Buchweizen
#2
Ich möchte noch ein paar Anmerkungen hinzufügen, da mir Buchweizen ja normalerweise nicht so sehr schmeckt. Neuerdings hat Pamina aber einige Wege gefunden, auch erhitzte Buchweizengerichte lecker zu gestalten.

Roh und gekeimt wandeln sich diese Körner allerdings komplett: (es geht frisch oder zwecks Lagerung und "knackigem Effekt" nach der Keimung getrochnet bei max. 42 Grad):

- Wie bei allen gekeimten Samen: Phytinsäure wird abgebaut und die Bioverfügbarkeit der Eiweiße und Mineralstoffe stark erhöht (lebendige Nahrung). Stärkegehalt sinkt.
- Der Geschmack wird extrem nussig und hat nicht mehr diesen typischen, seltsamen Nachgeschmack!
- Überlegene Eiweißquelle: Alle 9 essenziellen Proteine sind enthalten. Insbesondere aber Arginin und Lysin in sehr großen Mengen, welche durch die Keimung nochmal besser verwertet werden können.
- Viel Magnesium als Gegenspieler zu Kalzium immer enthalten, auch gekocht/ungekeimt.
- Nochmals deutlich erhöhter Gehalt an Rutin ("Antioxidans"), welches auch die Gefäße schützt und Durchblutung fördert.
- Es bildet sich durch die Keimung das bekannte Coenzym Q10 (Energielieferant für Mitochondrien) und wird verfügbar, wenn der Buchweizen mit Öl/Fett kombiniert wird, wie zum Beispiel in einem Salat mit Olivenöl oder in einer Müslischale mit Mandelmilch auch sehr lecker zusammen mit weiteren, kompatiblem Proteinquellen wie geschälte Hanfsamen.


Ein paar Details:

L-Arginin: Gefäßunterstützend durch Vorstufe zu Stickstoffmonoxid (NO), welches das Signalmolekül für den Kreislauf ist. Zusammenhang wurde erst 1998 entdeckt.
https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0033-1350779.pdf

Warum erst so spät entdeckt?

-> Weil die Medizin noch immer das Märchen vom Herz als reine Pumpe glaubt! Die Wirklichkeit:
Kreislauf selbst wird durch die Gefäßbewegungen und Gefäßbeschaffenheit (Wirbelstrukturen) erzeugt, das Herz ist die Energiezentrale zur Ladung des Blutes und der Strömungsimpulsgeber.

L-Lysin: Wird benötigt, um andere Eiweiße im Körper zu bilden. Auch Basis für Muskelbildung. Kollagen und Elastin werden auch daraus gebildet. Also damit wichtig für alles was mit Haut und Knochen zu tun hat.
Auch die Kalziumeinlagerung in die Knochen/Zähne wird durch Lysin gefördert. Dies hat auch den Nebeneffekt, daß die Verkalkung des Gehirns und der Gehirndrüsen (!) vermieden werden kann (kombiniert mit Vitamin D/K2 und Krafteinwirkung auf die Knochen über Sport oder entsprechende körperliche Arbeit).
Im Schnitt nehmen die Leute ja eher etwas zuviel Kalzium auf (vor allem "schlechtes Kalzium" via pasteurisierter Milch), daher ist es wichtig, die Impulse so zu setzen, daß das Kalzium dorthin gelangt, wo man es benötigt, anstatt daß es eben unkontrolliert an Gefäßwänden abgelagert wird:
Eben via D2/D3 (vom Darm zum Blut, Quelle D3 via Sonne, D2 via Pilze etc.) und K2 (vom Blut zu den Ziel-Zellen, ausreichend in z. B. Natto, Sauerkraut etc.).
An den Zellen (Zellwände) ist dann schließlich das Magnesium (auch viel im Buchweizen enthalten) wichtig, um den Kalziumspiegel zu kontrollieren bzw. zu dosieren.
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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Nachrichten in diesem Thema
Buchweizen - von Pamina - 11.06.12026, 16:05
RE: Buchweizen - von THT - 11.06.12026, 21:46
Buchweizen - von Anuscha - 11.06.12026, 23:42
RE: Buchweizen - von THT - 12.06.12026, 00:24

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