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Die Droge im Wohnzimmer
#1
Fernsehen macht dumm

In den letzten Tagen hatte ich einige interessante Erlebnisse in Bezug auf das Fernsehen und wie es auf den Menschen wirkt. Dadurch motiviert, habe ich mich mal etwas näher mit der "Flimmerkiste" beschäftigt und ein paar Informationen zusammengetragen. Meine Hauptquelle ist ein (wie ich finde) sehr guter Text über die Gefahren und Wirkungen des Fernsehens. Die Informationen habe ich etwas zusammengefaßt und teilweise direkt zitiert. Die Fakten, die hier genannt werden, habe ich alle auch an anderen Stellen bestätigt gefunden und nicht zuletzt durch meine eigenen Erfahrungen verifiziert.

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Der Sehapparat des Menschen ist keine "Kamera" wie dies früher vermutet wurde, sondern besteht aus einem ständigen Zusammenspiel von Augenmuskulatur und Gehirn, das erst das fertige Bild im Bewusstsein des Sehenden entstehen lässt.

Diese schnellen Augenbewegungen sind keineswegs allgemeingültig. Ein Maler, ein Künstler oder Kunstsachverständiger führt im Gegensatz zum Kunstlaien völlig andere Augenbewegungen aus um z.B. ein Kunstwerk zu erfassen.

Weiterhin sind die Augenbewegungen stark mit dem restlichen Denk- und Bewegungsapparat des Körpers verknüpft, da das Sehen ja eine primäre Informationsquelle und damit Basis für Bewegungen und Denkprozesse darstellt. Man denke z.B. an die REM-Phasen beim Schlafen, in denen der Geist Eindrücke verarbeitet und sortiert - in dieser Phase bewegen sich die Augäpfel extrem schnell. (REM kommt aus dem englischen und bedeutet "Rapid Eye Movement" - Schnelle Augenbewegungen). Ohne REM-Schlaf und die dort stattfindende Sortierung und Verarbeitung von Informationen kann der Mensch nicht überleben. Entzug des REM-Schlafes führt zu Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Angstzuständen usw.

Halten wir also fest, daß Augenbewegungen und Blickfixierungen essentieller Bestandteil der Informationsverarbeitung und der Persönlichkeitsentwicklung sind. Ohne ausreichende Bewegung des Sehapparats erschlafft das Denken und auch andere Bewegungen.

Aber zurück zum Fernsehen. Das Bild auf der Mattscheibe wird von einem Elektronenstrahl gezeichnet, der Punkt für Punkt zum Leuchten bringt und so Helligkeit und Farbe der wiederzugebenden Aufnahme auf den Schirm bringt. Dies geschieht 25 mal pro Sekunde, also über 13 Millionen Bildpunkte pro Sekunde bei europäischen Fensehgeräten (PAL Norm = 625 x 833 Bildpunkte). Dabei werden allerdings keine vollständigen Bilder erzeugt. Der Elektronenstrahl schreibt erst die geraden und dann die ungeraden Linien auf die Mattscheibe. So besteht das Fernsehbild aus unvollständigen Einzelbildern, von denen jedes 1/50 Sekunde zu sehen ist.

Das Auge des Menschen versucht nun beim Betrachten eines Fernsehers, bestimmte Punkte zu fixieren, wie es das im täglichen (Nicht-Fernseh-)Leben ständig tut. Nur gibt es beim Fernseher keine festen Punkte - jeder Punkt den das Auge fixieren möchte, wird sofort wieder vom o.g. Elektronenstrahl überschrieben. Die Augen können springen wie sie wollen, sie finden einfach kein Objekt das sie abtasten könnten um es zu untersuchen. Der Elektronenstrahl ist immer schneller.

Somit existiert auf der Mattscheibe eigentlich nur ein verschwommenes Gebilde sich ständig abwechselnder Lichtpunkte, die erst im Gehirn des Betrachters zu einem Bild zusammengesetzt werden.

Der Betrachter des Fernsehschirms stellt durch die ständig fehlschlagenden Fixierungsversuche jegliche Augenaktivität ein. Dies betrifft die Augenbewegungen die nötig sind um z.B. ein zweidimensionales Kunstwerk zu betrachten, wie auch die Bewegungen der Augäpfel für die "Tiefensicht", also das Scharfstellen für unterschiedliche Entfernungen. Durch das erfolgslose Bemühen, einen Punkt zu fixieren und die folgende Einstellung der Augenbewegungen tritt der Betrachter in einen Zustand völliger Passivität ein. Der "Fernsehblick" ist die Folge, also das stumpfe glotzen auf den Schirm. Daher wird der Fernsehapparat im Volksmund wohl auch "Glotze" genannt.

Es wurden Vergleiche zwischen dem Lesen eines Buches und Fernsehen angestellt. Beim Lesen liegt die durschnittliche Anzahl der Augenbewegungen pro Sekunde zwischen 5,7 und 9,2. Beim Fernsehen dagegen nur 1 pro Sekunde - eine Verringerung um 90 %!

Geht aber die Augenaktivität gegen Null, überträgt sich die Starre der Augen auf den ganzen Körper, und selbst bewegungsfreudigste Kinder sitzen stundenlang still. Ärzte nennen das Bewegungsstau - eine grob verharmlosende Formulierung, die uns fragen lässt, ob hier nur Gedankenlosigkeit oder bewusste Irreführung vorliegt. Denn das Problem liegt doch nicht im Stillstand der Muskeln, sondern im Stillstand des Willens, der die Muskeln lenkt. Was hier geschieht, ist nichts Geringeres als ein Angriff auf die Willenskräfte des Menschen, von denen alle Eigenaktivität ausgeht. Aktivitätsverhinderung findet statt, Willensstau, und damit auch eine Ich-Verhinderung.

Weiterhin wirkt sich die Starre der Augenbewegungen auf die Hirnströme aus. Während der Mensch aktiv ist, etwas schreibt, liest, zeichnet oder ähnliches, sind im Gehirn hauptsächlich Beta-Wellen zu messen per EEG. Sobald die Augen aber stillstehen, werden die langsameren Alpha-Wellen aktiv und verdrängen die Beta-Wellen. Der Alpha-Zustand des Gehirns ist mit einer leichten Meditation vergleichbar, in dem ein leichterer Zugang zum Bewusstsein und Unterbewusstsein des Betreffenden möglich ist. Der Geist ist also offen für jegliche (Subliminal-)Botschaft, die jetzt über den Fernsehkanal ausgesendet wird...

Dieser von außen gesteuerte Zustand zwischen Wachen und Schlafen ist wohl am ehesten mit einer Hypnose vergleichbar, und tatsächlich zeigt das EEG während der Hypnose ganz ähnliche Symptome wie beim Fernsehen.

Das Erstarren der Augenbewegungen, der massive Rückgang der Betawellen im EEG, das Absacken der Stoffwechsel-Rate, die Verringerung der Herzfrequenz - das alles sind Anzeichen einer gewaltsamen Dämpfung der Eigenaktivität, die das Bewusstsein eigentlich sehr rasch in einen Dämmerzustand nahe dem Einschlafen führen müsste. Und das würde wohl auch eintreten, würde dem nicht von der Programmseite her entgegengewirkt. Seit es das Fernsehen gibt, stehen die Produzenten unter dem Zwang, immer aufs Neue die Aufmerksamkeit stimulieren zu müssen, um den Zuschauer wach zu halten. Häufige Schnitte, Um- und Überblendungen, Kameraschwenks und Zoombenutzung, Standort-, Situations- und Szenenwechsel sind dazu die probatesten Mittel. Sie sorgen dafür, dass der Zuschauer schwerelos wie im Traum durch Raum und Zeit gleiten kann, einmal aus der Vogelperspektive blickend, ein andermal aus der Froschperspektive, hier verweilend und dort verweilend, Einzelheiten fixierend, dann wieder ins Weite schweifend usw.
Ein Traum ist es in der Tat. Denn faktisch rührt sich der Blick des Zuschauers nicht von der Stelle, und den willentlichen Griff in die Welt hinaus vollführt jetzt die Kamera. An ihrer Blickführung hängt das starrgewordene Auge wie die Marionette am Faden. Freilich wird das nicht bemerkt.Denn mit der gleichen Leichtigkeit und Freiheit, mit der sich das Auge außerhalb des Bildschirms nach allen Seiten wendet, wird es auch von der Kamera durch die Welt geführt; man muss nicht einmal den Kopf bewegen. Das aber heißt: Der Sehwille wird an die Maschine abgegeben, und die gaukelt der Marionette vor, es sei ihr eigener Wille, der hier tätig ist.

Systematische Untersuchungen über die Häufigkeit der Bildschnitte, Kameraeinstellungen, Zooms und Schwenks in Fernsehproduktionen wurden bisher nicht gemacht, wohl aber Stichproben, und die geben schon einigen Aufschluss, um welche Größenordnung es sich dabei handelt: Als durchschnittliche Schnitthäufigkeit wurden je nach Genre zwischen zwei und fünf Sekunden ermittelt. Objektiv ist das eine erstaunlich rasche Abfolge, subjektiv aber erlebt der Zuschauer sie als ganz normal; ihm fällt die Schnelligkeit der Wechsel gar nicht auf. Diese Beobachtung gibt Anlass zu der Frage, wie lange die Augen in natürlicher Umgebung maximal auf einem Fixationspunkt verweilen können, bevor sie zum nächsten weiter springen. In den führenden Fachbüchern schwanken die Angaben dazu zwischen zwei und etwa vier Sekunden.

Daraus folgt: Die Bildschirmregie des Fernsehens imitiert - ob bewusst oder nicht, mag dahingestellt sein - die natürliche Häufigkeit der Augenbewegungen durch ebenso häufige Schnitt- und Einstellungswechsel.

Daher bleibt es unbemerkt, wenn der Zuschauer die Regie von außen für seine eigene hält. Er verwechselt die aufgezwungene Blickführung mit freier Willensbetätigung und erliegt der Illusion, ganz wach und autonom zu sein - die Marionette vergisst die Fäden, an denen sie hängt.

Eine Weile vermag die Bildschirmregie mit solchen Mitteln die Aufmerksamkeit wach zu halten. Da sie aber vom Zuschauer keinerlei eigene Blickaktivität verlangt, gewöhnt sich der Zuschauer sehr bald an diesen paradoxen Zustand, der ihm bei völliger Untätigkeit die lebhafteste Bilderfülle beschert, und so erlahmt die Aufmerksamkeit von neuem.

Man wendet sich an einen uralten, tief in den unbewussten Schichten des Gehirns verankerten Reflex, der in natürlichen Situationen für gesteigerte Aufmerksamkeitsorgt, sobald ein unerwartetes Geräusch ertönt oder am Rande des Sehfeldes sich plötzlich etwas bewegt. Solche überraschenden Änderungen ziehen sofort die volle Wachheit auf sich, denn sie signalisieren eine mögliche Gefahr. Daher aktiviert der Körper seine Kräfte für eine eventuell notwendige Flucht oder Ausweichbe- wegung, indem er schlagartig Kortisol ausschüttet, ein Hormon der Nebenniere wie auch das Adrenalin.

Dieser von der Natur für den Notfall eingerichtete "Drogen"-Schuss tritt nun auch vor dem Bildschirm ein, sobald ein unerwarteter Wechsel in der Blickführung eintritt, und er tritt umso heftiger ein, je abrupter der Wechsel ist. Anders aber als in natürlichen Situationen ergreift der Zuschauer nicht die Flucht, sondern lehnt sich im Gegenteil wohlig zurück und genießt den prickelnden Schreckeffekt wie ein Aufputschmittel, das ihn wach macht.

Indessen stumpft die prickelnde Wirkung sehr bald ab, Gewöhnung tritt ein, und wieder muss die Dosis erhöht werden, d. h. Die Frequenz und Heftigkeit der Bildwechsel werden erhöht, die Überrumpelung des Zuschauers wird verschärft. Physiologisch dürfte das, wie Pearce 1998 vermutete, zu einer allmählichen Übersättigung mit Kortisol führen, und dann hat dieses nur für den Ausnahmezustand gedachte Hormon toxische Wirkung und versetzt den Körper in einen permanenten unterschwelligen Stresszustand. Stress seinerseits gilt heute als Hauptursache vieler Zivilisationskrankheiten.

Die Fernsehsucht ist also nicht nur eine Metapher, sondern ihr liegt tatsächlich ein physiologischer Suchtprozess zu Grunde.

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Quelle: http://www.evfk.de/CoMed-Artikel/0401_Gefrorener-Blick.html

Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#2
ich habe auch noch etwas ähnliches gefunden:

Technische Elemente manipulieren den Zuschauer

Wie wir durch Fernsehen hypnotisiert werden

Manuel Strapatin

Kennen sie das? Sie sitzen irgendwo zusammen mit Freunden und ein Fernseher läuft im Hintergrund. Warum muss man immer wieder darauf schauen, auch wenn Werbung läuft, die man schon 1000 mal gesehen hat? Warum zuckt man oft zusammen wenn Außengeräusche das Verhältnis zwischen Zuschauer und Fernseher stören? Warum entwickelt man sofort Gefühle für eine Szene von der man weiß, dass sie nicht real ist manchmal stärker als im richtigen Leben? Warum starrt man wie gefesselt und in Trance auf einen Fernseher? [...]

Kommen wir zur systematischen TV-Manipulation. Wir konnten im Verlauf der Fernsehgeschichte erkennen, dass die Bildfolgen immer kürzer wurden. (ca. 3,5 Sekunden) mit immer weniger durchlaufenden Szenen. Aus dem Leading- Edge- Protokoll: "Wenn wir mit reichen visuellen Bildern bestürmt werden, werden enorme Mengen von Beta-Wellen produziert, Alphas werden unterdrückt, durch die extreme Situation des visuellen Cortex" Mit anderen Worten, die Rechtsgehirnfunktion, die Intuition wird ruiniert, zugunsten der Beta-logischen Denkfunktion des Linksgehirns sowie ängstlicher Gefühle.

Ironischer Weise (und anscheinend hierzu leicht widersprüchlich) wird bei einer derartigen Bildflut das Denken auch noch abgeschaltet, wie Dick Sutphen herausfand (in: Shekinah 1/93: Television mind- control - Hi- Tech Brain- washing & your TV). Wie geht das? Die erste Erfahrung machte Sutphen in einem Saal mit Tausenden von Zuhörern, die wie hypnotisierte einem charmischen Redner lauschten. Er bemerkte, wie er von einem bewussten, in einen unbewussten Zustand wechselte - hin und her und fand heraus, dass dies durch einen Signalgeber hinter der Klimaanlage herrührte, der einen Vibrations-Zyklus von 6:7 pro Sekunde abgab. 10 bis 25% der Bevölkerung ist alleine auf dieses Signal sehr empfänglich und empfindet die Botschaften des Sprechers in diesem Zustand als Befehle.
In der Stimme eines Sängers oder in der Musik wird das Vibrato genannt. Bei ELF wurden ähnliche Zyklen herausgefunden, mit noch höherer Beeinflussrate (30% in wenigen Sekunden). Zyklen unter 6 Sekunden brachten die Menschen auf die Palme, bei 8,2/s fühlten sie sich high, emporgehoben., bei 11-11,3/s wurden sie depressiv usw. Beim Fernsehen ist es einfach Menschen zu hypnotisieren. Wenn wir hier von Hypnose sprechen ist damit nicht der Extremzustand gemeint, den die meisten aus Filmen oder Erzählungen kennen und schon an ein Mysterium grenzt. Aussetzen des Denkens und eine gewisse Willenlosigkeit ist auch eine Form der Hypnose.

Man hat herausgefunden, dass dies geschieht, wenn jedes 32. Bild im Film bildlos/ schwarz ist. "Dies erschafft eine 45-Schläge pro Minute Pulsation, die nur vom Unterbewusstsein wahrgenommen wird. Ideal um eine tiefe Hypnose zu bewirken", während der wir aufnahmebereit werden für die gesendeten Inhalte. Und um so mehr wir fernsehen, um so tiefer geht die Hypnose, soweit, dass sogar Kinder kaum noch Fernsehentzug ertragen. An dieser Stelle sollte den meisten auffallen, dass die Fernsehsucht bei Kindern kein Trend oder Sucht nach bestimmten Sendungen, auf Grund ihres Inhaltes ist.

TV setzt im Körper Enkelphaline und Beta-Endorphine frei, das sind Substanzen die high machen und auch bei der Einnahme einiger Drogen freigesetzt werden. Dieser angenehme Zustand möchte immer öfter und immer länger geschaffen werden. Als Beispiel: Sie sehen eine Sendung die ihnen gar nicht gefällt. In den wenigsten Fällen werden sie aggressiv. Fast immer ist man in der Lage fast alles zu ertragen, was nun den Inhalt einer Sendung betrifft. Wäre man aber live dabei, könnte man es kaum aushalten, weil einem der Inhalt überhaupt nicht entspricht. - Achten Sie mal darauf. [...]

So konnten bei einem Test 23-36% der Befragten schon nach wenigen Minuten nach Beginn einer Sendung die Frage nach dem Inhalt nicht mehr beantworten. [...] Wir müssen daraus schließen, dass nicht nur die Gedanken ausgeschaltet sind, sondern auch die Aufmerksamkeit, auf gut Deutsch, die bewusste Wahrnehmung. [...]Vergessen ist es zwar, doch die Wirkung der Bilder auf die Gefühle kann länger andauern. Für Sutphen ein natürliches Phänomen: "Wenn du in tiefe Trance gehst, musst du angewiesen werden zu erinnern, andernfalls wirst du automatisch vergessen".

Und wenn du es nicht erinnern kannst, kannst du auch nicht kritisch beurteilen. Aber ohnehin besteht auch im Programmablauf dazu keine Gelegenheit. Sutphon: "ich habe nur die Spitze eines Eisberges angetippt. Wenn man beginnt, die unterbewussten Botschaften hinter der Musik, unterbewusste Bilder, auf den Bildschirm projiziert, hypnotisch produzierte visuelle Effekte, Trance induzierende... zu verbinden, dann hat man eine extrem effektive Gehirnwäsche."

Außerdem erwähnt Sutphen eine Erfindung seines Freundes, Pat Flanagan, der ein (medizinisches) Gerät zur Beeinflussung erfand. - mit erstaunlicher Wirkung. Als er ein Patent anmeldete, wurde es ihm zwei Jahre lang von der NSA (National Security Agency; Dt.=Nationaler Sicherheitsdienst) konfisziert.

Sublimals sind Botschaften, die unterbewusst gesendet werden. Zum Beispiel, könnte man jedes der oben genannten schwarzen Bilder mit einer Werbebotschaft füllen. Die würden dann unbewusst aufgenommen und bei vielen Menschen in die Tat umgesetzt werden. (z.B. Kauf eines Produktes).
Ein anderer Aspekt der Fernsehmanipulation findet sich bei James de Meo in: "Der Orgon- Akkumulator". Auch er stellt fest, dass das Abstellen des Fernsehers, besonders bei Jugendlichen, schwerer fällt, als das Einschalten, wobei das Programm, wie schon erwähnt Nebensache ist. "Wie Kokainsüchtige Labormäuse können Kinder und Erwachsene von der Wirkung des Fernsehers abhängig werden." Er nennt dieses Phänomen das "Dauerglotzer- Syndrom". Und er nennt eine wichtige Funktion und einen wichtigen Grund.
Die Emotional verkümmerten Erwachsenen und Kinder, brauchen den Fernseher um gesellschaftlichen oder familiären Problemen zu entfliehen".
Er erinnert an Reich: Das Orgon ist die Energie der Gefühle". Sprich: der Fernseher entfremdet und von den Gefühlen und dem angemessenen freien Umgang damit. Aufreizende Programme steigern diese Entfremdung von uns selbst. De Meo empfiehlt schwarz-weiß Fernseher, da bei diesen die Strahlung von Orgon wesentlich geringer ist.[...]

Quelle: http://www.aufklaerungsarbeit.de/warumkontrolle/tvhypnose.php
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#3
Zu den Augenbewegungen:
Augenbewegungen aktivieren Gehirnareale, wenn die nat. Bewegung ausbleibt, beschleunigt das tatsächlich die Demenz.
Im NLP sind Augenbewegungen sogar gezielt zugeordnet (z.B. je nachdem welche Art von Erinnerung aktiviert wird).

Grüße

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#4
Die Seite der Aufklärungsarbeit gibt sich zwar Mühe, aber die stehende Leitung zu JvH ist nicht zu verachten.
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#5
Um zurück zum Thema "Fernsehen macht dumm" zu kommen - ich kann ganz schwer den deutschen Film "Free Rainer" empfehlen!
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#6
Hallo Novalis,

obwohl dies wohl sehr bekannt ist, finde ich den Artikel interessant. Doch jetzt überlege ich, wie das ist, hier vor dem PC zu sitzen. Da glotzt man doch auch? Doch wie ähnlich sich die Technik ist, weiß ich nicht. :twisted:
aromarin - Haut wie Samt und Seide
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#7
Zitat:Doch jetzt überlege ich, wie das ist, hier vor dem PC zu sitzen. Da glotzt man doch auch?

Ja genau. Der berühmte RGB-Blick. Also (ausser der Verblödung) werden die Augenmuskeln durch TV (und auch durch den PC) irgendwie umtrainiert. Das führt dazu, dass sich unser Sichtspektrum verringert und draussen nicht mehr soviel wahrgenommen wird.
Tue was immer ich will!
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#8
Wishmaster schrieb:
Zitat:Doch jetzt überlege ich, wie das ist, hier vor dem PC zu sitzen. Da glotzt man doch auch?

Ja genau. Der berühmte RGB-Blick. Also (ausser der Verblödung) werden die Augenmuskeln durch TV (und auch durch den PC) irgendwie umtrainiert. Das führt dazu, dass sich unser Sichtspektrum verringert und draussen nicht mehr soviel wahrgenommen wird.


Ich mach das immer so, dass ich nur bildendes Fernsehen gucke wie arte, 3sat, zdfinfo, phoenix, das
verdummt nicht so.
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#9
Die beiden Texte des ausgegrabenen Threads sind interessant und man kann nicht oft genug daran erinnert werden bzw. sich im wahrsten Sinn des Wortes vor Augen führen, auf was man sich beim "Glotzen" eigentlich einläßt!

Die Texte nehmen die menschliche Visualität als Grundlage für flexibles Denken und das Überleben. Es wird ausgesagt, fehlende REM-Bewegungen verursachen letzendlich den Tod des Menschen. Obwohl wissenschaftlich angenommen (hat das außer Folterknechten schon mal jemand am lebenden menschlichen Objekt ausprobiert?), stelle ich die Endgültigkeit (körperlicher Tod) der getroffenen Aussage in Frage.

Menschen, die ohne Augen geboren werden, überleben auch. Andere Sinne übernehmen offensichtlich die Funktion der Gehirnstimulation. Selbst sehende Menschen, die nach Jahrzehnten durch einen Unfall beide Augen verlieren, lernen, sich der neuen Situation anzupassen.

Gruß, ?ono
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