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Frankreich plant Bargeldverbot
#31
Betrifft auch Privatkunden
Bundesbank schließt Negativzinsen nicht aus

Die Bundesbank befürchtet, dass Negativzinsen früher oder später auch an Verbraucher weitergegeben werden könnten. "Die Banken und Sparkassen, mit denen ich spreche, wollen eigentlich alles tun, um das zu vermeiden. Aber je länger das gegenwärtige Zinsumfeld Bestand hat, desto höher steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass man die Negativzinsen vielleicht doch weitergeben muss", sagte Bundesbankvorstand Andreas Dombret gegenüber "Spiegel Online".

Quelle: n-tv.de , AFP
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#32
Indien überrascht mit radikaler Bargeldreform

Die indische Regierung zwingt ihr Land auf den Weg zur bargeldlosen Gesellschaft

Indien erklärte fast ohne Vorwarnung alle Banknoten im Wert von mehr als 1,36 Euro für wertlos. Das soll die Schattenwirtschaft eindämmen.

Eigentlich sollte der indische Premierminister Narendra Modi am Dienstagabend eine eher unspektakuläre Ansprache an die Nation halten. Doch was er sagte, löste ein wirtschaftliches Beben aus, dessen Folgen noch nicht absehbar sind. Gegen 20.30 Uhr Ortszeit verkündete der mächtigste Mann Indiens, dass nur wenige Stunden später das meiste Bargeld im Land nichts mehr wert sein würde.

«Um uns aus dem Griff von Korruption und Schwarzgeld zu befreien, haben wir entschieden, dass die aktuellen 500- und 1000-Rupien-Noten nicht mehr gültig sind», zitiert die dpa Modi. Ein 1000-Rupien-Schein, bisher die größte Banknote im Land, ist gerade einmal 13,60 Euro wert. Schon um Mitternacht sollte er nichts mehr wert sein. Die größte legale Banknote im Land ist nun der 100-Rupien-Schein – rund 1,36 Euro.

Schon kurz nach Modis Ansprache bildeten sich lange Schlangen vor den Geldautomaten, die aber entweder gar kein Geld mehr oder nur noch minimale Beträge ausspuckten. Am Mittwochmorgen stauten sich die Autos vor den staatlichen Tankstellen und Apotheken, die zu den wenigen Stellen gehörten, die ein paar Tage lang noch große Scheine annehmen durften. Den meisten von ihnen ging bereits am frühen Morgen das Wechselgeld aus, was häufig zu lautstarken Auseinandersetzungen führte. Kleinere Geschäfte und Straßenhändler hatten sichtlich weniger Kunden – was angesichts fehlender Geräte für bargeldlose Zahlung auch vorerst so bleiben dürfte.

Noch bis zum 30. Dezember haben Bargeldbesitzer nun Zeit, ihr Geld zur Bank zu bringen oder gegen neu entwickelte Banknoten im Wert von 500 oder 2000 Rupien zu tauschen, die die indische Notenbank RBI ab Donnerstag versprochen hat. Bargeld soll jedoch auch danach knapp bleiben: Gerade einmal 4000 Rupien (54 Euro) dürfen direkt getauscht werden, der Rest muss auf ein indisches Konto eingezahlt werden. Anschließend bleiben Abhebungen an Geldautomaten auf 4000 Rupien pro Tag limitiert, wer direkt in die Filiale geht, darf pro Woche zunächst nicht mehr als 20 000 Rupien abheben.

«Eine ganze Währung so auszutauschen wird die Wirtschaft kurzfristig bremsen», schreibt Fondsmanager Sandip Sabharwal auf Twitter. «Aber dafür werden die Bankeinlagen sprunghaft steigen und die Zinsen spürbar sinken.» Die indische Regierung erhofft sich durch den Zwang zum papierlosen Geld vor allem ein Ende der Schattenwirtschaft, die verschiedenen Schätzungen zufolge ein Fünftel bis ein Viertel der indischen Wirtschaftskraft ausmacht.

Besonders schmerzhaft dürfte die Umstellung für diejenigen werden, die kein Bankkonto haben. Laut Weltbank waren das im Jahr 2014 fast die Hälfte aller Inder. «Indien bleibt eine auf Bargeld basierende Wirtschaft», beginnt selbst die indische Notenbank ihre Erklärung zur Aktion.

Zu denen, die kein indisches Konto haben, gehören auch Touristen. Ihnen erlaubt die RBI noch bis einschließlich Freitag, bis zu 5000 Rupien in ihre eigene Währung zurück zu tauschen, jedoch ausschließlich an Wechselstuben an Flughäfen. Wie groß das wirtschaftliche Beben durch die Überraschungsreform tatsächlich wird, werden sie danach wohl nur noch aus der Ferne miterleben.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/09/indien-ueberrascht-mit-radikaler-bargeldreform/#cxrecs_s
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#33
In den Medien wird es ja nicht kommuniziert:

SecurCash, das größte Geldtransportunternehmen der Niederlande (und praktisch das einzige) hat Insolvenz angemeldet. SecurCash (dazu gehört auch ehemals Brink's) gehört zum Mutterkonzern Wincor Nixdorf AG, die wiederum zur Diebold Nixdorf, ein großes US-Aktienunternehmen, in der die deutsche Wincor Nixdorf eingebettet wurde. Für mich ist klar: das sind Vorbereitungen zur Abschaffung des Bargeldes. Wenn die Geldtransportfirmen nicht mehr existieren, kann Bargeld nicht mehr in Umlauf gebracht werden.
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#34
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#35
Die ganze Diskussion ist interessant, aber hier die Stelle, wo Mr.Dax über die digitalen Währungen redet, ab 57:20 besonders:

Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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#36
Marc Faber: Die Bubble platzt

10 Jahre nach der Finanzkrise - wie geht es jetzt weiter? Was können Notenbanken noch tun? Werden Gelddrucken und Negativzinsen am Ende zur Währungsreform führen? Marc Faber ist überzeugt: Die Bubble platzt - die Frage ist nur wann.

Irgendwann werden Vermögen total zerstört - so Faber. Schuld daran sind die Notenbanken und die Politik. Insbesondere die Staatsquote ist in den westlichen Nationen bedrohlich gestiegen.

Die heutige Geldpolitik bestraft die Fleißigen. Sie haben praktisch keine Möglichkeit mehr, anzusparen. Kein Wunder, so Faber, dass die Jungen dem Kapitalismus kritisch gegenüberstehen und zu sozialistischen Utopien neigen.

Die Notenbanken und die Politik haben den Kapitalismus zerstört. Sie haben Eingriffe ins kapitalistische System vorgenommen und die freie Marktwirtschaft praktisch abgeschafft.

Eine Währungsreform sei in Zukunft deshalb sicher, so Faber. Diversifikation ist deshalb wichtig zum Schutz von Vermögen. Auch dem Bitcoin steht er nicht negativ gegenüber.

Das Interview bricht hinten etwas abrupt ab. Der Abschluss lautet (Faber in Bezug auf die Notenbanken): "Wie viel mehr Gas können sie noch geben?"

Fabers Börsenbrief
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#37
USA: Schwere Niederlage für Bargeldgegner

Die "Better than Cash Alliance" (BTCA - "Besser als Bargeld Allianz“) kämpft weltweit und mit besonderem Fokus auf den USA für einen möglichst umfassenden Einsatz digitaler Bezahlmethoden.

Im Hintergrund dieser Organisation stehen nicht nur einzelne Personen wie Microsoft-Gründer Bill Gates und die Eheleute Clinton, sondern auch die US-Regierung, Großbanken wie die Citibank und mit Mastercard und Visa zwei der weltweit führenden Kreditkartenunternehmen.

Kürzlich mußte diese Organisation laut einem Bericht von "USA Today" allerdings eine schwere Niederlage hinnehmen, als der New Yorker Stadtrat mit großer Mehrheit eine gesetzliche Regelung beschloß, die Geschäfte und Restaurants zur Annahme von Bargeld verpflichtet.

Zu ähnlichen Regelungen war es vorher schon in San Francisco und Philadelphia sowie den Bundesstaaten New Jersey und Massachusetts gekommen.

Für manche Beobachter ist nicht nur die Entscheidung an sich, sondern auch deren Begründung ein regelrechter Schlag ins Gesicht der BTCA.

"Geschäfte in New York haben nicht länger das Recht, Bargeld abzulehnen und damit jene Kunden zu diskriminieren, die keinen Zugang zu Kredit- oder Debitkarten haben“, hieß es in einer Presseerklärung des New Yorker Stadtrats.

Laut "USA Today" verfügt in manchen Bundesstaaten jeder vierte Haushalt entweder über gar kein Bankkonto oder er hat nur einen sehr eingeschränkten Zugang zum Finanzsystem. Insbesondere gelte dies für afroamerikanische Haushalte oder solche, deren Bewohner lateinamerikanischer Herkunft sind.

Für diese Teile der Gesellschaft wären Geschäfte, die kein Bargeld mehr akzeptieren, praktisch unerreichbar.

Inzwischen haben die ersten Bargeld-Skeptiker eingelenkt. "Während der bargeldlose Zahlungsverkehr sicherlich einige Vorteile hat", heißt es z. B. in einer Stellungnahme der Salatimbisskette Sweetgreen, "haben wir eingesehen, daß es (der Bargeldverzicht) zum jetzigen Zeitpunkt nicht die richtige Maßnahme war.“
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#38
ING: Pandemie könnte Bargeldabschaffung vorantreiben

Die Coronavirus-Krise könnte die Entwicklung und Einführung digitaler Zentralbankwährungen (CBDC) beschleunigen, so heißt es in einem Bericht von ING. "COVID-19 wird CBDC beschleunigen, nicht verlangsamen", schrieben Volkswirtschaftler bei ING, Teunis Brosens und Carlo Cocuzzo, laut Kitco News.

Diese Krise reiche nicht dafür aus, dass Zentralbanken auf den Zug der digitalen Währung aufspringen, doch das Umfeld nach der Krise wäre genug, um Recherchen in diese Richtung zu ermutigen. Ein Grund dafür sei die Zunahme kontaktloser Zahlungen, wie Brosens und Cocuzzo schrieben.

"Die rückläufige Verwendung von Bargeld wird wahrscheinlich beschleunigt werden, da kontaktlose Zahlungen ermutigt werden, um das Infektionsrisiko zu reduzieren. Obgleich dies Fans physischen Bargeldes nicht für sich gewinnen wird, so könnte die erzwungene Einführung kontaktloser Zahlungen die stille Mehrheit überzeugen", hieß es in dem Bericht.

Die Veränderung wird nicht über Nacht geschehen. "Die Grundsteine für den institutionellen Rahmen werden während der Krisenzeiten gelegt. Wir erwarten, dass die Debatte bald beginnen wird", so Brosens und Cocuzzo.
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#39
(12.05.12020, 19:07)Paganlord schrieb: https://www.pagan-forum.de/post-56779.html#pid56779ING: Pandemie könnte Bargeldabschaffung vorantreiben

"Die rückläufige Verwendung von Bargeld wird wahrscheinlich beschleunigt werden, da kontaktlose Zahlungen ermutigt werden, um das Infektionsrisiko zu reduzieren. Obgleich dies Fans physischen Bargeldes nicht für sich gewinnen wird, so könnte die erzwungene Einführung kontaktloser Zahlungen die stille Mehrheit überzeugen", hieß es in dem Bericht.

Wenn die Bank kein Bargeld zur Verfügung stellt, man zur kontaktlosen Zahlung rät und die Angst schürt, sich durch Geld anzustecken, verschiebt man eine Auswertung. Hat jemand mal beobachtet, wie kontaktloses Zahlen funktioniert? Ab einem Betrag X (ich vermute, daß man den als Person definieren kann) muß die PIN eingegeben werden. Es fassen also alle die selben Tasten mit den Fingern an... Vogel Rofl Und danach fassen sie an die Ampelschaltung für Fußgänger. Man bekommt nur grün, wenn man mit der kompletten Handfläche den Schalter betätigt  Rofl
Finde Dich selbst!
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