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Ethischer Vegetarismus - oder doch Veganismus?
#11
Hallo werte Talbewohner!

Es ist ja nicht so, dass ich nach einem Staubkorn im Auge suche, da ich von dem von mir angestrebten Ideal weit entfernt bin - d.h. vegane Lebensweise (nicht nur Ernährungsweise)

Zwar ist das Thema älter, ich persönlich finde es aber eher vertretbar Milch zu Trinken als Embryonen zu essen.

Ich bin auch nicht der radikalen Betrachtungsweise anheimgefallen -

aber bei mir stellt sich die Frage: welchen Ausgleich kann man den Huhnembryo, der Kuh/Schwein für das Leder etc. geben?

@ Saxorior

Kuchen ohne Ei wäre kein Problem und Embryonen zu essen nur um seiner Verwandschaft zu gefallen? O_O

Leider gibt es für Leder nicht genug Ersatz. Als Profane würde ich auf Hanf-, Baumwollfasern, (Kokosfaser/Pferdehaar für Matratzen) als einen Ersatz tippen, aber bezüglich Leder kenne ich mich leider "noch" nicht gut aus, und lasse diesen Punkt mal weg. Zusätzlich kommt, das bei wirklich kalten Regionen (Sibirien) die Entwicklung der künstlichen Kleidung meilenweit den der Vorteilen des Pelzes/Leder hinterherhinkt (auch preislich gesehen)

Was die Überbevölkerungspunkt betrifft, stimme ich zu!

Als ein existentes Beispiel sind vegane Leistungssportler & Sportrekordhalter aufzuführen = also es ist möglich!

Alles andere ist nur eine Ausrede! (=meine Meinung!)

Natürlich bin ich für alle Antworten dankbar!

Grüße Waldläufer
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#12
Zitat: ich persönlich finde es aber eher vertretbar Milch zu Trinken als Embryonen zu essen.

Nicht nur Du, ich nämlich auch Blinzeln
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg!
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#13
(06.02.12008, 23:40)Inara schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Ethischer-Vegetarismus-oder-doch-Veganismus?pid=31754#pid31754Hallo ElbElfe,

Und hier heißt es eben den richtigen Grad zu finden, um sich selbst treu zu bleiben und doch nicht als Sonderling abgestellt zu werden. Man fällt als Mensch heute schon auf, wenn man nur probiert bewußt sein Leben, ohne Einflüsse von Drogen und Rauschmitteln, zu leben.

Traurig - aber leider wahr. Und schon hier probiert das minderwertige Gegenüber ständig zu beweisen wie man doch mit allem im Irrtum liegt.

Deswegen muß man für sich einige Kompromisse eingehen. Denn, wenn man es ganz genau sieht, dann dürfte man keine Lederschuhe mehr tragen, keinen Kuchen außerhalb der eigenen Küche essen und schon gar nicht ins Restaurant essen gehen.

Denn auch hier wüßte man nicht in welcher Pfanne was gebraten wurde etc.

Was wäre aber die Folge dessen - völlige Isolation. Und das macht das Leben nicht einfacher. Da ich nun mal in dieser Gesellschaft lebe, muß ich auch versuchen mich an bestimmte Regeln zu halten. Denn diese können einen in vielen Situationen auch behilflich sein.

Hallo Inara,

In privater Hinsicht eine Ausrede!

(06.02.12008, 23:40)Inara schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Ethischer-Vegetarismus-oder-doch-Veganismus?pid=31754#pid31754Ein gutes Arbeitsklima kann für eine bessere Position/ Arbeitsstelle nützlich sein, die Pflege der Familie führt zu finanzieller Unterstützung etc. Was ist also klüger? Den Weg des Märtyrers oder den des bewußt lenkenden Menschen, der probiert unauffällig und auf seinen Vorteil bedacht sein Leben zu gestalten?

Liebe Grüße
Inara

In geschäftlicher Hinsicht eine sehr gute Frage, weil das Gehalt ja schließlich einen Überlebens- & Lebenssicherungsaspekt darstellt!

Also sich schön dann mit den Kollegen und Chef bei der Betriebsfeier besaufen? Hier taucht das erste für mich noch unlösbare Dilemma auf. Beispiel: Trinke ich heute mit dem Chef, ist meine Gehalterhöhung sicher, somit kann ich mir einen Garten und somit weitere Unabhängigkeit leisten.
Hmm

Andererseits wieso nicht einen veganen Versand gründen oder unterstützen?

Grüße Waldläufer
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#14
In unseren Forengrundsätzen steht dazu glaube ich: Gestalte Dir Dein Leben so gut wie moralisch vertretbar.

Moment, ich suche es mal raus:

Natürliche Lebensweise: Manchmal wird behauptet, daß unsere natürliche Lebensweise gar nicht so natürlich sei, da wir schließlich über das Internet verfügen, ein Auto fahren oder sonstige Industriegegenstände nutzen – bis hin zum Stromnetz, und wir daher ebenfalls die „Vorzüge der Zivilisation“ in Anspruch nehmen. Anders herum gesagt heißt das, daß ein solcher Schreiber von jedem Naturliebhaber erwartet, daß er als Aussteiger im Wald oder auf der „berühmten einsamen Insel“ leben müßte.

Ein solches Verhalten hat jedoch nichts mit Naturliebhaberei, sondern mit Realitätsflucht und Wirklichkeitsverweigerung zu tun. Außer einem gehörigen Selbstschaden, brächte man weder der Natur, noch seinen Idealen einen Nutzen. Im Gegenteil nutzt ein solches Verhalten nur der gegnerischen Argumentation, die eine solche Type gern als Karikatur oder Spottbild benutzen. Das Motto des Forums ist also nicht: so konsequent wie möglich zu leben, sondern so gut wie moralisch vertretbar. Jede andere Lebensweise macht aus einem normalen Menschen einen Außenseiter, Sektierer oder läßt ihn zum Spottbild seiner Feinde werden. Man fungiert als „Vorzeigeidiot“, mit welchem man die Welt darauf hinweist, wie verrückt und lebensfremd solche Ökos doch sind.

Hier und heute gelten nun einmal andere Spielregeln als in einer vormaligen natürlichen Welt. Trotzdem hält das keinen „weisen Narren“ von seinem täglichen Waldbesuch, seiner natürlichen Ernährung und seiner gesunden Lebenseinstellung ab. Überflüssigen technischen Schnickschnack gibt es ohnehin genug, den kann man dann immer noch aus dem eigenen Haus verbannen. Beispielsweise seien hier das Mobiltelephon, die Mikrowelle, Gewaltvideos, Computerspiele, überflüssige Bücher und Zeitschriften, das Autonavigationsgerät oder auch der Fernsehapparat genannt. Waschmaschine, Herd, Kühlschrank und fließendes Wasser sind jedoch nützliche Dinge, die man auch als Naturliebhaber mit gutem Gewissen benutzen kann.

Lieber Naturfreund,
stelle Dir also selbst kein Bein, mach Dir das Leben so angenehm wie moralisch vertretbar, und versuche die natürliche Lebensweise in den heutigen Alltag zu integrieren!
Wie man das macht? Nun, genau darum geht es hier in unserem Forum!

Sei also herzlich willkommen …

http://www.pagan-forum.de/forengrundsaetze-t26847.html
EigenSinnige Frauen
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#15
(27.10.12011, 16:19)Alexis schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Ethischer-Vegetarismus-oder-doch-Veganismus?pid=39935#pid39935In unseren Forengrundsätzen steht dazu glaube ich: Gestalte Dir Dein Leben so gut wie moralisch vertretbar.

Moment, ich suche es mal raus:

Natürliche Lebensweise: Manchmal wird behauptet, daß unsere natürliche Lebensweise gar nicht so natürlich sei, da wir schließlich über das Internet verfügen, ein Auto fahren oder sonstige Industriegegenstände nutzen – bis hin zum Stromnetz, und wir daher ebenfalls die „Vorzüge der Zivilisation“ in Anspruch nehmen. Anders herum gesagt heißt das, daß ein solcher Schreiber von jedem Naturliebhaber erwartet, daß er als Aussteiger im Wald oder auf der „berühmten einsamen Insel“ leben müßte.

Sei also herzlich willkommen …

Liebe Alexis,

danke für den Hinweis, die Forengrundsätze kenne ich. Es geht mir auch nicht darum herauszufinden wer mit seiner Lebensweise mehr im Recht (sprich mehr natürlich) ist und wer weniger.

Es ist in erster Linie für mich selbst von Bedeutung - Grenzen erst mal rauszufinden. Auch ich stoße langsam an die Grenzen des im täglichen Tagesablauf machbaren. Keine Eier zu essen, bedeutet in erster Linie, dass viele Teigwaren bzw. eigentlich alle wegfallen. Wenn man viel unterwegs ist es praktisch nicht machbar (jedoch nicht unmöglich).

Wie gesagt es gibt nichts Unmögliches! Woran ich bin, ist festzustellen:
1. Was wäre das für mich Ideale (z.B. vegane Lebensweise, also keine Eier, Leder etc.)
2. das im täglichen Tagesablauf für mich machbare
3. Ausnahmefälle die persönlich vertretbar sind

und da entscheidet bekannterweise, jeder für sich. Was sich jedoch nicht vermeiden lässt, sind die diesbezüglichen Diskussionen bei der Auslotung dieser Grenzen.

Meine persönliche Erfahrung mit meinen Mitmenschen ist durchwegs nur positiv. Natürlich gibt es einige die gerne zu dem aus dem Wald entsprungenen unrasierten, unfrisierten, wilden Menschen greifen, aber die machen sich selbst dabei lächerlich. Soviel zu meiner Erfahrung. Als Ergebnis meiner Erfahrung halte ich eigentlich diesen Teil der Forengrundsätze für schlicht & einfach altmodisch aber notwendig bzw. für ein notwendiges Übel als Zombiebanner.

Grüße Waldläufer
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#16
Das erste und wichtigste finde ich, daß man zuerstmal alle Drogen aus dem Leben wegbekommt. Rauschgifte, Alkohol, Tabak. Danach sollte man seinen Fleischkonsum überdenken. Wenn man also Drogen & Leichenfraß aus dem Leben verbannt hat; das ist schon mal total prima. Wenn man dann immer noch etwas ändern will, dann sicherlich zunächst die Bewegung (Sport).

Ich denke mal lieber Waldläufer, an der Stufe stehst Du?

Und jetzt überlegst Du, welche Dinge Du weiterhin nicht in Deinem Leben haben willst? Da stellt sich zuerst die Frage warum? Sind es gesundheitliche Argumente oder eher logische Argumente? Also eine Logik, die möglichst perfekt leben will? Oder eine Gesundheit, die das unbedingt erfordert?

Für mich persönlich gilt: Ehe ich auf Teigwaren (Hartweizengrieß) oder Backwaren (mit Ei) verzichte, lege ich lieber erstmal Funktelefon, W-LAN oder Schnurlos-Telephon weg. Das ist wesentlich gesundheitsabträglicher, als mal ein Brötchen zu essen.

Aber bitteschön, wer gern auf vegan oder sogar auf Rohkost umstellen will, der verdient sich meinen höchsten Respekt. Stoffschuhe und Selbstgestricktes sind jedoch eher nicht mein Ding. Das ist momentan noch sehr absonderlich, und ich glaube mal, daß man hier als Öko schnell auffällt. Nicht aufzufallen ist für mich persönlich jedoch vorrangig.

Sei!
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#17
(27.10.12011, 17:48)Violetta schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Ethischer-Vegetarismus-oder-doch-Veganismus?pid=39937#pid39937Das erste und wichtigste finde ich, daß man zuerstmal alle Drogen aus dem Leben wegbekommt. Rauschgifte, Alkohol, Tabak. Danach sollte man seinen Fleischkonsum überdenken. Wenn man also Drogen & Leichenfraß aus dem Leben verbannt hat; das ist schon mal total prima. Wenn man dann immer noch etwas ändern will, dann sicherlich zunächst die Bewegung (Sport).

Ich denke mal lieber Waldläufer, an der Stufe stehst Du?

- korrekt!

(27.10.12011, 17:48)Violetta schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Ethischer-Vegetarismus-oder-doch-Veganismus?pid=39937#pid39937Und jetzt überlegst Du, welche Dinge Du weiterhin nicht in Deinem Leben haben willst? Da stellt sich zuerst die Frage warum? Sind es gesundheitliche Argumente oder eher logische Argumente? Also eine Logik, die möglichst perfekt leben will? Oder eine Gesundheit, die das unbedingt erfordert?

eher überlege ich mir welche Dinge ich nur noch haben möchte. Es hört sich zwar komisch an, aber viele Sachen erübrigen sich wie z.B. Küchenutensilien (da ich nicht mehr viel brate & koche). Letzte Zeit schmeiße ich viele Sachen einfach weg da nur Ballast.

Ob es zu einer Überlegung aus logischen Gründen gehört kann ich nicht beurteilen. Für mich ist es momentan, dass ich den Schritt weg von Drogen (Alkohol/Tabak) & Leichenessen für stabil genug halte um weitere Überlegungen anzustellen.

(27.10.12011, 17:48)Violetta schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Ethischer-Vegetarismus-oder-doch-Veganismus?pid=39937#pid39937Für mich persönlich gilt: Ehe ich auf Teigwaren (Hartweizengrieß) oder Backwaren (mit Ei) verzichte, lege ich lieber erstmal Funktelefon, W-LAN oder Schnurlos-Telephon weg. Das ist wesentlich gesundheitsabträglicher, als mal ein Brötchen zu essen.

Oh ja, die Strahlenberieselung, könnte ich mir als nächstes vorknöpfen

(27.10.12011, 17:48)Violetta schrieb: http://www.pagan-forum.de/Thema-Ethischer-Vegetarismus-oder-doch-Veganismus?pid=39937#pid39937Aber bitteschön, wer gern auf vegan oder sogar auf Rohkost umstellen will, der verdient sich meinen höchsten Respekt. Stoffschuhe und Selbstgestricktes sind jedoch eher nicht mein Ding. Das ist momentan noch sehr absonderlich, und ich glaube mal, daß man hier als Öko schnell auffällt. Nicht aufzufallen ist für mich persönlich jedoch vorrangig.

Der Klischeeöko lässt grüßen. Meinerseits auch größten Respekt an die Veganer & Rohköstler!

Grüße Waldläufer
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#18
Hallo allerseits,

Interessante Diskussion!
Als ich vor einigen Monaten das Forum das erste Mal besuchte, habe ich noch alles gegessen, Fleisch aber schon sehr eingeschränkt. Jetzt sind wir (mein Freund und ich) seit 2 Monaten vegan essend, zunehmend geht das auch auf den Kleiderschrank u.ä. über.
Ich habe viele Seiten im Netz gefunden, die vegane Rezepte haben (z.B.vegan-und-lecker.de) und backe seither viel mehr als vorher.
Gestern waren wir bei einem Alles-Esser zum Essen, haben uns vegane Burger gemacht und hinterher gab es Reismilch-Eis. Wir waren alle so beiidruckt, es war einfach nur lecker. Reismilch-Schokolade? Nach der bin ich schon fast süchtig ;-)
Seit wenigen Tagen rücken die hier im Forum besprochenen Möglichkeiten der Strahlen-Reduktion wieder mehr in mein gedankliches Feld, das wird wohl als nächstes anstehen. :-)
Festzuhalten bleibt: Für eine Sache habe ich bisher noch keine vegane Alternative gefunden: Eischnee. Eier können aber mit Sojamehl und Wasser in Mehlspeisen super imitiert werden. Sehr, sehr empfehlenswert!
Und was Familienfeste o.ä. angeht: Wir werden (uns), wo möglich, eigenen Kuchen mitbringen (so, dass alle probieren können). Ich habe jedenfalls mit Milchprodukten die Erfahrung gemacht, dass sie mir jetzt, nach der Umgewöhnungs- und Entgiftungsphase gar nicht mehr schmecken. Und unsere Familien gehen auch gut auf uns ein, haben alle einen Bio-Hintergrund, also ist es nicht sooo exotisch.

Alles Liebe
heartguided
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