28.12.12025, 16:04
Lange nichts mehr über Insekten in unserem Essen gehört?
Wir haben lange nichts mehr über Insekten in unserem Essen gehört. Fast so, als wäre das Thema vom Tisch. Aber dieser Eindruck täuscht gewaltig. Denn im Hintergrund wurde gerade eine neue Zulassung für den gelben Mehlwurm durchgewinkt.
Das bedeutet für dich, dieser Insektenbestandteil darf ab sofort in Backmischungen, Süßwaren und sogar in Fleischersatzprodukten verarbeitet werden. Um das zu erkennen, reicht ein flüchtiger Blick leider nicht mehr aus. Denn auf der Packung steht zumeist nicht Mehlwurm, sondern der fachhändliche Begriff Tenebrio molitor. Merke oder speichere dir diesen Begriff, damit du den Namen beim Einkauf parat hast.
Es wird aber noch undurchsichtiger. Erlaubt sind mittlerweile auch positiv klingende Umschreibungen wie „hochwertiges tierisches Protein" oder noch perfider „nachhaltige Proteinquelle".
Aber die größte Lücke im Gesetz ist eine andere. Wenn auf der Packung nämlich natürliches Aroma-oder Proteinextrakt steht, kann der Mehlwurm als technologische Basis dienen, ohne daß es explizit deklariert werden muß.
Wer hier absolute Sicherheit möchte, sollte auf eines dieser vier Siegel achten: Bio, Vegan, koscher oder Halal. Denn nach aktuellen Richtlinien ist die Verarbeitung von Insekten dort ausgeschlossen.
Wir haben lange nichts mehr über Insekten in unserem Essen gehört. Fast so, als wäre das Thema vom Tisch. Aber dieser Eindruck täuscht gewaltig. Denn im Hintergrund wurde gerade eine neue Zulassung für den gelben Mehlwurm durchgewinkt.
Das bedeutet für dich, dieser Insektenbestandteil darf ab sofort in Backmischungen, Süßwaren und sogar in Fleischersatzprodukten verarbeitet werden. Um das zu erkennen, reicht ein flüchtiger Blick leider nicht mehr aus. Denn auf der Packung steht zumeist nicht Mehlwurm, sondern der fachhändliche Begriff Tenebrio molitor. Merke oder speichere dir diesen Begriff, damit du den Namen beim Einkauf parat hast.
Es wird aber noch undurchsichtiger. Erlaubt sind mittlerweile auch positiv klingende Umschreibungen wie „hochwertiges tierisches Protein" oder noch perfider „nachhaltige Proteinquelle".
Aber die größte Lücke im Gesetz ist eine andere. Wenn auf der Packung nämlich natürliches Aroma-oder Proteinextrakt steht, kann der Mehlwurm als technologische Basis dienen, ohne daß es explizit deklariert werden muß.
Wer hier absolute Sicherheit möchte, sollte auf eines dieser vier Siegel achten: Bio, Vegan, koscher oder Halal. Denn nach aktuellen Richtlinien ist die Verarbeitung von Insekten dort ausgeschlossen.
Zitat:Der gelbe Mehlwurm (Tenebrio molitor) ist die Larve des Mehlkäfers, wurde als erstes Insekt in der EU 2021 als neuartiges Lebensmittel zugelassen, ist reich an Proteinen und kann ganz, getrocknet oder zu Mehl gemahlen in Lebensmitteln wie Nudeln und Keksen (bis zu 10 %) verwendet werden. Er gilt als nachhaltige Proteinquelle, muß aber wegen möglicher Allergien gegen Krustentiere oder Hausstaubmilben gekennzeichnet werden.
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