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Gentechnik-Neuigkeiten
#61
Werte Erato,

mag es Dir gern fachlich begründen. Wilder Raps trägt Spuren von Genraps. Klar und warum ?
Staatlich festgelgt ist der Abstand zwischen Gen - Kultueren und Kulturen des integrierten- biologischen Landbaus auf 300 m. Absolut witzlos. Das ist Politik ( ja, wir machen etwas) ! Was kümmert ein Reh, Hase usw eine Entfernung von 300 m ?
Klebt zur Blütezeit der Pollen im Fell, so nimmt das Tier in ungewollt diesen mit und verbreitet diesen.
Insekten, darunter auch die Honigbiene, haben einen einen großen Sammelraum.
( Honigbiene bis 3 km)
Honigbienen z.B. sind Trachttreu. Ich kann kein Schild hinstellen... "nur dahin"!
Geht nicht. Worin liegt den eigentlich die Ursache ?
2/3 der Landwirte in meiner Region betrachten Monsanto als den "großen Heilsbringer"
oder ich könnte auch schreiben: Sie haben die Dollarzeichen in den Augen!

Komm gut hin...
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#62
Filmtipp: We Feed the World.

Ist allerdings nichts für Landwirte mit Monsanto-Dollarzeichen in den Augen.

Gruß, ?ono
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#63
Zitat:Nun ist die Frage, ob sich "die Natur ihren Weg bahnt" oder Monsanto und Co. dahinter stecken...

Werter Moorbauer,

diese Frage sollte eigentlich rhetorisch betrachtet werden... : ) Aber trotzdem vielen Dank für die kurze Zusammenfassung! Ich teile diese Ansicht. Man kann jedoch das eine wie das andere nicht ausschließen ; )

Saluti
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#64
Schweizer Forscher berichten von ihren Gen-Weizen-Versuchen mit interessanten Ergebnissen. Im Gewächshaus zeigte der Gen-Weizen eine verbesserte Resistenz gegen Pilze. Unter Freilandbedingungen "entgleiste" der Stoffwechsel der Pflanzen. Es wurde ein höherer Befall von Mutterkorn festgestellt. "Laut der Orgnisation Testbiotech kam es zu Ernteeinbußen von bis zu 50 Prozent." So die Aussage in der Oktoberausgabe der Schrot&Korn. Weiterhin wird davon gesprochen, daß man viel zu wenig darüber weiß, wie sich Gen-Pflanzen bei wechselnden Umweltbedingungen verhalten. Die Stabilität müsse deshalb systematisch und unter wechselnden Bedingungen getestet werden.

Da stellt man sich doch ernsthaft die Frage, was überhaupt vernünftig getestet wurde, ehe man diesen Gen-Dreck auf den Markt brachte :? Auch werden die Absichten deutlich aufgezeigt.
Finde Dich selbst!
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#65
Und hier noch gleich ein interessanter Artikel von Telepolis:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33765/1.html

Zitat:... Gentransfer über falsch ausgebrachte Samen hatte demgegenüber den bei weitem größeren Anteil - dieser Transfer passiert zum Beispiel, wenn die zur Saat verwendeten Maschinen nicht genügend gereinigt werden oder Samen an den Transportfahrzeugen haften und mitgeschleppt werden. Die größte Gefahr für die Sortenreinheit geht also vom schlampigen Menschen aus - nicht von der Natur.

No na ned ... :-)

Grüße vom

Ritter
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"Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!" Jack Nicholson in Eine Frage der Ehre
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#66
Tatort Mähdrescher Oh
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#67
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#68
An Admin: Trotz richtiger Eingabe, haben sich im vorangegangen Beitrag die Felder beim Absenden verschoben.
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#69
Schrot&Korn: Januar 2011

Das Bundesverfassungsgericht hat die Normenkontrollklage des Bundeslandes Sachsen-Anhalt gegen das Gentechnik-Gesetz zurückgewiesen.

Ein kleiner Erfolg. So scheint es jedenfalls. Nach Beratung des Bundeshaushaltes entscheiden CDU, CSU und FDP den Landbau zusammenzuschließen. Der Haushaltstitel "Bundesprogramm Ökologischer Landbau" wird mit den Worten "und andere nachhaltige Formen der Landwirtschaft" erweitert. Gleiche Mittel für eine höhere Anzahl von möglichen Nutzern. Also nach dem Motto: Kaufen sie 2 und erhalten sie 1!
Durch diese Art der "Zusammenführung" ist es möglich, mit den 16 Mio. auch konventionelle Landwirte zu förden, da heute alles unter "nachhaltiger Landwirtschaft" definiert wird. Darunter fallen auch der Einsatz von Chemie, Tiehaltung in Massenställen und auch Gentechnik in der Pflanzenzucht.

Was soll man dazu noch sagen...
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#70
Die zuständige Kommission für Gentechnik plant die sogenannte Nulltoleranz für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen abzuschaffen.

http://www.schrotundkorn.de/archiv/201103.htm

Wie in vielen Bereichen der Lebensmittelindustrie, werden Grenzwerte Schritt für Schritt hochgesetzt. Ein schleichendes Gift? Wer im Bio-Unterricht Gentechnik behandelt hat, weiß, daß sich erst in den folgenden Generationen die wirkliche Ausmaß erkennen läßt.
Kritiker sprechen von Befüchtungen, daß vergleichbare Regeln auch für Lebensmittel und Saatgut folgen könnten. Versuche hat es von der CDU schon gegeben. Unterstützung finden sie bei Agrarministerin Ilse Aigner (CSU).

Ich sage nur: bewußte und gezielte Degeneration!

Saluti
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