Walpurga - Die Natur ist schwanger
#41
Nachträgliche Grüße in die Runde,
ich hoffe alle sind gut im Mai angekommen und erkennen die neue Wege, die sich erschlossen haben. : )
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Es bedanken sich:
#42
Die tatsächliche Walpurgisnacht ist die Nacht vor Beltane, dem keltischen Mondfest.
Da Beltane in diesem Jahr am 7. Mai ist, feiert man die echte Walpurgisnacht in der Nacht vom 6. zum 7. Mai.

   
Hekate Hekate  Hekate
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#43
Der Mai macht frei und froh!

Der Mai ist nicht nur dem Namen nach vom G*tt Freier, dem nordischen PAN (griechisch), dem ostgermanischen Veles oder dem deutschen G*tt Froh hergeleitet. Der Mai ist DER Monat des Naturgottes Frey, und genau heute, am ersten Mai ist sein Geburtstag! Aus diesem Grund wird Frei auch eine ganz besondere Vorliebe für alle Menschen nachgesagt, die im schönen Monat Mai das Licht der Welt erblickten. 

   
Froh mit Skíðblaðnir, Gullinborsti und mit seinem Schwert Surtalogi – wurde durch die Erdgöttin Gerda aus dem Eispalast der Göttin Skadi befreit.

Wer also im Monat Mai und dazu in nördlichen Gefilden geboren wurde (oder dessen eigener Name mit dem G*tt Freyr in Verbindung steht), der sollte in seinem Leben den heiligen Tempel des Gottes Freyr in Altuppsala besuchen und dem Gotte dort opfern. 

   
Yngvi (angelsächsisch) bzw. Freyr (skandinavisch) baut seinen Tempel in Altuppsala.

Yngvi (auch Ingwë bzw. Ingwio) ist der Name der wichtigsten Gottheit des Germanenstammes der Ingaevonen (alle nordgermanischen Stämme). Er wird als Beiname für den germanischen G*tt Freyr der Wanen gesehen. Diese Bezeichnung findet sich natürlich auch bei Tacitus.

Ingwio bzw. Freyr erscheint jedoch auch in der nordischen Ynglinga-Saga, in welcher er als Ahnherr der schwedischen Könige gilt. Unter dem Namen Yngvi, und im 11. Kapitel wird er als Vater Fjölnirs genannt und trägt dabei den Namen Yngvi-Freyr.

Das altenglische Runengedicht beschreibt den G*tt Ing im östlichen Dänemark, der nach Osten auf einer Welle verschwindet, und sein Wagen folgt ihm. Diesen Wagen hat Ingwio mit dem G*tt des Wachstums Freyr gemeinsam, was auch als ein weiterer Grund genannt wird, daß beide identisch sind. Und auch die Erdmutter Nerthus, welche mythologisch die Mutter Freyrs ist, steht mit einem Wagen in Verbindung.

Etymologie und Namenkunde

Von dem Namen Yngwio leitet sich die Bezeichnung aller nordgermanischen Stämme als Ingaevonen her.

Außerdem leitet sich vom Namen des Gottes Yngwio der besonders in Norddeutschland verbreitete Name Ingo (weibliche Form Inge, Inga) ab, weiterhin Ingi, Ingolf (Wolf des Ing), Ingrid (Liebste des Ing), Ingvar (geschützt von Ing); sowie als Ableitung der russische Name Igor, der schwedische Name Ingmar (Mensch von Ing) sowie viele Dorf-, Stadt- und Landschaftsnamen her. So zum Beispiel auch die Stadt St. Ingbert im Saarland, welche nach dem G*tt Yng-Freyr benannt wurde (und damit nichts mit einem angeblichen chr**tlichen Heiligen zu tun hat). Vom Namen Frei leiten sich die Vornamen: Frank, Franz, Franka und alle Orts- und Landschaftsnamen, die mit Frei beginnen (oder enden) her.

Seine Rune ist die Rune Fehu     (Freiersrune, die Zeugung). Sie bedeutet: "Die Schaffenskraft" bzw. "Ohne Fleiß kein Preis!"

Das weibliche Gegenstück der Rune Fehu (und auch des Gottes Frei) ist seine Schwester Freyja mit der dazugehörenden Rune Ingwaz     (Erdrune, der Schoß). Diese Rune bedeutet: "Fruchtbarkeit" bzw. "Das Ziel; Eine Sache zum erfolgreichen Abschluß bringen!"

   
Der Frei-Tempel in Altuppsala.

Die kirchliche Quelle für die Existenz des Tempels ist Adam von Bremen, der 1070 in seiner Chronik schrieb: „Noch in den sechziger Jahren des 11. Jahrhunderts stand der mächtige Tempel des Freyrs in Uppsala auf seinem Platz, obwohl Olof Skötkonung schon ein halbes Jahrhundert vorher dessen Zerstörung geplant hatte. Er bestand aus einem völlig vergoldeten Gebäude, und in diesem thronten Abbildungen der heidnischen Götter.“

Der bereits chr**tliche König Olof Skötkonung hatte ein halbes Jahrhundert vorher befohlen, alle heidnischen Heiligtümer zu zerstören. Speziell über den Tempel in Uppsala geben andere alte Legenden jedoch an, daß dieser um 1088 durch die Anhänger des Königs Inge I. (König von Schweden) niedergebrannt wurde. Archäologisch gibt es heute keinen Hinweis mehr auf diesen Tempel. Die Stelle der gegenwärtigen Kirche in Alt-Uppsala kommt m. E. jedoch als erstes in Betracht. 

   
Die heutige Kirche in Altuppsala.

In Preußen, Mecklenburg, Hamburg und Brandenburg wurde noch im 15. Jahrhundert der G*tt Veles (welcher mit Frei identisch ist) durch die Liutizen verehrt.

   
Veles, der ostgermanische Frei.

   
Cernunnos, der keltische Frei.

   
Silvanus, der römische Frei.

Zu Deinem Geburtstag heute: Hoch lebe Frei, die personifizierte Natur!!!

G*tt des Lebens, G*tt der Freude: Frey, Du ewig froher Mensch!
Du bist Herz und Seele der Natur – bist ihre innerste Essenz!
Du bist der Wald, Du bist die Blume, Du bist der schöne Herr des Mai,
bringst uns frohen Segen und machst uns alle FREI!!!
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#44
Während Frei das Feuer in seiner kontrollierten, schöpferischen Funktion repräsentiert, steht der Feuerriese Surt für das Feuer in seiner unkontrollierten, zerstörenden und reinigenden Funktion. Surt ist der römische Vulcanus, der ostgermanische Svarog, der griechische Hephaistos und der keltische Cobannus.

   
Surt und Frei benutzen beide das Schwert Surtalogi, das sie sich mehrmals gegenseitig entwenden.

Surt ist der Vulkan, der ausbricht und alles zerstört – und aus dessen Asche doch wieder Neues entsteht. Er ist Freyrs Gegenspieler, und sein Ehrentag ist der 31. Mai.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#45
Frei und froh sind nun die Tage.
Fort mit Kummer, fort der Klage.
Bunt und schön erscheint die Welt,
Blütenmeer und Licht erhellt.
Hört es Summen! Hört das Lied!
Alles tänzelt, springt und fliegt!
Leichtigkeit liegt in der Luft,
Bärlauch und auch Fliederduft.
Mein Herz es lacht und geht mit.
Ich folge ihm, dem Frühlingsritt.
O, mein Wonnemonat Mai!
Lieber Zauber: Mach mich frei!

Herz  Winken

   
Froher Sinn bringt Gewinn!
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#46
Einen frohen 1. Mai Euch allen, und einen besonders lieben Gruß an alle Maikinder.  Tanzen Winken
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#47
Walpurgis-Nacht

Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfaßt.
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#48
Walpurgis-Felsen

   

Als Karl der Sachsenschlächter Heiden und Ungläubige gnadenlos zum Chr**tentum bekehrte, fanden die Unbesiegten hier im Oberharz einen ihrer letzten Zufluchtsorte. Eine verzerrte Darstellung ihrer heidnischen rituellen Aktivitäten und Religion entstand jedoch erst im Spätmittelalter.

Wir feiern die Ankunft des Frühlings

Das berühmteste dieser Rituale war das „Treffen“; das sogenannte Merry Meet. Ausschweifungen rund um den Brocken in der Walpurgisnacht – der heidnischen ersten Frühlingsnacht – zunächst nur eine Erinnerung an die Zeit, als die germanischen Stämme die Hochzeit des mächtigen Gottes Odin mit Freya, der Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, feierten. Doch seit dem späten Mittelalter hat sich in Deutschland der Glaube verbreitet, dass sich Hexen in der Walpurgisnacht versammeln, was dann später zum Teil der Folklore geworden ist.

Die Walpurgisnacht ist namentlich das zweite der vier großen heidnischen Lebensfeste (Bridget, Beltane, Lughnased, Samhain). Es repräsentiert eine Zeit des Abschieds vom Winter und einen Willkommensgruß für die Göttin des Sommers. Es war ein Feiertag, geprägt von Banketten, Lachen, Zeremonien, Tanz und Verliebtheit.

Lokale Mythen und Folklore besagen, dass die "Hexen" in dieser Nacht auf ihren Besen zum höchsten Gipfel des Harzes – dem Brocken – und zu anderen heidnischen Opferstätten flogen, um sich zu versammeln und in guter Gesellschaft den Frühlingsanfang zu feiern.

Hexen werden im Harz seit der Antike erwähnt

Auch die heutigen Walpurgisfeste haben ihre Wurzeln in alten Bräuchen und antiken Zeremonien, die es schon lange vor dem (heutigen) Begriff der Hexen gab. Ein Gedicht aus dem 13. Jahrhundert spricht vom Brockengipfel als Treffpunkt der Geister. Die Aussage, dass Hexen und Teufel im Harz schon seit Jahrhunderten ihr "Unwesen" treiben, liegt dann wieder an der bekannten chr**tlichen Hetze und Begriffe wie „Hexenplatz“, „Teufelskanzel“, „Teufelsmauer“, „Hexenweg“, „Teufelsloch“ und „Teufelswand“ belegen dergleichen. Diese verächtlichen (und noch heute gebräuchlichen) Begriffe: Hexe und Teufel stammen aus der chr**stlichen Ideologieepoche und meinen in Wirklichkeit Freyja und Pan, Odin und Frigga.
Was man will – nicht was man wünscht – empfängt man.

Cosima Wagner
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#49
Die Straßen sind leer, alle Männer
sind zu Hause versteckt;
Ich frage mich warum?
Was ist hier los?

Jemand schreit "Stopp Junge",
geh nicht so weiter!
Heute Nacht jagen sie jemanden,
jemanden wie dich!

Ich sehe Feuer, Feuer in der Nacht
Symbole brennen so hell;
Es ist das Zeichen, das Zeichen des
Frauenkampfes!
Und alle Männer haben solche Angst!

Tausend wilde Hexen
schreien durch die Nacht!
Sie berauschen mit ihrer Magie,
tragisch ist der Kampf der Tochter
Zeigen mit ihren Fingern auf mich und sagen
"Du bist die Sünde!"
"Lass uns ihn zu unserem Berg bringen,
um seine Seele zu reinigen."

Ich sehe Feuer, Feuer in der Nacht
Symbole brennen so hell;
Es ist das Zeichen, das Zeichen des
Frauenkampfes!
Und alle Männer haben solche Angst!


Tue was immer ich will!
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#50
Zu Deinem Geburtstag heute:
Hoch lebe Frei, die personifizierte Natur!!!

Gοtt des Lebens, Gοtt der Freude: Frey, Du ewig froher Mensch!
Du bist Herz und Seele der Natur – bist ihre innerste Essenz!
Du bist der Wald, Du bist die Blume, Du bist der schöne Herr des Mai,
bringst uns frohen Segen und machst uns alle FREI!!!

   
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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