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Zombiezüchtungen in Frankreich
#1
http://de.rian.ru/society/20070926/81040925.html

Schockierend.

Zitat:Laut Credoc geben Jungen und Mädchen in Frankreich sehr wenig - etwa 100 Euro jährlich - für Obst und Gemüse aus. „Das hat mit der Veränderung des Ernährungsverhaltens zu tun, das sich bedeutend vereinfacht hat“, resümieren die Soziologen.

Da ich nur die Preise aus Straßburg (Grenzstadt) kenne, kann es vielleicht im Landesinneren doch höher ausfallen. Was ich aber im Grenzbereich so sehe ist weitestgehend mit dem Edeka-Niveau hierzulande vergleichbar.
Wenn ich nun meine regulären Ausgaben für Rohkost und Wasser von 200-300€ PRO MONAT (gut, ich esse im Schnitt etwas mehr, kaufe dafür aber preiswert ein!) gegen die 100 € bei denen pro Jahr aufstelle, dann kann das doch nicht sein!? Von wegen ernährungsbewußte Franzosen! War mal! Eher die neue Zombienation...

Mag sein, daß Rohkost teuer ist (Fleisch ist noch viel teurer!), aber bei einer derartigen Diskrepanz um den Faktor 20+ herum ist es klar, daß ein Nullbewußtsein bezüglich der Ernährung vorherrscht (denn das Wissen, daß Obst und Gemüse gesund sind, scheint laut Umfrage ja größtenteils vorhanden!).
Wenn das Motoröl wichtiger ist, als das Öl im Salat, dann ist alles verloren und ein Anstieg der Krebs-,Hirnschlag- und Herzinfarktraten unbedingt erforderlich!
Da sind die Amis garantiert nicht viel schlimmer!

Gruß
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#2
Was ist denn wohl damit gemeint "Jungen und Mädchen geben 100 Euro pro Jahr für Obst aus"? Also in Deutschland gibt die Jugend vom eigenen Geld, also dem Taschengeld, überhaupt nichts für Obst und Gemüse aus. Ernährt wird sich ja aber hauptsächlich daheim (noch. Demnächst in den Ganztagsschulen; dann ist der Staat schuld, wenn die Ernährung nicht stimmt Lol ), die eigenen Ausgaben haben eigentlich also weder hier noch dort eine Aussagekraft.
Da in Frankreich ja Ganztagsschulen gang und gäbe sind, und die Mehrzahl der Schüler wohl kaum heimgehen kann über Mittag, ist dort heute schon der Staat "schuld an der schlechten Ernährung der Jugend", wenn dem so sein sollte. Oder ist die staatsverordnete Ernährung per Definition so schlecht, daß man Obst und Gemüse in jedem Fall vom Taschengeld hinzufügen müßte? Pfeif

Daß laut dem Link rund 25 Prozent aus Kostengründen auf Obst und Gemüse verzichten, kann ich schwer nachvollziehen. so wie ich die Franzosen jedenfalls kenne, sie sparen an allem, Kleidung, Wohnung, Auto, Luxusgüter usw., aber nicht am Essen. Wer da auch noch derart sparen muß, der muß dann wirklich sehr arm sein. Das ist dann wirklich ein Alarmzeichen ganz anderer Art.
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