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Frankreich plant Bargeldverbot
#41
Die erste Bank schafft Versorgung mit Bargeld ab

Bargeld spielt bei deutschen Bankkunden eine immer kleinere Rolle. Die Raiffeisenbank Hochtaunus hat nun angekündigt im Zuge der Schließung aller Filialen auch die Bargeld-Versorgung einzustellen.

"Die Raiffeisenbank Hochtaunus wird sämtliche Filialen schließen. Nur die Zentrale in Homburg bleibt bestehen. Im Zuge dessen wird auch die Versorgung der Kunden mit Bargeld eingestellt, wie "Finanz-Szene" berichtet. Die Neuerung gilt schon ab dem 1. Dezember.

In einem Kundenschreiben heißt es: "Ein- und Auszahlungen in der Filiale (Schalter sowie Geldautomat) sind in Zukunft nicht mehr möglich." Die Raiba Hochtaunus ist damit die erste Volks- und Raiffeisenbank in Deutschland, die diesen radikalen Schritt geht. Kunden bekommen kein Bargeld mehr: Bank schließt alle Filialen"

https://www.chip.de/news/Diese-deutsche-Bank-gibt-kein-Bargeld-mehr-aus-Das-sollten-Kunden-beachten_184459982.html?layout=amp
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#42
Da kann man nur hoffen, daß das für ausreichend Kunden Grund genug ist, die Bank zu wechseln. Doch leider sind die meisten Leute in den gebrauchten Bundesländern da nicht so fit im Kopf, um die Tragweite dieses Prozesses zu durchschauen.

Und allen hier im Forum, die ebenfalls immer mit Karte zahlen, sei gesagt, ihr gehört auch dazu und legitimiert die Bargeldabschaffung mit eurer Bequemlichkeit und Ignoranz!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#43
TEURER UND KOMPLIZIERT
Bargeld nur noch im Supermarkt? Der Anfang vom Ende des Bankautomaten


[Bild: Man-withdrawing-money-at-an-ATM-in-the-city.jpg]

Banken bauen zunehmend Geldautomaten ab. Binnen sechs Jahren sank die Zahl um fast 3800. Und dort, wo es sie noch gibt, werden Abhebungen an Bedingungen geknüpft. WELT erklärt, wie Institute den Geldschein-Bezug erschweren – und welche Alternativen es gibt.

Die Raiffeisenbank Hochtaunus geht einen drastischen Schritt: Bis Dezember sollen ihre vier noch bestehenden Filialen in der Region schließen – mit Ausnahme der Zentrale in Bad Homburg. Und selbst dort sollen künftig nur noch Beratungen stattfinden. Für Kunden wird das zu einer Herausforderung: Denn mit den Filialen werden auch die Geldautomaten abgebaut. Wer weiterhin Scheine abheben möchte, muss das künftig an den Geräten anderer Institute tun – oder aber an den Kassen kooperierender Supermärkte.

Die Raiffeisenbank Hochtaunus macht vor, was sämtlichen Bankkunden hierzulande droht: Bargeld abzuheben wird zunehmend schwieriger. Einerseits ist die Zahl der Geldautomaten in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Und dort, wo es noch Automaten gibt, ziehen Institute immer höhere Hürden ein, vor allem finanzielle.

Das Online-Vergleichsportal Verivox hat jetzt erhoben, welche Bedingungen die großen Banken mittlerweile stellen. Das Ergebnis: Nur sechs von zwölf untersuchten Instituten bieten bei ihrem kostenlosen Girokonto noch einen bedingungslosen Bargeldbezug an – zumindest in Deutschland. Alle anderen erschweren den Gang zum Automaten.

„Einige Banken legen einen Mindest-Abhebebetrag fest oder beschränken die Anzahl der kostenfreien Barabhebungen pro Monat“, sagt Oliver Maier, Geschäftsführer von Verivox Finanzvergleich. Bankkunden sollten bei der Auswahl des passenden Girokontos deshalb auch unbedingt die Bargeldversorgung berücksichtigen, rät er.

Ganz konkret: Vier der untersuchten großen Institute verlangen einen Mindestbetrag beim Geldabheben. Wer weniger als eine festgelegte Summe zieht, muss Gebühren zahlen. Das gilt etwa bei der Consorsbank. Für einen Betrag unter 50 Euro werden 1,95 Euro an Entgelt fällig. Und zwei Banken limitieren sogar die Anzahl der kostenlosen Abhebungen im Monat oder Jahr.

Immerhin eine positive Nachricht

Ein Beispiel: Die PSD Bank Nürnberg erlaubt den Kunden seines kostenlosen Kontos nur 13 gebührenfreie Abhebungen mit der Girocard pro Quartal. Danach werden pro Bezug 1,02 Euro fällig. Verivox verweist aber darauf, dass es sich um eine exemplarische Auswahl handelt. Schließlich gebe es weitere Banken, die kostenlose Girokonten mit Bankkarten anbieten.

Immerhin einen Vorteil sieht Verivox-Experte Maier aber für Bargeld-Liebhaber: „Zuletzt haben immer mehr Banken der klassischen Girocard den Rücken gekehrt und bieten ihren Kunden stattdessen standardmäßig eine Debitkarte der großen Kreditkartenanbieter Visa oder Mastercard an.“ Auf diese Weise erhielten ihre Kunden Zugang zu einem größeren Geldautomatennetz. In der Vergangenheit mussten Besitzer von Girocards, der alten EC-Karte, meist zu den institutseigenen Automaten gehen, um kostenlos Bargeld zu bekommen.

Scheine und Münzen sind weiterhin die Lieblinge eines Großteils der Bürger. Für 30 Prozent ist es das bevorzugte Zahlungsmittel, wie eine Erhebung der Bundesbank zeigt. Gemessen an der Gesamtsumme wurden im vergangenen Jahr rund 81 Prozent des Bargelds über Automaten ausgezahlt, aber auch noch ganze elf Prozent an klassischen Bankschaltern. Jeder fünfte Verbraucher gab sogar an, gelegentlich noch den Schalter zu nutzen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/video242168225/Bundesinnenministerin-Faeser-stellt-Strategie-gegen-Organisierte-Kriminalitaet-vor.html

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) stellt bei der Herbsttagung des Bundeskriminalamts eine Strategie zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität vor. Damit würden die Bedingungen verbessert, um kriminelle Strukturen nachhaltig zu zerschlagen und Gewinne aus kriminellen Geschäften konsequent abzuschöpfen.

Doch das Filialsterben und der Abbau von Geldautomaten zwingen Kunden zum Umgewöhnen. Gegenüber dem Jahr 2016 ist die Zahl der Filialen um mehr als 30 Prozent zurückgegangen. Und auch die Zahl der Geldautomaten ist in den vergangenen sechs Jahren deutlich gesunken – um fast 3800 Geräte auf zuletzt nur noch rund 55.000. Deren Unterhaltung kostet die Institute viel Geld. Daneben sind viele von ihnen längst nicht mehr rund um die Uhr zugänglich. Der Grund: zunehmender Vandalismus.

Viele Institute fürchten Aufbrüche und sogar Sprengungen, weswegen sie ihre SB-Stellen nachts vorsorglich schließen. So empfehlen es auch manche Landeskriminalämter (LKA). Sie haben Angst vor Kollateralschäden, insbesondere in Wohnvierteln. „Wir empfehlen mit Nachdruck, dass Geldautomaten in der tatkritischen Zeit zwischen 23 Uhr und 6 Uhr nicht mehr zugänglich sind“, heißt es etwa vom LKA Nordrhein-Westfalen.

Dafür wird eine andere Quelle zunehmend beliebter: die Kasse in Supermärkten. Der Einzelhandel übernimmt zunehmend die Rolle des Bargeldversorgers. Wer seinen Einkauf bezahlt, kann sich zusätzlich einen Wunschbetrag auszahlen lassen. Doch das kostet den Einzelhändler etwas. „Für diesen zusätzlichen, handelsfremden Service zahlen die Unternehmen im Schnitt 0,13 Prozent an ihre Dienstleister“, heißt es in einer aktuellen Studie des EHI Retail Institutes. Und so knüpfen auch die Händler die Abhebung an Bedingungen, etwa einen Mindestumsatz.

Frank Schäffler
@f_schaeffler
Eine Bargeldobergrenze ist Freiheitsentzug.


https://twitter.com/f_schaeffler/status/1592064267570020352?

Allerdings: Lediglich acht Prozent des Bargelds wurde im vergangenen Jahr an Ladenkassen ausgezahlt, wie die Bundesbank-Erhebung zeigt. Hier ist die Skepsis groß: Gut 35 Prozent haben demnach kein Vertrauen in die Abhebung an der Ladenkasse, jeder fünfte Verbraucher nennt das Verfahren zu umständlich – und jeder Zehnte hat gar Angst vor Falschgeld.

Und auch von anderer Seite gerät das Bargeld unter Druck: Zur besseren Bekämpfung der organisierten Kriminalität will Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) für das Bezahlen eine Bargeld-Obergrenze von unter 10.000 Euro einführen. Auf diese Weise erfolgten große Transaktionen auf nachvollziehbaren Finanzwegen und es verringere sich die Gefahr, dass die Herkunft großer Vermögenswerte verschleiert werde, heißt es in einem Strategiepapier.

Die Nutzung von Bargeld einzuschränken, stößt in Teilen der FDP und der Opposition aber auf Ablehnung. „Eine Bargeldobergrenze ist Freiheitsentzug“, schrieb der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler auf Twitter. Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) hält eine generelle Begrenzung der Bargeldnutzung für „völlig unverhältnismäßig.“ Länder wie Frankreich, Italien oder die Niederlande haben bereits entsprechende Vorschriften eingeführt.

https://www.welt.de/finanzen/plus242292657/Bargeld-Nur-noch-im-Supermarkt-abheben-Der-Anfang-vom-Ende-des-Bankautomaten.html


Aktuellste Leserzuschrift:

Wie hatte der kanadische Premier Trudeau doch gleich den wochenlangen, zähen Protest der Trucker im letzten Winter gebrochen? Er ließ ihre Konten sperren.
Mit Volldampf in den Kontrollstaat. Und wer nicht mitspielt...


Besonders auffällig ist auch die "Betschwester"-Stimme von Faeser oben im Video, also mehr wie eine Kirchenpredigt klingend, denn eine politische Stellungnahme. So sprach ja der Hosenanzug sehr häufig, und das ist bestimmt kein Zufall, daß nun weitere Politiker sich so verhalten.
Aus Tränen Gold und Perlen machen
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