Vor 2 Stunden
Der letzte Hexenprozess von Mecklenburg-Strelitz
Vor 300 Jahren findet in der heutigen Burg Stargard der letze Hexenprozess statt. Es ist Juli im Jahr 1726 und Sophia Elisabeth Kühnen (17) ist vor dem Niedergericht zu Stargard angeklagt, eine Hexe zu sein. Zu Walpurgis sollen um Mitternacht 26 Reiter und Reiterinnen auf schwarzen Rappen gesehen worden sein. Sie hätten aus Schweinetrögen gegessen, aus Kuhpfoten getrunken und auch getanzt. "Und die Magd hat dann ausgestreut in der Stadt und auch hier auf der Burg, Sophia hätte auf einem Erblaken gesessen und von dort aus alle möglichen Leute auf dem Markt beobachtet in der Walpurgisnacht und dort das Hexentanzen beobachtet."
Der Sohn des Bürgermeisters
Der Erzählung nach, war der Sohn des Bürgermeisters Hildebrand an Sophia interessiert. Doch Sophia verwehrte sich ihm. Gekränkt über die Ablehnung, wird Sophia als Hexe dargestellt. Zu dieser Zeit ein Todesurteil. Eine Magd unterstützt Hildebrands Sohn bei der Verbreitung der Hexengeschichte. Das Gerücht nimmt seinen Lauf, verbreitet sich immer weiter und wird ausgeschmückt. Sophia wird daraufhin auf der Burg Stargard eingekerkert. Sophia gesteht eine Hexe zu sein, denn die Angst vor der Folter ist zu groß. Damit ist ihr Schicksal besiegelt.
Doch es soll anders kommen:
Im Kerker wird sie von einer unbekannten alten Frau besucht. Sie versorgt sie mit Wasser und Brot und flüßtert Sophia etwas ins Ohr. Man sagt, daß die alte Frau plötzlich verschwand und nie wieder gesehen wurde. Und Sophia… Sophia wirkt auf einmal gefestigt und frei von Angst.
Sophia tritt vor Gericht und dreht den Spieß um. Sie nennt die Namen von hohen und angesehenen Personen, die in der Walpurgisnacht dabei gewesen sein sollen: den Bürgermeister mit seiner Frau, den Richter und seine Frau usw. Am Ende waren es über 30 personen, die der Hexerei bezichtigt wurden.
Es kommt, wie man es aus vielen anderen Geschichten bis in die heutige Zeit kennt, wenn es den angesehen und hohen Personen an den Kragen geht. Der Prozess wird abgebrochen, da nun an der Geschichte gezweifelt wird. Sophia muß eine Geldstrafe zahlen, da sie unter Eid ausgesagt hatte, eine Hexe zu sein. Doch Sophia wird freigesprochen und verlässt Stargard.
Vor 300 Jahren findet in der heutigen Burg Stargard der letze Hexenprozess statt. Es ist Juli im Jahr 1726 und Sophia Elisabeth Kühnen (17) ist vor dem Niedergericht zu Stargard angeklagt, eine Hexe zu sein. Zu Walpurgis sollen um Mitternacht 26 Reiter und Reiterinnen auf schwarzen Rappen gesehen worden sein. Sie hätten aus Schweinetrögen gegessen, aus Kuhpfoten getrunken und auch getanzt. "Und die Magd hat dann ausgestreut in der Stadt und auch hier auf der Burg, Sophia hätte auf einem Erblaken gesessen und von dort aus alle möglichen Leute auf dem Markt beobachtet in der Walpurgisnacht und dort das Hexentanzen beobachtet."
Der Sohn des Bürgermeisters
Der Erzählung nach, war der Sohn des Bürgermeisters Hildebrand an Sophia interessiert. Doch Sophia verwehrte sich ihm. Gekränkt über die Ablehnung, wird Sophia als Hexe dargestellt. Zu dieser Zeit ein Todesurteil. Eine Magd unterstützt Hildebrands Sohn bei der Verbreitung der Hexengeschichte. Das Gerücht nimmt seinen Lauf, verbreitet sich immer weiter und wird ausgeschmückt. Sophia wird daraufhin auf der Burg Stargard eingekerkert. Sophia gesteht eine Hexe zu sein, denn die Angst vor der Folter ist zu groß. Damit ist ihr Schicksal besiegelt.
Doch es soll anders kommen:
Im Kerker wird sie von einer unbekannten alten Frau besucht. Sie versorgt sie mit Wasser und Brot und flüßtert Sophia etwas ins Ohr. Man sagt, daß die alte Frau plötzlich verschwand und nie wieder gesehen wurde. Und Sophia… Sophia wirkt auf einmal gefestigt und frei von Angst.
Sophia tritt vor Gericht und dreht den Spieß um. Sie nennt die Namen von hohen und angesehenen Personen, die in der Walpurgisnacht dabei gewesen sein sollen: den Bürgermeister mit seiner Frau, den Richter und seine Frau usw. Am Ende waren es über 30 personen, die der Hexerei bezichtigt wurden.
Es kommt, wie man es aus vielen anderen Geschichten bis in die heutige Zeit kennt, wenn es den angesehen und hohen Personen an den Kragen geht. Der Prozess wird abgebrochen, da nun an der Geschichte gezweifelt wird. Sophia muß eine Geldstrafe zahlen, da sie unter Eid ausgesagt hatte, eine Hexe zu sein. Doch Sophia wird freigesprochen und verlässt Stargard.
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