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		<title><![CDATA[Tal der weisen Narren - Runen, Zahlen, Buchstaben]]></title>
		<link>https://www.pagan-forum.de/</link>
		<description><![CDATA[Tal der weisen Narren - https://www.pagan-forum.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 02:17:18 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Labyrinthe]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7862.html</link>
			<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 09:45:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=18">Inara</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7862.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><div style="text-align: justify;" class="mycode_align">An der Stelle, an der eigentlich das Radar für den neuen Flughafen installiert werden sollte, entdeckten Archäologen ein monumentales, kreisförmiges Bauwerk. Auf dem Papoura-Hügel wurde 2024 ein riesiger, kreisrunder „Ringbau“ aus minoischer Zeit ausgegraben.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpeg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=35395" target="_blank" title="">Rundbau Kastelli OIP.jpeg</a> (Größe: 48,38 KB / Downloads: 457)
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<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Der Fund ist außergewöhnlich. Der Rundbau hat einen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Durchmesser von etwa 48 Metern</span> und umfasst rund 1.800 Quadratmeter. Er besteht aus acht übereinanderliegenden Steinringen und erreicht eine Höhe von bis zu 1,7 Metern. Im Inneren befindet sich ein weiterer kreisförmiger Bereich, von dem aus sich kleinere, miteinander verbundene Räume labyrinthartig ausbreiten. Zwei mögliche Haupteingänge wurden ebenfalls entdeckt.<br />
<br />
Eine vergleichbare Anlage ist aus der minoischen Archäologie bisher nicht bekannt.<br />
<br />
Angeblich soll der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bau um 2000 v. d. Z. </span>seine Hauptnutzung erfahren haben. Eine vorherige Datierung scheint es bei den Minoern nicht gegeben zu haben. Die Minoer scheinen also kurz vor ihrem Untergang noch einmal richtig aktiv geworden zu sein.  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/hmm.gif" alt="Hmm" title="Hmm" class="smilie smilie_41" />  So wie eben in Ägypten alles in der 4. Dynastie erbaut worden sein soll.  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/tdown.gif" alt="Tdown" title="Tdown" class="smilie smilie_42" /> <br />
<br />
Dieser Rundbau ist eindeutig weiblich und damit minoisch. Hier sieht man auch in der Architektur den Göttinnenkult. Der Bau erinnert uns zudem an das Symbol des atlantischen Mondes.  <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Da müssen wir hin!</span><br />
<br />
Die Bilder im Netz haben uns sofort angesprochen und unser Interesse geweckt. Und da die Ausgrabungsstätte <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">nur 13 km von unserer Unterkunft</span> entfernt liegt, war klar, dass wir uns das zumindest einmal vor Ort selbst ansehen müssen.<br />
<br />
Im Internet ist bereits zu lesen, dass das Gelände weiträumig abgesperrt, teilweise militärisch genutzt und angeblich sogar mit Hunden bewacht wird. Und tatsächlich, ganz heran kommen wir nicht. Zum einen liegt der Fundort hoch oben auf dem Hügel, zum anderen ist das gesamte Areal weiträumig eingezäunt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=35398" target="_blank" title="">CRW_7526.jpg</a> (Größe: 2,46 MB / Downloads: 27)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Umgebung vor Ort! Die Ziegen beobachten unser Treiben.  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/biggrin.gif" alt="Biggrin" title="Biggrin" class="smilie smilie_33" /> </div>
<br />
Wir gehen also so dicht wie möglich heran, lassen ein paar wPs dort und verlassen den Ort wieder.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie geht es weiter?</span><br />
<br />
Der neue Flughafen soll 2027 eröffnet werden und künftig bis zu <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">18 Millionen Passagiere</span>  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/o_O.gif" alt="O_O" title="O_O" class="smilie smilie_36" /> jährlich abfertigen. "Eine jahrelange Unterbrechung der Bauarbeiten wäre entsprechend problematisch", so heißt es von Kulturministerin Lina Mendoni. Die betonte deshalb, dass beides möglich sein müsse: Die archäologischen Untersuchungen sollen fortgesetzt und das Denkmal geschützt werden, während gleichzeitig der Flughafenbau weitergeht.<br />
<br />
Man darf gespannt sein. <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/pfeif.gif" alt="Pfeif" title="Pfeif" class="smilie smilie_47" /> <br />
<br />
</div></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><div style="text-align: justify;" class="mycode_align">An der Stelle, an der eigentlich das Radar für den neuen Flughafen installiert werden sollte, entdeckten Archäologen ein monumentales, kreisförmiges Bauwerk. Auf dem Papoura-Hügel wurde 2024 ein riesiger, kreisrunder „Ringbau“ aus minoischer Zeit ausgegraben.<br />
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<br />
Der Fund ist außergewöhnlich. Der Rundbau hat einen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Durchmesser von etwa 48 Metern</span> und umfasst rund 1.800 Quadratmeter. Er besteht aus acht übereinanderliegenden Steinringen und erreicht eine Höhe von bis zu 1,7 Metern. Im Inneren befindet sich ein weiterer kreisförmiger Bereich, von dem aus sich kleinere, miteinander verbundene Räume labyrinthartig ausbreiten. Zwei mögliche Haupteingänge wurden ebenfalls entdeckt.<br />
<br />
Eine vergleichbare Anlage ist aus der minoischen Archäologie bisher nicht bekannt.<br />
<br />
Angeblich soll der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bau um 2000 v. d. Z. </span>seine Hauptnutzung erfahren haben. Eine vorherige Datierung scheint es bei den Minoern nicht gegeben zu haben. Die Minoer scheinen also kurz vor ihrem Untergang noch einmal richtig aktiv geworden zu sein.  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/hmm.gif" alt="Hmm" title="Hmm" class="smilie smilie_41" />  So wie eben in Ägypten alles in der 4. Dynastie erbaut worden sein soll.  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/tdown.gif" alt="Tdown" title="Tdown" class="smilie smilie_42" /> <br />
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Dieser Rundbau ist eindeutig weiblich und damit minoisch. Hier sieht man auch in der Architektur den Göttinnenkult. Der Bau erinnert uns zudem an das Symbol des atlantischen Mondes.  <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Da müssen wir hin!</span><br />
<br />
Die Bilder im Netz haben uns sofort angesprochen und unser Interesse geweckt. Und da die Ausgrabungsstätte <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">nur 13 km von unserer Unterkunft</span> entfernt liegt, war klar, dass wir uns das zumindest einmal vor Ort selbst ansehen müssen.<br />
<br />
Im Internet ist bereits zu lesen, dass das Gelände weiträumig abgesperrt, teilweise militärisch genutzt und angeblich sogar mit Hunden bewacht wird. Und tatsächlich, ganz heran kommen wir nicht. Zum einen liegt der Fundort hoch oben auf dem Hügel, zum anderen ist das gesamte Areal weiträumig eingezäunt.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
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Umgebung vor Ort! Die Ziegen beobachten unser Treiben.  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/biggrin.gif" alt="Biggrin" title="Biggrin" class="smilie smilie_33" /> </div>
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Wir gehen also so dicht wie möglich heran, lassen ein paar wPs dort und verlassen den Ort wieder.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie geht es weiter?</span><br />
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Der neue Flughafen soll 2027 eröffnet werden und künftig bis zu <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">18 Millionen Passagiere</span>  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/o_O.gif" alt="O_O" title="O_O" class="smilie smilie_36" /> jährlich abfertigen. "Eine jahrelange Unterbrechung der Bauarbeiten wäre entsprechend problematisch", so heißt es von Kulturministerin Lina Mendoni. Die betonte deshalb, dass beides möglich sein müsse: Die archäologischen Untersuchungen sollen fortgesetzt und das Denkmal geschützt werden, während gleichzeitig der Flughafenbau weitergeht.<br />
<br />
Man darf gespannt sein. <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/pfeif.gif" alt="Pfeif" title="Pfeif" class="smilie smilie_47" /> <br />
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</div></span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Belchen, Othila und Ingwaz]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7834.html</link>
			<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 13:53:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7834.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Belchen, Othila und Ingwaz</span></span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=34923" target="_blank" title="">_1.jpg</a> (Größe: 4,59 MB / Downloads: 30)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Bad Krozingen, Stadtwappen – Bad Krozingen, Brunnen und Wasserspiel am Bahnhof im Zeichen der Lebensenergie und der Osiris-Isis-Energie und in Linie gestellte heutige Antennen- und Stromanlagen (dazu Bild bitte vergrößern) – Auge des Horus (Mond) –  Auge des Ra (Sonne)<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Besucht man Bayern, Baden-Württemberg oder Deutschland insgesamt, dann wird man an Straßen, Wegen, in Parks, in Häusern und Geschäften (ja sogar in Hotels und Ferienhäusern) mit den vielen Kreuzen dort konfrontiert. Eine solche Anhäufung kennt man aus Ländern wie Australien, Neuseeland, Großbritannien oder den Vereinigten Staaten nicht bzw. nicht in diesem Ausmaß.<br />
<br />
Interessant ist es deshalb, da Bayern und Baden-Württemberg (und ganz Deutschland) nicht immer ein ch**stliches Land waren. Nehmen wir speziell Baden-Württemberg und hier beispielsweise den Magdalenenberg in der Nähe von Villingen oder nehmen wir die heutige Stadt Breisach-Hochstetten. Alle diese Orte waren einst mit dem Germanen- und Keltentum verbunden. Hier residierten Alamannen, Hermunduren und verschiedene keltische Stämme. Vom Schwarzwald bis in die heutigen Schweizer Gegenden. Alle diese Völker waren heidnisch, worauf uns bis heute sonstige Symbole hinweisen. <br />
<br />
Die Hermunduren beispielsweise verehren eine weibliche dreifache Gottheit. Im gesamten keltischen Siedlungsraum findet man bis heute viele Kreuzsymbole, die noch den heidnischen Einfluß des Lebenskreuzes dieser Muttergottheit darstellen.<br />
<br />
Die Stadt Freiburg liegt auf dem Badischen Belchen. Das Badische Belchen ist ein Netzwerk, das sich in der Schweiz und auch in Frankreich fortsetzt. Der Deutsche Belchen (1.414 Meter im Schwarzwald), das Schweizer-Belchen (1.099 Meter hoher Berggipfel im Schweizer Jura) und verschiedene Französische Belchen im Vogesen (beispielsweise der 1.424 Meter hohe Grand Ballon).<br />
<br />
Der Name "Belchen" hat seinen Ursprung im Namen des keltischen Sonnengottes Belenus, der auch Bel genannt wird. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=34924" target="_blank" title="">Belenus.jpg</a> (Größe: 174,42 KB / Downloads: 644)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Bel, Belenus<br />
<br />
Bel bedeutet: der Leuchtende. Das bedeutet, daß in dieser Gegend einst der Sonnengott verehrt wurde. Freiburg gilt als "sonnige Ecke", was ebenfalls auf die Sonne, und somit auch auf die heidnischen Kelten hinweist. Die Kröten haben hieraus ihren Namen Belzebub genommen.<br />
<br />
Der Poet Gerhard Jung aus der Markgräfler Gegend, nannte Baden und Belchen auch die "Kathedrale des Sonnengottes". Der deutsche Poet Johann Peter Hebel sprach sogar von "dem Punkt auf der Straße zwischen Himmel und Erde". <br />
<br />
Ist es möglich, daß mit diesem Zitat nicht nur die Gegend und die schönen Bergrücken, sondern sogar eine spirituelle Verbindung zum Universum angedeutet wird? Der Belchen-Bergzug liegt genau zwischen der "Sonnenstadt Schönau" und dem Münstertal, und ist erreichbar via Bad Krozingen in Richtung Staufen. Bad Krozingen fällt durch sein Stadtwappen auf, das heute als "allsehendes Auge" interpretiert wird und auf dem Stadtwappen über einer Sonnenscheibe dargestellt ist.<br />
<br />
Dieses Symbol wird üblicherweise den FM zugeordnet. Das Original ist jedoch weitaus älter. Hier wird das Auge des Ra bzw. das Auge des Horus repräsentiert. Also das Sonnenauge bzw. das Mondauge am nächtlichen Sternenhimmel. Horus verlor sein Auge im Zweikampf mit Seth.<br />
<br />
Die nahe gelegene Stadt Staufen erlangte eine etwas unübliche Attraktivität, da 2007 dort ein Energieexperiment ein unbeabsichtigtes Endergebnis zeigte. Um "grüne Energie" zu gewinnen, wurde ein Loch gebohrt, um unterirdische Thermen als Quelle zu ergründen. Daraufhin setzte eine ganze Reihe von Erdbeben ein, welche bis Basel in der Schweiz reichten. Ist es möglich, daß sich die Erdbebenkette durch alle Belchen-Höhenzüge hindurchzieht? Wurde die "grüne Energie" nur vorgeschoben und eigentlich etwas ganz anderes mit der Bohrung bezweckt?<br />
<br />
Staufen erlangte zudem Popularität mit Dr. Faustus, aus Goethes Werk. Faustus verkaufte in Staufen dem Belzebub seine Seele. Sollte das damalige Bohr-Projekt gar das Energienetzwerk Belchen anzapfen und damit eine präantike Sternentür geöffnet werden? </span><br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=34926" target="_blank" title="">Odilie.jpg</a> (Größe: 371,52 KB / Downloads: 53)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Belchen im Dreiländereck – Heilige Odilia – Mosaik in der Odilien-Kapelle<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Aus der obigen Landkarte ist ersichtlich, daß ein Dreieck gebildet wird, welches mit Belchen und und dem elsässischen Ballon in den Vogesen (der Große und Kleine Belchen) verbunden ist. Die fünf Belchen sind hier sichtbar: Bel - Belfort, Montbeliard, Bâle (Basel in Deutscher Sprache und Basle in Französisch). Die Berge ähneln einem natürlichen Sonnenkalender mit Sommer- und Wintersonnwende, sowie Frühling- und Herbst-Equinox. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="GIF Image" border="0" alt=".gif" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=34928" target="_blank" title="">___.gif</a> (Größe: 16,19 KB / Downloads: 621)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Das Belchensystem<br />
<br />
Am 21. Dezember geht die Sonne über dem Jura Belchen auf und zieht über den Elsässischen Belchen. Am 1. Mai, der Walpurgis-Nacht, erreicht die Sonne zum höchsten Stand Mittags den Großen Belchen in Frankreich. Häufig fällt der genaue Tag auf den 5., 6. oder 12. Mai. Hier kommt die Legende der "weißen Frau" zum Tragen. Bertha, Frigga oder Ostara. Daher darf es nicht verwundern, daß auf dem Großen Belchen eine Radiostation zu finden ist. <br />
<br />
Die Belchen sind nicht die einzigen Berge im Dreiländereck, welche mit diesem Netzwerk verbunden sind. Es gibt andere heilige Berge, wie den Odilienberg, genannt nach Odilia, auch bekannt als Adilia oder Othilia. Die Kapelle auf dem Odilienberg ist der heiligen Odilia geweiht. Bevor sie ch**stlich umgetauft wurde, repräsentierte diese Dame die antike heidnische Muttergöttin.<br />
<br />
Der Name Odilia, Othilia kommt von der germanischen Rune Othila, im griechischen durch das Omega-Zeichen repräsentiert. Ein Novize durchläuft während seines Studiums verschiedene Phasen und muß symbolisch durch das "Nadelöhr" (Omega, Othila), muß das eigene (logische) Bewußtsein (fehlschlußfähiger Wille) aufgeben, um "spirituell neu geboren" zu werden (zu erwachen). </span><br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=34927" target="_blank" title="">_3.jpg</a> (Größe: 212,91 KB / Downloads: 30)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Abtei Ottilien (Runen-Fußboden und -Decke) – Odilia (München, St. Peterskirche) – Germanische Runen Othila und Ingwaz (Mattenmuster)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Belchen, Othila und Ingwaz</span></span><br />
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Bad Krozingen, Stadtwappen – Bad Krozingen, Brunnen und Wasserspiel am Bahnhof im Zeichen der Lebensenergie und der Osiris-Isis-Energie und in Linie gestellte heutige Antennen- und Stromanlagen (dazu Bild bitte vergrößern) – Auge des Horus (Mond) –  Auge des Ra (Sonne)<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Besucht man Bayern, Baden-Württemberg oder Deutschland insgesamt, dann wird man an Straßen, Wegen, in Parks, in Häusern und Geschäften (ja sogar in Hotels und Ferienhäusern) mit den vielen Kreuzen dort konfrontiert. Eine solche Anhäufung kennt man aus Ländern wie Australien, Neuseeland, Großbritannien oder den Vereinigten Staaten nicht bzw. nicht in diesem Ausmaß.<br />
<br />
Interessant ist es deshalb, da Bayern und Baden-Württemberg (und ganz Deutschland) nicht immer ein ch**stliches Land waren. Nehmen wir speziell Baden-Württemberg und hier beispielsweise den Magdalenenberg in der Nähe von Villingen oder nehmen wir die heutige Stadt Breisach-Hochstetten. Alle diese Orte waren einst mit dem Germanen- und Keltentum verbunden. Hier residierten Alamannen, Hermunduren und verschiedene keltische Stämme. Vom Schwarzwald bis in die heutigen Schweizer Gegenden. Alle diese Völker waren heidnisch, worauf uns bis heute sonstige Symbole hinweisen. <br />
<br />
Die Hermunduren beispielsweise verehren eine weibliche dreifache Gottheit. Im gesamten keltischen Siedlungsraum findet man bis heute viele Kreuzsymbole, die noch den heidnischen Einfluß des Lebenskreuzes dieser Muttergottheit darstellen.<br />
<br />
Die Stadt Freiburg liegt auf dem Badischen Belchen. Das Badische Belchen ist ein Netzwerk, das sich in der Schweiz und auch in Frankreich fortsetzt. Der Deutsche Belchen (1.414 Meter im Schwarzwald), das Schweizer-Belchen (1.099 Meter hoher Berggipfel im Schweizer Jura) und verschiedene Französische Belchen im Vogesen (beispielsweise der 1.424 Meter hohe Grand Ballon).<br />
<br />
Der Name "Belchen" hat seinen Ursprung im Namen des keltischen Sonnengottes Belenus, der auch Bel genannt wird. <br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
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Bel, Belenus<br />
<br />
Bel bedeutet: der Leuchtende. Das bedeutet, daß in dieser Gegend einst der Sonnengott verehrt wurde. Freiburg gilt als "sonnige Ecke", was ebenfalls auf die Sonne, und somit auch auf die heidnischen Kelten hinweist. Die Kröten haben hieraus ihren Namen Belzebub genommen.<br />
<br />
Der Poet Gerhard Jung aus der Markgräfler Gegend, nannte Baden und Belchen auch die "Kathedrale des Sonnengottes". Der deutsche Poet Johann Peter Hebel sprach sogar von "dem Punkt auf der Straße zwischen Himmel und Erde". <br />
<br />
Ist es möglich, daß mit diesem Zitat nicht nur die Gegend und die schönen Bergrücken, sondern sogar eine spirituelle Verbindung zum Universum angedeutet wird? Der Belchen-Bergzug liegt genau zwischen der "Sonnenstadt Schönau" und dem Münstertal, und ist erreichbar via Bad Krozingen in Richtung Staufen. Bad Krozingen fällt durch sein Stadtwappen auf, das heute als "allsehendes Auge" interpretiert wird und auf dem Stadtwappen über einer Sonnenscheibe dargestellt ist.<br />
<br />
Dieses Symbol wird üblicherweise den FM zugeordnet. Das Original ist jedoch weitaus älter. Hier wird das Auge des Ra bzw. das Auge des Horus repräsentiert. Also das Sonnenauge bzw. das Mondauge am nächtlichen Sternenhimmel. Horus verlor sein Auge im Zweikampf mit Seth.<br />
<br />
Die nahe gelegene Stadt Staufen erlangte eine etwas unübliche Attraktivität, da 2007 dort ein Energieexperiment ein unbeabsichtigtes Endergebnis zeigte. Um "grüne Energie" zu gewinnen, wurde ein Loch gebohrt, um unterirdische Thermen als Quelle zu ergründen. Daraufhin setzte eine ganze Reihe von Erdbeben ein, welche bis Basel in der Schweiz reichten. Ist es möglich, daß sich die Erdbebenkette durch alle Belchen-Höhenzüge hindurchzieht? Wurde die "grüne Energie" nur vorgeschoben und eigentlich etwas ganz anderes mit der Bohrung bezweckt?<br />
<br />
Staufen erlangte zudem Popularität mit Dr. Faustus, aus Goethes Werk. Faustus verkaufte in Staufen dem Belzebub seine Seele. Sollte das damalige Bohr-Projekt gar das Energienetzwerk Belchen anzapfen und damit eine präantike Sternentür geöffnet werden? </span><br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
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Belchen im Dreiländereck – Heilige Odilia – Mosaik in der Odilien-Kapelle<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Aus der obigen Landkarte ist ersichtlich, daß ein Dreieck gebildet wird, welches mit Belchen und und dem elsässischen Ballon in den Vogesen (der Große und Kleine Belchen) verbunden ist. Die fünf Belchen sind hier sichtbar: Bel - Belfort, Montbeliard, Bâle (Basel in Deutscher Sprache und Basle in Französisch). Die Berge ähneln einem natürlichen Sonnenkalender mit Sommer- und Wintersonnwende, sowie Frühling- und Herbst-Equinox. <br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="GIF Image" border="0" alt=".gif" />
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Das Belchensystem<br />
<br />
Am 21. Dezember geht die Sonne über dem Jura Belchen auf und zieht über den Elsässischen Belchen. Am 1. Mai, der Walpurgis-Nacht, erreicht die Sonne zum höchsten Stand Mittags den Großen Belchen in Frankreich. Häufig fällt der genaue Tag auf den 5., 6. oder 12. Mai. Hier kommt die Legende der "weißen Frau" zum Tragen. Bertha, Frigga oder Ostara. Daher darf es nicht verwundern, daß auf dem Großen Belchen eine Radiostation zu finden ist. <br />
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Die Belchen sind nicht die einzigen Berge im Dreiländereck, welche mit diesem Netzwerk verbunden sind. Es gibt andere heilige Berge, wie den Odilienberg, genannt nach Odilia, auch bekannt als Adilia oder Othilia. Die Kapelle auf dem Odilienberg ist der heiligen Odilia geweiht. Bevor sie ch**stlich umgetauft wurde, repräsentierte diese Dame die antike heidnische Muttergöttin.<br />
<br />
Der Name Odilia, Othilia kommt von der germanischen Rune Othila, im griechischen durch das Omega-Zeichen repräsentiert. Ein Novize durchläuft während seines Studiums verschiedene Phasen und muß symbolisch durch das "Nadelöhr" (Omega, Othila), muß das eigene (logische) Bewußtsein (fehlschlußfähiger Wille) aufgeben, um "spirituell neu geboren" zu werden (zu erwachen). </span><br />
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Abtei Ottilien (Runen-Fußboden und -Decke) – Odilia (München, St. Peterskirche) – Germanische Runen Othila und Ingwaz (Mattenmuster)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mathematik und Geometrie]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7825.html</link>
			<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 09:04:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mathematik und Geometrie</span></span><br />
<br />
Alfred Schreiber (ein deutscher Mathematiker) behauptet in seinem Vortrag an der Universität in Flensburg, daß Mathematik als unsichtbare Kultur bezeichnet werden muß.<br />
<br />
Er sagt, daß Menschen Angst vor dem Begriff Mathematik haben. Zwar akzeptieren sie die hochtechnologisierte Umwelt, doch wenn es zum Begriff Mathematik als solchen kommt, dann winken viele Menschen ab: "Wer mag schon gerne rechnen"? <br />
<br />
Viele Mathematikfeinde übersehen dabei, daß ein Teil der Mathematik mit geometrischen Formen zu tun hat. Mit dem Kreis, dem Oval, dem Quadrat, dem Rechteck, dem Dreieck, und den sich daraus ergebenden anderen Formen. Formen und Figuren, die wir in wichtigen historischen Gebäuden – so wie auch in der Städteplanung unserer Vorfahren finden.<br />
<br />
Schreiber glaubt, daß Mathematik nicht nur einen Teil der allgemeinen Kultur ausmacht, sondern auch auf Gefühle, auf Harmonie und auf das Schönheitsempfinden hinweist. Und Schreiber geht in seinem Gedankengang sogar noch einen Schritt weiter, indem er auf die unsichtbare Mathematik hinweist, die sich in allem, auch in der Natur wiederfindet. So wird die räumliche Struktur, die Entwicklung geometrischer Fähigkeiten eher der Mathematik – denn der Kultur zugeordnet. Auch kann man sich mittels Mathematik durchaus der philosophischen, geistes- oder kulturwissenschaftlichen Betrachtungsweise nähern. Hier fallen dann oft die Begriffe "geheim, verborgen, unbewußt", auch wenn das merkwürdig klingen mag. <br />
<br />
Weitere Mathematiker betiteln die Mathematik sogar als die "große geheime Ideologie". Der Hintergrund hierfür findet sich in Platons Philosophie. Mathematik leitet sich im altgriechischen von mathémata (= Kenntnisse, lernbares Wissen ab). Im niederländischen steht das Wort wiskunde für<br />
Mathematik, in dem die indogermanische Wurzel wis für "wissen – sehen – erkennen" steckt. <br />
<br />
Nach Platon ist dieses Wissen zunächst verborgen – doch kann es jedem Menschen mit ein wenig Hilfe bewußt gemacht werden. Nach Platon wird uns die Tür zu einer Welt reiner Gedankendinge hinter den wechselnden äußeren Erscheinungen geöffnet. Erkenntnis bedeutet demzufolge Teilhabe an der Welt der Ideen, die sich dann äußere Ausdrucksformen sucht.<br />
<br />
Pythagoras versucht mittels Zahlen sogar, das ganze Universum zu erklären – wodurch Mathematik dann zur <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">beweisfähigen Wissenschaft</span> aufstieg. Hierbei bleibt jedoch unberücksichtigt, daß selbst die moderne Wissenschaft irrtümlicherweise voraussetzt, daß das Universum identische Maßstäbe (mathematische Formeln) wie die Matrix-Erde aufweist. In Bezug auf das Universum bleiben somit alle Beweise eine rein theoretische Formel.<br />
<br />
Der Heppenheimer Mathematiker Karl Menninger (1898 bis 1963) schreibt in seinem Essay über "Mathematik und Kunst". Er beschreibt hier eine sogenannte "Urmathematik" (die von der Schul- und Hochschulmathematik zu unterscheiden sei) als einer intuitiven Erkenntnis reiner Gestalten und Formen, die meistens (d. h. von mathematisch nicht geschulten Menschen) unbewußt gehandhabt wird. Beispiele solcher Urmathematik sind Versmaße und Strophenformen, die wir aus der Poesie, als Maßwerk in der Architektur, als vielfältige Arten von Symmetrie in den Werken der Musik und der bildenden Kunst kennen.<br />
<br />
Die Mathematik der Kunst wäre somit auch die Mathematik der Architektur, Symbolstruktur und der Frequenzaktivität in unserem Sinn. Jede heutige Architektur sollte sich daher an ihren antiken Vorbildern richten und messen lassen. Der richtige (nützliche) Frequenzfluß geschieht also auch durch die Wahl der richtigen Mathematik in Bezug auf Geometrie, Symbol und Figur.<br />
<br />
Von Leibniz stammt der Satz: Musica est exercitium arithmeticae occultum nescientis se numerare animi. (Musik ist eine arithmetische Tätigkeit des Geistes, dem verborgen bleibt, daß er dabei in Zahlen denkt.)<br />
<br />
Charles Bouleau spricht hingegen von der "geheimen Geometrie der Maler". Es genügt ein Blick auf Phänomene des Alltags; z. B. die simple Anordnung der Dinge auf einer liebevoll gedeckten Kaffeetafel. Mit dem Gefühl für Symmetrie (Ebenmaß, Ausgleich, Wiederholung im Rapport ornamentaler Formen) befinden wir uns gleichsam im Zentrum einer mathematischen Leitidee.<br />
<br />
Aus jedem Chaos (also aus den Einzelteilen wie Tisch, Stühle, Tischdecke, Geschirr, Speisen und Getränke) entsteht die neue Ordnung. Ein neues System, aus welchem sich automatisch neue Verhaltensweisen für den Benutzer, für die Anwender und für die teilnehmenden Personen ergeben. Eine Frequenz der Ordnung. Einmal in Bewegung gesetzt, ist sie nicht mehr zu stoppen.<br />
<br />
Im Gegensatz hierzu verdreht die "Graue Architektur" (stehend für graue Wissenschaften) jede bestehende Ordnung, um daraus das bevorzugte Chaos entstehen zu lassen, in welchem die Machtgier jedwede Vernunft außer Kraft setzt. <br />
<br />
Trotzdem besteht auch hier der unwiderstehliche und weltweit herrschende Drang, altbekanntes (wie beispielsweise unsere Götterstatuen) neu zu interpretieren und diese somit durch die heutige gestaltende Kunst zu "neuem Leben" zu erwecken.<br />
<br />
Jede irdische Existenz basiert auf Formen, auf Farben und demzufolge auf mathematischen Formeln und Symbolen. Diese mögen zwar derzeit grauer Herstellungsart sein, doch ist ihnen unsere historische Spiegelversion automatisch eingebaut. Das wiederum läßt den Schluß zu, daß aus dem derzeitigen Chaos unweigerlich wieder eine "Neue Welt Ordnung", antiker und damit kosmischer Tradition und Art entstehen muß. Unabhängig davon, was die Graue Elite geplant hat oder im Voraus plant.<br />
<br />
Warum jedoch spricht man dabei von "geheimer, verborgener Mathematik"? Ist in den Symbolen der Antike der unergründliche Essenz-Code, der Blaudruck universalen Lebens verborgen? Das kann mit einem einfachen "Ja" bestätigt werden.<br />
<br />
Der Punkt ist der Ausgangspunkt der Essenz. Der Punkt im Kreis symbolisiert die erste Idee, den spirituellen Blaudruck. Der Punkt in 2 Kreisen oder auch als 3 Kreise dargestellt ist die Frequenzaktivität, aus welcher die Form einer Materie entstehen muß. Egal in welcher Dimension ein Mensch sich gerade befindet.<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mathematik und Geometrie</span></span><br />
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Alfred Schreiber (ein deutscher Mathematiker) behauptet in seinem Vortrag an der Universität in Flensburg, daß Mathematik als unsichtbare Kultur bezeichnet werden muß.<br />
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Er sagt, daß Menschen Angst vor dem Begriff Mathematik haben. Zwar akzeptieren sie die hochtechnologisierte Umwelt, doch wenn es zum Begriff Mathematik als solchen kommt, dann winken viele Menschen ab: "Wer mag schon gerne rechnen"? <br />
<br />
Viele Mathematikfeinde übersehen dabei, daß ein Teil der Mathematik mit geometrischen Formen zu tun hat. Mit dem Kreis, dem Oval, dem Quadrat, dem Rechteck, dem Dreieck, und den sich daraus ergebenden anderen Formen. Formen und Figuren, die wir in wichtigen historischen Gebäuden – so wie auch in der Städteplanung unserer Vorfahren finden.<br />
<br />
Schreiber glaubt, daß Mathematik nicht nur einen Teil der allgemeinen Kultur ausmacht, sondern auch auf Gefühle, auf Harmonie und auf das Schönheitsempfinden hinweist. Und Schreiber geht in seinem Gedankengang sogar noch einen Schritt weiter, indem er auf die unsichtbare Mathematik hinweist, die sich in allem, auch in der Natur wiederfindet. So wird die räumliche Struktur, die Entwicklung geometrischer Fähigkeiten eher der Mathematik – denn der Kultur zugeordnet. Auch kann man sich mittels Mathematik durchaus der philosophischen, geistes- oder kulturwissenschaftlichen Betrachtungsweise nähern. Hier fallen dann oft die Begriffe "geheim, verborgen, unbewußt", auch wenn das merkwürdig klingen mag. <br />
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Weitere Mathematiker betiteln die Mathematik sogar als die "große geheime Ideologie". Der Hintergrund hierfür findet sich in Platons Philosophie. Mathematik leitet sich im altgriechischen von mathémata (= Kenntnisse, lernbares Wissen ab). Im niederländischen steht das Wort wiskunde für<br />
Mathematik, in dem die indogermanische Wurzel wis für "wissen – sehen – erkennen" steckt. <br />
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Nach Platon ist dieses Wissen zunächst verborgen – doch kann es jedem Menschen mit ein wenig Hilfe bewußt gemacht werden. Nach Platon wird uns die Tür zu einer Welt reiner Gedankendinge hinter den wechselnden äußeren Erscheinungen geöffnet. Erkenntnis bedeutet demzufolge Teilhabe an der Welt der Ideen, die sich dann äußere Ausdrucksformen sucht.<br />
<br />
Pythagoras versucht mittels Zahlen sogar, das ganze Universum zu erklären – wodurch Mathematik dann zur <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">beweisfähigen Wissenschaft</span> aufstieg. Hierbei bleibt jedoch unberücksichtigt, daß selbst die moderne Wissenschaft irrtümlicherweise voraussetzt, daß das Universum identische Maßstäbe (mathematische Formeln) wie die Matrix-Erde aufweist. In Bezug auf das Universum bleiben somit alle Beweise eine rein theoretische Formel.<br />
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Der Heppenheimer Mathematiker Karl Menninger (1898 bis 1963) schreibt in seinem Essay über "Mathematik und Kunst". Er beschreibt hier eine sogenannte "Urmathematik" (die von der Schul- und Hochschulmathematik zu unterscheiden sei) als einer intuitiven Erkenntnis reiner Gestalten und Formen, die meistens (d. h. von mathematisch nicht geschulten Menschen) unbewußt gehandhabt wird. Beispiele solcher Urmathematik sind Versmaße und Strophenformen, die wir aus der Poesie, als Maßwerk in der Architektur, als vielfältige Arten von Symmetrie in den Werken der Musik und der bildenden Kunst kennen.<br />
<br />
Die Mathematik der Kunst wäre somit auch die Mathematik der Architektur, Symbolstruktur und der Frequenzaktivität in unserem Sinn. Jede heutige Architektur sollte sich daher an ihren antiken Vorbildern richten und messen lassen. Der richtige (nützliche) Frequenzfluß geschieht also auch durch die Wahl der richtigen Mathematik in Bezug auf Geometrie, Symbol und Figur.<br />
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Von Leibniz stammt der Satz: Musica est exercitium arithmeticae occultum nescientis se numerare animi. (Musik ist eine arithmetische Tätigkeit des Geistes, dem verborgen bleibt, daß er dabei in Zahlen denkt.)<br />
<br />
Charles Bouleau spricht hingegen von der "geheimen Geometrie der Maler". Es genügt ein Blick auf Phänomene des Alltags; z. B. die simple Anordnung der Dinge auf einer liebevoll gedeckten Kaffeetafel. Mit dem Gefühl für Symmetrie (Ebenmaß, Ausgleich, Wiederholung im Rapport ornamentaler Formen) befinden wir uns gleichsam im Zentrum einer mathematischen Leitidee.<br />
<br />
Aus jedem Chaos (also aus den Einzelteilen wie Tisch, Stühle, Tischdecke, Geschirr, Speisen und Getränke) entsteht die neue Ordnung. Ein neues System, aus welchem sich automatisch neue Verhaltensweisen für den Benutzer, für die Anwender und für die teilnehmenden Personen ergeben. Eine Frequenz der Ordnung. Einmal in Bewegung gesetzt, ist sie nicht mehr zu stoppen.<br />
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Im Gegensatz hierzu verdreht die "Graue Architektur" (stehend für graue Wissenschaften) jede bestehende Ordnung, um daraus das bevorzugte Chaos entstehen zu lassen, in welchem die Machtgier jedwede Vernunft außer Kraft setzt. <br />
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Trotzdem besteht auch hier der unwiderstehliche und weltweit herrschende Drang, altbekanntes (wie beispielsweise unsere Götterstatuen) neu zu interpretieren und diese somit durch die heutige gestaltende Kunst zu "neuem Leben" zu erwecken.<br />
<br />
Jede irdische Existenz basiert auf Formen, auf Farben und demzufolge auf mathematischen Formeln und Symbolen. Diese mögen zwar derzeit grauer Herstellungsart sein, doch ist ihnen unsere historische Spiegelversion automatisch eingebaut. Das wiederum läßt den Schluß zu, daß aus dem derzeitigen Chaos unweigerlich wieder eine "Neue Welt Ordnung", antiker und damit kosmischer Tradition und Art entstehen muß. Unabhängig davon, was die Graue Elite geplant hat oder im Voraus plant.<br />
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Warum jedoch spricht man dabei von "geheimer, verborgener Mathematik"? Ist in den Symbolen der Antike der unergründliche Essenz-Code, der Blaudruck universalen Lebens verborgen? Das kann mit einem einfachen "Ja" bestätigt werden.<br />
<br />
Der Punkt ist der Ausgangspunkt der Essenz. Der Punkt im Kreis symbolisiert die erste Idee, den spirituellen Blaudruck. Der Punkt in 2 Kreisen oder auch als 3 Kreise dargestellt ist die Frequenzaktivität, aus welcher die Form einer Materie entstehen muß. Egal in welcher Dimension ein Mensch sich gerade befindet.<br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das versteckte Lama]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7806.html</link>
			<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 06:31:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=23">Erato</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7806.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Yacana</span></span><br />
<br />
So, wie wir in unseren Gefilden das Sternbild Orion betrachten, blicken weit über den großen Ozean hinaus die Menschen der Anden auf Yacana. Yacana, das große Lama, gilt als der Beschützer aller Tiere. Nachts wandert es durch die Milchstraße und trinkt aus den irdischen Flüssen und Seen. Würde Yacana nicht jede Nacht aus ihnen trinken, würden die Gewässer überlaufen und das Land fluten.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Das Lama ist eines der wichtigsten Fruchtbarkeits- und Wohlstandssymbole in Peru. Und so erzählt man auch, daß wenn der Schatten dieses Sternbildes im richtigen Moment auf einen Menschen fällt, er mit der weichen Wolle des Lamas beschenkt wird und er großen Wohlstand erlangt.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=34370" target="_blank" title="">Sternbilder Peru 1.png</a> (Größe: 129,34 KB / Downloads: 52)
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<br />
In der Nähe von Machu Picchu liegt die archäologische Stätte Patallacta/Llactapata. Diese Stätte ist nach dem großen Sternbild Yacana ausgerichtet.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
In Choquequirao sind die Inkaterrassen mit Lamas verziert:<br />
<br />
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<span style="font-size: smaller">Lamaterrassen von Choquequirao</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Yacana</span></span><br />
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So, wie wir in unseren Gefilden das Sternbild Orion betrachten, blicken weit über den großen Ozean hinaus die Menschen der Anden auf Yacana. Yacana, das große Lama, gilt als der Beschützer aller Tiere. Nachts wandert es durch die Milchstraße und trinkt aus den irdischen Flüssen und Seen. Würde Yacana nicht jede Nacht aus ihnen trinken, würden die Gewässer überlaufen und das Land fluten.<br />
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Das Lama ist eines der wichtigsten Fruchtbarkeits- und Wohlstandssymbole in Peru. Und so erzählt man auch, daß wenn der Schatten dieses Sternbildes im richtigen Moment auf einen Menschen fällt, er mit der weichen Wolle des Lamas beschenkt wird und er großen Wohlstand erlangt.<br />
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In der Nähe von Machu Picchu liegt die archäologische Stätte Patallacta/Llactapata. Diese Stätte ist nach dem großen Sternbild Yacana ausgerichtet.<br />
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In Choquequirao sind die Inkaterrassen mit Lamas verziert:<br />
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<span style="font-size: smaller">Lamaterrassen von Choquequirao</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hirschsteine]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7789.html</link>
			<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 06:53:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7789.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hirschsteine Burjatiens: Krieger, die im Stein erstarrt sind</span></span><br />
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<br />
In den Steppen Burjatiens und Transbaikaliens finden sich uralte steinerne Stelen, bedeckt mit Darstellungen von Hirschen, Waffen, Gürteln und Sonnensymbolen. Man nennt sie Hirschsteine. Diese Denkmäler entstanden am Ende der Bronze- und zu Beginn der Eisenzeit, vor über dreitausend Jahren.<br />
<br />
Der Name hängt mit der Hauptdarstellung zusammen – langgestreckten Figuren von Hirschen mit riesigen, verzweigten Geweihen und schnabelartigen Schnauzen. Die Tiere sind nicht stehend auf der Erde dargestellt, sondern als würden sie nach oben fliegen. Akademiemitglied Alexei Okladnikow verband dieses Bild mit der Sonne und der alten Vorstellung vom Hirschen am Himmel.<br />
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<br />
Die Stele selbst zeigte oft einen Menschen. Im oberen Teil meißelte man Ohrringe oder Sonnenkreise ein, darunter ein Halsband, und im unteren Teil einen Kampfgürtel mit Dolch, Axt, Bogen und anderen Gegenständen. So entstand ein konventionelles steinernes Bild eines Kriegers, obwohl ein Gesicht darauf gewöhnlich fehlt.<br />
<br />
Das bekannteste Denkmal dieses Typs in der Region ist der Ivolginski-Hirschstein. Er wurde im 19. Jahrhundert unweit des heutigen Ulan-Ude entdeckt. Auf der Granitoberfläche sind fliegende Hirsche, Kreise und Gegenstände der Kriegsausrüstung erhalten geblieben. Heute befindet sich die Stele am Eingang des Irkutsker Gebietsmuseums für Heimatkunde.<br />
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<br />
Ein anderer bekannter Stein stand bei der Gräberstätte Sannyi Mys am Fluss Uda. Er wurde bereits 1855 entdeckt, doch später spülte eine Überschwemmung die Stele weg. Von ihr sind Beschreibungen und Zeichnungen von Forschern erhalten geblieben – einer der ersten Fälle wissenschaftlicher Untersuchung der Hirschsteine Transbaikaliens.<br />
<br />
Solche Stelen fand man gewöhnlich in der Nähe alter Bestattungen und ritueller Komplexe. Sie konnten zum Gedenken an hochrangige Krieger errichtet oder bei Begräbnisritualen verwendet werden. Dem Hirsch schrieb man die Fähigkeit zu, den Menschen in die andere Welt zu begleiten, weshalb die fliegenden Tiere auf dem Stein als Wegführer zwischen Erde und Anderswelt wahrgenommen wurden.<br />
<br />
Es gibt auch eine schöne Deutung, wonach die Stele als „himmlischer Anbindepfosten“ diente: An sie band man symbolisch die Sonnenhirsche, die bereit waren, die Seele des Kriegers mitzunehmen. Genau deshalb stellte man die Steine senkrecht auf, und richtete die Tierfiguren nach oben.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=34231" target="_blank" title="">Sonnenhirsch.jpg</a> (Größe: 82,21 KB / Downloads: 51)
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<br />
Die Hirschsteine bewahrten nicht die Namen von Herrschern und die Daten von Schlachten, sondern die Vorstellung der alten Steppenvölker vom Menschen, vom Krieger, von der Sonne und vom Weg in eine andere Welt. Selbst nach drei Jahrtausenden bleiben ihre Darstellungen ohne Inschriften verständlich: Der Gürtel spricht vom irdischen Leben, die Waffen vom Status, und die fliegenden Hirsche lenken den Blick in die andere Welt.<br />
<br />
Koordinaten:<br />
<br />
<span class='link'>https://yandex.com/maps/org/gora_oleney/226365432775/?ll=107.460939%2C51.727009&amp;utm_source=share&amp;z=11</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hirschsteine Burjatiens: Krieger, die im Stein erstarrt sind</span></span><br />
<br />
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<br />
In den Steppen Burjatiens und Transbaikaliens finden sich uralte steinerne Stelen, bedeckt mit Darstellungen von Hirschen, Waffen, Gürteln und Sonnensymbolen. Man nennt sie Hirschsteine. Diese Denkmäler entstanden am Ende der Bronze- und zu Beginn der Eisenzeit, vor über dreitausend Jahren.<br />
<br />
Der Name hängt mit der Hauptdarstellung zusammen – langgestreckten Figuren von Hirschen mit riesigen, verzweigten Geweihen und schnabelartigen Schnauzen. Die Tiere sind nicht stehend auf der Erde dargestellt, sondern als würden sie nach oben fliegen. Akademiemitglied Alexei Okladnikow verband dieses Bild mit der Sonne und der alten Vorstellung vom Hirschen am Himmel.<br />
<br />
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<br />
Die Stele selbst zeigte oft einen Menschen. Im oberen Teil meißelte man Ohrringe oder Sonnenkreise ein, darunter ein Halsband, und im unteren Teil einen Kampfgürtel mit Dolch, Axt, Bogen und anderen Gegenständen. So entstand ein konventionelles steinernes Bild eines Kriegers, obwohl ein Gesicht darauf gewöhnlich fehlt.<br />
<br />
Das bekannteste Denkmal dieses Typs in der Region ist der Ivolginski-Hirschstein. Er wurde im 19. Jahrhundert unweit des heutigen Ulan-Ude entdeckt. Auf der Granitoberfläche sind fliegende Hirsche, Kreise und Gegenstände der Kriegsausrüstung erhalten geblieben. Heute befindet sich die Stele am Eingang des Irkutsker Gebietsmuseums für Heimatkunde.<br />
<br />
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<br />
Ein anderer bekannter Stein stand bei der Gräberstätte Sannyi Mys am Fluss Uda. Er wurde bereits 1855 entdeckt, doch später spülte eine Überschwemmung die Stele weg. Von ihr sind Beschreibungen und Zeichnungen von Forschern erhalten geblieben – einer der ersten Fälle wissenschaftlicher Untersuchung der Hirschsteine Transbaikaliens.<br />
<br />
Solche Stelen fand man gewöhnlich in der Nähe alter Bestattungen und ritueller Komplexe. Sie konnten zum Gedenken an hochrangige Krieger errichtet oder bei Begräbnisritualen verwendet werden. Dem Hirsch schrieb man die Fähigkeit zu, den Menschen in die andere Welt zu begleiten, weshalb die fliegenden Tiere auf dem Stein als Wegführer zwischen Erde und Anderswelt wahrgenommen wurden.<br />
<br />
Es gibt auch eine schöne Deutung, wonach die Stele als „himmlischer Anbindepfosten“ diente: An sie band man symbolisch die Sonnenhirsche, die bereit waren, die Seele des Kriegers mitzunehmen. Genau deshalb stellte man die Steine senkrecht auf, und richtete die Tierfiguren nach oben.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=34231" target="_blank" title="">Sonnenhirsch.jpg</a> (Größe: 82,21 KB / Downloads: 51)
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<br />
Die Hirschsteine bewahrten nicht die Namen von Herrschern und die Daten von Schlachten, sondern die Vorstellung der alten Steppenvölker vom Menschen, vom Krieger, von der Sonne und vom Weg in eine andere Welt. Selbst nach drei Jahrtausenden bleiben ihre Darstellungen ohne Inschriften verständlich: Der Gürtel spricht vom irdischen Leben, die Waffen vom Status, und die fliegenden Hirsche lenken den Blick in die andere Welt.<br />
<br />
Koordinaten:<br />
<br />
<span class='link'>https://yandex.com/maps/org/gora_oleney/226365432775/?ll=107.460939%2C51.727009&amp;utm_source=share&amp;z=11</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schreiben und Tippen]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7787.html</link>
			<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 14:35:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=34">Alexis</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7787.html</guid>
			<description><![CDATA[Eine norwegische Neurowissenschaftlerin hat 20 Jahre damit verbracht zu beweisen, dass das Schreiben mit der Hand das menschliche Gehirn auf eine Weise verändert, wie es das Tippen physisch nicht vermag, und fast niemand außerhalb ihres Fachgebiets hat die Studie gelesen.<br />
<br />
Ihr Name ist Audrey van der Meer. Sie leitet ein Hirnforschungslabor in Trondheim, und die Studie, die die Debatte endgültig entschied, wurde 2024 in einer Fachzeitschrift namens „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht.<br />
<br />
Die Erkenntnis ist so einschneidend, dass sie jedes Klassenzimmer auf der Welt hätte verändern müssen.<br />
<br />
Das Experiment war einfach.<br />
<br />
Sie rekrutierte 36 Universitätsstudenten und setzte jedem eine Kappe mit 256 Sensoren auf, die an die Kopfhaut gedrückt wurden, um die Gehirnaktivität aufzuzeichnen. Auf einem Bildschirm wurden nacheinander Wörter eingeblendet. Manchmal schrieben die Studenten das Wort mit einem digitalen Stift von Hand auf einen Touchscreen, und manchmal tippten sie dasselbe Wort auf einer Tastatur.<br />
<br />
Jede neuronale Reaktion wurde während der gesamten fünf Sekunden aufgezeichnet, in denen das Wort auf dem Bildschirm blieb. Dann untersuchte ihr Team den Teil der Daten, den die meisten Forscher jahrelang ignoriert hatten: nämlich wie verschiedene Teile des Gehirns während der Aufgabe miteinander kommunizierten.<br />
<br />
Wenn die Studenten von Hand schrieben, leuchtete das Gehirn überall gleichzeitig auf. Die Regionen, die für das Gedächtnis, die sensorische Integration und die Kodierung neuer Informationen zuständig sind, feuerten alle gemeinsam in einem koordinierten Muster, das sich über den gesamten Kortex ausbreitete. Das gesamte Netzwerk war aktiv und vernetzt.<br />
<br />
Als dieselben Studenten dasselbe Wort tippten, brach dieses Muster fast vollständig zusammen. Der größte Teil des Gehirns verstummte, und die Verbindungen zwischen Regionen, die Sekunden zuvor noch aktiv gewesen waren, waren im EEG nirgends mehr zu finden.<br />
<br />
Dasselbe Wort, dasselbe Gehirn, dieselbe Person und zwei völlig unterschiedliche neurologische Vorgänge.<br />
<br />
Der Grund dafür war etwas, worauf vor ihrer Arbeit niemand wirklich geachtet hatte.<br />
<br />
Das Schreiben von Hand ist keine einzelne Bewegung, sondern eine Abfolge von Tausenden winziger Mikrobewegungen, die in Echtzeit mit den Augen koordiniert werden, wobei jeder Buchstabe eine andere Form hat, die vom Gehirn die Lösung eines leicht unterschiedlichen räumlichen Problems verlangt.<br />
<br />
Die Finger, das Handgelenk, das Sehvermögen und die Teile des Gehirns, die die Position im Raum verfolgen, arbeiten alle zusammen, um einen Buchstaben zu erzeugen, dann den nächsten, dann den nächsten.<br />
<br />
Das Tippen wirft all das über Bord.<br />
<br />
Van der Meer hat dies in ihren Interviews klar zum Ausdruck gebracht.<br />
<br />
Kinder, die auf Tablets lesen und schreiben lernen, können Buchstaben wie b und d oft nicht unterscheiden, weil sie nie körperlich gespürt haben, was es bedeutet, diese Buchstaben tatsächlich auf einem Blatt Papier zu schreiben.<br />
<br />
Handschrift bringt das Gehirn zum Arbeiten. Tippen lässt es auf der Stelle treten.<br />
<br />
Jede Notiz, die du jemals getippt statt geschrieben hast, gelangte über einen schmaleren Kanal in dein Gehirn.<br />
<br />
Jedes Meeting, jede Buchmarkierung, jede Idee, die du auf deinem Handy statt auf Papier festgehalten hast, wurde nur halb so tief verarbeitet.<br />
<br />
Du hast diese Dinge nicht vergessen, weil dein Gedächtnis schlecht ist. Du hast sie vergessen, weil das Tippen nie den Teil des Gehirns geweckt hat, der sie hätte festhalten können.<br />
<br />
Die Lösung ist das, was deine Großmutter schon wusste. Nimm einen Stift zur Hand. Schreib es auf. Der langsamere Weg ist der schnellere.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine norwegische Neurowissenschaftlerin hat 20 Jahre damit verbracht zu beweisen, dass das Schreiben mit der Hand das menschliche Gehirn auf eine Weise verändert, wie es das Tippen physisch nicht vermag, und fast niemand außerhalb ihres Fachgebiets hat die Studie gelesen.<br />
<br />
Ihr Name ist Audrey van der Meer. Sie leitet ein Hirnforschungslabor in Trondheim, und die Studie, die die Debatte endgültig entschied, wurde 2024 in einer Fachzeitschrift namens „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht.<br />
<br />
Die Erkenntnis ist so einschneidend, dass sie jedes Klassenzimmer auf der Welt hätte verändern müssen.<br />
<br />
Das Experiment war einfach.<br />
<br />
Sie rekrutierte 36 Universitätsstudenten und setzte jedem eine Kappe mit 256 Sensoren auf, die an die Kopfhaut gedrückt wurden, um die Gehirnaktivität aufzuzeichnen. Auf einem Bildschirm wurden nacheinander Wörter eingeblendet. Manchmal schrieben die Studenten das Wort mit einem digitalen Stift von Hand auf einen Touchscreen, und manchmal tippten sie dasselbe Wort auf einer Tastatur.<br />
<br />
Jede neuronale Reaktion wurde während der gesamten fünf Sekunden aufgezeichnet, in denen das Wort auf dem Bildschirm blieb. Dann untersuchte ihr Team den Teil der Daten, den die meisten Forscher jahrelang ignoriert hatten: nämlich wie verschiedene Teile des Gehirns während der Aufgabe miteinander kommunizierten.<br />
<br />
Wenn die Studenten von Hand schrieben, leuchtete das Gehirn überall gleichzeitig auf. Die Regionen, die für das Gedächtnis, die sensorische Integration und die Kodierung neuer Informationen zuständig sind, feuerten alle gemeinsam in einem koordinierten Muster, das sich über den gesamten Kortex ausbreitete. Das gesamte Netzwerk war aktiv und vernetzt.<br />
<br />
Als dieselben Studenten dasselbe Wort tippten, brach dieses Muster fast vollständig zusammen. Der größte Teil des Gehirns verstummte, und die Verbindungen zwischen Regionen, die Sekunden zuvor noch aktiv gewesen waren, waren im EEG nirgends mehr zu finden.<br />
<br />
Dasselbe Wort, dasselbe Gehirn, dieselbe Person und zwei völlig unterschiedliche neurologische Vorgänge.<br />
<br />
Der Grund dafür war etwas, worauf vor ihrer Arbeit niemand wirklich geachtet hatte.<br />
<br />
Das Schreiben von Hand ist keine einzelne Bewegung, sondern eine Abfolge von Tausenden winziger Mikrobewegungen, die in Echtzeit mit den Augen koordiniert werden, wobei jeder Buchstabe eine andere Form hat, die vom Gehirn die Lösung eines leicht unterschiedlichen räumlichen Problems verlangt.<br />
<br />
Die Finger, das Handgelenk, das Sehvermögen und die Teile des Gehirns, die die Position im Raum verfolgen, arbeiten alle zusammen, um einen Buchstaben zu erzeugen, dann den nächsten, dann den nächsten.<br />
<br />
Das Tippen wirft all das über Bord.<br />
<br />
Van der Meer hat dies in ihren Interviews klar zum Ausdruck gebracht.<br />
<br />
Kinder, die auf Tablets lesen und schreiben lernen, können Buchstaben wie b und d oft nicht unterscheiden, weil sie nie körperlich gespürt haben, was es bedeutet, diese Buchstaben tatsächlich auf einem Blatt Papier zu schreiben.<br />
<br />
Handschrift bringt das Gehirn zum Arbeiten. Tippen lässt es auf der Stelle treten.<br />
<br />
Jede Notiz, die du jemals getippt statt geschrieben hast, gelangte über einen schmaleren Kanal in dein Gehirn.<br />
<br />
Jedes Meeting, jede Buchmarkierung, jede Idee, die du auf deinem Handy statt auf Papier festgehalten hast, wurde nur halb so tief verarbeitet.<br />
<br />
Du hast diese Dinge nicht vergessen, weil dein Gedächtnis schlecht ist. Du hast sie vergessen, weil das Tippen nie den Teil des Gehirns geweckt hat, der sie hätte festhalten können.<br />
<br />
Die Lösung ist das, was deine Großmutter schon wusste. Nimm einen Stift zur Hand. Schreib es auf. Der langsamere Weg ist der schnellere.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Manannán mac Lir]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7748.html</link>
			<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 11:17:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7748.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Manannán mac Lir</span></span><br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Der wichtigste Meeresgott der irischen Mythologie. Er ist der "Sohn der See", "Herrscher der Anderswelt" und "Beschützer der Seefahrer".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Manannán mac Lir</span></span><br />
<br />
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<br />
Der wichtigste Meeresgott der irischen Mythologie. Er ist der "Sohn der See", "Herrscher der Anderswelt" und "Beschützer der Seefahrer".]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Mehlbeerenstab]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7729.html</link>
			<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 07:14:12 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7729.html</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Erato schrieb:</cite>Ich habe in einer alten Überlieferung eine Geschichte gefunden, in der der ein Schöpferg*tt der indigenen Völker Brasiliens die Krone des Lebensbaumes abschlägt und dadurch eine große Flut auslöst.<br />
<br />
Dabei kam für mich die Frage auf, wie die Weltenachse, die wir als Gungnir/Gridavör verstehen und der Lebensbaum oder Weltenbaum zusammenhängen bzw. zu unterscheiden sind? Denn oft wird der Weltenbaum selbst auch als Weltenachse bezeichnet. Für mich ergibt das irgendwie Sinn, denn alle Welten finden in unserer Mythologie auf dem Weltenbaum ihren Platz. Er ist die Säule, die Stabilität und Leben birgt. Oder muß man zwischen dem Weltenbaum und dem Lebensbaum unterscheiden? Oder ist doch alles eins?  <br />
<br />
Wenn Odin sich an Gungnir an der Weltenesche hängt, hört es sich ja auch an, als ob Gungnir Teil der Weltenesche ist.<br />
<br />
Und vielleicht zerdenke ich das Thema zu sehr  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/werdrot.gif" alt="Werdrot" title="Werdrot" class="smilie smilie_60" /> <br />
<br />
<br />
Meine Ausführungen zu einer alten Geschichte über den Berg Roraima:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Berg Roraima</span><br />
<br />
Der Berg Roraima ist ein Mythologisch intessanter Berg, der im Dreiländereck von Venezuela, Brasilien und Guyana im Nationalpark Canaima liegt.<br />
<br />
Die bekannteste Legende besagt, dass dieser Tafelberg der Stumpf eines riesigen Baumes war. Dieser Baum trug alle Früchte und Knollen der Welt. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wazacaca, der Baum des Lebens.</span> Man erkennt die Namensverwandschaft zur Maya-Bezeichnung Wacah Chan. Und wir kennen ihn als Weltenesche oder Yggdrasil. <br />
<br />
Makunaima erschuf alle Tiere und jenen großen Lebensbaum, von dem alle Nahrungspflanzen abstammen.<br />
<br />
Makunaima ist in dieser Kultur ein Schöpferg*tt. Er fällte Wazacaca, den er selbst erschaffen hatte. Seine Krone stürzte auf die Erde und löste eine gewaltige Flut aus. Der mächtige Stumpf blieb als der heutige Berg Roraima zurück. So erzählen es die Pemón (Arekuna) aus ihren alten Geschichten. <br />
<br />
<span style="color: #008E02;" class="mycode_color">1. Der obere Teil des Baumes wird abgeschlagen. Das Lebens zieht sich in die Erde zurück. In den Regionen dieser Geschichte gibt es keinen Winter. (Lebens-)bedrohlich sind Wasserfluten, die über die Ufer treten und das Leben mit sich reißen.<br />
<br />
2. In allen alten Geschichten finden wir die Überlieferung der großen Flut. Fast alles Leben wurde ausgelöscht (Krone des Baumes wird abgeschlagen). Ist dieser Ort einer der letzten Überbleibsel der alten Kultur ihrer heiligen Stätte? Ganz bestimmt.<br />
 </span><br />
<br />
Roraima besitzt auch noch einen weiteren Namen in der alten Sprache: „Madre de las Aguas“, was „Mutter aller Wasser“ bedeutet. Vom großen Gipfelplateau Roraima stürzen viele Wasserfälle herab. Und hier entspringen die Quellgebiete der drei größten Flüsse in Südamerika: der Amazonas, der Orinoco und der Essequibo.<br />
<br />
<span style="color: #008E02;" class="mycode_color">Auch in unseren Erzählungen finden wir drei Quellen an den Wurzeln der Weltenesche. Und auch der Kessel Hvergelmir speist alle Flüsse der Welt.</span></blockquote>
<br />
Die Flut wurde durch den Diebstahl des Kristalls ausgelöst. Und irgendwie finde ich, daß auch diese Geschichte in der Überlieferung steckt. Dann wäre Wazacaca die Weltenachse. Und dann ist die Frage, wer Makunaima ist?</blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Erato schrieb:</cite>Ich habe in einer alten Überlieferung eine Geschichte gefunden, in der der ein Schöpferg*tt der indigenen Völker Brasiliens die Krone des Lebensbaumes abschlägt und dadurch eine große Flut auslöst.<br />
<br />
Dabei kam für mich die Frage auf, wie die Weltenachse, die wir als Gungnir/Gridavör verstehen und der Lebensbaum oder Weltenbaum zusammenhängen bzw. zu unterscheiden sind? Denn oft wird der Weltenbaum selbst auch als Weltenachse bezeichnet. Für mich ergibt das irgendwie Sinn, denn alle Welten finden in unserer Mythologie auf dem Weltenbaum ihren Platz. Er ist die Säule, die Stabilität und Leben birgt. Oder muß man zwischen dem Weltenbaum und dem Lebensbaum unterscheiden? Oder ist doch alles eins?  <br />
<br />
Wenn Odin sich an Gungnir an der Weltenesche hängt, hört es sich ja auch an, als ob Gungnir Teil der Weltenesche ist.<br />
<br />
Und vielleicht zerdenke ich das Thema zu sehr  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/werdrot.gif" alt="Werdrot" title="Werdrot" class="smilie smilie_60" /> <br />
<br />
<br />
Meine Ausführungen zu einer alten Geschichte über den Berg Roraima:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Berg Roraima</span><br />
<br />
Der Berg Roraima ist ein Mythologisch intessanter Berg, der im Dreiländereck von Venezuela, Brasilien und Guyana im Nationalpark Canaima liegt.<br />
<br />
Die bekannteste Legende besagt, dass dieser Tafelberg der Stumpf eines riesigen Baumes war. Dieser Baum trug alle Früchte und Knollen der Welt. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wazacaca, der Baum des Lebens.</span> Man erkennt die Namensverwandschaft zur Maya-Bezeichnung Wacah Chan. Und wir kennen ihn als Weltenesche oder Yggdrasil. <br />
<br />
Makunaima erschuf alle Tiere und jenen großen Lebensbaum, von dem alle Nahrungspflanzen abstammen.<br />
<br />
Makunaima ist in dieser Kultur ein Schöpferg*tt. Er fällte Wazacaca, den er selbst erschaffen hatte. Seine Krone stürzte auf die Erde und löste eine gewaltige Flut aus. Der mächtige Stumpf blieb als der heutige Berg Roraima zurück. So erzählen es die Pemón (Arekuna) aus ihren alten Geschichten. <br />
<br />
<span style="color: #008E02;" class="mycode_color">1. Der obere Teil des Baumes wird abgeschlagen. Das Lebens zieht sich in die Erde zurück. In den Regionen dieser Geschichte gibt es keinen Winter. (Lebens-)bedrohlich sind Wasserfluten, die über die Ufer treten und das Leben mit sich reißen.<br />
<br />
2. In allen alten Geschichten finden wir die Überlieferung der großen Flut. Fast alles Leben wurde ausgelöscht (Krone des Baumes wird abgeschlagen). Ist dieser Ort einer der letzten Überbleibsel der alten Kultur ihrer heiligen Stätte? Ganz bestimmt.<br />
 </span><br />
<br />
Roraima besitzt auch noch einen weiteren Namen in der alten Sprache: „Madre de las Aguas“, was „Mutter aller Wasser“ bedeutet. Vom großen Gipfelplateau Roraima stürzen viele Wasserfälle herab. Und hier entspringen die Quellgebiete der drei größten Flüsse in Südamerika: der Amazonas, der Orinoco und der Essequibo.<br />
<br />
<span style="color: #008E02;" class="mycode_color">Auch in unseren Erzählungen finden wir drei Quellen an den Wurzeln der Weltenesche. Und auch der Kessel Hvergelmir speist alle Flüsse der Welt.</span></blockquote>
<br />
Die Flut wurde durch den Diebstahl des Kristalls ausgelöst. Und irgendwie finde ich, daß auch diese Geschichte in der Überlieferung steckt. Dann wäre Wazacaca die Weltenachse. Und dann ist die Frage, wer Makunaima ist?</blockquote>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[color=#00369B][b]Unter der linken Pfote der Sphinx[/b][/color]]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7677.html</link>
			<pubDate>Mon, 11 May 2026 20:11:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=72">Aglaia</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7677.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Unter der linken Pfote der Sphinx</span></span></span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32763" target="_blank" title="">_Sphinx.jpg</a> (Größe: 264,82 KB / Downloads: 1938)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Unter der linken Pfote der Sphinx</span><br />
<br />
CIA-Dokumente berichten von einem unterirdischen Tempel direkt unterhalb der ägyptischen Sphinx. Laut diesen Dokumenten soll sich hier eine geheime ägyptische Bibliothek befinden.  <br />
<br />
Die 10-seitige CIA-Akte vom 20. November 1952 ist vor über 70 Jahren schon einmal an die Öffentlichkeit gelangt und wurde jetzt wiederentdeckt. Die Legende über die unterirdische ägyptische Geheimbibliothek fasziniert die Öffentlichkeit seit fast einem Jahrhundert. Es wird behauptet, dass mythische Archiv enthalte antike Texte, Karten und Beweise einer verlorenen Zivilisation, die älter ist als die aufgezeichnete Geschichte. <br />
<br />
Ein Großteil des modernen Mythos geht auf den amerikanischen Hellseher Edgar Cayce zurück, der in den 1930er Jahren vorhersagte, dass eines Tages unter der Pfote der Sphinx eine versteckte Kammer mit Aufzeichnungen aus Atlantis entdeckt werden würde. <br />
<br />
Laut Cayce enthält das versteckte Archiv Texte, die die vergessene Geschichte der Menschheit, fortschrittliche Wissenschaft und katastrophale Ereignisse, die frühere Zivilisationen zerstörten, detailliert beschreiben. Er sagte voraus, dass die Kammer eines Tages entdeckt werden würde, was jahrzehntelange Spekulationen und Expeditionen rund um das Denkmal anheizte.<br />
<br />
Das Interesse verstärkte sich in den 1990er Jahren, nachdem seismische Untersuchungen und Bodenradar die unterirdische Hohlräume und Anomalien in der Nähe der Sphinx tatsächlich entdeckten. <br />
<br />
Japanische Forscher der Waseda-Universität und spätere amerikanische Teams identifizierten ungewöhnliche Hohlräume unter dem Gizeh-Plateau, obwohl etablierte Archäologen diese Behauptung bis heute bestreiten, dass es sich um künstliche Kammern handeln würde. <br />
<br />
<span class='link'>https://www.dailymail.com/sciencetech/article-15808441/cia-hall-records-sphinx-egypt.html?ito=social-twitter_dailymailus</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Unter der linken Pfote der Sphinx</span></span></span><br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32763" target="_blank" title="">_Sphinx.jpg</a> (Größe: 264,82 KB / Downloads: 1938)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Unter der linken Pfote der Sphinx</span><br />
<br />
CIA-Dokumente berichten von einem unterirdischen Tempel direkt unterhalb der ägyptischen Sphinx. Laut diesen Dokumenten soll sich hier eine geheime ägyptische Bibliothek befinden.  <br />
<br />
Die 10-seitige CIA-Akte vom 20. November 1952 ist vor über 70 Jahren schon einmal an die Öffentlichkeit gelangt und wurde jetzt wiederentdeckt. Die Legende über die unterirdische ägyptische Geheimbibliothek fasziniert die Öffentlichkeit seit fast einem Jahrhundert. Es wird behauptet, dass mythische Archiv enthalte antike Texte, Karten und Beweise einer verlorenen Zivilisation, die älter ist als die aufgezeichnete Geschichte. <br />
<br />
Ein Großteil des modernen Mythos geht auf den amerikanischen Hellseher Edgar Cayce zurück, der in den 1930er Jahren vorhersagte, dass eines Tages unter der Pfote der Sphinx eine versteckte Kammer mit Aufzeichnungen aus Atlantis entdeckt werden würde. <br />
<br />
Laut Cayce enthält das versteckte Archiv Texte, die die vergessene Geschichte der Menschheit, fortschrittliche Wissenschaft und katastrophale Ereignisse, die frühere Zivilisationen zerstörten, detailliert beschreiben. Er sagte voraus, dass die Kammer eines Tages entdeckt werden würde, was jahrzehntelange Spekulationen und Expeditionen rund um das Denkmal anheizte.<br />
<br />
Das Interesse verstärkte sich in den 1990er Jahren, nachdem seismische Untersuchungen und Bodenradar die unterirdische Hohlräume und Anomalien in der Nähe der Sphinx tatsächlich entdeckten. <br />
<br />
Japanische Forscher der Waseda-Universität und spätere amerikanische Teams identifizierten ungewöhnliche Hohlräume unter dem Gizeh-Plateau, obwohl etablierte Archäologen diese Behauptung bis heute bestreiten, dass es sich um künstliche Kammern handeln würde. <br />
<br />
<span class='link'>https://www.dailymail.com/sciencetech/article-15808441/cia-hall-records-sphinx-egypt.html?ito=social-twitter_dailymailus</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wikinger-Futhark]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7586.html</link>
			<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 17:20:59 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=14">Saxorior</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=31635" target="_blank" title="">Runen Futhark 16.jpg</a> (Größe: 159,52 KB / Downloads: 102)
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			<content:encoded><![CDATA[<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sieben]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7529.html</link>
			<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 09:40:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7529.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #C19E00;" class="mycode_color">Die Sonnenwende und die Adventszeit</span></span><br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=30274" target="_blank" title="">SSW2.jpg</a> (Größe: 53 KB / Downloads: 106)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="color: #C19E00;" class="mycode_color">Das Wort Advent bedeutet ankommen oder Ankunft, und das Wort Adventura bedeutet Abenteuer. Denn es ist eine spannende Zeit, die Wintersonnenwende; wenn die Sonne und das Licht wieder neu am Ausgangspunkt ankommen. <br />
<br />
Der heutige Brauch, vier Wochen vor der Wintersonnenwende jeweils ein Licht mehr anzuzünden – geht auf einen uralten Ritus zurück. Dieser Ritus des Adventslichtes ist in seiner originalen Form jedoch sehr unterschiedlich zum heutigen Brauch. <br />
<br />
Der erste Punkt ist, daß der originale Adventsleuchter (wie eine Menora) über sieben Lichter verfügt. Diese sieben Kerzen werden (in einer ganz bestimmten Reihenfolge) – allesamt – sieben Wochen vor der Wintersonnenwende (oder Samhain) entzündet. Jede Woche brennt eine Kerze weniger, so daß am Tag der Wintersonnenwende die letzte Kerze verglimmt. <br />
<br />
Im Äquivalent am Tempel steht ein Priester mit der Fackel auf den sieben Stufen (bzw. sieben Treppen mit jeweils sieben Stufen) am Eingang zum unterirdischen Bereich, und jeden Tag (bzw. jede Woche) geht der Fackelträger eine Stufe tiefer. Am Tag der Wintersonnenwende ist der Fackelträger dann im unteren Bereich (Unterwelt) angekommen.  <br />
<br />
Dann gab es die "Rutschpartie". Auf dem blankpolierten Tempel-Fußboden mußte man mit Schwung (auf seinen Knien) durch den niedrigen unterirdischen Bereich (durch den man nur rutschend kam) rutschen und dabei die Fackel neu entzünden. Mit der neu entzündeten Fackel wurde dann das Feuer der Wintersonnenwende entfacht. Man rutschte sozusagen ins neue Jahr, zum neuen Licht hinüber. Daher auch der Wunsch: "Guten Rutsch!", den man bis heute zum Jahreswechsel verwendet. <br />
<br />
Auf der anderen Seite kam der Priester wieder herausgerutscht. Die Ankunft (= advent, adventura). Er hatte sein Abenteuer, nämlich die Reise durch die Unterwelt, bestanden. Das neue Licht bzw. das neue Herdfeuer kommt an, und der Priester stellte sich mit seiner neuen Fackel nun auf die unterste Stufe der nach oben führenden Treppe. <br />
<br />
Auch im eigenen Heim bzw. Haus mußte das alte Feuer erlöschen und das neue Feuer mit seiner erneut reinigenden Kraft entzündet werden. Das geschah mit einem Span, welchen man vom Feuerstoß der Wintersonnenwende mitnahm und so in das eigene Heim, zum eigenen Kamin trug.  <br />
<br />
Danach rutschte jemand ebenfalls mit Schwung und auf Knien zum neu entzündeten Hausfeuer und entnahm im Vorbeirutschen diesem Feuer einen kleinen Span, mit welchem der siebenarmige Advents-Leuchter erneut entzündet wurde. Und zwar nur die erste Kerze. <br />
<br />
In der zweiten Woche (dann ganz ohne Rutschen) wird die nächste Kerze entzündet. Alles in einer ganz bestimmten, fest vorgeschriebenen Reihenfolge. Wenn die sieben Wochen um sind – in welchen jede Woche eine Kerze mehr entzündet wird, feiert man das Imbolc-Fest, auch Lichtfest genannt. Jetzt brennen wieder alle sieben Kerzen am siebenarmigen Leuchter. Die Zeit der Wintersonnenwende ist damit endgültig vorbei. <br />
<br />
So wird das Verschwinden und die Wiederkehr des Lichts im originalen Adventsbrauch durch rituelle Handlungen symbolisch nachgestellt. </span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #C19E00;" class="mycode_color">Die Sonnenwende und die Adventszeit</span></span><br />
<br />
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<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="color: #C19E00;" class="mycode_color">Das Wort Advent bedeutet ankommen oder Ankunft, und das Wort Adventura bedeutet Abenteuer. Denn es ist eine spannende Zeit, die Wintersonnenwende; wenn die Sonne und das Licht wieder neu am Ausgangspunkt ankommen. <br />
<br />
Der heutige Brauch, vier Wochen vor der Wintersonnenwende jeweils ein Licht mehr anzuzünden – geht auf einen uralten Ritus zurück. Dieser Ritus des Adventslichtes ist in seiner originalen Form jedoch sehr unterschiedlich zum heutigen Brauch. <br />
<br />
Der erste Punkt ist, daß der originale Adventsleuchter (wie eine Menora) über sieben Lichter verfügt. Diese sieben Kerzen werden (in einer ganz bestimmten Reihenfolge) – allesamt – sieben Wochen vor der Wintersonnenwende (oder Samhain) entzündet. Jede Woche brennt eine Kerze weniger, so daß am Tag der Wintersonnenwende die letzte Kerze verglimmt. <br />
<br />
Im Äquivalent am Tempel steht ein Priester mit der Fackel auf den sieben Stufen (bzw. sieben Treppen mit jeweils sieben Stufen) am Eingang zum unterirdischen Bereich, und jeden Tag (bzw. jede Woche) geht der Fackelträger eine Stufe tiefer. Am Tag der Wintersonnenwende ist der Fackelträger dann im unteren Bereich (Unterwelt) angekommen.  <br />
<br />
Dann gab es die "Rutschpartie". Auf dem blankpolierten Tempel-Fußboden mußte man mit Schwung (auf seinen Knien) durch den niedrigen unterirdischen Bereich (durch den man nur rutschend kam) rutschen und dabei die Fackel neu entzünden. Mit der neu entzündeten Fackel wurde dann das Feuer der Wintersonnenwende entfacht. Man rutschte sozusagen ins neue Jahr, zum neuen Licht hinüber. Daher auch der Wunsch: "Guten Rutsch!", den man bis heute zum Jahreswechsel verwendet. <br />
<br />
Auf der anderen Seite kam der Priester wieder herausgerutscht. Die Ankunft (= advent, adventura). Er hatte sein Abenteuer, nämlich die Reise durch die Unterwelt, bestanden. Das neue Licht bzw. das neue Herdfeuer kommt an, und der Priester stellte sich mit seiner neuen Fackel nun auf die unterste Stufe der nach oben führenden Treppe. <br />
<br />
Auch im eigenen Heim bzw. Haus mußte das alte Feuer erlöschen und das neue Feuer mit seiner erneut reinigenden Kraft entzündet werden. Das geschah mit einem Span, welchen man vom Feuerstoß der Wintersonnenwende mitnahm und so in das eigene Heim, zum eigenen Kamin trug.  <br />
<br />
Danach rutschte jemand ebenfalls mit Schwung und auf Knien zum neu entzündeten Hausfeuer und entnahm im Vorbeirutschen diesem Feuer einen kleinen Span, mit welchem der siebenarmige Advents-Leuchter erneut entzündet wurde. Und zwar nur die erste Kerze. <br />
<br />
In der zweiten Woche (dann ganz ohne Rutschen) wird die nächste Kerze entzündet. Alles in einer ganz bestimmten, fest vorgeschriebenen Reihenfolge. Wenn die sieben Wochen um sind – in welchen jede Woche eine Kerze mehr entzündet wird, feiert man das Imbolc-Fest, auch Lichtfest genannt. Jetzt brennen wieder alle sieben Kerzen am siebenarmigen Leuchter. Die Zeit der Wintersonnenwende ist damit endgültig vorbei. <br />
<br />
So wird das Verschwinden und die Wiederkehr des Lichts im originalen Adventsbrauch durch rituelle Handlungen symbolisch nachgestellt. </span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kessel Hvergelmir?]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7494.html</link>
			<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 18:08:53 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7494.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #419DC1;" class="mycode_color">Kessel Hvergelmir?</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Forscher entdecken gigantisches unterirdisches Wasserreservoir, <br />
das alle Ozeane der Erde zusammen übertrifft</span></span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29882" target="_blank" title="">image-1-980x594.png</a> (Größe: 366,39 KB / Downloads: 166)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">Haben die Forscher den geheimnissvollen Kessel Hvergelmir der germanischen Mythologie gefunden?</span><br />
<br />
Tief unter unseren Füßen haben Wissenschaftler einen riesigen unterirdischen Ozean entdeckt, der dreimal mehr Wasser enthält als alle Ozeane zusammen. Diese Entdeckung, die sich 400 Meilen unter der Erdoberfläche verbirgt, stellt alles in Frage, was wir über die Wassersysteme unseres Planeten zu wissen glaubten. Das Wasser ist in einem speziellen Mineral namens „Ringwoodit“ eingeschlossen, das wie ein Schwamm funktioniert, Wasser aufnimmt und unter extremem Druck speichert.<br />
<br />
In einem bahnbrechenden wissenschaftlichen Durchbruch haben Forscher ein gewaltiges unterirdisches Wasserreservoir entdeckt – dreimal so groß wie alle Ozeane zusammen. Es liegt ca. 700 Kilometer tief im Erdmantel und verändert unser Verständnis des globalen Wasserkreislaufs grundlegend. Die Entdeckung liefert faszinierende neue Erkenntnisse über die verborgene Struktur unseres Planeten.<br />
<br />
Seit Jahren wissen Wissenschaftler, daß tief im Erdmantel Wasser vorhanden ist. Allerdings war bislang unklar, wie viel Wasser in diesen extremen Tiefen gespeichert sein könnte. Die Antwort liegt in einem Mineral namens „Ringwoodit“, einer Hochdruckform des Minerals „Olivin“. Dieses Mineral hat eine einzigartige Kristallstruktur, die wie ein Schwamm wirkt und Wassermoleküle in sich einschließt. Dies ist möglicherweise entscheidend für die Erklärung des Wasserkreislaufs im Erdinneren.<br />
<br />
Die Entdeckung wurde durch eine Kombination aus fortschrittlichen seismischen Daten und Untersuchungen der tiefen geologischen Schichten der Erde ermöglicht, die das unerwartete Volumen an Wasser in diesem unterirdischen Reservoir offenbarten. Forscher untersuchen nun die Auswirkungen dieses riesigen unterirdischen Wasserspeichers, sowohl auf die inneren Prozesse der Erde als auch auf die Oberflächenwassersysteme, auf die wir angewiesen sind.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der geheimnisvolle Wasserspeicher Ringwoodit</span><br />
<br />
Das Mineral „Ringwoodit“ spielt eine entscheidende Rolle beim Speichern von Wasser in den Tiefen der Erde. Der Geophysiker Steven D. Jacobsen, ein wichtiges Mitglied des Forschungsteams, gab einen entscheidenden Einblick in die Funktionsweise dieses Minerals:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Ringwoodit ist wie ein Schwamm, der Wasser aufsaugt. Die Kristallstruktur von Ringwoodit hat eine ganz besondere Eigenschaft, die es ihm ermöglicht, Wasserstoff anzuziehen und Wasser zu speichern.</blockquote>
<br />
Diese Fähigkeit des Ringwoodits, unter extremem Druck und extremen Temperaturen Wasser in seinem Kristallgitter zu absorbieren und zu speichern, macht es zu einem so einzigartigen und wertvollen Bestandteil für das Erfassen der Tiefenwasserreserven der Erde.<br />
<br />
Wissenschaftler hatten schon lange vermutet, daß Wasser im Erdmantel gebunden sein könnte – doch die Entdeckung einer derart gigantischen Menge in ca. 700 Kilometern Tiefe ist ein echter Durchbruch. Das Wasser existiert dort in einer außergewöhnlichen Form: Weder flüssig noch fest, sondern wie in einem Schwamm eingeschlossen im Mineral Ringwoodit. Laut Steven Jacobsen verändert diese Speicherform unser Bild vom globalen Wasserkreislauf und den geologischen Prozessen der Erde grundlegend. Diese bahnbrechende Erkenntnis wurde 2014 in Science veröffentlicht. Die Studie wies erstmals nach, daß Ringwoodit riesige Wassermengen speichern kann und hat damit unser Verständnis der unterirdischen Wasserreserven der Erde vollkommen revolutioniert.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Bedeutung des unterirdischen Wasserreservoirs</span><br />
<br />
Dieses unterirdische Reservoir, das im Erdmantel verborgen ist, spielt möglicherweise eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Oberflächenwassersysteme der Erde. Als großräumiges Wasserspeichersystem könnte es einige der Prozesse erklären, die Vulkanismus, Erdbeben und Plattentektonik beeinflußen, sowie die Bewegung von Wasser zwischen der Erdoberfläche und dem Erdinneren. Dieses Wasserreservoir ist vielleicht Teil eines viel größeren und komplexeren Wasserkreislaufs der gesamten Erde, den Wissenschaftler erst seit kurzem verstehen.<br />
<br />
Die Auswirkungen dieser Entdeckung reichen über die Erde hinaus. Während die Forscher die Daten analysieren und die Fähigkeit des Minerals, Wasser zu speichern, untersuchen, erwägen sie auch die Möglichkeit, daß ähnliche Prozesse auf anderen Planeten stattfinden. Ist diese Form der Wasserspeicherung ein entscheidender Faktor dafür, daß Planeten, wie Mars oder Venus lebensfreundlicher sind? Jacobsens Forschung liefert möglicherweise Hinweise auf die Geschichte des Wassers auf diesen Planeten und darauf, wie ihre geologische Aktivität in der Vergangenheit Wasser als flüssiges Element ermöglicht.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29883" target="_blank" title="">image-2-1124x627.png</a> (Größe: 387,41 KB / Downloads: 97)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">In der erstaunlichen Tiefe von etwa 700 km unter der Oberfläche unseres Planeten befindet sich ein reichhaltiges Wasserreservoir.</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie haben Wissenschaftler diesen verborgenen Schatz entdeckt?</span><br />
<br />
Dieses unterirdische Wasserreservoir wurde durch die Untersuchung von seismischen Wellen identifiziert – den Schockwellen, die durch Erdbeben und Erdstöße entstehen und sich durch die Schichten der Erde ausbreiten. Die Forscher verwendeten Seismometer, um zu erfassen, wie diese seismischen Wellen mit den Mineralien tief im Erdmantel interagieren. Durch die Analyse der seismischen Daten entdeckten die Wissenschaftler, dass das im Ringwoodit eingeschlossene Wasser mit den Wellen interagierte, was den ersten konkreten Beweis für diesen verborgenen Wasserspeicher lieferte.<br />
<br />
Durch sorgfältige Analysen kamen die Forscher zu dem Schluß, daß selbst eine geringe Menge an im Ringwoodit eingeschlossenem Wasser für das immense Wasservolumen in der Erdkruste verantwortlich sein könnte. Wenn der Ringwoodit nur 1 % Wasser enthält, wäre die gespeicherte Wassermenge dreimal so groß wie das Volumen aller Ozeane der Erde zusammen. Diese erstaunliche Entdeckung öffnet die Tür zu einer neuen Ära der Erforschung der Tiefen der Erde, in der die Rolle des Wassers bei der Gestaltung der geologischen Geschichte des Planeten besser verstanden werden kann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was bedeutet das für unseren Planeten?</span><br />
<br />
Die Entdeckung dieses riesigen unterirdischen Wasserreservoirs stellt unser bisheriges Wissen über die Wassersysteme der Erde infrage. Seit Jahrhunderten konzentrieren sich Wissenschaftler bei der Erforschung des Wasserkreislaufs unseres Planeten vor allem auf Oberflächengewässer, wie Ozeane, Flüsse und Seen. Diese Entdeckung unterstreicht jedoch, wie wichtig es ist, tiefer in die Geologie der Erde einzutauchen, um bisher verborgene Ressourcen aufzudecken, die zur Erklärung der geophysikalischen Dynamik unseres Planeten beitragen könnten.<br />
<br />
Dieses unterirdische Wasserreservoir erinnert uns auch an die komplexe Beziehung zwischen dem Inneren und der Oberfläche der Erde. Da der Klimawandel weiterhin unsere Oberflächenwasservorräte bedroht, kann das Verständnis der Wasserbewegungen zwischen der Erdkruste und dem Erdmantel entscheidend für den Erhalt der Wassersysteme unseres Planeten sein. Darüber hinaus trägt diese Entdeckung dazu bei, künftige Bemühungen um eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen zu lenken, insbesondere angesichts der zunehmenden Herausforderungen im Zusammenhang mit Dürren und Wasserknappheit.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausblick: Ein tieferes Verständnis des Wassers auf der Erde</span><br />
<br />
Diese bahnbrechende Entdeckung hat in der wissenschaftlichen Gemeinschaft eine neue Welle der Begeisterung ausgelöst. Denn die Forscher arbeiten daran, die riesigen unterirdischen Wasserreserven, die tief in der Erde verborgen sind, weiter zu untersuchen. Mit der Verbesserung der Technologie wird erwartet, daß mehr darüber bekannt wird, wie Wasser mit Mineralien im Erdmantel interagiert, wie diese Wasserspeicher wieder aufgefüllt werden und wie sie zur geologischen Aktivität der Erde beitragen.<br />
<br />
Da Wissenschaftler die Tiefen der Erde weiter erforschen, ist es wahrscheinlich, daß weitere verborgene Wasserreservoirs entdeckt werden, die Einblicke in die geologische Geschichte unseres Planeten bieten. Mit jeder neuen Entdeckung kommen wir dem Verständnis der wahren Natur des Wasserkreislaufs der Erde näher – einem Kreislauf, der die Oberfläche mit den tiefsten Teilen des Erdinneren verbindet und unseren Planeten, den wir unser Zuhause nennen, mit gestaltet.<br />
<br />
<span class='link'>https://dailygalaxy.com/2025/02/colossal-underground-water-reservoir/</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #419DC1;" class="mycode_color">Kessel Hvergelmir?</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Forscher entdecken gigantisches unterirdisches Wasserreservoir, <br />
das alle Ozeane der Erde zusammen übertrifft</span></span><br />
<br />
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<span style="font-size: small">Haben die Forscher den geheimnissvollen Kessel Hvergelmir der germanischen Mythologie gefunden?</span><br />
<br />
Tief unter unseren Füßen haben Wissenschaftler einen riesigen unterirdischen Ozean entdeckt, der dreimal mehr Wasser enthält als alle Ozeane zusammen. Diese Entdeckung, die sich 400 Meilen unter der Erdoberfläche verbirgt, stellt alles in Frage, was wir über die Wassersysteme unseres Planeten zu wissen glaubten. Das Wasser ist in einem speziellen Mineral namens „Ringwoodit“ eingeschlossen, das wie ein Schwamm funktioniert, Wasser aufnimmt und unter extremem Druck speichert.<br />
<br />
In einem bahnbrechenden wissenschaftlichen Durchbruch haben Forscher ein gewaltiges unterirdisches Wasserreservoir entdeckt – dreimal so groß wie alle Ozeane zusammen. Es liegt ca. 700 Kilometer tief im Erdmantel und verändert unser Verständnis des globalen Wasserkreislaufs grundlegend. Die Entdeckung liefert faszinierende neue Erkenntnisse über die verborgene Struktur unseres Planeten.<br />
<br />
Seit Jahren wissen Wissenschaftler, daß tief im Erdmantel Wasser vorhanden ist. Allerdings war bislang unklar, wie viel Wasser in diesen extremen Tiefen gespeichert sein könnte. Die Antwort liegt in einem Mineral namens „Ringwoodit“, einer Hochdruckform des Minerals „Olivin“. Dieses Mineral hat eine einzigartige Kristallstruktur, die wie ein Schwamm wirkt und Wassermoleküle in sich einschließt. Dies ist möglicherweise entscheidend für die Erklärung des Wasserkreislaufs im Erdinneren.<br />
<br />
Die Entdeckung wurde durch eine Kombination aus fortschrittlichen seismischen Daten und Untersuchungen der tiefen geologischen Schichten der Erde ermöglicht, die das unerwartete Volumen an Wasser in diesem unterirdischen Reservoir offenbarten. Forscher untersuchen nun die Auswirkungen dieses riesigen unterirdischen Wasserspeichers, sowohl auf die inneren Prozesse der Erde als auch auf die Oberflächenwassersysteme, auf die wir angewiesen sind.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der geheimnisvolle Wasserspeicher Ringwoodit</span><br />
<br />
Das Mineral „Ringwoodit“ spielt eine entscheidende Rolle beim Speichern von Wasser in den Tiefen der Erde. Der Geophysiker Steven D. Jacobsen, ein wichtiges Mitglied des Forschungsteams, gab einen entscheidenden Einblick in die Funktionsweise dieses Minerals:<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Ringwoodit ist wie ein Schwamm, der Wasser aufsaugt. Die Kristallstruktur von Ringwoodit hat eine ganz besondere Eigenschaft, die es ihm ermöglicht, Wasserstoff anzuziehen und Wasser zu speichern.</blockquote>
<br />
Diese Fähigkeit des Ringwoodits, unter extremem Druck und extremen Temperaturen Wasser in seinem Kristallgitter zu absorbieren und zu speichern, macht es zu einem so einzigartigen und wertvollen Bestandteil für das Erfassen der Tiefenwasserreserven der Erde.<br />
<br />
Wissenschaftler hatten schon lange vermutet, daß Wasser im Erdmantel gebunden sein könnte – doch die Entdeckung einer derart gigantischen Menge in ca. 700 Kilometern Tiefe ist ein echter Durchbruch. Das Wasser existiert dort in einer außergewöhnlichen Form: Weder flüssig noch fest, sondern wie in einem Schwamm eingeschlossen im Mineral Ringwoodit. Laut Steven Jacobsen verändert diese Speicherform unser Bild vom globalen Wasserkreislauf und den geologischen Prozessen der Erde grundlegend. Diese bahnbrechende Erkenntnis wurde 2014 in Science veröffentlicht. Die Studie wies erstmals nach, daß Ringwoodit riesige Wassermengen speichern kann und hat damit unser Verständnis der unterirdischen Wasserreserven der Erde vollkommen revolutioniert.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Bedeutung des unterirdischen Wasserreservoirs</span><br />
<br />
Dieses unterirdische Reservoir, das im Erdmantel verborgen ist, spielt möglicherweise eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Oberflächenwassersysteme der Erde. Als großräumiges Wasserspeichersystem könnte es einige der Prozesse erklären, die Vulkanismus, Erdbeben und Plattentektonik beeinflußen, sowie die Bewegung von Wasser zwischen der Erdoberfläche und dem Erdinneren. Dieses Wasserreservoir ist vielleicht Teil eines viel größeren und komplexeren Wasserkreislaufs der gesamten Erde, den Wissenschaftler erst seit kurzem verstehen.<br />
<br />
Die Auswirkungen dieser Entdeckung reichen über die Erde hinaus. Während die Forscher die Daten analysieren und die Fähigkeit des Minerals, Wasser zu speichern, untersuchen, erwägen sie auch die Möglichkeit, daß ähnliche Prozesse auf anderen Planeten stattfinden. Ist diese Form der Wasserspeicherung ein entscheidender Faktor dafür, daß Planeten, wie Mars oder Venus lebensfreundlicher sind? Jacobsens Forschung liefert möglicherweise Hinweise auf die Geschichte des Wassers auf diesen Planeten und darauf, wie ihre geologische Aktivität in der Vergangenheit Wasser als flüssiges Element ermöglicht.<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
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<span style="font-size: small">In der erstaunlichen Tiefe von etwa 700 km unter der Oberfläche unseres Planeten befindet sich ein reichhaltiges Wasserreservoir.</span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie haben Wissenschaftler diesen verborgenen Schatz entdeckt?</span><br />
<br />
Dieses unterirdische Wasserreservoir wurde durch die Untersuchung von seismischen Wellen identifiziert – den Schockwellen, die durch Erdbeben und Erdstöße entstehen und sich durch die Schichten der Erde ausbreiten. Die Forscher verwendeten Seismometer, um zu erfassen, wie diese seismischen Wellen mit den Mineralien tief im Erdmantel interagieren. Durch die Analyse der seismischen Daten entdeckten die Wissenschaftler, dass das im Ringwoodit eingeschlossene Wasser mit den Wellen interagierte, was den ersten konkreten Beweis für diesen verborgenen Wasserspeicher lieferte.<br />
<br />
Durch sorgfältige Analysen kamen die Forscher zu dem Schluß, daß selbst eine geringe Menge an im Ringwoodit eingeschlossenem Wasser für das immense Wasservolumen in der Erdkruste verantwortlich sein könnte. Wenn der Ringwoodit nur 1 % Wasser enthält, wäre die gespeicherte Wassermenge dreimal so groß wie das Volumen aller Ozeane der Erde zusammen. Diese erstaunliche Entdeckung öffnet die Tür zu einer neuen Ära der Erforschung der Tiefen der Erde, in der die Rolle des Wassers bei der Gestaltung der geologischen Geschichte des Planeten besser verstanden werden kann.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was bedeutet das für unseren Planeten?</span><br />
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Die Entdeckung dieses riesigen unterirdischen Wasserreservoirs stellt unser bisheriges Wissen über die Wassersysteme der Erde infrage. Seit Jahrhunderten konzentrieren sich Wissenschaftler bei der Erforschung des Wasserkreislaufs unseres Planeten vor allem auf Oberflächengewässer, wie Ozeane, Flüsse und Seen. Diese Entdeckung unterstreicht jedoch, wie wichtig es ist, tiefer in die Geologie der Erde einzutauchen, um bisher verborgene Ressourcen aufzudecken, die zur Erklärung der geophysikalischen Dynamik unseres Planeten beitragen könnten.<br />
<br />
Dieses unterirdische Wasserreservoir erinnert uns auch an die komplexe Beziehung zwischen dem Inneren und der Oberfläche der Erde. Da der Klimawandel weiterhin unsere Oberflächenwasservorräte bedroht, kann das Verständnis der Wasserbewegungen zwischen der Erdkruste und dem Erdmantel entscheidend für den Erhalt der Wassersysteme unseres Planeten sein. Darüber hinaus trägt diese Entdeckung dazu bei, künftige Bemühungen um eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen zu lenken, insbesondere angesichts der zunehmenden Herausforderungen im Zusammenhang mit Dürren und Wasserknappheit.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausblick: Ein tieferes Verständnis des Wassers auf der Erde</span><br />
<br />
Diese bahnbrechende Entdeckung hat in der wissenschaftlichen Gemeinschaft eine neue Welle der Begeisterung ausgelöst. Denn die Forscher arbeiten daran, die riesigen unterirdischen Wasserreserven, die tief in der Erde verborgen sind, weiter zu untersuchen. Mit der Verbesserung der Technologie wird erwartet, daß mehr darüber bekannt wird, wie Wasser mit Mineralien im Erdmantel interagiert, wie diese Wasserspeicher wieder aufgefüllt werden und wie sie zur geologischen Aktivität der Erde beitragen.<br />
<br />
Da Wissenschaftler die Tiefen der Erde weiter erforschen, ist es wahrscheinlich, daß weitere verborgene Wasserreservoirs entdeckt werden, die Einblicke in die geologische Geschichte unseres Planeten bieten. Mit jeder neuen Entdeckung kommen wir dem Verständnis der wahren Natur des Wasserkreislaufs der Erde näher – einem Kreislauf, der die Oberfläche mit den tiefsten Teilen des Erdinneren verbindet und unseren Planeten, den wir unser Zuhause nennen, mit gestaltet.<br />
<br />
<span class='link'>https://dailygalaxy.com/2025/02/colossal-underground-water-reservoir/</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alle Runen, kurz erklärt 1. Ætt]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7480.html</link>
			<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 08:14:26 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7480.html</guid>
			<description><![CDATA[Das Nachfolgende ist aus dem Schriftwechsel zwischen mir und Basti. Eine kurze Bedeutungserklärung für alle 24 Runen (gemeingermanisches Futhark). <br />
<br />
<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Ætt</span></span><br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29660" target="_blank" title="">istockphoto-925759682-170667a.jpg</a> (Größe: 105,22 KB / Downloads: 1227)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>Fehu (ᚠ): Steht für Reichtum, Wohlstand, Besitz, aber auch für den Beginn von etwas Neuem.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Fehu ist der Trieb, der Ast, der vom Stamm wegwächst. Deshalb steht Fehu für Reichtun, Wanderschaft und damit auch für Freiheit. Denn Reichtum macht frei, und das Herumwandern ist ebenfalls ein Zeichen für Freiheit.<br />
<br />
Grundsätzlich meint Fehu materielle Werte, denn das Wachstum schafft eben auch "mehr Holz", also mehr Wohlstand. Fehu ist die männliche Schöpfungs- und Schaffenskraft. Was der Mann mit Hand und Penis erschaffen kann.</span><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>Uruz (ᚢ): Symbolisiert Stärke, Vitalität, Ausdauer und Urkraft.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Uruz ist Frau Holles Brunnen, die Ruhe und auch der Tod. Hier sammelt man Kraft und Gesundheit. Aus der Ruhe wächst die Kraft. Uruz ist also die Kraft, die aus der Erholung, aus dem Schlaf oder aus dem Tode neu erwächst.</span><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>  (ᚦ): Steht für Schutz, Dorn, Riesen, aber auch für Herausforderungen und die Notwendigkeit, sich zu verteidigen.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Thurse ist der Riese, der Thorn (Zorn, Dorn), und Dornröschen sticht sich eben auch am Dornen, was bedeutet, sie wird entjungfert. Die Riesenschöpfungskraft, die in jedem Manne steckt. Seine Donnerkraft, sein Thorshammer &gt; also sein Geschlechtsorgan.</span><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>(ᚨ): Repräsentiert Kommunikation, Weisheit, göttliche Inspiration<br />
&gt; und die Verbindung zu Odin.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Ist das komplette Gegenteil von Fehu. Also sind geistige Werte gemeint. Der Wind, der Instinkt, Odins wehender Mantel. Ansuz ist nicht der sprießende Ast, sondern die Wurzel, in die sich alles zurückzieht, wenn draußen schlechte Bedingungen herrschen. Der Geist des Baumes zieht sich im Winter also in die Wurzeln zurück.</span><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>Raidho (ᚱ): Steht für Reise, Bewegung, Ordnung und den gerechten Weg.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Raidho meint die Sonne. Und weil die Sonne jeden Tag auf- und untergeht und immer auf derselben Bahn läuft, steht Raidho eben auch für "Recht und Gesetz". Nach jeder Nacht ein neuer Tag, nach jedem Winter ein neues Frühjahr. Das ist die natürliche ewige Gerechtigkeit.</span><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>Kenaz (ᚲ): Symbolisiert Wissen, Kreativität, Licht, aber auch das Entzünden eines inneren Feuers.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Kenaz ist die Wunde, aus der das Blut heraustritt, Diese Wunde wurde von Thurisaz geschlagen. Kenaz ist die Kerbe, in die nun das Licht fällt. Hier geht es um das Blut und die darin verborgenen Eigenschaften. Also ob Kunst und Können einem im Blute liegt oder handwerkliches Geschick. Kenaz ist ein kleines Stück der Blutkette und deshalb mit Ingwaz und Othila verwandt.</span><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>Gebo (ᚷ): Steht für Geschenk, Partnerschaft, Austausch und Gegenseitigkeit.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Gebo steht für Handel, Austausch. Nicht für Partnerschaft, aber für Sex. Ein Geschenk verpflichtet zum Gegengeschenk, deshalb ist Gebo auch eine Bindung, die man eingeht, und durch Gebo wird das "Verbinden" wie z. B. ein Handfasting symbolisiert.</span><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>(ᚹ): Symbolisiert Freude, Glück, Harmonie und das Erreichen von Zielen.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Wunjo symbolisiert eine Fahne. Und zwar die Sippenfahne. Deshalb steht Wunjo für (Kindes-)Wunscherfüllung, für Familie und für Zusammenhalt. Und natürlich für das Glück und die Freude, Harmonie, die daraus entstehen.</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Nachfolgende ist aus dem Schriftwechsel zwischen mir und Basti. Eine kurze Bedeutungserklärung für alle 24 Runen (gemeingermanisches Futhark). <br />
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<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Ætt</span></span><br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>Fehu (ᚠ): Steht für Reichtum, Wohlstand, Besitz, aber auch für den Beginn von etwas Neuem.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Fehu ist der Trieb, der Ast, der vom Stamm wegwächst. Deshalb steht Fehu für Reichtun, Wanderschaft und damit auch für Freiheit. Denn Reichtum macht frei, und das Herumwandern ist ebenfalls ein Zeichen für Freiheit.<br />
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Grundsätzlich meint Fehu materielle Werte, denn das Wachstum schafft eben auch "mehr Holz", also mehr Wohlstand. Fehu ist die männliche Schöpfungs- und Schaffenskraft. Was der Mann mit Hand und Penis erschaffen kann.</span><br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>Uruz (ᚢ): Symbolisiert Stärke, Vitalität, Ausdauer und Urkraft.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Uruz ist Frau Holles Brunnen, die Ruhe und auch der Tod. Hier sammelt man Kraft und Gesundheit. Aus der Ruhe wächst die Kraft. Uruz ist also die Kraft, die aus der Erholung, aus dem Schlaf oder aus dem Tode neu erwächst.</span><br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>  (ᚦ): Steht für Schutz, Dorn, Riesen, aber auch für Herausforderungen und die Notwendigkeit, sich zu verteidigen.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Thurse ist der Riese, der Thorn (Zorn, Dorn), und Dornröschen sticht sich eben auch am Dornen, was bedeutet, sie wird entjungfert. Die Riesenschöpfungskraft, die in jedem Manne steckt. Seine Donnerkraft, sein Thorshammer &gt; also sein Geschlechtsorgan.</span><br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>(ᚨ): Repräsentiert Kommunikation, Weisheit, göttliche Inspiration<br />
&gt; und die Verbindung zu Odin.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Ist das komplette Gegenteil von Fehu. Also sind geistige Werte gemeint. Der Wind, der Instinkt, Odins wehender Mantel. Ansuz ist nicht der sprießende Ast, sondern die Wurzel, in die sich alles zurückzieht, wenn draußen schlechte Bedingungen herrschen. Der Geist des Baumes zieht sich im Winter also in die Wurzeln zurück.</span><br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>Raidho (ᚱ): Steht für Reise, Bewegung, Ordnung und den gerechten Weg.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Raidho meint die Sonne. Und weil die Sonne jeden Tag auf- und untergeht und immer auf derselben Bahn läuft, steht Raidho eben auch für "Recht und Gesetz". Nach jeder Nacht ein neuer Tag, nach jedem Winter ein neues Frühjahr. Das ist die natürliche ewige Gerechtigkeit.</span><br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>Kenaz (ᚲ): Symbolisiert Wissen, Kreativität, Licht, aber auch das Entzünden eines inneren Feuers.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Kenaz ist die Wunde, aus der das Blut heraustritt, Diese Wunde wurde von Thurisaz geschlagen. Kenaz ist die Kerbe, in die nun das Licht fällt. Hier geht es um das Blut und die darin verborgenen Eigenschaften. Also ob Kunst und Können einem im Blute liegt oder handwerkliches Geschick. Kenaz ist ein kleines Stück der Blutkette und deshalb mit Ingwaz und Othila verwandt.</span><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>Gebo (ᚷ): Steht für Geschenk, Partnerschaft, Austausch und Gegenseitigkeit.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Gebo steht für Handel, Austausch. Nicht für Partnerschaft, aber für Sex. Ein Geschenk verpflichtet zum Gegengeschenk, deshalb ist Gebo auch eine Bindung, die man eingeht, und durch Gebo wird das "Verbinden" wie z. B. ein Handfasting symbolisiert.</span><br />
<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Basti schrieb:</cite>(ᚹ): Symbolisiert Freude, Glück, Harmonie und das Erreichen von Zielen.</blockquote><br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Wunjo symbolisiert eine Fahne. Und zwar die Sippenfahne. Deshalb steht Wunjo für (Kindes-)Wunscherfüllung, für Familie und für Zusammenhalt. Und natürlich für das Glück und die Freude, Harmonie, die daraus entstehen.</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Felsenbilder]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7457.html</link>
			<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 19:56:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=72">Aglaia</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7457.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die mysteriösen Wesen von Utah</span><br />
<br />
In der zerklüfteten Landschaft des westlichen Bundesstaates Utah, in einem Gebiet, in dem einst die Ureinwohner Nordamerikas lebten, verläuft ein 60 km langer Canyon. Der Nine Mile Canyon gilt, aufgrund seiner unglaublichen Dichte an Felsbildern, als die größte Kunstgalerie der Welt. Welche Wesen stellen die seltsamen Felszeichnungen des Nine Mile Canyons in Utah dar?<br />
<br />
<br />
<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/GOTMYsscPZc" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/GOTMYsscPZc/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die mysteriösen Wesen von Utah</span><br />
<br />
In der zerklüfteten Landschaft des westlichen Bundesstaates Utah, in einem Gebiet, in dem einst die Ureinwohner Nordamerikas lebten, verläuft ein 60 km langer Canyon. Der Nine Mile Canyon gilt, aufgrund seiner unglaublichen Dichte an Felsbildern, als die größte Kunstgalerie der Welt. Welche Wesen stellen die seltsamen Felszeichnungen des Nine Mile Canyons in Utah dar?<br />
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<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/GOTMYsscPZc" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/GOTMYsscPZc/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Singende Steine]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7433.html</link>
			<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 15:42:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7433.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Die Sprache und die Lieder der Steine</span></span><br />
<br />
<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/sHqdrA9khfc" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/sHqdrA9khfc/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe><br />
<br />
Auf Sardinien, im kleinen Dorf San Sperate (nördlich von Cagliari), wirkte ein Mann, der uns die Welt der lebendigen Steine näherbrachte. Pinuccio Sciola (1942–2016).<br />
<br />
Sciola entdeckte, daß Kalk- und Basaltblöcke bestimmte Klänge erzeugen, wenn man sie reibt, anschlägt oder streichelt. Seine sogenannten „Klangsteine“ bringen Harmonien hervor, die sich wie die Stimmen dieser Steine anhören.<br />
<br />
Doch Sciola war nicht einfach ein Künstler. Er ist Bewahrer eines uralten Wissens. In vielen alten Kulturen taucht das Motiv der singenden Steine auf:<br />
<br />
・ Die Ägypter beschreiben Steine, die beim Sonnenaufgang singen.<br />
<br />
・In Stonehenge weiß man, daß bestimmte Steine bestimmte Resonanzen erzeugen.<br />
<br />
・Schamanen sehen Steine als Träger von Erinnerungen, die via Vibrationen dort im Stein gespeichert sind.<br />
<br />
Wenn Steine Schwingungen speichern und wiedergeben können – was bedeutet das für die Erforschung der Vergangenheit?<br />
<br />
Resonanz und Klang sind nämlich nicht nur für die Musik da, sondern auch für die Architektur, die Heilung, und sie wurden sogar für den Bau megalithischer Bauwerke genutzt. Vibrationen bewegen Materie. Im Kleinen, und im Großen ebenso. Ultraschall wird heutzutage selbstverständlich eingesetzt. Warum also nicht bereits vor tausenden Jahren?<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Stein ist nicht tot. Er lebt, und er hat eine Stimme. </span><br />
<span style="font-size: small">Pinuccio Sciola</span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Die Sprache und die Lieder der Steine</span></span><br />
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<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/sHqdrA9khfc" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/sHqdrA9khfc/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe><br />
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Auf Sardinien, im kleinen Dorf San Sperate (nördlich von Cagliari), wirkte ein Mann, der uns die Welt der lebendigen Steine näherbrachte. Pinuccio Sciola (1942–2016).<br />
<br />
Sciola entdeckte, daß Kalk- und Basaltblöcke bestimmte Klänge erzeugen, wenn man sie reibt, anschlägt oder streichelt. Seine sogenannten „Klangsteine“ bringen Harmonien hervor, die sich wie die Stimmen dieser Steine anhören.<br />
<br />
Doch Sciola war nicht einfach ein Künstler. Er ist Bewahrer eines uralten Wissens. In vielen alten Kulturen taucht das Motiv der singenden Steine auf:<br />
<br />
・ Die Ägypter beschreiben Steine, die beim Sonnenaufgang singen.<br />
<br />
・In Stonehenge weiß man, daß bestimmte Steine bestimmte Resonanzen erzeugen.<br />
<br />
・Schamanen sehen Steine als Träger von Erinnerungen, die via Vibrationen dort im Stein gespeichert sind.<br />
<br />
Wenn Steine Schwingungen speichern und wiedergeben können – was bedeutet das für die Erforschung der Vergangenheit?<br />
<br />
Resonanz und Klang sind nämlich nicht nur für die Musik da, sondern auch für die Architektur, die Heilung, und sie wurden sogar für den Bau megalithischer Bauwerke genutzt. Vibrationen bewegen Materie. Im Kleinen, und im Großen ebenso. Ultraschall wird heutzutage selbstverständlich eingesetzt. Warum also nicht bereits vor tausenden Jahren?<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Stein ist nicht tot. Er lebt, und er hat eine Stimme. </span><br />
<span style="font-size: small">Pinuccio Sciola</span></div>]]></content:encoded>
		</item>
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