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Graphenoxid im St.-Pellegrino-Wasser gefunden
#11
Ich würde mir wünschen, dass einer eine klare und einfache Lösung findet, diese baut, zusammenstellt oder was auch immer und jedem für eine Entschädigung zur Verfügung stellt.
Manchmal muss man Grenzen überschreiten, um neue Wege zu schaffen!
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Es bedanken sich: Kuro , Munin , Violetta , Inara , Waldschrat , Rahanas , Vale , Hælvard , Saxorior , huginn , Northern
#12
Das Thema ist ins Stocken geraten und noch einige Fragen offen.

THT schrieb:

Zitat:-> Praxis: Für die Anwendung mit dem Magneten wie folgt vorgehen.
- Wenn möglich Neodymmagnete vergoldet oder teflonbeschichtet verwenden. Habe die bisher nur auf Alibaba (China) gefunden.
- Grundsätzlich ist der Einsatz von Nickel-legierten Magneten auch in Ordnung, da Nickel nicht mit Wasser reagiert. Hier einfach nicht mit schwitzigen Fingern arbeiten (Salze!). Zudem auf einwandfreie Oberfläche achten, da der Magnet ohne Schutzlack extrem rostend ist und damit giftig.
- Es empfiehlt sich eine Scheibenform, für die Karaffe.
- Mindestens ein paar Minuten drinlassen.
- Während der Magnetisierung keine schädlichen Einflüsse (Esmog) an das Wasser ranlassen.
- Es können sich Gasbläschen bilden, die aufsteigen, das ist normal.
- Je nachdem, wie herum der Magnet drinliegt (N/S), kann das Wasser unterschiedlich schmecken. Es ladet "lau" (ausleitend) oder "aktiv" (bindend) auf.

Neodymwasser nimmt die Information der Selten-Erd-Magnete an, das ist nicht immer unproblematisch auf Dauer. Daher nach der Behandlung eindrehen.

Soweit gut.

Und auch:

Zitat:Leider gibt es nur ganz kleine Magneten vergoldet. Kann man über die entsprechende Anzahl die Kraft addieren? Also um auf 60 kg Haftkraft zu kommen, kaufe ich 50 Stück 1,2 kg Haftkraft-Magnete?
-> Ja, das geht. Sowohl nebeneinander als auch übereinander, wobei dann die Rechnung etwas anders ist und das dann sehr teuer kommt. Wichtig ist nicht nur Haftkraft, sondern vor allem die Fläche in Relation zum Boden des Wasserbehältnisses.

Die Frage der Verwendungsdauer und der entsprechenden Reinigung ist noch offen.
Würde man nach bestimmter Zeit eine Schicht auf den vergoldenen Magneten sehen?
Wie kann man die Magneten reinigen. Reicht eine mechanische Reinigung, zum Beispiel durch Abwischen?
Oder müssen die Magneten chemisch gereinigt werden?
Ist es überhaupt möglich, sie zu reinigen?

Ich würde mich über die Weiterführung des Themas freuen.
Auch könnten Artus, Eiche oder Wilder Mann noch ihre Erfahrungen/Forschungen dazu ausführen.
Na klar, betreten wir hier Neuland, aber die Situation ist ernst und akut. Da sollten alle anderen Projekte hinten an stehen und sich darauf konzentriert werden.
Lebe für Deine Ideale!
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#13
Zum Thema Magnet-Nutzung:

Persönlich habe ich großen Respekt vor starken Magneten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß es schon mal einen Knall geben kann, wenn man zu nahe an etwas Metallisches gelangt. Zudem empfinde ich ein starkes Magnet als sehr unangenehm in der Hand. Das löst irgendwie Unwohlsein aus, und ich möchte es nur schnell wieder weglegen. Daher ist für mich die Verwendung eines Wasser-Destillationsgerätes die erste Wahl der Wasser-Reinigung. Strom ist dabei aber Voraussetzung, also nicht krisensicher.

Meiner Erfahrung nach ist die Reinigung eines Magneten von kleinsten metallischen Teilchen schwierig. Ich würde daher eher versuchen mit einer Art "Magnet-Überzieher" zu arbeiten. Diesen kann man nach der einfachen bzw. mehrfachen Nutzung entfernen und erneuern.

Man könnte also den Magnet in eine dünne Plastikfolie einwickeln. Z. B. so eine Frischhaltefolie. Diese hat eine eigene Haftwirkung, wodurch das Magnet eng anliegend umhüllt werden kann, aber nichts bzw. wenig von der Wirkung verliert. Diese Folien sind in der Regel nahrungsmittelecht und wohl das kleinere Übel verglichen mit dem Metallzeug im Wasser. Ein so verpackter Magnet könnte wie ein Teebeutel in einen Wasserkrug gehängt und ein wenig durch den Krug bewegt werden. Dadurch wird ein Wirbel erzeugt, der die vorhanden Metallteile in Bewegung versetzt. So kommen die weiter entfernten Teile auch mal in die Nähe des Magneten und bleiben haften.

Da die anhaftenden Graphen mikroskopisch klein sind, sollte das Entfernen der Folie samt anliegenden Graphen ohne großen Widerstand möglich sein.

Das müsste mal einem Test unterzogen werden mit meßbarem Ergebnis. Mir fehlt hier leider das Wissen, wie man das überprüfen kann, wo es doch um winzig kleine Teilchen geht. Hat jemand eine Idee, wie man das Vorhandensein bzw. Nicht-Vorhandensein im Wasser überprüfen/messen kann?

Offen ist für mich auch noch die Frage, ob so ein Magnet(-feld) das Wasser negativ beeinflussen kann.
Das kann aber sicher mit dem entsprechendem Werkzeug auf die bekannte Weise wieder geradegebogen werden.


   

Nur mal als Beispiel für so eine Plastikhülle. Das wäre einfach und schnell anzubringen.


Grüße
Artus
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#14
Zitat:Das müsste mal einem Test unterzogen werden mit meßbarem Ergebnis. Mir fehlt hier leider das Wissen, wie man das überprüfen kann, wo es doch um winzig kleine Teilchen geht. Hat jemand eine Idee, wie man das Vorhandensein bzw. Nicht-Vorhandensein im Wasser überprüfen/messen kann?

Der tolle Nebeneffekt bei Deiner vorgestellten Vorgehensweise ist, daß man das dann auch gut überprüfen könnte, ob überhaupt was Metallisches rausgefiltert wurde.

Man macht also dann die Folie ab vom Magneten. Und dann kann man testen, ob diese Folie nun magnetisch ist. Müßte sie ja nun sein bzw. die Teilchen, die nun an ihr sind. (Oder nicht? Habe ich da denn einen Denkfehler?) Man muß die Folie allerdings vorsichtig vom Magneten entfernen, die Teile sollen ja nicht "runterpurzeln". Aber das würde man ja sowieso tun.
Den Magneten, mit dem man das testet, am besten auch wieder mit Folie schützen, damit nichts an ihm haften bleibt bzw. man es wieder abziehen und entsorgen kann.

Man kann damit zwar nicht testen, ob genau solche Dinge im Wasser waren oder sind. Nur, ob überhaupt etwas Magnetisches herausgefischt wurde.
Aus Tränen Gold und Perlen machen
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#15
Mit dem Osmose-Zeug kann ich dazu nichts anfangen. Denn die Frage bezieht sich ja auf das Graphen, welches in manchen Wassersorten enthalten sein soll. Ihr könnt ja einen eigenen Osmose-Faden aufmachen, wen das mit den Magneten nicht interessiert.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#16
Zitat:Man könnte also den Magnet in eine dünne Plastikfolie einwickeln. Z. B. so eine Frischhaltefolie. Diese hat eine eigene Haftwirkung, wodurch das Magnet eng anliegend umhüllt werden kann, aber nichts bzw. wenig von der Wirkung verliert. Diese Folien sind in der Regel nahrungsmittelecht und wohl das kleinere Übel verglichen mit dem Metallzeug im Wasser. Ein so verpackter Magnet könnte wie ein Teebeutel in einen Wasserkrug gehängt und ein wenig durch den Krug bewegt werden.

Juhu  Wir sind einen Schritt weiter!
Eine austauschbare Magnethülle ist eine gute Lösung - da spart man sich die Reinigung.
Aber da ist noch Luft nach oben...
Lebe für Deine Ideale!
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#17
Ja, wegen der Reinigung ist das die einfachste Methode.  Biggrin
Frischhaltefolie ist etwas giftig wegen der hohen Konzentration der Weichmacher, aber alternativ einfach gereinigten Latexhandschuh nehmen und Finger abschneiden und diesen drüberziehen.
Meiner Meinung nach sollte das auch Magnete mit Nickel unbedenklich machen.


Also um welchen Anwendungszweck geht es hier aber nochmal?

Graphen aus Flaschenwasser entfernen, hauptsächlich zu Hause, im Idealfall auch unterwegs, richtig?

Dann macht Osmose keinen Sinn.

Juhuuu!!! Unsere Technik-Freunde haben es endlich verstanden! Und ich dachte schon, Ihr baut wieder eine Mondrakete mit Osmose-Antrieb!

Die Tage kommt mein GO, dann kann ich das nochmal gegentesten, ob da eine deutlichere Reaktion mit magnetischen Feldern oder elektrostatischen Feldern zu beobachten ist.
Graphen ist ein exzellenter Leiter, während GO ein Isolator (dielektrikum) ist.

Messen:
Hier hängt es von der Konzentration von Graphen bzw GO im Wasser ab.

Methode:
Zu testendes Wasser über einen dichten Filter mit geringem Durchmesser giessen (Rechtschreibfehler wegen CH Tastatur Lol), danach mit Fön trocknen und mit Lichtblitz photographieren. Dabei eine Stelle auf dem Filter lichtundurchlässig bedecken.

Ergebnis bei GO: Lichtenergie wandelt GO in Graphen um -> würde sich als gräulich glänzender Schimmer bilden. Test Leitfähigkeit: 15-45 V (noch zu evaluieren) anlegen und Durchgang prüfen via Lämpchen oder bürstenlosem Mini-E-Motor. Bei der zuvor abgedeckten Stelle sollte es keine Leitfähigkeit geben -> dann Beweis von Graphenoxid/GO.

Ergebnis bei Graphen statt GO im Wasser: Schimmer gleich nach Abtrocknung da (ohne Blitz) bzw. Leitfähigkeit auch ohne Blitz erhöht gegenüber einem unbenutzten Filter.

Herausforderung:
Die Konzentration von GO/Graphen in Wasser ist unbekannt, also es ist vollkommen unklar, ob eine überschaubare Menge an Wasserflaschen, welche man über den Filter laufen lassen würde, überhaupt ausreicht, um Effekte hervorzurufen. Sind es nur Spuren, dann wäre diese Methode sinnlos.

Weitere Methode wäre die Leitfähigkeit vom Wasser selbst direkt zu messen, also ob es da Auffälligkeiten gibt. (Lauretana wirbt ja auch mit seinem Leitwert, also der geringen Leitfähigkeit, hier könnte man also einfach Abweichungen von diesem beworbenen Wert als *Graphen-Nachweis* werten.) Damit wäre Graphen nachweisbar, aber nicht GO.

Drittens noch über kleinste Spannungsänderungen in einem Testkondensator mit dem Wasser als Dielektrikum zwischen den "Platten".


Grundkonzept Magnetfilter:

Es werden 2 oder mehr Magnete benötigt. Diese werden in eine Halterung eingebaut, es bietet sich ein Trichter oder ein dickes kurzes Wasserschlauchstück an. Die Magnete werden nun so nah gegenüber platziert, dass nur wenige Millimeter Abstand zwischen beiden Polen bleibt. Durch dieses Schlauchstück bzw. Trichter lässt man dann das Wasser laufen. Dieses kleine Modul kann dann mit Gummi/Latex innen wegen der Reinigung ausgekleidet werden.

Wird auch getestet, ob praktikabel.

Für den Alltag würde als schnelle Notlösung auch ein Kaffeefilter mit Zeolithpulver drin reichen, durch welches man dann das Wasser laufen lässt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwelche Schwermetalle da durchkommen können, muss aber auch getestet werden.

Daß mit dem Kaffeefilter und dem Zeolith wäre auch eine Super-Methode. Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse Deiner Testreihe!
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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#18
Wir kommen der Praxis immer näher ...
Ich finde gut, daß Du beide Methoden (Magnet und Zeolith) prüfst.
Mensch, die Kaffeefilter und Zeolith-Methode ist einfach und doch genial.
Darauf hätte ich auch kommen können.  Lol

Es gibt Trichter aus Glas und aus Edelstahl, da haben wir einige Möglichkeiten,
aber immer eins nach dem anderen. 

Da ich noch keine Magnete im Haushalt habe, ist eine Bestellung für einen starken und mehrere vergoldete Magnete aufgegeben.
Magnetisierende Geschichte ...
Lebe für Deine Ideale!
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#19
Graphenoxid nun endlich angekommen. Werde demnächst berichten. :-)
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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Es bedanken sich: Violetta , Naza , Hælvard , Kuro , Heimdall , Saxorior , Rahanas , Northern
#20
Ich hatte bereits über Graphenmagnettest geschrieben.

Dieser fiel etwas unklar aus. Die meisten Graphenstaubpartikel blieben unberührt sowohl von magnetischen als auch elektrostatischen Einflüssen. Eine kleine Menge < 0,1 % wurde dennoch bewegt, ob es sich hier aber nur um metallische Verunreinigungen handelte oder speziell reagierende Graphenpartikel mit Metallstrukturdefekten (und damit mögliche magnetische Momente) dabei waren, ist noch unklar.

Beim Graphenoxidtest hat sich nun ein ähnliches Verhalten gezeigt. Hier waren eventuell ein paar Teilchen mehr dabei, aber dennoch weit zu wenig, um von einem zuverlässigen Effekt zwecks Filtration zu sprechen.
Der Elektromagnetische/elektrostatische Test fehlt, den kann ich erst bei der Rückkehr vom Urlaub nachholen.

ABER:

Aus Neugier bzgl. den wenigen Teilchen, die dennoch magnetisch reagierten, bin ich dann auf Studien gestoßen, die scheinbar genau diese speziellen Konfigurationen nanotechnisch nachbauen.

Es geht hier um die offenen/freien Elektronenspins an den Rändern der Verbindungen. Je nach Drehrichtung sind diese dann ferromagnetisch oder antiferromagnetisch. Dadurch werden Schaltkreise ermöglicht via magnetischem Moment hervorgerufen durch Elektronenspin.

Es gibt bereits erfolgreiche Test sowohl für Graphen als auch ähnlich für Graphenoxid.

-> Bedeutet, es ist anzunehmen, daß das real verwendete Graphen oder GO im z. B. Wasser genau diese modifizierten Nanostrukturen aufweist, sich also bzgl. Magnetismus komplett anders verhält als meine Proben und eine Filtrierung wie oben angesprochen dennoch möglich wäre. Leider bleibt hier dann aber der Unsicherheitsfaktor bestehen, daß es aus irgendeinem Grund doch nicht funktioniert.

- Im Idealfall benötige ich zwecks Prüfung also Wasser, das bereits verunreinigt ist, um die Effektivität zu testen.
Bekannte schlechte Wassersorten wie St. Pellegrino und Chr*stalp (CH, bereits mit Fluoridskandal etc.) werden einfach mal untersucht, ob GO enthalten ist. Falls jemand Vorschläge für potentiell kontaminiertes Wasser hat, bitte melden.

- Ist solches Wasser nicht zu finden, würde ich auf die Zeolithmethode ausweichen, also einfache Filterstöpsel für unterwegs, in die man dann immer sein eigenes Zeolithpulver nachfüllen kann. Diese Methode kann ich mit meinem Graphennanopulver/GO auf Effektivität testen auch ohne modifiziertes Nanographen zur Verfügung zu haben.
Hier würde dann eine spezielle Körnung plus Sieb verwendet (ähnlich wie Carbonsand für Aqarienfilter) zum Aufschrauben an die Glasflasche, damit der Filter nicht verstopft, denn das ganz feine Zeolith/Bentonit verstopft sogar einen Kaffeefilter relativ schnell, nehme ich an. Außerdem ist die Durchflußmenge für unterwegs nicht groß/schnell genug (Verklumpung) und damit nicht praktikabel.

Gruß
Erst wissen, dann denken. Erst denken, dann reden.
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