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Ulfberht, Verrat und Rache
#1
Wer die alten Götter ehrt, hat gute Freunde fürs Leben an seiner Seite.
Wer gemäß der alten Tugenden konsequent seinen Weg geht, sich nicht beirren läßt, der ist nicht nur Vorbild, sondern derjenige kann immer auf die Göttin und die Götter zählen.

Wer aber den alten Göttern den Rücken kehrt, verrät nicht nur sie, er verrät sich selbst, seine Freunde, den alten Weg! Also alles, was einen wirklichen Sinn im Leben ergibt. So jemand hat keine Freunde und keine Gnade verdient! Eine zweite Chance gibt es nicht! Einmal Verräter, immer Verräter! Ob in dieser Inkarnation oder der nächsten ...

So handelt auch das aktuelle Hörbuch von einem solchen Verräter. Nennen wir ihn Eckardt den Franken.
Als vermeintlicher Sympathisant des alten Weges, arbeitet er für die falsche Seite. Keine Geschenke der Welt können seinen Frevel tilgen. Kein Flehen wird seinen Charakter verändern.

   

Was für Geschenke will man von einem Verräter verlangen, als daß sie seine Taten ungeschehen machen könnten?
Jemand, der seine Ideale, seine Götter und Freunde für die vermeintliche Liebe, für Macht oder Reichtum verrät, dem traut man besser nie mehr über den Weg.

Ulfberht bedeutet: Wolfslicht oder Wolfsglanz. Man könnte auch Todeslicht sagen. Nur eben, daß es chr. Mönche waren, die dieses Schwert hergestellt haben, das vielen anderen Klingen seiner Zeit weit überlegen war. Diese Mönche waren es wahrscheinlich auch, die ihre Zeichen zusätzlich auf dem Schwert angebracht haben, womit es für jeden Heiden kein Glück mehr bringen konnte, betrachtet man sich die Kreuze auf der Klinge.

Das HB findet ihr an der bekannten Stelle zum Herunterladen.
Viel Spaß beim Hören!

Der Mythochat
Kein besserer Freund – kein schlimmerer Feind!
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#2
Was ich bereits sagte:

MARKE ULFBERHT
Mysteriöse Ulfberht-Schwerter sind 800 Jahre älter
als ihre angebliche Erfindung

   
Im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg befinden sich originale Wikinger-Schwerter der Marke +Ulfberht+ in der Ausstellung.

Ulfberht ist so etwas wie eine mittelalterliche Luxusmarke für Schwerter – aber im Gegensatz zu einer Gucci-Tasche sind diese Schwerter von so hoher Qualität, daß sie fast mystisch wirken.

Dutzende dieser Schwerter, die aus so starkem und reinem Metall gefertigt wurden, daß es bis heute rätselhaft ist, wie ein Schwertmacher dieser Zeit dies bewerkstelligen konnte, sind in Europa gefunden worden, zusammen mit einigen Nachahmungen. Sie sind alle mit dem Namen Ulfberht und zwei Kreuzen gekennzeichnet, wobei bei einigen Nachahmungen (Fälschungen) hier und da ein Buchstabe fehlt.

Die berühmten +Ulfberht+ Schwerter waren ihrer Zeit mindestens 1.000 Jahre voraus. Man schafft es mit der heutigen modernen Technik (seit ca. 50 Jahren erst), eine vergleichbare Schwertqualität herzustellen.

Gut möglich, daß stets ein Schaudern durch die gegnerischen Reihen ging, wenn ein Ulfberht-Kämpfer in der Schlacht erkennbar wurde. Kein Wunder: Schließlich versprachen diese Schwerter einen klaren Vorteil im Zweikampf. Zudem konnte man sie durch den markanten „Ulfberht“-Schriftzug (der in die Klingen eingelassen wurde und ihnen ihren Namen verleiht) schon von Weitem als solche erkennen. Mehr als zwei Jahrhunderte lang zählten die Ulfberht-Schwerter zu den berüchtigtsten Waffen auf den frühmittelalterlichen Schlachtfeldern Europas. Auch heute noch beschäftigen sie die Forschung wie kaum ein anderes Schwert.

„Die Ulfberht-Schwerter waren Hightech-Produkte ihrer Zeit“, sagt Dr. Klaus Georg Kokkotidis vom Landesmuseum Württemberg in Stuttgart. Sie waren leichter, schärfer und stabiler als andere Schwerter des Frühmittelalters. Zu verdanken hatten sie diesen Umstand neuen Verhüttungstechniken, die sich im 8. und 9. Jahrhundert zunehmend in Europa verbreiteten. „Erst dann wurde die Herstellung von Klingen mit dieser Qualität möglich“, sagt Kokkotidis.

Nun wollen Forscher jedoch herausgefunden haben, daß diese Schwerter noch 800 Jahre älter als bisher angenommen sind. Also um die Zeitwende (Jahr 0) zum ersten Mal hergestellt worden sein sollen.

Man darf gespannt sein, was hierzu demnächst veröffentlicht wird.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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