Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Gentechnik-Neuigkeiten
TV-Videotipp/arte:

https://www.arte.tv/de/videos/095723-000-A/genlabor-afrika/

Genlabor Afrika – die Geschäfte des Bill Gates

Lobbyisten, Philanthropen und Geschäftsleute plädieren für den Einsatz von Gentechnik in Afrika. Ihr Hauptargument: Eingriffe ins Erbgut von Tieren und Pflanzen seien die Lösung im Kampf gegen Hunger und Malaria, zwei der größten Gesundheitsprobleme des Kontinents. Zu den Anhängern der Bewegung gehört Bill Gates, einer der wohlhabendsten Männer der Welt und Gründer der einflussreichsten gemeinnützigen Stiftung der Geschichte. Was treibt ihn an?

Die Dokumentation zeigt, wie sich die Bill & Melinda Gates Foundation zu den wichtigsten Förderern von Gentechnikexperimenten in Afrika entwickeln konnte. Diskret und gegen kritische Stimmen gefeit, tüfteln Forscherinnen und Forscher an der genetischen Veränderung von Maniokpflanzen oder Mücken zur Lösung des Malariaproblems. Zwiespältig ist dabei die Rolle der EU: Stand die Staatengemeinschaft der Gentechnik ob der potenziellen Risiken für Gesundheit und Umwelt ursprünglich skeptisch gegenüber, so führt sie jetzt gemeinsam mit der Stiftung des Microsoft-Gründers Experimente durch, die hier verboten wären.

Bei der gentechnischen Aufrüstung in Afrika geht es um Macht, aber auch um Geld. Und auch hier steht die Bill & Melinda Gates Foundation im Mittelpunkt: Indem sie Gentechnikexperimente in Afrika finanziert, spielt sie den großen westlichen Agrarkonzernen in die Hände.

„Genlabor Afrika – Die Geschäfte des Bill Gates“ öffnet die Tore zur schönen neuen Welt des Philanthrokapitalismus, in der Wohltätigkeit und Geschäftemacherei keine Gegensätze mehr sind, Gentechnik als Hungerhilfe getarnt wird und öffentliche Investitionen im Dienste privater Interessen stehen. (arte)

Ausstrahlung am: Dienstag, 21. Juni um 22:45; online verfügbar vom 14/06/2022 bis 18/10/2022
Finde Dich selbst!
Zitieren
Zitat:Futtermittelknappheit
"Rohstoffbasis für gentechnikfreie Produktion ist weggebrochen"

...

Aufgrund der weggebrochenen Rohstoffbasis bleibt den Landwirten und der Futterwirtschaft nur die Möglichkeit, auf alternative Futterkomponenten zurückzugreifen. Deshalb werden in Kürze viele Landwirte und Unternehmen der Verarbeitung aus der ohne-Gentechnik-Produktion aussteigen müssen. Ehlers weiter: „Der vollständige Verzicht auf eiweißreiche Futterkomponenten ist keine Alternative. In der Konsequenz wäre die Versorgungssicherheit der Bevölkerung gefährdet.“

Markus Pahlke, agrarheute am Freitag, 18.03.2022 - 11:30
Finde Dich selbst!
Zitieren
Zitat:Greenpeace-Test
Eisprodukte enthalten mehrheitlich Gentechnik

Passend zur Saison hat die Umweltorganisation Greenpeace das Speiseeis-Angebot in Österreichs Supermärkten unter die Lupe genommen. Das zentrale Ergebnis: Nur bei einem Fünftel des Speiseeises im Handel kann der Einsatz von Gentechnik-Futtermitteln ausgeschlossen werden. Eis, das mit gentechnikfreier Milch hergestellt wurde, ist zudem nicht in jedem, sondern nur in fünf von neun Supermärkten erhältlich.

„Für einen ungetrübten Eisgenuss empfiehlt Greenpeace Produkte in Bio-Qualität, veganes Eis sowie Eis aus heimischer Milch. Hier wird sicher kein Gentechnik-Futter verwendet. Bio-Eis und vor allem vegane Produkte punkten darüber hinaus mit einer deutlich besseren Klimabilanz“, sagte Sebastian Theissing-Matei von Greenpeace Österreich.

...

Vorsicht bei Unilever-Produkten
Bei Unilever-Produkten, wozu Marken wie Eskimo, Cremissimo und Cornetto zählen, rät Greenpeace zu Vorsicht. Der Konzern gebe weder Informationen über die Qualität noch die Herkunft der Zutaten preis.

...


https://www.krone.at/2741552
Finde Dich selbst!
Zitieren
Zitat:Mögliche Anwendung der Gentechnik

Bei folgenden, in Speiseeis häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich:

    - Glukosesirup, Isoglukose (Fruktose-Glukosesirup)
    - Milcheiweiß oder Molkenpulver
    - Stärke und/oder modifizierte Stärken
    - Zucker
    - Emulgatoren: Lecithin, Mono- und Diglyceride
    - Aromen: Vanillin (bei Eis mit Vanillegeschmack)
    - Diätprodukte: z. B. Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit, Aspartam, Fructose, Isomalt
    - pflanzliche Fette
    - Säuerungsmittel: Zitronensäure
    - Farbstoff: Beta-Carotin, Riboflavin
    - Verdickungsmittel: Xanthan, Cellulose zur Verbesserung der Viskosität
    - Enzym Lactase
    - Eis-strukturierendes Protein (ISP); hergestellt mit Hilfe von gentechnisch veränderter Hefe
   
ISP kommt in bestimmten Fischen, aber auch in Pflanzen vor und soll gegen Schäden durch Erfrieren bei eiskalten Temperaturen schützen. Unilever, weltweit größter Eishersteller, hatte beantragt, ein aus einem Kaltwasserfisch stammendes, nun mit Hilfe gentechnisch veränderter Hefe im „geschlossenem System“ hergestelltes ISP-Protein als neuartige Lebensmittelzutat zuzulassen.

Das trifft zum Glück nicht auf BIO-zertifizierte Produkte zu. Ich bleib bei Bio-Eis  Gitarre
Finde Dich selbst!
Zitieren
Zitat:Ben & Jerry’s: Gentechnik-Boykott gegen das politisch korrekteste Eis der Welt

Die Geschichte von Ben&Jerry’s klingt wie ein schönes, modernes Märchen: Vor knapp vierzig Jahren hatten Ben Cohen und Jerry Greenfield, zwei Alt-Hippies, die Idee, in einer heruntergekommenen Tankstelle irgendwo in der amerikanischen Provinz „verrückte Eissorten“ zusammenzumischen. Heute ist ihr Eis Kult und in den „entlegensten Winkeln“ der Welt zu haben. Und noch immer steht Ben&Jerry’s für einen linksliberalen, unangepassten Lebensstil, für Umweltbewusstsein, soziale Standards und fairen Handel. Der Kampf gegen die großen Konzerne und die Gentechnik gehört zum Gründungsmythos. Und ausgerechnet dieses durch und durch politisch korrekte Eis ist ins Visier der Anti-Gentechnik-Gruppen geraten. Sie haben zum Boykott von Ben&Jerry’s aufgerufen.

...

Peace, Love & Icecream: Irgendwann war Ben&Jerry’s nicht mehr nur das kultige Eis aus der Tankstelle in Burlington im US-Bundesstaat Vermont, sondern eine wertvolle, international begehrte Marke. 2000 verkauften die beiden Gründer sie für 326 Millionen US-$ an den Lebensmittel- und Kosmetik-Konzern Unilever, einem ganz Großen in Sachen Eis (Langnese, Magnum). Und der brachte Ben&Jerry’s auch nach Europa.

Im letzten Jahr kündigte Ben&Jerry’s an, bei allen Produkten vollständig auf Zutaten aus gentechnisch veränderten Organismen zu verzichten. Das war wohl etwas voreilig: Bis heute ist das Versprechen nur bei 14 von 50 Eissorten erfüllt. Vor allem Aromen, der berühmte, in die Eiscreme eingerührte Keksteig und HighCorn-Fructose-Sirup (enzymatisch aus Mais gewonnen) sind nicht so einfach gentechnik-frei zu machen. Die Milch für Ben&Jerry’s-Eis kommt weiterhin von konventionellen Milchfarmen, wo ganz selbstverständlich auch gentechnisch veränderte Futtermittel verwendet werden. Und auch der schöne Hinweis „all natural“ ist seit 2010 von den Eisbechern verschwunden.

https://www.transgen.de/blog/2756.ben-jerry-eis-gentechnik-boykott.html
Finde Dich selbst!
Zitieren
Zitat:Gentechnik in Bäumen: Umstrittene Eingriffe sollen Wälder retten

Forscher wollen die DNA von Bäumen verändern und sie resistent gegen Schädlingsbefall machen. Ein US-Gericht prüft derzeit, ob erstmals genetisch bearbeite Setzlinge in freier Natur gepflanzt werden dürfen.
Von Sarah Gibbens; Veröffentlicht am 18. Mai 2022, 12:03 MESZ

... Die Gentechnik nimmt eine umstrittene Abkürzung, um eine resistente Amerikanische Kastanie zu erschaffen. In den Neunzigerjahren begannen Charles Maynard und Bill Powell an der State University of New York in Syracuse mit dieser Suche, wobei sie eine damals neue Technologie einsetzten. owell sagt, es sei, als ob man „ein Boot bauen müsste, bevor man fischen geht. Wir haben einfach angefangen, Gene zu testen.“ Seinen Aha-Moment erlebte er, als er von einem Weizengen erfuhr, das die Resistenz von Tomaten gegen Krankheitserreger verbesserte. Das Gen produziert Oxalat-Oxidase, ein Enzym, das die vom Rindenkrebspilz produzierte Oxalsäure unschädlich macht.

2014 hatten Maynard und Powell dieses Weizengen erfolgreich in das Genom der Kastanie eingefügt. Sie tauften den veränderten Baum „Darling 58“, nach Herb Darling, einem begeisterten Unterstützer ihrer Arbeit. ...

... Wer gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen darf und wo sie angebaut werden dürfen, ist in den Vereinigten Staaten streng geregelt. Powell und seine Kollegen haben beantragt, „Darling 58“ für die kommerzielle Nutzung zuzulassen. Es ist das erste Mal, dass sich die Behörden mit einem solchen Antrag auf Freisetzung eines gentechnisch modifizierten Baums in die freie Natur befassen – es würde einen Präzedenzfall für andere Pflanzenarten schaffen. ...

... In Kanada haben Wissenschaftler eine gentechnisch veränderte Pappel entwickelt, die Choristoneura fumiferana abwehrt, einen Falter, dessen Raupen sich von amerikanischen Nadelbäumen ernähren. Und in Powells Labor in Syracuse forschen Wissenschaftler an neuen Genen, die in Ulmen und Chinquapin-Bäumen eingebaut werden sollen.

https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2022/05/gentechnik-in-baeumen-umstrittene-eingriffe-sollen-waelder-retten
Finde Dich selbst!
Zitieren
(12.07.12022, 23:52)Erato schrieb: https://www.pagan-forum.de/post-74397.html#pid74397Gentechnik in Bäumen: Umstrittene Eingriffe sollen Wälder retten

Forscher wollen die DNA von Bäumen verändern und sie resistent gegen

Forscher wollen sich gern in das PAN-Netzwerk einhacken und Bäume resistent gegen Schamanen und Hexen machen, müßte es richtig heißen.

Alles andere ist Quatsch. Warum sollten Bäume anfällig für Schädlinge sein? Das liegt doch nur am Menschen und seiner falschen Waldbewirtschaftung. Aber sie wollen gern alles genetisch verändern. So auch Bäume. Frage mich nur, wie sie Frau Gaia genetisch verändern wollen? Können sie nicht, also versuchen sie die Göttin zu vergiften. Und eines Tages bang – da fliegt sie ihnen wieder um die Ohren. Hatten wir ja schon einmal. Doch diesmal ist dann Schluß mit lustig.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Termine

Nächster Vollmond ist in 27 Tagen und 18 Stunden am 10.09.12022, 12:00
Letzter Vollmond war vor 1 Tag, 14 Stunden und 12 Minuten
Nächster Neumond ist in 13 Tagen und 16 Stunden am 27.08.12022, 10:18
Letzter Neumond war vor 15 Tagen und 21 Stunden