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Frauenleiden
#11
Zitat:Kalte Kompressen/Umschläge helfen, den Blutfluss zu reduzieren.
Hier einfach auf seine Sinne hören!

Bitte darauf achten, die kalten Kompressen/Umschläge nach 15-20 Minuten zu entfernen. 
Die Anwendung kann viermal täglich über den Tag verteilt wiederholt werden.
Geduld in allen Dingen führt sicher zum Gelingen.
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#12
Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris)

   

Der botanische Gattungsname „Artemisia vulgaris“ zeigt einen unmittelbaren Bezug zur Göttin Artemis, der Göttin der Jagd und Beschützerin der Frauen.

Beifuß gegen Frauenleiden
Der Gemeine Beifuß gilt als die "Mutter aller Pflanzen" und als "Heilkraut der Frauen". Ob
  • zur Unterstützung der Geburt,
  • bei Erkrankungen der Unterleibsorgane,
  • Blasenentzündung,
  • chronischer Eierstockentzündung,
  • Ausfluss,
  • bei Schmerzen und Unregelmäßigkeiten der Periode.
Beifuß-Tee verspricht Linderung!
(Hinweis: Da Beifuß menstruationsfördernd und entkrampfend wirkt, kann er bei zu starker Dosierung auch Fehlgeburten auslösen. Dies kennen wir auch von anderen Artemisia-Arten wie dem Wermut.)

Beifuß-Tee
Der klassische Beifuß-Tee wird wie folgt zubereitet:
  • 1 TL Beifuß-Blätter mit 200 ml heißem Wasser übergießen und den Aufguss zugedeckt für 5 bis 7 Minuten ziehen lassen.
  • Den Tee abseihen.
  • 1 bis maximal 3 Tassen pro Tag trinken.
  • Da die enthaltenen Bitterstoffe für die Wirkung ausschlaggebend sind, sollte der Tee (möglichst ungesüßt) in kleinen Schlucken getrunken werden.
  • Bei Menstruationsbeschwerden kann mit der Beifuß-Tee-Kur schon 5 bis 8 Tage vor dem Beginn der Periode gestartet werden.
Wichtig: Beifuß zählt zu den stark wirkenden Heilpflanzen und darf daher auch nicht zu lange regelmäßig getrunken werden.
Das bedeutet: Nach einer Teekur von maximal sechs Wochen mindestens eine drei- bis vierwöchige Pause einlegen!


Weitere Informationen zum Beifuß gibt es hier:
https://www.pagan-forum.de/thread-5401-post-55203.html#pid55203
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#13
Wechseljahre - Entschlackung nach der Menopause und
Regulierung von Hitzewallungen

Wer unter Hitzewallungen leidet, sollte sich angewöhnen abends eine Tasse Salbeitee vor dem Schlafengehen zu trinken. Salvia leitet sich vom lateinischen salvare, was "heilen" und salvere, was "gesund sein" bedeutet, ab.

Salbei greift direkt am "verwirrten" Wärmezentrum an und mindert die Anzahl und Intensität der Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Auch Begleiterscheinungen wie Schlafstörungen, Müdigkeit und Energielosigkeit werden gelindert, vom besseren Körpergefühl ganz zu schweigen. Besonders hilfreich ist ein Tee aus frischen Salbeipflanzen. Der Salbei kühlt!

   


Der Rotklee übernimmt nach der Menopause die Entschlackung der Gebärmutter. Wie ich oben schon geschrieben habe, übernimmt die Menstruation eine wichtige Rolle bei der monatlichen Entgiftung. Endet nun die Menstruation, besteht die Gefahr, dass die Gebärmutter verschlackt. Und dabei hilft der Rotklee. Er räumt auf und sorgt damit für Balance im Unterleib.

   

Man kann hierzu einen Tee trinken! 4 TL Blüten mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen & 10 Min. zugedeckt ziehen lassen. Kurmäßig trinkt man bis zu 4 Tassen pro Tag. Weitere Details zum Rotklee wurden ja bereits von Slaskia beschrieben.

Es gibt aber auch ein hervorragendes Produkt von REGOMEO: Herrens Mark Rotklee-Extrakt BIO

Das ist ein Rotklee-Extrakt mit Milchsäurebakterien fermentiert. Eine sehr gute Alternative für die Winterzeit!

Übrigens: Wem das ganze Tee kochen zu aufwendig ist, der kann im Frühjahr die Wildkräuter auch einfach seinem Wasser beifügen. Dann hat man ein wohlschmeckendes Kräuterwasser, ohne viel Aufwand. Die Wirkstoffe werden dann auch an das Wasser abgegeben.
Froher Sinn bringt Gewinn!
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#14
Kamillenblüten lösen Krämpfe der Gebärmutter

   

Die echte Kamille (Matricaria chamomilla) gilt als eine der bekanntesten und ältesten Heilpflanzen. So fand die Kamille Verwendung als Tee, für Sitzbäder und Wickel. Bis heute gehört sie aufgrund ihres vielseitigen Einsatzes, ihrer Wirksamkeit und ihrer geringen Nebenwirkungen zu den wertvollsten und beliebtesten Heilpflanzen für Erwachsene und Kinder.

Eine alte Weisheit sagt: „Für jedes Weh trink Kamillentee.“

   

Teezubereitung: 1 EL (3 g) mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen, zudecken und nach 3 Min. filtrieren (durch eine kurze Ziehdauer wird eine Überreizung der Schleimhaut vermieden). 1-3 x tägl. 1 Tasse zwischen den Mahlzeiten trinken.

Tagesdosis: 3-4 x täglich ca. 3 g Kamillenblüten


Ein beruhigendes Fußbad


   

Ein Fußbad mit Kamille bringt Ruhe und kann gegen Schlaflosigkeit helfen.

1 EL getrocknete Kamillenblüten
150 ml kochendes Wasser

Die Kamillenblüten mit dem kochenden Wasser übergießen. Für 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend Füße in dem lauwarmen Wasser für 15 Minuten baden.


Antibakteriell und entzündungshemmend wirkende Sitzbäder oder Spülungen helfen, das Scheidenmilieu zu normalisieren.

So geht’s:
Man gibt drei bis fünf Beutel Kamillentee mit einem Liter heißem Wasser auf. Lässt den Tee zehn bis 15 Minuten lang ziehen. Gibt den Sud anschließend in das Badewasser.

Oder:

Man kocht etwa 50 Gramm Kamillenblüten mit einem Liter Wasser auf. Lässt den Sud anschließend zehn Minuten lang ziehen. Gibt ihn dann in das Badewasser.

Wichtig:Ein Sitzbad sollte maximal 15 Minuten dauern, da hier die Wirkstoffkonzentration sehr hoch ist und um die Schleimhäut nicht übermäßig auszutrocknen.


In der Ernährung
Dass die aromatischen Kamillenblüten und auch das Kraut essbar sind, ist weniger bekannt.

Dicksaft Rezept:
Eine Tasse Wassermelone (mit Kernen), eine Banane, 8 – 10 frische oder getrocknete Kamillenblüten, eine viertel Tasse Wasser und 1-2 Datteln. Im Mixer zu einem feinen Dicksaft mixen.


Aber Vorsicht: Die Kamille nicht anwenden, wenn man auf Korbblütler empfindlich reagiert.


Was noch wichtig zu sagen ist, nicht erst auf den Schmerz zu warten, sondern vorbeugend mit lindernden Maßnahmen zu beginnen, dann muss sich die Gebärmutter erst gar nicht verkrampfen. Einen verkrampften Uterus zu entspannen ist weit schwieriger!
Mit den Maßnahmen beginnt man deshalb am besten 1-5 Tage vor dem erwarteten Blutungsbeginn und setzt sie dann über mehrere Tage fort.
Tue was Du willst, aber wisse was Du willst!
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#15
Depressive Verstimmungen

Auch hier gibt es Kräuter, die unser Gemüt erhellen:


Melisse

"Die Melisse ist warm, und ein Mensch, der sie isst, lacht gern, weil ihre Wärme die Milz berührt und daher das Herz erfreut." (H. von Bingen)

Tee:
2 TL getrocknete Melisse mit 250 ml heißem Wasser übergießen; 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen; 2-4 Tassen täglich.


Johanneskraut

Sie sei "tauglich Kraut wider die schwarze Melancholie" (H. von Bingen)

Johanniskraut ist für seine beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung bekannt. Gerade in den Wintermonaten ist diese Pflanze ein beliebtes Mittel, um Gemütsschwankungen auszugleichen.

Tee:
1 TL getrocknetes Kraut mit 250 ml heißem Wasser übergießen; 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen); 1 Tasse am Abend trinken, um zur Ruhe zu kommen und den Schlaf zu fördern. Bei Schlafstörungen gern auch 2-3 Tassen täglich über einen Zeitraum von 4-6 Wochen.

In diesem Kraut steckt die Kraft der Sommersonnenwende!


Ätherische Düfte

Bergamotte, Lavendel, Zypresse ...
  • Als Duftzusatz in der Duftlampe
  • Als Badezusatz maximal 5 Tropfen ins Wasser geben (aber: vorher immer die Verträglichkeit testen)
  • Als Körperöl
    etc.
Düfte können enorm zur Stimmungsaufhellung beitragen!


Vitamin D

Gerade in den Wintermonaten, wo uns die lebensspendende Kraft der Sonne fehlt, kann auch eine Vitamin-D-Kur hilfreich sein.

Frische Luft und Doktor Wald  Herz
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#16
Bodenbecken stärken und Inkontinenz beheben!

Im Laufe des Alters kommt es dazu, dass sich der Beckenboden senkt. Diese Senkung des Beckenbodens ist vor allem eine  Begleiterscheinung von Entbindungen und vermehrten Geburten. Der Beckenboden verspannt und leiert sozusagen aus.

Die häufigsten Symptome, die bei einem schwachen Beckenboden auftreten sind: Harninkontinenz sowie Stressinkontinenz (Urinverlust beim Husten, Niesen oder Sport), Schmerzen im Beckenbereich oder beim Urinieren. Gefühle einer unvollständigen Entleerung der Blase oder des Darms.

Was man aber wissen muss: der Beckenboden ist ein Muskel!

Das ist eine gute Nachricht. Denn wie jeden Muskel, kann man diesen natürlich auch trainieren und wieder in Form bringen. Dazu gibt es einerseits gezielte Beckenbodenübungen. Hier hilft es z. B. auch nicht immer gleich auf Toilette zu gehen, sondern den Toilettengang solange wie möglich herauszuzögern.

Aber natürlich gibt es auch Heilpflanzen, die den Muskel stärken.

Hier hilft uns der altbekante Ackerschachtelhalm, da dieser (in der Pflanzenwelt) über den höchsten Anteil an Kieselsäure verfügt. Wir erinnern uns: der Ackerschachtelhalm macht alles fest. "Fest wie ein Zinnsoldat!"

Anwendung: Teekur von mindestens 2 x 3 Wochen im Jahr (1 l Tee pro Tag).

Aber auch der Spitzwegerich verfügt über ausreichend Kieselsäure. Diesen sollte man allerdings frisch essen und im Alltag als wertvollen Salat genießen. Oder einfach dem Dicksaftgetränk beifügen.

Förderlich für den Beckenboden sind aber auch Lebensmittel wie Hirse und Buchweizen. Hirse enthält sehr viele Mineralstoffe. Und Buchweizen verfügt über den gefäßstärkenden Pflanzenschutzstoff Rutin. Rutin verringert beispielsweise das Zusammenkleben von Blutplättchen, wodurch das Risiko einer Thrombose reduziert wird. Eine mineralstoffreiche und basische Ernährung stärkt und kräftigt den Muskel!

Das Bindegewebe "Beckenboden" wird wieder straff.
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