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Wikinger-Futhark in Schulen - Druckversion

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Wikinger-Futhark in Schulen - Hælvard - 04.03.12021

Heute schickte mir eine Kollegin ein Bild während der Arbeit, daß ihre Tocher, die sich in der 3. Klasse befindet und eine Grundschule im Land Brandenburg besucht, gerade fächerübergreifend in Deutsch, Englisch und im Sachunterricht den Wikinger-Futhark behandelt.

Auch wenn das weit weg ist von dem, wie wir die Runen behandeln und betrachten und sicherlich nicht alles richtig und nur oberflächlich (als Alphabet verwendet) ist, finde ich es dennoch sensationell.

Wenn ich es nicht besser wüßte, ich würde meinen, hier gibt es gedankliche Vorreiter, deren gedankliche und praktische Beschäftigung mit diesem Thema zu einer solchen schulischen Maßnahme führten.  Daumen hoch

   


RE: Wikinger-Futhark in Schulen - artus - 05.03.12021

Weil es grad zum Thema Runen passt:

Vor einem Monat ist wieder so ein Monolith aufgetaucht. Diesmal in der Türkei, und zwar an einem ganz besonderen Ort - nämlich Göbekli Tepe. Nun wurde hier im Forum ja schon darüber berichtet, daß hinter dem ganzen "Monolithen-Phänomen" die Werbung für einen Film steht. In dem Fall freut sich bestimmt auch das örtliche Tourismusamt über die Werbung.



Was ich aber an diesem Monolithen interessant fand, ist die Inschrift. Es soll der Erste sein, der einen Text enthält. Eine Zeile in alten türkischen Schriftzeichen, welche übersetzt lautet: "Wenn du den Mond sehen willst, muss du zum Himmel schauen."

   

Bei genauerem Hinsehen fällt dem Betrachter die eine oder andere bekannte Rune auf, die man auch hierzulande kennt. Es handelt sich dabei um das sogenannte Orchon-Alphabet, welches aufgrund der Ähnlichkeit zu den nordeuropäischen Runen auch als Orchon-Runen oder türkische Runen bezeichnet wird.

Das hat mich dann an einen Ausflug ins schöne Venetien/Italien erinnert, den wir vor einiger Zeit mit lieben Freunden unternommen haben. Damals durfte man ja noch uneingeschänkt reisen. *schwärm*  Hekate
In einem Museum sind wir auf eine venezische Runentafel aus Altino gestoßen.
Auch hier gab es altbekannte Zeichen.

   

Man kann also noch allerorts dieselben Zeichen finden, welche auf einen gemeinsamen Ursprung hindeuten. Auf eine Zeitepoche, die sich über die ganze Erdkugel erstreckte und Spuren hinterließ die noch bis in die heutige Zeit hineinreichen. Damals wusste man noch über Bedeutung und Kraft dieser Zeichen Bescheid. Erst durch die nachfolgenden Religionen wurde das Wissen vernichtet oder verdreht. Wie schön es doch ist, daß wir heute trotzdem noch die Möglichkeit haben, dieses Wissen wieder neu zu entdecken. Ein großes Dankeschön dafür an dieser Stelle Winken 

Grüße
Artus