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Wahre Götter
#1
Ich preise mich selbst und rühme meine eigenen Taten,
Denn wo sind Germaniens Götter, haben sie ihr Volk verraten?
Warum reitet der Wotan nicht aus dem Berg, um uns zu schützen?
Warum erschlägt Donar die Unholde nicht mit Donner und Blitzen?
Warum richtet Tyr nicht mit seinem Schwert?
Wo ist das befreiende Götterwerk?!

Drum trinke ich auf mich selbst,
Denn wem sollte ich sonst vertrauen?
Drum trinke ich auf mich selbst,
Im Eigenglauben und Selbstvertrauen!

Wenn die Recken jedoch eines Tages reiten,
Will ich gern mit ihnen streiten;
Natürlich für mein eigen Glück
Mit dem mir selbst erworbenen Geschick!
Zurück zur eig´nen Göttlichkeit,
Führt mich der Weg zur All-Einigkeit

Drum trink ich auf uns Götter,
Menschen von unserem Geschlecht;
Im Glauben und Vertrauen
Auf Rittertum und Recht

Da haben wir gewartet, dass man uns befreiet,
Doch diese Schlacht war nur uns selbst geweihet
Uns vorbehalten und stets in unserer eigenen Hand,
Ob jauchzendes Glück oder bittere Schand!
Zu bestimmen über unser eigen Leben
Was mehr sollte uns zur Göttlichkeit erheben!

Drum trinke ich auf unser aller Sieg
Auf den Kampf, der uns zu Menschen macht
Keine Arglist, Trug - noch Lüg´
Raubt mir jemals meine Götterkraft!

© by Friedrich von Wishmaster
Tue was immer ich will!
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#2
Blink
Oh Meister, an Euch ist ja wahrlich ein Poet verlorengegangen.
Ich bin verblüfft.
Ist das Deine zarte Seite? Fettes Grinsen
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#3
...aber mal ehrlich! Daumen hoch
EigenSinnige Frauen
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#4
:-)

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#5
Wirklich sehr gut, das kann man sich auf die Fahne schreiben!
Lebe für Deine Ideale!
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#6
Daumen hoch
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#7
Super Zeilen Wishmaster, allerdings gehe ich mit einer Zeile nicht 100%ig überein.

Zitat:Wenn die Recken jedoch eines Tages reiten,
Will ich gern mit ihnen streiten;
Natürlich für mein eigen Glück
Mit dem mir selbst erworbenen Geschick!
Zurück zur eig´nen Göttlichkeit,
Führt mich der Weg zur All-Einigkeit

"Natürlich für mein eigen Glück", für die Sache, für das Leben vieler Freunde, die diese Sache weiterführen würden, würde ich eine andere Entscheidung treffen und mein eigen Glück der Sache unterordnen.

Das ist Heldentum.

[Bild: ritter_jpg.jpg]

Salve Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#8
Ich bin die Menschheit. Mein eigen Glück, ist der Erfolg aller Menschen, die meine Freunde sind. Das ist untrennbar miteinander verbunden - ebenso wie mein Glück, das Pech meiner Feinde ist. Kannst Du damit was anfangen, Bragi?

Der Meister
Tue was immer ich will!
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#9
Wir sind uns einig.

Salve Bragi
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#10
Ja sind wir.

Mein Glück ist immer auch das Glück meiner Freunde, so wie ich mich auch über deren Erfolge freue. Ist doch klar! Nur das ist wahrhaft göttlich, wahrhaft menschlich!
Tue was immer ich will!
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