, um das beurteilen zu können. Von meinem Standpunkt aus ist alles, was sich nicht bedingungslos und 100% an der Natur ausrichtet, fragwürdig. Nur die Natur selbst ist authentisch. Aber den Standpunkt kennst Du ja bereits. Menschen, ich schließe mich da nicht aus, neigen zu Fehlschlußfolgerungen und falschen Intentionen. Deswegen Natur pur als einzige Instanz, und dann kann man über alles andere reden, mit der Natürlichkeit vergleichen, abgleichen oder auch interpretieren. Man hat den "roten Faden" und selbst, wenn man wirklich mal verkehrt liegt, kann das nicht soweit weg sein, weil man sich ja stets an der Natur nordete.

Zitat:Ich hatte es bereits in einem älteren Beitrag ausgeführt, daß man bei der Diskussion im Weltnetz auf den üblicherweise in der Gesellschaft herrschenden Sprachgebrauch zurückgreifen muß. Anders geht es nicht.

Da bin ich anderer Meinung. Durch die Übernahme von Sprachfehlern, kommt es bereits zu Ansatzfehlern. Aus diesem Grund werden bestimmte Wörter von bestimmten Interessengruppen regelrecht besetzt. Beobachte mal die Arbeit einer Redax, dann weißt Du, wie Worte und Begriffe absichtlich geprägt und verprägt werden, um sie im eigenen Sinne zu besetzen und zu benutzen. Auch deshalb weigere ich mich, die Dummheit der Masse und die Vorwitzigkeit der Sprachmanipulateure für mich zu übernehmen. Außerdem gibt es einen entsprechenden weltanschaulichen Grund: Daß ich nämlich meine, daß Worte bestimmte Urschwingungen besitzen, die sie einer Urbedeutung zuweisen. Ganz egal, in welchem Sinn wir die Worte heute benutzen, sie bedeuten immer nur das, was sie (ursprünglich) bedeuten. Wenn der Mensch sie falsch verwendet, dann ist das sein Problem und sein Schaden. Deine Argumentation würde der Wortmanipulation der Medien Tür und Tor in den eigenen Kopf öffnen. Auch das ist ein Grund für Fehlschlußfolgerungen. Schon die Benutzung des Wortes Seele führt z. B. dazu, daß Du überhaupt nicht mehr in die richtige Richtung denken kannst. Denn das Wort ist eine Aussage und Wertung im ch**lichen Sinn. Oder nimm nur das Wort Liebe. Manche verstehen darunter Sex, andere Mutterliebe, Partnerliebe und dritte wiederum die angeblich tollste kosmische Energieform. Also da sollte man vorher schon klären, was gemeint ist.

Zitat:Ein "Mensch" ist ein Mensch (Homo Sapiens) und bleibt es.

Das sehe ich eben nicht so körperlich wie Du. Ein Mensch ist für mich ein Geist oder eine Energieform, die sich einen Körper suchen kann oder eben auch nicht. Der Mensch existiert unabhängig von einem Körper, so wie ein Autofahrer eben unabhängig von seinem Auto existiert. Homo Sapiens wäre der Körper. Dieser Körper kann leer sein, kann besetzt sein, kann einen oder mehrere Direktoren besitzen. Siehst Du, und schon reden wir aneinander vorbei. Denn wenn ich den Begriff Mensch in dem heute geprägten Sinne übernehmen würde, dann würde ich damit die gesamte Evolutionstheorie anerkennen. Und eben dies tue ich nicht. Deshalb also die Definitionssache.

Zitat:Auch in der Edda. Wenn Du etwas anderes ansprechen willst, dann nenne es nicht Mensch. Die Edda meint eindeutig die lebenden Menschen. Dieser Schöpfunsmythos ist ja auch bei den Griechen erhalten, wo Zeus das Geschlecht der Menschen aus der Manna-Esche erschuf.

Ich hatte schon geschrieben, was ich von diesen Schöpfungen halte. Es gibt halt Menschen, die schon immer da waren und Menschen, die aus Knete (Materie, Gene) gemacht wurden. Schon der ägyptische Seth stand an der Töpferscheibe und machte "seine" Sklavenmenschen. Die einen sind eben das Volk dieses G*ttes, und die anderen sind freie Menschen, frei geboren und gehören niemandem außer sich selbst.

Zitat:
Zitat:Und jeder Kreislauf beginnt eine kleine Sequenz weiter unten.

Zitat:Sehe ich gar nicht. Eher umgekehrt, denn wenn ich wiederverkörpere, habe ich ja eine ganze Inkarnation mehr, verfüge über mehr Erfahrungen und "Werte", vielleicht auch über mehr Wissen. Also ist der nächste Kreislauf weiter oben.

Du hast noch mehr von dem Wissen vergessen, welches die Götter in Vorzeiten überliefert haben. Nur dort ist das Wissen und nur dort kommt es her. Die menschliche Erfahrung ist die Erfahrung aus dem Irrtum. Also weiter unten. :-)

Zitat:Der Begriff Seele ist heidnisch ("zum See gehörig", "aus dem See stammend"), in den Eddas wird dafür meist das Wort "Önd" (Atem, Seele) verwendet.

Wenn schon, dann richtig, und zwar: "Flut(strömung) aus dem See".

Zitat:>Ich verwende ihn zur Bezeichnung auch von Geistwesen (Jenseitigen, Ahnen),

Eben, Du unterscheidest nicht, und deswegen liegst Du m. E. dann auch im Ergebnis falsch.

Zitat:die eine Seele und einen Geistkörper haben. Dieser Geistkörper gleicht dem Erdenkörper, nur ist er weniger stark verdichtet. Jede Seele (jedes Geistwesen) hat auch eine Dualseele, eine Ergänzug, einen Idealpartner.

Das ist Esoterik, die so nicht stimmt.

Zitat:Zusammen erzeugen die beiden Dualseelen natürlich weitere Seelen (im Jenseits). Die Schöpfung bleibt doch nicht stehen, nicht im Diesseits, und nicht im Jenseits. Götter bekommen ja auch Kinder.

*händeüberdemkopfzusammenschlag* Die Schöpfung schöpft aus sich selbst heraus. Jede Fremdschöpfung, wie Du sie beschreibst, hätte zur Folge, daß das Produkt den Stempel der Hersteller (Eltern, G*tt, Meister) trüge und damit kein eigenständiges Individuum wäre (so wie eben die Ton- und Knetemenschen), sondern eine Kreatur, die am Faden der Eltern, Meister, G*tt hängt - wie an einer Nabelschnur.

Zitat:Die Spannung in Spielfilmen funktioniert nur durch die Angst vor dem Tod bei Zuseher.

Gut beobachtet. Alle Angst ist letztenendes die Angst vor dem Tod.

Zitat:Was meinst Du? Weil alle Religionen sagen, die Götter waren vor den Menschen da, soll es falsch sein?

Das habe ich oben bereits geschrieben. Die Götter waren nur vor ihren Kreaturen da, aber nicht vor den Menschen.

Zitat:Nein, gerade die Thatsache, daß alle Religionen noch wissen, daß die Götter zuerst da waren, belegt, daß dieser Glaube richtig ist. Die Wahrscheinlichkeit, daß alle Religionen der Welt mit Milliarden von Anhängern in allen Zeiten hier falsch liegen, und Du als Einzelperson allein Recht hast, ist x-Milliarden zu 1.

Da kannst Du mal sehen, wie gut sie die Wahrheit versteckt haben. :-) Was die Religionen betrifft, schreibt eine von der anderen ab. Die Gleichheit hat also eher mit Copyrightdiebstahl zu tun, als mit Wissen. Was mich betrifft, bin ich eben so eine Einzelperson wie Du.

Zitat:Ich bin weder davon überzeugt, daß es überhaupt möglich ist, völlig gedankenleer werden zu können, noch daß es irgendwie sinnvoll ist. In der Theorie, so es möglich wäre, kann ich Dir folgen, es würde zur Passivität führen.

Na wenigstens mal was.

Zitat:Mir fällt Anhieb nur eine Gruppe von Leuten ein, die das Volk gerne in Passivität sehen will. Also sicher kein anzustrebendes Ziel.

Die wollen keine Passivität, sondern eine Lähmung. Das ist ein großer Unterschied. Der Baum, der Regen, die Sonne usw. sind auch passiv, aber nicht gelähmt.

Zitat:Danke, Herr Lehrer (siehe meine obigen Ausführungen). Leider auch noch falsch geraten. Ich hatte mich sehr wohl mit der Gedankenleere beschäftigt, vielleicht sagt Dir Sigfried Adolf Kummer etwas, dessen Buch "Heilige Runenmacht" derartige Anweisungen enthält (ich habe das sogar in meinem Runenbuch zitiert: "Heilige Runen", S. 306f). Und Kummers Manuskript "Das große Geheimnis der Runen-Mysterien" gibt es nur in ganz kleiner Anzahl. Da sind interessante derartige Übungen drin.

Runenbücher kenne ich (glaube ich) alle. Radegeis, Spießberger, Kummer, Marby. Bis auf zwei Ausnahmen finde ich sie in den wesentlichen Teilen verwerflich. Den mit Abstand besten Beitrag zur Sinnzeichenentschlüsselung hat Walter Blachetta geliefert. Ewig lebt der Toten Tatenruhm!

Guido von List, auch wenn Du den nicht magst, kann ich noch zur knappen Hälfte akzeptieren. Bei den anderen habe ich bisher noch kein Wissen festgestellt. Wie gesagt, vermisse ich die Beweise, die sich an der Natürlichkeit festmachen lassen und nicht an der Phantasie des Autors.

Das alles hatte ich übrigens schon vor 20 Jahren gemacht.Du, ich bin auch keine 20 mehr. Aber ich prahle damit nicht ständig herum. Die mich kennen wissen um meine Taten und beurteilen mich nach diesen.

Zitat:
Zitat:Das hat aber nichts mit "Gedankenleere" und "Emotionskontrolle" zu tun. Kontrolle heißt auch nicht es zu "unterdrücken", sondern im Endeffekt es nicht mehr zu haben. Dann muß man es auch nicht unterdrücken.

Zitat:Klingt wie das Glaubensbekenntnis der Vulcanier von "Star Trek".

Der war gut! Leider lachen die Vulkanier im Startrek nicht. Sonst sind sie sehr sympathische Kreaturen.

Zitat:Meine (körperlichen) Empfindungen (die Spinne auf meinem Arm) soll ich also nicht mehr haben? Das wäre ja genau das Gegentheil von dem, was ich anstrebe.

Das hast Du falsch verstanden, weil Du unter Empfindung gerade etwas anderes verpackst, als ich es meine. Es geht um Emotionen. Also wenn Du vor der Spinne "Angst" hättest - das wäre gemeint.

Zitat:>Ich strebe eine Verfeinerung der Wahrnehmung an, ich >will also nicht nur die Spinne, sondern meinetwegen >auch die Milbe spüren können, ich will sie nicht nur >fühlen, sondern auch riechen oder hören. Eben die Sinne >verfeinern.

Ja, das ist richtig. Und was machen die Emotionen? Sie machen Dich taub! Du hörst nichts mehr, außer Deine Emotionen: Deswegen müssen die weg, damit Du eben wahrnehmbar für diese feineren Dinge wirst. w.z.b.w. (was zu beweisen war)

Nun, Reißzähne (Eckzähne) braucht ein Pflanzenfresser nicht, der braucht aber Nagezähne, um eine Nußschale knacken zu können. Versuche das mal mit Deinem Gebiß, es wird nicht gehen. Ohne Werkzeug und ohne Einsatz des Verstandes beim Nußknacken würden Menschen neben einem tragenden Wallnußbaum verhungern.Der Mensch ist kein Nagetier. Schau mal hier und sieh Deinen Irrtum ein. Der Mensch ist auf Grund seines Gebisses wie seines Instinktes von Natur aus ein Früchte- und Wurzelesser.

http://www.tierversuchsgegner.org/Gesundheit/evers/

Zitat:Ich kenne viele Menschen, die Gemüse gerade nicht vertragen (sie bekommen extreme innere Blähungen), und roh noch weniger.

Na klar bekommen sie die. Wie alle, die sich unnatürlich ernähren. Wie sonst sollte sich der Körper wohl säubern können?

Und dann ist natürlich auch der umgekehrte Fall möglich: Esse mal 4 Monate nur Fleischgerichte Geht nicht. Derjenige wäre nach 28 Tagen mausetot. Deine Ausführung über Nahrung zeigt nur, daß Du Dich niemals ernsthaft damit beschäftigt hast. Sie strotzt vor Denkfehlern und sachlichen Fehlinformationen.

Das wäre mal wieder einen anderen Ordner wert.

Meine Grüße
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#50
Hallo Paganlord,

ich will diese Diskussion jetzt beenden, weil Du immer wieder die Grundlagen (z. B. Sprache, Wortgebrauch) entziehst. So kommt man nicht weiter.

Aber noch zwei Dinge will ich ansprechen. Du sprichst davon, daß Du Dich auf die Natur beziehst (was verstehst Du unter "Natur" müßte man jetzt erstmal klären). Das tue ich auch und vor allem, unsere Mythologie und Religion, die ja eine Naturreligion ist. Alle Riten, Vorstellungen und Mythen findet man in der Natur wieder. Das ist ja das Perfekte.
Trotzdem wir uns also beide auf die Natur berufen, kommen wir zu unterschiedlichen Aussagen. Ich halte einige von Deinen für falsch.

Nun komme ich zum Thema "Verantwortlichkeit". Du läßt Dich hier als Guru verehren, stellst Thesen auf und machst Behauptungen, ohne jeden Beweis. Deine Anhänger folgen Dir theilweise und übernemen auch Deine falschen Vorstellungen. Dafür bist Du (karmisch) verantwortlich, denn Du redest den Leuten Falsches ein. Wie gehst Du damit um? Anders gesagt: Ich möchte nicht in Deiner Haut stecken, denn Du machst Dich auch schuldig.

Nun wirst Du einwenden, daß ja auch ich Vorstellungen verbreite, die falsch sein könnten, mithin auch ich mich schuldig machen könnte. Aber der Unterschied ist der, daß ich 1. keinen Glauben verlange, sondern nur einen Glauben vorstelle. Jeder kann selbst frei entscheiden, ob er das annehmen will. Nimmt er es an, bin ich auch für mögliche Fehler verantwortlich. Aber ich berufe mich auf die mythologischen Quellen, ich sage also nicht: "Geza hat gesagt, so und so ist es, also ist es auch so", sondern ich sage: "Die Götter haben gesagt (in den Eddas), daß es so und so ist. Deswegen glaube ich das auch". Die Verantwortung für Fehler trifft also nicht mich, sondern ich delegiere sie weiter an diejenigen Menschen, die die Eddalieder weitergegeben und aufgezeichnet haben und an diejenigen spirituellen Wesen, die das zugelassen haben. Wenn ich also sage: "Es gibt Geister", dann steht das in den Eddas und hat es Odinn dem schwedischen König Gylfi gesagt. Sollte dieser Glaube falsch sein, trüge Gylfi oder Odinn selbst die Schuld, oder ein Übelieferer, nicht ich (Ich rede allerdings hier jetzt nicht von meinen eigenen Erfahrungen mit Geistern, die ja für andere nicht nachprüfbar sind).

Ich möchte Dir also dringend raten, Dir Deiner karmischen Verantwortung bewußt zu werden, das fehlt mir bei Dir, und ich sehe schwarz für Deine Zukunft (im nach-todlichen Dasein). Und ich warne Dich vor den negativen Folgen. Das ist aber auch schon alles, was ich noch für Dich tun kann.

Lichtgruß, Geza
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