(28.08.12005, 23:11)artus schrieb: https://www.pagan-forum.de/post-17183.html#pid17183Hallo zusammen,
wer kennt sich mit dieser Thematik gut aus?
Wofür solle man sich entscheiden, wenn man einen fehlenden Zahn ersetzen möchte?
Es steht Brücke gegen Implantat.
Brücke:
Der Zahn vor und der Zahn nach der Lücke wird abgeschliffen, und die Brücke wird darauf aufgesetzt. Nachteil ist, dass man meist gesunde Zähne zerstört. Inwieweit hier Metall zum Einsatz kommt kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
Implantat:
Naja, das Wort alleine ist ja schon ein Reizwort. Abgesehen davon, dass man nie weiß, was einem noch mit implantiert wird, reicht schon das Metall aus, um im Körper Chaos zu schaffen. Obwohl es vom Grundgedanken ja nicht so übel und unpraktisch wäre.
Kennt jemand Alternativen. Vielleicht Implantate ohne Metall?
Zu dem Thema passt auch:
Kronen:
Auch hier kommt - wenn der Zahn mit Wurzel nicht mehr in Ordnung ist - ein Metallstift zum Einsatz.
Füllungen allgemein:
Amalgam versus Kunstoff oder Porzellan?
Amalgam gilt allgemein als gesundheitsschädlich, hat aber meines Wissens die beste Beständigkeit.
Kunststoff ist wie der Name schon sagt auch kein natürliches Produkt und somit auch nicht die beste Wahl für den Körper
Porzellan klingt am vernünftigsten, ist aber auch am teuersten und angeblich leicht brüchig.
Würde mich interessieren, wie Ihr über dieses Thema denkt. Sicher gibt es auch den einen oder anderen Spezialisten unter uns, der sich dabei gut auskennt. Freue mich über jede Art der Aufklärung.
Grüße
Artus
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Valplast.
Vorteile:
- kein Abschleifen von Zähnen nötig
- Es wird an vorhandene Zähne angeklammert, aber es ist "unsichtbar". Man sieht keine Metallklammern wie bei sonstigen Prothesen, weil es keine solchen Klammern hat. Es muß auch kein Nachbarzahn für die Anklammerung beschliffen werden.
-Das Material ist durchscheinend und wirklich kaum zu sehen. Aufpassen, daß man auch wirklich dann das Valplast-Material bekommt. Es ist nämlich ein Unterschied wie Tag und Nacht zu anderen möglichen Materialien.
- sehr bequem zu tragen
- sehr einfache Pflege, mit einem Tropfen Spüli in Wasser in einen Ultraschallreiniger legen, möglichst täglich
- schier unkaputtbar, da passiert nichts, wenn es mal ins Waschbecken fällt oder so
- weitere Zähne können theoretisch angefügt werden (glaube ich jedenfalls)
- vergleichsweise günstig (zu Implantaten z. B.)
- da das Valplast etwas beweglich ist, etwas nachgibt, läßt es sich mühelos rein- und rausnehmen. Das ist mit anderem Material, das starr ist, nicht unbedingt so einfach (meine Erfahrung).
Valplast ist also: nicht invasiv, sieht gut aus, ist günstig und gut zu tragen
Man braucht:
einen "altmodischen" Abdruck vom Zahnarzt mittels dieser Schalen, die man in den Mund geschoben bekommt mit so einer Abdruckmasse drauf.
Achtung, aus meiner Erfahrung: manche Zahnärzte sind nicht mehr so geübt darin, weil sie mehr mit anderen Methoden arbeiten.
Am besten zu einem Zahnarzt gehen, der mit Valplast schon zusammenarbeitet. Dann sollte das mit dem Abdruck auch klappen und später auch das Valplast-Material sein.
Es sind Teilprothesen (ab 1 Zahn) und theoretisch auch Vollprothesen möglich. In Deutschland gilt es als "Übergangsprothese" bis zur "eigentlichen Versorgung", dafür zahlt dann auch die Kasse sogar einen Anteil, soweit ich weiß. Aber viele bleiben einfach dabei, weil es halt wirklich sehr bequem ist und optisch ein gutes Ergebnis. In den USA z. B. ist es eine ganz normale Versorgung.
Auch mit Valplast kann es mal Druckstellen geben. Die kann man mit etwas Kurkuma gemischt in Kokosöl behandeln, 10 Minuten damit spülen. Ohne die Prothesen, damit diese nicht davon verfärben vielleicht. Wenn es immer wieder Druckstellen gibt, muß man halt nochmal ins Zahnlabor damit, die können das richten.
Valplast ist ein einzigartiges Prothesenmaterial aus biokompatiblem, thermoplastischen Nylon. Valplast ist frei von MMA-Restmonomer, unzerbrechlich, flexibel und wegen seiner natürlichen Transluzenz besonders ästhetisch.
https://www.weithas.de/valplast/
In jeder Gegend wird es inzwischen wohl Valplast-Labore geben.
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