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Normalkost contra Fleischesser
Mir scheint, jetzt bist umgedreht Du es, der meiner Ironie nicht folgen kann, lieber Barde.
Lachen mußte ich trotzdem über diese Formulierung.
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Meine Formulierung war ja schon halb ironisch. Mit Abnobas Kommentar haben wir hier also eine Kettenironie vorliegen. Ganz heimtückisch! Zum Glück kannn man sich mit der Kettenregel diesen Inhalt wieder ableiten. ;-)
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mann habt ihr einen am appel!! Rofl
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So kann man auch mit kleinen Sachen, Kindern große...
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Guest schrieb:mann habt ihr einen am appel!! Rofl
Fresse
Das Ziel vor Augen!
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Wahrscheinlich geht dieses Zitat auf den griechischen Philosoph und Schriftsteller Plutarch (45-125) zurück:

Zitat:»Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und
in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen.
Es handelt sich gewiss nicht um Löwen und Wölfe, die wir zum Selbstschutz essen - im Gegenteil, diesen Tieren schenken wir gar keine Beachtung; vielmehr schlachten wir harmlose, zahme Geschöpfe ohne Stacheln und Zähne, die uns onehin nichts anhaben könnten.
Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Wenn ihr nun behaupten wollt, dass die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt - jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils.«
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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Ein sehr schönes Zitat. Vielen Dank dafür, ich kann es gut verwenden.

Anubis
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Achja, der nette Pythagoras mit seiner Vorliebe für "ganze Zahlen".
Die Pythagoräer waren eine Art Prototyp der späteren Templer, FM und R+C-Orden. Unverschämterweise berufen sich einige sogar darauf.
Steht dann eben nur außen auf der "Packung", ist aber nicht mehr drin. :-)

Grüße
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*staun*

Habt Ihr schon mal was von Allesfressern gehört? Schweine sind solche. Menschen übrigens auch. Erkennen tut man das u.a. am Gebiß.

Im übrigen ist klar, daß man an Mangelerscheinungen stirbt, wenn man ausschließlich Fleisch zu sich nimmt. Mensch ist ja schließlich kein reiner Fleischfresser, sondern ein Allesfresser. Meint: er sollte sich hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung ernähren, diese aber gelegentlich durch tierische Nahrung ergänzen. Damit wären die Vegetarier, die auch mal Milchprodukte und Eier zu sich nehmen, eindeutig auf dem richtigeren Weg, als Leute, die sich hauptsächlich von Fleisch, oder Leute, die sich ausschließlich von Obst und Gemüse ernähren.

Im übrigen halte ich es für reichlich naiv, die Erkenntnisse der Schulmedizin von vornherein zu verteufeln. Fakt ist: Vitamin B12 ist NICHT in pflanzlicher Nahrung enthalten. Allenfalls wird der Bedarf über mit Tierkot verunreinigte pflanzliche Nahrung gedeckt, also: Holt Euer Gemüse direkt vom mit Kot gedüngten Acker, und Ihr lebt ausgewogen. Ein Vitamin B12-Mangel kann durch ein Überangebot von Folsäure überdeckt werden oder erst spät, also nach Jahren rein veganer Ernährung, auftreten, wenn in der Leber große Mengen gespeichert sind. Allerdings sind die Schäden nicht zu verachten - wer hat schon gern irreparable neurologische Defekte.

Im weiteren scheints, Ihr informiert Euch nur in eine Richtung, nämlich die, die Eurem Konzept von "Normalkost" entspricht. Es ist aber so, daß Pflanzen Giftstoffe entwickeln, um sich und ihre Früchte vor Fraßfeinden - also auch vor dem Menschen - zu schützen. So sind Kartoffeln in rohem Zustand auf Dauer giftig, bekömmlich werden sie erst durch das Kochen, das die Giftstoffe aufspaltet. Und das Kochwasser sollte man wegkippen. Frische Keimlinge von Getreiden oder Hülsenfrüchten sind ebenfalls auf lange Sicht giftig, was auch logisch ist: daraus sollen schließlich mal Pflanzen werden, gell. Von den Getreidesorten ist Hafer für den Menschen noch am verträglichsten, Roggen am unverträglichsten. Dementsprechend sind auch die über die Jahrtausende menschlicher Evolution entwickelten Verarbeitungsmethoden. Wenns ausreichen würde, Getreidekörner zu futtern, wieso sollte der Mensch soviel Aufwand und Zeit in die Zubereitung von verderblichen Brot investieren? Man bedenke: ein guter Sauerteig benötigt zur Reifung mehrere Tage. Weizen wird i.d.R. gemahlen und durch Aussieben von der Samenschale befreit, dann mit Hefe zu Teig weiterverarbeitet. Selbst ursprüngliche Naturvölker behandeln Getreide vor Verzehr, z.B. indem sie es kalken.

Übrigens: ich hoffe, keiner von Euch schmiert sich handelsübliche Magarine aufs Brot. DAS ist nämlich wirklich ekelich. Die Pflanzenöle werden aufgespalten, denaturiert, überhitzt, dann wieder zusammengemengt, mit diversen Zusatzstoffen versehen, bis sie eine angenehme Streichfähigkeit, Geschmack und Farbe haben. Besser ist es dann, sich aus Olivenöl und Wasser selbst Magarine herzustellen.

Das Fleisch für die gesunde und vollwertige Ernährung nicht zwangsläufig notwendig ist, dem stimme ich allerdings zu. Den Bedarf an Vitamin B12 kann man 100 g Vollei decken. Eisen wird sowieso nur aufgenommen, wenn der Körper Vitamin C zur Verfügung hat, folglich ist es sinniger, täglich Eisen- und Vitamin C haltiges Obst und Gemüse in ausgewogenen Mengen zu sich zu nehmen. Auch stimme ich zu, daß es gesünder ist, die regionales und saisonales Obst und Gemüse zu essen - unser Organismus kanns einfach besser und vollständiger verwerten, als ortsfremde Südfrüchte und für den Umweltschutz ist es allemal besser. Den Jodbedarf kann man durch - richtig gewonnenes - Meersalz ausgleichen.

Und, äh, Kaffee, Schwarz- und Grüntee sowie Kristallzucker, aber auch Kakao sind alles Drogen. Nech. Fiel mir nur ein, als ich las, daß Abnorba in ihren Kaffee prustete. Kleiner Koffeinjunk, wus. Blinzeln)
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Zitat:Fakt ist: Vitamin B12 ist NICHT in pflanzlicher Nahrung enthalten.

Du legst eine ziemliche BILD- Zeitungsleser Mentalität an den Tag. Überschrift und den ersten Satz gelesen, und schon meinst du irgendwas verstanden zu haben...

Vitamin B12 wird von Mikroorganismen produziert, die z.B. sehr häufig auf frischem, ungewaschenem und ungespritzem Salat und Kohl zu finden sind. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut enthalten ebenfalls Vitamin B12, und müssen nicht mit Tierkot besprenkelt sein. Aber das steht auch alles auf den vorigen Seiten schon.

Deine restlichen "Argumente" sind mir ehrlich gesagt zu dämlich, und wurden allesamt schon behandelt, fast alle sogar in diesem Thema, das du wohl nicht gelesen hast.

Novalis
Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
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