Da wird mir übel!
#41
Bald Larven im Schulessen? Insekten-Verband verlangt von der EU verpflichtende Kaufquoten

Der Insekten-Lebensmittel-Verband hat von der EU verpflichtende Kaufquoten eingefordert – weil sonst ein wirtschaftlicher Totalschaden drohe. Sollte die EU dem nachkommen, könnte das bedeuten, dass es bald Insekten im Schulessen gibt.

   
Insektensalat in der Kantine: Der Verband IPIFF will verpflichtende Vorgaben zum Kauf von Insekten durchsetzen.

Ob UV-behandeltes Mehlwurmpulver, Pulver aus Larven des Getreideschimmelkäfers oder ganze Wanderheuschrecken – Lebensmittel mit Insekten sind in der EU ein Ladenhüter. Deswegen hat sich die Internationale Plattform für Insekten als Lebensmittel und Futtermittel (IPIFF) nun an die EU-Kommission gewandt und um Hilfe gebeten. Denn der Branchenverband sieht seine einzige Überlebenschance darin, dass die EU verpflichtende Vorschriften zum Kauf erlässt.

Sollte die EU-Kommission dem Ersuchen nachkommen und Mindestvorgaben für den Kauf von Insektenprodukten durch öffentliche Auftraggeber machen, könnten Kantinen und Schulmensen verpflichtet werden, Insektenprodukte als Lebensmittel anzubieten, wie Euractiv berichtet. Die EU-Kommission hatte bis Ende Januar ein Konsultationsverfahren durchgeführt, um Meinungen zu bestehenden Regeln für die Vergabe öffentlicher Aufträge einzuholen. IPIFF hat ebenfalls eine Stellungnahme eingereicht.
Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#42
Bundesamt warnt vor Mineralölrückständen in veganem Käse

Vegane Käseprodukte können mit gesundheitlich bedenklichen Mineralölbestandteilen belastet sein. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sieht vor allem für Kinder Handlungsbedarf.

Vegane Käseprodukte können mit Rückständen aus Mineralöl belastet sein. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat Ende November auf Grundlage eines Monitoring-Projekts aus dem Jahr 2024 vor allem bei Kindern und sogenannten Vielverzehrern auf mögliche Risiken hingewiesen. Für Erwachsene mit durchschnittlichem Konsum sieht die Behörde derzeit kein akutes Gesundheitsrisiko.

Untersucht wurden insgesamt 67 vegane Käseprodukte. In 57 Proben fanden sich gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH). Der höchste gemessene Wert lag bei 12 Milligramm pro Kilogramm in einem Produkt auf Basis von Kokosfett. Aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) wurden in acht Proben nachgewiesen. In sieben Fällen lag der Gehalt über dem derzeit herangezogenen Beurteilungswert von 1 Milligramm pro Kilogramm. Der höchste MOAH-Wert betrug 2,5 Milligramm pro Kilogramm, ebenfalls in einem kokosfettbasierten Produkt.

Nach Einschätzung des BVL tragen vegane Käseprodukte insgesamt nur in begrenztem Umfang zur Aufnahme von Mineralölbestandteilen bei. Gleichzeitig bewertet die Behörde MOAH aufgrund ihrer toxikologischen Eigenschaften als besonders relevant. „Für Kleinkinder, Kinder und Vielverzehrer aller Altersgruppen besteht aufgrund der toxikologischen Eigenschaften von MOAH aber Handlungsbedarf“, erklärte Andrea Luger, Leiterin der Abteilung Lebensmittelsicherheit im BVL, in der Pressemitteilung Ende November.

Rechtsverbindliche Höchstgehalte für MOSH und MOAH existieren bislang nicht. Für MOSH liegen keine Beurteilungswerte vor, da bislang keine gesundheitsschädlichen Wirkungen beim Menschen nachgewiesen wurden. Für MOAH werden hingegen Richtwerte herangezogen, da einzelne aromatische Verbindungen als potenziell genotoxisch und krebserregend gelten.

Nach Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und des Bundesinstituts für Risikobewertung sollten Mineralölverunreinigungen in Lebensmitteln – insbesondere MOAH – möglichst vermieden oder auf ein technisch erreichbares Minimum begrenzt werden. Das BVL sieht vor diesem Hintergrund die Hersteller in der Pflicht, ihre Produktionsprozesse weiter zu optimieren. Weitere Untersuchungen sollen die Datenbasis künftig erweitern.

Hintergrund des Projekts ist die bislang begrenzte Datenlage zu Mineralölrückständen in veganen Käseprodukten. Diese bestehen häufig aus pflanzlichen Fetten und Ölen wie Kokosfett, Rapsöl oder Sheabutter, die als anfällig für Kontaminationen entlang der Produktions- und Lieferkette gelten. Das BVL kündigte an, die Untersuchungen auszuweiten, um die Datenbasis weiter zu verbessern.


Und wie kommt das Mineralöl in die Lebensmittel? Durch die Bearbeitung der Lebensmittel mit Maschinen? Oder wird zur Herstellung der Lebensmittel tatsächlich Mineralöl verwendet?
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#43
Warum kommt es NUR bei veganen Lebensmitteln vor? Vor allem: Warum werden vegane Lebensmittel verallgemeinert. Das Maschinenproblem hätten dann doch alle Lebensmittelhersteller. Die Maschinen werden unter strengsten Richtlinien gebaut, wenn es um die Lebensmittelherstellung geht. Was sollen das für Maschinen sein? Was soll sich seit Jahrzehnten traditioneller Ernte und Herstellung verändert haben?

1. Ein großes Problem ist die total "ökologische" recycelte Verpackung. Hier liegen meiner Meinung nach die Ursachen der Erdölrückstände. Man kann die verwendeten Farben, die Erdöle enthalten, nicht restlos aus recycelten Stoffen herausfiltern. Ein Austausch mit dem verpackten Lebensmittel kann nicht verhindert werden.

2. Was sagen die Bodenproben der Anbaugebiete? Heutzutage ist es einfach nur gruselig, was von Oben kommt und teilweise sogar absichtlich ausgebracht wird, um eine gesunde Lebensweise zu verhindern.

An gesunden Menschen verdient eben man nichts... Man will also eine gesunde Lebensweise in Frage stellen und Verbraucher verunsichern. Auch absichtliche Kontaminierung kann nicht ausgeschlossen werden. Denn für ein Unternehmen bedeutet so etwas einen Millionenschaden.

Bei einer solchen Information würde mich die Rückmeldung der Hersteller interessieren, denn das BVL ist finanziert, und die Frage ist: von wem?
Finde Dich selbst!
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