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Welches Kraut hilft wo und wann? - Druckversion

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- Violetta - 25.03.12006

<span style='color:purple'>Kräuter-ABC zur beliebigen Fortsetzung und Erweiterung</span>


Appetitanregung und allgemeine Kräftigung: Basilikum, Bohnenkraut, Kardobenediktenkraut, Dill, Enzianwurzel, Estragon, Kalmus, Lorbeerblätter, Rosmarin, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut, Wegwarte, Wermut

Arterienverkalkung: Knoblauch, Weißdorn

Augenstärkung: Augentrost, Heidelbeere

Blähungen: Angelikawurzel, Anis, Fenchel, Kalmus, Kamille, Koriander, Kümmel, Majoran, Pfefferminze, Thymian, Wermut

Blutreinigung und Hautunreinheiten: Birkenblätter, Bockshornsamen, Brennnessel, Brunnenkresse, Ehrenpreis, Frauenmantel, Goldrute, Löwenzahn, Queckenwurzel, Stiefmütterchen, Walnußblätter

Bronchialkatarrh und Verschleimung: Anis, Eibisch, Fenchel, Isländisch Moos, Kastanienblätter, Salbei, Sitzwegerich, Süßholz, Taubnesselblüten, Thymian, Vogelknöterich, Ysop

Darmträgheit und Verstopfung: Flohsamen, Leinsamen, Schlehenblüten, Weizenkleie

Darmverstimmung und Durchfall: Eibischwurzel, Eichenrinde, Fenchel, Heidelbeeren, Odermennig, Salbei, Spitzwegerich, Süßholz

Entwässerung: Basilikum, Birkenblätter, Bohnenschalen, Brennessel, Brunnenkresse, Dill, Goldrute, Hauhechel, Liebstöckl, Löwenzahn, Mate, Meisterwurz, Queckenwurzel, Ringelblumen, Schlehenblüten, Wacholderbeeren

Erkältung und Schnupfen: Echinacea, Eucalyptus, Hagebutten, Holunderblüten, Lindenblüten, Spitzwegerich, Salbei

Frauenbeschwerden: Eisenkraut, Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Herzgespann, Hirtentäschel, Römische Kamille, Keuschschlammfrüchte, Melisse

Gallestörungen und Gallenbildung: Artischocke, Boldoblätter, Kümmel, Löwenzahn, Mariendistelfrüchte, Odermennig, Pfefferminze, Wermut

Harnwegdesinfektion: Bärentraubenblätter, Preiselbeerblätter

Herz und Kreislaufstärkung: Herzgespann, Lavendel, Rosmarin, Weißdorn

Husten und Heiserkeit: Anis, Ehrenpreis, Eibischwurzel, Fenchel, Isländisches Moos, Quendel, Stiefmütterchen, Süßholz, Thymian

Leberfunktionsstörung: Artischocken, Löwenzahnm Mariendistelfrüchte, Schafgarbe

Magenverstimmung: Angelikawurzel, Baldrian, Eibischwurzel, Enzianwurzel, Enzianwurzel, Fenchel, Gänsefingerkraut, Isländisches Moos, Kamille, Kardobenediktenkraut, Koriander, Kümmel, Majoran, Meisterwurz, Melisse, Odermennig, Pfefferminze, Quendel, Salbei, Schafgarbe, Süßholz, Wermut

Nervenstärkung: Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Lavendel, Melisse, Passionsblume, Pomeranzenblüten, Rosmarin

Nieren und Blasenfunktionsförderung: Bärentraubenblätter, Birkenblätter, Goldrute, Kürbissamen, Wacholderbeeren, Zinnkraut

Rheuma: Angelikawurzel, Brennnessel, Johanniskraut, Teufelskralle

Schlaflosigkeit und Schlafmittel: Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume, Pomeranzenblüten, Waldmeister

Schweißtreibend: Holunderblüten, Lindenblüten

Verletzungen, Wundbehandlung, Zerrungen, Verrenkungen: Kamille, Ringelblume, und zur rein äußerlichen Anwendung: Arnika und Johanniskraut




- KATANA - 25.03.12006

jasu

Waldmeisteressenz ist auch eine hervorragende Hilfe während der Mondphase.Sie nimmt den Schmerz und das "Unwohlsein"

50gr Waldmeister trocken auf einen halben L. möglichst hochprozentigen Alkohol geben.
(Wichtig:W.muss in Blüte gesammelt sein!)Nach 3 Wochen abgiessen.Alkohol durch verdampfen verringern.Vorsicht bei offener Flamme!Nicht während der Schwangerschaft nehmen,da Waldmeister auch ein Bestandteil von Abtreibungsmitteln ist!Männliche Wesen sollten die "Finger" davon lassen,führt bei ihnen nur zu Kopfschmerzen.




Re: Welches Kraut hilft wo und wann? - Erato - 15.11.12009

Melisse

Ihre Inhaltsstoffe beruhigen die Nerven und das Herz. Teeaufgüsse helfen bei Nervosität, Schlaflosigkeit, Migräne und Magen-Darm-Krämpfen. Außerlich wird Melisse bei Prellungen und Quetschungen angewandt. In Zahnpflegeprodukten sorgt sie für milde Desinfektion und frischen Atem.

"Die Melisse ist warm. Der Mensch, der sie isst, lacht gern, weil ihre Wärme die Milz berührt und daher das Herz erfreut." (Hildegard von Bingen)

Quelle: Cosmia


Darf ich? - Barbar - 15.11.12009

Appetitanregung und allgemeine Kräftigung: jedes auf diesem Planeten wachsende Gewürz/Kraut.

Arterienverkalkung: mehr Vitamine und Bewegung.

Augenstärkung: Insulin unten halten, insbesondere morgens. Bei konzentrierter Bildschirmarbeit den Blick öfter auf das Fenster richten und über die Landschaft schweifen lassen.

Blähungen: weniger essen, besser kombinieren.

Blutreinigung und Hautunreinheiten: Pflanzengrün / genug hochwertiges Eiweiss / raffinierte Produkte meiden(Blutreinigung). Weizenkeimöl / genug hochwertiges Eiweiss (Hautunreinheiten). Meine zweite Hälfte hatte vor ca. 2 Wochen ganz schlimme Haut (Gesicht) und Kreislaufprobleme eine kleine Unterweisung in Ernährung hat, in ihren Worten wiedergegeben "wahre Wunder bewirkt". Insbesondere das Weizenkeimöl verjüngt die Haut in wenigen Tagen (extremer Vitamin-E gehalt + ungesättigte Fette). Ihre Haut sieht mittlerweile besser als vor 3 Jahren aus.

Bronchialkatarrh und Verschleimung: weniger essen, in der richtigen Kombination essen und Allergene meiden.

Darmträgheit und Verstopfung: Getreide (ganz gekocht, als Brei gekocht oder gebacken), geröstete Nüsse.

Darmverstimmung und Durchfall: Allergene meiden, besser kombinieren.

Entwässerung: viel Salz und viel Wasser. Der Körper hält das zurück wovon er am wenigstens bekommt.

Erkältung und Schnupfen: für einen gesunden Körper idR. ein kurzweiliger Spaß, wenn überhaupt.

Frauenbeschwerden: genug Eisen (Gereide).

Gallestörungen und Gallenbildung: pflanzliche, native Fette, insbesondere Olivenöl.

Harnwegdesinfektion: Harn wirkt desinfizieren, ist der Harn selbst infiziert deutet das auf tiefliegendere, gesundheitliche Probleme hin.

Herz und Kreislaufstärkung: Atmung / Bewegung / Sport.

Leberfunktionsstörung: es liegt meist eine Virenbelastung der Leber vor. Auf genug hochwertiges Eiweiss und Mineralien achten (Getreide, (Blatt-)Gemüse) um eine Entgiftung überhaupt zu ermöglichen.

Magenverstimmung: nur frische Lebensmittel verwenden, richtig kombinieren, weniger essen.

Nervenstärkung: siehe "Leberfunktionsstörung".

Nieren und Blasenfunktionsförderung: Brennnessel, Zinnkraut, genug Wasser.

Rheuma: Durch Darmpilze erzeugt (gärende Kohlenhydrate und faulendes Eiweiss). Weniger essen, besser kombinieren. Raffinierte Produkte strikt meiden.

Schlaflosigkeit und Schlafmittel: mehr Bewegung an der frischen Luft

Schweißtreibend: Bewegung an der frischen Luft

Verletzungen, Wundbehandlung, Zerrungen, Verrenkungen: Urin, Urin, Mineralstoffe/aufwärmen und zur rein äußerlichen Anwendung: Urin (darf angeblich auch innerlich angewendet werden).

Klar haben Kräuter ihre Daseinsberechtigung. Jedoch zieht man sich Kraut in vielen Fällen zur Symptomunterdrückung rein. Blinzeln

Barbar


Re: Welches Kraut hilft wo und wann? - Arnika - 15.11.12009

Hallo Barbar!

Du hast vollkommen recht.
Man kann mit den Heilkräutern nur seine Symptome lindern oder eine Heilung unterstützen.
Die Ursache für die Wehwechen muß man schon von selbst ändern. Es kann nicht sein, daß man sich falsch ernährt, kaum frische Luft einatmet uvm. und man sich über seinen schlechten Gesundheitszustand wundert.
Was aber schön an den Heilkräutlein ist, daß man sich die Natur zum Helfer nimmt. Wenn man dieses alte Kulturgut nicht pflegt, gerät es in Vergessenheit.
Und so schreiben wir "Kräuterfrauen" :bluemchen: immer mal wieder einen Beitrag zur Erinnerung oder zum Kennenlernen.

Viele Grüße Arnika


Re: Welches Kraut hilft wo und wann? - Erato - 28.11.12009

Lavendel

Hildegard von Bingen sah im Lavendel ein Antiaphrodisiakum und bezeichnete ihn deshalb als Muttergotteskraut.

Die Wirkung von Lavendel ist vielfältig: Wegen seiner antiseptischen Wirkung, bakteriziden Eigenschaften soll er französische Parfümeure im Mittelalter vor Pest und Cholera geschützt haben. Das ätherische Öl der Pflanze lindert kleine Verbrennungen und hilft bei Hautabschürfungen, Prellungen sowie bei Muskelschmerzen. Vor allem aber hat Lavendel eine beruhigende und krampflösende Wirkung. In der Aromatherapie wird er gegen Stress, Migräne und Schlafstörungen eingesetzt. Einige Tropfen Lavendelöl sollen den Schlaf fördern.

Quelle: BioHandel 11/09


Re: Welches Kraut hilft wo und wann? - Kelda - 30.11.12009

Zitat:Man kann mit den Heilkräutern nur seine Symptome lindern oder eine Heilung unterstützen.
Die Ursache für die Wehwechen muß man schon von selbst ändern. Es kann nicht sein, daß man sich falsch ernährt, kaum frische Luft einatmet uvm. und man sich über seinen schlechten Gesundheitszustand wundert.

Hier habt Ihr vollkommen recht, da stimme ich zu. Dennoch können Kräuter auch einfach den Körper unterstützen, kräftigen und vorbeugend wirken.
Ich denke da z.B. an Schafgabentee oder Frauenmanteltee, der einfach gut für die Frau ist, oder an Weidenröschentee, der dafür sorgt, dass "Mann" gar nicht erst Prostatabeschwerden bekommt.
Heilkräuter und Gewürze sind ein Teil der natürlichen Nahrung für den Menschen und somit mehr, als lediglich Heilkräuter zur Symptonunterdrückung.

Liebe Grüße von
Kelda


Re: Welches Kraut hilft wo und wann? - Arnika - 11.03.12010

Gegen manches Ach und Weh
hilft ein guter Kräutertee,
und der soll ziehen und nicht kochen,
dann bleibt der Wirkstoff ungebrochen.



RE: Welches Kraut hilft wo und wann? - Sirona - 21.06.12012

Rosmarin

Rosmarin ist eines der besten natürlichen Antioxidantien. Er hilft bei Streß und nervöser Anspannung, stärkt das Gedächtnis und die Gehirnfunktion. Rosmarin enthält viel gutes verwertbares Kalzium.


RE: Welches Kraut hilft wo und wann? - Rahanas - 24.06.12012

Lindenblüten

Lindenblütentee habe ich zum Lösen des Schleimes bei Husten angewendet, und er hilft auch bei grippalen Infekten. Man kann dabei zusätzlich den Lindenblütentee als Badezusatz verwenden.

Blüten, Blätter und Rinde können auch gegen Krämpfe, bei Schlafstörungen, Streß- und Angstzuständen zur Beruhigung angewandt werden.

Die Rinde des Baumes soll auch gegen Blasenentzündung helfen.

Der Tee hat einen sehr milden Geschmack.