Vor 2 Stunden
Der irische Vorname Kevin erfreut sich seit den 80ern großer Beliebtheit in Deutschland. Schuld daran ist ein Fußballspieler. Kevin Keegan, der wohl damals beste Fußballspieler in Europa, wechselte 1977 für 2,5 Millionen Mark vom FC Liverpool zum Hamburger SV. Es war die damals höchste Ablösesumme, die jemals gezahlt wurde. Als er 1980 zurück nach England wechselte, war sein Name Legende. Am Montag ist Kevin Keegan im Alter von 75 Jahren verstorben. An Krebs. Sein Name lebt jedoch weiter, in den unzähligen Menschen, die von ihren Eltern in Deutschland noch heute Kevin genannt werden.
Kevin im Dreß des HSV
Champions-League-Endspiel 1977. Berti Vogts gegen Kevin Keegan. Borussia Mönchengladbach gegen den FC Liverpool 1:3.
Kevin im Dreß des HSV
Champions-League-Endspiel 1977. Berti Vogts gegen Kevin Keegan. Borussia Mönchengladbach gegen den FC Liverpool 1:3.
Zitat:Was für ein Spieler aus was für einer Zeit
Der HSV war deutscher Meister und Europapokalsieger, die Nationalmannschaft Europameister, in der ersten Elf durften nur zwei Ausländer spielen, und auf den Rängen herrschte noch echte Stimmung, nicht – wie heute – dieses neunzigminütige Gesinge der ewig besoffenen Brüllorks („Ultras“).
Ich war damals, als kleiner Junge, oft beim HSV-Training und habe mir Autogramme meiner Lieblingsspieler geholt. Auch von Kevin. An irgendwelche Einzelheiten kann ich mich aber leider nicht mehr erinnern.
Kevin Keegan, einer der besten Spieler seiner Zeit, starb heute mit 75 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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