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Ruhepausen im Alltag
#11
Heute hat sich der Spaziergang in der Mittagspause wirklich wieder als eine gute Wahl erwiesen, denn ich wurde mit dieser schönen Umgebung belohnt. Dabei handelt es sich um denselben Weg, wie oben schon zur Sommerzeit bildlich dargestellt ...

   
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#12
Ein Spaziergang zur Mittagspause im Frühling ...

   
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#13
Streß haben nur Leistungsschwache!  Lol

Naja, mal im Ernst.
Ich möchte diese Diskussion hier als Anlaß nehmen, um an die Vorteile eines eigenen Gartens zu erinnern.

Nur wenige Menschen suchen abseits des Arbeitsalltags in der Natur Erholung und Entspannung.
Aber wie oft werden Waldspaziergänge oder Wanderungen denn tatsächlich gemacht?
Die halbe Stunde Mittagspause soll den täglichen Großstadtlärm kompensieren?

Abhilfe kann da ein eigener Garten am Haus auf dem Dorf oder ein eigener Garten auf dem Lande schaffen.
Diese grüne Oase kann man nach seinen eigenen Wünschen gestalten.
Denn da entsteht erst eine Zusammenarbeit mit der Natur, erst da lernt man die Tier- und Pflanzenwelt richtig kennen und verstehen.

Im eigenen Garten verbringt man entscheidend mehr Zeit in der Natur, als sonst.
Ein mehrstündiger Aufenthalt im Garten (Natur) hilft Streß abzubauen, sich selbst wieder in den Einklang mit der Natur zu bringen und seine Gedanken zu ordnen.
Das kann beim Unkraut jäten oder auch in der Hängematte passieren.
Eine gewisse Zufriedenheit macht sich breit und etwas Stolz auf das Geschaffene.
Und die Arbeit wird mit wohlschmeckenden Früchten belohnt.

Und nach einem Tag im Garten hält man auch wieder ein paar Arbeitstage durch.  Zunge raus

Es ist wichtig, sofort zum Feierabend gedanklich auf die wesentlichen Dinge im Leben umzuschalten.
Ich konzentriere mich auf der Arbeit auf meine Aufgaben, aber danach ist Feierabend.
Zu Hause oder im Garten bekommt die Matrix (Arbeit) keine Ressourcen mehr von mir geschenkt,
da kümmere ich mich um mich selbst und meine eigenen Projekte.
Lebe für Deine Ideale!
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#14
Die letzten beiden Tage hatte ich so ein beklemmendes Gefühl im Büro.
Heute bin ich dann dem Elektrosmog entflohen und in der Pause spazierengegangen.
Ich war wieder an diesem Platz:

   

Dort angekommen, habe ich das Wasser am Ufer und den umliegenden Platz etwas vom Zivilisationsmüll befreit und in den dort angebrachten Mülleimer geworfen ...  O_O

Im Augenblick fehlt noch das Grün ringsherum, aber bei den frühlingshaften Temperaturen merkte ich schnell, wie dieses beklemmende Gefühl verschwand und man sehr viel klarer im Kopf wurde. Die Gedankenflut nahm von Minute zu Minute ab, so daß ich auf der Bank sitzend einfach die Augen schließen konnte und die eintretende Leichtigkeit im Kopf spürbar genoß. Ich wäre beinahe eingenickt, so schön war das.

Ich habe beschlossen, das mache ich jetzt wieder täglich, um dem E-Smog zu entkommen und etwas Erholung zu finden!
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#15
So ging es mir auch die Tage, werter Hælvard!

Ich gehe seit einer Weile in der letzten Arbeitsstunde raus.

Ich merke dann ebenfalls sofort einen deutlichen Unterschied zu drinnen. Kein WLAN, keine Mobiltelefone usw.

Der Kopf ist dann viel klarer.

Ich finde es erstaunlich, aber Herr Sonne hat bereits so viel Kraft! Das verstärkt das Ganze enorm.
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#16
(12.04.12017, 18:35)Saxorior schrieb: https://www.pagan-forum.de/post-52148.html#pid52148Streß haben nur Leistungsschwache!  Lol

Streß bedingt sich psychologisch durch Termin-, also Zeitdruck, durch Erwartungshaltungen, die an einen gestellt werden oder die man selbst meint erfüllen zu müssen, durch eigene Unsicherheit, durch Unvermögen in der eigenen Organisation, falsche bzw. keine Prioritätenvergabe, Versagens- oder Existenzängste etc.


Zitat:Nur wenige Menschen suchen abseits des Arbeitsalltags in der Natur Erholung und Entspannung.
Aber wie oft werden Waldspaziergänge oder Wanderungen denn tatsächlich gemacht?
Die halbe Stunde Mittagspause soll den täglichen Großstadtlärm kompensieren?

Die Entscheidung spazieren zu gehen, hatte ich aufgrund negativer körperlicher Wahrnehmungen bewußt getroffen. Nach dem ich diesen spürbaren Unterschied, vorher - nachher, als unübersehbare Veränderung ins Tagebuch schrieb, dachte ich daran, diese Erfahrung hier kundzutun, um die Wichtigkeit dieser "Ausflüge" in die Natur hervorzukramen! Hervorkramen deshalb, weil jeder es weiß, aber nicht jeder es praktisch auch umsetzt!


Zitat:Es ist wichtig, sofort zum Feierabend gedanklich auf die wesentlichen Dinge im Leben umzuschalten.
Ich konzentriere mich auf der Arbeit auf meine Aufgaben, aber danach ist Feierabend.
Zu Hause oder im Garten bekommt die Matrix (Arbeit) keine Ressourcen mehr von mir geschenkt,
da kümmere ich mich um mich selbst und meine eigenen Projekte.

Die Matrix macht das sehr geschickt, indem sie z. B. abends irgendwelche Termine ansetzt, die mit der Arbeit zu tun haben ... oft steht man sich auch selbst im Weg, wenn man meint, "ach, das mache ich noch schnell fertig", und schwupp ist der Tag vorüber oder man eilt zum nächsten Termin/Verabredung oder hat ganz einfach keine Lust mehr, sich jetzt noch zu bewegen.
Es fällt auf, wie sehr dieser ganze E-Smog, die Mobiltelefone der Kollegen usw. Kapazitäten und Energie absaugen! Durch einen Spaziergang in der Natur oder Gartenarbeit, füllt man seinen Energiehaushalt wieder auf! Man muß hier konsequent sein, um sich selbst einen Gefallen zu tun!
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#17
Zitat:Die Entscheidung spazieren zu gehen, hatte ich aufgrund negativer körperlicher Wahrnehmungen bewußt getroffen. Nach dem ich diesen spürbaren Unterschied, vorher - nachher, als unübersehbare Veränderung ins Tagebuch schrieb, dachte ich daran, diese Erfahrung hier kundzutun, um die Wichtigkeit dieser "Ausflüge" in die Natur hervorzukramen!

Daß das tatsächlich so ist, habe ich in den vergangenen Wochen selbst erfahren, in denen es mir nicht so gut ging. Sobald ich meine "Runde drehte", war alles wie weggeblasen. Nach etwa einer halben Stunde Marsch und Weitblick sind dann die Kopfschmerzen usw. weggewesen. Kam ich wieder nach Hause, war es wieder da bzw. wurde auch zusehends wieder schlimmer.

[Bild: i1u2-fi-ea76.jpg]

Das ist eine meiner Standardstrecken, noch ziemlich nah am Ort. Man kann theoretisch von dort aus laufen und laufen, von Ort zu Ort, ich fahre auch öfter mit dem Fahrrad diese Strecken. Ich liebe diesen weiten Blick über die Felder, das hat so ein Gefühl von Freiheit für mich.
Und heute frisch gezuckert. Biggrin

[Bild: i1u2-ff-ce1f.jpg]

Es gibt einige kleinere und etwas größere Wäldchen auch bei mir ums Eck. In das Wäldchen auf dem Bild kann man auch reinlaufen, also es hat richtig bequeme Wanderwege, sogar eine Bank steht irgendwo. Manche hat man in nur einer halben Stunde durchlaufen, wenn's überhaupt so lange dauert, und oft stehen viele Fichten in Reih und Glied, also nicht unbedingt sehr urtümlich, die Waldstücke hier. Aber dennoch mag ich auch die kleineren Wäldchen, und ist man mittendrin, sieht es nicht so aus, als sei man auch gleich wieder draußen. Heute war ich dort allerdings nicht, sondern über die Felder, und dann auf einmal lief ich mir eine sehr schmerzhafte Blase an einem Fuß. Ich rief dann meinen Mann an, ob er mich an Straße soundso dann abholen könne.*) Hat er ritterlicherweise zugesagt und dann auch getan. Und ich humpelte dann auf dem Feldweg herum und kam überhaupt nicht mehr voran. Da habe ich kurzerhand die Schuhe ausgezogen und bin auf Strümpfen im weichen Schnee gelaufen. Das war richtig toll, und die Füße froren auch gar nicht. Das könnte ich direkt öfter machen. Erst als ich dann an der Straße wieder ankam, wurde es ungemütlich, weil matschig und naß. Aber dort wurde ich dann ja abgeholt.

Durch diese konkrete Erfahrung in den letzten Wochen jedenfalls kann ich es nur nochmal bekräftigen, was Du sagst (und andere auch, ich zähle jetzt nicht alle auf). Doktor Wald heilt. Das ist einfach so.

Gartenarbeit hatte übrigens in der Tat einen vergleichbaren guten Effekt. Nur war bald nichts mehr zu tun im Garten.


*)
Da fällt mir gerade auf, das war ja wirklich ein guter Zufall, daß ich das Handy dabeihatte. Ha. Allerdings habe ich es in den letzten Monaten schon öfter dabei als früher, wo ich es grundsätzlich vergessen habe, und wenn nicht, war es nicht aufgeladen. Man sagt ja von mir, ich sei technikfeindlich. Ich finde aber, das bin ich gar nicht. Technik, wenn sie einem von Nutzen ist, begrüße ich durchaus.
Aus Tränen Gold und Perlen machen
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