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Nahrungsergänzungsmittel
#1
Big Pharma will Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln den Garaus machen

Einer der jüngsten Versuche, den Zugang zu Nahrungsergänzungsmitteln zu vereiteln, besteht in einem Gesetzesentwurf, der die Zulassung von Nahrungsergänzungsmitteln vor dem Inverkehrbringen vorschreiben würde. Kurz gesagt: Nahrungsergänzungsmittel – die ja Lebensmittel sind – müssten dasselbe Zulassungsverfahren durchlaufen wie Arzneimittel.

In der Vergangenheit haben die Arzneimittelindustrie und die US-Arzneimittelbehörde versucht, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, darunter Vitamin B6 und N-Acetylcystein (NAC), zu verbieten, indem sie sie als neue Arzneimittel eingestuft haben.

Eine weitere Strategie der Pharmaindustrie, um ein Monopol über die Nahrungsergänzungsmittelindustrie zu erlangen, ist der Aufkauf von Nahrungsergänzungsmittelmarken. Nur 14 Megakonzerne – viele von ihnen Arzneimittelhersteller – besitzen heute mehr als 100 der beliebtesten Marken für Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt.

Dieses Monopol über die Nahrungsergänzungsmittelbranche gibt den Pharmakonzernen einen enormen regulatorischen Einfluss, und das ist ein Weg, auf dem sie unabhängige Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln ausschalten könnten, die es sich nicht leisten können, ihre Produkte durch das Zulassungsverfahren für Arzneimittel zu bringen. Genau das scheint der Durbin-Braun-Vorschlag für die Zulassung vor dem Inverkehrbringen erreichen zu wollen.

Nahrungsergänzungsmittel waren nie Medikamente, Biologika oder Medizinprodukte. Warum also der Kongress oder irgendjemand eine nicht-medizinische Gesetzgebung unterstützt, die den Verbrauchern, die alles tun, um gesund zu bleiben, nur zusätzliche Kosten aufbürdet, ist äußerst beunruhigend.

Big Pharma versuchte, Vitamin B6 zu verbieten

Der Kampf um Vitamin B6 (Pyroxidin) ist ein Beispiel dafür, wie Big Pharma versucht hat, eine natürliche Substanz zu eliminieren, die einem Arzneimittelpatent im Wege stand. Im Jahr 2007 reichte Medicure Pharma bei der FDA eine Bürgerpetition ein, in der es argumentierte, dass alle Nahrungsergänzungsmittel, die Pyridoxal-5′-Phosphat – Vitamin B6 – enthalten, gemäß Artikel 402(f) des Federal Food, Drug and Cosmetic Act „verfälscht“ seien.

Im Wesentlichen wollte Medicure, dass alle Vitamin-B6-Produkte verboten werden, weil sie den Anreiz des Unternehmens untergruben, die Entwicklung seiner medikamentösen Version von B6 fortzusetzen.

Medicure hatte die Wirksamkeit von Vitamin B6 gegen Ischämie (unzureichende Durchblutung) erkannt und beschlossen, daraus ein Arzneimittel zu machen, indem sie das Vitamin einfach in „MC-1“ umbenannten. Sie trugen es in die Arzneimittelbank ein und behaupteten dann, dass B6-Präparate „ihr“ MC-1 enthielten. Die Arzneimittelbank gibt sogar zu, dass das umbenannte Vitamin B6, d. h. MC-1, folgendes ist:

… ein biologisch aktives Naturprodukt, das als eine chemische Einheit betrachtet werden kann, die evolutionär für die Bindung an bestimmte Proteindomänen ausgewählt und validiert wurde.

Der Hauptgrund, warum Arzneimittelhersteller diese Art von Taschenspielertricks anwenden, ist der, dass man den Preis um 1.000 % über den üblichen Verkaufspreis des Präparats anheben kann, sobald eine Substanz als Arzneimittel eingestuft ist.

FDA geht rigoros gegen NAC vor

Das vielleicht jüngste Beispiel für den Versuch der FDA, den einfachen Zugang zu Nahrungsergänzungsmitteln zu unterbinden, war ihr Angriff auf N-Acetylcystein (NAC) im Jahr 2020. NAC ist seit sechs Jahrzehnten ein weit verbreitetes Nahrungsergänzungsmittel, und doch beschloss die FDA Ende Juli 2020 plötzlich, hart dagegen vorzugehen – gleich nachdem entdeckt worden war, wie nützlich es für die Prävention und Behandlung von COVID-19 ist.

Die Lüge vom ‚freien Marktwettbewerb‘

Insgesamt besitzen nur 14 Megakonzerne – viele von ihnen Arzneimittelhersteller – mehr als 100 der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittelmarken auf dem Markt. Die folgende Grafik stammt von Neal Smoller, PharmD, der Website des ganzheitlichen Pharmazeuten.

Sie zeigt zwar nicht die Eigentumsverhältnisse aller verfügbaren Marken, aber sie vermittelt einen Eindruck davon, wie klein der Kreis der Eigentümer geworden ist. Wie Smoller feststellt, sind viele konkurrierende Marken sogar im Besitz desselben Unternehmens, wodurch der Begriff des freien Marktwettbewerbs hinfällig wird.

   

https://uncutnews.ch/big-pharma-will-vitaminen-und-nahrungsergaenzungsmitteln-den-garaus-machen/
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