Vor 3 Stunden
»Die Grenze ist überschritten«
Immer mehr Satelliten werden in den Erdorbit geschossen – mit weitreichenden Folgen für die Astronomie. Simulationen zeigen, dass die Millionen künstlicher Lichtquellen den Nachthimmel dauerhaft verändern und Beobachtungen großer Teleskope erheblich beeinträchtigen.
Die Überlagerung eines einstündigen Zeitraffer-Videos vom 15. Oktober 2025 zeigt zahlreiche Satelliten- und Flugzeugspuren über der Atacama-Wüste. Im Vordergrund ist das im Bau befindliche Extremely Large Telescope (ELT) der ESO zu sehen.
Im Jahr 2019 startete das private Weltraumunternehmen SpaceX sein Satellitennetzwerk Starlink. Zu dessen Kerngeschäft gehört die Bereitstellung von Internetzugängen nicht nur in abgelegenen Gebieten, sondern auch mit einer für Satelliten besonders schnellen Datenverarbeitung. In der Folge stieg die Anzahl der künstlichen Satelliten um die Erde rasant an, auf mittlerweile mehr als 14 000 – die inaktiven Satelliten und den Weltraumschrott nicht eingerechnet. Mit diesen würde sich die Zahl auf 32 000 erhöhen. Mehr als 10 000 entfallen bereits auf das Starlink-System, und es sollen noch eine Million weitere hinzukommen – unter anderem für weltraumbasierte Rechenzentren. SpaceX ist nicht allein: Unternehmen wie E-Space und Reflect Orbital sowie chinesische Satellitennetzwerke planen Tausende weiterer künstlicher Trabanten. Insgesamt könnte die Zahl so auf mehr als 1,7 Millionen anwachsen.
https://www.spektrum.de/news/kuenstliche-lichtverschmutzung-die-grenze-ist-ueberschritten/2333130?utm_source=firefox-newtab-de-de
Immer mehr Satelliten werden in den Erdorbit geschossen – mit weitreichenden Folgen für die Astronomie. Simulationen zeigen, dass die Millionen künstlicher Lichtquellen den Nachthimmel dauerhaft verändern und Beobachtungen großer Teleskope erheblich beeinträchtigen.
Die Überlagerung eines einstündigen Zeitraffer-Videos vom 15. Oktober 2025 zeigt zahlreiche Satelliten- und Flugzeugspuren über der Atacama-Wüste. Im Vordergrund ist das im Bau befindliche Extremely Large Telescope (ELT) der ESO zu sehen.
Im Jahr 2019 startete das private Weltraumunternehmen SpaceX sein Satellitennetzwerk Starlink. Zu dessen Kerngeschäft gehört die Bereitstellung von Internetzugängen nicht nur in abgelegenen Gebieten, sondern auch mit einer für Satelliten besonders schnellen Datenverarbeitung. In der Folge stieg die Anzahl der künstlichen Satelliten um die Erde rasant an, auf mittlerweile mehr als 14 000 – die inaktiven Satelliten und den Weltraumschrott nicht eingerechnet. Mit diesen würde sich die Zahl auf 32 000 erhöhen. Mehr als 10 000 entfallen bereits auf das Starlink-System, und es sollen noch eine Million weitere hinzukommen – unter anderem für weltraumbasierte Rechenzentren. SpaceX ist nicht allein: Unternehmen wie E-Space und Reflect Orbital sowie chinesische Satellitennetzwerke planen Tausende weiterer künstlicher Trabanten. Insgesamt könnte die Zahl so auf mehr als 1,7 Millionen anwachsen.
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