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		<title><![CDATA[Tal der weisen Narren - Märchen, Mythen und Sagen]]></title>
		<link>https://www.pagan-forum.de/</link>
		<description><![CDATA[Tal der weisen Narren - https://www.pagan-forum.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 03:25:26 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Die drei Musketiere]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7637.html</link>
			<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 22:44:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=79">Dancred</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7637.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mögliches Grab von Musketier d’Artagnan in Maastricht entdeckt</span></span><br />
<br />
In einer Kirche im niederländischen Maastricht sorgt ein spektakulärer Fund für Aufsehen. Ein entdecktes Skelett könnte dem historischen Musketier d’Artagnan gehören, der Alexandre Dumas zu seinem Roman „Die drei Musketiere“ inspirierte.<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32217" target="_blank" title="">__.jpg</a> (Größe: 227,96 KB / Downloads: 17)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
In einer niederländischen Kirche ist möglicherweise das Skelett des legendären Musketier-Kommandeurs D’Artagnan gefunden worden, der Alexandre Dumas zu seinem Roman „Die drei Musketiere“ inspirierte.<br />
<br />
Bei Reparaturarbeiten im Hauptschiff einer Kirche in der Stadt Maastricht sei ein Skelett gefunden worden, bei dem es sich mutmaßlich um die Gebeine des französischen Adeligen handeln könne, berichtete der Sender L1 Nieuws am Mittwoch.<br />
<br />
Der echte D’Artagnan, der mit vollständigem Namen Charles de Batz de Castelmore d’Artagnan hieß, verbrachte sein Leben im Dienste der französischen Krone. Er starb 1673, als er im Auftrag von König Ludwig XIV. mit seinen Musketieren die Stadt Maastricht belagerte und durch einen Schuss getötet wurde. Seine letzte Ruhestätte blieb jedoch bislang ein Rätsel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Indizien deuten auf die Identität hin</span><br />
<br />
Das Skelett wurde nach dem Einsturz des Fußbodens einer modernen Kirche im Februar gefunden, deren Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen. Der Fund wird dem Medienbericht zufolge derzeit in einem archäologischen Institut in Deventer untersucht.<br />
<br />
Für die Identität der Gebeine sprechen derweil mehrere Indizien: In der Nähe des Skeletts wurde eine französische Münze gefunden, berichtete Diakon Jos Valke, der bei den ersten Ausgrabungen dabei war.<br />
<br />
Zudem deute der Fundort des Grabes unter dem früheren Altar auf eine prominente Person hin: „Zu jener Zeit wurden nur Mitglieder des Königshauses oder andere bedeutende Persönlichkeiten unter einem Altar beigesetzt.“<br />
<br />
Charles de Batz de Castelmore d’Artagnan aus der französischen Gascogne inspirierte den Schriftsteller Alexandre Dumas im 19. Jahrhundert zu seinem Helden des berühmten Romans „Die drei Musketiere“. Aufgrund zahlreicher Verfilmungen ist die Figur bis heute weltweit bekannt. (afp/red)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mögliches Grab von Musketier d’Artagnan in Maastricht entdeckt</span></span><br />
<br />
In einer Kirche im niederländischen Maastricht sorgt ein spektakulärer Fund für Aufsehen. Ein entdecktes Skelett könnte dem historischen Musketier d’Artagnan gehören, der Alexandre Dumas zu seinem Roman „Die drei Musketiere“ inspirierte.<br />
<br />
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<br />
In einer niederländischen Kirche ist möglicherweise das Skelett des legendären Musketier-Kommandeurs D’Artagnan gefunden worden, der Alexandre Dumas zu seinem Roman „Die drei Musketiere“ inspirierte.<br />
<br />
Bei Reparaturarbeiten im Hauptschiff einer Kirche in der Stadt Maastricht sei ein Skelett gefunden worden, bei dem es sich mutmaßlich um die Gebeine des französischen Adeligen handeln könne, berichtete der Sender L1 Nieuws am Mittwoch.<br />
<br />
Der echte D’Artagnan, der mit vollständigem Namen Charles de Batz de Castelmore d’Artagnan hieß, verbrachte sein Leben im Dienste der französischen Krone. Er starb 1673, als er im Auftrag von König Ludwig XIV. mit seinen Musketieren die Stadt Maastricht belagerte und durch einen Schuss getötet wurde. Seine letzte Ruhestätte blieb jedoch bislang ein Rätsel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Indizien deuten auf die Identität hin</span><br />
<br />
Das Skelett wurde nach dem Einsturz des Fußbodens einer modernen Kirche im Februar gefunden, deren Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen. Der Fund wird dem Medienbericht zufolge derzeit in einem archäologischen Institut in Deventer untersucht.<br />
<br />
Für die Identität der Gebeine sprechen derweil mehrere Indizien: In der Nähe des Skeletts wurde eine französische Münze gefunden, berichtete Diakon Jos Valke, der bei den ersten Ausgrabungen dabei war.<br />
<br />
Zudem deute der Fundort des Grabes unter dem früheren Altar auf eine prominente Person hin: „Zu jener Zeit wurden nur Mitglieder des Königshauses oder andere bedeutende Persönlichkeiten unter einem Altar beigesetzt.“<br />
<br />
Charles de Batz de Castelmore d’Artagnan aus der französischen Gascogne inspirierte den Schriftsteller Alexandre Dumas im 19. Jahrhundert zu seinem Helden des berühmten Romans „Die drei Musketiere“. Aufgrund zahlreicher Verfilmungen ist die Figur bis heute weltweit bekannt. (afp/red)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[König Laurin und der Rosengarten - Video-Hörbuch]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7623.html</link>
			<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 13:41:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=676">Hernes_Son</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #FF5F54;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">König Laurin und der Rosengarten</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=31970" target="_blank" title="">Vorschaubild Laurin hochkant.png</a> (Größe: 3,6 MB / Downloads: 13)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Vor ein paar Jahren hat sich der Mythochat schon einmal zusammengesetzt und versucht, ein erstes Video-Hörbuch zu veröffentlichen (Thors Reise nach Utgard -&gt; <span class='link'>https://www.pagan-forum.de/thread-6021.html</span>). Damals haben wir noch den Käptn zur Unterstützung dazu geholt, da wir mit den Animationen unsere Herausforderungen hatten und dafür auch auf ein fremdes Video aus dem Film "Valhalla" zugreifen mussten, um das ganze ansprechend animiert umzusetzen. <br />
<br />
Doch diese Zeiten sind vorbei. <br />
<br />
Heute können wir mithilfe von KI und LLMs eigene Bilder und Animationen erstellen, die wirklich ein sehr hohes Niveau mittlerweile haben. Also haben wir einen neuen Versuch gestartet und uns die Sage um König Laurin vorgenommen. Das Ergebnis kann man sich nun hier anschauen. Der Film ist in drei Teile gegliedert, so dass jeder Teil für sich keine zu große Länge annimmt. Doch genug geredet, hier sieht man unser Ergebnis: <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><iframe src="" data-realsrc="https://player.vimeo.com/video/1171293965?dnt=1" data-platform="Vimeo" data-privacy="https://vimeo.com/privacy" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><iframe src="" data-realsrc="https://player.vimeo.com/video/1171294277?dnt=1" data-platform="Vimeo" data-privacy="https://vimeo.com/privacy" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><iframe src="" data-realsrc="https://player.vimeo.com/video/1171294734?dnt=1" data-platform="Vimeo" data-privacy="https://vimeo.com/privacy" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
Viel Freude mit den Videos wünscht Euch</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">DER MYTHOCHAT  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/winken.gif" alt="Winken" title="Winken" class="smilie smilie_24" /> </div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #FF5F54;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">König Laurin und der Rosengarten</span></span></div>
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Vor ein paar Jahren hat sich der Mythochat schon einmal zusammengesetzt und versucht, ein erstes Video-Hörbuch zu veröffentlichen (Thors Reise nach Utgard -&gt; <span class='link'>https://www.pagan-forum.de/thread-6021.html</span>). Damals haben wir noch den Käptn zur Unterstützung dazu geholt, da wir mit den Animationen unsere Herausforderungen hatten und dafür auch auf ein fremdes Video aus dem Film "Valhalla" zugreifen mussten, um das ganze ansprechend animiert umzusetzen. <br />
<br />
Doch diese Zeiten sind vorbei. <br />
<br />
Heute können wir mithilfe von KI und LLMs eigene Bilder und Animationen erstellen, die wirklich ein sehr hohes Niveau mittlerweile haben. Also haben wir einen neuen Versuch gestartet und uns die Sage um König Laurin vorgenommen. Das Ergebnis kann man sich nun hier anschauen. Der Film ist in drei Teile gegliedert, so dass jeder Teil für sich keine zu große Länge annimmt. Doch genug geredet, hier sieht man unser Ergebnis: <br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><iframe src="" data-realsrc="https://player.vimeo.com/video/1171293965?dnt=1" data-platform="Vimeo" data-privacy="https://vimeo.com/privacy" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe></div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><iframe src="" data-realsrc="https://player.vimeo.com/video/1171294734?dnt=1" data-platform="Vimeo" data-privacy="https://vimeo.com/privacy" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
Viel Freude mit den Videos wünscht Euch</div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align">DER MYTHOCHAT  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/winken.gif" alt="Winken" title="Winken" class="smilie smilie_24" /> </div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Melusine]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7584.html</link>
			<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 16:22:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=364">Munin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7584.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Melusine - was ist das?</span><br />
<br />
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<br />
Der Ursprung der Sage geht bis auf das 12. Jahrhundert zurück. In diesen Erzählungen war Melusine ein mächtiges und verführerisches Wesen mit der Fähigkeit, sich in eine Schlange oder einen Drachen zu verwandeln. Sie soll auch eine geschickte Zauberin und Beschützerin des Waldes und seiner Bewohner gewesen sein.<br />
<br />
In Bezug auf ihr Aussehen galt sie als eine schöne Frau mit langem, fließendem Haar und durchdringenden Augen. Sie soll auch den Schwanz einer Schlange gehabt haben, den sie oft mit ihren langen Röcken versteckte. Ihre besonderen Merkmale waren ihre Fähigkeit zur Verwandlung, ihre magischen Kräfte und ihre Verbindung zum Wald und seinen Geschöpfen.<br />
<br />
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<br />
Ihre Quellen reichen auf das 12. Jahrhundert zurück, während ihre tatsächlichen Ursprünge weitgehend im Dunkeln liegen. Das liegt daran, dass einerseits Geschichten früher nur mündlich überliefert wurden und andererseits eine genauere Verortung dadurch erschwert wird, dass das Erzählmotiv in den europäischen Kulturen bis heute weit verbreitet ist: Ein Mensch verbindet sich mit einem überirdischen Wesen. Man spricht hier von der sogenannten „Mahrtenehe“.<br />
<br />
Andere Geschichten, die das Motiv der Mahrtenehe bedienen, sind die des Friedrich von Schwaben, Peter von Staufenberg, Lohengrin (Schwanenritter) und der Undine. <br />
<br />
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<br />
Mögliche Ursprünge finden sich bereits in vorchri*tlichen Sagenwelten der hellenischen, keltischen wie auch der vorderasiatischen Kultur. Als historisch-genealogische Sage geht sie zurück auf die Familie Lusignan aus der französischen Region Poitou.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Melusinen-Legende</span><br />
<br />
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<br />
Die Sagengestalt Melusine ist in der Familienlegende der französischen Hochadelsfamilie der Lusignan verarbeitet. Melusine war darin die Tochter des schottischen Königs und einer Fee. Weil sie sich von ihrem Vater ungerecht behandelt fühlte, sperrte sie diesen in ein magisches Gefängnis. Ihre Mutter verfluchte sie darum, sich jeden Sonnabend in ein Mischwesen zu verwandeln, halb Mensch, halb Schlange oder Fisch, hier gehen die Überlieferungen auseinander. Raimondin von Lusignan begegnete ihr während der Jagd und verliebte sich unsterblich in die schöne Jungfrau. Er willigte in ihre Bedingung für die Heirat ein, sie niemals an einem Sonnabend zu betrachten. Aber wie es in Sagen so ist, die Beziehung ging schief. Raimondin wurde neugierig, überraschte sie eines Sonnabends und sah ihren Schlangenleib (oder Fischschwanz). Weil er Melusine aber trotz allem liebte, bekam Raimondin eine zweite Chance: Er durfte niemals über Melusines Verwandlung sprechen. Aber selbst das klappte nicht. Einer ihrer Söhne erschlug seinen Bruder, der sich in ein Kl*ster geflüchtet hatte und in seiner Wut gleich ein paar Hundert Mönche mit. Raimondin gab Melusine die Schuld und bezeichnete sie öffentlich als Monster. Daraufhin verfluchte Melusine Raimondin und sein Geschlecht, verschwand und erschien nur noch als Spukgestalt. <br />
<br />
Melusine ist auch bekannt unter der Bezeichnung Melusina, in der französischen Literatur auch Merlusigne und ähnlich.<br />
<br />
Die Geschichten der Melusine gehören zu den populären alten europäischen Mythen. <br />
Aufgrund ihrer Verwandlung in ein Schlangen-, Fisch- oder Drachenwesen sind auch mögliche Verbindungen zu anderen Sagenkreisen erkennbar. Schlangenfrauen sind aus vorderasiatischen Mythen bekannt. Auch findet sich das Grundmotiv der Melusineerzählung in japanischen Mythen als Geschichte um die Prinzessin Toyotama wieder, die sich von ihrem irdischen Mann trennt, nachdem er sie in ihrer Gebärhütte in Drachenform erblickt hat. Die älteste bekannte Fassung findet sich im Kojiki (712). Eine mögliche Beziehung besteht außerdem zur Göttin Derketo, einer Hauptgöttin von Askalon, deren Geschichte von Zypern oder aus Jeru*alem importiert worden sein könnte.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Mélusine-Turm</span><br />
<br />
Der Mélusine-Turm wurde zwischen dem Ende des 12. Jahrhunderts und dem Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut und ist das letzte Überbleibsel dieser mittelalterlichen Festung, die einst die Stadt Vouvant in der Vendée schützte. Der Legende nach wurde dieses Gebäude, das einen bemerkenswerten Blick auf den Wald von Mervent bietet, in einer Nacht von der Fee Mélusine erbaut. <br />
<br />
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<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Melusine in der europäischen Folklore: Varianten, Orte und Bedeutungen</span><br />
<br />
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<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Frankreich und die Lusignan-Lage</span></div>
<br />
In Frankreich ist Melusine eng mit der Legende der Familie Lusignan verbunden, deren Burgen, Wappen und Geschichten in vielen lokalen Chroniken auftauchen. Die Verbindung zu einem Adelshaus verankert Melusine in einer Dynastie, in der Heirat, Erbfolge und politische Macht zentral sind. Die Melusine-Figur fungiert hier oft als Symbol für die Verbindung zwischen Gutem Ruf und geheimem Tausch, dem Preis der Macht und der Verantwortung, die mit königlichen oder adligen Heiraten einhergeht. In dieser Lesart wird Melusine nicht nur als Mythe, sondern auch als moralische Erzählung über Loyalität, Treue und die Last der Herkunft gesehen.<br />
<br />
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<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Deutschland und die nördliche Folklore</span></div>
<br />
Auch im deutschsprachigen Raum erscheinen Melusine-Varianten, die oft die Naturverbundenheit und das Mysterium des Wassers betonen. In regionalen Sagen taucht die Wasserfrau als Beschützerin von Flüssen, Quellen und Siedlungen auf. Die Erzählungen arbeiten mit dem Motiv der Erscheinung, der sichtbar werdenden Verwandlung und dem Preis, den eine Liebesbeziehung mit sich bringt. In manchen Geschichten wird Melusine zur Hüterin bestimmter Sagenorte oder zur Beschützerin von Ehen, die durch kulturelle Erwartungen und familiäre Verstrickungen belastet sind. Die mündliche Weitergabe dieser Legenden zeigt, wie Melusine kulturelle Räume formt und zugleich lokale Identitäten stärkt.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schweiz, Luxemburg und die benachbarten Regionen</span><br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
In der Schweiz und in Luxemburg erscheinen Melusine-Varianten, die regionale Landschaften – Seen, Flüsse und Quellen – in das Mythosgewebe einbinden. Die Figur wird dort oft als Teil eines größeren Wasserweltenkosmos gesehen, in dem Wasser als Lebensquelle, aber auch als potenzieller Ort der Gefahr fungiert. Melusine dient hier als Brücke zwischen Überlieferung, Heilslehre und Naturverständnis. Die Schweizer Alpenstädte und das Netz von Seen und Flüssen liefern eine eindrückliche Kulisse, in der Melusine auftauchen kann – als Verwandlungsgestalt, die die Ordnung in Frage stellt, oder als stille Beschützerin der Gemeinschaft.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Niederlande, Belgien und angrenzende Regionen</span><br />
<br />
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<br />
In niederländischen und belgischen Erzähltraditionen wird Melusine häufig in Form von Wassergesichtern oder Meerjungfrauen erlebt, die Grenzen zwischen Menschheit und Natur aufzeigen. Die moralische Botschaft kann sich auf die Integrität der Ehe, die Treue der Partner oder die Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft beziehen. Auch hier fungiert Melusine als Spiegel der eigenen Kultur, der Normen und Werte, die sich im Laufe der Zeit wandeln. Die Legende bleibt so lebendig, weil sie sich kontinuierlich an neue Interpretationen anpasst und neue Generationen zum Nachdenken anregt.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Symbolik und Deutung: Warum Melusine so stark wirkt</span><br />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wasser als Lebensquelle und Grenzraum</span><br />
Wasser ist in Melusine-Legenden kein zufälliges Element. Es ist Leben, Nahrung, aber auch Gefahr. Die Figur lebt im Schwebezustand zwischen Ufer und Tiefe, zwischen Sichtbarkeit und Verbergung. Wasser dient als Metapher für das Unbewusste, für Gefühle, Leidenschaften und Geheimnisse. Melusine repräsentiert die Idee, dass jede Beziehung – ob Ehe, Partnerschaft oder Freundschaft – eine Balance aus Offenheit und Schutz braucht. Wer unter der Oberfläche arbeitet, muss sich der Folgen bewusst sein, doch das Wasser bietet auch Heilung, Reinigung und Wachstum an.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verwandlung, Freiheit und Grenzen</span><br />
Die ständige Verwandlung von Melusine macht sie zu einer Figur der Freiheit – aber auch der Grenzen. Wer sich zu sehr von äußeren Erwartungen leiten lässt, riskiert die Verbindung zur eigenen Natur zu verlieren. Die Legende betont die Spannung zwischen Individualität und Verbindung, zwischen Geheimhaltung und Vertrauen. Melusine mahnt, dass Verwandlung und Reife eng zusammengehören und dass der Mut zur Offenlegung von Geheimnissen oft mit Verantwortung einhergeht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Weibliche Stärke, Sünde und Weisheit</span><br />
In vielen Lesarten verkörpert Melusine weibliche Stärke, Kreativität und intuitives Wissen. Gleichzeitig wird sie mit einer Prüfung konfrontiert: Die Offenlegung einer verborgenen Natur kann Folgen haben. Diese Struktur macht Melusine attraktiv für Diskussionen über die Rolle der Frau in Geschichte und Gegenwart – als Trägerin von Weisheit und als Subjekt, das über sein eigenes Schicksal mitbestimmen möchte. Damit fungiert Melusine als Symbol für Selbstbestimmung, Schutz der Gemeinschaft und die Verantwortung, die mit Macht einhergeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Melusine - was ist das?</span><br />
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<br />
Der Ursprung der Sage geht bis auf das 12. Jahrhundert zurück. In diesen Erzählungen war Melusine ein mächtiges und verführerisches Wesen mit der Fähigkeit, sich in eine Schlange oder einen Drachen zu verwandeln. Sie soll auch eine geschickte Zauberin und Beschützerin des Waldes und seiner Bewohner gewesen sein.<br />
<br />
In Bezug auf ihr Aussehen galt sie als eine schöne Frau mit langem, fließendem Haar und durchdringenden Augen. Sie soll auch den Schwanz einer Schlange gehabt haben, den sie oft mit ihren langen Röcken versteckte. Ihre besonderen Merkmale waren ihre Fähigkeit zur Verwandlung, ihre magischen Kräfte und ihre Verbindung zum Wald und seinen Geschöpfen.<br />
<br />
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<br />
Ihre Quellen reichen auf das 12. Jahrhundert zurück, während ihre tatsächlichen Ursprünge weitgehend im Dunkeln liegen. Das liegt daran, dass einerseits Geschichten früher nur mündlich überliefert wurden und andererseits eine genauere Verortung dadurch erschwert wird, dass das Erzählmotiv in den europäischen Kulturen bis heute weit verbreitet ist: Ein Mensch verbindet sich mit einem überirdischen Wesen. Man spricht hier von der sogenannten „Mahrtenehe“.<br />
<br />
Andere Geschichten, die das Motiv der Mahrtenehe bedienen, sind die des Friedrich von Schwaben, Peter von Staufenberg, Lohengrin (Schwanenritter) und der Undine. <br />
<br />
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<br />
Mögliche Ursprünge finden sich bereits in vorchri*tlichen Sagenwelten der hellenischen, keltischen wie auch der vorderasiatischen Kultur. Als historisch-genealogische Sage geht sie zurück auf die Familie Lusignan aus der französischen Region Poitou.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Melusinen-Legende</span><br />
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<br />
Die Sagengestalt Melusine ist in der Familienlegende der französischen Hochadelsfamilie der Lusignan verarbeitet. Melusine war darin die Tochter des schottischen Königs und einer Fee. Weil sie sich von ihrem Vater ungerecht behandelt fühlte, sperrte sie diesen in ein magisches Gefängnis. Ihre Mutter verfluchte sie darum, sich jeden Sonnabend in ein Mischwesen zu verwandeln, halb Mensch, halb Schlange oder Fisch, hier gehen die Überlieferungen auseinander. Raimondin von Lusignan begegnete ihr während der Jagd und verliebte sich unsterblich in die schöne Jungfrau. Er willigte in ihre Bedingung für die Heirat ein, sie niemals an einem Sonnabend zu betrachten. Aber wie es in Sagen so ist, die Beziehung ging schief. Raimondin wurde neugierig, überraschte sie eines Sonnabends und sah ihren Schlangenleib (oder Fischschwanz). Weil er Melusine aber trotz allem liebte, bekam Raimondin eine zweite Chance: Er durfte niemals über Melusines Verwandlung sprechen. Aber selbst das klappte nicht. Einer ihrer Söhne erschlug seinen Bruder, der sich in ein Kl*ster geflüchtet hatte und in seiner Wut gleich ein paar Hundert Mönche mit. Raimondin gab Melusine die Schuld und bezeichnete sie öffentlich als Monster. Daraufhin verfluchte Melusine Raimondin und sein Geschlecht, verschwand und erschien nur noch als Spukgestalt. <br />
<br />
Melusine ist auch bekannt unter der Bezeichnung Melusina, in der französischen Literatur auch Merlusigne und ähnlich.<br />
<br />
Die Geschichten der Melusine gehören zu den populären alten europäischen Mythen. <br />
Aufgrund ihrer Verwandlung in ein Schlangen-, Fisch- oder Drachenwesen sind auch mögliche Verbindungen zu anderen Sagenkreisen erkennbar. Schlangenfrauen sind aus vorderasiatischen Mythen bekannt. Auch findet sich das Grundmotiv der Melusineerzählung in japanischen Mythen als Geschichte um die Prinzessin Toyotama wieder, die sich von ihrem irdischen Mann trennt, nachdem er sie in ihrer Gebärhütte in Drachenform erblickt hat. Die älteste bekannte Fassung findet sich im Kojiki (712). Eine mögliche Beziehung besteht außerdem zur Göttin Derketo, einer Hauptgöttin von Askalon, deren Geschichte von Zypern oder aus Jeru*alem importiert worden sein könnte.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Mélusine-Turm</span><br />
<br />
Der Mélusine-Turm wurde zwischen dem Ende des 12. Jahrhunderts und dem Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut und ist das letzte Überbleibsel dieser mittelalterlichen Festung, die einst die Stadt Vouvant in der Vendée schützte. Der Legende nach wurde dieses Gebäude, das einen bemerkenswerten Blick auf den Wald von Mervent bietet, in einer Nacht von der Fee Mélusine erbaut. <br />
<br />
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<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Melusine in der europäischen Folklore: Varianten, Orte und Bedeutungen</span><br />
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<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Frankreich und die Lusignan-Lage</span></div>
<br />
In Frankreich ist Melusine eng mit der Legende der Familie Lusignan verbunden, deren Burgen, Wappen und Geschichten in vielen lokalen Chroniken auftauchen. Die Verbindung zu einem Adelshaus verankert Melusine in einer Dynastie, in der Heirat, Erbfolge und politische Macht zentral sind. Die Melusine-Figur fungiert hier oft als Symbol für die Verbindung zwischen Gutem Ruf und geheimem Tausch, dem Preis der Macht und der Verantwortung, die mit königlichen oder adligen Heiraten einhergeht. In dieser Lesart wird Melusine nicht nur als Mythe, sondern auch als moralische Erzählung über Loyalität, Treue und die Last der Herkunft gesehen.<br />
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<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Deutschland und die nördliche Folklore</span></div>
<br />
Auch im deutschsprachigen Raum erscheinen Melusine-Varianten, die oft die Naturverbundenheit und das Mysterium des Wassers betonen. In regionalen Sagen taucht die Wasserfrau als Beschützerin von Flüssen, Quellen und Siedlungen auf. Die Erzählungen arbeiten mit dem Motiv der Erscheinung, der sichtbar werdenden Verwandlung und dem Preis, den eine Liebesbeziehung mit sich bringt. In manchen Geschichten wird Melusine zur Hüterin bestimmter Sagenorte oder zur Beschützerin von Ehen, die durch kulturelle Erwartungen und familiäre Verstrickungen belastet sind. Die mündliche Weitergabe dieser Legenden zeigt, wie Melusine kulturelle Räume formt und zugleich lokale Identitäten stärkt.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schweiz, Luxemburg und die benachbarten Regionen</span><br />
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<br />
In der Schweiz und in Luxemburg erscheinen Melusine-Varianten, die regionale Landschaften – Seen, Flüsse und Quellen – in das Mythosgewebe einbinden. Die Figur wird dort oft als Teil eines größeren Wasserweltenkosmos gesehen, in dem Wasser als Lebensquelle, aber auch als potenzieller Ort der Gefahr fungiert. Melusine dient hier als Brücke zwischen Überlieferung, Heilslehre und Naturverständnis. Die Schweizer Alpenstädte und das Netz von Seen und Flüssen liefern eine eindrückliche Kulisse, in der Melusine auftauchen kann – als Verwandlungsgestalt, die die Ordnung in Frage stellt, oder als stille Beschützerin der Gemeinschaft.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Niederlande, Belgien und angrenzende Regionen</span><br />
<br />
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<br />
In niederländischen und belgischen Erzähltraditionen wird Melusine häufig in Form von Wassergesichtern oder Meerjungfrauen erlebt, die Grenzen zwischen Menschheit und Natur aufzeigen. Die moralische Botschaft kann sich auf die Integrität der Ehe, die Treue der Partner oder die Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft beziehen. Auch hier fungiert Melusine als Spiegel der eigenen Kultur, der Normen und Werte, die sich im Laufe der Zeit wandeln. Die Legende bleibt so lebendig, weil sie sich kontinuierlich an neue Interpretationen anpasst und neue Generationen zum Nachdenken anregt.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Symbolik und Deutung: Warum Melusine so stark wirkt</span><br />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wasser als Lebensquelle und Grenzraum</span><br />
Wasser ist in Melusine-Legenden kein zufälliges Element. Es ist Leben, Nahrung, aber auch Gefahr. Die Figur lebt im Schwebezustand zwischen Ufer und Tiefe, zwischen Sichtbarkeit und Verbergung. Wasser dient als Metapher für das Unbewusste, für Gefühle, Leidenschaften und Geheimnisse. Melusine repräsentiert die Idee, dass jede Beziehung – ob Ehe, Partnerschaft oder Freundschaft – eine Balance aus Offenheit und Schutz braucht. Wer unter der Oberfläche arbeitet, muss sich der Folgen bewusst sein, doch das Wasser bietet auch Heilung, Reinigung und Wachstum an.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verwandlung, Freiheit und Grenzen</span><br />
Die ständige Verwandlung von Melusine macht sie zu einer Figur der Freiheit – aber auch der Grenzen. Wer sich zu sehr von äußeren Erwartungen leiten lässt, riskiert die Verbindung zur eigenen Natur zu verlieren. Die Legende betont die Spannung zwischen Individualität und Verbindung, zwischen Geheimhaltung und Vertrauen. Melusine mahnt, dass Verwandlung und Reife eng zusammengehören und dass der Mut zur Offenlegung von Geheimnissen oft mit Verantwortung einhergeht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Weibliche Stärke, Sünde und Weisheit</span><br />
In vielen Lesarten verkörpert Melusine weibliche Stärke, Kreativität und intuitives Wissen. Gleichzeitig wird sie mit einer Prüfung konfrontiert: Die Offenlegung einer verborgenen Natur kann Folgen haben. Diese Struktur macht Melusine attraktiv für Diskussionen über die Rolle der Frau in Geschichte und Gegenwart – als Trägerin von Weisheit und als Subjekt, das über sein eigenes Schicksal mitbestimmen möchte. Damit fungiert Melusine als Symbol für Selbstbestimmung, Schutz der Gemeinschaft und die Verantwortung, die mit Macht einhergeht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Irland]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7503.html</link>
			<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 16:38:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=23">Erato</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7503.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Irland</span></span><br />
<br />
Die Mythologie Irlands entführt uns in ihrer Lebendigkeit zurück in eine alte Zeit. Doch wo beginnt die ursprüngliche Geschichte Irlands, und wann sprechen wir von der ersten, zweiten …. Welle der „Invasoren“? Die historischen Überlieferungen scheinen alle Kulturen und Religionen zu vermischen. Mönche schrieben die alten irischen Geschichten nieder und integrierten dabei nicht nur ihre Religion in die alten Geschichten, sondern auch in die matriarchalen und patriarchalen Zeitepochen. <br />
<br />
Wir begeben uns in ein Land, das lange nicht im Fokus anderer Völker stand, da es weit im Westen lag und eine Insel zu sein schien, die keine Schätze bot. Die Menschen, die dort lebten, waren friedliche Bauern, die noch eine feste Verbindung zu Mutter Erde hatten. Sie hörten noch den Wind flüstern, den Gesang des Wassers und interagierten mit den Naturwesen. Sie waren die ursprünglichen Bewohner Irlands und kannten keine Kriege. Wem das bekannt vorkommen mag, denkt genau richtig. Denn egal auf welchem Kontinent wir in der Geschichte starten, gab es ein Matriarchat mit friedlichen Ackerbauern, die von den patriachalen Reitervölkern zu einem späteren Zeitprunkt eingenommen werden, und wieder später folgt die grausame Chr*stianisierung.<br />
 <br />
Eine der älteren Göttinnen, die in der ursprünglichen Kultur Irlands zu finden ist, nennt sich <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tailtiu </span>oder Telta. Man stellt sprachwissenschaftlich eine Verbindung zu dem altirischen Wort „Talam“ her, was „Erde“ bedeuten soll. Sie ist <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">die Große Mutter, die die älteste und Weiseste ist</span>, Frau Erde und gehört zu den Göttern, die vor den Tuatha de Dannan in Irland verehrt wurde.<br />
<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=30030" target="_blank" title="">Tailtiu-The-Bre-Academy.png</a> (Größe: 2,01 MB / Downloads: 67)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tailtiu, Frau Erde</span> <span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">(<span class='link'>https://phases-therapy.com/goddess-and-deities/tailtiu-the-earth-mother/</span>)</span><br />
<br />
Tailtiu entstammt aus dem Mag Mor, der Anderswelt. Man sagt auch, daß sie die Tochter des Mag Mor ist. Das Mag Mor, die Anderswelt, das Nichts, aus dem die Erde entsteht. Man bringt sie auch mit den Urzeitwesen, den Fomorianern in Verbindung, also denen, die wir als Titanen oder Urzeitriesen kennen. <br />
Später wird sie in die Geschichte der Firbolg integriert und ist die Gattin des Firbolg-Königs Eochaid mac Eirc (Eochaid, Sohn des Himmels). Aus anderen Kulturen kennen wir die Vereinigung von Himmel und Erde. Auch dieser Hinweis lässt auf Tailtiu als Erd- und Fruchbarkeitsgöttin schließen. Eochaid mac Eirc benennt seinen Herrschersitz nach seiner Gattin Tailtiu, Tailtinn (heute Teltown, County Meath, zwischen Kells und Navan). <br />
<br />
Es ist überliefert, daß Tailtiu den Wald von Breg rodete, um fruchbares Land zu erschaffen. Auch hier erkennen wir die Arbeit von Frau Erde als Fruchbarkeist- und Erdgöttin. Diese Anstrengung führt zum Tod Tailtius und bedeutet, daß die fruchbare Zeit eine Ende hat und Frau Erde sich zurückzieht/stirbt. <br />
Ihr zu Ehren feierten die Einheimischen das Kornmutterfest (heute Lughnasadh), das Einbringen der Ernte, die Fruchbarkeit, die aus dem eigenen Fleiß erwachsen ist und das Ende der fruchbaren Zeit.<br />
<br />
Die Ebene Bregna wird mit ihr in Verbindung gebracht, die sich zwischen den Flüssen Boyne und Liffey befindet. Dort liegen mehrere Kultstätten: Tara, Newgrange und Knowth, die bis in die heutige Zeit als religiöse Zentren gelten. <br />
<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=30029" target="_blank" title="">Tailtiu.jpg</a> (Größe: 25,53 KB / Downloads: 648)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Irland</span></span><br />
<br />
Die Mythologie Irlands entführt uns in ihrer Lebendigkeit zurück in eine alte Zeit. Doch wo beginnt die ursprüngliche Geschichte Irlands, und wann sprechen wir von der ersten, zweiten …. Welle der „Invasoren“? Die historischen Überlieferungen scheinen alle Kulturen und Religionen zu vermischen. Mönche schrieben die alten irischen Geschichten nieder und integrierten dabei nicht nur ihre Religion in die alten Geschichten, sondern auch in die matriarchalen und patriarchalen Zeitepochen. <br />
<br />
Wir begeben uns in ein Land, das lange nicht im Fokus anderer Völker stand, da es weit im Westen lag und eine Insel zu sein schien, die keine Schätze bot. Die Menschen, die dort lebten, waren friedliche Bauern, die noch eine feste Verbindung zu Mutter Erde hatten. Sie hörten noch den Wind flüstern, den Gesang des Wassers und interagierten mit den Naturwesen. Sie waren die ursprünglichen Bewohner Irlands und kannten keine Kriege. Wem das bekannt vorkommen mag, denkt genau richtig. Denn egal auf welchem Kontinent wir in der Geschichte starten, gab es ein Matriarchat mit friedlichen Ackerbauern, die von den patriachalen Reitervölkern zu einem späteren Zeitprunkt eingenommen werden, und wieder später folgt die grausame Chr*stianisierung.<br />
 <br />
Eine der älteren Göttinnen, die in der ursprünglichen Kultur Irlands zu finden ist, nennt sich <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tailtiu </span>oder Telta. Man stellt sprachwissenschaftlich eine Verbindung zu dem altirischen Wort „Talam“ her, was „Erde“ bedeuten soll. Sie ist <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">die Große Mutter, die die älteste und Weiseste ist</span>, Frau Erde und gehört zu den Göttern, die vor den Tuatha de Dannan in Irland verehrt wurde.<br />
<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tailtiu, Frau Erde</span> <span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">(<span class='link'>https://phases-therapy.com/goddess-and-deities/tailtiu-the-earth-mother/</span>)</span><br />
<br />
Tailtiu entstammt aus dem Mag Mor, der Anderswelt. Man sagt auch, daß sie die Tochter des Mag Mor ist. Das Mag Mor, die Anderswelt, das Nichts, aus dem die Erde entsteht. Man bringt sie auch mit den Urzeitwesen, den Fomorianern in Verbindung, also denen, die wir als Titanen oder Urzeitriesen kennen. <br />
Später wird sie in die Geschichte der Firbolg integriert und ist die Gattin des Firbolg-Königs Eochaid mac Eirc (Eochaid, Sohn des Himmels). Aus anderen Kulturen kennen wir die Vereinigung von Himmel und Erde. Auch dieser Hinweis lässt auf Tailtiu als Erd- und Fruchbarkeitsgöttin schließen. Eochaid mac Eirc benennt seinen Herrschersitz nach seiner Gattin Tailtiu, Tailtinn (heute Teltown, County Meath, zwischen Kells und Navan). <br />
<br />
Es ist überliefert, daß Tailtiu den Wald von Breg rodete, um fruchbares Land zu erschaffen. Auch hier erkennen wir die Arbeit von Frau Erde als Fruchbarkeist- und Erdgöttin. Diese Anstrengung führt zum Tod Tailtius und bedeutet, daß die fruchbare Zeit eine Ende hat und Frau Erde sich zurückzieht/stirbt. <br />
Ihr zu Ehren feierten die Einheimischen das Kornmutterfest (heute Lughnasadh), das Einbringen der Ernte, die Fruchbarkeit, die aus dem eigenen Fleiß erwachsen ist und das Ende der fruchbaren Zeit.<br />
<br />
Die Ebene Bregna wird mit ihr in Verbindung gebracht, die sich zwischen den Flüssen Boyne und Liffey befindet. Dort liegen mehrere Kultstätten: Tara, Newgrange und Knowth, die bis in die heutige Zeit als religiöse Zentren gelten. <br />
<br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[GRID]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7496.html</link>
			<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 09:16:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7496.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #C14700;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">GRID</span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Aus der indischen Mythologie</span><br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">Indra, das Netz der Schöpfung</span><br />
<br />
Indras Netz ist in der hinduistischen Mythologie ein kosmisches Netz mit Juwelen, die über dem Palast von Indra hängen, dem König der Götter in der hinduistischen Mythologie.<br />
<br />
Das Netz ist unendlich, und an jedem seiner Kreuzungspunkte befindet sich ein Juwel, das die anderen unendlich widerspiegelt und mit Lebenskraft versorgt. <br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">Ein Netzwerkknotenpunkt innerhalb des GRID</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #C14700;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">GRID</span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Aus der indischen Mythologie</span><br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29895" target="_blank" title="">____i.jpg</a> (Größe: 424,52 KB / Downloads: 82)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">Indra, das Netz der Schöpfung</span><br />
<br />
Indras Netz ist in der hinduistischen Mythologie ein kosmisches Netz mit Juwelen, die über dem Palast von Indra hängen, dem König der Götter in der hinduistischen Mythologie.<br />
<br />
Das Netz ist unendlich, und an jedem seiner Kreuzungspunkte befindet sich ein Juwel, das die anderen unendlich widerspiegelt und mit Lebenskraft versorgt. <br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29896" target="_blank" title="">____i-01.jpg</a> (Größe: 111,84 KB / Downloads: 936)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">Ein Netzwerkknotenpunkt innerhalb des GRID</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rombinus]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7495.html</link>
			<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 07:42:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=23">Erato</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7495.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Rombinus</span></span><br />
<span style="font-size: small"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Willkischker Höhenzug, Litauen</span></span><br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29886" target="_blank" title="">Rombinus maps.PNG</a> (Größe: 211,53 KB / Downloads: 60)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Der Rombinus war eines der Hauptheiligtümer der Prußen (Preußen). Man berichtet, daß an diesen Orten ein ewiges heiliges Feuer brannte. Sagen berichten von vielen friedlichen Berggeistern, die sich den Menschen zeigten. Sie konnten lieblich singen und belohnten die Menschen, die freundlich zu ihnen waren. Menschen, die schlecht zu ihnen waren, bestraften sie.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Oben auf dem Berg, die Litauer, haben ihr Feuer schon hoch. Sie singen eine Weile. Das Feuer brennt über dem Stein, ruhig, nur manchmal greift der Wind von oben her in das offene Rund hinab und dreht die Flammen auseinander.“</span><br />
<span style="font-size: small">Johannes Brobowski</span><br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29887" target="_blank" title="">Opferstein auf dem sagenumwobenen Rombinus.jpg</a> (Größe: 105,91 KB / Downloads: 750)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">Denkmal für Opferstein auf dem Rombinus</span><br />
<br />
<br />
&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Der Opferstein auf dem Rombinus</span><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„Er war ein länglich-runder Block mit einer schräg geebneten Oberfläche", so wird berichtet, „der 15 Ellen im Umfange, an der niedrigeren Seite gegen 5 und an der höheren gegen 9 Fuß maß." </blockquote>
<br />
Seine Ausrichtung wird auf der Nord-Süd-Achse beschrieben. Tief in der Erde war er verankert und soll aus rotschwarzem Granit bestanden haben. Überliefert ist auch, daß ihn Glyphen zierten:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„Ein Schwert in fast diagonaler Richtung in der mittleren Gegend der Oberfläche, darunter ein Zeichen, welches einem Tempel ähnlich war, weiter eine Hand, ein Menschenfuß und eine Menge von Tierfußtapfen waren seine Hieroglyphen.“</blockquote>
<br />
<br />
Niemals durfte der Opferstein beschädigt werden! Die Alten überlieferten die Heiligkeit dieses Ortes, der „geweiht“ von den alten Göttern war. Über tausende von Jahren kamen die Menschen zu diesem alten Heiligtum und opferten. Und auch über Leben und Tod wurde an diesem Ort Gericht gehalten. Es war also ein heiliges urheidnisches Zentrum des Landes. Selbst mächtige Fürsten und Könige kamen mit Geschenken zu diesem heiligen Platz und unterstreichen durch ihr Handeln die hohe Stellung des Rombinus.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Auch Kranke aller Art fanden sich ein, berührten den Stein, um geheilt nach Hause zurückzukehren, Brautleute gingen zu ihm und flehten um glückliche Ehe,' Wöchnerinnen dankten hier für ihre Genesung und baten um Segen für den Neugeborenen.</blockquote>
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Göttersitz der alten Preußen, an dem die Götter Laima, Lauma und Potrimpus verehrt wurden. </span></blockquote>
<br />
In der ursprünglichen Kultur durchzog eine matriarchale Gesellschaftform das Leben der Menschen. Die Göttin Laima wird auch als Schicksalsgöttin beschrieben. Heute meint man, daß sie eine Göttin des Glücks ist. Das ist eine Fehlinterpretation. Denn es gibt kein Schicksal, das uns vorbestimmt ist. Es gibt nur das Schicksal, das wir selbst für uns weben. Vorrangig ist sie diejenige, die an diesem Ort verehrt wurde und durch ihre Priesterinnen verkörpert wurde. Einen Hinweis auf unsere Göttin finden wir an diesem Ort durch die gefunden Armringe und Kränze, die oft Schlangen darstellten. Die Schlange als ursprüngliches, ja urheidnischem Symbol der Göttin, wie sie auf allen Kontinenten zu finden ist. was benötigt man mehr als Beweis?<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29891" target="_blank" title="">Göttin Laima.jpg</a> (Größe: 1,01 MB / Downloads: 60)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">Göttin Laima, Hergestellt von JURGACreations<br />
</span><br />
<br />
Potrimpus, der als Fruchberkeitsg*tt oder G*tt der Fließgewässer in Erscheinung tritt, ist in die Patriarchale Zeit einzuordnen und übernimmt das Sinnbild der dreifaltigen Göttin gemeinsam mit Patollos/Pikollos (Tod) und Perkunos (Fruchtbarkeit). Und auch an dieser Übermittlung in die heutige Geschichte, erkennt man die geplante Verwirrung für den Leser. Wenn Fruchbarkeit und Tod durch Patollos und Perkunas versinnbildlicht werden, sollte Potrimpus eigentlich das Sinnbild der Jugend und Unschuld zugestanden werden. An welchem Punkt der Geschichte den Göttern andere Funktionen zugetragen wurden, kann ich nicht beurteilen.<br />
<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29889" target="_blank" title="">Götterbild.jpg</a> (Größe: 612,45 KB / Downloads: 52)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">Tod, Fruchbarkeit und Jugend in patriarchaler Darstellung</span><br />
<br />
Die gefundene Sage soll die Geschichte des heiligen Ortes abrunden, obwohl eben Potrimpus nicht den ursprünglichen Kult dieses Ortes widerspiegelt. Doch sie gibt uns einen Einblick in die Magie dieses Ortes und den Zauber, der den straft, der einen heiligen Ort zerstört.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">DER OPFERSTEIN AUF DEM ROMBINUS</div></span><br />
<br />
Bei der Stadt Ragnit [Neman, Неман] an der Memel, aber drüben jenseits des Flusses, erhebt sich ein bewaldeter und zerklüfteter Berg, der heißt Rombinus. Vorzeiten war auf ihm der alten Litauen berühmtestes und größtes Heiligtum, mit einem riesigen Steinaltar, auf welchem dem G*tte Potrimpos seine Opfer dargebracht wurden. Der G*tt selbst sollte diesen Stein an jenen Ort gelegt haben und unter denselben eine goldene Schüssel und eine silberne Egge begraben, weil er der G*tt der Fruchtbarkeit und der Ernte war. Da war des Opferns auf dem Rombinus kein Ende, und die Sage ging schon damals, solange der Stein auf dem Berge liege, werde Litauen in Glückesblüte stehen, würde aber der Stein hinweggerückt, so werde der Berg selbst einstürzen und Unglück das Land heimsuchen, und diese Sage ging von einem Jahrhundert in das andere, als längst keine Opfer mehr auf dem Rombinus gebracht wurden.<br />
<br />
Da kam - im Jahre 1811 soll es geschehen sein - ein deutscher Müller nach dem Dörfchen Barten (Bardehnen) nordöstlich vom Rombinus, der wollte zwei neue Windmühlen anlegen und suchte in der Gegend umher nach festen Steinen. Da kam er auch auf den Rombinus, und der Opferstein dünkte ihm baß geeignet zu seinem Werke. Allein die Umwohner sagten ihm, diesen Stein dürfe er nicht wegnehmen, von dem hänge das Glück des Landes ab. Der Müller sagte den Leuten, daß sie noch im heidnischen Aberglauben befangen seien, ging zum Landrat und ließ sich die Erlaubnis schriftlich geben, den Stein wegnehmen zu dürfen. Diese erhielt er, denn der Landrat wollte nicht minder aufgeklärt sein wie ein deutscher Windmüller. Aber siehe da, die Erlaubnis half erst recht nichts, denn es rührte kein Arbeiter ringsumher eine Hand, auch nicht um den reichsten Lohn, den der Müller bot. Jetzt mußte der Müller erst im Lande herumreisen, sich herzhafte und nicht abergläubische Leute zu suchen. Endlich fand er nach langer Mühe drei kecke Gesellen, die erboten sich, den Stein zu sprengen und vom Berge wegzuführen, es war aber keiner von ihnen aus der Nähe des Rombinus. Einer war aus Gumbinnen, der zweite aus Tilsit und der dritte aus Altpreußen bei Tilsit. Jetzt gingen die vier Männer zum Rombinus hinauf und begannen die Arbeit. Der Müller tat den ersten Schlag auf den Stein, da fuhren zwei Splitter davon, die schossen ihm in die Augen, daß er alsobald erblindete und blind blieb sein Lebelang; vielleicht, daß er noch am Leben ist. Der Geselle aus Tilsit krellte sich beim zweiten Schlag, den er tat, den Arm so stark, daß ihm die Markröhre zersprang und er einen dritten Schlag nicht tun konnte. Aber den beiden andern Gesellen geschahe nichts, sie ließen sich auch nicht warnen, überwältigten den Stein und schafften ihn vom Berge herab. Als aber der Gumbinner Geselle nach getaner Arbeit wieder in seine Heimat wanderte, hat er diese nimmer erreicht und ist elendiglich am Wege hinter einem Zaun verstorben. Die goldene Schüssel und die silberne Egge, von der die Sage ging, hat keiner gefunden. Seit der Stein hinweg war, begann der Memelstrom am Berge zu arbeiten und zu nagen und ihn zu unterhöhlen, und im Jahre 1835, im September, geschahe nachts ein donnerähnliches Krachen und war ein großes Stück des Rombinus eingestürzt, und viele fürchteten, es werde noch mehr einstürzen und die alte Unglücksprophezeiung sich erfüllen.<br />
<span style="font-size: small"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853</span></span><br />
<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29890" target="_blank" title="">Rombinus-Skizze.jpg</a> (Größe: 101,52 KB / Downloads: 60)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
Quellen:<br />
<span class='link'>https://johannesbobrowski.de/orte-an-der-memel/</span><br />
<span class='link'>https://wiki.genealogy.net/Rombinus,_der_heilige_Berg_im_Memelland</span><br />
<span class='link'>https://www.sagen.at/texte/sagen/russland/deropferstein.html</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Rombinus</span></span><br />
<span style="font-size: small"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Willkischker Höhenzug, Litauen</span></span><br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29886" target="_blank" title="">Rombinus maps.PNG</a> (Größe: 211,53 KB / Downloads: 60)
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<br />
Der Rombinus war eines der Hauptheiligtümer der Prußen (Preußen). Man berichtet, daß an diesen Orten ein ewiges heiliges Feuer brannte. Sagen berichten von vielen friedlichen Berggeistern, die sich den Menschen zeigten. Sie konnten lieblich singen und belohnten die Menschen, die freundlich zu ihnen waren. Menschen, die schlecht zu ihnen waren, bestraften sie.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Oben auf dem Berg, die Litauer, haben ihr Feuer schon hoch. Sie singen eine Weile. Das Feuer brennt über dem Stein, ruhig, nur manchmal greift der Wind von oben her in das offene Rund hinab und dreht die Flammen auseinander.“</span><br />
<span style="font-size: small">Johannes Brobowski</span><br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29887" target="_blank" title="">Opferstein auf dem sagenumwobenen Rombinus.jpg</a> (Größe: 105,91 KB / Downloads: 750)
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<span style="font-size: small">Denkmal für Opferstein auf dem Rombinus</span><br />
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<br />
&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;&gt;&lt;<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Der Opferstein auf dem Rombinus</span><br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„Er war ein länglich-runder Block mit einer schräg geebneten Oberfläche", so wird berichtet, „der 15 Ellen im Umfange, an der niedrigeren Seite gegen 5 und an der höheren gegen 9 Fuß maß." </blockquote>
<br />
Seine Ausrichtung wird auf der Nord-Süd-Achse beschrieben. Tief in der Erde war er verankert und soll aus rotschwarzem Granit bestanden haben. Überliefert ist auch, daß ihn Glyphen zierten:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>„Ein Schwert in fast diagonaler Richtung in der mittleren Gegend der Oberfläche, darunter ein Zeichen, welches einem Tempel ähnlich war, weiter eine Hand, ein Menschenfuß und eine Menge von Tierfußtapfen waren seine Hieroglyphen.“</blockquote>
<br />
<br />
Niemals durfte der Opferstein beschädigt werden! Die Alten überlieferten die Heiligkeit dieses Ortes, der „geweiht“ von den alten Göttern war. Über tausende von Jahren kamen die Menschen zu diesem alten Heiligtum und opferten. Und auch über Leben und Tod wurde an diesem Ort Gericht gehalten. Es war also ein heiliges urheidnisches Zentrum des Landes. Selbst mächtige Fürsten und Könige kamen mit Geschenken zu diesem heiligen Platz und unterstreichen durch ihr Handeln die hohe Stellung des Rombinus.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Auch Kranke aller Art fanden sich ein, berührten den Stein, um geheilt nach Hause zurückzukehren, Brautleute gingen zu ihm und flehten um glückliche Ehe,' Wöchnerinnen dankten hier für ihre Genesung und baten um Segen für den Neugeborenen.</blockquote>
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Göttersitz der alten Preußen, an dem die Götter Laima, Lauma und Potrimpus verehrt wurden. </span></blockquote>
<br />
In der ursprünglichen Kultur durchzog eine matriarchale Gesellschaftform das Leben der Menschen. Die Göttin Laima wird auch als Schicksalsgöttin beschrieben. Heute meint man, daß sie eine Göttin des Glücks ist. Das ist eine Fehlinterpretation. Denn es gibt kein Schicksal, das uns vorbestimmt ist. Es gibt nur das Schicksal, das wir selbst für uns weben. Vorrangig ist sie diejenige, die an diesem Ort verehrt wurde und durch ihre Priesterinnen verkörpert wurde. Einen Hinweis auf unsere Göttin finden wir an diesem Ort durch die gefunden Armringe und Kränze, die oft Schlangen darstellten. Die Schlange als ursprüngliches, ja urheidnischem Symbol der Göttin, wie sie auf allen Kontinenten zu finden ist. was benötigt man mehr als Beweis?<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29891" target="_blank" title="">Göttin Laima.jpg</a> (Größe: 1,01 MB / Downloads: 60)
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<span style="font-size: small">Göttin Laima, Hergestellt von JURGACreations<br />
</span><br />
<br />
Potrimpus, der als Fruchberkeitsg*tt oder G*tt der Fließgewässer in Erscheinung tritt, ist in die Patriarchale Zeit einzuordnen und übernimmt das Sinnbild der dreifaltigen Göttin gemeinsam mit Patollos/Pikollos (Tod) und Perkunos (Fruchtbarkeit). Und auch an dieser Übermittlung in die heutige Geschichte, erkennt man die geplante Verwirrung für den Leser. Wenn Fruchbarkeit und Tod durch Patollos und Perkunas versinnbildlicht werden, sollte Potrimpus eigentlich das Sinnbild der Jugend und Unschuld zugestanden werden. An welchem Punkt der Geschichte den Göttern andere Funktionen zugetragen wurden, kann ich nicht beurteilen.<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29889" target="_blank" title="">Götterbild.jpg</a> (Größe: 612,45 KB / Downloads: 52)
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<span style="font-size: small">Tod, Fruchbarkeit und Jugend in patriarchaler Darstellung</span><br />
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Die gefundene Sage soll die Geschichte des heiligen Ortes abrunden, obwohl eben Potrimpus nicht den ursprünglichen Kult dieses Ortes widerspiegelt. Doch sie gibt uns einen Einblick in die Magie dieses Ortes und den Zauber, der den straft, der einen heiligen Ort zerstört.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">DER OPFERSTEIN AUF DEM ROMBINUS</div></span><br />
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Bei der Stadt Ragnit [Neman, Неман] an der Memel, aber drüben jenseits des Flusses, erhebt sich ein bewaldeter und zerklüfteter Berg, der heißt Rombinus. Vorzeiten war auf ihm der alten Litauen berühmtestes und größtes Heiligtum, mit einem riesigen Steinaltar, auf welchem dem G*tte Potrimpos seine Opfer dargebracht wurden. Der G*tt selbst sollte diesen Stein an jenen Ort gelegt haben und unter denselben eine goldene Schüssel und eine silberne Egge begraben, weil er der G*tt der Fruchtbarkeit und der Ernte war. Da war des Opferns auf dem Rombinus kein Ende, und die Sage ging schon damals, solange der Stein auf dem Berge liege, werde Litauen in Glückesblüte stehen, würde aber der Stein hinweggerückt, so werde der Berg selbst einstürzen und Unglück das Land heimsuchen, und diese Sage ging von einem Jahrhundert in das andere, als längst keine Opfer mehr auf dem Rombinus gebracht wurden.<br />
<br />
Da kam - im Jahre 1811 soll es geschehen sein - ein deutscher Müller nach dem Dörfchen Barten (Bardehnen) nordöstlich vom Rombinus, der wollte zwei neue Windmühlen anlegen und suchte in der Gegend umher nach festen Steinen. Da kam er auch auf den Rombinus, und der Opferstein dünkte ihm baß geeignet zu seinem Werke. Allein die Umwohner sagten ihm, diesen Stein dürfe er nicht wegnehmen, von dem hänge das Glück des Landes ab. Der Müller sagte den Leuten, daß sie noch im heidnischen Aberglauben befangen seien, ging zum Landrat und ließ sich die Erlaubnis schriftlich geben, den Stein wegnehmen zu dürfen. Diese erhielt er, denn der Landrat wollte nicht minder aufgeklärt sein wie ein deutscher Windmüller. Aber siehe da, die Erlaubnis half erst recht nichts, denn es rührte kein Arbeiter ringsumher eine Hand, auch nicht um den reichsten Lohn, den der Müller bot. Jetzt mußte der Müller erst im Lande herumreisen, sich herzhafte und nicht abergläubische Leute zu suchen. Endlich fand er nach langer Mühe drei kecke Gesellen, die erboten sich, den Stein zu sprengen und vom Berge wegzuführen, es war aber keiner von ihnen aus der Nähe des Rombinus. Einer war aus Gumbinnen, der zweite aus Tilsit und der dritte aus Altpreußen bei Tilsit. Jetzt gingen die vier Männer zum Rombinus hinauf und begannen die Arbeit. Der Müller tat den ersten Schlag auf den Stein, da fuhren zwei Splitter davon, die schossen ihm in die Augen, daß er alsobald erblindete und blind blieb sein Lebelang; vielleicht, daß er noch am Leben ist. Der Geselle aus Tilsit krellte sich beim zweiten Schlag, den er tat, den Arm so stark, daß ihm die Markröhre zersprang und er einen dritten Schlag nicht tun konnte. Aber den beiden andern Gesellen geschahe nichts, sie ließen sich auch nicht warnen, überwältigten den Stein und schafften ihn vom Berge herab. Als aber der Gumbinner Geselle nach getaner Arbeit wieder in seine Heimat wanderte, hat er diese nimmer erreicht und ist elendiglich am Wege hinter einem Zaun verstorben. Die goldene Schüssel und die silberne Egge, von der die Sage ging, hat keiner gefunden. Seit der Stein hinweg war, begann der Memelstrom am Berge zu arbeiten und zu nagen und ihn zu unterhöhlen, und im Jahre 1835, im September, geschahe nachts ein donnerähnliches Krachen und war ein großes Stück des Rombinus eingestürzt, und viele fürchteten, es werde noch mehr einstürzen und die alte Unglücksprophezeiung sich erfüllen.<br />
<span style="font-size: small"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853</span></span><br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29890" target="_blank" title="">Rombinus-Skizze.jpg</a> (Größe: 101,52 KB / Downloads: 60)
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<br />
<br />
Quellen:<br />
<span class='link'>https://johannesbobrowski.de/orte-an-der-memel/</span><br />
<span class='link'>https://wiki.genealogy.net/Rombinus,_der_heilige_Berg_im_Memelland</span><br />
<span class='link'>https://www.sagen.at/texte/sagen/russland/deropferstein.html</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Óengus]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7486.html</link>
			<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 22:05:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=6">Hælvard</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7486.html</guid>
			<description><![CDATA[Oengus, G*tt der Liebe und Schönheit in der irischen Mythe.<br />
Brú na Bóinne gilt als Wohnsitz des Oengus. Oengus ist ein Sohn des Dagda und der Flussgöttin Boann. Boann, ihr anderer Name ist Brigit. Nach ihr wurde der königliche Fluß Bóinne benannt. Bruig na Bóinde (Newgrange) wurde ebenfalls nach ihr benannt.<br />
<span style="color: #17B529;" class="mycode_color">Wir finden hier also Hügelgräber, die nach der Göttin Brigid bzw. Boann benannt sind.</span><br />
<br />
Ein weiterer bzw. anderer Name des Oengus ist Mac Óc, was so viel wie junger Sohn bedeutet. Oengus besaß nämlich die ewige Jugend.<br />
<br />
Den Wohnsitz Brú na Bóinne erhielt Oengus durch eine List vom Bewohner Elcmar (Ogmæ), wie in der Erzählung "Oengus' Traumgesicht" geschildert wird.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29713" target="_blank" title="">aengus.jpg</a> (Größe: 278,34 KB / Downloads: 59)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Óengus. Im Hintergrund könnte Bruig ind maicc oic (Bruig na Bóinde) dargestellt sein (ein anderer Name für Newgrange). </span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17B529;" class="mycode_color">BRUIG IND MAICC ÓIC galt als religiöses Zentrum Irlands!!!</span></span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29714" target="_blank" title="">Pfosten.jpg</a> (Größe: 229,08 KB / Downloads: 65)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hier die Pfosten, die laut der Dame, die die Führung durchführte, das Innere des Hügels widerspiegeln, allerdings nicht durch Holzpfosten, sondern durch riesige Steine.</span><br />
<br />
<br />
Die Sage folgt in Kürze ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Oengus, G*tt der Liebe und Schönheit in der irischen Mythe.<br />
Brú na Bóinne gilt als Wohnsitz des Oengus. Oengus ist ein Sohn des Dagda und der Flussgöttin Boann. Boann, ihr anderer Name ist Brigit. Nach ihr wurde der königliche Fluß Bóinne benannt. Bruig na Bóinde (Newgrange) wurde ebenfalls nach ihr benannt.<br />
<span style="color: #17B529;" class="mycode_color">Wir finden hier also Hügelgräber, die nach der Göttin Brigid bzw. Boann benannt sind.</span><br />
<br />
Ein weiterer bzw. anderer Name des Oengus ist Mac Óc, was so viel wie junger Sohn bedeutet. Oengus besaß nämlich die ewige Jugend.<br />
<br />
Den Wohnsitz Brú na Bóinne erhielt Oengus durch eine List vom Bewohner Elcmar (Ogmæ), wie in der Erzählung "Oengus' Traumgesicht" geschildert wird.<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29713" target="_blank" title="">aengus.jpg</a> (Größe: 278,34 KB / Downloads: 59)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Óengus. Im Hintergrund könnte Bruig ind maicc oic (Bruig na Bóinde) dargestellt sein (ein anderer Name für Newgrange). </span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #17B529;" class="mycode_color">BRUIG IND MAICC ÓIC galt als religiöses Zentrum Irlands!!!</span></span><br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29714" target="_blank" title="">Pfosten.jpg</a> (Größe: 229,08 KB / Downloads: 65)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hier die Pfosten, die laut der Dame, die die Führung durchführte, das Innere des Hügels widerspiegeln, allerdings nicht durch Holzpfosten, sondern durch riesige Steine.</span><br />
<br />
<br />
Die Sage folgt in Kürze ...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Kleeblatt]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7483.html</link>
			<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 19:39:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=23">Erato</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7483.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Kleeblatt</span></span><br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29700" target="_blank" title="">Kleeblatt.jpg</a> (Größe: 34,15 KB / Downloads: 76)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Das Kleeblatt ist in der irischen Mythologie fest verankert. Die bekannteste – nicht mythologische - Geschichte ist von dem k*rchlichen St. Patrick, der als Sklave aus Irland floh und als Missionar wieder zurückkam und die Ch*istianisierung in Irland einleitete. Er kommt mit einem dreiblättrigen Kleeblatt zu den Menschen Irlands und überzeugt sie mit dem Symbol der Dreifaltigkeit, welches das Kleeblatt symbolisieren soll.<br />
Diese Geschichte überschattet ein wunderschönes urheidnisches Symbol für Glück, Liebe und Schutz. Die gestohlene Dreifaltigkeit gibt uns schon den Hinweis auf den Ursprung des Symbols. Die drei ist der Heinweis auf unsere Göttin. Und auch die Überlieferungen über Liebe, Glück und Schutz unterstreichen diesen Aspekt. Das dreiblättrige Kleeblatt ist das „originale“ Kleeblatt. Bei dem vierblättrigen Kleeblatt handelt es sich um eine Zufallsmutation bzw. moderne Züchtigung der Neuzeit.<br />
Die ursprünglichen Bewohner Irlands waren das, was man in Britanien das Feenvolk nennt. Ein naturreligiöses Volk, das sich an der Natur und ihrem Rhythmus ausrichtete. Durch die noch erhaltenen Bauten wissen wir, daß auch der Sonne einen besonderen Stellenwert in ihren Ritualen und Kulten hatte. Also eine ursprüngliche heidnische Kultur, die auf der ganzen Welt vor der Ch*stianisierung zu finden war.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Glück, Schutz und die Liebe</span><br />
<br />
Das Glück (den Erfolge) schmieden wir selbst und erwächst somit aus unseren Taten. Es steht also für die weiße, jungfreuliche Göttin, die in die Zukunft blickt.<br />
Die Liebe ist verbunden mit der Göttin Aphrodite und steht für die fruchtbare rote Göttin. <br />
Schutz finden wir in Frau Erdes Schoß. Die schützene Aura von Frau Erde umgibt uns, solange wir gut zu ihr sind. Sie ist die schwarze Göttin, die Schnitterin. <br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29702" target="_blank" title="">Dreifaltige Göttin.jpg</a> (Größe: 251,32 KB / Downloads: 72)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die dreifaltige Göttin</span><br />
<br />
Das dreiblättrige Kleeblatt erinnert mich auch an eine Triskele, die ebenfalls die dreifaltige Göttin symbolisiert. <br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29701" target="_blank" title="">Triskele.jpg</a> (Größe: 38,41 KB / Downloads: 1117)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #008E02;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Das dreiblättrige Kleeblatt ist also nicht mit St. Patrick nach Irland gekommen. Es ist ein altes urheidnisches Symbol.</span></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Kleeblatt</span></span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29700" target="_blank" title="">Kleeblatt.jpg</a> (Größe: 34,15 KB / Downloads: 76)
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Das Kleeblatt ist in der irischen Mythologie fest verankert. Die bekannteste – nicht mythologische - Geschichte ist von dem k*rchlichen St. Patrick, der als Sklave aus Irland floh und als Missionar wieder zurückkam und die Ch*istianisierung in Irland einleitete. Er kommt mit einem dreiblättrigen Kleeblatt zu den Menschen Irlands und überzeugt sie mit dem Symbol der Dreifaltigkeit, welches das Kleeblatt symbolisieren soll.<br />
Diese Geschichte überschattet ein wunderschönes urheidnisches Symbol für Glück, Liebe und Schutz. Die gestohlene Dreifaltigkeit gibt uns schon den Hinweis auf den Ursprung des Symbols. Die drei ist der Heinweis auf unsere Göttin. Und auch die Überlieferungen über Liebe, Glück und Schutz unterstreichen diesen Aspekt. Das dreiblättrige Kleeblatt ist das „originale“ Kleeblatt. Bei dem vierblättrigen Kleeblatt handelt es sich um eine Zufallsmutation bzw. moderne Züchtigung der Neuzeit.<br />
Die ursprünglichen Bewohner Irlands waren das, was man in Britanien das Feenvolk nennt. Ein naturreligiöses Volk, das sich an der Natur und ihrem Rhythmus ausrichtete. Durch die noch erhaltenen Bauten wissen wir, daß auch der Sonne einen besonderen Stellenwert in ihren Ritualen und Kulten hatte. Also eine ursprüngliche heidnische Kultur, die auf der ganzen Welt vor der Ch*stianisierung zu finden war.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Glück, Schutz und die Liebe</span><br />
<br />
Das Glück (den Erfolge) schmieden wir selbst und erwächst somit aus unseren Taten. Es steht also für die weiße, jungfreuliche Göttin, die in die Zukunft blickt.<br />
Die Liebe ist verbunden mit der Göttin Aphrodite und steht für die fruchtbare rote Göttin. <br />
Schutz finden wir in Frau Erdes Schoß. Die schützene Aura von Frau Erde umgibt uns, solange wir gut zu ihr sind. Sie ist die schwarze Göttin, die Schnitterin. <br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die dreifaltige Göttin</span><br />
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Das dreiblättrige Kleeblatt erinnert mich auch an eine Triskele, die ebenfalls die dreifaltige Göttin symbolisiert. <br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #008E02;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Das dreiblättrige Kleeblatt ist also nicht mit St. Patrick nach Irland gekommen. Es ist ein altes urheidnisches Symbol.</span></span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alte Wesen und Götter Schottlands]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7437.html</link>
			<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 18:47:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=111">Cnejna</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #008E02;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Der Ghillie Dhu</span></span></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29150" target="_blank" title="">24 Ghillie Dhu.jpg</a> (Größe: 227,86 KB / Downloads: 96)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<br />
Der Ghillie Dhu ist eine der verehrtesten Feen Schottlands. Er lebt im kalendonischen Wald und ist ebenso alt wie er. Er wacht über die kostbaren Bäume, die dem alten Volk einst so heilig waren. Sein Gewand ist aus Moos und Blättern, so ist er im Wald kaum zu erkennen. Erwachsene Menschen meidet er, und er verjagt sie, wenn sie sich zu tief in die Wälder begeben und die heiligen Haine stören. Kindern gegenüber soll er jedoch sanftmütiger sein. <br />
<br />
Mit dem Verlust ihres Lebensraums verschwanden die Ghillie Dhus. Der letzte von ihnen wurde Ende des 18. Jahrhunderts in Gairloch gesehen, wo er einem verlorenen Kind Unterschlupf bot. Jessie Macrae verirrte sich in der Abenddämmerung im Wald und wurde vom Ghillie Dhu gefunden, getröstet und die ganze Nacht über gehütet und gewärmt. Am nächsten Morgen, brachte er sie nach Hause. Doch der örtliche Landbesitzer, Sir Hector Mackenzie, machte den Ghillie Dhu für das Verschwinden Jessies verantwortlich. Daraufhin wurde nach ihm gesucht, um ihn einzufangen. Doch sie fanden ihn nicht. Und auch sonst hat nie wieder jemand einen Ghillie Dhu zu Gesicht bekommen. <br />
<br />
Eines dieser Wesen lebte einst in einer uralten Eibe in Fortingall, in der Region Tayside.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #008E02;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Der Ghillie Dhu</span></span></div>
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<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29150" target="_blank" title="">24 Ghillie Dhu.jpg</a> (Größe: 227,86 KB / Downloads: 96)
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<br />
Der Ghillie Dhu ist eine der verehrtesten Feen Schottlands. Er lebt im kalendonischen Wald und ist ebenso alt wie er. Er wacht über die kostbaren Bäume, die dem alten Volk einst so heilig waren. Sein Gewand ist aus Moos und Blättern, so ist er im Wald kaum zu erkennen. Erwachsene Menschen meidet er, und er verjagt sie, wenn sie sich zu tief in die Wälder begeben und die heiligen Haine stören. Kindern gegenüber soll er jedoch sanftmütiger sein. <br />
<br />
Mit dem Verlust ihres Lebensraums verschwanden die Ghillie Dhus. Der letzte von ihnen wurde Ende des 18. Jahrhunderts in Gairloch gesehen, wo er einem verlorenen Kind Unterschlupf bot. Jessie Macrae verirrte sich in der Abenddämmerung im Wald und wurde vom Ghillie Dhu gefunden, getröstet und die ganze Nacht über gehütet und gewärmt. Am nächsten Morgen, brachte er sie nach Hause. Doch der örtliche Landbesitzer, Sir Hector Mackenzie, machte den Ghillie Dhu für das Verschwinden Jessies verantwortlich. Daraufhin wurde nach ihm gesucht, um ihn einzufangen. Doch sie fanden ihn nicht. Und auch sonst hat nie wieder jemand einen Ghillie Dhu zu Gesicht bekommen. <br />
<br />
Eines dieser Wesen lebte einst in einer uralten Eibe in Fortingall, in der Region Tayside.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schäferka*elle]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7364.html</link>
			<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 20:10:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=364">Munin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7364.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Einzigartiges Relikt in Altdorf<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schäferka*elle war vorchri*tliche Kultstätte</span></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27904" target="_blank" title="">schaeferkapelle1_New_1389949202-700x467.jpg</a> (Größe: 91,27 KB / Downloads: 115)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Drei Runen finden sich über den Fensterbögen an der Außenwand, erläutert Pfa**er Ulrich Kleinhempel: die Zeichen für die Göttin Gefjon, für den G*tt Ing und für Wodan</span></span></div>
<br />
Die Schäferka*elle in Rasch war ursprünglich eine vorchri*tliche Kultstätte. Darauf deutet eine ganze Indizienkette hin, unter anderem Runen an der Außenwand und die Ausrichtung der Ka*elle von Nord nach Süd. So bauten germanische Stämme ihre Tempel. Chri*tliche Ki*chen dagegen sind in einer Ost-West-Achse angeordnet. In Süddeutschland ist die Ka*elle damit einzigartig. Es gibt ganz wenige vergleichbare Relikte am linken Niederrhein.<br />
<br />
RASCH — In Rasch beteten die Menschen Wodan an, den höchsten, den mächtigsten G*tt im germanischen Götterhimmel, den Seher, den einäugigen Krieger mit dem Raben auf der Schulter. Sie beteten zu Wodan auf einer Anhöhe über der Schwarzach, errichteten ihm dort eine Weihestätte und brachten ihm Opfergaben dar. Die Kultstätte ist bis heute erhalten, sie befindet sich unmittelbar neben der Michaels-Ki*che – das sagt der Pfa**er und Religionswissenschaftler Ulrich Kleinhempel.<br />
<br />
Dass die Rascher St. Michaels Ki*che eine bedeutende Rolle bei der Missionierung in der Region spielte, ist seit langem bekannt. Die heute als Einsegnungshalle genutzte Schäferka*elle war ehemals Taufki*che, von der aus zu Zeiten des Frankenapostels Willibald im 8. Jahrhundert das Chri*tentum in der Gegend verbreitet wurde. Die chri*tlichen Missionare <span style="color: #44B8FF;" class="mycode_color">(Monster) </span>fanden damals eine Wodans-Weihestätte vor, so Kleinhempels These, und chri*tianisierten sie – ganz nach der Vorgabe von Papst Gregor dem Großen, der sie angewiesen hatte, den Glauben der Heiden nicht in Bausch und Bogen zu verdammen, sondern ihn einfach in die chri*tlichen Kulthandlungen zu integrieren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Türe wurde zugemauert</span><br />
<br />
Genau dies geschah in Rasch: Die von den an die germanischen Götter glaubenden Menschen erbaute Weihestätte hatte eine Nord-Süd-Ausrichtung – unmöglich für eine chri*tliche Ki*che, für die eine Ost-West-Achse nötig ist. Deshalb baute man die Weihestätte zur Ka*elle mit Ost-West-Symbolik um. Die Tür im Süden mauerte man zu. Über den Fenstern an der ehemals prächtigen Südseite der Ka*elle finden sich bis heute Zeichen, die Kleinhempel als Runen interpretiert und ihnen Bedeutungen zuordnet, unter anderem den Raben als Zeichen für Wodan. Warum die Chri*ten nach der Umgestaltung des ehemaligen Wodansheiligtums die Runen nicht beseitigten, ist freilich ein Rätsel. „Die Runen haben eine gemeinsame Bedeutung, sie verweisen auf drei Bereiche, die zusammen gehören: Auf das Land, das einem gehört, auf die Fruchtbarkeit, die man sich erbittet für Vieh, Menschen und Felder, und auf die Heilung von Vieh, von Pferden und Menschen“, erläutert Kleinhempel. Wodan galt im germanischen Götterhimmel nicht nur als großer Krieger, sondern auch als großer Heiler.<br />
<span style="color: #44B8FF;" class="mycode_color"><br />
Erinnert ein wenig an eine berühmte Burg in NRW...</span> <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/hmm.gif" alt="Hmm" title="Hmm" class="smilie smilie_41" />  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/pfeif.gif" alt="Pfeif" title="Pfeif" class="smilie smilie_47" /> <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Hirten brachten Votivgaben</span><br />
<br />
Bis in die Neuzeit kamen in der Schäferka*elle die Hirten der Umgebung zur Andacht zusammen. Darüber berichtet der Altdorfer Historiker Georg Andreas Will 1796 und erläutert damit die Herkunft des Ka*ellen-Namens. Nicht nur zur Andacht kamen die Schäfer zusammen, sie brachten auch Votivgaben mit, die sie in der Ka*elle hinterlegten. 1988 fand man bei Grabungen verschiedene Tiere, Pferde, Hunde, Schafe Rinder, dazu ein paar Menschen in Gebetshaltung. „Votivgaben darzubringen ist ein vorchri*tlicher Brauch, der ins katholische Chri*tentum übernommen wurde“, so Kleinhempel dazu. Der Religionswissenschaftler geht davon aus, dass die Hirten der Gegend bei ihren Zusammenkünften in der Rascher Schäferka*elle die Bedetuung der Runen über den Fenstern an der Südseite des Gebäudes erahnten. „Schäfer und andere mit ihnen haben hier offenbar noch lange die alten Kulttraditionen gepflegt.“<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Parallelen bei Stabki*chen</span><br />
<br />
Dass ein ehemaliges Wodan-Heiligtum umgewidmet wurde in eine chri*tliche Michaels-Ki*che, wie in Rasch geschehen, ist in Europa kein Einzelfall. Parallelen finden sich bei norwegischen Stabki*chen ebenso wie auf dem berühmten Mont Saint Michel in der Normandie oder in der Michaelska*elle auf dem Heiligenberg bei Heidelberg. Eine dem Erz*ngel Michael gewidmete Ki*che weist in der Regel darauf hin, dass sie sich auf dem Boden eines ehemals germanischen Heiligtums befand. Warum? Weil Michael der Anführer der himmlischen Heerscharen war und damit Ähnlichkeiten hatte mit Wodan, dem kriegerischen Herrscher im Götterhimmel der Germanen. Die Parallele sollte bei der Chri*tianisierung den Menschen den Übergang von der alten zur neuen Religion erleichtern, so Kleinhempel.<br />
<br />
In der Reformation ging es mit der Schäferka*elle bergab. Die ehemalige Wodansstätte und spätere chri*tliche Kapelle wurde entweiht und zur Scheune degradiert. Ein romanischer Taufstein aus dem 8. Jahrhundert, in dem Ganzkörpertaufen durchgeführt werden konnten, diente als Ablage und Mülleimer – bis in die jüngste Zeit. Dabei handelt es sich um den ältesten Taufstein weit und breit, Relikt aus der Mutterki*che vieler anderer Ki*chen der Region.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27905" target="_blank" title="">schaeferkapelle_New_1389949202-255x383.jpg</a> (Größe: 38,06 KB / Downloads: 212)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Die Schäferka*elle steht im Schatten der sie überragenden Michaels-Ki*che</span></div>
<br />
<br />
<span style="color: #1E92F7;" class="mycode_color">Warum wird das Wort vorchri*tlich genutzt anstatt germanisch?<br />
Wie offensichtlich die Chri*ten alten Wissen vernichten <img src="https://www.pagan-forum.de/images/smilies/angry.gif" alt="Zornig" title="Zornig" class="smilie smilie_11" /> und es wird darstellt, als wäre das normal. Sie leugnen es ja nicht einmal... Und wenn die damaligen Menschen nicht bereit waren, die Lügen anzuerkennen, dann hat man einfach alles vermischt. Und wenn das nicht geholfen hat, dann hat man einfach einen neueren schicken Laden daneben aufgemacht, um den alten abzuwerten und als "Mülleimer" zurückgelassen... Frechheit!</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Einzigartiges Relikt in Altdorf<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schäferka*elle war vorchri*tliche Kultstätte</span></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27904" target="_blank" title="">schaeferkapelle1_New_1389949202-700x467.jpg</a> (Größe: 91,27 KB / Downloads: 115)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Drei Runen finden sich über den Fensterbögen an der Außenwand, erläutert Pfa**er Ulrich Kleinhempel: die Zeichen für die Göttin Gefjon, für den G*tt Ing und für Wodan</span></span></div>
<br />
Die Schäferka*elle in Rasch war ursprünglich eine vorchri*tliche Kultstätte. Darauf deutet eine ganze Indizienkette hin, unter anderem Runen an der Außenwand und die Ausrichtung der Ka*elle von Nord nach Süd. So bauten germanische Stämme ihre Tempel. Chri*tliche Ki*chen dagegen sind in einer Ost-West-Achse angeordnet. In Süddeutschland ist die Ka*elle damit einzigartig. Es gibt ganz wenige vergleichbare Relikte am linken Niederrhein.<br />
<br />
RASCH — In Rasch beteten die Menschen Wodan an, den höchsten, den mächtigsten G*tt im germanischen Götterhimmel, den Seher, den einäugigen Krieger mit dem Raben auf der Schulter. Sie beteten zu Wodan auf einer Anhöhe über der Schwarzach, errichteten ihm dort eine Weihestätte und brachten ihm Opfergaben dar. Die Kultstätte ist bis heute erhalten, sie befindet sich unmittelbar neben der Michaels-Ki*che – das sagt der Pfa**er und Religionswissenschaftler Ulrich Kleinhempel.<br />
<br />
Dass die Rascher St. Michaels Ki*che eine bedeutende Rolle bei der Missionierung in der Region spielte, ist seit langem bekannt. Die heute als Einsegnungshalle genutzte Schäferka*elle war ehemals Taufki*che, von der aus zu Zeiten des Frankenapostels Willibald im 8. Jahrhundert das Chri*tentum in der Gegend verbreitet wurde. Die chri*tlichen Missionare <span style="color: #44B8FF;" class="mycode_color">(Monster) </span>fanden damals eine Wodans-Weihestätte vor, so Kleinhempels These, und chri*tianisierten sie – ganz nach der Vorgabe von Papst Gregor dem Großen, der sie angewiesen hatte, den Glauben der Heiden nicht in Bausch und Bogen zu verdammen, sondern ihn einfach in die chri*tlichen Kulthandlungen zu integrieren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Türe wurde zugemauert</span><br />
<br />
Genau dies geschah in Rasch: Die von den an die germanischen Götter glaubenden Menschen erbaute Weihestätte hatte eine Nord-Süd-Ausrichtung – unmöglich für eine chri*tliche Ki*che, für die eine Ost-West-Achse nötig ist. Deshalb baute man die Weihestätte zur Ka*elle mit Ost-West-Symbolik um. Die Tür im Süden mauerte man zu. Über den Fenstern an der ehemals prächtigen Südseite der Ka*elle finden sich bis heute Zeichen, die Kleinhempel als Runen interpretiert und ihnen Bedeutungen zuordnet, unter anderem den Raben als Zeichen für Wodan. Warum die Chri*ten nach der Umgestaltung des ehemaligen Wodansheiligtums die Runen nicht beseitigten, ist freilich ein Rätsel. „Die Runen haben eine gemeinsame Bedeutung, sie verweisen auf drei Bereiche, die zusammen gehören: Auf das Land, das einem gehört, auf die Fruchtbarkeit, die man sich erbittet für Vieh, Menschen und Felder, und auf die Heilung von Vieh, von Pferden und Menschen“, erläutert Kleinhempel. Wodan galt im germanischen Götterhimmel nicht nur als großer Krieger, sondern auch als großer Heiler.<br />
<span style="color: #44B8FF;" class="mycode_color"><br />
Erinnert ein wenig an eine berühmte Burg in NRW...</span> <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/hmm.gif" alt="Hmm" title="Hmm" class="smilie smilie_41" />  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/pfeif.gif" alt="Pfeif" title="Pfeif" class="smilie smilie_47" /> <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Hirten brachten Votivgaben</span><br />
<br />
Bis in die Neuzeit kamen in der Schäferka*elle die Hirten der Umgebung zur Andacht zusammen. Darüber berichtet der Altdorfer Historiker Georg Andreas Will 1796 und erläutert damit die Herkunft des Ka*ellen-Namens. Nicht nur zur Andacht kamen die Schäfer zusammen, sie brachten auch Votivgaben mit, die sie in der Ka*elle hinterlegten. 1988 fand man bei Grabungen verschiedene Tiere, Pferde, Hunde, Schafe Rinder, dazu ein paar Menschen in Gebetshaltung. „Votivgaben darzubringen ist ein vorchri*tlicher Brauch, der ins katholische Chri*tentum übernommen wurde“, so Kleinhempel dazu. Der Religionswissenschaftler geht davon aus, dass die Hirten der Gegend bei ihren Zusammenkünften in der Rascher Schäferka*elle die Bedetuung der Runen über den Fenstern an der Südseite des Gebäudes erahnten. „Schäfer und andere mit ihnen haben hier offenbar noch lange die alten Kulttraditionen gepflegt.“<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Parallelen bei Stabki*chen</span><br />
<br />
Dass ein ehemaliges Wodan-Heiligtum umgewidmet wurde in eine chri*tliche Michaels-Ki*che, wie in Rasch geschehen, ist in Europa kein Einzelfall. Parallelen finden sich bei norwegischen Stabki*chen ebenso wie auf dem berühmten Mont Saint Michel in der Normandie oder in der Michaelska*elle auf dem Heiligenberg bei Heidelberg. Eine dem Erz*ngel Michael gewidmete Ki*che weist in der Regel darauf hin, dass sie sich auf dem Boden eines ehemals germanischen Heiligtums befand. Warum? Weil Michael der Anführer der himmlischen Heerscharen war und damit Ähnlichkeiten hatte mit Wodan, dem kriegerischen Herrscher im Götterhimmel der Germanen. Die Parallele sollte bei der Chri*tianisierung den Menschen den Übergang von der alten zur neuen Religion erleichtern, so Kleinhempel.<br />
<br />
In der Reformation ging es mit der Schäferka*elle bergab. Die ehemalige Wodansstätte und spätere chri*tliche Kapelle wurde entweiht und zur Scheune degradiert. Ein romanischer Taufstein aus dem 8. Jahrhundert, in dem Ganzkörpertaufen durchgeführt werden konnten, diente als Ablage und Mülleimer – bis in die jüngste Zeit. Dabei handelt es sich um den ältesten Taufstein weit und breit, Relikt aus der Mutterki*che vieler anderer Ki*chen der Region.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27905" target="_blank" title="">schaeferkapelle_New_1389949202-255x383.jpg</a> (Größe: 38,06 KB / Downloads: 212)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Die Schäferka*elle steht im Schatten der sie überragenden Michaels-Ki*che</span></div>
<br />
<br />
<span style="color: #1E92F7;" class="mycode_color">Warum wird das Wort vorchri*tlich genutzt anstatt germanisch?<br />
Wie offensichtlich die Chri*ten alten Wissen vernichten <img src="https://www.pagan-forum.de/images/smilies/angry.gif" alt="Zornig" title="Zornig" class="smilie smilie_11" /> und es wird darstellt, als wäre das normal. Sie leugnen es ja nicht einmal... Und wenn die damaligen Menschen nicht bereit waren, die Lügen anzuerkennen, dann hat man einfach alles vermischt. Und wenn das nicht geholfen hat, dann hat man einfach einen neueren schicken Laden daneben aufgemacht, um den alten abzuwerten und als "Mülleimer" zurückgelassen... Frechheit!</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Tränen des Drachen]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7309.html</link>
			<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 20:25:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7309.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Die Tränen des Drachen</span></span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27135" target="_blank" title="">Welsh_Memorial_Park_Ypres_001.jpg</a> (Größe: 445,95 KB / Downloads: 139)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Zu lange waren Geheimnisse in meinem Kopf.<br />
Zu lange gab es Dinge, die ich hätte sagen sollen.<br />
In der Dunkelheit meiner Gedanken stolpere ich zur Tür.<br />
Ich warte auf die Wintersonne und auf das kalte Licht des kurzen Tages.<br />
Ich warte, um die Zeit, den Ort, die Stunde zu finden.<br />
Ich warte auf den passenden Moment.<br />
<br />
Die nebligen Geister rufen meinen Namen.<br />
Die nebligen Geister greifen nach meinem Leib.<br />
Kindheitsängste, Druck baut sich auf, und ich kann es nicht mehr lange abwehren.<br />
<br />
Ich stürze mich ins Meer,<br />
Laß die Welle los, laß sie über mich waschen,<br />
Der Angst zu begegnen, an die ich einst glaubte,<br />
Die Tränen des Drachen für dich und für mich,<br />
reinigen uns von allen Ängsten.<br />
Das Böse hat keine Macht mehr über uns! <br />
<br />
Wo ich war, hatte ich nun Flügel, <br />
und ich sah die Dinge aus einer anderen Perspektive.<br />
Kleinigkeiten, die mir Angst machten,<br />
weil ich noch nicht fliegen konnte.<br />
<br />
Die Macht der Dämonen<br />
erstarrt in einem See voller Eis.<br />
Sie können mich nicht mehr sehen,<br />
sie können mich nicht mehr greifen. <br />
<br />
Ich stürze mich ins Meer,<br />
Laß die Welle los, laß sie über mich waschen,<br />
Der Angst zu begegnen, an die ich einst glaubte,<br />
Die Tränen des Drachen für dich und für mich,<br />
reinigen uns von allen Ängsten.<br />
Das Böse hat keine Macht mehr über uns! <br />
<br />
Die Tränen des Drachen für dich und für mich, <br />
Laß die Welle los, laß sie über uns waschen,<br />
Die Tränen des Drachen für dich und für mich.</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Die Tränen des Drachen</span></span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27135" target="_blank" title="">Welsh_Memorial_Park_Ypres_001.jpg</a> (Größe: 445,95 KB / Downloads: 139)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Zu lange waren Geheimnisse in meinem Kopf.<br />
Zu lange gab es Dinge, die ich hätte sagen sollen.<br />
In der Dunkelheit meiner Gedanken stolpere ich zur Tür.<br />
Ich warte auf die Wintersonne und auf das kalte Licht des kurzen Tages.<br />
Ich warte, um die Zeit, den Ort, die Stunde zu finden.<br />
Ich warte auf den passenden Moment.<br />
<br />
Die nebligen Geister rufen meinen Namen.<br />
Die nebligen Geister greifen nach meinem Leib.<br />
Kindheitsängste, Druck baut sich auf, und ich kann es nicht mehr lange abwehren.<br />
<br />
Ich stürze mich ins Meer,<br />
Laß die Welle los, laß sie über mich waschen,<br />
Der Angst zu begegnen, an die ich einst glaubte,<br />
Die Tränen des Drachen für dich und für mich,<br />
reinigen uns von allen Ängsten.<br />
Das Böse hat keine Macht mehr über uns! <br />
<br />
Wo ich war, hatte ich nun Flügel, <br />
und ich sah die Dinge aus einer anderen Perspektive.<br />
Kleinigkeiten, die mir Angst machten,<br />
weil ich noch nicht fliegen konnte.<br />
<br />
Die Macht der Dämonen<br />
erstarrt in einem See voller Eis.<br />
Sie können mich nicht mehr sehen,<br />
sie können mich nicht mehr greifen. <br />
<br />
Ich stürze mich ins Meer,<br />
Laß die Welle los, laß sie über mich waschen,<br />
Der Angst zu begegnen, an die ich einst glaubte,<br />
Die Tränen des Drachen für dich und für mich,<br />
reinigen uns von allen Ängsten.<br />
Das Böse hat keine Macht mehr über uns! <br />
<br />
Die Tränen des Drachen für dich und für mich, <br />
Laß die Welle los, laß sie über uns waschen,<br />
Die Tränen des Drachen für dich und für mich.</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die vier Reiter]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7308.html</link>
			<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 13:33:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7308.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die vier Reiter</span></span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27133" target="_blank" title="">4 Horsemen.jpg</a> (Größe: 207,02 KB / Downloads: 123)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Der erste Reiter kam auf den Flügeln des Überflusses.<br />
Niemand achtete mehr Brot und Wasser, Frucht und Ernte.<br />
Achtlos warfen sie es weg, ließen ihre Äcker brach<br />
und stellten (Tanz-?)Hallen und Spiegel auf ihre Schollen.  <br />
<br />
Vögel aus Metall schütten ihr Gift vom Himmel herab,<br />
nur der Wind bläst ihre Spuren davon. <br />
Der Usurpator aus dem Osten kommt, Mütter verstecken ihre Söhne<br />
vor seinen Versprechungen und den verlogenen Anführern. <br />
<br />
Der zweite Reiter kommt aus dem brennenden Meer<br />
und entsteigt dem geschmolzenen Sand. <br />
Pfeifender Krach zermürbt alle Ohren,<br />
Geschwärzte Lounge in jedem Haus, geschwärzte Kleidung an jedem Leib. <br />
<br />
Der dritte Reiter kommt und lehrte die eigenen Brüder zu töten,<br />
so daß der Haß in der Familie untereinander größer ist,<br />
als zu jedem Feind nach außen.<br />
Selbstzerstückelung, Mißtrauen und Verrat reiten auf seinem Pferd.<br />
<br />
Der vierte Reiter wartet auf den Krieg der religiösen Narren <br />
und abergläubischen Männer, die Kinder fressen,<br />
und er wirft eine Tarotkarten auf die Welt. <br />
Die dunkle Seite raubt allen nun die Seelen und Gedanken.<br />
<br />
Doch der Gehängte erlangte alle Weisheit,<br />
vom Sternenhimmel und dem silbernen Meer.<br />
Und der Gehängte packt das Rad<br />
und dreht es nach links.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die vier Reiter</span></span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27133" target="_blank" title="">4 Horsemen.jpg</a> (Größe: 207,02 KB / Downloads: 123)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Der erste Reiter kam auf den Flügeln des Überflusses.<br />
Niemand achtete mehr Brot und Wasser, Frucht und Ernte.<br />
Achtlos warfen sie es weg, ließen ihre Äcker brach<br />
und stellten (Tanz-?)Hallen und Spiegel auf ihre Schollen.  <br />
<br />
Vögel aus Metall schütten ihr Gift vom Himmel herab,<br />
nur der Wind bläst ihre Spuren davon. <br />
Der Usurpator aus dem Osten kommt, Mütter verstecken ihre Söhne<br />
vor seinen Versprechungen und den verlogenen Anführern. <br />
<br />
Der zweite Reiter kommt aus dem brennenden Meer<br />
und entsteigt dem geschmolzenen Sand. <br />
Pfeifender Krach zermürbt alle Ohren,<br />
Geschwärzte Lounge in jedem Haus, geschwärzte Kleidung an jedem Leib. <br />
<br />
Der dritte Reiter kommt und lehrte die eigenen Brüder zu töten,<br />
so daß der Haß in der Familie untereinander größer ist,<br />
als zu jedem Feind nach außen.<br />
Selbstzerstückelung, Mißtrauen und Verrat reiten auf seinem Pferd.<br />
<br />
Der vierte Reiter wartet auf den Krieg der religiösen Narren <br />
und abergläubischen Männer, die Kinder fressen,<br />
und er wirft eine Tarotkarten auf die Welt. <br />
Die dunkle Seite raubt allen nun die Seelen und Gedanken.<br />
<br />
Doch der Gehängte erlangte alle Weisheit,<br />
vom Sternenhimmel und dem silbernen Meer.<br />
Und der Gehängte packt das Rad<br />
und dreht es nach links.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Heiligtum in Lienz, Osttirol]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7292.html</link>
			<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 18:06:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=364">Munin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7292.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">90 Meter hohes Heiligtum lässt Archäologen staunen</span></span><br />
Fanum Laiancorum - das keltisch-römische Stammesheiligtum auf dem Klosterfrauenbühel oder -bichl in Lienz (Osttirol)</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26874" target="_blank" title="">Klosterfrauenbühel.jpg</a> (Größe: 84,9 KB / Downloads: 107)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Klosterfrauen oder wohl eher Priesterinnen </span> <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/tup.gif" alt="Daumen hoch" title="Daumen hoch" class="smilie smilie_26" /> </div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Kurze Info zu Lienz:<br />
Die Laianken (auch Laiancer oder Laianker genannt) waren ein keltischer Volksstamm, der im Gebiet des heutigen Osttirols lebte, insbesondere um die Region von Aguntum, einer römischen Siedlung nahe Lienz. Ihr Name ist sprachlich im heuteigen Orstnamen "Lienz" erhalten geblieben.</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Historischer Hintergrund</span><br />
Der keltische Stamm der Laianken hatte den Hügel erstmals als Heiligtum genutzt. Bereits in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung wurden an dem Ort heilige Riten und Weihungen durchgeführt. Mit der Besetzung der Region durch die Römer um die Zeitenwende herum wurde der Hügel dann zu einem römischen Heiligtum.<br />
<br />
Keltisch-römische Tempelanlage größer als vermutet. Die Fachwelt aus ganz Europa interessiert sich für das seltsame Heiligtum am Klosterfrauen-Bühel (Dominikanerinnen-Bichl) oberhalb des Brauhauses Falkenbräu in der Stadt Lienz. Das über 2000 Jahre alte Heiligtum wurde von den Römern mit einer mächtigen Umfassungsmauer versehen. Unschätzbare Funde der Kelten und Römer wurden ausgegraben, die in dieser Form selten so gut erhalten sind. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Es gibt keine vergleichbare Anlage auf der ganzen Welt</span>, die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ähnlich einer Stufenpyramide</span> über das Tal herausragte, was den Archäologen bei der Bewertung und Einordnung der archäologischen Kultanlage entsprechende Schwierigkeiten bereitet. Das Heiligtum erstreckt sich auf mehreren, höhenmäßig gestaffelten Terrassen und ist eineinhalb Hektar groß.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26875" target="_blank" title="">Ausgrabungsstätte.jpg</a> (Größe: 452,54 KB / Downloads: 135)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Auf der Hügelkuppe (792 m Seehöhe) erstreckt sich einerseits die in etwa Nord-Süd-verlaufende Temenosmauer (Abgrenzung des heiligen Bezirks) und andererseits parallel dazu eine rechteckige Steinsetzung aus flachen Platten, von der die West-, Nord- und Ostseite freigelegt wurden. Die Steinplatten dienten entweder als Fundamentierung eines in Holz errichteten Tempelgebäudes oder als Befestigung eines rechteckigen Bereiches auf der Hügelkuppe. Die im Westen noch bis zu 1 m im Aufgehenden erhaltene und 1,3 - 1,4 m breite Umfassungsmauer ist auch am nördlichen Abhang der Kuppe nachweisbar. Sie ist hier 1,5 m stark mit einem 0,4 m vorspringenden einlagigem Fundament. Die etwas größere Breite resultiert wohl aus der zusätzlichen Funktion als Terrassierungsmauer für das Gipfelplateau. Am höchsten Punkt des Hügels stand einst ein quadratisches Kultgebäude. Durch das Heiligtum führte ein "Prozessionsweg", der bis zur höchsten Stelle zum Tempel führte.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Im Lienzer Talkessel muss es ein beeindruckender Anblick des Hügels als Abfolge von abgestuften, weiß getünchten Mauern geboten haben.</span><br />
<span style="color: #1E92F7;" class="mycode_color"><br />
Wunderschöne Vorstellung  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/herz.gif" alt="Herz" title="Herz" class="smilie smilie_92" /> </span><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26880" target="_blank" title="">Ausgrabung 2.jpg</a> (Größe: 311,63 KB / Downloads: 116)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Besonderes beeindruckend sind die Überreste der sogenannten Temenosmauer, die den heiligen Bezirk umgab. Diese Mauer diente dazu, den heiligen Raum von der Außenwelt abzugrenzen und ihn symbolisch sowie physisch zu schützen. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26881" target="_blank" title="">Mauer.jpg</a> (Größe: 327,93 KB / Downloads: 148)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<br />
Die Ausgrabungen werden seit 2014 von der Universität Innsbruck und seit 2018 in Kooperation mit der österr. Akademie der Wissenschaft durchgeführt. Der Ort steht unter Denkmalschutz und wirf von den Dominikanerinnen von Lienz unterstützt.<br />
<br />
Innerhalb des Heiligtums wurden an unterschiedlichen Stellen bauliche Strukturen aufgedeckt. Auf einer ebenen Terrasse unterhalb der Kuppe liegen fünf Steinsetzungen, die eine analoge Gestaltung zeigen. Der Boden wird von einer flachen Schiefergneisplatte gebildet, die von mehreren kleineren und nach außen leicht aufwärts schräg gelegten Platten ringförmig eingefasst wird. Darüber befindet sich eine 2 - 4 cm starke Sandschicht, und alles wird von einem ca. 400 kg schweren Schiefergneisblock abgedeckt. Alle Steinstrukturen sind entsprechend gestaltet, bei einzelnen Steinsetzungen ist der Deckstein allerdings in mehrere Fragmente zerbrochen. Ihre Lage zueinander im Rechteck deutet jedenfalls auf dieselbe Zeitstellung und deren Zusammengehörigkeit. Die Funktion der Strukturen ist hingegen beim derzeitigen Forschungsstand unbekannt, aufgrund der doch recht prominenten Lage innerhalb des Heiligtums ist eine nicht näher zu erschließende Funktion innerhalb kultischer Riten anzunehmen.<br />
<span style="color: #1E92F7;" class="mycode_color"><br />
Wahrscheinlich auch ein Sonnenheiligtum  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/hmm.gif" alt="Hmm" title="Hmm" class="smilie smilie_41" /> </span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26878" target="_blank" title="">Zinnfigur.jpg</a> (Größe: 315 KB / Downloads: 120)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zinnfigur der Victoria mit Siegeskranz und Palmwedel</span></div>
<br />
<br />
Eine der Terrassierungsmauern, die in derselben Technik wie die Temenosmauer errichtet wurden, stand im Fokus der Untersuchungen 2018 und 2019. Diese befindet sich im Südosten des Heiligtums, und sie ist leicht gebogen und im Mittelbereich mit einer talseitig vorgelegten Verstärkung versehen. Aufgrund der bergseitigen Hinterfüllung des vormaligen Hangverlaufes und eines Pfostenloches auf einem höher liegenden Niveau kann die ursprüngliche Höhe mit mindestens 2,5 m angenommen werden. Das einzelne Pfostenloch mit einem Versatz von Keilsteinen, die bis zu 0,7 m Länge aufweisen, weist auf die Errichtung eines sehr großen hölzernen Males (bis zu 10 m) an dieser Stelle hin. Dieses Plateau war in der Antike Schauplatz für kultische Weihungen und Aktivitäten, wie die zahlreichen Funde (Münzen, Fibeln, Waffen, Schmuckstücke, Keramik etc.) aus diesem Areal bezeugen. Darunter sind kleine Zinnfiguren von besonderer Bedeutung, weil aus dem Römischen Reich kaum vergleichbare Komplexe vorliegen. Es handelt sich dabei um römische Götter wie Jupiter, Venus, Merkur, Bacchus, Victoria oder Fortuna, die im zweischaligen Guss hergestellt wurden. Der zumeist fragmentierte und verbogene Erhaltungszustand weist auf einen erkennbaren Erosionsprozess der Statuetten hin.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26876" target="_blank" title="">Figur.jpg</a> (Größe: 294,12 KB / Downloads: 132)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26885" target="_blank" title="">jupiter.jpg</a> (Größe: 35,58 KB / Downloads: 115)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<br />
Bei den Ausgrabungen wurden verschiedene Artefakte gefunden, darunter eine keltische Kriegstrompete (Carnyx); diese ist besonders bemerkenswert, da solche Funde selten sind und auf die Bedeutung des Ortes hinweisen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26877" target="_blank" title="">Carnyx.jpg</a> (Größe: 55,96 KB / Downloads: 133)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beispielbild</span></div>
<br />
Hier kann man die Kriegstrompete mal hören:<br />
<span class='link'>https://www.facebook.com/ZDFterraX/videos/keltische-kriegstrompete-rekonstruiert/10153955835002931/</span><br />
<br />
<br />
Die antike Wallfahrtsstätte datiert nach Erkenntnissen der Innsbrucker Altertumswissenschaftler auf vorrömische Zeit – überdauerte allerdings die römische Eroberung im Jahre 16 vor der Zeit. Da die Übernahme der Provinz Noricum bislang weitestgehend als friedlich galt, überrascht der Fund durch Artilleriespitzen sowie römischen Schuhnägeln. Offenbar trafen die Eroberer bei ihrer Einnahme des Heiligtums auf erbitterten Widerstand der heimischen Bevölkerung.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Funde aus vorrömischer und römischer Zeit</span><br />
Dass die Ankunft der Römer allerdings die Bedeutung der Kultstätte nicht beschnitt, zeigt die Natur der gefundenen Gottheiten. Obwohl man davon ausgeht, dass die Blütezeit des Heiligtums im Jahrhundert vor der römischen Eroberung in der späten La-Tène-Zeit stattfand, konnten die Forscher in einigen Götterbildern zweifelsfrei Abbilder römischer Götter erkennen. Der Bestand der gefundenen Votivfiguren einer Zinn-Blei-Legierung deckt weite Teile des bekannten antiken Götterhimmels ab. Einige Figuren dürften ältere, heimische Gottheiten darstellen.<br />
<br />
"Mit jeder Grabung hat sich der Platz als noch bedeutender erwiesen als bisher vermutet", sagt Archäologe Gerald Grabherr. Gemeinsam mit Barbara Kainrath und einem Team arbeitet er am Klosterfrauenbichl, der mittlerweile wieder einer anderen Religionsgemeinschaft gehört – nämlich den Dominikanerinnen.<br />
<br />
Die seitdem auf dem Hügel gemachten Funde können sich sehen lassen: "Bei unseren Grabungen sind wir auf eine aus der Erde ragende Hand gestoßen und konnten dann eine bronzene Kriegerstatue aus der keltischen Zeit freilegen", so Grabherr. Auch Fibeln, Votivbleche aus Bronze, Münzen und sogar Teile einer keltischen Kriegstrompete, einer sogenannten Carnyx, haben die Forscher entdeckt.<br />
"Wir konnten erstmals in Österreich auch Fragmente einer Carnyx, mit Wildschwein- oder Drachenkopf bergen. Allgemein bekannt wurde diese auch in den Comics von 'Asterix und Obelix', in denen Troubadix diese Carnyx mit sich führt", sagt Kainrath. Auch mit Stierkopfenden versehene eiserne Feuerböcke – also Gestelle, auf die das Feuerholz gelegt wurde – wurden als Weihegaben am Heiligtum deponiert.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26884" target="_blank" title="">Feuerbock.jpg</a> (Größe: 47,95 KB / Downloads: 139)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26879" target="_blank" title="">troubadix.jpg</a> (Größe: 11,58 KB / Downloads: 398)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Invasion aus dem Süden</span><br />
<br />
Auch Hinweise auf die Eroberung des Gebietes durch die Römer hält der Hügel bereit – etwa Waffenfunde oder Schuhnägel römischer Legionäre. Nach dem Einzug der Römer wurde das Heiligtum monumentalisiert: "Die Römer haben den heiligen Platz der Kelten übernommen und an ihre Traditionen angepasst", so Kainrath.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26882" target="_blank" title="">Minerva.jpg</a> (Größe: 305,08 KB / Downloads: 128)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26883" target="_blank" title="">Opferschwein.jpg</a> (Größe: 251,51 KB / Downloads: 108)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Aus dieser Zeit wurden ebenfalls interessante Funde freigelegt. Dazu gehören unzählige kleine Zinnfiguren, sogenannte Votivstatuetten. "Insgesamt konnten wir rund 600 Fragmente in unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem Erhaltungszustand bergen. Diese Figuren stellen das umfangreichste Ensemble solcher Zinnstatuetten im gesamten römischen Weltreich dar", berichten die beiden Archäologen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Einzigartiges Heiligtum belegt antike Kulturkontakte</span><br />
<br />
Die Grabungen halten noch bis Anfang August an, zum Zweck der Erhaltung nicht gehobener Funde und Strukturen wird die Ausgrabung anschließend wieder zugeschüttet. Grabungsleiter Gerhard Grabherr unterstrich indes die Einzigartigkeit der Fundstätte. Insbesondere geben die Grabungen einen Aufschluss auf die vielschichtigen Kulturkontakte im Alpenraum. Die Grabungsstätte beweist Grabherr zufolge ein Zusammenspiel aus Anpassung an die neue Herrschaft bei gleichzeitiger Beibehaltung althergebrachter Traditionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">90 Meter hohes Heiligtum lässt Archäologen staunen</span></span><br />
Fanum Laiancorum - das keltisch-römische Stammesheiligtum auf dem Klosterfrauenbühel oder -bichl in Lienz (Osttirol)</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26874" target="_blank" title="">Klosterfrauenbühel.jpg</a> (Größe: 84,9 KB / Downloads: 107)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Klosterfrauen oder wohl eher Priesterinnen </span> <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/tup.gif" alt="Daumen hoch" title="Daumen hoch" class="smilie smilie_26" /> </div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Kurze Info zu Lienz:<br />
Die Laianken (auch Laiancer oder Laianker genannt) waren ein keltischer Volksstamm, der im Gebiet des heutigen Osttirols lebte, insbesondere um die Region von Aguntum, einer römischen Siedlung nahe Lienz. Ihr Name ist sprachlich im heuteigen Orstnamen "Lienz" erhalten geblieben.</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Historischer Hintergrund</span><br />
Der keltische Stamm der Laianken hatte den Hügel erstmals als Heiligtum genutzt. Bereits in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung wurden an dem Ort heilige Riten und Weihungen durchgeführt. Mit der Besetzung der Region durch die Römer um die Zeitenwende herum wurde der Hügel dann zu einem römischen Heiligtum.<br />
<br />
Keltisch-römische Tempelanlage größer als vermutet. Die Fachwelt aus ganz Europa interessiert sich für das seltsame Heiligtum am Klosterfrauen-Bühel (Dominikanerinnen-Bichl) oberhalb des Brauhauses Falkenbräu in der Stadt Lienz. Das über 2000 Jahre alte Heiligtum wurde von den Römern mit einer mächtigen Umfassungsmauer versehen. Unschätzbare Funde der Kelten und Römer wurden ausgegraben, die in dieser Form selten so gut erhalten sind. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Es gibt keine vergleichbare Anlage auf der ganzen Welt</span>, die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ähnlich einer Stufenpyramide</span> über das Tal herausragte, was den Archäologen bei der Bewertung und Einordnung der archäologischen Kultanlage entsprechende Schwierigkeiten bereitet. Das Heiligtum erstreckt sich auf mehreren, höhenmäßig gestaffelten Terrassen und ist eineinhalb Hektar groß.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26875" target="_blank" title="">Ausgrabungsstätte.jpg</a> (Größe: 452,54 KB / Downloads: 135)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Auf der Hügelkuppe (792 m Seehöhe) erstreckt sich einerseits die in etwa Nord-Süd-verlaufende Temenosmauer (Abgrenzung des heiligen Bezirks) und andererseits parallel dazu eine rechteckige Steinsetzung aus flachen Platten, von der die West-, Nord- und Ostseite freigelegt wurden. Die Steinplatten dienten entweder als Fundamentierung eines in Holz errichteten Tempelgebäudes oder als Befestigung eines rechteckigen Bereiches auf der Hügelkuppe. Die im Westen noch bis zu 1 m im Aufgehenden erhaltene und 1,3 - 1,4 m breite Umfassungsmauer ist auch am nördlichen Abhang der Kuppe nachweisbar. Sie ist hier 1,5 m stark mit einem 0,4 m vorspringenden einlagigem Fundament. Die etwas größere Breite resultiert wohl aus der zusätzlichen Funktion als Terrassierungsmauer für das Gipfelplateau. Am höchsten Punkt des Hügels stand einst ein quadratisches Kultgebäude. Durch das Heiligtum führte ein "Prozessionsweg", der bis zur höchsten Stelle zum Tempel führte.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Im Lienzer Talkessel muss es ein beeindruckender Anblick des Hügels als Abfolge von abgestuften, weiß getünchten Mauern geboten haben.</span><br />
<span style="color: #1E92F7;" class="mycode_color"><br />
Wunderschöne Vorstellung  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/herz.gif" alt="Herz" title="Herz" class="smilie smilie_92" /> </span><br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26880" target="_blank" title="">Ausgrabung 2.jpg</a> (Größe: 311,63 KB / Downloads: 116)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Besonderes beeindruckend sind die Überreste der sogenannten Temenosmauer, die den heiligen Bezirk umgab. Diese Mauer diente dazu, den heiligen Raum von der Außenwelt abzugrenzen und ihn symbolisch sowie physisch zu schützen. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26881" target="_blank" title="">Mauer.jpg</a> (Größe: 327,93 KB / Downloads: 148)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<br />
Die Ausgrabungen werden seit 2014 von der Universität Innsbruck und seit 2018 in Kooperation mit der österr. Akademie der Wissenschaft durchgeführt. Der Ort steht unter Denkmalschutz und wirf von den Dominikanerinnen von Lienz unterstützt.<br />
<br />
Innerhalb des Heiligtums wurden an unterschiedlichen Stellen bauliche Strukturen aufgedeckt. Auf einer ebenen Terrasse unterhalb der Kuppe liegen fünf Steinsetzungen, die eine analoge Gestaltung zeigen. Der Boden wird von einer flachen Schiefergneisplatte gebildet, die von mehreren kleineren und nach außen leicht aufwärts schräg gelegten Platten ringförmig eingefasst wird. Darüber befindet sich eine 2 - 4 cm starke Sandschicht, und alles wird von einem ca. 400 kg schweren Schiefergneisblock abgedeckt. Alle Steinstrukturen sind entsprechend gestaltet, bei einzelnen Steinsetzungen ist der Deckstein allerdings in mehrere Fragmente zerbrochen. Ihre Lage zueinander im Rechteck deutet jedenfalls auf dieselbe Zeitstellung und deren Zusammengehörigkeit. Die Funktion der Strukturen ist hingegen beim derzeitigen Forschungsstand unbekannt, aufgrund der doch recht prominenten Lage innerhalb des Heiligtums ist eine nicht näher zu erschließende Funktion innerhalb kultischer Riten anzunehmen.<br />
<span style="color: #1E92F7;" class="mycode_color"><br />
Wahrscheinlich auch ein Sonnenheiligtum  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/hmm.gif" alt="Hmm" title="Hmm" class="smilie smilie_41" /> </span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26878" target="_blank" title="">Zinnfigur.jpg</a> (Größe: 315 KB / Downloads: 120)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zinnfigur der Victoria mit Siegeskranz und Palmwedel</span></div>
<br />
<br />
Eine der Terrassierungsmauern, die in derselben Technik wie die Temenosmauer errichtet wurden, stand im Fokus der Untersuchungen 2018 und 2019. Diese befindet sich im Südosten des Heiligtums, und sie ist leicht gebogen und im Mittelbereich mit einer talseitig vorgelegten Verstärkung versehen. Aufgrund der bergseitigen Hinterfüllung des vormaligen Hangverlaufes und eines Pfostenloches auf einem höher liegenden Niveau kann die ursprüngliche Höhe mit mindestens 2,5 m angenommen werden. Das einzelne Pfostenloch mit einem Versatz von Keilsteinen, die bis zu 0,7 m Länge aufweisen, weist auf die Errichtung eines sehr großen hölzernen Males (bis zu 10 m) an dieser Stelle hin. Dieses Plateau war in der Antike Schauplatz für kultische Weihungen und Aktivitäten, wie die zahlreichen Funde (Münzen, Fibeln, Waffen, Schmuckstücke, Keramik etc.) aus diesem Areal bezeugen. Darunter sind kleine Zinnfiguren von besonderer Bedeutung, weil aus dem Römischen Reich kaum vergleichbare Komplexe vorliegen. Es handelt sich dabei um römische Götter wie Jupiter, Venus, Merkur, Bacchus, Victoria oder Fortuna, die im zweischaligen Guss hergestellt wurden. Der zumeist fragmentierte und verbogene Erhaltungszustand weist auf einen erkennbaren Erosionsprozess der Statuetten hin.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26876" target="_blank" title="">Figur.jpg</a> (Größe: 294,12 KB / Downloads: 132)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26885" target="_blank" title="">jupiter.jpg</a> (Größe: 35,58 KB / Downloads: 115)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<br />
Bei den Ausgrabungen wurden verschiedene Artefakte gefunden, darunter eine keltische Kriegstrompete (Carnyx); diese ist besonders bemerkenswert, da solche Funde selten sind und auf die Bedeutung des Ortes hinweisen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26877" target="_blank" title="">Carnyx.jpg</a> (Größe: 55,96 KB / Downloads: 133)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Beispielbild</span></div>
<br />
Hier kann man die Kriegstrompete mal hören:<br />
<span class='link'>https://www.facebook.com/ZDFterraX/videos/keltische-kriegstrompete-rekonstruiert/10153955835002931/</span><br />
<br />
<br />
Die antike Wallfahrtsstätte datiert nach Erkenntnissen der Innsbrucker Altertumswissenschaftler auf vorrömische Zeit – überdauerte allerdings die römische Eroberung im Jahre 16 vor der Zeit. Da die Übernahme der Provinz Noricum bislang weitestgehend als friedlich galt, überrascht der Fund durch Artilleriespitzen sowie römischen Schuhnägeln. Offenbar trafen die Eroberer bei ihrer Einnahme des Heiligtums auf erbitterten Widerstand der heimischen Bevölkerung.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Funde aus vorrömischer und römischer Zeit</span><br />
Dass die Ankunft der Römer allerdings die Bedeutung der Kultstätte nicht beschnitt, zeigt die Natur der gefundenen Gottheiten. Obwohl man davon ausgeht, dass die Blütezeit des Heiligtums im Jahrhundert vor der römischen Eroberung in der späten La-Tène-Zeit stattfand, konnten die Forscher in einigen Götterbildern zweifelsfrei Abbilder römischer Götter erkennen. Der Bestand der gefundenen Votivfiguren einer Zinn-Blei-Legierung deckt weite Teile des bekannten antiken Götterhimmels ab. Einige Figuren dürften ältere, heimische Gottheiten darstellen.<br />
<br />
"Mit jeder Grabung hat sich der Platz als noch bedeutender erwiesen als bisher vermutet", sagt Archäologe Gerald Grabherr. Gemeinsam mit Barbara Kainrath und einem Team arbeitet er am Klosterfrauenbichl, der mittlerweile wieder einer anderen Religionsgemeinschaft gehört – nämlich den Dominikanerinnen.<br />
<br />
Die seitdem auf dem Hügel gemachten Funde können sich sehen lassen: "Bei unseren Grabungen sind wir auf eine aus der Erde ragende Hand gestoßen und konnten dann eine bronzene Kriegerstatue aus der keltischen Zeit freilegen", so Grabherr. Auch Fibeln, Votivbleche aus Bronze, Münzen und sogar Teile einer keltischen Kriegstrompete, einer sogenannten Carnyx, haben die Forscher entdeckt.<br />
"Wir konnten erstmals in Österreich auch Fragmente einer Carnyx, mit Wildschwein- oder Drachenkopf bergen. Allgemein bekannt wurde diese auch in den Comics von 'Asterix und Obelix', in denen Troubadix diese Carnyx mit sich führt", sagt Kainrath. Auch mit Stierkopfenden versehene eiserne Feuerböcke – also Gestelle, auf die das Feuerholz gelegt wurde – wurden als Weihegaben am Heiligtum deponiert.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26884" target="_blank" title="">Feuerbock.jpg</a> (Größe: 47,95 KB / Downloads: 139)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26879" target="_blank" title="">troubadix.jpg</a> (Größe: 11,58 KB / Downloads: 398)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Invasion aus dem Süden</span><br />
<br />
Auch Hinweise auf die Eroberung des Gebietes durch die Römer hält der Hügel bereit – etwa Waffenfunde oder Schuhnägel römischer Legionäre. Nach dem Einzug der Römer wurde das Heiligtum monumentalisiert: "Die Römer haben den heiligen Platz der Kelten übernommen und an ihre Traditionen angepasst", so Kainrath.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26882" target="_blank" title="">Minerva.jpg</a> (Größe: 305,08 KB / Downloads: 128)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26883" target="_blank" title="">Opferschwein.jpg</a> (Größe: 251,51 KB / Downloads: 108)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Aus dieser Zeit wurden ebenfalls interessante Funde freigelegt. Dazu gehören unzählige kleine Zinnfiguren, sogenannte Votivstatuetten. "Insgesamt konnten wir rund 600 Fragmente in unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem Erhaltungszustand bergen. Diese Figuren stellen das umfangreichste Ensemble solcher Zinnstatuetten im gesamten römischen Weltreich dar", berichten die beiden Archäologen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Einzigartiges Heiligtum belegt antike Kulturkontakte</span><br />
<br />
Die Grabungen halten noch bis Anfang August an, zum Zweck der Erhaltung nicht gehobener Funde und Strukturen wird die Ausgrabung anschließend wieder zugeschüttet. Grabungsleiter Gerhard Grabherr unterstrich indes die Einzigartigkeit der Fundstätte. Insbesondere geben die Grabungen einen Aufschluss auf die vielschichtigen Kulturkontakte im Alpenraum. Die Grabungsstätte beweist Grabherr zufolge ein Zusammenspiel aus Anpassung an die neue Herrschaft bei gleichzeitiger Beibehaltung althergebrachter Traditionen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tartaria]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7256.html</link>
			<pubDate>Wed, 12 Mar 2025 10:11:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7256.html</guid>
			<description><![CDATA[<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26504" target="_blank" title="">__.jpg</a> (Größe: 557,06 KB / Downloads: 165)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: smaller">Die roten Backsteinlabyrinthe</span><br />
<br />
Rote Backsteinlabyrinthe sind überall unter unseren Füßen. Die, die stärker beschädigt wurden, nennt man heutzutage: "Minen"... <br />
<br />
Diese unterirdischen Bauwerke wurden in einem Zeitalter errichtet, dessen Wissen mit dem Tod Friedrichs des Großen (1786) und seiner Baumeister zu Ende ging. Begonnen hat dieses Zeitalter mit der Wikingerepoche. Die Wikinger haben dieses Wissen wiederum aus Byzanz (Konstantinopel) mitgebracht. Die Bauwerke dieser Zeitepoche kann man auch oberirdisch in den meisten deutschen Städten noch sehen – was der Krieg eben übriggelassen hat. Manche deutschen Städte wurde noch kurz vor Kriegsende zum größten Teil zerstört. Und schon ein paar Generationen später wissen Menschen nicht mehr, was ihre Urgroßeltern und deren Vorfahren noch angewendet haben. <br />
<br />
Man nennt dieses Zeitalter:  <br />
<br />
- The Old World <br />
- Tartaria <br />
- Millennial Kingdom<br />
<br />
Mit Millennial Kingdom sind die großartigen mittelalterlichen Bauwerke in Mitteleuropa gemeint. <br />
Mit Tartaria ist die Kultur der Tartaren in Rußland gemeint. Verschwörungstheorien behaupten, daß Tartarei oder das Tartarenreich eine verlorene Zivilisation mit fortschrittlicher Technologie und Kultur gewesen sei.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26505" target="_blank" title="">___.jpg</a> (Größe: 40,93 KB / Downloads: 148)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
All diese Begriffe beschreiben ein Zeitalter, das vor etwa 250 Jahren zu Ende ging. Die Menschen in diesem Zeitalter konnten sogar noch Teilbereiche von Freier Energie anwenden und waren somit betrachtet eine Hochkultur. Eine Hochkultur, die es verstand, großartige technologische und architektonische Strukturen zu errichten. Das paßt natürlich gar nicht zu dem heute vermittelten Bild über das Mittelalter. Deshalb wird dieses Wissen heute als "Verschwörungstheorie" gebrandmarkt. Die Geschichte dieser Hochkultur wurde von den Kontrolleuren dieser Welt aus den Geschichtsbüchern getilgt, nachdem sie durch eine weltweite Katastrophe und einem nachfolgenden "Great Reset" ausgelöscht wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: smaller">Die roten Backsteinlabyrinthe</span><br />
<br />
Rote Backsteinlabyrinthe sind überall unter unseren Füßen. Die, die stärker beschädigt wurden, nennt man heutzutage: "Minen"... <br />
<br />
Diese unterirdischen Bauwerke wurden in einem Zeitalter errichtet, dessen Wissen mit dem Tod Friedrichs des Großen (1786) und seiner Baumeister zu Ende ging. Begonnen hat dieses Zeitalter mit der Wikingerepoche. Die Wikinger haben dieses Wissen wiederum aus Byzanz (Konstantinopel) mitgebracht. Die Bauwerke dieser Zeitepoche kann man auch oberirdisch in den meisten deutschen Städten noch sehen – was der Krieg eben übriggelassen hat. Manche deutschen Städte wurde noch kurz vor Kriegsende zum größten Teil zerstört. Und schon ein paar Generationen später wissen Menschen nicht mehr, was ihre Urgroßeltern und deren Vorfahren noch angewendet haben. <br />
<br />
Man nennt dieses Zeitalter:  <br />
<br />
- The Old World <br />
- Tartaria <br />
- Millennial Kingdom<br />
<br />
Mit Millennial Kingdom sind die großartigen mittelalterlichen Bauwerke in Mitteleuropa gemeint. <br />
Mit Tartaria ist die Kultur der Tartaren in Rußland gemeint. Verschwörungstheorien behaupten, daß Tartarei oder das Tartarenreich eine verlorene Zivilisation mit fortschrittlicher Technologie und Kultur gewesen sei.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26505" target="_blank" title="">___.jpg</a> (Größe: 40,93 KB / Downloads: 148)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
All diese Begriffe beschreiben ein Zeitalter, das vor etwa 250 Jahren zu Ende ging. Die Menschen in diesem Zeitalter konnten sogar noch Teilbereiche von Freier Energie anwenden und waren somit betrachtet eine Hochkultur. Eine Hochkultur, die es verstand, großartige technologische und architektonische Strukturen zu errichten. Das paßt natürlich gar nicht zu dem heute vermittelten Bild über das Mittelalter. Deshalb wird dieses Wissen heute als "Verschwörungstheorie" gebrandmarkt. Die Geschichte dieser Hochkultur wurde von den Kontrolleuren dieser Welt aus den Geschichtsbüchern getilgt, nachdem sie durch eine weltweite Katastrophe und einem nachfolgenden "Great Reset" ausgelöscht wurde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wolfstaktik]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7254.html</link>
			<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 09:10:26 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=24">Anuscha</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7254.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #C14700;" class="mycode_color">Glaube nur den Taten, niemals den Worten</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Eine Fabel über Vertrauen</span></span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=26491" target="_blank" title="">wolf wasser.jpg</a> (Größe: 310,68 KB / Downloads: 158)
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<br />
Der Wolf und die Schafe<br />
<br />
Es lebte einst ein Wolf inmitten einer großen Schafherde.<br />
<br />
Jeden Tag riss er ein Schaf.<br />
<br />
Die Herde wurde zunehmend unruhig. Einige Schafe flohen in den Wald, andere kämpften vergeblich um ihr Leben. Ihre panischen Rufe verbreiteten Angst unter den übrigen Tieren.<br />
<br />
Doch der Wolf kannte einen Trick, um sie zu besänftigen. Er sprach einzeln mit den Schafen und versicherte ihnen:<br />
<br />
„Fürchte dich nicht. Ich fresse nur die törichten Schafe, aber du bist doch klug, mein Freund.“<br />
<br />
Diese Worte wirkten beruhigend. Die Schafe grasten weiter, als wäre nichts geschehen.<br />
<br />
Als der Wolf erneut zuschlug, dachten die anderen:<br />
<br />
„Nun gut, wieder ein dummes Schaf weniger. Ich hingegen bin schlau, mir wird nichts passieren.“<br />
<br />
Und so blieb die Herde ruhig.<br />
<br />
Der Wolf sprach zu ihnen:<br />
<br />
„Ihr seht, wir haben oft über dumme Schafe geredet, und glaubt mir, sie waren es wirklich.“<br />
<br />
Die Schafe zweifelten nicht an seinen Worten. Der Wolf hatte ihr Vertrauen gewonnen, ihr Selbstbild gestärkt und ihre Ängste genommen. Unbekümmert grasten sie weiter, und wurden dabei nur noch fett und schmackhaft.<br />
<br />
Doch das Erstaunlichste geschah:<br />
Einige Schafe begannen, dem Wolf zu helfen.<br />
<br />
Jene, die Zweifel äußerten oder sich sorgten, wurden ausgelacht und als Unruhestifter beschimpft.<br />
<br />
Und wenn ein besonders kluges Schaf die Wahrheit zu erahnen begann, liefen seine „besten Freunde“ zum Wolf und verrieten es.<br />
<br />
Am nächsten Tag war auch dieses Schaf verschwunden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Moral von der Geschichte: </span>Glaube nicht den schönen Worten, sondern achte auf das, was die Leute tatsächlich tun. Denn wer sein Vertrauen leichtfertig verschenkt, gibt seine Sicherheit in die Hände jener, die sie am meisten missbrauchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #C14700;" class="mycode_color">Glaube nur den Taten, niemals den Worten</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Eine Fabel über Vertrauen</span></span><br />
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Der Wolf und die Schafe<br />
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Es lebte einst ein Wolf inmitten einer großen Schafherde.<br />
<br />
Jeden Tag riss er ein Schaf.<br />
<br />
Die Herde wurde zunehmend unruhig. Einige Schafe flohen in den Wald, andere kämpften vergeblich um ihr Leben. Ihre panischen Rufe verbreiteten Angst unter den übrigen Tieren.<br />
<br />
Doch der Wolf kannte einen Trick, um sie zu besänftigen. Er sprach einzeln mit den Schafen und versicherte ihnen:<br />
<br />
„Fürchte dich nicht. Ich fresse nur die törichten Schafe, aber du bist doch klug, mein Freund.“<br />
<br />
Diese Worte wirkten beruhigend. Die Schafe grasten weiter, als wäre nichts geschehen.<br />
<br />
Als der Wolf erneut zuschlug, dachten die anderen:<br />
<br />
„Nun gut, wieder ein dummes Schaf weniger. Ich hingegen bin schlau, mir wird nichts passieren.“<br />
<br />
Und so blieb die Herde ruhig.<br />
<br />
Der Wolf sprach zu ihnen:<br />
<br />
„Ihr seht, wir haben oft über dumme Schafe geredet, und glaubt mir, sie waren es wirklich.“<br />
<br />
Die Schafe zweifelten nicht an seinen Worten. Der Wolf hatte ihr Vertrauen gewonnen, ihr Selbstbild gestärkt und ihre Ängste genommen. Unbekümmert grasten sie weiter, und wurden dabei nur noch fett und schmackhaft.<br />
<br />
Doch das Erstaunlichste geschah:<br />
Einige Schafe begannen, dem Wolf zu helfen.<br />
<br />
Jene, die Zweifel äußerten oder sich sorgten, wurden ausgelacht und als Unruhestifter beschimpft.<br />
<br />
Und wenn ein besonders kluges Schaf die Wahrheit zu erahnen begann, liefen seine „besten Freunde“ zum Wolf und verrieten es.<br />
<br />
Am nächsten Tag war auch dieses Schaf verschwunden.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Moral von der Geschichte: </span>Glaube nicht den schönen Worten, sondern achte auf das, was die Leute tatsächlich tun. Denn wer sein Vertrauen leichtfertig verschenkt, gibt seine Sicherheit in die Hände jener, die sie am meisten missbrauchen.]]></content:encoded>
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