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		<title><![CDATA[Tal der weisen Narren - Geschichte]]></title>
		<link>https://www.pagan-forum.de/</link>
		<description><![CDATA[Tal der weisen Narren - https://www.pagan-forum.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 03:27:07 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Martin Luther und die bösen Zauberinnen]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7758.html</link>
			<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 11:25:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7758.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Martin Luther und die bösen Zauberinnen</span><br />
<br />
Auch Martin Luther haßte Hexen – und forderte ihren Tod. Der Wahn ist jedoch deutlich älter als die Reformation. Hunderttausende Menschen brannten in Europa.<br />
<br />
Über dreißig Hexenpredigten hielt Martin Luther, die bekannteste und gewichtigste 1526. Der Reformator sprach über das Alte Testament, und zwar über die Stelle 2. Mose 22 Vers 17. Darin heißt es: „Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.“ Luther war von der Existenz der Hexen überzeugt. Er sah sie als Gefährder der gesellschaftlichen Ordnung. Sie mußten getötet werden.<br />
<br />
Die Konsequenzen des Lutherschen Hexenhasses spürten Millionen von Frauen, und Hunderttausende von ihnen wurden gefoltert und bei lebendigem Leib verbrannt. Luther sagte dazu: „Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, daß die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an“, so dokumentierte Johannes Bugenhagen die Predigtworte seines Freundes Luther, die er in Wittenberg hielt. „Was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus dem Haus stehlen, indem sie es aus einem Handtuch, einem Tisch, einem Griff melken, das ein oder andere gute Wort sprechen und an eine Kuh denken.“<br />
<br />
Rückblick: Mindestens seit dem Römischen Reich beginnt sich der Hexenglaube zu verfestigen. Das aufkommende Krötentum ist ein erbitterter Widersacher der alten Religion, der diese Frauen angehören. Der Kirchengelehrte und Massenmörder Augustinus ist der Meinung, daß Hexen mit Hilfe eines Teufelspaktes Magie, also Zauber, anwendeten. Hier wird die Fähigkeit der weisen Frauen der Antike jedoch bereits als Teufelswerk verleumdet. Weder die Zauberinnen, noch Druiden oder Priesterinnen der antiken heidnischen Kulte waren Satanisten oder Teufelsweiber. Das alles ist eine Erfindung der Kirche, die einen Feindbegriff definierte und die alten Heiden somit zu Teufelsanbetern umbenannte. Die alten Heiden kannten jedoch gar keinen Teufel, Belzebub oder Satan – da diese Figuren rein chr*stliche Erfindungen sind. Im Heidentum gab es eine solche Figur wie den Teufel nicht. <br />
<br />
Eine politisch-religiös motivierte Verfolgung von Frauen und Männern unter dem Vorwurf der Hexerei findet von dort an statt. Es gibt jedoch auch gegenteilige Meinungen innerhalb der Kirche. Eine Rechtsvorschrift des Canon Episcopi aus dem Jahr 906 hält die angegebenen nächtlichen Flüge sogenannter Hexen jedoch noch für Wahnvorstellungen. Bis etwa 1250, also bis zum Hochmittelalter, spricht die Kirche (offiziell), wenn es sich um Hexenglauben und Schadzauber dreht, sogar noch offiziell von antikem Aberglauben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Hexenbulle kommt</span><br />
<br />
Doch Thomas von Aquin (1225–1274), einer der bedeutendsten Kirchentheoretiker des Mittelalters, ändert diese offizielle Politik. Er ist davon überzeugt, daß sogenannte Hexen im bewußten Pakt mit dem Teufel Schaden anrichten. Schriften und Predigten verbreiten diese Theorien in den kommenden zwei Jahrhunderten massenhaft. Die völlig indoktrinierten Gläubigen verlangen von der Obrigkeit, Hexen zu jagen.<br />
<br />
Dieses Verlangen trifft auf verfolgungswillige Landesherren. Die Kirche sieht sich endlich in der Lage, Inquisitoren zum Aufspüren der Hexen durchs Land zu schicken.<br />
<br />
In diesen Zeiten spricht der Dominikaner Heinrich (Institoris) Kramer beim Papst vor und bittet um eine Bulle. Der Wunsch wird erfüllt. Bequemerweise hat Kramer schon alles vorformuliert. Am 5. Dezember 1485 wird die sogenannte „Hexenbulle“ Summis desiderantes affectibus von Papst Innozenz VIII. unterschrieben. Sie beginnt mit den Worten: „In unserem sehnlichsten Wunsche …“ Diese Bulle erklärt Kramer zum Inquisitor und erlaubt es ihm, Menschen zu verfolgen, anzuklagen und „an Leib und Vermögen zu strafen“.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zunächst wird Kramer fortgejagt</span><br />
<br />
Der Papst stellt sich damit klar gegen den Canon Episcopi. So aufmunitioniert geht es für den Dominikaner nach Brixen zu Bischof Georg Golser, der ihn nach Innsbruck entsendet. Dort kann der Mönch schalten und walten. Er sammelt Gerüchte, läßt Frauen und Männer inhaftieren und vernimmt sie persönlich. Seine die Sexualität der Frauen betreffenden Fragen lösen Empörung aus. Die anwesenden Juristen beschweren sich beim Bischof in Brixen und beginnen sogar, die Frauen zu verteidigen. Schließlich jagt der Bischof Kramer aus der Stadt. Eine Schmach für den Hexenjäger.<br />
<br />
1486 schreibt er deshalb mit seinem Dominikanerbruder Jakob Sprenger den „Hexenhammer“ oder „Malleus Malificarum“. Dieser Anleitung zur Hexenverfolgung stellt Kramer als Vorwort die Hexenbulle des Papstes voran. Das ebenfalls abgedruckte Gutachten der theologischen Fakultät Köln stellt sich später als gefälscht heraus. Heute würde man es Fake-News nennen.<br />
<br />
Nun kommt die ersehnte Bewegung in die Sache. Im Rhein-Mosel-Raum bis nach Metz beginnt es zu brennen. Der Hexenhammer erreicht bis 1523 dreizehn Auflagen. Schätzungen gehen von zehntausenden gedruckten Exemplaren aus. Luther skizziert in seiner Predigt im Mai 1523 sein Frauenbild folgendermaßen: „Satan versucht alle. Adam greift er nicht an. Immer greift er uns nämlich an der Stelle an, wo er uns für schwächer hält. So hat er Eva angegriffen, nicht Adam.“<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lukas Cranach fertigt einen Holzschnitt über die Verbrennung an</span><br />
<br />
Trotz aller Unbestimmtheit in begrifflichen Fragen konzentrierte sich Luther, wenn es um die Verurteilung von Zauberei und Hexerei ging, vor allem auf die ‘alte Frau’“. Um so ein altes Weib geht es in einem spektakulären Wittenberger Verfahren.<br />
<br />
23 Jahre nach dem Thesenanschlag des Augustinermönchs Luther 1517 an die Schloßkirche zu Wittenberg und neun Jahre nach seiner Hexenpredigt bricht in der Stadt mit ihren 2.000 Einwohnern 1540 der Hexenwahn aus. Am 29. Juni beginnt eine besonders brutale Hexenhinrichtung, über die sogar Lukas Cranach d. J., auch er wohnt in Wittenberg, einen Holzschnitt anfertigt.<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=33902" target="_blank" title="">Hexenverbrennung_in_Wittenberg_1540.jpg</a> (Größe: 118,38 KB / Downloads: 26)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">Die Hexenverbrennung von Wittenberg, Holzstich von Lucas Cranach</span><br />
<br />
Die Abdeckerin Prista Frübottin, eine Frau über 50 Jahre, wird gemeinsam mit einem ihrer Söhne und zwei Knechten an Eichenpfähle geschmiedet und tagelang über kleinen Strohfeuern lebendig geräuchert. Den Verurteilten wird vorgeworfen, das Wetter verhext und so die Ernte gefährdet zu haben. Ein Zauber, der zwingend nur mit Hilfe des Satans gelingt. Darüber hinaus hätten sie Weiden vergiftet, so daß Tiere tot umgefallen seien und sie die Kadaver zu Geld machen konnten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Luther bejubelt die Hexenmorde</span><br />
<br />
Der Prozeß gegen die Frau zieht weitere Verfahren nach sich, mit mindestens zwei Todesopfern, beides Männer. Luther geht in einer seiner gewohnt hetzerischen Tischreden, in der er die Wetterkatastrophe nennt, auf diesen Hexenprozeß ein: „Wie ein böser Geist ist der Teufel! Wie macht er so grausame Wetter durch sich und seine Hexen!“ Heute würde man sagen: "die bösen Andersgläubigen sind schuld an der Klimakatastrophe". <br />
<br />
Zu diesem Zeitpunkt hat die "Peinliche Halsgerichtsordnung" Kaiser Karl V., also die "Constitutio Criminalis Carolina (CCC)," schon acht Jahre Rechtsgültigkeit. Sie macht das Strafrecht und das Strafprozeßrecht reichseinheitlich. Juristen an der Universität Osnabrück erklären diesen Schritt: „Hintergründe waren unter anderem das Spannungsverhältnis zwischen Territorial- und Reichsinteressen und die durch die Reformation entstandene Glaubenskonflikte. Durch die CCC sollten Unzufriedenheit, Ungleichheit und Kriminalität der Bevölkerung entgegengewirkt werden. Zudem wurden viele Klagen an das Reichskammergericht gerichtet und oft ohne Beweis, häufig durch Folter, begründet. Dieses ungeordnete Vorgehen sollte durch die CCC als Strafprozeßrecht geordnet werden.“<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wer ohne Schaden gezaubert haben sollte, durfte überleben</span><br />
<br />
Es gibt schreckliche Leibstrafen, ja auch die Todesstrafe, aber nun will man „die Anwendung der Folter an frühe rechtsstaatliche Grenzen zu binden“, so Klaus Geppert, ehemaliger Präsident der Juristischen Gesellschaft zu Berlin. Folter durfte nur bei Vorliegen von Indizien angewendet werden. Voraussetzung für ein Urteil waren das Geständnis oder zwei Zeugen. Und die CCC sah für Zauberei, die keinen Schaden zufügte, nicht mehr zwingend die Todesstrafe vor: „Wo aber jemant zauberey gepraucht und damit nymandt schadenn gethon hete, soll sunst gestraft werden nach gelegennheit der sache;…“ Die strikte Anwendung der CCC hätte viele Leben retten können. Doch sie war subsidiäres Recht, bestehendes Landesrecht hatte leider Vorrang.<br />
<br />
Wie viele Hexenprozesse insgesamt durchgeführt wurden, ist unbekannt. Auch die Anzahl der gefolterten und ermordeten Zauberer und Zauberinnen wurde bis heute nie wirklich erforscht. Akten wurden oftmals nach Abflauen einer Hinrichtungswelle vernichtet. Reichhaltiges Quellenmaterial an Prozessakten ist bei Soldans „Geschichte der Hexenverfolgung“ aus dem 19. Jahrhundert zu finden.<br />
<br />
Soldan hielt sich mit Zahlenangaben zurück. Sein Schwiegersohn nannte hingegen Opferzahlen von Millionen Menschen. Heutige Schätzungen haben die Aufgabe, die Verbrechen der Kirche zu relativieren und zu reduzieren. So werden "nur noch" 60.000 Opfer in Europa genannt. <br />
<br />
Mit dem rheinischen Jesuit Friedrich Spee von Langenfeld wandte sich im 17. Jh. erstmals ein Kirchenvertreter gegen die Praxis der Hexenverfolgung. Er schrieb ein Buch gegen den Verfolgungswahn. In der Cautio Criminalis behauptet er zwar nicht, daß es keine Hexen gäbe. Er greift aber die Hexenanklage über den Einsatz der Folter an. Trotzdem werden Hexen in Deutschland noch bis ins 18. Jahrhundert zum Tode verurteilt. Friedrich der Große, König von Preußen, beendet als eine seiner ersten Amtshandlungen die Verfolgung von Hexen und Ketzern (1740). <br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=33903" target="_blank" title="">Fritz.jpg</a> (Größe: 166,3 KB / Downloads: 23)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">König Fritz, Friedrich der Große, besteigt im Jahr 1740 den preußischen Thron </span><br />
<br />
Als aufgeklärter Monarch schafft er genau zu seinem Amtsantritt die Folter in der Rechtsprechung und die Verfolgung von Hexen und Ketzern per königlichem Dekret ab. Bezüglich der Hexenprozesse bedeutete dies das endgültige Ende in Preußen, da Friedrich den Hexenwahn als fiktiv und unwissenschaftlich einstuft. <br />
<br />
Die wichtigsten historischen Eckpunkte zu diesem Thema: Das Ende der Folter (1740): Mit Dekret vom 3. Juni 1740 verbot Friedrich II. in den preußischen Ländern die Anwendung der Folter bei Verhören (Inquisitionen). Für den König war der Glaube an Hexerei und Teufelspakte ein reiner Aberglaube. Er sah Hexerei nicht als reales Verbrechen an, was die Grundlage für Hexenprozesse zerstörte. Es gab keine weiteren Hexenprozesse: Unter Friedrich dem Großen wurden in Preußen keine Menschen mehr wegen Hexerei angeklagt oder verbrannt. <br />
<br />
Außerhalb von Preußen wurden die Hexenprozesse jedoch weitergeführt. Durch den Einsatz und die Vorreiterrolle Preußens und des "Alten Fritz" fand dies jedoch nur noch reduziert statt, bis es einige Jahre später in Deutschland völlig endete. <br />
<br />
Das letzte Todesurteil gegen eine Zauberin in Süddeutschland am 8. April 1775 in Kempten (Allgäu) findet 35 Jahre nach Friedrichs Hexenverfolgungsverbot statt. Das Todesurteil wird in eine Haftstrafe umgewandelt. <br />
<br />
Der allerletzte Hexenprozess findet 1782 in der Schweiz im Kanton Glarus statt. Am 13. Juni 1782 wurde die Dienstmagd Anna Göldi durch das Schwert hingerichtet. Sie gestand unter Folter den vermeintlichen Pakt mit dem Teufel. Der Fall gilt europaweit als eine der letzten Hinrichtungen wegen angeblicher Hexerei und wurde 2008 offiziell als Justizmord rehabilitiert. <br />
<br />
Hiernach kommt es "nur noch" durch die seit Jahrhunderten aufgehetzte Bevölkerung in Süddeutschland und anderen europäischen Regionen zum Hexenmord in Selbstjustiz. Solche Mordtaten finden leider bis heute statt. Es sind Fälle auf dem Balkan und in Afrika und Asien bekannt, bei welchen aufgebrachte Gläubige (auch im 21. Jh. noch), Frauen und Männer wegen des Vorwurfes der Hexenerei lynchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Martin Luther und die bösen Zauberinnen</span><br />
<br />
Auch Martin Luther haßte Hexen – und forderte ihren Tod. Der Wahn ist jedoch deutlich älter als die Reformation. Hunderttausende Menschen brannten in Europa.<br />
<br />
Über dreißig Hexenpredigten hielt Martin Luther, die bekannteste und gewichtigste 1526. Der Reformator sprach über das Alte Testament, und zwar über die Stelle 2. Mose 22 Vers 17. Darin heißt es: „Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.“ Luther war von der Existenz der Hexen überzeugt. Er sah sie als Gefährder der gesellschaftlichen Ordnung. Sie mußten getötet werden.<br />
<br />
Die Konsequenzen des Lutherschen Hexenhasses spürten Millionen von Frauen, und Hunderttausende von ihnen wurden gefoltert und bei lebendigem Leib verbrannt. Luther sagte dazu: „Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, daß die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an“, so dokumentierte Johannes Bugenhagen die Predigtworte seines Freundes Luther, die er in Wittenberg hielt. „Was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus dem Haus stehlen, indem sie es aus einem Handtuch, einem Tisch, einem Griff melken, das ein oder andere gute Wort sprechen und an eine Kuh denken.“<br />
<br />
Rückblick: Mindestens seit dem Römischen Reich beginnt sich der Hexenglaube zu verfestigen. Das aufkommende Krötentum ist ein erbitterter Widersacher der alten Religion, der diese Frauen angehören. Der Kirchengelehrte und Massenmörder Augustinus ist der Meinung, daß Hexen mit Hilfe eines Teufelspaktes Magie, also Zauber, anwendeten. Hier wird die Fähigkeit der weisen Frauen der Antike jedoch bereits als Teufelswerk verleumdet. Weder die Zauberinnen, noch Druiden oder Priesterinnen der antiken heidnischen Kulte waren Satanisten oder Teufelsweiber. Das alles ist eine Erfindung der Kirche, die einen Feindbegriff definierte und die alten Heiden somit zu Teufelsanbetern umbenannte. Die alten Heiden kannten jedoch gar keinen Teufel, Belzebub oder Satan – da diese Figuren rein chr*stliche Erfindungen sind. Im Heidentum gab es eine solche Figur wie den Teufel nicht. <br />
<br />
Eine politisch-religiös motivierte Verfolgung von Frauen und Männern unter dem Vorwurf der Hexerei findet von dort an statt. Es gibt jedoch auch gegenteilige Meinungen innerhalb der Kirche. Eine Rechtsvorschrift des Canon Episcopi aus dem Jahr 906 hält die angegebenen nächtlichen Flüge sogenannter Hexen jedoch noch für Wahnvorstellungen. Bis etwa 1250, also bis zum Hochmittelalter, spricht die Kirche (offiziell), wenn es sich um Hexenglauben und Schadzauber dreht, sogar noch offiziell von antikem Aberglauben.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Hexenbulle kommt</span><br />
<br />
Doch Thomas von Aquin (1225–1274), einer der bedeutendsten Kirchentheoretiker des Mittelalters, ändert diese offizielle Politik. Er ist davon überzeugt, daß sogenannte Hexen im bewußten Pakt mit dem Teufel Schaden anrichten. Schriften und Predigten verbreiten diese Theorien in den kommenden zwei Jahrhunderten massenhaft. Die völlig indoktrinierten Gläubigen verlangen von der Obrigkeit, Hexen zu jagen.<br />
<br />
Dieses Verlangen trifft auf verfolgungswillige Landesherren. Die Kirche sieht sich endlich in der Lage, Inquisitoren zum Aufspüren der Hexen durchs Land zu schicken.<br />
<br />
In diesen Zeiten spricht der Dominikaner Heinrich (Institoris) Kramer beim Papst vor und bittet um eine Bulle. Der Wunsch wird erfüllt. Bequemerweise hat Kramer schon alles vorformuliert. Am 5. Dezember 1485 wird die sogenannte „Hexenbulle“ Summis desiderantes affectibus von Papst Innozenz VIII. unterschrieben. Sie beginnt mit den Worten: „In unserem sehnlichsten Wunsche …“ Diese Bulle erklärt Kramer zum Inquisitor und erlaubt es ihm, Menschen zu verfolgen, anzuklagen und „an Leib und Vermögen zu strafen“.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zunächst wird Kramer fortgejagt</span><br />
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Der Papst stellt sich damit klar gegen den Canon Episcopi. So aufmunitioniert geht es für den Dominikaner nach Brixen zu Bischof Georg Golser, der ihn nach Innsbruck entsendet. Dort kann der Mönch schalten und walten. Er sammelt Gerüchte, läßt Frauen und Männer inhaftieren und vernimmt sie persönlich. Seine die Sexualität der Frauen betreffenden Fragen lösen Empörung aus. Die anwesenden Juristen beschweren sich beim Bischof in Brixen und beginnen sogar, die Frauen zu verteidigen. Schließlich jagt der Bischof Kramer aus der Stadt. Eine Schmach für den Hexenjäger.<br />
<br />
1486 schreibt er deshalb mit seinem Dominikanerbruder Jakob Sprenger den „Hexenhammer“ oder „Malleus Malificarum“. Dieser Anleitung zur Hexenverfolgung stellt Kramer als Vorwort die Hexenbulle des Papstes voran. Das ebenfalls abgedruckte Gutachten der theologischen Fakultät Köln stellt sich später als gefälscht heraus. Heute würde man es Fake-News nennen.<br />
<br />
Nun kommt die ersehnte Bewegung in die Sache. Im Rhein-Mosel-Raum bis nach Metz beginnt es zu brennen. Der Hexenhammer erreicht bis 1523 dreizehn Auflagen. Schätzungen gehen von zehntausenden gedruckten Exemplaren aus. Luther skizziert in seiner Predigt im Mai 1523 sein Frauenbild folgendermaßen: „Satan versucht alle. Adam greift er nicht an. Immer greift er uns nämlich an der Stelle an, wo er uns für schwächer hält. So hat er Eva angegriffen, nicht Adam.“<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lukas Cranach fertigt einen Holzschnitt über die Verbrennung an</span><br />
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Trotz aller Unbestimmtheit in begrifflichen Fragen konzentrierte sich Luther, wenn es um die Verurteilung von Zauberei und Hexerei ging, vor allem auf die ‘alte Frau’“. Um so ein altes Weib geht es in einem spektakulären Wittenberger Verfahren.<br />
<br />
23 Jahre nach dem Thesenanschlag des Augustinermönchs Luther 1517 an die Schloßkirche zu Wittenberg und neun Jahre nach seiner Hexenpredigt bricht in der Stadt mit ihren 2.000 Einwohnern 1540 der Hexenwahn aus. Am 29. Juni beginnt eine besonders brutale Hexenhinrichtung, über die sogar Lukas Cranach d. J., auch er wohnt in Wittenberg, einen Holzschnitt anfertigt.<br />
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<span style="font-size: small">Die Hexenverbrennung von Wittenberg, Holzstich von Lucas Cranach</span><br />
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Die Abdeckerin Prista Frübottin, eine Frau über 50 Jahre, wird gemeinsam mit einem ihrer Söhne und zwei Knechten an Eichenpfähle geschmiedet und tagelang über kleinen Strohfeuern lebendig geräuchert. Den Verurteilten wird vorgeworfen, das Wetter verhext und so die Ernte gefährdet zu haben. Ein Zauber, der zwingend nur mit Hilfe des Satans gelingt. Darüber hinaus hätten sie Weiden vergiftet, so daß Tiere tot umgefallen seien und sie die Kadaver zu Geld machen konnten.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Luther bejubelt die Hexenmorde</span><br />
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Der Prozeß gegen die Frau zieht weitere Verfahren nach sich, mit mindestens zwei Todesopfern, beides Männer. Luther geht in einer seiner gewohnt hetzerischen Tischreden, in der er die Wetterkatastrophe nennt, auf diesen Hexenprozeß ein: „Wie ein böser Geist ist der Teufel! Wie macht er so grausame Wetter durch sich und seine Hexen!“ Heute würde man sagen: "die bösen Andersgläubigen sind schuld an der Klimakatastrophe". <br />
<br />
Zu diesem Zeitpunkt hat die "Peinliche Halsgerichtsordnung" Kaiser Karl V., also die "Constitutio Criminalis Carolina (CCC)," schon acht Jahre Rechtsgültigkeit. Sie macht das Strafrecht und das Strafprozeßrecht reichseinheitlich. Juristen an der Universität Osnabrück erklären diesen Schritt: „Hintergründe waren unter anderem das Spannungsverhältnis zwischen Territorial- und Reichsinteressen und die durch die Reformation entstandene Glaubenskonflikte. Durch die CCC sollten Unzufriedenheit, Ungleichheit und Kriminalität der Bevölkerung entgegengewirkt werden. Zudem wurden viele Klagen an das Reichskammergericht gerichtet und oft ohne Beweis, häufig durch Folter, begründet. Dieses ungeordnete Vorgehen sollte durch die CCC als Strafprozeßrecht geordnet werden.“<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wer ohne Schaden gezaubert haben sollte, durfte überleben</span><br />
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Es gibt schreckliche Leibstrafen, ja auch die Todesstrafe, aber nun will man „die Anwendung der Folter an frühe rechtsstaatliche Grenzen zu binden“, so Klaus Geppert, ehemaliger Präsident der Juristischen Gesellschaft zu Berlin. Folter durfte nur bei Vorliegen von Indizien angewendet werden. Voraussetzung für ein Urteil waren das Geständnis oder zwei Zeugen. Und die CCC sah für Zauberei, die keinen Schaden zufügte, nicht mehr zwingend die Todesstrafe vor: „Wo aber jemant zauberey gepraucht und damit nymandt schadenn gethon hete, soll sunst gestraft werden nach gelegennheit der sache;…“ Die strikte Anwendung der CCC hätte viele Leben retten können. Doch sie war subsidiäres Recht, bestehendes Landesrecht hatte leider Vorrang.<br />
<br />
Wie viele Hexenprozesse insgesamt durchgeführt wurden, ist unbekannt. Auch die Anzahl der gefolterten und ermordeten Zauberer und Zauberinnen wurde bis heute nie wirklich erforscht. Akten wurden oftmals nach Abflauen einer Hinrichtungswelle vernichtet. Reichhaltiges Quellenmaterial an Prozessakten ist bei Soldans „Geschichte der Hexenverfolgung“ aus dem 19. Jahrhundert zu finden.<br />
<br />
Soldan hielt sich mit Zahlenangaben zurück. Sein Schwiegersohn nannte hingegen Opferzahlen von Millionen Menschen. Heutige Schätzungen haben die Aufgabe, die Verbrechen der Kirche zu relativieren und zu reduzieren. So werden "nur noch" 60.000 Opfer in Europa genannt. <br />
<br />
Mit dem rheinischen Jesuit Friedrich Spee von Langenfeld wandte sich im 17. Jh. erstmals ein Kirchenvertreter gegen die Praxis der Hexenverfolgung. Er schrieb ein Buch gegen den Verfolgungswahn. In der Cautio Criminalis behauptet er zwar nicht, daß es keine Hexen gäbe. Er greift aber die Hexenanklage über den Einsatz der Folter an. Trotzdem werden Hexen in Deutschland noch bis ins 18. Jahrhundert zum Tode verurteilt. Friedrich der Große, König von Preußen, beendet als eine seiner ersten Amtshandlungen die Verfolgung von Hexen und Ketzern (1740). <br />
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<span style="font-size: small">König Fritz, Friedrich der Große, besteigt im Jahr 1740 den preußischen Thron </span><br />
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Als aufgeklärter Monarch schafft er genau zu seinem Amtsantritt die Folter in der Rechtsprechung und die Verfolgung von Hexen und Ketzern per königlichem Dekret ab. Bezüglich der Hexenprozesse bedeutete dies das endgültige Ende in Preußen, da Friedrich den Hexenwahn als fiktiv und unwissenschaftlich einstuft. <br />
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Die wichtigsten historischen Eckpunkte zu diesem Thema: Das Ende der Folter (1740): Mit Dekret vom 3. Juni 1740 verbot Friedrich II. in den preußischen Ländern die Anwendung der Folter bei Verhören (Inquisitionen). Für den König war der Glaube an Hexerei und Teufelspakte ein reiner Aberglaube. Er sah Hexerei nicht als reales Verbrechen an, was die Grundlage für Hexenprozesse zerstörte. Es gab keine weiteren Hexenprozesse: Unter Friedrich dem Großen wurden in Preußen keine Menschen mehr wegen Hexerei angeklagt oder verbrannt. <br />
<br />
Außerhalb von Preußen wurden die Hexenprozesse jedoch weitergeführt. Durch den Einsatz und die Vorreiterrolle Preußens und des "Alten Fritz" fand dies jedoch nur noch reduziert statt, bis es einige Jahre später in Deutschland völlig endete. <br />
<br />
Das letzte Todesurteil gegen eine Zauberin in Süddeutschland am 8. April 1775 in Kempten (Allgäu) findet 35 Jahre nach Friedrichs Hexenverfolgungsverbot statt. Das Todesurteil wird in eine Haftstrafe umgewandelt. <br />
<br />
Der allerletzte Hexenprozess findet 1782 in der Schweiz im Kanton Glarus statt. Am 13. Juni 1782 wurde die Dienstmagd Anna Göldi durch das Schwert hingerichtet. Sie gestand unter Folter den vermeintlichen Pakt mit dem Teufel. Der Fall gilt europaweit als eine der letzten Hinrichtungen wegen angeblicher Hexerei und wurde 2008 offiziell als Justizmord rehabilitiert. <br />
<br />
Hiernach kommt es "nur noch" durch die seit Jahrhunderten aufgehetzte Bevölkerung in Süddeutschland und anderen europäischen Regionen zum Hexenmord in Selbstjustiz. Solche Mordtaten finden leider bis heute statt. Es sind Fälle auf dem Balkan und in Afrika und Asien bekannt, bei welchen aufgebrachte Gläubige (auch im 21. Jh. noch), Frauen und Männer wegen des Vorwurfes der Hexenerei lynchen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hagia Sophia]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7749.html</link>
			<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 18:04:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=26">Slaskia</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7749.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Riesiges Tunnelsystem unter der Hagia Sophia entdeckt</span><br />
<br />
Unter der Hagia Sophia entdeckten Archäologen ein weit verzweigtes Netz aus Tunneln, Gewölben, Wasserleitungen und Grabstrukturen, das älter ist als das antike Bauwerk selbst und jahrhundertelang verborgen blieb. Die Funde zeigen, dass das Atrium über mehr als 1.300 Jahre eine zentrale Rolle in der Wasserversorgung des byzantinischen Konstantinopels spielte und noch zahlreiche unerforschte Bereiche umfasst. Mithilfe moderner Laserscans und laufender Ausgrabungen wird das unterirdische Labyrinth nun Schritt für Schritt dokumentiert und könnte weitere Verbindungen zu bedeutenden Bauwerken des antiken Konstantinopels offenbaren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Riesiges Tunnelsystem unter der Hagia Sophia entdeckt</span><br />
<br />
Unter der Hagia Sophia entdeckten Archäologen ein weit verzweigtes Netz aus Tunneln, Gewölben, Wasserleitungen und Grabstrukturen, das älter ist als das antike Bauwerk selbst und jahrhundertelang verborgen blieb. Die Funde zeigen, dass das Atrium über mehr als 1.300 Jahre eine zentrale Rolle in der Wasserversorgung des byzantinischen Konstantinopels spielte und noch zahlreiche unerforschte Bereiche umfasst. Mithilfe moderner Laserscans und laufender Ausgrabungen wird das unterirdische Labyrinth nun Schritt für Schritt dokumentiert und könnte weitere Verbindungen zu bedeutenden Bauwerken des antiken Konstantinopels offenbaren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Mut der Vorfahren]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7722.html</link>
			<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 06:26:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7722.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #C14700;" class="mycode_color">Der Mut der Vorfahren</span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mit Steinen gegen Russenpanzer</span></span><br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=33379" target="_blank" title="">17-Juni-1953-Bundesregierung-PerliaArchiv.jpg</a> (Größe: 159,57 KB / Downloads: 43)
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Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR. Bis 1990 ein offizieller Feiertag: der Tag der deutschen Einheit. <br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Mit Steinen und Knüppeln gegen Russenpanzer. Das war vor 73 Jahren, eine andere Generation. Der 17. Juni 1953. Der Mut unserer Vorfahren war großartig! Ein solcher Mut ist heute leider nicht mehr zu finden. Sie flitzen schon bei Lautsprecherdurchsagen in alle Richtungen weg. </span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #C14700;" class="mycode_color">Der Mut der Vorfahren</span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mit Steinen gegen Russenpanzer</span></span><br />
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Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR. Bis 1990 ein offizieller Feiertag: der Tag der deutschen Einheit. <br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Mit Steinen und Knüppeln gegen Russenpanzer. Das war vor 73 Jahren, eine andere Generation. Der 17. Juni 1953. Der Mut unserer Vorfahren war großartig! Ein solcher Mut ist heute leider nicht mehr zu finden. Sie flitzen schon bei Lautsprecherdurchsagen in alle Richtungen weg. </span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Normannen]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7681.html</link>
			<pubDate>Thu, 14 May 2026 09:22:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Normannen</span></span></span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32783" target="_blank" title="">___Norman.jpg</a> (Größe: 800,59 KB / Downloads: 74)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Von der deutschen Öffentlichkeit unbemerkt, spielt sich eine seltsame britisch-französische Kontroverse ab. Auslöser ist der Plan, den „Teppich von Bayeux“ ab September im Britischen Museum zu präsentieren. Normalerweise wird dieses einmalige Beispiel mittelalterlicher Textilkunst in einem eigens errichteten Museum der normannischen Stadt Bayeux gezeigt. Das bedarf nun einer umfangreichen Renovierung, weshalb einer zeitweisen Leihgabe nichts im Wege zu stehen schien. Aber schon kurz nach Bekanntwerden des Plans meldeten sich in Frankreich erste Kritiker zu Wort, die vor den Gefahren des Transports warnten, und einige mutmaßten sogar, das „perfide Albion“ könnte die Absicht haben, den Teppich gleich ganz zu behalten.<br />
<br />
Will man dieser Sorge ein gewisses Maß an Rationalität zugestehen, dann, weil der Teppich wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts in Südengland angefertigt wurde und auf einer Länge von beinahe 70 Metern in 58 gestickten Szenen Kampf und Sieg des normannischen Herzogs Wilhelm – zuerst „der Bastard“, später „der Eroberer“ – zeigt, der 1066 England unterwarf, sich zum König krönen ließ und eine neue Dynastie gründete. Ein Vorgang, der in späterer Zeit inspirierend wirkte. Napoleon befahl, während er seinerseits eine Invasion auf den britischen Inseln plante, den Transport des Teppichs nach Paris, weil „inmitten der gewaltigen Vorbereitungen, die gegenwärtig im Gange sind, der Anblick eines berühmten Denkmals in der Hauptstadt den allgemeinen Enthusiasmus und die Begeisterung des Volkes heben“ würde.<br />
<br />
Auch bei der deutschen Aktion "Unternehmen Seelöwe“ im Jahr 1940 (ein Schwerthieb über den Kanal) wurde der wundersame Teppich mit dem Triumph der Normannen verknüpft. Der Teppich wurde unter der Aufsicht des „Ahnenerbes der SS“ sorgfältig untersucht und sicherheitshalber ausgelagert, kehrte aber nach Kriegsende nach Bayeux zurück.<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<span style="font-size: small">Wilhelm der Eroberer (Wilhelm der Bastard), dargestellt auf dem Teppich von Bayeux <br />
</span><br />
Der Teppich wird dort in Bayeux jährlich von etwa 400.000 Menschen besichtigt und zählt zu den wichtigsten touristischen Zielen Frankreichs. Der historische Hintergrund seiner Entstehung spielt dabei kaum eine Rolle: Weder die Stellung Wilhelms als einer der mächtigsten Vasallen des französischen Königs noch die Art und Weise, wie er seine – unsoliden – Ansprüche auf die Nachfolge des englischen Königs Eduards des Bekenners erhob, noch die Umstände, die zur Niederlage der autochthonen Angelsachsen unter Führung Harald Godwinsons führten, der in der Schlacht bei Hastings Krone und Leben verlor.<br />
<br />
In der Folge unterwarf Wilhelm das Gebiet bis zur schottischen und walisischen Grenze mit äußerster Brutalität und etablierte eine Art Kolonialherrschaft. An deren Spitze standen die Invasoren – französischsprechende normannische Adelige, etwa sechs Prozent der Bevölkerung –, an deren Basis die Angelsachsen. Der große englische Historiker Thomas Macaulay urteilte deshalb, daß die Schlacht bei Hastings „die englische Geschichte für eineinhalb Jahrhunderte beendete“, und noch in der populären Überlieferung von Robin Hood blieb die Erinnerung an den Konflikt zwischen Siegern und Besiegten lebendig.<br />
<br />
Die verschwand nicht einmal ganz, nachdem während des Hundertjährigen Krieges gegen Frankreich ein neuartiges „englisches“ Nationalbewußtsein entstand, das seinen sinnfälligen Ausdruck in der Aufgabe des Französischen als Sprache der Herrenkaste fand. Es blieb ein Stachel, den man erst im 19. Jahrhundert zu ziehen hoffte.<br />
<br />
Typisch war der Versuch des Schriftstellers Rudyard Kipling, den Triumph Wilhelms als List der Geschichte zu deuten. Seiner Meinung nach verdankte sich der Sieg der Normannen weder strategischem Genie, noch überlegener Kampfkraft, sondern der Vorsehung, die dafür sorgte, „daß das großartige, träge, zähe englische Volk von einer kleinen Schar von Angehörigen des gescheitesten, stärksten und verwegensten Volkes, das in jener Zeit existierte, regiert und diszipliniert (und dabei zunächst gehörig schikaniert) werden sollte. Das genügte, um aus unserer Insel das größte Land der Welt zu machen. … Was im damaligen Europa noch an römischen Vorstellungen von Herrschaft und Ordnung übriggeblieben war, bewahrten die Normannen für uns.“<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32785" target="_blank" title="">___.jpg</a> (Größe: 898,23 KB / Downloads: 65)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: small">Normannen, die das Chr*stentum annahmen, avancierten rasch zu eifrigen Förderern von Kirche und chr*stlichem Glauben. Die überdimensionierte Abtei Mont-Saint-Michel in Nordfrankreich etwa profitierte in hohem Maße von der Förderung durch die normannischen Herzöge. Ehemalige Wikinger, die zum Chr*tum übertreten; es gibt kaum etwas Widerlicheres. </span><br />
<br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Wer mehr über die Geschichte der Normannen wissen will, hier gibt es einen Schnellüberblick darüber:</span><br />
<br />
<span class='link'>https://mittelalter.digital/artikel/145/wikinger-und-normannen-eine-einleitung</span><br />
<br />
Letztlich zielte die Deutung, die Rudyard Kipling, der „Sänger des Empire“, vorschlug, darauf ab, das angelsächsische und das normannische Element in einem neuen „Britentum“ zu verschmelzen. Der Rückgriff auf die Bezeichnung „britisch“, abgeleitet von dem längst aus der Geschichte verschwundenen antiken Volk der Briten, diente schon seit dem 17. Jahrhundert der Integration von Engländern neben Schotten, Walisern und Iren nur dem Zweck, die Brüche in der Nationalgeschichte zu kitten. Es entstand so eine „große Erzählung“, an deren Erfolg kein Zweifel sein kann. Wenigstens bis in die Zeit nach dem Ersten – bei großzügiger Betrachtung sogar bis in die Zeit nach dem Zweiten – Weltkrieg durfte die britische Identität als sichere Grundlage des Vereinigten Königreichs gelten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Normannisches Erbe interessiert in Großbritannien offenbar nicht</span><br />
<br />
Die geriet zuerst durch die irischen und neuerdings auch durch die schottischen und walisischen Autonomiebestrebungen stärker unter Druck. Was in einer erwartbaren Reaktion zur Entstehung eines spezifisch englischen Nationalismus führte. Der hat zwar noch keine breite organisatorische Basis gefunden, manifestiert sich aber längst in der migrationskritischen Szene. Nur auf das normannische Erbe scheint in Großbritannien niemand Anspruch zu erheben. Dieser Bezug hat sich, wenn überhaupt, nur in der Normandie selbst erhalten. Hier entstand, wie in vielen anderen Teilen Frankreichs – in der Bretagne, im Baskenland, in Okzitanien, auf Korsika oder in Elsaß und Lothringen –, eine regionalistische Strömung, die sich der Pflege der Mundart oder der Sprache, des Brauchtums und der materiellen Überreste zuwandte, dann aber in Reaktion auf den Zentralismus eine Politisierung durchlaufen mußte.<br />
<br />
Das galt in gewissem Sinn auch für die Normandie, wenngleich eine „Normannische Bewegung“ hier – anders als in der benachbarten Bretagne – niemals eine tiefere Verankerung fand. Was es an Impulsen gab, verdankte sich in der jüngeren Vergangenheit wesentlich der Initiative eines einzelnen Mannes: Jean Mabire. Mabire, der nicht nur ein Journalist, sondern auch ein begabter Graphiker war, veröffentlichte zusammen mit einigen Freunden seit 1949 die Zeitschrift Viking, die den Normannen ein neues Selbstbewußtsein einflößen sollte und gleichzeitig eine Art pan-nordische Bewegung vertrat, der die kulturellen Beziehungen vor allem zu Dänemark, Norwegen, Island und Schweden zu stärken suchte.<br />
<br />
Durchschlagender Erfolg war diesem Projekt leider nicht beschieden. Mabire selbst blieb seiner Sache treu bis zum Tod (2006) und erreichte größere Bekanntheit; auch als Verfasser populärer militärgeschichtlicher Arbeiten und durch seine Beteiligung an verschiedenen politischen Initiativen, die zuletzt in der Entstehung der Nouvelle Droite – der „Neuen Rechten“ – Frankreichs mündeten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Normannen</span></span></span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32783" target="_blank" title="">___Norman.jpg</a> (Größe: 800,59 KB / Downloads: 74)
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Von der deutschen Öffentlichkeit unbemerkt, spielt sich eine seltsame britisch-französische Kontroverse ab. Auslöser ist der Plan, den „Teppich von Bayeux“ ab September im Britischen Museum zu präsentieren. Normalerweise wird dieses einmalige Beispiel mittelalterlicher Textilkunst in einem eigens errichteten Museum der normannischen Stadt Bayeux gezeigt. Das bedarf nun einer umfangreichen Renovierung, weshalb einer zeitweisen Leihgabe nichts im Wege zu stehen schien. Aber schon kurz nach Bekanntwerden des Plans meldeten sich in Frankreich erste Kritiker zu Wort, die vor den Gefahren des Transports warnten, und einige mutmaßten sogar, das „perfide Albion“ könnte die Absicht haben, den Teppich gleich ganz zu behalten.<br />
<br />
Will man dieser Sorge ein gewisses Maß an Rationalität zugestehen, dann, weil der Teppich wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts in Südengland angefertigt wurde und auf einer Länge von beinahe 70 Metern in 58 gestickten Szenen Kampf und Sieg des normannischen Herzogs Wilhelm – zuerst „der Bastard“, später „der Eroberer“ – zeigt, der 1066 England unterwarf, sich zum König krönen ließ und eine neue Dynastie gründete. Ein Vorgang, der in späterer Zeit inspirierend wirkte. Napoleon befahl, während er seinerseits eine Invasion auf den britischen Inseln plante, den Transport des Teppichs nach Paris, weil „inmitten der gewaltigen Vorbereitungen, die gegenwärtig im Gange sind, der Anblick eines berühmten Denkmals in der Hauptstadt den allgemeinen Enthusiasmus und die Begeisterung des Volkes heben“ würde.<br />
<br />
Auch bei der deutschen Aktion "Unternehmen Seelöwe“ im Jahr 1940 (ein Schwerthieb über den Kanal) wurde der wundersame Teppich mit dem Triumph der Normannen verknüpft. Der Teppich wurde unter der Aufsicht des „Ahnenerbes der SS“ sorgfältig untersucht und sicherheitshalber ausgelagert, kehrte aber nach Kriegsende nach Bayeux zurück.<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<span style="font-size: small">Wilhelm der Eroberer (Wilhelm der Bastard), dargestellt auf dem Teppich von Bayeux <br />
</span><br />
Der Teppich wird dort in Bayeux jährlich von etwa 400.000 Menschen besichtigt und zählt zu den wichtigsten touristischen Zielen Frankreichs. Der historische Hintergrund seiner Entstehung spielt dabei kaum eine Rolle: Weder die Stellung Wilhelms als einer der mächtigsten Vasallen des französischen Königs noch die Art und Weise, wie er seine – unsoliden – Ansprüche auf die Nachfolge des englischen Königs Eduards des Bekenners erhob, noch die Umstände, die zur Niederlage der autochthonen Angelsachsen unter Führung Harald Godwinsons führten, der in der Schlacht bei Hastings Krone und Leben verlor.<br />
<br />
In der Folge unterwarf Wilhelm das Gebiet bis zur schottischen und walisischen Grenze mit äußerster Brutalität und etablierte eine Art Kolonialherrschaft. An deren Spitze standen die Invasoren – französischsprechende normannische Adelige, etwa sechs Prozent der Bevölkerung –, an deren Basis die Angelsachsen. Der große englische Historiker Thomas Macaulay urteilte deshalb, daß die Schlacht bei Hastings „die englische Geschichte für eineinhalb Jahrhunderte beendete“, und noch in der populären Überlieferung von Robin Hood blieb die Erinnerung an den Konflikt zwischen Siegern und Besiegten lebendig.<br />
<br />
Die verschwand nicht einmal ganz, nachdem während des Hundertjährigen Krieges gegen Frankreich ein neuartiges „englisches“ Nationalbewußtsein entstand, das seinen sinnfälligen Ausdruck in der Aufgabe des Französischen als Sprache der Herrenkaste fand. Es blieb ein Stachel, den man erst im 19. Jahrhundert zu ziehen hoffte.<br />
<br />
Typisch war der Versuch des Schriftstellers Rudyard Kipling, den Triumph Wilhelms als List der Geschichte zu deuten. Seiner Meinung nach verdankte sich der Sieg der Normannen weder strategischem Genie, noch überlegener Kampfkraft, sondern der Vorsehung, die dafür sorgte, „daß das großartige, träge, zähe englische Volk von einer kleinen Schar von Angehörigen des gescheitesten, stärksten und verwegensten Volkes, das in jener Zeit existierte, regiert und diszipliniert (und dabei zunächst gehörig schikaniert) werden sollte. Das genügte, um aus unserer Insel das größte Land der Welt zu machen. … Was im damaligen Europa noch an römischen Vorstellungen von Herrschaft und Ordnung übriggeblieben war, bewahrten die Normannen für uns.“<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32785" target="_blank" title="">___.jpg</a> (Größe: 898,23 KB / Downloads: 65)
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<span style="font-size: small">Normannen, die das Chr*stentum annahmen, avancierten rasch zu eifrigen Förderern von Kirche und chr*stlichem Glauben. Die überdimensionierte Abtei Mont-Saint-Michel in Nordfrankreich etwa profitierte in hohem Maße von der Förderung durch die normannischen Herzöge. Ehemalige Wikinger, die zum Chr*tum übertreten; es gibt kaum etwas Widerlicheres. </span><br />
<br />
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">Wer mehr über die Geschichte der Normannen wissen will, hier gibt es einen Schnellüberblick darüber:</span><br />
<br />
<span class='link'>https://mittelalter.digital/artikel/145/wikinger-und-normannen-eine-einleitung</span><br />
<br />
Letztlich zielte die Deutung, die Rudyard Kipling, der „Sänger des Empire“, vorschlug, darauf ab, das angelsächsische und das normannische Element in einem neuen „Britentum“ zu verschmelzen. Der Rückgriff auf die Bezeichnung „britisch“, abgeleitet von dem längst aus der Geschichte verschwundenen antiken Volk der Briten, diente schon seit dem 17. Jahrhundert der Integration von Engländern neben Schotten, Walisern und Iren nur dem Zweck, die Brüche in der Nationalgeschichte zu kitten. Es entstand so eine „große Erzählung“, an deren Erfolg kein Zweifel sein kann. Wenigstens bis in die Zeit nach dem Ersten – bei großzügiger Betrachtung sogar bis in die Zeit nach dem Zweiten – Weltkrieg durfte die britische Identität als sichere Grundlage des Vereinigten Königreichs gelten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Normannisches Erbe interessiert in Großbritannien offenbar nicht</span><br />
<br />
Die geriet zuerst durch die irischen und neuerdings auch durch die schottischen und walisischen Autonomiebestrebungen stärker unter Druck. Was in einer erwartbaren Reaktion zur Entstehung eines spezifisch englischen Nationalismus führte. Der hat zwar noch keine breite organisatorische Basis gefunden, manifestiert sich aber längst in der migrationskritischen Szene. Nur auf das normannische Erbe scheint in Großbritannien niemand Anspruch zu erheben. Dieser Bezug hat sich, wenn überhaupt, nur in der Normandie selbst erhalten. Hier entstand, wie in vielen anderen Teilen Frankreichs – in der Bretagne, im Baskenland, in Okzitanien, auf Korsika oder in Elsaß und Lothringen –, eine regionalistische Strömung, die sich der Pflege der Mundart oder der Sprache, des Brauchtums und der materiellen Überreste zuwandte, dann aber in Reaktion auf den Zentralismus eine Politisierung durchlaufen mußte.<br />
<br />
Das galt in gewissem Sinn auch für die Normandie, wenngleich eine „Normannische Bewegung“ hier – anders als in der benachbarten Bretagne – niemals eine tiefere Verankerung fand. Was es an Impulsen gab, verdankte sich in der jüngeren Vergangenheit wesentlich der Initiative eines einzelnen Mannes: Jean Mabire. Mabire, der nicht nur ein Journalist, sondern auch ein begabter Graphiker war, veröffentlichte zusammen mit einigen Freunden seit 1949 die Zeitschrift Viking, die den Normannen ein neues Selbstbewußtsein einflößen sollte und gleichzeitig eine Art pan-nordische Bewegung vertrat, der die kulturellen Beziehungen vor allem zu Dänemark, Norwegen, Island und Schweden zu stärken suchte.<br />
<br />
Durchschlagender Erfolg war diesem Projekt leider nicht beschieden. Mabire selbst blieb seiner Sache treu bis zum Tod (2006) und erreichte größere Bekanntheit; auch als Verfasser populärer militärgeschichtlicher Arbeiten und durch seine Beteiligung an verschiedenen politischen Initiativen, die zuletzt in der Entstehung der Nouvelle Droite – der „Neuen Rechten“ – Frankreichs mündeten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pyramiden im Ural]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7632.html</link>
			<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 19:10:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=23">Erato</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7632.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pyramiden im Ural</span></span><br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32188" target="_blank" title="">Ural 1.JPG</a> (Größe: 6,63 KB / Downloads: 173)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Bei der Betrachtung von Satelitenbildern, wurde eine (weitere) Pyramide im Ural entdeckt. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32184" target="_blank" title="">Pyramide von Oben 2.JPG</a> (Größe: 100,54 KB / Downloads: 79)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Grundfläche: ca.1 km pro Seite; Höhe: 200 m<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32183" target="_blank" title="">Pyramide von Oben 3.JPG</a> (Größe: 124,78 KB / Downloads: 77)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: smaller">Sie ist damit größer als die Pyramiden in Ägypten</span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32185" target="_blank" title="">Pyramide Ausrichtung.JPG</a> (Größe: 64,19 KB / Downloads: 90)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Die Pyramide ist exakt nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Vladimir Onyshchenko stellte bei seinen Untersuchungen fest, daß diese Pyramide direkt auf der Linie liegt, die den Mount Kailash (Tibet) und den ehemaligen Nordpol verbindet. Man kann also davon ausgehen, daß sie auf dem natürlichen Erdgrid platziert wurde.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32186" target="_blank" title="">Pyramide Ausrichtung 2.JPG</a> (Größe: 25,22 KB / Downloads: 74)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Weiterhin stellt sich heraus, daß bei der Betrachtung im Zusammenhang mit anderen gefundenen Pyramiden im Ural sich das Sternbild Orion widerspiegelt, wir wir es schon aus Ägypten kennen. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32187" target="_blank" title="">Pyramide Orion.JPG</a> (Größe: 32,47 KB / Downloads: 90)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: smaller">Die „Hauptpyramide“ aus dem Beitrag wird hierbei dem Stern Beteigeuze zugeordnet</span><br />
<br />
<br />
Leider findet man keine wirklichen Hinweise (Bildmaterial und wissenschaftliche Dokumentationen) auf deutschen Seiten… Obwohl sich die Suchmaschine gegen meine persönliche Forschung wehrt, kann man einen Hubschrauberflug zu den Pyramiden buchen (€ 2055,-). Sie existieren also. <br />
<br />
Wer Interesse hat:<br />
<span class='link'>https://bigcountry.travel/de/ural/hubschrauberfahrt-zur-pyramide-des-urals-253171</span><br />
<br />
<br />
In diesem Video werden einige interessante Entdeckungen im Ural und Umgebung beleuchtet. Etwas langatmig, aber sehenswert.<br />
<br />
<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/p9lB_2hAw1k" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/p9lB_2hAw1k/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pyramiden im Ural</span></span><br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32188" target="_blank" title="">Ural 1.JPG</a> (Größe: 6,63 KB / Downloads: 173)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Bei der Betrachtung von Satelitenbildern, wurde eine (weitere) Pyramide im Ural entdeckt. <br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32184" target="_blank" title="">Pyramide von Oben 2.JPG</a> (Größe: 100,54 KB / Downloads: 79)
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<br />
Grundfläche: ca.1 km pro Seite; Höhe: 200 m<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32183" target="_blank" title="">Pyramide von Oben 3.JPG</a> (Größe: 124,78 KB / Downloads: 77)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: smaller">Sie ist damit größer als die Pyramiden in Ägypten</span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32185" target="_blank" title="">Pyramide Ausrichtung.JPG</a> (Größe: 64,19 KB / Downloads: 90)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Die Pyramide ist exakt nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Vladimir Onyshchenko stellte bei seinen Untersuchungen fest, daß diese Pyramide direkt auf der Linie liegt, die den Mount Kailash (Tibet) und den ehemaligen Nordpol verbindet. Man kann also davon ausgehen, daß sie auf dem natürlichen Erdgrid platziert wurde.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32186" target="_blank" title="">Pyramide Ausrichtung 2.JPG</a> (Größe: 25,22 KB / Downloads: 74)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Weiterhin stellt sich heraus, daß bei der Betrachtung im Zusammenhang mit anderen gefundenen Pyramiden im Ural sich das Sternbild Orion widerspiegelt, wir wir es schon aus Ägypten kennen. <br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32187" target="_blank" title="">Pyramide Orion.JPG</a> (Größe: 32,47 KB / Downloads: 90)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: smaller">Die „Hauptpyramide“ aus dem Beitrag wird hierbei dem Stern Beteigeuze zugeordnet</span><br />
<br />
<br />
Leider findet man keine wirklichen Hinweise (Bildmaterial und wissenschaftliche Dokumentationen) auf deutschen Seiten… Obwohl sich die Suchmaschine gegen meine persönliche Forschung wehrt, kann man einen Hubschrauberflug zu den Pyramiden buchen (€ 2055,-). Sie existieren also. <br />
<br />
Wer Interesse hat:<br />
<span class='link'>https://bigcountry.travel/de/ural/hubschrauberfahrt-zur-pyramide-des-urals-253171</span><br />
<br />
<br />
In diesem Video werden einige interessante Entdeckungen im Ural und Umgebung beleuchtet. Etwas langatmig, aber sehenswert.<br />
<br />
<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/p9lB_2hAw1k" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/p9lB_2hAw1k/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rütlischwur]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7626.html</link>
			<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 10:48:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=364">Munin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7626.html</guid>
			<description><![CDATA[Da ich gerade ein sehr interessantes Buch lese, fiel mir folgende Textpassage ins Auge:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"... Es ist die schöne Zeit des sehnsuchtvollen Keimens und Treibens, es ruft und lockt sich alles. Wir wollen in den nächsten Tagen den Grütli besuchen. Vor einem Jahr waren wir dort, tranken an der Quelle und schwuren. Dort trafen wir Graf Arnold und wussten, was das zu bedeuten hatte, dass wir ihn dort trafen ..." </span><br />
<br />
<br />
Also recherchierte ich ein wenig und fand folgendes dazu:<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32005" target="_blank" title="">grütli.JPG</a> (Größe: 158,26 KB / Downloads: 81)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Die Rütliwiese ist eine im 19. Jahrhundert gestaltete Landschaft. Wie der Name „Rütli“ (ursprünglich von Grütli = gerodete Waldlichtung) verrät, handelt es sich um ein bäuerlich genutztes Rodungsgebiet. Seit dem 15. Jahrhundert gilt die Stätte als Ort der Zusammenkunft der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">alten Eidgenossen in ihrem Befreiungskampf</span>.<br />
<br />
Im Jahr 1804 wurde Schillers Drama Wilhelm Tell veröffentlicht. Schiller verwob in diesem Drama den Rütlischwur und den Tell-Mythos und siedelte die Handlung seines Dramas auf dem Rütli an. In der Folge entwickelte sich eine internationale Faszination für den Schauplatz des Dramas. Die Rütliwiese wurde in der Folge im 19. Jahrhundert sanft überformt. An ihren Rändern wurden mehrere tausend Bäume und Sträucher gepflanzt. Namhafte Landschaftsarchitekten beschäftigten sich mit diesen Eingriffen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32006" target="_blank" title="">schwurplatz.JPG</a> (Größe: 23,82 KB / Downloads: 384)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
Der Schwurplatz unterhalb vom Restaurant Rütlihaus gilt als die Stelle, wo im Jahr 1291 die gegenseitige Unterstützung der drei Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwald beschworen wurde. Für die Gestaltung des Schwurplatzes lieferte im 19. Jahrhundert selbst G*ttfried Semper zwei Entwürfe. Schließlich wählte man eine naturnahe Lösung: Aus Schwyz wurde ein Kalkfelsen herbeigeführt, aus dem die drei Wasserquellen entspringen und die drei Urkantone symbolisieren.<br />
<br />
So heißt es in einer Rezension über das Buch "Mythos Rütli. Geschichte eines Erinnerungsortes" von Greorg Kreis:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die vorliegende Publikation von Georg Kreis beschäftigt sich mit einer in der Innerschweiz gelegenen Bergwiese von 62’230 Quadratmetern Grösse. Auf den ersten Blick also nichts Spektakuläres. Doch der Fokus seines Interesses gilt der so genannten <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rütliwiese</span> oder schlicht: dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rütli</span>. Von den sagenumwobenen Ereignissen, die sich auf dieser Wiese zugetragen haben sollen, weiss auch „Baedeker’s Schweiz“ aus dem Jahr 1893 zu berichten: „Bei Brunnen beginnt der südl. Arm des Sees, der Urner See. 1/4 St. weiter, unterhalb Seelisberg, liegt 8 Min. über dem See die Bergwiese Rütli oder Grütli, wo nach der Sage beim Tagesgrauen des 8. November 1307 dreiunddreißig Männer aus Uri, Schwyz und Unterwalden den Bund zur Befreiung des Landes von habsburgischer Herrschaft schlossen. Die drei Quellen, welche in einem baumbepflanzten Rodel aus einer künstlichen Steinwand rieseln, sollen die Stelle bezeichnen, wo Werner Stauffacher von Steinen in Schwyz, Erny (Arnold) an der Halden von Melchtal in Unterwalden, und Walter Fürst von Attinghausen in Uri den Eid leisteten.“ <br />
</span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32007" target="_blank" title="">see.JPG</a> (Größe: 249,47 KB / Downloads: 79)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></span></div>
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><br />
Im Zentrum des Geschehens auf dem Rütli stand der die Eidgenossenschaft begründende Eid, der so genannte „Rütlischwur“. Auch wenn das Schwören als ein nicht nur in der Eidgenossenschaft verbreitetes Phänomen erachtet wurde, bildeten das Rütli und das Schwören im Gründungsmythos der Eidgenossenschaft eine derart verschmolzene Einheit, dass im 18. und 19. Jahrhundert mit dem Rütli nur gerade dieser Moment in Verbindung gebracht wurde und der Schwur diesen speziellen Ort vom „Rest“ der Geschichte abkoppelte. </span><br />
<br />
Auch der bayerische König Ludwig II., der von Schiller begeistert war, reiste 1865 in die «Landschaft des Tell», wie er die Gegend nannte, und träumte anschließend davon, auf dem Rütli ein prächtiges Schloss errichten zu lassen. Die bereits vollzogene Umwandlung des Rütli in Nationaleigentum vereitelte seine Vision.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Da ich gerade ein sehr interessantes Buch lese, fiel mir folgende Textpassage ins Auge:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"... Es ist die schöne Zeit des sehnsuchtvollen Keimens und Treibens, es ruft und lockt sich alles. Wir wollen in den nächsten Tagen den Grütli besuchen. Vor einem Jahr waren wir dort, tranken an der Quelle und schwuren. Dort trafen wir Graf Arnold und wussten, was das zu bedeuten hatte, dass wir ihn dort trafen ..." </span><br />
<br />
<br />
Also recherchierte ich ein wenig und fand folgendes dazu:<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32005" target="_blank" title="">grütli.JPG</a> (Größe: 158,26 KB / Downloads: 81)
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Die Rütliwiese ist eine im 19. Jahrhundert gestaltete Landschaft. Wie der Name „Rütli“ (ursprünglich von Grütli = gerodete Waldlichtung) verrät, handelt es sich um ein bäuerlich genutztes Rodungsgebiet. Seit dem 15. Jahrhundert gilt die Stätte als Ort der Zusammenkunft der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">alten Eidgenossen in ihrem Befreiungskampf</span>.<br />
<br />
Im Jahr 1804 wurde Schillers Drama Wilhelm Tell veröffentlicht. Schiller verwob in diesem Drama den Rütlischwur und den Tell-Mythos und siedelte die Handlung seines Dramas auf dem Rütli an. In der Folge entwickelte sich eine internationale Faszination für den Schauplatz des Dramas. Die Rütliwiese wurde in der Folge im 19. Jahrhundert sanft überformt. An ihren Rändern wurden mehrere tausend Bäume und Sträucher gepflanzt. Namhafte Landschaftsarchitekten beschäftigten sich mit diesen Eingriffen.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=32006" target="_blank" title="">schwurplatz.JPG</a> (Größe: 23,82 KB / Downloads: 384)
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<br />
Der Schwurplatz unterhalb vom Restaurant Rütlihaus gilt als die Stelle, wo im Jahr 1291 die gegenseitige Unterstützung der drei Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwald beschworen wurde. Für die Gestaltung des Schwurplatzes lieferte im 19. Jahrhundert selbst G*ttfried Semper zwei Entwürfe. Schließlich wählte man eine naturnahe Lösung: Aus Schwyz wurde ein Kalkfelsen herbeigeführt, aus dem die drei Wasserquellen entspringen und die drei Urkantone symbolisieren.<br />
<br />
So heißt es in einer Rezension über das Buch "Mythos Rütli. Geschichte eines Erinnerungsortes" von Greorg Kreis:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die vorliegende Publikation von Georg Kreis beschäftigt sich mit einer in der Innerschweiz gelegenen Bergwiese von 62’230 Quadratmetern Grösse. Auf den ersten Blick also nichts Spektakuläres. Doch der Fokus seines Interesses gilt der so genannten <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rütliwiese</span> oder schlicht: dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rütli</span>. Von den sagenumwobenen Ereignissen, die sich auf dieser Wiese zugetragen haben sollen, weiss auch „Baedeker’s Schweiz“ aus dem Jahr 1893 zu berichten: „Bei Brunnen beginnt der südl. Arm des Sees, der Urner See. 1/4 St. weiter, unterhalb Seelisberg, liegt 8 Min. über dem See die Bergwiese Rütli oder Grütli, wo nach der Sage beim Tagesgrauen des 8. November 1307 dreiunddreißig Männer aus Uri, Schwyz und Unterwalden den Bund zur Befreiung des Landes von habsburgischer Herrschaft schlossen. Die drei Quellen, welche in einem baumbepflanzten Rodel aus einer künstlichen Steinwand rieseln, sollen die Stelle bezeichnen, wo Werner Stauffacher von Steinen in Schwyz, Erny (Arnold) an der Halden von Melchtal in Unterwalden, und Walter Fürst von Attinghausen in Uri den Eid leisteten.“ <br />
</span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><br />
Im Zentrum des Geschehens auf dem Rütli stand der die Eidgenossenschaft begründende Eid, der so genannte „Rütlischwur“. Auch wenn das Schwören als ein nicht nur in der Eidgenossenschaft verbreitetes Phänomen erachtet wurde, bildeten das Rütli und das Schwören im Gründungsmythos der Eidgenossenschaft eine derart verschmolzene Einheit, dass im 18. und 19. Jahrhundert mit dem Rütli nur gerade dieser Moment in Verbindung gebracht wurde und der Schwur diesen speziellen Ort vom „Rest“ der Geschichte abkoppelte. </span><br />
<br />
Auch der bayerische König Ludwig II., der von Schiller begeistert war, reiste 1865 in die «Landschaft des Tell», wie er die Gegend nannte, und träumte anschließend davon, auf dem Rütli ein prächtiges Schloss errichten zu lassen. Die bereits vollzogene Umwandlung des Rütli in Nationaleigentum vereitelte seine Vision.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Peter III. – Zar von Russland]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7624.html</link>
			<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 17:23:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=364">Munin</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7624.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Peter III. – Zar von Russland<br />
</span><br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=31973" target="_blank" title="">Peter der III 2.JPG</a> (Größe: 126,67 KB / Downloads: 83)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<span style="color: #44B8FF;" class="mycode_color">Nachdem ich eine neumoderne (nicht empfehlenswerte) Serie über Peter III. gesehen habe, kamen einige Fragen auf. In der Serie wird der Zar sehr schlecht dargestellt, und ich dachte mir, solche Lügen werden doch auch über unseren König Ludwig II. erzählt, also schaute ich genauer hin...</span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=31974" target="_blank" title="">Peter der III.JPG</a> (Größe: 110,49 KB / Downloads: 77)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurze Übersicht </span><br />
<br />
Peter III. von Russland wurde am 21. Februar 1728 in Kiel geboren. Sein ursprünglicher Name war Karl Peter Ulrich von Holstein-Gottorf. Seine Mutter war Anna Petrowna, die Tochter des russischen Zaren Peters des Großen. Da seine Mutter kurz nach seiner Geburt starb und sein Vater ebenfalls früh verstarb, wuchs Peter größtenteils als Waise in Norddeutschland auf.<br />
<br />
Im Jahr 1742 holte seine Tante, die russische Zarin Elisabeth, den jungen Prinzen nach Russland und bestimmte ihn zu ihrem Thronfolger. Dafür musste er zum russisch-orthodoxen Glauben übertreten und nahm den Namen Peter Fjodorowitsch an. Drei Jahre später heiratete er die deutsche Prinzessin Sophie von Anhalt-Zerbst, die später als Katharina die Große bekannt wurde. Die Ehe der beiden war jedoch unglücklich.<br />
<br />
Als Zarin Elisabeth im Jahr 1762 starb, wurde Peter als Peter III. Zar von Russland. Seine Herrschaft dauerte jedoch nur etwa sechs Monate. In dieser Zeit beendete er den Krieg gegen Preußen und führte einige Reformen ein, verlor aber schnell die Unterstützung vieler Adliger und Offiziere.<br />
<br />
Im Juli 1762 wurde Peter III. durch einen Staatsstreich gestürzt, den seine Frau Katharina mit Unterstützung der Armee organisierte. Kurz darauf starb er unter ungeklärten Umständen (Mord  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/tdown.gif" alt="Tdown" title="Tdown" class="smilie smilie_42" />). Trotz seiner kurzen Regierungszeit blieb er eine umstrittene Figur der russischen Geschichte.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=31975" target="_blank" title="">statue moskau.JPG</a> (Größe: 58,53 KB / Downloads: 189)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was hat dieser Zar also innerhalb von sehr kurzer Regierungszeit geschaffen, bevor her hinterlistig und feige ermordet wurde?</span><br />
<br />
Während seiner kurzen Regierungszeit versuchte Peter III., mehrere Reformen umzusetzen. Eine seiner wichtigsten Entscheidungen war, den Krieg gegen Preußen zu beenden und Frieden zu schließen, da er den preußischen König Friedrich den Großen bewunderte. Außerdem erließ er ein Gesetz, das dem russischen Adel mehr Freiheit gab, indem er sie von der verpflichtenden Staats- und Militärdienstpflicht befreite. Peter setzte sich auch für mehr religiöse Toleranz ein und plante Reformen im Staat und im Militär. Sein Ziel war es, Russland moderner zu machen, die Macht der Ki*che zu begrenzen und sich stärker an europäischen, besonders preußischen, Vorbildern zu orientieren.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=31976" target="_blank" title="">Peter der III 3.JPG</a> (Größe: 109,34 KB / Downloads: 72)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
Ein weiterer tapferer Mann, der bei dem Kampf gegen die Ki*che sein Leben ließ.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Peter III. – Zar von Russland<br />
</span><br />
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<br />
<span style="color: #44B8FF;" class="mycode_color">Nachdem ich eine neumoderne (nicht empfehlenswerte) Serie über Peter III. gesehen habe, kamen einige Fragen auf. In der Serie wird der Zar sehr schlecht dargestellt, und ich dachte mir, solche Lügen werden doch auch über unseren König Ludwig II. erzählt, also schaute ich genauer hin...</span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=31974" target="_blank" title="">Peter der III.JPG</a> (Größe: 110,49 KB / Downloads: 77)
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<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurze Übersicht </span><br />
<br />
Peter III. von Russland wurde am 21. Februar 1728 in Kiel geboren. Sein ursprünglicher Name war Karl Peter Ulrich von Holstein-Gottorf. Seine Mutter war Anna Petrowna, die Tochter des russischen Zaren Peters des Großen. Da seine Mutter kurz nach seiner Geburt starb und sein Vater ebenfalls früh verstarb, wuchs Peter größtenteils als Waise in Norddeutschland auf.<br />
<br />
Im Jahr 1742 holte seine Tante, die russische Zarin Elisabeth, den jungen Prinzen nach Russland und bestimmte ihn zu ihrem Thronfolger. Dafür musste er zum russisch-orthodoxen Glauben übertreten und nahm den Namen Peter Fjodorowitsch an. Drei Jahre später heiratete er die deutsche Prinzessin Sophie von Anhalt-Zerbst, die später als Katharina die Große bekannt wurde. Die Ehe der beiden war jedoch unglücklich.<br />
<br />
Als Zarin Elisabeth im Jahr 1762 starb, wurde Peter als Peter III. Zar von Russland. Seine Herrschaft dauerte jedoch nur etwa sechs Monate. In dieser Zeit beendete er den Krieg gegen Preußen und führte einige Reformen ein, verlor aber schnell die Unterstützung vieler Adliger und Offiziere.<br />
<br />
Im Juli 1762 wurde Peter III. durch einen Staatsstreich gestürzt, den seine Frau Katharina mit Unterstützung der Armee organisierte. Kurz darauf starb er unter ungeklärten Umständen (Mord  <img src="https://www.pagan-forum.de/images/tdwn/smilies/tdown.gif" alt="Tdown" title="Tdown" class="smilie smilie_42" />). Trotz seiner kurzen Regierungszeit blieb er eine umstrittene Figur der russischen Geschichte.<br />
<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=31975" target="_blank" title="">statue moskau.JPG</a> (Größe: 58,53 KB / Downloads: 189)
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Was hat dieser Zar also innerhalb von sehr kurzer Regierungszeit geschaffen, bevor her hinterlistig und feige ermordet wurde?</span><br />
<br />
Während seiner kurzen Regierungszeit versuchte Peter III., mehrere Reformen umzusetzen. Eine seiner wichtigsten Entscheidungen war, den Krieg gegen Preußen zu beenden und Frieden zu schließen, da er den preußischen König Friedrich den Großen bewunderte. Außerdem erließ er ein Gesetz, das dem russischen Adel mehr Freiheit gab, indem er sie von der verpflichtenden Staats- und Militärdienstpflicht befreite. Peter setzte sich auch für mehr religiöse Toleranz ein und plante Reformen im Staat und im Militär. Sein Ziel war es, Russland moderner zu machen, die Macht der Ki*che zu begrenzen und sich stärker an europäischen, besonders preußischen, Vorbildern zu orientieren.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=31976" target="_blank" title="">Peter der III 3.JPG</a> (Größe: 109,34 KB / Downloads: 72)
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<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
Ein weiterer tapferer Mann, der bei dem Kampf gegen die Ki*che sein Leben ließ.</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Matriarchat]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7445.html</link>
			<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 19:49:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=23">Erato</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7445.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neue Studie enthüllt weiblich geprägte Vergangenheit der Türkei</span></span><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Çatalhöyük, im südlichen Anatolien gelegen, wurde um <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">7100 v. d. Z.</span> gegründet und war fast ein Jahrtausend lang durchgehend bewohnt. Besonders berühmt ist die Siedlung für ihre einzigartigen Häuser mit Dachzugängen, unterirdischen Gräbern und auffälligen Wandmalereien sowie für eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vielzahl weiblicher Statuetten.</span><br />
<br />
Bereits in den 1960er-Jahren vermutete der Archäologe James Mellaart, dass diese Objekte auf ein Matriarchat und die Verehrung einer Muttergöttin hinwiesen. Doch in den 1990er-Jahren deuteten neue Ausgrabungen unter Ian Hodder auf eine egalitäre Gesellschaft hin – bis jetzt.<br />
<br />
Ausgrabungsstätte Çatalhöyük: Genetische Untersuchungen offenbaren die zentrale Rolle der Frauen<br />
In einer neuen Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Science“, analysierte ein internationales Forscherteam die DNA von 131 Individuen aus Gräbern unter Hausböden, um familiäre und soziale Strukturen zu rekonstruieren. Es zeigte sich, dass nahe Verwandte meist im selben oder benachbarten Haus bestattet wurden. Doch der eigentliche Durchbruch lag in den matrilinearen Verbindungen über Generationen hinweg. Die genetischen Spuren zeigten klar: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Hausbestattungen beruhten hauptsächlich auf mütterlicher Abstammung.<br />
</span><br />
„Wir haben nicht speziell nach diesen mütterlichen Verbindungen innerhalb von Gebäuden gesucht“, sagte Somel gegenüber „Live Science“, „aber es zeigt deutlich, dass die männerzentrierten Praktiken, die im Europa der Jungsteinzeit und Bronzezeit oft dokumentiert wurden, nicht allgemein verbreitet waren.“</blockquote>
<br />
<span class='link'>https://www.abendblatt.de/panorama/article409389614/neue-studie-enthuellt-weiblich-gepraegte-vergangenheit-der-tuerkei.html</span><br />
<br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29238" target="_blank" title="">Çatalhöyük 1.png</a> (Größe: 552,47 KB / Downloads: 110)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29239" target="_blank" title="">Çatalhöyük 2.jpg</a> (Größe: 708,02 KB / Downloads: 122)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neue Studie enthüllt weiblich geprägte Vergangenheit der Türkei</span></span><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Çatalhöyük, im südlichen Anatolien gelegen, wurde um <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">7100 v. d. Z.</span> gegründet und war fast ein Jahrtausend lang durchgehend bewohnt. Besonders berühmt ist die Siedlung für ihre einzigartigen Häuser mit Dachzugängen, unterirdischen Gräbern und auffälligen Wandmalereien sowie für eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vielzahl weiblicher Statuetten.</span><br />
<br />
Bereits in den 1960er-Jahren vermutete der Archäologe James Mellaart, dass diese Objekte auf ein Matriarchat und die Verehrung einer Muttergöttin hinwiesen. Doch in den 1990er-Jahren deuteten neue Ausgrabungen unter Ian Hodder auf eine egalitäre Gesellschaft hin – bis jetzt.<br />
<br />
Ausgrabungsstätte Çatalhöyük: Genetische Untersuchungen offenbaren die zentrale Rolle der Frauen<br />
In einer neuen Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Science“, analysierte ein internationales Forscherteam die DNA von 131 Individuen aus Gräbern unter Hausböden, um familiäre und soziale Strukturen zu rekonstruieren. Es zeigte sich, dass nahe Verwandte meist im selben oder benachbarten Haus bestattet wurden. Doch der eigentliche Durchbruch lag in den matrilinearen Verbindungen über Generationen hinweg. Die genetischen Spuren zeigten klar: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Hausbestattungen beruhten hauptsächlich auf mütterlicher Abstammung.<br />
</span><br />
„Wir haben nicht speziell nach diesen mütterlichen Verbindungen innerhalb von Gebäuden gesucht“, sagte Somel gegenüber „Live Science“, „aber es zeigt deutlich, dass die männerzentrierten Praktiken, die im Europa der Jungsteinzeit und Bronzezeit oft dokumentiert wurden, nicht allgemein verbreitet waren.“</blockquote>
<br />
<span class='link'>https://www.abendblatt.de/panorama/article409389614/neue-studie-enthuellt-weiblich-gepraegte-vergangenheit-der-tuerkei.html</span><br />
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<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=29238" target="_blank" title="">Çatalhöyük 1.png</a> (Größe: 552,47 KB / Downloads: 110)
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pyramiden in Australien]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7410.html</link>
			<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 10:34:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=23">Erato</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7410.html</guid>
			<description><![CDATA[<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/CpvZrnT9TiY" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/CpvZrnT9TiY/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe><br />
<br />
<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/CpvZrnT9TiY" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/CpvZrnT9TiY/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/CpvZrnT9TiY" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/CpvZrnT9TiY/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe><br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zeitreisen, gibt es sie?]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7408.html</link>
			<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 09:26:12 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7408.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #C14700;" class="mycode_color">Neuerscheinung:</span></span><br />
<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das neue Buch von Jan van Helsing</span> </span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">unter dem für uns merkwürdigen Pseudonym: Mr. Miller</span></span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=28580" target="_blank" title="">__miller.jpg</a> (Größe: 175,89 KB / Downloads: 162)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-size: smaller">Mr. Miller, da gab es doch mal eine Geschichte mit Artus' Tafelrunde in England.</span><br />
<br />
Mr. Miller, Jan van Helsing: Das Buch aus der Zukunft | Zeitreisende leben unter uns – und sie wissen, was auf uns zukommt!<br />
<br />
Gibt es Zeitreisen, und was wissen Zeitreisende über die Vergangenheit und die Zukunft der Erde? Mr. Miller fand 2013 im Darknet ein Buch, das ihm die Haare zu Berge stehen ließ.<br />
<br />
Es war in russischer Sprache verfasst und zunächst im Jahr 2007 niedergeschrieben worden. Das sehr wissenschaftliche Buch war aus der Sicht eines Zeitreisenden geschrieben, der um das Jahr 2250 zurück auf die Entwicklung der Menschheit blickt.<br />
<br />
Was Mr. Miller erschreckte: Im Buch stand, dass es sechs Zeitlinien gebe, in denen zwischen den Jahren 2012 und 2027 mehrere weltweite Viren-Pandemien den Großteil der Menschheit ausrotten würden. Doch gebe es auch Hoffnung, da mehrere außerirdische Rassen im Verborgenen mit den Menschen zusammenarbeiten würden, um sie vor dieser schlimmen Zukunft zu bewahren.<br />
<br />
Als Vorhersagen aus dem Buch Wirklichkeit wurden, entschloss sich Mr. Miller, Jan van Helsing zu kontaktieren und ihm von dem Buch zu erzählen. Dieser ermutigte ihn dann, alles niederzuschreiben, um der Menschheit von einem Buch zu erzählen, das aus der Zukunft stammt.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Paganlord:</span> <span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">JvH weiß inzwischen wohl, welche Themen sich gut vermarkten lassen; also eine große Leserschaft ansprechen. Zeitreisen und Außerirdische sind in aller Munde. Ob bei Startrek, Stargate, Outlander und vielen anderen Fernsehserien. Auf diesen allgemeinen Zug springt er hier auf. <br />
<br />
Es gibt jedoch weder das eine, noch das andere. Keine Außerirdischen, die hier auf der Erde herumwandeln, und keine Zeitreisen, die einmal gesetzte Ursachen wieder rückgängig machen könnten. Denn Jan van Helsing widerspricht sich hier selbst. In einem seiner früheren Bücher beschrieb er das Gesetz von Ursache &amp; Wirkung (also Säen und Ernten) als ein universelles Gesetz. Wären Zeitreisen möglich, dann könnte man jedoch Dinge ungeschehen machen, also Ursachen beseitigen, um eine ungewünschte Auswirkung nicht erleben zu müssen. <br />
<br />
Das ist jedoch nur der feuchte Traum der herrschenden Elite. Die haben nämlich wahnsinnige Angst, vor den ganzen Folgen ihrer bösen Taten. Deshalb phantasieren sie von Zeitreisen. Es wird ihnen nichts nutzen. Für jede einzelne Tat werden sie zur Rechenschaft¹ gezogen werden. So wie jeder von uns. Niemand kann seinen selbst gesetzten Ursachen entfliehen, sondern muß stets seine eigene Suppe auslöffeln. Was man aber tun kann ist: neue Ursachen und positive Gedanken setzen – um in der Zukunft bessere, also gewünschte Ergebnisse zu erzielen. <br />
<br />
Was die Außerirdischen betrifft, die stammen aus irdischen Genlaboren, DUMB und anderen solcher Einrichtungen. Alles was sich hier auf der Erde befindet, ist irdisch und rein irdischen Ursprunges. Nichts kommt von außen hier jemals herein. Es ist ein abgeschlossener Raum sozusagen. </span><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Im Buch stand, dass es sechs Zeitlinien gebe,</blockquote>
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color"><br />
Oder sechs verschiedene Szenarien – von rein irdischen Strategen geplant. Das sind dann sechs verschiedene Pläne (oder Vorhersagen), die sich (im Sinne ihres Ausdenkers) gern erfüllen würden. Doch gibt es auch Menschen, die etwas dagegen haben; andere oder gegenteilige Pläne besitzen. Und außerdem läuft es nicht immer so, wie DIE es planen, sagen, prophezeien usw. Auf deutsch: ihre Vorhersagen treffen nicht ein, erfüllen sich nicht oder sind ungenau.  <br />
<br />
<span style="font-size: small">¹ Nicht durch einen G*tt, sondern durch das Leben selbst; nämlich durch das Gesetz von Ursache &amp; Wirkung.</span><br />
</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #C14700;" class="mycode_color">Neuerscheinung:</span></span><br />
<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das neue Buch von Jan van Helsing</span> </span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">unter dem für uns merkwürdigen Pseudonym: Mr. Miller</span></span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=28580" target="_blank" title="">__miller.jpg</a> (Größe: 175,89 KB / Downloads: 162)
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<span style="font-size: smaller">Mr. Miller, da gab es doch mal eine Geschichte mit Artus' Tafelrunde in England.</span><br />
<br />
Mr. Miller, Jan van Helsing: Das Buch aus der Zukunft | Zeitreisende leben unter uns – und sie wissen, was auf uns zukommt!<br />
<br />
Gibt es Zeitreisen, und was wissen Zeitreisende über die Vergangenheit und die Zukunft der Erde? Mr. Miller fand 2013 im Darknet ein Buch, das ihm die Haare zu Berge stehen ließ.<br />
<br />
Es war in russischer Sprache verfasst und zunächst im Jahr 2007 niedergeschrieben worden. Das sehr wissenschaftliche Buch war aus der Sicht eines Zeitreisenden geschrieben, der um das Jahr 2250 zurück auf die Entwicklung der Menschheit blickt.<br />
<br />
Was Mr. Miller erschreckte: Im Buch stand, dass es sechs Zeitlinien gebe, in denen zwischen den Jahren 2012 und 2027 mehrere weltweite Viren-Pandemien den Großteil der Menschheit ausrotten würden. Doch gebe es auch Hoffnung, da mehrere außerirdische Rassen im Verborgenen mit den Menschen zusammenarbeiten würden, um sie vor dieser schlimmen Zukunft zu bewahren.<br />
<br />
Als Vorhersagen aus dem Buch Wirklichkeit wurden, entschloss sich Mr. Miller, Jan van Helsing zu kontaktieren und ihm von dem Buch zu erzählen. Dieser ermutigte ihn dann, alles niederzuschreiben, um der Menschheit von einem Buch zu erzählen, das aus der Zukunft stammt.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Paganlord:</span> <span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color">JvH weiß inzwischen wohl, welche Themen sich gut vermarkten lassen; also eine große Leserschaft ansprechen. Zeitreisen und Außerirdische sind in aller Munde. Ob bei Startrek, Stargate, Outlander und vielen anderen Fernsehserien. Auf diesen allgemeinen Zug springt er hier auf. <br />
<br />
Es gibt jedoch weder das eine, noch das andere. Keine Außerirdischen, die hier auf der Erde herumwandeln, und keine Zeitreisen, die einmal gesetzte Ursachen wieder rückgängig machen könnten. Denn Jan van Helsing widerspricht sich hier selbst. In einem seiner früheren Bücher beschrieb er das Gesetz von Ursache &amp; Wirkung (also Säen und Ernten) als ein universelles Gesetz. Wären Zeitreisen möglich, dann könnte man jedoch Dinge ungeschehen machen, also Ursachen beseitigen, um eine ungewünschte Auswirkung nicht erleben zu müssen. <br />
<br />
Das ist jedoch nur der feuchte Traum der herrschenden Elite. Die haben nämlich wahnsinnige Angst, vor den ganzen Folgen ihrer bösen Taten. Deshalb phantasieren sie von Zeitreisen. Es wird ihnen nichts nutzen. Für jede einzelne Tat werden sie zur Rechenschaft¹ gezogen werden. So wie jeder von uns. Niemand kann seinen selbst gesetzten Ursachen entfliehen, sondern muß stets seine eigene Suppe auslöffeln. Was man aber tun kann ist: neue Ursachen und positive Gedanken setzen – um in der Zukunft bessere, also gewünschte Ergebnisse zu erzielen. <br />
<br />
Was die Außerirdischen betrifft, die stammen aus irdischen Genlaboren, DUMB und anderen solcher Einrichtungen. Alles was sich hier auf der Erde befindet, ist irdisch und rein irdischen Ursprunges. Nichts kommt von außen hier jemals herein. Es ist ein abgeschlossener Raum sozusagen. </span><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Im Buch stand, dass es sechs Zeitlinien gebe,</blockquote>
<span style="color: #9A00B2;" class="mycode_color"><br />
Oder sechs verschiedene Szenarien – von rein irdischen Strategen geplant. Das sind dann sechs verschiedene Pläne (oder Vorhersagen), die sich (im Sinne ihres Ausdenkers) gern erfüllen würden. Doch gibt es auch Menschen, die etwas dagegen haben; andere oder gegenteilige Pläne besitzen. Und außerdem läuft es nicht immer so, wie DIE es planen, sagen, prophezeien usw. Auf deutsch: ihre Vorhersagen treffen nicht ein, erfüllen sich nicht oder sind ungenau.  <br />
<br />
<span style="font-size: small">¹ Nicht durch einen G*tt, sondern durch das Leben selbst; nämlich durch das Gesetz von Ursache &amp; Wirkung.</span><br />
</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Culloden – Blàr Chùil Lodair]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7392.html</link>
			<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 18:36:26 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7392.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Culloden – Chùil Lodair</span></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #C14700;" class="mycode_color">Freiheit</span></span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=28284" target="_blank" title="">Freiheit.jpg</a> (Größe: 281,35 KB / Downloads: 173)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Die finale Staffel (8. Staffel) der Outlander-Serie wird demnächst anlaufen. <br />
<br />
Hier eine KI Vorschau auf die 8. Staffel:<br />
<br />
<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/RY-tOxO8BkM" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/RY-tOxO8BkM/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Culloden – Chùil Lodair</span></span><br />
<br />
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<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #C14700;" class="mycode_color">Freiheit</span></span><br />
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<br />
Die finale Staffel (8. Staffel) der Outlander-Serie wird demnächst anlaufen. <br />
<br />
Hier eine KI Vorschau auf die 8. Staffel:<br />
<br />
<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/RY-tOxO8BkM" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/RY-tOxO8BkM/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pyramiden auf den Azoren]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7362.html</link>
			<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 19:00:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=23">Erato</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7362.html</guid>
			<description><![CDATA[Ein schöner kurzer Bericht über die Pyramiden auf den Azoren und einige Verbindungen zu anderen Orten:<br />
<br />
<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/FbXIL83Djso" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/FbXIL83Djso/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein schöner kurzer Bericht über die Pyramiden auf den Azoren und einige Verbindungen zu anderen Orten:<br />
<br />
<iframe src="" data-realsrc="https://www.youtube-nocookie.com/embed/FbXIL83Djso" data-platform="YouTube" data-privacy="https://policies.google.com/privacy" data-thumb="https://i.ytimg.com/vi/FbXIL83Djso/hqdefault.jpg" width="640" height="360" class="dsgvo-lazy-iframe" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[17. Juni 1953]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7343.html</link>
			<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 07:48:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7343.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Auch wenn es aus der Mode gekommen ist, dieses Tages zu gedenken:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27673" target="_blank" title="">Nieder.jpg</a> (Größe: 191,38 KB / Downloads: 140)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27674" target="_blank" title="">Nieder2.jpg</a> (Größe: 104,24 KB / Downloads: 201)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Volksaufstand<br />
17. Juni 1953</span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Auch wenn es aus der Mode gekommen ist, dieses Tages zu gedenken:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27673" target="_blank" title="">Nieder.jpg</a> (Größe: 191,38 KB / Downloads: 140)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://www.pagan-forum.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a class="attachembed" href="attachment.php?aid=27674" target="_blank" title="">Nieder2.jpg</a> (Größe: 104,24 KB / Downloads: 201)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Volksaufstand<br />
17. Juni 1953</span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pyramiden in Israel]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7315.html</link>
			<pubDate>Fri, 16 May 2025 20:20:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.pagan-forum.de/thread-7315.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Pyramiden in Israel</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Uralte Pyramide in Israels Wüste entdeckt<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Archäologen stehen vor einem Rätsel</span></span><br />
<br />
Tief in der sengenden Hitze der Negev- und Judäischen Wüste haben Archäologen sensationelle Entdeckungen gemacht: ein byzantinisches Kloster mit prachtvollem Mosaik und eine geheimnisvolle Pyramide mit tausende Jahre alten Artefakten. Diese Funde werfen ein neues Licht auf das Leben in der Spätantike und der frühen islamischen Zeit – und geben gleichzeitig neue Rätsel auf. Was verbirgt sich wirklich hinter den Mauern des Klosters und der mysteriösen Pyramide im Sand?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Pyramiden in Israel</span></span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Uralte Pyramide in Israels Wüste entdeckt<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Archäologen stehen vor einem Rätsel</span></span><br />
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Tief in der sengenden Hitze der Negev- und Judäischen Wüste haben Archäologen sensationelle Entdeckungen gemacht: ein byzantinisches Kloster mit prachtvollem Mosaik und eine geheimnisvolle Pyramide mit tausende Jahre alten Artefakten. Diese Funde werfen ein neues Licht auf das Leben in der Spätantike und der frühen islamischen Zeit – und geben gleichzeitig neue Rätsel auf. Was verbirgt sich wirklich hinter den Mauern des Klosters und der mysteriösen Pyramide im Sand?]]></content:encoded>
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			<title><![CDATA[The Bonnie Blue Flag]]></title>
			<link>https://www.pagan-forum.de/thread-7290.html</link>
			<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 16:35:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.pagan-forum.de/member.php?action=profile&uid=17">Paganlord</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color">The Bonnie Blue Flag</span></span><br />
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<span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs: General Lees Kapitulation am 9. April 1865 (heute vor 160 Jahren) löste im Norden Jubel aus. Den Geschlagenen wurden Zugeständnisse gemacht. Lee selbst arbeitete fortan an der Versöhnung der ehemaligen Feinde.<br />
<br />
Anfang April 1865 waren die Südstaaten nach vier Jahren Bürgerkrieg mit über 600.000 Toten auf beiden Seiten militärisch am Ende. General Robert E. Lee mit seiner arg zusammengeschmolzenen Armee war von den Nordstaatentruppen in Virginia so gut wie eingekesselt und litt unter heftigem Nahrungsmangel. Eigentlich blieb nur noch eine einzige Möglichkeit zur Fortsetzung des Kampfes, nämlich Partisanenkrieg in den Wäldern.<br />
<br />
Doch Lee ahnte, daß dann die Nordstaatentruppen in Virginia ähnlich brutal gegen die Bevölkerung vorgehen würden wie seinerzeit im Shenandoahtal. Folglich bot er am <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">9. April 1865</span> dem Nordstaatenbefehlshaber General Ulysses S. Grant die Kapitulation an. Die Kapitulationsverhandlungen fanden im kleinen Örtchen Appomattox Court House statt, welches heute ein „National Historical Park“ der USA ist.<br />
<br />
General Grant bewilligte für die Kapitulation sehr generöse Bedingungen. Alle Offiziere und Mannschaften brauchten nicht in Kriegsgefangenschaft zu gehen. Sie konnten sich vielmehr frei nach Hause begeben, falls sie nur ihr Ehrenwort halten und nicht mehr an Kämpfen gegen Unionstruppen teilnehmen sowie die am Wohnort geltenden Gesetze beachten würden. Auf Bitte von General Lee erlaubte Grant allen Kavalleristen und Artilleristen, ihre Pferde zu behalten. Diese waren meistens deren persönliches Eigentum und wurden dringend zur Feldbestellung benötigt.<br />
<br />
Um die früheren Feinde für die Union zu gewinnen, ließ General Grant drei Tagesrationen an die ausgehungerten 25.000 Südstaatensoldaten von General Lee verteilen. Außerdem nahm General Grant auf das militärische Ehrgefühl des geschlagenen Gegners Rücksicht. Als beispielsweise die Reste der einst vom mittlerweile gefallenen Südstaatengeneral Thomas „Stonewall“ Jackson befehligten Brigade aufmarschierten, um ihre Waffen und Fahnen niederzulegen, präsentierten die Unionssoldaten unerwarteterweise vor diesen als knochenharte Kämpfer bekannten Südstaatensoldaten das Gewehr.</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="color: #00369B;" class="mycode_color">The Bonnie Blue Flag</span></span><br />
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<span style="color: #00369B;" class="mycode_color">Das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs: General Lees Kapitulation am 9. April 1865 (heute vor 160 Jahren) löste im Norden Jubel aus. Den Geschlagenen wurden Zugeständnisse gemacht. Lee selbst arbeitete fortan an der Versöhnung der ehemaligen Feinde.<br />
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Anfang April 1865 waren die Südstaaten nach vier Jahren Bürgerkrieg mit über 600.000 Toten auf beiden Seiten militärisch am Ende. General Robert E. Lee mit seiner arg zusammengeschmolzenen Armee war von den Nordstaatentruppen in Virginia so gut wie eingekesselt und litt unter heftigem Nahrungsmangel. Eigentlich blieb nur noch eine einzige Möglichkeit zur Fortsetzung des Kampfes, nämlich Partisanenkrieg in den Wäldern.<br />
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Doch Lee ahnte, daß dann die Nordstaatentruppen in Virginia ähnlich brutal gegen die Bevölkerung vorgehen würden wie seinerzeit im Shenandoahtal. Folglich bot er am <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">9. April 1865</span> dem Nordstaatenbefehlshaber General Ulysses S. Grant die Kapitulation an. Die Kapitulationsverhandlungen fanden im kleinen Örtchen Appomattox Court House statt, welches heute ein „National Historical Park“ der USA ist.<br />
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General Grant bewilligte für die Kapitulation sehr generöse Bedingungen. Alle Offiziere und Mannschaften brauchten nicht in Kriegsgefangenschaft zu gehen. Sie konnten sich vielmehr frei nach Hause begeben, falls sie nur ihr Ehrenwort halten und nicht mehr an Kämpfen gegen Unionstruppen teilnehmen sowie die am Wohnort geltenden Gesetze beachten würden. Auf Bitte von General Lee erlaubte Grant allen Kavalleristen und Artilleristen, ihre Pferde zu behalten. Diese waren meistens deren persönliches Eigentum und wurden dringend zur Feldbestellung benötigt.<br />
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Um die früheren Feinde für die Union zu gewinnen, ließ General Grant drei Tagesrationen an die ausgehungerten 25.000 Südstaatensoldaten von General Lee verteilen. Außerdem nahm General Grant auf das militärische Ehrgefühl des geschlagenen Gegners Rücksicht. Als beispielsweise die Reste der einst vom mittlerweile gefallenen Südstaatengeneral Thomas „Stonewall“ Jackson befehligten Brigade aufmarschierten, um ihre Waffen und Fahnen niederzulegen, präsentierten die Unionssoldaten unerwarteterweise vor diesen als knochenharte Kämpfer bekannten Südstaatensoldaten das Gewehr.</span>]]></content:encoded>
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