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Statt Google
#1
Wem der neuste Datenschutzskandal mal wieder gehörig auf die Nerven geht, der kann statt Google, Yahoo & Co. auch die Suchmaschine Ixquick verwenden.

https://ixquick.com/deu/
Sei!
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Es bedanken sich: Cnejna , Pamina , Alexis
#2
Hier gibt's eine kleine Anleitung für mehr Privatsphäre im Netz.

https://www.awxcnx.de/

Ich habe es hier auch zweimal hochgeladen, da o.g. Seite bald offline geht:

http://www.speedshare.org/download.php?id=E80A2BD71
http://www.share-online.biz/dl/USTL2FPMPRC

Das "Privacy Handbuch" ist sehr umfangreich (300 Seiten). Es erklärt, wie die "Big Data"-Unternehmen die Daten sammeln und verwerten und zeigt Wege, wie man sich davor schützt. Die o.g. Meta-Suchmaschine "Ixquick" wird dort auch erwähnt.
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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Es bedanken sich: Andrea
#3
Auf die große Zensur folgt der Exodus zu alternativen Plattformen
Folge der Zensur auf YouTube: Internetnutzer weichen auf Rumble und bitchute aus

Google und YouTube zensieren, löschen und verstecken Videos. Kanäle werden geschlossen, Inhalte entfernt. Immer mehr Internetnutzer weichen auf alternative Plattformen aus.

Bald auch hier im Forum? Denn bisher lassen sich die Videos der Bitchute und Rumble Plattformen nicht verlinken. Ich meine gerade WIR, sollten hier schnelle Abhilfe schaffen und Youtube ebenfalls den Rücken kehren!!!

   

Die Quasi-Monopol-Stellung von YouTube, der Video-Plattform von Google, wird bald ausgedient haben. Lange Zeit sah es so aus, als ob YouTube alle anderen Video-Plattformen durch seine schiere Größe und Marktmacht aus dem Feld geräumt hat. Die Zahl der Videos und Nutzer ist zu groß, als dass irgendeine andere Video-Plattform die Spitzenposition streitig machen könnte.

Doch die permanente Zensur, das Löschen von Kanälen und Inhalten, das Verstecken von Videos und die Drangsalierung zahlreicher Nutzer mit politischen Inhalten hat gerade in Zeiten des US-Wahlkampfes für so viel Verdruss gesorgt, dass endliche eine kritische Menge von Internetnutzern erreicht ist, um einen Exodus einzuleiten.

Die Profiteure zurzeit sind die Video-Plattformen Rumble und bitchute. Dort bemüht man sich, einen Raum für Meinungsfreiheit zu schaffen und die Zensur auf das Allernötigste zu beschränken. Große Teile konservativer »content producer« sind bereits auf die alternativen Plattformen gewechselt. Viele nutzen die Plattformen auch als Sicherheit, sozusagen als Backup, falls Videos auf YouTube gelöscht werden. Dann kann man die Inhalte noch auf Rumble und bitchute finden.

Wer also an politisch alternativen Berichterstattungen und Meinungen interessiert ist, wird bei Rumble und bitchute eher fündig werden als bei YouTube.

Ähnliche Entwicklungen findet man bei den Kurznachrichten-Diensten. Weil auf Twitter immer mehr Meldungen der Zensurschere zum Opfer gefallen sind, zuletzt sogar Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, weichen in den USA immer mehr Menschen auf die Kurznachrichten-Plattorm parler aus.
Tue was immer ich will!
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#4
Ich benutze standardmäßig Startpage als Suchmaschine und seit ein paar Tagen neeva.com. Kann mir einer der technisch begabten Freunde etwas zu Neeva sagen? Die sind ziemlich neu. Also mir reicht die Info, ob die zu empfehlen sind oder nicht.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#5
Es gab im September hierzu auf heise.de einen Artikel über alternative Suchmaschinen zu Google:
https://www.heise.de/tests/Kagi-Neeva-You-com-Die-neuen-Google-Konkurrenten-ausprobiert-7238188.html

Zu beachten ist, dass neeva von zwei ehemaligen Mitarbeitern von google gegründet wurde, weil Sie wohl damit unzufrieden waren, das google die Ergebnisse mit Werbung überfrachtet. Ob das der wahre Grund ist, kann man nur spekulieren.

Eine bessere Alternative ist es auf jeden Fall, aber die zwei anderen Suchmaschinen, die in dem Artikel genannt werden, kann man ebenso mal probieren. Das mit dem durchsuchen der eigenen Daten bei Clouddiensten sollte man sich natürlich überlegen, aber ich denke, das ist hier allen klar.

Hier ein Auszug aus dem Artikel:

Die Betreiber bauen einen eigenen Suchmaschinenindex auf, nutzen derzeit aber auch Ergebnisse von Bing. Bei bestimmten Themen bietet Neeva von sich aus themenspezifische Filter an, um die Suche zu verfeinern. Wer zum Beispiel nach einem Programmierthema sucht, der kann die Ergebnisse auf "Official Docs", "Forums", "Programming Websites", "Blogs" und "Code Repos" einschränken.

Man kann Neeva wie andere Suchmaschinen anonym nutzen. Viele der Besonderheiten erschließen sich allerdings nur Nutzern mit Account. Ein Basis-Account ist kostenlos, Premium-Accounts für fünf US-Dollar im Monat enthalten Zugänge für das BitDefender-VPN und den Passwortverwalter LastPass. Die Premiumvariante ist derzeit allerdings nur in den USA verfügbar.

Eingeloggten Nutzern stellt Neeva eine persönliche Übersicht namens Dashboard zusammen, mit Informationspanels zum Beispiel zu Aktienkursen und dem lokalen Wetter sowie einem Newsfeed mit einer individualisierbaren Auswahl an Quellen. Hinter der Login-Schranke können Nutzer ihre Treffer-Links in sogenannten Bereichen speichern. Und sie können festlegen, von welchen Quellen sie mehr oder weniger Treffer erhalten möchten. Vor allem aber können sie ihre bei bestimmten Clouddiensten gespeicherten Daten durchsuchen lassen. Dazu verknüpfen sie ihre Google-, Microsoft- oder Dropbox-Konten mit Neeva – sehr praktisch.
Im A & O das Geheimnis liegt - Omega siegt!
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#6
Mir scheint es wichtig, hier zwei Dinge zu unterscheiden, um die Qualität einer Suchmaschine zu bewerten:
  1. Anomymität des Nutzers = was und wieviel speichert und verwertet die Suchmaschine vom Verhaltens des Nutzers anhand seiner Suchen? = Werden meine Anfragen gespeichert und verwertet, um persionalisierte Werbung und Suchergebnisse zu erstellen?
  2. Befangenheit der Ergebnisse = wie befangen sind die wiedergegeben Vorschläge? = Werden bestimmte Suchergebnisse aufgrund willkürlicher Bestimmungen bzw. eigener Gesinnung gefiltert/gelöscht?
Klar ist, bei den beiden großen Anbietern Google und Bing (Microsoft) fallen beide Punkte zu Ungunsten der Nutzer aus. (1) Es wird alles gespeichert und verwertet, was vorhanden ist und (2) die Ergebnisse werden entsprechend der eigenen Unternehmensphilosophie gefiltert - wobei es natürlich über die genaue Art des Eingriffs fast keine Informationen gibt (außer den klassischen Azi und Fake-News-Argumenten).

Viele der kleineren Suchmaschinen widmen sich insbesondere Punkt 1: der Anonymität des Nutzers. Startpage, DuckDuckGo, PrivacyWall etc. anonymisieren die Anfragen, so dass keine Informationen über die Nutzer gespeichert oder weitergereicht wird. Allerdings verwenden alle diese Anbieter die Suchergebnisse der beiden großen Konzerne und agieren so nur als Vermittler zwischen dem Nutzer und Google/Bing. Die gelieferten Ergebnisse sind also (mit wenigen Ausnahmen) dieselben. Anstatt dass ich also quasi direkt Google frage, fragt Startpage für mich Google - Google erhält so zwar (fast) keine Informationen über mich, die Antwort bleibt aber dieselbe.
Während also viele von den bereits genannten Anbietern die Anonymität des Benutzers wahren, bleibt das Suchergebniss selbst entsprechend der dahinterliegenden, eigentlichen Suchmaschine/Datenbank befangen (bei Startpage ist das Google, bei den meisten anderen Bing). Diese Suchmaschinen können also keine unabhängigen Suchergebnisse liefern. Das hängt vor allem damit zusammen, dass es unglaublich aufwändig und kostspielig ist, so eine Suchfragen-Datenbank aufzubauen und zu halten.

Die einzigen beiden ernstzunehmenden Alternativen, die eine von Google und Microsoft unabhängige und hinreichend große Datenbank und somit unabhängige Suchergebnisse anbieten, sind:
  • Mojeek: meines Erachtens eine wirklich solide Alternative. Im Gegensatz zu den beiden großen Suchmaschinen gibt es bei den Suchergebnissen kleinere Einschränkungen (insbesondere bei komplexeren und aktuellen Anfragen), aber für allgemeine Suchanfragen ist sie schon sehr gut brauchbar. Zudem war Mojeek bereits 2006 die erste Suchmaschine, die in ihren Datenschutzrichtlinie die Anonymität der Nutzer gewährleistet. Zudem sichert sie zu, ihre Ergebnisse ungefiltert (d. h. ohne nachträgliche Einfluss entsprechend der eigenen Gesinnung) wiederzugeben. Es wird also nicht berücksichtigt, wonach man zuvor gesucht hat, welche Seiten man besucht hat oder was Mojeek selbst für wahr oder falsch hält.
  • Yandex: eine russische Suchmaschine, die allerdings vor allem für russische und englische Suchanfragen optimiert ist.
Dazwischen gibt es einige Suchmaschinen, die zwar teilweise eigene Ergebnisse liefern, sich bei komplexeren/schwierigen Suchanfragen aber auf die großen Anbieter verlassen. Sie fragen also den großen Bruder, wenn sie selbst mit der Anfrage überfordert sind - und das passiert sehr schnell. Dazu gehören: BraveSearch, Qwant, Kagi und eben auch Neeva. Da man allerdings nicht unterscheiden kann, ob die Ergebnisse jetzt nun von der Suchmaschine selbst oder doch nur von Google oder Bing stammen oder einer Kombination aus beiden, ist eigentlich immer eine gewissen Befangenheit bei den Ergebnissen anzunehmen.


Zusammenfassend würde ich Mojeek als Alternative für allgemeine Suchanfragen empfehlen (da sie sowohl ungefilertete Suchergebnisse als auch die Anonymität des Nutzers sicherstellen) und bei spezielleren, komplexeren Anfragen dann auf Startpage, BraveSearch etc. zurückgreifen - die Unterschiede/Vorteile zwischen diesen Anbietern sind mMn verschwindend gering. Allerdings würde ich generell von Suchmaschinen abraten, die eine Registrierung verlangen.
»Komm! Ins Offene, Freund« - Hölderlin
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