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Waldnahrung
#11
Hallo Zusammen,

ich kann das Buch "Überleben in Natur und Umwelt" empfehlen.

Darin sind nicht nur Möglichkeiten der Nahrungsbeschaffung beschrieben, sondern auch Möglichkeiten des Überlebens mit fast nichts.

Schaut doch dort mal rein - ist meine Empfehlung

Viele Grüße
menecken
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#12
Hallo menecken!

Danke für deine Empfehlung. Ich schaue gern mal in ein neues Buch, welches von anderen empfohlen wurde. Denn auf dem Büchermarkt gibt reichlich davon.

Viele Grüße Arnika


PS: Könntest Du mir mal bitte die ISBN aufschreiben?
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#13
Wenn's um's Überleben in der Natur mit einfachsten Mitteln geht, würde ich immer zu einem Buch von Rüdiger Nehberg alias "Sir Vival" greifen oder auch mal zu einem Vortrag von ihm gehen. Der Mann ist beeindruckend.

Hier seine HP: http://www.ruediger-nehberg.de/home.html
Interessant unter anderem auch sein Survival Lexikon: ISBN: 3492230555 Verlag: Piper

Grüße Weissdorn
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#14
Zitat:würde ich immer zu einem Buch von Rüdiger Nehberg
Sicher hat er einige lobenswerte Ansichten, aber wenn jemand wirklich plattgefahrene Tiere von der Straße kratzt um sich daraus sein Mittagessen zu bereiten, dann ist das ganz schön pervers. Leider wird derartiges in seinen Büchern ständig propagiert, so daß das Gesamtwerk "durchfällt".
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#15
Zitat:Sicher hat er einige lobenswerte Ansichten, aber wenn jemand wirklich plattgefahrene Tiere von der Straße kratzt um sich daraus sein Mittagessen zu bereiten, dann ist das ganz schön pervers. Leider wird derartiges in seinen Büchern ständig propagiert, so daß das Gesamtwerk "durchfällt".

Oh, das ist leider typisch. Die Leute haben einfach keine Ahnung mehr von Ernährung und was man im Wald und auf der Heid' alles essen kann. Deshalb verfallen die dem Glauben, sie müßten Leichen von der Straße kratzen, um überhaupt überleben zu können. Also das ist allenfalls ein Ekeltraining, aber kein wirklicher Nahrungstip. Da kann der Sir Vival hier im Forum noch etwas lernen, sollte er mal reinlesen. :!:
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#16
Welche Pflanzen und Beeren würde man in den kalten Monaten bei uns in den Wäldern finden?
Achte auf deine Gedanken - sie sind der Anfang deiner Taten
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#17
Es gibt schon einige Pflanzen in der kalten Jahreszeit, da muß man halt genau schauen und die Pflanzen gut kennen.

Vogelmiere, Gundermann, Malve (aufpassen, wenn zu viele Punkte drauf sind, dann bitte nicht verzehren, das sind Pilze), Schafgarbe, Brunnenkresse, Giersch, Spitzwegerich, Hagebutte, Löwenzahn, Walderdbeere...

Die Natur hat auch im Winter für uns einiges anzubieten.
Tue was Du willst, aber wisse was Du willst!
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#18
Jetzt ist dann Zeit für die Nüsse, Hasel und Wal-, Bucheckern (die musst du rösten vor dem Verzehr), Eicheln (die musste entbittern vor dem Verzehr)......

alles supertolles Kraftfutter und zum Teil gut lagerbar in den Winter hinein, wenn du die Parasiten ausschliessen kannst...

hab einige Eichelbrötchen gemacht, gemischt mit Winteremmerschrot vom Garten, machen phantastisch satt Winken
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#19
Kochen mit Eicheln

Unsere geliebten Eichen werfen Unmengen ihrer Früchte ab, die von unseren Familien in Notzeiten durchaus als Ersatz für Kaffee und als Grundlage für Mehl verwendet wurden. Doch wie schmackhaft sind Produkte aus Eicheln wirklich, und taugen sie nur für die Not? Ich habe es probiert und möchte berichten.

Zunächst einmal braucht man einiges an Zeit für dieses Vorhaben. Man sammelt möglichst große Eicheln und schneidet sie an der Schale ein. Das ist Herausforderung Nummer 1. Dann kocht man sie rund 20 Minuten und lässt sie abkühlen. Nun lässt sich die Schale entfernen und die Frucht zeigt sich. Die Früchte haben extrem viele Bitterstoffe und werden zwei Wochen gewässert, um diese auszuschwemmen. (Online findet man oft den Hinwies, dass 24 Sunden wässern reichen. Das würde ich nicht empfehlen). Dafür habe ich sie einfach in einer großen Schale mit Wasser schwimmen lassen, das ich täglich gewechselt habe. Am Schluss werden sie getrocknet, in einer Pfanne geröstet und zu Mehl gemahlen. Man soll das Eichelmehl zunächst mit anderem Mehl vermischen, damit sich der Körper daran gewöhnen kann. Und, lohnt sich der Aufwand? Auf jeden Fall, denn das Aroma der Eicheln ist schmackhaft.
„Nichtstun ist halber Tod. Das Leben äußert sich nur in der Tätigkeit.“
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