Der lukrative Feldzug der Dermatologie gegen die Sonne
#1
Das vergessene Licht:
Die Glühbirne ist ein Medikament und kein Umweltsünder

Es ist eine der folgenreichsten Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte: Man hat uns das Licht weggenommen. Nicht das Sonnenlicht – das ist schwerer zu verbieten. Aber das gesunde künstliche Licht, mit dem wir unsere Innenräume beleuchten, wurde per Verordnung auf ungesundes Licht umgestellt.

Kaum jemand hat gefragt, was das biologisch bedeutet? Der Midwestern Doctor hat dazu einen längst überfälligen Überblick veröffentlicht, der die entscheidenden Punkte zusammenfasst: The Hidden Harms of Modern Lighting. Wer den liest, versteht, warum die Frage der Glühbirne keine Frage des Geschmacks oder von zu hohem Stromverbrauch ist, sondern eine der körperlichen Gesundheit.

https://www.midwesterndoctor.com/p/the-hidden-harms-of-modern-lighting

Sonnenlicht: der billigste Wirkstoff

Die Datenlage ist erdrückend – und wird konsequent ignoriert. Eine 20-Jahres-Studie mit 29.518 Frauen ergab, dass Sonnenvermeidung das Sterberisiko um rund 60 % erhöht; zwischen der Gruppe mit der stärksten und der mit der geringsten Sonnenexposition lag ein Unterschied von 130 %. Der größte Effekt: Herzkrankheiten.

Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26992108/

Weitere Belege:

- Hohe UVB-Exposition halbierte das Risiko für Brust- und Prostatakrebs
Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19523595/

- UVA – ohne Vitamin-D-Bildung – senkt den Blutdruck über freigesetztes Stickstoffmonoxid
Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24445737/

- Eine UK-Biobank-Analyse fand: mehr UV = geringere Gesamt-, Herz-Kreislauf- und Krebesterblichkeit. Analyse: https://www.research.ed.ac.uk/en/publications/higher-ultraviolet-light-exposure-is-associated-with-lower-mortal/

Bei 88.905 Teilnehmern mit Lichtsensoren waren hellere Tage und dunklere Nächte je mit geringerer Sterblichkeit verbunden.
PNAS: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2405924121

Und was hört man stattdessen? Sonne = Hautkrebs. Dass fehlendes Sonnenlicht die tödlichen Hautkrebsformen begünstigt, fällt unter den Tisch. Die Dermatologie hat sich vom ungeliebten Fach zum Spitzenverdiener umgebaut, indem sie sich als Krebsbekämpferin neu erfand – bei praktisch unveränderter Sterblichkeit, aber explodierenden Diagnose- und Behandlungszahlen – dazu der TKP-Artikel:

Der lukrative Feldzug der Dermatologie gegen die Sonne.
https://tkp.at/2026/06/27/der-lukrative-feldzug-der-dermatologie-gegen-die-sonne/

Der eigentliche Skandal liegt tiefer. Zellen kommunizieren über extrem schwache UV-Emissionen. Das war einmal ein blühendes Forschungsfeld: über 700 Publikationen, mehr als hundert Forscher, weniger als 3 % davon ohne Effektnachweis, 11 Nobelpreis-Nominierungen für Alexander Gurwitsch.

Die praktische Konsequenz war beeindruckend: Blut sendet normalerweise mitogene Strahlung aus – bei Krebs nicht. Ein Bluttest, der Tumorerkrankungen mit über 95 % Sensitivität und Spezifität erkannte, rund dreißig Jahre vor dem ersten konventionellen Tumormarker. Der „Cancer Quencher“ erschien bei Ratten 9–12 Tage nach Implantation von Tumorzellen, während der tastbare Tumor erst nach 28–32 Tagen auftrat – und verschwand nach erfolgreicher Entfernung binnen Tagen.

Das Feld wurde nicht widerlegt, sondern aufgelöst: in Europa durch den Krieg, im Westen als „Sowjetwissenschaft“ abgetan, in der Sowjetunion 1948 zusammen mit der Genetik verfolgt. Ein Nature-Autor, der die Strahlung 1967 für widerlegt erklärt hatte, verbesserte später seine Geräte, wies sie nach – und verbrachte die folgenden zwanzig Jahre damit, Intensität, Wellenlänge und Timing zu bestätigen. Es interessierte niemanden.

Der technische Kern: Eine Glühbirne strahlt wie die Sonne über ein breites, kontinuierliches Spektrum, das weit über 2000 nm ins Infrarot reicht. Eine weiße LED ist ein scharfer blauer Spike bei etwa 450 nm, ein gelber Buckel, und danach praktisch nichts.

Was das mit uns macht

Wer nachts unter einer LED sitzt, deren Blauanteil die Melatoninproduktion drückt, und tagsüber in einem Büro mit Leuchtstoffröhren ohne UV sitzt, lebt in einem Lichtregime, für das kein Lebewesen entwickelt wurde. Die Folgekosten zahlen wir in Schlafstörungen, Depressionen, Stoffwechsel- und Krebserkrankungen – und in einer Medizin, die die Ursache nicht sehen will, weil sie sich mit den Symptomen besser verdienen lässt.

Die praktische Konsequenz ist einfach:

Morgens raus, so früh und so lange wie möglich, ohne Glas dazwischen.
Nachts dunkel, wirklich dunkel.
Zuhause Licht mit breitem Spektrum, kein reines Blaulicht.


Die Glühbirne war nie ein Umweltsünder. Sie war ein Medikament, das man uns ohne Rezept weggenommen hat.

Gesamter Artikel: https://tkp.at/2026/09/18/das-vergessene-licht-die-gluehbirne-ist-ein-medikament-und-kein-umweltsuender/
Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.

Cosima Wagner
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#2
Die normale Glühbirne als Medizin zu bezeichnen, ist natürlich übertrieben, aber grundsätzlich stimmen die Aussagen im Vergleich zu modernen Leuchtstofflampen (Maximum der Schädlichkeit) und LEDs (irgendwo zwischendrin, je nach Qualität und Ausführung).

Das 50-Hz-Wechselstromflimmern der normalen Glühbirne bereitet auch Probleme in der Gehirnaktivität: Zum einen über die entsprechenden niederfrequenten Wellen und zum anderen über das visuelle Flackern. Aber wenigstens ist der Farbverlauf (Spektrum) viel verträglicher und dem Sonnenlicht am nächsten.

Ideales elektrisches Licht hingegen ist aus Gleichstrom (gutes Netzteil oder Batterie) gespeist. Flimmerfrei.
Im Moment gibt es nur noch Restposten zu Halogen 12 V oder 24 V Birnen. Wenn die weg sind, helfen nur noch Grauimporte oder Spezialbirnen, welche von der Regelung ausgenommen sind (medizinischer Bereich etc.).

Bei LED kann man das Problem auch mit hohem Geldeinsatz bis zu einem gewissen Grad lösen:

https://www.brumberg.com/de/produkte/led-reflektoreinsatz-mr16-12-5-w-sunlike-cri-97-350-ma-12983003/
-> Spezialanfertigung für sonnenähnliches Licht. Verwendet Violetttechnologie,

https://naturlicht-shop.de/leuchtmittel/led-lampen/gu5-3-mr16-spots/ auch Violetttechnologie vom Violett-LED Pionier "Soraa", aber etwas "einfacher", dafür platzsparender verarbeitet und deutlich günstiger.

Wichtig ist zum einen der CRI/Ra-Wert, der sollte mindesten 95 oder mehr betragen. Standardware hat um die 80. Das garantiert Kopfschmerzen.
Weiterhin muß das LED-Leuchtmittel auf VIOLETT-Technologie basieren und nicht auf blauen LEDs.
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#3
Wer bei der letzten Sonnenfinsternis mit bloßen Augen in die Sonne schaute, oder in der Abendsonne diese Übung (Augentraining) macht, der weiß, wie gut Sonne den Augen und dem allgemeinen Wohlbefinden tut.

Immer lebe die Sonne!

   
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#4
Zitat:Wer bei der letzten Sonnenfinsternis mit bloßen Augen in die Sonne schaute

Also es ist zwar klar, daß man nicht über längere Zeit ohne Schutz (also mehr als ein paar Sekunden) direkt in die SOFI-Sonne blicken sollte. (so war die Aussage Paganlords wahrscheinlich auch nicht gemeint - also im Sinne von "wahllos lange bei guter Sicht ohne Wolken in eine Sofi starren - sondern wohl mit spezieller Blicktechnik zum Beispiel leicht versetzt).

Wir waren also bei der letzten Sofi unterwegs mit dem Auto und hielten extra an für diesen Moment.

Und ich muß zugeben: Ich war tatsächlich etwas verwundert, daß die Sofi-Sonne (zumindest bei uns dort in der Schweiz, wo wir zu dem Zeitpunkt waren), gar nicht so "gefährlich" wirkte. Wir hatten auch keine Brillen dabei. Also etwas extra Hysterie wird da wohl betrieben? O_O Diese Bildung von fokussierten Sonnenstrahlen in den Randzonen fiel eher mäßig aus (Strahlen, die sich in das Auge einbrennen könnten, weil es drumherum dunkler ist und die Pupillen so nicht rechtzeitig reagieren könnten).
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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Es bedanken sich: Andrea , Violetta , Eiche , Inara , Northern , Iris , ElbElfe , Wasserfrau


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